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Unterhaltungsdlatt zum Gießener Anzeiger (General-Anzeiger)
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Das blaue Herz.
Roman von Carl Ed. Klopfer.
(Fortsetzung.)
Der nächste Lag war ein Sonntag; der Freiherr von Effenberg war also von den Bureaustunden in dem Ministerium, dessen Sectionschef er war, befreit. Die Familie war eben im Begriff, zu einem mittäglichen Visiten- karten - »bladen auszufahren, als sich wieder Graf Norbert anmelden ließ.
Er mußte sich in der letzten Nacht wohl nachhaltig mit dem Gedanken an Theklas blaues Armband-Berlok beschäftigt haben, denn jetzt kam er gleich nach den flüchtigsten Begrüßungs- formaliiäten darauf zu sprechen — zum Erstaunen der Effenbergs, die nach dem weiteren Verlauf des gestrigen Abends annehmen durften, daß er an die ganze Angelegenheit nicht mehr erinnert werden wolle.
„Ja, eben weil ich die Sache aus Pflicht,, mich der Vergangenheit zu entfchlagen, für immer abgethan wissen möchte, erübrigen mir vielleicht noch einige Schritte. — Adele, Sie sagten gestern, der Bediente des Attaches Fröden werde wieder vorsprechen, um über den Verbleib des Medaillons Auskunft zu erhalten? In diesem Falle würde ich bitten, den Mann an mich zu weisen/
„Ganz reckt; es soll geschehen."
„In der That," ließ sich hier der Baron in seiner etwas bureaukratisch steifen Art vernehmen; „es würbe mich an Ihrer Stelle ebenfalls interefstren, von dem Burschen zu erfahren, auf welche Weise er in den Besitz dieses schon nach der materiellen Seite hin ziemlich kostbaren Gegenstandes gekommen ist. Ich hielt mich gestern — Angesichts der Wehmuth, mit der Sie diese Reminiscenzen aufnahmen — nicht für berufen, Sie darauf aufmerksam zu machen, daß das Medaillon möglicherweise gestohlen ist — und daß der Bediente, der letzte Besitzer, nun zu Bedenken über die Herkunft des Dinges bewogen wurde. Da Sie selbst zugestanden, lieber Norbert, daß Sie den größten Theil des von Ihrer Gemahlin hinterlassenen Schmuckes gar nicht kannten, so hätten diebische Domestiken auf Chlobonitz um so leichteres
Spiel gehabt, als Sie erst geraume Zeit nach dem Trauersalle auf ihr Stammgut zmückkehrten. Wer weiß also, was da noch Alles in unrechte Hände gekommen ist und ob nicht noch mehrere — eigenmächtig weggeführte „Andenken" der Verstorbenen aufzutreiben find l"
„Ach!" brachte Degenstein da sehr hastig hervor. „Sind Sie der Meinung, daß Thekla jene — Aufzeichnung noch anderweitig hinterlegt haben könnte?'
„Das wollte ich gerade nicht sagen. Ich dachte lediglich an Gegenstände von pecuniärem Werth ..."
„Natürlich, natürlich!" verbesserte sich der Graf jetzt ebenso rasch. „Und überdies — so weit ich mich des Wortlautes jener Zeilen entsinne — geht daraus ja deutlich genug hervor, daß Thekla es bei dieser — einmaligen Notiz bewenden ließ."
„Wünschen Sie den Zettel vielleicht doch noch einmal zu lesen, Norbert?" fragte Adele zuvorkommend, da sie ein solches Verlangen aus feiner Miene zu errathen glaubte.
„Nun denn — ja, ich würde Sie darum bitten, wenn ich Ihnen damit keine Umstände mache . ..."
Adele wollte schon gehen, wandte sich' dann aber nochmals um.
„Da fällt mir ein — Thekla hat, wenigstens in ihrer Pensionszeit, recht emsig ein Tagebuch geführt. Haben Sie ein solches nicht unter ihrer Hinterlassenschaft gefunden, so wäre am Ende zu fürchten, daß auch dieses in unberufene Hände gerathen sei . . ."
Degenstein fingerte an seinem Schnurrbart und zögerte einen Moment, ehe er erwiderte.
„Ich habe so ein Tagebuch wirklich gesunden."
„Ah! Und enthielt es Einträge, die mit dem Inhalt des gestern entdeckten Zettels übereinstimmend"
„Nein," sagte der Graf, wieder erst nach einer secunden« langen Pause. „Es schien während der letzten Jahre nicht fortgesührt worden zu sein — seit Theklas Ehe . . ."
Man schwieg. Jeder errieth Degensteins erst neuerdings aufgetauchten Gedanken, daß Thekla der Periode ihres dreijährigen Ehestandes ein — besonderes Tagebuch gewidmet haben könnte- Traf dies zu, hatte die junge Frau darin ihr ganzes, von so vielfachem Kummer beschwertes Gemülh entlastet, und waren diese Blätter nach ihrem Tode in die


