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frembe» Wort ist, soll am besten durch die Heimath seibst ge- _ heilt werden."

Willibald erhob sich.

Sie hören, Fräulein Leonore," sagte er mit einem bit# < teren Aufdruck,daß Tante Dorothea vor Angst um mich § vergeht, von einem freudigen Wiedersehen also keine Rede | s-in kann. Ich werde gehen, meine Verwandten nicht durch f einen Besuch compromittiren. Eine Bitte aber müssen Sie mir gewähren, Leonore, bevor ich gehe, ein Wiedersehen mit Elisabeth." (Fortsetzung folgt.)

G-ineiirnNtziges*

Für kalte Hühnerställe ist grobe Holzwolle ein vor- ; zügliches Streumaterial. Fausthoch auf den Fußboden aus- ? gebracht, saugt sie die Feuchtigkeit rasch auf, schützt die Thier e - vor kalten Füßen und hält durch ihren Harzgehalt Ungeziefer ? fern. Der dadurch gewonnene Dünger ist viel werthvoller Z al» der bei Stroheinstreu. *

Zur Förderung des*Eierlegens der Hühner. | Das Eierlegen der Hühner wird angeregt und beschleunigt durch Vorweisung braungerösteter Gerste, die vorher gekocht wird; die Brühe, in der die Körner gekocht werden, dient den Thieren zum Saufen. Weiter hilft auch feingestoßener spanischer Pfeffer, der alle zwei bis drei Tage unter das Futter gemischt wird und zwar immer ein Theelöffel voll. Beide Mittel hat der bekannte Geflügelzüchter W. Schwarz- lose in seinem neuen Buche:Die künstliche Geflügelzucht" veröffentlicht. Ferner sei aber auch erwähnt, daß da» Füttern oer Hühner mit etwas grünem Futter, Lattich oder Kohl, eventuell auch Rüben, das Eierlegen sehr begünstigt. Im Winter verwendet man zu diesem Zwecke Kohlblätter und Rüben. * *

Petroleumstecken ans Wollstoffen entfernt man oft sehr gut, wenn man kohlensaure Magnesia mit Waffer zu einem ganz steifen Brei anrührt, diesen mefferdick (bet großen Flecken noch stärker) aufträgt, unter mäßigem Drucke trocknen läßt und dann mit einem nicht zu heißen Plättetsen die Magnesia stark erwärmt.

Ei« gutes Mittel zur Entferuung von Kaffee­stecken, da» selbst den zartesten Farben nicht schadet, ist da» Bestreichen des Flecke» mit unparfümirtem Glycerin. Rach dem Aufstreichen de» letzteren wäscht man die Stelle in lau­warmem Waffer aus und plättet sie dann gleich auf der inten Seite.

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Das Anlegen von Fäden bei Stickerei und Hä­kelei ist den sehr subtilen Arbeiterinnen stet» ein Aergerniß, da e» bet aller Mühe immer eine kleine Unregelmäßgkeit in der Arbeit erzeugt. Man fädelt da» Ende der nenen Knäuels ein, und zieht dasselbe mit der Radel etwa einen Finger lang mitten durch den alten Faden, indem man in diesem mit kleinen Vorstichen auf- und abnäht. Alsdann setzt man die Strick- oder Häkelmaschen fort, und wird nun finden, daß die Anlegestelle, nachdem einige Male darüber gearbeitet ist, kaum mehr aufgefunden werden kann. *

Bereitung von Radierpulver. Man nimmt einen Theil Alaun, einen Theil Bernstein, einen Theil Schwefel, einen Theil Salpeter, vermischt Alles gut unterein­ander und bewahrt die Mischung in Gläsern auf. Wenn man von diesem Pulver etwas auf einen Tintenflecken oder frischgeschriebene Schrift bringt und mit einem weißen leinenen Lappen darüberstreicht, so wird Tintenfleck oder Schrift von dem Papier verschwinden.

Leder vor Juseeten zu schützen. Diesen Zweck erreicht man, wenn man das Leder mit Ricinusöl, das man auch mit anderem Oel ober Talg vermischen kann, bestreicht. Auch Ratten und Mäuse sollen solches Leder, zu dessen Er­haltung dieses Mittel sehr dienlich ist, nicht anrühren.

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Alte Mahagoni-Möbel lassen sich aussrischen mit einer Mischung, welche au» einem Theil Stearinsäure, einem Theil Terpentinöl und Vs Theil Karmin besteht. Dieselbe wird mit einem Flanelllappen in sorgfältigster Weise auf die Möbel gerieben

Das Abschäumen der Fleischsuppe. Der Schaum, welcher auf der Fleischsuppe entsteht, wenn dieselbe ins Kochen kommt, wird meistens von den Hausfrauen für Schmutz an. gesehen und abgeschöpft. Dieses ist jedoch ganz verkehrt, denn es handelt sich nicht um Schmutz, sondern um werthvolles Eiweiß, welches erst in der Flüssigkeit gelöst war, durch die höhere Temperatur aber nachträglich ausgeschieden wurde- Namentlich wenn das Fleisch mit kaltem Wasser aufgesetzt wird, enthält es, wenn e« ins Kochen kommt, viel von solchem gelösten Eiweiß, bildet somit viel Schaum. Der Verlust ist ein beträchtlicher. Man rühre den Schaum, wenn er entsteht, unter die Suppe, und er verschwindet bald. Zwar erhält man bei diesem Verfahren keine so teilte, aber eine um so nahrhaftere Suppe.

Vermischtes.

Das ist halt ganz was anderer. Pfarrer:Nun, Sepp, hattet Ihr denn heute auch einen Sonntagsbraten?" Sepp:Joa!" Pfarrer:Hat ihn Dein Vater gekauft oder wurde er ihm geschenkt?" Sepp:Noa!" Pfarrer:Er hat ihn doch nicht gar gestohlen?" Sepp: Noa!" Pfarrer:Ja, wo hat er ihn denn bekommen ?" Sepp:Gewildert!"

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Mehr weniger. In Paris gab man im Vaude­ville-Theater ein Stück unter dem Namen:Einer mehr!" welche» aber nicht gefiel. Da sagte ein Witzling:So oft man Einer mehr auf dem Zettel liest, sind hundert weniger im Paterre."

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Modernes Söhnchen. Vater:Was man jetzt auch Alles mit dem Knaben anstellt! Nun wieder die Turn­spiele! Zu meiner Zeit dachte man an solche Sachen nicht!" Söhnchen:Nicht wahr, Papa, wenn Ihr das Alles auch gehabt hättet, dann hätte aus Dir noch 'was ganz Anderes werden können?" *

Jedem das Seine. Commerzienrath:Eine wahre Freude ist es, wenn man sieht, wie Alles so schön klappt, wenn Ihr Herr Gemahl da» Regiment führt. So weit ich ihn kenne, ist er durch und durch Soldat. Wie ist er zu Hause?" Oberstin:Zu Hause ist er auch Soldat, aber ich führe das Regiment!"

Erkannt. Kanzlist:Ich möchte für heute Nach­mittag um Urlaub bitten. Ein plötzliches Unwohlsein " Bureauvorsteher:Na ja amüfiren Sie sich gut!"

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Sachverständig. Mutter:O Du armes Kind, wie stehst Du denn aus Hände, Gesicht verbrannt warum habt Ihr nichts geschrieben was ist geschehen?" Tochter:O nichts, Mama ich habe blos gestern selbst gekocht!"

Rebaition: A. Echetzda. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Thr. Pietsch) in G'.-Leu,