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Hagsbuttensuppe. Nachdem man frische, von Stielen und Blüthen befreite Hagebutten ausgekernt und gewaschen hat, kocht man sie in Waffer mit Zimmt und Citronenschale weich, quirlt sie dasin zu Brei, streicht sie durch ein Haarsieb, vermischt sie mit Wein und Zucker und läßt sie wieder auskochen. Sollte die Suppe zu dünn sein, so sügt man em wenig mit etwas Waffer klargerührtes Kartoffelmehl hinzu, läßt sie damit noch einmal aufkochen und richtet die Suppe über geröstetem Zwieback an. *
Das soll geschehen. Und nun - , .
Jawort zum Glücklichsten der Sterblichen gemacht haben, möchte ich Sie noch um eine Gunst bitten-
"Bestimmen Sie unser« Hochzeitstag! Bitte, sehen Sie nicht so entsetzt au«! Dank Ihrer Güte sind wir von heute ab verlobt und werden über kurz oder lang heirathen. Ist er nicht bester, wenn dies bald geschieht? Wenden Sie sich nicht ab! Alle
Lola stockt. Der Gedanke an eine so baldige Heirath verwirrt sie. (Fortsetzung folgt.)
- da Sie mich durch Ihr | Befolgung; ost bringt eine Operation m späteren Jahren - | .hilft: oft aber bleibt der Fehler in mehr oder weniger hohem
ä Grade unabstellbar. Darum wollen alle Mütter des Kindes Bettchen so stellen, daß es das Licht von beiden Seiten in gleicher Weise bekommt, also am besten mit dem Kopsende nach dem Fenster zu.
Bei der Pflanzung von Obstbamnenachteman darauf, daß dieselben nicht zu eng zu stehen kommen- Aepsel, Birn- und Kirschenbäume je nach Sorten 8 bis>12 Meter, Zwetschen-, Pflaumen., Pfirsich-, Aprikosenbäume 5 bis 6 Meter. DoS lasten sich letztere Gattungen mit Nutzen »wischen die Kernobstbäume pflanzen, weil sie abgängig werden, bis diese den ganzen Raum brauchen. *
Mit Winterschnitt bezeichnet man das Beschneiden der Bäume während der ganzen Zeif, in der sie ohne Laub dastehen, also von Ende October bis Anfang April. Während dieser ganzen Dauer können die Bäume beschnitten werden- Als beste Zeit gilt allgemein Ende Februar und Anfang März Bei älteren Bäumen wird der Ausltchtschnitt scyon im «pät- Herbst, November und December, vorgenommen. Wer viel Bäume zu beschneiden hat, wird den ganzen Winter hindurch bei srostsreiem Wetter, auch.bei 1 bis 2 Grad Frost, schnerden.
Räuchern. Fleisch, welches statt des Räucherns mit Holzessig bestrichen werden soll,- muß äußerüch vollständig lüft- trocken sein. Ist diese Trockenheit nicht auf natürlichem Wege « an der Luft) zu erreichen, so wird sie auf künstlichem Wege, in erwärmtem Raume mit vielem Luftwechsel vorgenommen. Da Holzessig allein keine dunkle Rauchfarbe nach zwei, bis dreimaligem Ueberpinseln erzeugt, setzt man ihm Glanzruß und in Ermangelung desselben dunkle Zuckerkouleurzu. Um schnelle Trocknung zu erzielen, werden die Fleischstücke in er- wärmtem Rauche getrocknet, obgleich Nachräuchern nicht erforderlich ist. Andernfalls können sie an der Luft oder sonst in erwärmtem Raume getrocknet werden.
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Schielende Augen. Ein entstellendes Leiden, das weder die regelmäßigste Körperentwicklung, noch die schönste Gesichtsbildung ganz übersehen macht. Wie manche Thräne weint die Mutter über das Unglück des hübschen. bluhenden Kindes, das schielt! Und doch hat sie in vielen Fällen das Leiden selber verschuldet, indem sie unbelehrt und ungewarnt, verabsäumt, was zur richtigen Entwickelung der Augenstellung nöthig war: Es ist die richtige Stellung des Kinderbettchens zum Licht- Im ersten kindlichen Alter sind die Augen noch nicht geübt, zusammenzuarbeiten, d. h., sich stets zugleich nach rechts und links, oben unten, innen und außen zu drehen. Vielleicht macht jedes Auge im Anfang seine Drehung ziemlich unabhängig vom anderen Auge. Wenn nun die Wiege des Kindes so steht, daß sie nur von einer Seite Licht erhält, und meistens noch recht Helles Licht, so hat oas Kind nach dem Lichte mit dem einen Auge nur eine geringe Drehung zu machen, mit dem andern dagegen eine um so größere. Da nun alle Kinder gerne nach dem Lichte schauen, so bildet sich, wenn die Wiege den ungeeigneten, von einer Seite beleuchteten Platz längere Zeit behält, dauernd eine ungleiche Stellung der Augenachsen aus; das Kind schielt- In vieien Fällen „verwächst" der Fehler bei rechtzeitig eingeholtem Rath und deffen
Dis Zwiebeln der Croeus pflanze man in der Qeit vom September bis November 6 Centimeier tief je nach der Größe, auf 5 bis 10 Centimeter Entfernung in einen lockeren, trockenen und sandigen Boden. Werden die Blätter nach der Blüths gelb und trocken, so nimmt man die Zwiebeln aus der Erde, reinigt und befreit sie von aller Brut und bewahrt sie bis zur Pflanzung luftig und trocken auf- Beider Tovfcultur pflanze man 4 bis 5 Zwiebeln in einen Topf, bringe sie aber nicht früher in die Wärme, bis sich die Blüthen- knospen zeigen. Ein naher Stand am Fenster und eine Wärme von 8 bis 10 Grad R sagt ihnen am besten zu.
Vermischtes.
Freundesrath. Eckensteher (zu einem „Standesge- nosien"): „Höre, Ede, morjeu is meiner Ollen ihr Jeburts- tag, und da möchf ick ihr 'ne janz besondere Ueberraschung bereiten; weeßt Du vielleicht eene ?'^— Ede: „Häng Dir uff!
Ein Trost. Frau: „Ach, Herr Doctor, mein armer Mann ist wohl schwer krank?" - Arzt: „Ja, aber trösten Sie sich, seine Krankheit ist von hohem wissenschaftlichem Werth." # ,
Aus der Schule. Lehrer: „Sag' mal, Hannchen, was kannst Du mir von der Familie der Orchideen sagen?" - Hannchen: „Mama hat gesagt, auf Familien klatsch soll ich mich Nicht einlaffen!" * ,
Macht der Gewohnheit. Handlungsreisender (seine Liebe erklärend): „O, Fräulein Alma, darf ich Ihnen mein Herz offeriren — extra Qualität — dauerhaft — unver- wüftlich!"
N e u e r u ng- „Meine Trauerspieltexte haben eine n dünnen, leinenen Umschlag, der gleichzeitig als Taschentuch verwendet werden kann." Pfiffikus, Buchhändler.
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Fatale Frage. Baron Schwindelstein: „ - - . Hier sehen Sie meine Ahnengallerie!" Besuch: „Ihre Vorfahren find ja alle mit Schwert und Schild abgebildet! • . - War denn das Handeln früher so gefährlich?"
Schwerer Zweifel. Angeklagter (nachdem ihn seine Freisprechung verkündet): „Jeffas, da hab' i am End' gar nit den Diebstahl begangen!"
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Ungalant. Msxl: „Unsere Frau Meisterin solltest Du 'mal reden hören. Die nimmt sich kein Bmtt vor den Mund!" — Pepi: „das glaub' ich gern — so große Blätter gibt's gar nicht!"
Redaction: A. Scheyda. — Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) in L.c^n,


