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in Bewegung und übergab dem öffnenden Mädchen seine Karte.

Nach wenigen Minuten befand er sich in einem Salon, in dem jene wohlige Atmosphäre herrschte, die nur Reich- thum, gepaart mit feiner Herzensbildung zu erzeugen ver­mag, was aber das wunderbarste war

Dort, umwogt vom Sonnengold, jugendlich liebreizend, wie er sie vor einem Jahrzehnt zum letzten Male gesehen, knospenhaft schon mit den zarten, reinen Farben in dem holden Antlitz stand die Fee, die ihn an unsichtbaren Zauberfäden hierher gelockt. Nicht Herr seiner Erregungen, sank Erich mit einer leise gestammelten Liebkosung zu den Füßen des

Nebenzimmer und gleich darauf erschien die Gestalt einer sehr anmuthigen, jungen Frau im Rahmen der Portiöre.

Erich sprang auf, aber die kleine Hand hielt er so fest, daß sie sich, trotz einigen Widerstrebens, ihm überlassen mußte.

Liebe Elsa, Herr Wolfram! Stelle mich doch

Meine Schwester Misa, unser Maikätzchen aber Sie glaubten doch etwa nicht, daß ich" ein fröhliches, schalk- , i Haftes Auflachenwir sehen einander allerdings sehr ähnlich, und vor zehn Jahren mag ich gerade so ausgeschaut haben aber nun muß ich Ihnen erst meine Freude aussprechen

lieblichen Menschenkindes nieder und Preßte sein glühendes Antlitz gegen eine weiche kühle Hand.

Misa Kätzchen!" tönte es in diesem Moment im

volle zehn Jahre lagen eine lange Zeit in »em Ent­wickelungsstudium des Mannes, besonders aber tn dem Leben

überglücklicher Bräutigam! _ F

Bon nun ab sandte der Künstler seiner Misa () die holden Attribute des Frühlings: Maiglöckchen, « ^st­und braune Aurikeln, diese aber wurden nicht von e , baren Manschette umschlossen, sondern von eine sanftglänzender Maikätzchen.

Pedaction: 8L Echeyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Universitäts-Buch- und Steindruckerei (Pietsch & Scheyd»)

vor"

eines Mädchens! . _

Es war eine schüchterne, ideale Liebe gewesen. Der junge Akademiker und das kaum achtzehnjährige Mädchen trafen sichzusällig" an einigen Nachmittagen tn der Woche int Stadtpark, sprachen über Kunst und Liebe und schwuren sich schließlich ewige Treue, als es galt, Abschied zu nehmen, als Erich von seinem Vormund ins Ausland geschickt wurde, um dort seine Studien zu vollenden.

5lnf«ng« g»b EII-S d-m > Mer d>e!<6 Wi-d-rs-hl»! D-S wird eine priichtize Le!,»

fS« bergen Inn,enR-nt.en-,»der nennen,

£ 8rit'"blefe ä>Ie® ne,' Ip°>«chtl,e 8--nndin »nnft! Mein M-nn ist ganz fwij dar»«!, daß A-- der Molchen, kchatttte «1°5» «ch den »ori-n

»ää WM»& »Ä an seme holde Elsa gedacht^ Lebensver- nicht verdiene, möchte ich sie mir doch um jeden Preis erhalten."

,..u Und b tnp£,lnu stoben, soUnd warum haben Sie uns micht früher ausgesucht, haltmsse gezwungen ^r, ?wstlo w ts z st, I Wolfram? Auch unsere Hoffnung, einmal mit Ihnen

zsö - * S,°K »Wää

» ®Ä "" ®""": 6,tItA- F-m°-'°nMai,iitz«-n" war 8»,

Künstler^ sind meist impulsive Menschen, und deshalb das in mir so lebhafte Erinnerungen und Sehnsucht nach begab sich Erich unverzüglich nach der Redaction und erkundigte Glück erweckte, fteilich auch Vorwurfe, große

sich klopfenden Herzens nach dem Namen und der Wohnung bereiteten, daß ich, von den roiderstreuendsten W 8

der B-?f°fferin des FeuilletonsMaikätzchen". getrieben, mem Heil nur tn einer Zusammenkunft nut

Frau Elsa Falk", lautete die Auskunft, die Erich erne Ihnen sah! -

,4mtSCeS?ÄSXe^»t mutz,- Erich er. den ÄÄJ X"«if« * Ä

erlangen, viel weniger seine Ruhe. Er mochte nichts genießen, merei geheilt und trotzdem ich meinen ^ugendtraum J konnte nicht arbeiten, und war wie ausgewechselt. Die Sehn- I missen möchte, gehört meine Liebe einzig tn sucht nach Elsa, die immer noch, umflossen von dem Liebreiz meinen drei herzigen Kleinen.

der ersten Jugend, vor seinem geistigen Auge stand, wuchsIch aber mochte mein Ideal, das ich heute ge, i an zu einem leidenschaftlichen Verlangen, dem er endlich, wie für alle Zeit festhalten, Elsa. . . . Ist n'cht noch e P durch eine höhere Macht getrieben, nachgab. Er machte sorg- chen für einen Schwager in Ihrem H^en vorhanden^

fällig Toilette, warf sich in eine Droschke und fuhr directEin bequemer Platz, Erich, «nd damit S e

bie belben ,e»Mb-I--.e°--eppe°. I-,w £ ««en Dr°h, | unb *

Maikätzchen ihren Geburtstag und zu diesem sind IC aller Form eingeladen, Herr Wolfram!" ctgii,

Erich wiederholte nun fleißig seine Besuche tn oe ö schen Hause, und wenn sein elastischer Schritt ertön , > pochte Misas Herz lauter und ihr liebes Gesichtchen ! rote in rosige Gluth getaucht. Eines Tages hielt glückstrahlend ihre kleine Hand fest in der {einigen

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Roman

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