Ausgabe 
25.5.1897
 
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Abendbrode Leidenschaft Deiner Ehe Vaters und

. sWpf.r Qfg ar+itsebrt Monate waren verflossen- seit | mit meinem Vater ist mir um so empfindlicher, als ich " . ui bw aeseffen und Mercy Poole seine Liebe erklärt gegenwärtig in finanzieller Verlegenheit bin- gebe der batte, daß sich in dem alten Zimmer nichts ver- Himmel, daß er ft4 ebenso sehr nach einer Versöhnung

nnhrrt batte Veränderungen gehörten überhaupt in Blackport I sehnen möge, tote ich.

ben seltensten Dingen. Da waren noch immer die Rohr- Mercy kämpfte einige Augenblicke gewaltig mit sich B Men Lehnen, der Ichneeweiste Fnß. selbst, ehe sie der Sproche wieder mach», werde. Lndlq

'L,"ä- mst Ä-Isim, w«»« Busse. - m wie er s-gte sie:Du hust, ww.ch hure, em

ÄS . MLMK-A». m-.- S-m «ick !», ®8®e"ceeenm?8°§«gi®to-' °ih-e°1u-j-u A-be'-' ^"Taqum* d!nn wenn mein Sedächmiß michich. trägt,

SeTnBnnbeenns mit Ihm durch die braunen h-.ie mein Baier stets eine b-s-nd-re Abneung 3egen

LrELd°-- heute mit ihm, nach dem Schiss.@i» fi- -gleicht sie - Dir --Dein Mewes, druch derer in einem lurzen «.leben «litten! Damals brachte Mere,*e"6 *»* ®«" «

hin,'ihm der Himmel n* M ®ei£; i«#t »««einn6widertetIch weih

11111 "Dasb'Einireien^MereyS störte ihn in seinem Hinbrüten- I wirklich selbst nicht ich achtete nicht daraus." LSdLLLL 1° sthk^er »Ä SL-W-U feiner Ä

;ÄÄÄn.. Lichte s.r dL au, das stir Dich istst -s must Wahl£ 3'Ä -List," -ntwart-f- der junge Mann mit eine.

-?ch habe D r etwas'zu sagen, Mercy," begann er- Bitterkeit, deren Bedeutung Mercy entging

-n'd<S«Mit"; n Auaenblick bleiben?" Endlich wich die erzwungene Ruhe des Mädchens, und

" ' » Ä'tat. B Xnnb Wie» stehen. ste suhr mii I-idenschastlich-r Stimme aus -Und da, wagst

S fflMUten»?, I, nSnStone, en ste hasste Du mir itVä Gesicht zu sagen! Glaubst Du, daß ich du

. X Zeit vergessen habe, da Du mir hier in diesem Zimmer

U HZ M mit Leißbunaer über sein Abendbrod her. Deine Liebe erklärtest? Oh, Du hattest eine geschmeidige

Vor^Allem/^sagw^er^ wahrend^ er eitlen Bissen verschluckte, I Zunge, und ich Thörm glaubte Alles, was Du agtch

,,^or 11 I a6er me;n Gott, es war Nicht meine Schuld! Brachtest

ist mein Vater zu Grehla« »aads? Du mir dach sag« Bücher znm Lesen, und ich glaubte, D.

'Äd Tnnte Vamela?" beabsichtigtest, eine Lady aus mir zu machen, deren Du Dich

®e ist au» dam" nicht zu Ichllmeu brauchtest. Und wie habe ich mich mDi,

"Mann ba?t Du meinen Vater zuletzt gesehen?" getäuscht! Eines Tages sah ich Dich einem grauen Habicht,

"Zellern " den Du auf der Jagd geschossen hattest, den Hals umdreheu.

"gn:,, r;ef.f er au8?// I Da erkannte ich zum ersten Male, daß Du trotz Deine»

Kn orau und strena wie immer." hübschen Gesichtes und Deiner feinen Manieren em grau-

"Kannst Du nicht ein wenig mittheilsamer sein? Ich sames Herz hattest. Bald darauf fing Dein Vater an

kam heute Abend nach Blackport, um meinen Vater zu be- wegen Deiner häufigen Besuche in diesem Hause argwöhi sch

iucken1 kannst Du mir nicht sagen, ob Zeit und Trennung zu werden; er ahnte, was Dich hierher zog, gerreth Wut

-w H-r «wa? uers-husicher fege'n leinen Svhn gestimmt darüber und schickte Dich s-s-rl in d,e Swdi, um

b»btn?" studiren." .

Mercy heftete ihre dunklen Augen auf den Boden- IUnb ich gerietst aus dem Regen in ie raufe, ihr ganzes Wesen bekundete Trotz und Unzugänglichkeit. murmelte Greylock halblaut vor sich hm. . b

Ich weiß es nicht," sagte siefrostig-er war mehrereDort unten am Strande schieden wlr von emanier. Monate lang abwesend und kehrte erst vor drei Tagen zurück- I Ich stand seither oft Stunden lang am Fens er un Du kennst seine Natur und vermagst demnach am besten zu I hinaus nach dem Punkte. Du küßtest michJL t

beurtheilen, ob Zeit und Trennung, oder irgend etwas mir, oft zu schreiben, m wenigen W°ch n ,nach Black M Anderes auf, über oder unter der Erde im Stande ist, ihn zurückzukehren. Es w°"n Lugen! - schändliche Liig ^ milder ru Vt mitten." Du schriebst mir keinen Brief Du kehrtest Nicht zur»a

Robert blickte wehmüthig in das Feuer. Einen Monat später hörte ich, daß Du eine Tänzerin g,

Jch gebe zu, daß meine Aussichten nicht ermuthigend heirathet habest. Ich begreife noch heute nicht, daß sind," sagte er-mein Vater ist ein Mann von eisernem, bei dieser Nachricht nicht der Schlag gerührt hat.

unbeugsamen Character- meine Heirath traf ihn in's Herz." Das Mädchen rang ihre Hande mit leidenschaftlich

Mercys braune Hände machten sich auf dem Tisch zu Geberde und fuhr dann mit begeisterter Hef gkeit fn - schaffen- ein unheimliches Feuer leuchtete aus ihren schwarzenEiner von meines Vaters Kameraden kam zu uns in

Augen. Wie sie so dastand, bot sie einen schönen, obgleich zählte mir von Deiner Heirath und vor' Demes

drohenden Anblick. Wuth darüber. Ich dachte, ich müsse sterben, ich flog »»

Ja, leider," antwortete sie-er hält sie für eine Hause hinaus und zum Strande hinab - m. 8

große Schande- er hätte nicht wüthender sein können, wenn I von einander schieden- ich fluchte Dir aus der Tiefe

Du mich geheiratet hättest." unglücklichen Herzens - fluchte der Stunde, m der ich

Robert fühlte sich betroffen, er antwortete aber nicht, boren wurde! Dann lies ich weiter und weiter na j

Mercy ließ ihm einige Augenblicke Zeit, sich seinem Marschen, verbarg mein Gesicht m dem hohen vraunn'

zu widmen, dann fuhr sie mit unterdrückter und blieb die ganze Nacht dort liegen. Ein 9ejd].

fort:Ich hoffe, Du haft so viel Glück in brauste über mich hin, ich achtete nicht darauf, jpo

gesunden, um Dich für den Verlust Deines I in jener Nacht Dich und Deine Frau m meine all seines Geldes zu entschädigen." kommen, so hätte ich Euch Beide getödtet!' M

Die Ehe, meine Liebe," antwortete er,ist eine Lotterie, I Robert hatte dem Mädchen verblüfft zuge y - in der jeder Ehemann das große Loos gezogen zu haben I sie schwieg, erhob er sich und sagte:Beim Himme, wähnt eine kurze Zeit lang wenigstens. Der Zwiespalt | Du würdest eine vortreffliche Tragödin abgeben,