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spielen auf den Straßen Polarexpedition oder debattiren über - er die südlichen Orcaden nannte, einen äußerst abschreckenden . . n . r -___ ____c. t - y____ m . /.r« .... OTutriJ (Bam maa’CXa** /S1aL*a ****** ß a ÜaImaXMh *****
die Verdienste Nansens und seines Begleiters.
Anblick. „Von welcher Seite man sie auch betrachten mag, überall bemerkt man nur vollkommen kahle, schroffe Felsen,
Huinovistisches.
Blumensprache. Soldat: „Herr Feldwebel, kann ich Urlaub bekommen? Wir schlachten daheim." — Feldwebel: „Ja. Wenn Du einen Tag länger bleiben willst, so schick nur Nachricht — wickel's aber gut ein!"
Bemerkenswerth ist jedoch, daß, wo Alles vom Nordpol schwärmt, kaum Jemand an dessen Nebenbuhler, den Südpol, denkt. Und doch wäre es gerade jetzt an der Zeit, eine Reihe interessanter Fragen aufzuwerfen. Warum setzt man z. B. Alles daran, just den Nordpol zu entdecken und beschäftigt sich nicht in derselben Weise mit dem Südpol? Warum nimmt der Nordpol das Interesse der Forschung in höherem Maße in Anspruch? Wie steht es eigentlich um die Entdeckung des Südpols, wie weit ist man dorthin vorgedrungen und wie sieht es dort aus? Wir glauben uns den Dank des Lesers zu verdienen, wenn wir, von einem Pol zum andern überspringend, uns einmal mit dem Südpol befassen, um an der Hand der Geschichte und Geographie die aufgeworfenen Fragen zu beantworten.
Ein Blick auf den Globus oder die Landkarte belehrt uns, daß das unerforschte Gebiet rings um den Südpol dasjenige um bett Nordpol erheblich übertrifft. Man schätzt den Rauminhalt des noch unbekannten Theiles auf etwa 17 MA. Quadratkllometer, während die terra incognita des Nordens nur etwa 7 Mill. Quadratkllometer umfaßt. Der äußerste im Norden erreichte Punkt ist der, bis zu welchem Nansen auf seiner zur Zeit glücklich beendeten Entdeckungsreise vorgedrungen ist; bekanntlich hat der unerschrockene Forscher den 86. Grad überschritten, so daß nicht mehr ganz 4 Grade an der Erreichung des Nordpols fehlen. Dagegen befindet stch der in den antarktischen Gegenden erreichte äußerste Punkt unter 78° 10' südlicher Breite, so daß die Entfernung vom ©Übpole noch annähernd 12 Grad beträgt. Letzterer Umstand, sowie die fich in den antarktischen Meeren den Versuchen der Forscher entgegenstellenden Schwierigkeiten gaben wohl die Hauptveranlaffung zu der größeren Popularität des Nordpols. Nachdem man einmal so weit vorgedrungen war, steigerte stch naturgemäß der Reiz für die Forscher, jeder möchte der erste feitt, welcher seinen Fuß auf einen der Pole der Erde setzt. Dazu kommt noch, daß die Bewohner der nordischen Länder schon in früher Zeit als kühne Pioniere nach hohen Breiten vorgedrungen find, daß die welterforschenden Culturländer dem Norden näher liegen und dieser schon frühzeitig für den Handel eine erhöhte Bedeutung erlangte. Vernachläsfigt ist indeß der Südpol keineswegs worden, wie uns die dahin unternommenen kühnen Expeditione« bestätigen, und gerade für die nächste Zeit wendet die Forschung voraussichtlich dem Südpol wieder größeres Interesse zu.
Ehe wir uns den Südpol und die antarktischen Gegenden selbst näher ansehen, dürfte es am Platze sein, einen Neber- blick über den Stand der Südpolforschung zu geben. Nach den Hypothesen Buffons und anderer Gelehrten des 18. Jahrhunderts sollte für die den Nordpol umschließenden Landmassen als Gegengewicht ein großer südlicher Continent vorhanden sein. Um hierüber Gewißheit zu erhalten, rüstete die englische Regierung im Juli 1772 eine Expedition aus, bereit Leitung dem berühmten Weltumsegler James Cook übertragen wurde. Der kühne Forscher drang bis über bett 70. Breitengrad vor, entdeckte und erforschte New Caledonien, Süd-Georgia und das Sandwichs-Land, nirgends fand er aber Spuren des vielbesprochenen antarktischen Continents, so daß das Phantasie» gebilde desselben von den Karten verschwand. Dreißig Jahre später (1818) entdeckte William Smith, der Capitän der Brigg „William", Süd-Shetland, eine unfruchtbare, eisbedeckte Einöde; zwei Jahre darauf fand Botwell die Orcaden auf. — Capitän Bellingshausen, ein russischer Forscher, drang 1819 bis zum 70. Breitengrad vor, ihm folgte 1822 James Wedell, der im Auftrag eines Handelshauses in Edinburgh eine Expedition zur Erbeutung von Seekalbfellen in die Südsee unternahm und bis zu 74° 15' südlicher Breite vordrang, also 60 deutsche Meilen weiter, als seine Vorgänger. Nach Wedells Schilderung bot eine von ihm aufgefundene Inselgruppe, die
emporsteigend aus dem empörten Meere, auf welchem gewaltige Eisschollen mit Donnergewalt gegen einander stoßen." Die Schifffahrt in solchen Meeren ist natürlich äußerst gefährlich, jeden Augenblick kann Tod und Verderben drohen. Nachdem der Polarforscher den 70. Grad überschritten hatte, verschwanden allmälig die hindernden Eisberge ganz, man erblickte Massen von Vögeln und Walfischen, auch nahm die Witterung einen immer milderen Character an. Nächst Wedell ist der Walfisch, fahret: John Biscoe zu nennen (1830/32), der Entdecker von Grahamland und der nach ihm benannten Inselkette, ferner der von den Vereinigten Staaten ausgesandte Lieutenant Wilkes (1839/40), d'Urville, der Führer einer gleichzeitigen französischen Expedition, und Capitän Balleny, der ein neues Land, Sabrina, entdeckte. Glücklicher als Alle war James Roß, der Commandeur einer 1839 von England abgesandten Expedition und Neffe des berühmten Polarforschers John Roß. Mit seinen vorzüglich ausgerüsteten Schiffens Erebus" und „Terror" gelang es ihm, den 78. Breitengrad zu überschreiten und damit allen Südpolforschem vor und nach ihm den Vorrang abzugewinnen. Tief im Süden bekam er außer mehreren Inseln eine ausgedehnte Küste, die von Victorialand, zu Gesicht, deren Berge bis zu 12,000 Fuß Höhe aufstiegen. Am 28. Januar entdeckte er den 3770 Meter hohen brennenden Vulcan „Erebus", bald darauf den erloschenen „Terror" (3318 Meter hoch). Es folgen noch die Expeditionen des .Challenger" unter Sir George Rares und der deutschen Corvette „Gazelle" unter Capitän von Schleinitz (späteren deutschen Vice-Admiral), erstere 1874, letztere 1874/75, welche beide bemerkenswerthe Resultate lieferten. Zuletzt werden uns noch aus den Jahren 1893/94 Hamburger Schiffe als Entdecker eines größeren Landes südlich von den Süd-Shet« landinseln und verschiedener Inseln mit thätigen Vulcanen genannt.
Es ist mir hier nicht möglich, näher sowohl auf die wissenschaftlichen und geographischen Ergebnisse der einzelnen Fahrten, als auch auf die ungeheuren Schwierigkeiten und Gefahren einzugehen, welchen die tapferen Schiffer Trotz boten; bemerkt sei nur, baß die Frage, ob antarktischer Continent oder nicht, noch immer nicht mit voller Sicherheit gelöst ist. Roß, der am weitesten vorgedrungen ist, glaubt nicht an den fabelhaften Continent, er hält selbst Victorialand für eine Insel und in der That spricht das Vorhandensein so zahlreicher Vulcane in bett antarktischen Gegenden nicht für die Continenthypothese, ba fich feuerspeienbe Berge immer auf Inseln oder doch in der nächsten Nähe de» Meeres befinden.
(Schluß folgt.)
Mdactton: N. Scheyd-a. — Druck und «erlag der Brühl'schrn NÄverflMS-'Buch. und Steindruckerei (Piets« & Kcheyda) in Süßen.
Höchste Schüchternheit. Tochter: „Mama, der Assessor hat stch noch nicht erklärt." - Mutter: „Aber das ist doch wirklich ein unverschämt verschämter Mensch!"
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Beim Studio. Schneider zum Student: „Heute geh ich nicht fort! Sie müssen mir die Rechnung bezahlen!' — „Lieber Meister, ich kann Ihnen nicht helfen — ich habe MJ Geld 1" - „Wenn Sie kein Geld haben, dann sollten Sie auch nicht studieren!" - „Ja, wer sagt Ihnen denn, daß ich — studier' ?"
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