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Adieu, Madame! Wenn ich Ihrer bedarf, werde ich Sie

schied, wie sie gekommen war.

Oh,

Das Kind der Tänzerin.

Roman aus dem amerikanischen Leben von Joseph Treumann.

Tage vergingen, lange, lange Tage, in welchen der Tod über dem großen Hause zu schweben schien. Von Tag zu Tag nahm Doctor Vandines Gesicht einen ernsteren, besorgteren Ausdruck an. Von tiefster Seelenqual gefoltert, schritt Godfrey Greylock früh und spat in seiner Bibliothek auf m°d Zeder, während Tante Pamela fast wahnsinnig vor Sckmerz von Zimmer zu Zimmer lief. Noch immer ruhte Ethel Greylocks Kopf auf den gestickten Kissen ihres Elder-

u Liebe, wenn sie neu, braust wie ein junger Wein; K Je mehr sie alt und klar, je stiller wird sie sein.

Angelus Silesius.

Wenn ich gefehlt in Haß und Lieben, Bin ost ich ungestraft geblieben, Und wo ich selber nichts verschuldet, Dort hab' ich bitt'res Leid geduldet. So gleicht sich auf der Erdenbühne Die Rechnung aus von Schuld und Sühne.

holen lassen." . ,r «n»

Aergerlich und enttäuscht ging Iris ihres Weges.

Die nächste Besucherin, die in dem Herrenhause eintraf, war Mercy Poole. Mit dem festen Schritt eines Grenadiers kam sie die Allee heraufmarschirt und suchte die alte Hopkms tm

T.d Di.,?" «. «

antwortete die alte Haushälterin.Ihre Dienerin wird jedenfalls vorläufig bei uns bleiben müssen, «ie kann nicht

fortgeschafft werden- es würde ihr sicherer Tod sem, wie

Doctor Vandine Ihnen gewiß schon erklärt hat.

saqte Mercy Poole mit leichtem Kopfnicken. Großer Gott! Was hat das arme Ding nur gethan, daß Jemand daran denken konnte, sie zu ermorden? Und das

bei den alten Salzgruben! Diese That ist noch tausendmal

schlimmer als die, welche vor Jahren an demselben Orte

(Fortsetzung.) begangen wurde." m , ..

Di- di- nach d-m Herrenhaus geeilt -am,R-d-u Sie »ich. d-»°n, M-r-h Peele. -W

«Is sich die Nachricht Mn Wirlhia d-r ,,Satz-».H-ri--g-' wandle sich »lStzlich

Iris. Da nur der Arzt und eine Wärterin > ö " langsam:Wenige Stunden, ehe die Blutthat

der Patientin Zutritt hatten, empfing Godfrey Greylock ^"aen wurde, befand sich ein Mann in dem Gasthof, Ex-Tänzerin in seiner Bibliothek. 9 9 ber S^gertruppe gehörte. Alle seine Gefährten

Die Wittwe sah aufgeregt und angegriffen au«. ,^>h, w -y ä er allein blieb zurück und richtete alle

das ist schrecklich!" rief sie ungestüm ,/Megre fe es nicht ( ü&er Blackport und seine Bewohner an

- so wenig wie Sie, wie ich in Ihrem Gesichte leser^kann sich Regnault- ich mochte aber darauf

Ist es möglich, daß jener Verräther, jener Schurke doch ba& dieß.nicht sein wahrer Name sei. An dem

nein, ich rede Unsinn achten Sie nicht aus meine Worte! schworen,^ ^^^rische Angriff auf Miß Greylock

Sagen Sie mir, wird Ethel sterben? cRrevlock I und meine Dienerin gemacht wurde, bezahlte er sru izel ig

Gott verhüte es!" antwortete Godsrey Y I Rechnung und verschwand. Beging> dieser Mann viel-

schaudernd. . b . eicht das Morvattentat auf Polly? Was führte Ethel Greylock

Allem das Gehirnfieber ist im höchsten an Lem Abend nach den alten Salzgruben?" .

selten kommen die Opfer desselben mit dem Leben davo . wissen so wenig darüber, wie die Tobten m ihren

fuhr Iris in nervöser Erregung fort.Wa h wüte? I Gräbern," antwortete die Haushälterin. Ihnen zu erwarten, wenn Ethel uns entrissen . I Mercy zuckte die Achseln und schied, t

Würden Sie mir mein Jahrgeld entziehen? Wurden Sie, .. . ~

meine Ansprüche an Sie als erledigt erachten. .

Madame!" erwiderte er mit Entrüstung, sw om um sich selbst weit besorgter zu sein als um Jh unb Ich muß es ablehnen, die Möglichkeit von E h m,,aenblick der daraus entspringenden Folgen auch nurem 9 in Betracht zu ziehen. Sie soll, sie darf mch« sterb n. JN bin jetzt ein alter Mann ich könnte ohne s ch Sie ist das einzige Wesen in dieser weiten Welt, da