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Novelle von ZoL von Reuß.
(Fortsetzung.)
IX.
„Sota, Du bist mein I Ist sie Wahrheit, diese Wonne?"
Als Antwort legte Dora noch einmal den Kopf an Mülverstedts Schulter.
Derselbe war vor einer Stunde mit dem Schnellzuge angekommen und hatte Dora sofort in dem ihm von Wülpern bezeichneten Hotel ausgesucht und gefunden. Nach kurzer Aussprache mit Doras Gatten war dieser, anscheinend vollkommen gleichmüthig, abgereist — ohne Abschied von Dora, der er überhaupt im Laufe des Tages nur flüchtig begegnet war.
„Womit habe ich sie verdient, die Seligkeit Deines Besitzes?" fuhr Mülverstedt fort.
„Was wird der Vater sagen? Und Therese?" frug Dora fich selbst. „Einerlei —"
„So denke ich auch," stimmte Mülverstedt zu. „Uebrigens werden sie unsere ersten Gäste sein, selbstverständlich! . . . . Das Glück — es ist wie vom Himmel herniedergefallen!"
„Was denkst Du jetzt zu thun?"
»Ich gehe noch heute Abend zu meiner Schwester und setze sie von dem Vorgefallenen in Kenntniß. Zu schriftlicher Mittheilung war die Zeit zu kurz. Gestern Morgen erst erhielt ich Wülpern« Brief mit der Mittheilung, daß er entschlossen sei, in eine Scheidung zu willigen und daß er Dich selbst an den Ort bringen werde, den ich ihm bezeichnen würde. Ich nannte L. mit Rücksicht auf meine Schwester."
„Es ist mir Alles wie ein Traum: Meine Heiraty, die ganze Ehe und nun' die Freiheit," meinte Dora leise weinend.
„Närrchen Du! Das Leben — o, wie wollen wir es miteinander genießen! Jetzt aber rathe ich Dir, etwas zu ruhen, die Nervenaufregung der letzten Tage wirkt zerstörend — ich empfinde es selbst. Deine herrliche Blüthe — Du darfst sie nicht verlieren! Wann wirst Du mich morgen empsangen?"
Dora nannte die Stunde und Mülverstedt ging. Er
war wie berauscht. Die Entwickelung der Angelegenheit, die Erfüllung des heißen, aber vollkommen geheim gehegten Wunsches war zu plötzlich, zu unvorhergesehen gekommen, um nicht zu verwirren. Glücklicherweise war die nothwendigste Sammlung zurückgekehrt, als er die Glocke der Beletage zog, welche sein Schwager, Regierungsrath von Rainer, bewohnte. Zwei Minuten später stand er seiner Schwester im Salon gegenüber.
„Arthur — ist's möglich!" rief diese erfreut. „Welche Ueberraschung!"
Mülverstedt hatte die weiße, schönberingte Hand, die ihm die Schwester entgegenstreckte, an die Lippen gezogen und küßte sie bittend und leidenschaftlich. Die Regierungrräthin empfand seine Bewegung sofort.
„Was ist Dir?" frug sie. „Was führt Dich hierher? Warum hast Du nicht geschrieben, damit wir Dich auf dem Bahnhof in Empfang nehmen konnten?"
„Höre, Adelheid!" Und Mülverstedt berichtete Alles, zuerst etwas verworren, dann aber gesammelt, anschaulich und klar. „Ich wende mich an Dein Schwesterherz," schloß er mit heißer Bitte.
„Arthur, welche — verzeihe mir — welche Dummheit!" rief die Regierungsräthin entsetzt.
„Ist das Dein Ernst? Besinne Dich, Adelheid!" sagte Mülverstedt in erwachendem Zorn.
„Verzeih', aber ich bin ganz weg über die Sache. Wie alt bist Du? Zweiunddreißig gewesen kürzlich. Und dieser Secondelieutenants-, — nein, dieser Fähnrichsstreich.....
Eine verheirathete Frau zu entführen!"
„Ich habe Dora nicht entführt!" warf Mülverstedt ein.
„Allerdings! Es ist noch schlimmer! Der beleidigte Gatte tritt sie Dir freiwillig ab," höhnte Adelheid. „Eine eigentliche Entführung besitzt noch immer einen romantischen Reiz, es ist ein Abenteuer und zwar ein pikantes, dem zuweilen sogar die heimliche Zustimmung der jüngeren Kameraden sicher ist — natürlich bei öffentlichem Entsetzen," setzte die kluge Frau hinzu- „Dein Fall ist no h anders — schlimmer!"
„Dora ist ein Engel, eine Heilige, ich bin ihrer nicht werth!" fiel ihr Mülverstedt in's Wort.
„Möglich — wenn auch kaum glaublich!" zuckte Adelheid mit den Schultern. „Aber angenommen, daß sie die — Heilige ist, die Du, ihr Liebhaber, in ihr siehst, bleibt dann


