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Opit Pftttttt, thränenlosen Augen blickt sie ihm nach. Sie « Da ruckt ein greller Blitzsirabk auf Einen Auaenbttck Hkn des 9Be?t,en'<l bas lang ist das Schiff mit den darauf wie wahnsinnig umher«
mSw«8 £?«?*?« ?6S Donnergedröhn. Sie vergißt Alles | rennenden Menschen tageshell beleuchtet Von Gerald außer ihn, der sie soeben verlassen, um sich in tödtliche Ge« I keine Spur.
jtt Jgjeög- I „Er ist untergegangen, der tapfere Signor," meint ein
S w i? L S? Ulild auf. Doch der I alter Fischer bedauernd. „Schade um ihn!"
ÄWM"* °§ne Ueber(esun8 ltürzt sie „Vielleicht taucht er nur unter und kommt wieder in die aus oem yau)e, ihm nach. ... I ßöße." bemerkt ein Anderer
dritte^Enn^ne°!>b l^lcht, feuekrl das Schiff seine I Lola hört nichts mehr. Mit einem leisen Wehruf schließt Er steht, daß es gerade auf einen Felsen. I sie die Augen und gleitet zu Boden.
dep Sturm es wie ein Spielzeug Eine Ohnmacht hat sie von ihrer Todesangst befreit.
6 SE fiS fnÄ" Uob ? "mH sinken Als Lola die Augen wieder ausschlägt, beginnt bereits
Tbeil ^ sL ? ei? ManÄr^sö2 flSÄeute'^um. größten der Morgen zu dämmern. Eine Fischersfrau ist um sie be- Thetl Fischer, ein. Man berathschlagt, was zu thun sei, ohne I schäftigt; sie reibt ihr die Schläfen mit kaltem Wasser und ab e t(Sfv> «e kommen. Das Rettungsboot liegt weit I haucht in ihre starren Hände.
s^st^rk.mk-nSi? S' roirb bM Schiff und seine Mann« Hastig blickt Lola um sich. Sie sieht mehrere fremde «l I Menschen in ihrer Nähe. Einige gehen auf und ab: Andere
Schreien und ertönt schauerlich das I haben sich erschöpft auf den Sand niedergestreckt, mljrfdieirt*
@^ m„ TA?S-bt.,;?Sff6r?(5f9em lich sind es die Geretteten- . . . Aber wo ist er?
®ehÄti^f^a ßbLur^r @Slb' x W cn I Ein Jubelruf löst sich von ihren Lippen. Dort steht er,
hJJbSäJ*?JÖÄ W bur4 bie Reihen der Männer, ein wenig bleich, aber unversehrt. Dank Dir, Gott!
R.r^in^Ä!ühnheit? I Sie springt empor und will ihm entgegeneilen; doch ihre
hMltrixei EU das nahe Schiff I Glieder versagen ihr den Dienst. Sie sind fast steif von dem
deutlich. Die Mannschaft hat sich auf der Commandobrucke j langen Liegen im nassen Sand.
zusammengehrängt und ringt in stummer Verzweiflung die Langsam wankt sie der Stelle zu, wo Gerald steht. Sie M ua» tx c t« ,« L I ffeht ihn mit einem robusten Mann in CapitänS'Uniform
«..b bindet sich das rasch herbeigeschaffte Tau um den I reden. Der Mann spricht eindringlich, lebhaft gesticulirend, Leib und nähert sich dem Wasser. I als ob er ihn von etwas abhalten wolle. Gerald schüttelt
» a n an . £ , ! ernst das Haupt und deutet nach dem hin« und herschwanken«
„.^'ueweiße Frauengestalt stürzt auf ihn zu. Sanft er« | den Schiff, von dem ein Theil bereits den Wellen zum Opfer greift er ihre vom Regen feuchten Hände. | gefallen ist.
~ "Das hätten Sie nicht thun sollen," sagt er vorwurfs. I Jetzt bemerkt er Lola. Mit einem Ausruf des Erstau- öoU' Dod sein. j nens eilt er auf sie zu und ergreift besorgt ihre kalte Hand.
„So sterb i$ mit Ihnen! entgegnet sie hastig. I „Bist Du während der ganzen Zeit hier gewesen, Lola?" , .^^wischen hat ein Fischer einen groben Gummimantel „Ja," sagt sie einfach. „Wie konnte ich Dich verlassen!" herbeigeholt und ihn um die nasse Gestalt gelegt. | Zärtlich blickt er in ihre glückstrahlenden Augen, aus
„Was wollen Sie thun? fragt sie von Neuem. Ihre j denen ihm so viel Liebe, so viel Hingebung entgegenleuchtet.
Stimme zittert so sehr, daß sie kaum sprechen kann. „Ich muß noch einmal fort, Lola."
„Ich will jene Armen dort retten, Lola," entgegnet er I „Noch einmal?"
"nst- "Suchen Sie mich nicht abzuhalten! Es wäre umsonst. „Ich höre, daß sich noch Jemand an Bord des Wracks Ein Boot hält diesen Wellen nicht Stand. Vielleicht bringt | befindet — ein armer, schwer verwundeter Mann. Die Feig« chnen mein Tau Rettung. I linge hatten es so eilig mit ihrer eigenen Rettung, daß sie den
„Gerald, Sre gehen in den Tod! I armen Teufel dort ließen, als sie das Rettungsboot bestiegen,
In ihrer Todesangst umschlingt sie ihn fest. Sanft | welches sie an einem Tau befestigt hatten."
macht er sich aus ihren Armen los und sagt hastig: „Es geht I „Und Du?"
nicht anders, Lola! Leben Sie wohl!" „Ich will ihn retten, wenn es noch möglich ist."
m Damit wendet er sich dem Meere zu. Mit einem wilden | „Bedenke, er ist krank, schwer verwundet. Willst Du
Angstschrei sinkt sie in die Kniee. I Dein eigen Leben aufs Spiel setzen um ein Leben, das kaum
„O, ich weiß es, die grausamen Wellen werden Dich mir | des Lebens werth ist?"
wiederbringen, aber tobt - tobt!" schluchzt sie auf. „Ach, Ernst schüttelt Gerald das Haupt.
Gerald, bevor Du in den Tod gehst, laß mich Dir danken I „Wer kann den Werth eines Lebens ermessen," sagt er
!x an mrlr gOan, laß mich Dir sagen, daß sanft. „Das meinige hat in Deinen Augen am meisten
ich Dich liebe — unaussprechlich, grenzenlos liebe, daß mir I Werth. Doch wer weiß, wie viel treue Herzen um jenes das Leben ohne Dich nichts ist!" j bangen!"
„Lola!" Er ist auf sie zugeeilt und hat sie zu sich empor« | „Es nützt nichts, Dich abhalten zu wollen," sagt sie mit
gezogen- i einem tiefen Seufzer. „Nun denn, so geh'! Aber Eins vsr«
„Lola!" wiederholt er innig. „Ich danke Dir für diese I sprich mir: Halte Dich nicht länger auf, als unbedingt nöthig!
Worte. . . . Bete für mich!" Ich vergehe vor Angst."
Ein einziger heißer Kuß, ein leidenschaftliches Aneinander« I „Ich verspreche es. Auch ist weniger Gefahr, als vor« pressen — dann ist er im Dunkel verschwunden. I hin, da es schon dämmert. In kurzer Zeit bin ich mit dem
Einige Minuten lang steht sie wie betäubt da und starrt I armen Verwundeten zurück. Leb' wohl, Lola!"
m die Finsterniß — dorthin, woher vor Kurzem ein Rauschen | Diesmal schluchzt und weint sie nicht.' Etwas von kam, als ob ein Mensch in'S Wasser springe. Dann sinkt sie I Geralds ruhiger Energie, von seiner Hoffnungsfreudigkeit ist abermals in die Kniee. I über sie gekommen. Ruhig sieht sie zu, wie er das Tau aber«
Sie betet — betet heiß und inbrünstig, wie sie es noch | mals um seinen Leib befestigt. Doch als er in die brausenden nie vorher gethan, für das Leben des Mannes, den sie liebt, I Wellen springt, wendet sie sich ab- Sie kann sein Ringen mit den sie — sie fühlt es jetzt deutlich — vom ersten Augenblick I den Wogen nicht mit ansehen. Aus den Ausrufen der Um« an geliebt hat. ... I stehenden weiß sie, wie weit sein Rettungswerk vorgeschritten
Die Menschengruppen vergrößern sich. Auch Frauen > ist. . . . Jetzt erreicht er das Schiff. . . . Jetzt klettert er eiten herzu. Unruhig eilt man hin und her. Alles späht in i empor. . . . Jetzt langes, athemloses Stillschweigen. . . . Jetzt die Dunkelheit in der Richtung, wo das Schiff liegt. Nichts I erscheint er wieder . . . allein . . . nein, er hält Jemand in ist zu erkennen. I den Armen. „Hurrah! Hurrah! Hurrah!"


