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Unlerhaltungstilatt nun Gießener Anzeiger (General-Anzeiger).
Falsches Spiel.
Roman von E. v. Linden.
------- (Nachdruck verboten.)
1. Capitel.
Der Rittmeister.
Ein herrlicher Spätsommer-Abend sandte seine letzten Strahlen über Wälder und Felder, welche in! diesem Augenblick das vollendete Bild einer idyllischen Ruhe darboten. Soweit das Auge des Beschauers reichte, wurde es vom Erntesegen gefesselt, dessen goldene Garben der Einfuhr harrten. Die Knechte und Mägde waren singend heimgekehrt, den ersten Erntewagen begleitend, und seinen hochgethürmten Inhalt rasch unter das schützende Dach bergend.
„Und das Scheunthor schloß sich knarrend."
Auf der ziemlich hochgelegenen Veranda des stolzen schloßartigen Herrenhauses saß ein alter Herr, der seine sechzig Jahre schon zählen mochte, obwohl die hohe, breitschulterige Gestalt sich noch immer fest und stramm aufrecht hielt. Das sonnenverbrannte Gesicht mit den klaren, blauen Augen, und dem militärisch gestutzten grauen Schnurrbart besaß einen jovial - gutmüthigen Ausdruck. Da das kurz geschnittene graue Haar den militärischen Anstrich der ganzen Erscheinung vollendete, so machte man auch in der Thal keinen Fehlschuß, den alten Herrn für einen ehemaligen Soldaten zu halten, welchem Stande er thatsächlich vor einer langen Reihe von Jahren angehört hatte. „Herr Rittmeister", so hörte er sich am liebsten nennen, weshalb ihn auch seine Untergebenen sowie alle Dorfbewohner in der ganzen Runde niemals anders titulirten.
Dieser joviale Rittmeister war der Schloßherr und Besitzer des Rittergutes Altinghof, der größten und reichsten Herrschaft einer gottgesegneten Landschaft, welche sich hoch oben im deutschen Norden in dem meerumschlungenen Schleswig-Holstein, wo die Wiege unserer jungen Kaiserin gestanden, unter dem Namen „Angeln" erstreckt. Wir stehen hier auf dem uralt-historischen Boden der Angel-Sachsen, und echter Sohn dieses Landes war Baron Justus von Alting, ein Edelmann von Kopf bis zur Sohle, der in den Augen seiner Standesgenoffen nur den einen großen unverzeihlichen
Fehler begangen hatte, unvermählt zu bleiben. Er hätte heute noch mit seinen sechzig Jahren bei dem ersten Adel anklopfen können, ohne befürchten zu müssen, einen Korb zu erhalten, was ihm aber gar nicht einfiel, obwohl er der letzte seines alten Geschlechtes war und mit ihm der Name Alting ausstarb.
Vor zwei Jahren hatte er plötzlich von einer längeren Reise ein junges, sehr schönes, achtzehnjähriges Mädchen mitgebracht, welches er seinen Freunden und Bekannten ohne Weiteres als feine Adoptiv-Tochter Ellen vorstellte.
„Sie ist von guter Familie, die Waise eines verstorbenen Freundes, der ihr nichts weiter hat vererben können, als seinen unbefleckten Namen und eine gute Erziehung, um Gouvernanten-Brot zu essen. So bin ich nun im Umsehen zu einer Tochter gekommen und weiß doch nun, wer mich dereinst beerbt".
Mit diesen Worten hatte Baron Alting die junge Dame in die ihr von nun an gebührende Stellung eingeführt und ihr damit auch sofort ein Heer von Bewunderern und Hei- raths-Candidaten geschaffen, was dem alten Herrn ein ganz besonderes Vergnügen zu gewähren schien, zumal die „Baroneß", wie die Dienerschaft, die für sie durchs Feuer ging, sie nannte, — noch bis heute keinem einzigen Bewerber dis geringste Hoffnung auf Erhörung gegeben hatte.
An diesem Eingangs bemerkten Abend saß die junge Dame dem Rittmeister auf der Veranda gegenüber. Zwischen ihnen stand ein gedeckter Tisch, worauf sich zum Abend nur die eigenen wirthschaftlichen Erzeugnisse befanden, das schöne kräftige Schwarzbrod, das dort im Norden seinen Namen mit Recht verdient, die goldgelbe Butter, der wohlschmeckende Käse, nebst Schinken und Mettwurst, alles zierlich mit grünen Blättern garnirt, sowie gebackene und weichgekochte Eier.
„Nicht wahr, mein Töchterchen," sagte er, au« einem antik geformten Kruge die beiden geschliffenen Gläser mit einem schäumenden Braunbier füllend, „es geht nichts darüber, sich sagen zn können, alle diese herrliche Gottesgaben wachsen und gedeihen auf Deinem eigenen Grund und Boden, liefern Dir den Tribut für Dein Dasein, bis auf diesen Gerstentrank, den wir ebenfalls selbst bereiten."
,, »So ist es, mein herzlieber Vater," erwiderte Ellen, ihr Glas erhebend und mit ihm anstoßend. „Es giebt nichts


