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^D/as Buch des Lebens ist das größte Buch,
Man schließt und öffnet's nicht nach seiner Wahl, 's?” Das Schönste drin — man liest es nicht zweimal, Des Unglücks Seite zeigt sich oft genug;
Man wünscht das Blatt, d'rauf unf're Liebe stand, Schon hat des Todes Blatt man in der Hand.
A. de Lamartine.
Der schwarze Panther.
Novelle von Wilhelm Fischer.
------- (Nachdruck verboten.)
I.
Ich bin ein leidenschaftlicher Circusgänger. Selten verfehlte ich eine Vorstellung. Von jeher interessirte mich die edle Dressurkunst. Die Späße der Clowns, die Trics der Artisten, Saltomortale, Badoutesprung, Parterrearbeit unterhalten mich mehr als irgend eine Schauleistung anderer Art. Selbstverständlich interessirten mich von jeher auch die Artisten.
Sind das Prachtmenschen!
Gutherzig und kühn, eigen und erfinderisch ist jeder von ihnen ein Original. Manche von ihnen blicken im Reiche der Künste auf eine Ahnenreihe zurück, wie sie eigenartiger wohl kaum aufzuweisen ist.
Immer lustig und lebensfroh fällt es keinem von ihnen ein, etwa über die Neuerungssucht des Publikums, die das Höchste fordert, zu klagen. Zieht ein Trtc, eine Arbeit nicht mehr, so wird etwas Neues ersonnen und das „Publikum applaudirt" wieder. Das hat mich dem eigenartigen Völkchen gewonnen, und so kam es auch, daß ich allabendlich Circusgast bin.
Seit einiger Zeit trat, im Circus S. eine spanische Thierbändigerin auf. Sie arbeitete mit mehreren erwachsenen Löwen, einigen Tigern, Leoparden und einem schwarzen Panther. Die Thiergruppe war großartig und vollendet- durch Kühnheit blendend aber die Dressur.
Die Bändigerin, Consuela nannte sie der Zettel, war schlank, von tadellos junonischem Wuchs und hinreißend schön. Ich habe selten ein interessanteres Weib gesehen. Consuela bewies, daß Schönheit und Kühnheit gleich sieghaft sein können. Die großen Katzen waren sclavisch unterwürfig- auf den Wink ihrer Herrin gehorchten sie und leisteten das
Unglaubliche. Der Ruhm der schönen Bändigerin füllte allabendlich den Circus.
Etwa acht Tage nach ihrem ersten Auftreten nahm neben mir ein schlank gewachsener Herr, dessen Aeußeres den Artisten verrieth, Platz. Ich weiß nicht, wie es geschah, aber ich brachte ihn in irgend eine Beziehung zu der Artistin. Und so kam es denn auch, daß ich ihm mehr Aufmerksamkeit schenkte, als den Productionen der kühnen Spanerin.
Ich bemerkte wohl, wie ein Schauer seinen Körper durchrüttelte, wie sein ohnehin bleiches und interessantes Gesicht noch bleicher, wie der düstere Ausdruck feiner schwarzen Augen noch brennender wurde, als Sennora Consuela in den Käfig der Bestien trat.
Unverwandt, Alles um sich her vergessend, beobachtete der Fremde jede Bewegung, jeden Blick der Thierbändigerin. Die Arbeit der Löwen, Tiger und Leoparden war gethan. Der Panther wurde unruhig- fauchend duckte er sich in eine Ecke des Zwingers zum gewaltigen Sprung über den Kopf der Herrin, deren Gesicht mir und meinem Nachbar zugewendet war.
Consuela gab der Bestie das übliche Zeichen. In diesem Augenblick stieß der Fremde neben mir einen kurzen, scharfen Pfiff aus, der in dem tausendstimmigen Schrei der Menge erstickte . . .
Der Panther hatte die Bändigerin angesprungen- die Unglückliche sank in die Kniee - die Bestie stürzte sich mit einem Wuthgebrüll über sie, und ein Kampf auf Leben und Tod entstand, wie ihn entsetzlicher sich die Phantasie des Dichters nicht ausmalen kann. Von allen Seiten eilten mit eisernen Stangen bewaffnete Wärter der bedrängten Bändigerin zu Hilfe.
Jeder stieß und hieb auf die Bestie ein, deren Wuth dadurch nur noch vermehrt wurde. Auch mein geheimniß- voller Nachbar betheiligte sich mit einer Sachkenntniß an dem Rettnngswerk, die mir den Thierbändiger verrieth.
Die Seene, die jetzt folgte, war unbeschreiblich. Im Publikum brach eine Panik aus. Alles drängte nach dem Ausgang; markerschütternde Angstrufe ertönten.
Kurz entschlossen ließ der Director den Käfigwagen aus der Manege rollen. Dies Manöver hatte den Erfolg, das geängstigte Publikum einigermaßen zu beruhigen, das mit todtbleichcn Mienen zitternd der Dinge harrte, die da kommen sollten. Auch mir schwankten die Kniee. Rings um mich her ein dumpfes Murmeln - fiebernde Erwartung. Vom Stalle her das furchtbare Gebrüll der Bestien- jetzt erdröhnte ein Gewehrschuß- Kampfgetön, dann ein secunden-


