das
des
Selben geläutertes Dasein.
Möchten doch alle, die nach Glück verlangen, es ergreifen lernen im Jahre des Heils 1902. Bdt.
Neuheiten lieb sein- Da seien zuerst drei Astern seiner Be- ! achtnng empfohlen. Die Aster Sonnenlicht, die Straußenfederaster Malmaisonrosa nnb die Paomenaster Amethyst. Die erstere, Sonnenlicht, ist besonders wertvoll, weil damit rum erstenmal die gelbe Farbe in die Asternsvrten hinein- gebracht wird. Sonnenlicht ist die erste rein gelbe Aster, und als solche für jeden, der Astern baut, sei es nun znm Schnitt oder zum Schmuck der Beete, oder . des Parkes, unentbehrlich. Die Straußenfederaster Malmaisonrosa zeichnet sich insonderheit aus durch ihr frühes Blühen- Sie blüht mit der Sorte Königin der Hallen fast zu gleicher «eit und ist als frühblühende Aster die beste und schönste, welche wir besitzen- Die Päonienaster Amethyst ist beim Aufblühen weiß und wird später sehr schön blau- Sie liefert also zweifarbige Beete durch das verschiedene Alter ihrer Blumen. Eine schöne, leicht wachsende Hahnenkammart Celosia spicata war aus unseren Kulturen verschwunden, sie ist jetzt wieder anfgetaucht und wird sich sicherlich viele -Freunde erwerben- Freunde von Pflanzen mit weißbunten Blättern seien zwei neue Phloxarten empfohlen- Den neuen Gloriadahlien, die sich toeneit ihrer eigenartigen Schönheit im letzten Jahre reichlich Freunde erwarben, ist eine weitere Neuheit, die Halskraufendahlie zur Seite getreten- Auch von der Miniatur-Verbene mit rein weißen Blumen und den Pensse Psyche mit gekrausten Blumenblättern verspricht man sich viel. Das wäre einiges.
Hyazinthen, Tulpen, Maiblumen sind jetzt schon leichter zu treiben und höherer Wärme zugänglich. Wo man es haben kann, halte man die anderen Zimmerpflanzen möglichst gleichmäßig kühl, bei 6—8 Grad stehen Palmen, Primeln, Clivien am vorteilhaftesten. Wo 12 bis 14 Grad im Zimmer sind, ist häufiges Gießen, zeitweiliges Spritzen Bedingung. Die abgeblühten Treibpflanzen kommen ins kühle Zimmer-
Fliederbüsche, Forsythiensträucher, Deutzienpflanzen, kann man aus dem Garten entnehmen und direkt treiben.
- Zwei, - der Weide, des Hartriegels, blühen abgeschnitten im ichön auf-
, Ende ues Monats kann man mit der Anlage des ersten ^Mistbeetes beginnen, und es in den ersten Tagen des Februars mit Karotten, Radies, Salat besäen.
Erinnert sei iioch an das Schneiden von Edelreisern bet Obstbäumen, von Stecklingen, bei Johannisbeeren und vielen Gehölzen auch daran, daß nian bei mildem Wetter die 'Bäume und Sträucher zu jeder Zeit schneiden kann-
I. C. Schmidt, Erfurt.
Abertausenden dazu Verholfen haben. Sie zeigen uns Glück in mancherlei Gestalt: als die Kraft, Unglück zu entkräften, als Durchdrungensein Menschen von einer höheren Aufgabe, die ihre völlige Lösung erst im Jenseits zu finden ver
mag, als des Menschen innersten- Beruf, sich vom eigenen Ich zu lösen und erlösen zu lassen, als die Arbeit an der Vollendung des eigenen Ich, als durch
Redaktion: E. Burkhardt. - Rotationsdruck und Verlag der Brübl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei sPietsch Erben) in Gießen.
G l ü ck von Professor Dr. C- H i l t y. 1. Teil: 40. bis 44 Tausend, 2. Teil: 31. bis 35. Tausend, 3. Teil: 16. bis 20. Tausend. Preis jeden Bandes geb. Mk- 4,—. Verlag der I. C. Hinrich suchen Verlagsbuchhandlung, Leipzig.
Glück! Welch kurzes Wort, welch wechselvoller Begriff, und doch — wie inhaltsschwer. Kaum etwas ist gleich ihm in aller Munde, dabei so wenigen zu eigen. Wie kommt das?-
Willst du immer weiter schweifen?
Sieh', das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen: Denn das Glück ist immer da.
singt der Altmeister Göthe, um am Ende seiner Tage zu gestehen, daß er sehr wenige Tage reinen Glückes in seinem langen Leben gesehen hat. Wie ist das Gluck doch so vielgestaltig; ehe einer noch recht begriffen hat, was eigentlich sein Glück ausmacht, ist er oder es dahin.
Einen einheitlichen Begriff für das Glück zn finden ist den Weltweisen bisher nicht gelungen, um so mehr dürfen wir es getrost anstehen lassen, uns damit vergeblich zu mühen. Ein Glück aber giebt es für alle, das entspringt aus dem rechten Verhältnis zwischen Arbett und Ruhe, aus der völligen Uebereinstimmung aller Kräfte Leibes und der Seele, die §uin Ausdruck gelaugt tn einem guten Gewissen; erreichbar für jeden, der sich des wahren Heiles zu versichern weiß. Was liegt näher, als sich zu Weihnachten in dem Christkinde den Heiland zu eigen zu machen, das Glück ergreifen zu lernen, das er uns bringt? Dazu wollen die drei Bände obgedachten sinnigen Buches in ihren dreimal acht Hauptstücken uns verhelfen, tote sie schon Tausenden und
Das „Daheim"
bringt in seinem soeben beginnenden neuen Quartal einen großen, sehr flott aushebenden Soldatenroman „Es blasen die Trompeten" von P aul O s k ar H ö ck e r, der in letzter Zeit in die erste Reihe der deutschen Ro- tnanciers einzurücken scheint. Das allbeliebte Familienblatt zeigt im übrigen auch in der uns vorliegenden! Nummer 14 wieder die gediegene Vielseitigkeit, die es stets auszeichnete: wir finden einen reich illustrierten, heiteren Artikel über unsere „Seekadetten" von Frhr- von. Dincklage, einen fesselnden Aufsatz über „Handelsverträge" von Prof. Dr. Haushofer-München, eine Plauderei über Pariser Kleinhandel und in den Rubriken Aus der Zeit, Frauen-Daheim, Kinder-Daheim, Hausmusik, Spielecke, Sammler-Daheim, Hausgarten, die stets dte besondere Spezialität des Daheim bildeten, eine Fülle anregenden, unterhaltenden Stoffes, lieber der modernen Autotypie pflegt das Daheim immer noch den edlen Holzschnitt, in dem diesmal zwei große Gemälde von Ludw. Knaus und G. Koch wiedergegeben sind; außerdem bringt die Nummer aber, tote in jeder zweiten Woche, eine meisterhafte Kunstbeilage: Prof. Eberleins neue Gruppe, Kötiigin Luise und Napoleon I.
Gemeinnütziges.
Schnitt der Gehölze. Wie häufig bei unseren Gehölzen ein fehlerhafter Schnitt Schönheit und Blühwilltg- keit nimmt, das können wir täglich in den Vorgärten bemerken. Rücksichtslos wird hier oft mit der Schere gewütet, und man schneidet nicht, sondern säbelt- Schon beim Pflanzen der Gehölze muß aber ein verständiger Schnitt darauf Bedacht nehmen, ihre Schönheit zu heben und zu wahren und deshalb müssen wir wissen, tote ungefähr zu schneiden ist. In Nr- 38 des „Erfurter Führers im Obst- und Gartenbau"' ist der Schnitt der Gehölze beschrieben und durch Abbildungen erläutert- Unseren Lesern wird diese NUmmev kostenfrei zugeschickt, wenn sie dieselbe vom Geschästsamk des „Erfurter Führers" verlangen- ,
Gegen 'Erkältung nehme man etne Hand voll Kamillenblumen, eine Hand voll Fliederblumen, einen Eß^ löffel voll Kümmel und ebenso viel Anis, lege alles ttt ein Waschbecken, gieße zwei Liter kochendes Wasser darauf und halte den Kopf über den aufsteigenden Dunst, indem man em großes Tuch über den Kopf wirft, das über den Rand des Beckens reicht. . .
Gegen Diphtherie wird eine stündliche Aussprttz- nng mit Citronensaft als das beste, wirksamste Mittel empfohlen. Da Diphtherie kein örtliches Halsleiden, sondern ein gefährliches Allgemeinleiden ist, so muh die Behandlung sich auf den.ganzen Körper erstrecken und deshalb sobald als möglich der Arzt zu Rate gezogen werden.
(Prakt. Wegweiser, Wurzburg.)
Mrithmogriph.
(Nachdruck verboten.)
1 3 3 4 5 6 Wintervcrgnügen.
8 4 2 5 3 altes Heldengedicht.
3 5 6 4 biblischer König.
4 2 5 3 Erdschicht.
5 7 7 1 flinkes Tier.
6 7 5 russisches Gouvernement.
7 14 3 Gestein.
(Auflösung in nächster Nummer.)
Auflösung des Bilderrätsels in vor. Nr.:
! Armut schändet nicht.


