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gern wird j. mit echte- hen weichen it, die Ver- elben unter es Capitel vangloserer ch verHnt, e ceinture, e durch ein e trop zu und elastisch endlich vpn Die Fran- lleider, nur tirt sie und rch Blousen n gemodert, bliche. Sie Machen Gepesten Vor- t ihrer Toi- besserungen, chmähen es n der Liebe Frauenfrage . zu danken, int. Es ist Herbsttagen iselben ihre mdhaben, in große Rolle cholzstöckchen dangen um- >u. — Die Toiletten in sie Fremde", t eines der mts: Es ist , mit einem deckt, welche kleid ziehen, endkletd aus ein kostbares zu cachiren, : wurde ent« eistungen.
seinen Sohn chtsvollzieher — der hat
ich singen?" j der Oeffent-
(welcher be- einer Kneipe nicht leicht, als Student
m Gießen.
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MIL s ist auf Erden kein' bessere List, Denn wer seiner Zunge Meister ist. Viel wissen und wenig sagen,
Recht antworten auf alle Fragen;
Rede wenig und mach's wahr, Was Du borgst, bezahle baar;
Laß Jeden sein, so wie er ist, Dann bleibst Du auch wohl, wer Du bist.
Carl Simrock.
(Fartsetznng.)
Capitel 14.
Der Majoratsherr
Roman von Rataly ». Sschstruth.
An den Rhein, an den Rhein, zieh nicht an den Rhein, Mein Sohn, ich rathe Dir gut, Da geht Dir das Leben zu lieblich em, Da blüht Dir zu freudig der Muth I
Welch ein Frühlingswetter!
Alle lichten Geister des Frohsinns scheinen entfesselt und schwirren wie leuchtende Goldfunken durch die Luft.
Sang und Klang, frohe Menschenstimmen und jubelndes Gelächter, wohin man hört, — und wohin man steht, strahlende Augen, glückliche Gesichter, buntes, fröhlich fluthendes Leben überall! ~ )irn .
Der Rhein ist nie so schön, als im Frühling, wo der Alte wieder jung wird mit der jungen Welt, wo er sein Bahrtuch von Eis und Schnee machtvoll von sich geworfen, um neu geboren zu erstehen!
Dann wälzt er seine Wogen in kraftstrotzender Fülle dahin wie ein Jüngling, welcher sich mit weit ausgebreiteten Armen jauchzend den Frühlingsstürmen entgegenwirft, voll ungestümer Wanderlust welteinzuziehen!
Wie der Sonnenglanz auf dem Wasser liegt! Wie es gehermnißvoll aufglüht und goldroth durch die Wellen zuckt, als sei der Nibelungenhort geschmolzen und treibe in funkelndem Goldstrom gleißend dahin. Jede Woge tragt einen flammenden Blitz im Schooß, jede Brandung verstaubt demantenen Thau, und wo der Strom in den Uferbuchten stiller daherfließt und Wald und Fels und stolze Zrnnen- kronen spiegelt, da kreuzen die weißen, flinken Segel und
ziehen wie blendendes Schwanengefieder über tiefgefärbten blaugrünen Grund!
Die ersten Duftschleier knospenden Maigrüns liegen über den waldigen Bergen, überall tritt das Felsgestein noch grell beschienen in seinen pittoresken Formen zutage und die Ruinen verstecken sich noch nicht hinter dunklem Gezweig, sondern tragen nur Blumensträuße und wehende Ranken als liebliche Zierde!
Glocken läuten! Hornsignale! hallende Jubelrufe von Berg zu Thal!
Das Dampfschiff zieht mit flatternden Wimpeln seine Bahn, und die Menschen, welche sich auf Deck befinden, empfinden es, wie weit und leicht das Herz wird! Wie recht der Dichter hat, wenn er von dem gefährlichen Zauber des Rheines singt, welcher die Seelen gefangen nimmt gleich dem Lied der Nixen, gleich dem Sang der goldhaarigen Loreley, welcher nicht nur an ihrem Felsen erklingt, sondern so weit durch den Lenzesodem weht, wie die grünen Rheinwogen durch die Lande ziehen!
Anfänglich hatte Fränzchen Niedeck wie gebannt von süßem Zauber an Pias Seite auf dem Schiff gesessen und mit großen, weit offenen Augen die reizenden Bilder ange- staunt, welche in buntem Wechsel an den Usern vorüberzogen.
Dann aber war ihre ureigentliche Natur doch wieder zum Durchbruch gekommen.
Sie sprang auf, lief unruhig hin und her, interesstrte sich kurze Zeit für den Maschinenbetrieb des Schiffes, musterte ungenirt die Mitreisenden, versteckte dem tief in Gedanken versunkenen Friedrich meuchlings seine kleine Handtasche, bestellte sich bei dem Steward bald diese, bald jene Erfrischung und zeigte durch ihr ganzes Benehmen, daß sie die längste Zeit am Tage still gesessen hatte.
Die Gräfin versuchte das quecksilberige Töchterlein vergebens an ihre Seite zu fesseln.
Fränzchen schmollte, daß man an allem Schönen so schnell vorbeifahre, und daß doch der eigentliche Zweck einer Rheinreise der sei, mal von „oben herunter" auf den Fluß
„Sieh doch nur, das fidele Gewimmel an den Ufern, sptdtna! — und wir sitzen hier wie in einer Mausefalle und können uns nicht rühren! Wie entsetzlich lange fahren wir schon —"
„Aber, Kind! wir sind ja kaum emgestiegen!"
„Kaum eingestiegen? — na, ich danke! eine wahre Ewigkeit gondeln wir bereits! In Niedeck habe ich einsam und allein schon monatelang still im Käfig sitzen müssen und


