302

Als sie ihre Toilette beendigt hatte, begab sie sich hinab, um mit ihrem Großvater und mit Tante Pamela zu speisen. Um ihre Lippen spielte ein Lächeln- ihr Herz aber war von einer schweren Last niedergedrückt.

Als die Mahlzeit vorüber war und Miß Pamela sich nach ihrem Zimmer begeben hatte, begann Godfrey Greylock von dem Gegenstand zu sprechen, mit dem sein Geist sich fortwährend beschäftigte.Ethel,", sagte er,Du weißt denn ich habe schon früher mit Dir über diese Angelegenheit ->°>edet wie sehr mir Deine Vermählung mit Gervase lylock am Herzen liegt - Jahrelang war dies mein höchster lisch Schon vor langer Zeit schlug ich dem Baronet e Verbindung vor, und er hatte nichts dagegen einzu- den- im Gegentheil, er erklärte sich bereit, auf alle meine nsche einzugehen."

Sehr gütig von ihm," murmelte Ethel, indem sie m; einem Anflug von Unmuth den Kopf zurückwarf.

Sir Gervase ist jung und hübsch- er hat einen Adels- - Du bist jung und mehr als hübsch, Ethel, und Du ; -?eft ein großes Vermögen - nichts könnte passender sein, eine solche Heirath."

Er schien auf eine Antwort zu warten, allein Ethel blieb stumm.

Du verdienst etwas Besseres als einen gewöhnlichen . n zu Deinem Gatten," führte der Alte fort-Du ver- . t Rang und Würden, und die sollen Dir zu Theil werden.

Zeit der Erfüllung meiner Wünsche naht heran- Sir ase kommt von England herüber, um seine zukünftige ahlin zu sehen und um sie zu freien."

Ethel schwieg noch immer.

Rach einer Pause fuhr Mr. Greylock fort:Gestern erst erhielt ich vom Baronet einen Brief, worin er mir uh;' >t, daß er in den nächsten Tagen von Liverpool abreisen erbt - wir können ihn wohl sehr bald hier in Blackport erwarten."

Ethel sah wohl ein, daß ihr Großvater eine Antwort von ihr erwartete- sie ermannte sich daher zu dem einen Worte:Wirklich?"

Mr. Greylock blickte seine Enkelin mit großen Augen an und sagte dann:Sir Gervase soll es begreifen und ich glaube, ich habe es ihm deutlich genug zu verstehen ge­geben daß ich ihm, indem ich ihm meine Enkelin zur Gattin gebe, mehr Ehre erweise, als er mir durch das Ein­gehen auf meinen Plan erweisen kann. Du und ich sind ebenfalls Grehlocks - daß er den Adelstitel der Familie be­sitzt, ist einfach ein Zufall der Geburt."

Ja, Großpapa, antwortete Ethel.

Ich halte den Baronet für einen prächtigen Menschen, einen passenden Lebensgefährten für Dich, in jeder Hinsicht würdig, Dein künftiges Geschick zu leiten. In Deiner 93er- heirathung mit ihm werde ich endlich einen Trost für den Kummer finden, den Deines Vaters Heirath mir einst be­reitete. Sicherlich brauche ich dem Kinde, das mich liebt und das Beweise genug von meiner Liebe hat, nichts weiter zu sagen. Und nun küsse mich, Ethel, und begieb Dich zur Ruhe- Du siehst bleich und müde aus und bedarfst der Erholung."

Sie küßte ihn mit eiskalten Lippen und begab sich dann nach ihrem Schlafgemach. Um ihrem gepreßten Herzen Luft zu machen, flüsterte sie auf dem Wege vor sich hin:Oh, wenn Großpapa doch nur wüßte, wie unmöglich es für mich ist, seine Wünsche zu erfüllen- es wird ihm das Herz brechen, wenn er es erfährt, er wird mich verstoßen, wie er meinen Vater verstieß!"

16. Capitel.

Vandine in Blackport.

Großpapas Geschmack ist in allen Dingen englisch," sagte Ethel Greylock, während sie sich in einem ländlichen Armstuhl zurücklehnte und ihre schönen Augen über die Rasenplätze und Gärten von Greylock Woods hinwandern

ließ-seiner Ansicht nach ist nichts, wie es sein soll, wenn es nicht im Geschmack der britischen Aristokraten ist. Was denken Sie von all diesen Dingen, Doetor?"

Der Angeredete stand neben dem Stuhl des jungen Mädchens. Er war ein junger Mann mit Augen und Haaren von keiner besonderen Farbe, nebst einem borstigen, rothen Schnurrbart, in kurzen Worten, es war der ehemalige Student Dick Vandine, der schon vor einigen Jahren sein Doetor-Examen bestanden.

Es war fünf Uhr Nachmittags, der schöne Park von Greylock Woods schwärmte von eleganten Gästen, Damen in den kostbarsten Kleidern und Pariser Hüten, und Herren, die aussahen, als ob sie aus einer Modezeitschrift geschnitten worden wären. Ballschlagen, Croquet und Bogenschießen bildeten die Hauptbelustigungen. Aus dem Rasen war ein Tanzboden errichtet worden und in einer Laube, von blühenden Rebengewinden verborgen, saß ein Orchester, das die Luft mit den herrlichsten Tönen erfüllte. Gewandte Aufwärter huschten mit Champagner und anderen feinen Weinen hin und her. An einem ringsum von Blumen umgebenen Buffet wurden Erfrischungen in Gestalt von Salaten und kaltem Geflügel, Gänseleberpasteten, Zuiigen-Galae, Charlotte Russe und anderen bei solchen Gelegenheiten üblichen Delieatessen servirt.

Es ist himmlisch göttlich!" stammelte Doetor Dick, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, was er sagte.

Ethel lachte schalkhaft.

Sie sind ja ein sehr enthusiastischer Bewunderer von Gartenpartien, Doetor- finden Sie auch Geschmack am Ballschlagen, Croquet und Bogenschießen?"

Nein," antwortete er, indem er die Enden seines rothen Schnurrbartes über die Winkel seines unschönen Mundes herabzog.

In diesem Punkte haben wir den gleichen Geschmack," sagte Ethel lächelnd.Schon in der Schule, wo das Maaß der Unterhaltungen uns knapp zugetheilt war, haßte ich diese einfältigen Spiele. Lieben Sie auf dem Grase ausgebreitete Matten, um empfindliche Füße vor Feuchtigkeit zu bewahren lieben Sie die Erzeugnisse der französischen Küche, die unter den Bäumen servirt werden, während man sich weit bequemer drinnen an der Tafel niedersetzen könnte, wenn es nur der dumme englische Geschmack erlaubte? Nein? Sie schwärmen nicht für solche Dinge? Nun, so nennen Sie um's Himmels willen unsere Gartenpartie nicht himm­lisch und göttlich."

Dick erröthete bis über die Ohren.

Meine Worte lassen sich wenigstens auf einige Gesichter hier anwenden," murmelte er vor sich hin, indem er seine Blicke auf die Erbin von Greylock Woods heftete.

Er war auf Miß Pamelas Einladung zu dieser Garten­partie gekommen. Noch kaum eine Stunde war verflossen, seit er Ethels Bekanntschaft gemacht hatte, allein diese kurze Zeit war vollständig hinreichend gewesen, ihn zu ihrem willenlosen Selaven zu machen.

Sie trug ein reizendes Hütchen mit einer wallenden Feder und ein blaues Kleid - an ihrem Busen prangte ein duftender Blumenstrauß- ihr zarter Teint, ihr goldblondes, leicht gekräuseltes und geschmackvoll arrangirtes Haar und ihre großen, dunkelblauen Augen hatten Vandine völlig be­zaubert. Es schwindelte ihm, wie er so in ihren Anblick versunken dastand. Wiederholt wandte er sich von ihr ab, doch nur um sich stets wieder zu ihr zurückzuwenden und mit fortwährend steigendem Staunen und Entzücken auf diese makellose Schönheit zu starren.

Ethel halte die ihrem Großvater gegenüber im Scherz gemachte Drohung erfüllt- sie hatte Miß Pamelas jungen Arzt vollständig unter ihre Herrschaft gebracht.

Wie sich meine arme Tante in ihrer Rolle als Wwthm abrnüht!" sagte sie endlich, ohne die letzte Bemerkung de jungen Arztes zu beachten.Kennen Sie viele von den Leuten hier, Doetor?"

N insgesar (stufen!

//S indem s

5 habe ich verwuii!

//« Poolet gaben i Poole, ein voll im Hau

9 eine alt

,/3 Jugend und das ihres V

c //X würdig, /A r. //_ MX Gasthof die Figi die Bek sah ich sehr toi V durch Blätter Rasenp Prangte Pavillo von all iA das O E die Lüf umher Zu sei daß de fallen 1 die Mi Wange Grupp, rasch z sonst st S // Stimm E Leidwe geheim! wieder

- Mi

ii' Wie dabei i

T

berar hastig,