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i) Von Orchesternlusikern soll hier nicht die Rede sein.,
- Die bedeutendste deutsche Musikinstrumentenindustrie blüht int kleinen Ort Markneukirchen t. Sachsen (ca. 5000 Emw.). Dort sind mehr als 20 Musikinstrumentenfabriken.
und geht tiefer)?
Das neuerdings am bevorzugteste Holzblasinstrument, dessen Verwendung im Bach'schcn Orchester der der Vroune völlig gleichkommt, ist die Oboe. Dies ichonste aller Vla^- instrumente sieht äußerlich der Klarinette sehr ahnltch, ist I nur viel dünner, (nicht zylindrisch) aber konych gebohrt und
Am meisten findet man Lei der Laienwelt Leute, die des i wirtlich so sei, der läßt auch besser die Finger davon. Es, KlnVierspiels kundig sind. gibt feine Blasinstrumente, die mehr Wert haben, als alle
Von den Streichinstrumenten ist die Violine ©eigen mancher Streichvereinigungen zusammen. Was tue Ittnt häufigsten bei Liebhabern^) zu finden. Schon ziemlich Kunst des Spiels auf dem Blasinstrument anlangt, so bergen selten die Viola (Altgeige oder Bratsche) und leider noch diese eine große Anzahl kleiner Geheimnisse, dre nur durch seltener das Violoncello. Man darf sich deshalb nicht fortgesetzten Fleiß und künstlerische Anlage des Blasers zu wundern, wenn in Dilettantenkreisen das Zustandekommen enthüllen ist; wer schon einmal tn einem Smfonrekonzert eines Streichquartetts manchmal gerade deshalb scheitert, i zugehört hat, dem ist gewiß m R. Wagners Werken die femq weil wohl vier und mehr Violinspieler da sind, aber kein und packende Wirkung der Blasinstrumente-) ausgefallen. Es Cellospieler vorhanden ist. Daraus folgt, daß es äußerst ist sehr zu loben, daß heute obige Behauptung falfch ist, lohnend ist, das Cello spiel zu erlernen. In ! ja lächerlich erscheinen würde, denn m allen Kreisen werden allen musikalischerl Kreisen wird ein solcher Spieler gesucht die Blasinstrumente gepflegt und hoch geschätzt.
und beliebt sein. (Ueberdies ist es für den Violinspieler I Unter den Blechinstrumenten sind wohl am bekanntesten nicht schwer, zum Cellospiel überzugehen.) Eine einfache I die Trompete, das WaldH orn und die Po saune. Melodie wird auf der Violine nie die Wirkung erzielen, die I Von diesen trifft inan die beiden ersten m mebhaberkreisen sie auf den, Cello hervorbringt, dessen gesangreichen seelen- am meisten. Man könnte fast von allen diesen, wenn nicht vollen Tönen wir ergriffen und bewundernd lauschen. eine Bläservereinigung gebildet werden soll, beut Walbhorn
Unb wie vielfach läßt sich bas Cello verwenben: Vor mit seinem eblen, majestätischen Ton oen Vorzug geben, alleni ist es ein ausgezeichnetes Soloinstrument, und es Leider findet inan die Trompete^) bet Dilettanten oft nur eristieren dafür sehr viele effektvolle brillante Solopiecen. I zum Blasen eines „Behüt' dich Gott" ttn Walde gut genug. Was Cello sollte in keiner Familie fehlen, Die Alt-Posaune für Solo wie guten Baß prächtig in der Musik gepflegt wird, da es sich im Zu- I färbend verschafft sich zurzeit auch mehr ihr Recht. Die sammenspiel mit Klavier und anderen Instrumenten sehr gut andern Blechinstrumente find wohl tn Dtlettantenkretsen, eignet Wie die Violine, so sollte man auch das Cello bet von denen ja hier nur bte Rebe sein ,oll, noch zu selten.
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Und nun noch eilt Wort zum Streichbaß. Dieses ntit ©trei^^init3.•ltlttettten af§ ® a U n =
iFnstrument, was iit Streichsätzen oft wunberbar zur Geltung | orcheste r (wenn noch Klavier habet), lasten pe ^cht bekommt unb bisweilen bas Cello ersetzen kann, bürste für gehrt erscheinen. Weniger bem Laien bekannt, aber sehr geübte Cellvspieler noch als Nebeninstrument sehr bankbär ! ergiebig, was Tonumfang anlangt, rst die Klarinette, sein Daß man auch auf diesem als Baßgeige bekannten Dies schöne Instrument hat einen weichen, runden, fullen- iFnstrumente recht Bewunderungswürdiges zu leisten vermag, I den Tou und ist heute so stark m Aufnahme gekommeti, daß leben wir an dem bertchmten Kontrabaßvirtuosen des Wies- I es bei der Militärmusik zu den stimmfuhrenben Jnstru- badener Kurorchesters. Meistens schreckt bie Größe und ber I menten gehört. , Es besteht meist aus einer schwarzen aus! iiniftftnbtidie Transport vor diesem Jnstrumeute ab. Doch I Grenadillholz (eine Art Ebenholz) gefertigten und Mit Klap- Schnlen und sollten ihre eigne pen aus Neusilber verschließbaren Röhre bte tn einen mittel-
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mehrÄgt b“ntHe“ Unsere^KomPoiüsten^angen endlich meisten fällt das Fagott durch seine Größe unter
wieder an dieser prächtigen Gattung der Kammermusik die I den Holzinstrumenten dem Säten auf. finb meif 8
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(i F j, „r Familie an^utreffen sein. Man wird I dauern ist nur, baß mau auf diesem ^nstru "«Ä»
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fischen Schulen haben deshalb auch in ihren Schülerorchestern fast sämtliche Blasinstrumente besetzt. Wer eine gesnnde Brust uud Lunge besitzt nnd sonst nicht zu schwach ist, der versäume uicht etwa vom 14. Jahre an ent
Blasinstrument regelrecht zu erlernen. Er wird dann ebenfo beaebrt fein wie der Eellofpieler. Ob er nun zu einem . HUt. . , • '
LolDlasinstrument oder zu einem Blech-Blasinstrument hat ein anderes Mundstück. Dasselbe ist etwa 5 Zentimeter greifen soll, das hängt von dem Zweck ab, der verfolgt lang und so dünn wie em Halm, durch den der Ton erzeugt
orchcster auf ihnen leicht ausgebildet werden kann, was der dem Gewirre der übrigen Instrumente hervor. Frnher in Stolz der Anstalt sein kann. Die ^gegangenen Schuler----
linden später in ihrer Mußezeit immer wieder Gelegenyeit, I 3) Es gibt Leute, die oft gar nicht ahnen, welche Virtuosität sich im Zusammenspiel mit andern an der Musik zu erfreuen. I dnzu gehört, um, ein Blasinstrument so zu beherrschen,
ZÄÄÄÄÄXS aber nicht leicht. , ■
4) Desgl. Piston und verwandte Instrumente.


