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edelmann auf meinen Gütern ein prosaisches, aber glückliches Dasein mit ihr zu leben, erfüllte mein Herz mit hoher Freude, denn ich liebte mein blondes deutsches Gretchen innig und treu- Daß ich als Stammerbe eines alten feudalen Magnaten« geschlechts, das früher sogar mit Polens Königin verschwägert war, eine Mesalliance schließen würde, bekümmerte.mich wenig; ich war reich und unabhängig und konnte thun, was mir be­liebte.

Aber es kam anders, ganz anders, wie ich wollte und dachte und es hätte doch Alles so gut und schön werden können." (Fortsetzung folgt.)

GsnreinnNtziges.

Kaufen wir einen neuere« besseren Samen der bedeutend höhere Erträge liefert, und geben dafür einige Mark mehr aus, so ist diese Ausgabe sehr wohl angewendet, denn die paar Mark werden vielfach schon im ersten Jahre wieder ersetzt.

DaS Eierlegen der Hühner wird befördert, wenn man braungeröstete und gekochte Gerste den Hühnern zum Fressen und die Brühe der Gerste zum Trinken gibt.

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Wie viel Legnester gehören in einen Hühnerstall? Auf zehn Hühner sollten mindestens zwei Nester kommen, wohl auch drei. Je zahlreicher diese vorhanden sind, desto mehr wird das sogen.Verlegen" verhindert.

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Wie lange soll man die Legehühner behalten? Am besten ist es, wenn man die Henne nach dem dritten Lege­jahre abschafft. Besitzt man auf einem mäßigen Hofe circa 60 Legehühner, so wird man gut thun, jährlich 20 junge Hühner einzustellen und ebensoviel alte auszureihen und fett zu machen. Um nun nicht in Gefahr zu kommen, daß statt einer dreijährigen eine zweijährige Henne auf den Markt ge­schickt wird, empfiehlt es sich, jeden Jahrgang mit Fußringen von Weißblech zu zeichnen, z. B. erster Jahrgang ein Ring am linken Fuß, zweiter Jahrgang ein Ring am rechten Fuß und dritter Jahrgang zwei Ringe an einem Fuße. Willman die Hühner hauptsächlich zur Eierproduction züchten, so wird man nur Eier von solchen Hühnern zur Zucht auswählen, die deren viele und große legen. Verfährt eine sorgsame Hausfrau nach diesen hier nur angedeuteten Ideen, so hat sie er in der Hand, die Hühnerzucht zu einem sehr ertrag­reichen Wirthschaftszweige zu gestalten.

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Citronensaft ist das beste Mittel gegen den Schnupfen. Man gießt in die hohle Hand eine Portion Saft einer gut reifen Citrone und zieht denselben durch die Rase in den Mund. Zwei bis dreimaliges Wiederholen dieses Verfahrens genügt zur Heilung. Auch bei chronischer Halsentzündung soll dieses Mittel ausgezeichnete Wirkung thun.

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Die Hautpflege der Hunde. Am schlechtesten wird von allen Hundebesitzern die Haut der Hunde gepflegt, d. h. meistens gar nicht! Gewaltsam baden oder waschen muß man Hunde nicht. Ueberhaupt muß man junge Hunde nicht zu früh ins Waffer führen; der Hund liebt mehr das trockene als feuchte Element. Den kurzhaarigen Teckeln genügt eine Abreibung mit der bloßen Hand oder, falls der Hund naß nach Hause kommt, eine Abreibung mit einem trockenen Lappen. Kurzhaarigen Vorstehhunden ist es aber schon dienlicher, wenn sie mit einer Kardätsche, wie man sie zum Putzen der Pferde gebraucht, wöchentlich ein« bis zweimal abgebürstet werden. Mit demselben Instrumente kommt man auch bei dem stichel­haarigen und langhaarigen Hunde durch, nur muß etwas

länger gebürstet werben, sowohl gegen wie mit dem Strich der Haare. Hierbei kann man ein einfacher Mittel gegen Flöhe in Anwendung bringen. Nachdem man die Kardätsche nach dem Gebrauche gehörig ausgekämmt und gereinigt hat, besprengt man sie mit etwa 2030 Tropfen Terpentinöl und legt sie bis zum nächsten Gebrauche fort. Der Geruch ent­fernt sowohl Flöhe wie Zecken und verhindert das leichte Haften der Räudemilben und anderen Ungeziefers. Terpentinöl darf aber nicht direct auf das Haar oder die Haut der Hunde getröpfelt werden, weil dies den Thieren einen sehr heftigen Schmerz verursacht und die meisten Hunde dadurch wie rasend werden. Eine so mit Terpentinöl besprengte Kardätsche darf erst nach 24 Stunden wieder zum Bürsten eines Hundes be­nutzt werden. Zum Fernhalten und Ausrotten von Ungeziefer empfiehlt es sich, das Lager der Hunde ab und zu reichlich mit persischem Jnsectenpulver zu bestreuen, oder auch die Hunde selbst, bevor man sie spaziren sührt oder mit zur Jagd nimmt, damit dann das betäubte Ungeziefer draußen im Freien von den Hunden herunterfällt und nicht im Hause oder auf dem Lager des Hundes bleibt. Daß man naßgewordene Hunde nach der Rückkehr tüchtig mit Lappen oder mit Decken ab­reiben muß, ist selbstverständlich, und dadurch verhindert man besonders katarrhalische und rheumatische Erkrankungen, an denen ja die meisten Jagdhunde periodisch leiden.

Vermischtes.

E i n g ut er I ä g e r.Herr Verwalter, stellen Sie sich wieder dort drüben auf Ihren Stand, wo . . ."Wo ich meine Pfeife z'samm'geschlag'n hab?"Nein, wo Sie . . Wo ich mein' Schnaps ausgeschütft hab?"Nein, wo Sie . . ." Wo ich aus Versehen die Gais. . ."Zum Teufel, nein ... wo Sie den letzten Treiber 'naufg'schofstn hab'n!"

Immer derselbe. . . . Und wann heirathen Sie denn Herr Amtsrichter?"Mitte nächsten Monats ist der Termin zur Hauptverhandlung!"

Feine Nummer. Frau (die ihrem Manne zum Ge­burtstage ein Kistchen Cigarren geschenkt hat):Nicht wahr, Männchen, jetzt wirst Du aber auch etwas häufiger zu Haufe bleiben als früher!" Mann (der sich inzwischen eine an­gesteckt hat):Ja . . . aber ich glaube, dann wirst Du aur- gehen!"

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Er kennt ihn- Wildprethändler (zu einem in seinem Laden eintretenden Sonntagsjäger):Was belieben Herr Baron geschossen zu haben?" »

Was Liebe vermag. Aus einem Liebesbriefe: Theuerste Geliebte, ich habe die Postmarke von Deinem Briefe verschluckt, weil ich wußte, daß Deine Lippen sie be­rührt haben."

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Prosaisch. Herr (beim Walzer):Mein Fräulein, mit Ihnen möchte ich so durch'- Leben walzen!" Junge Dame:Da würden wir aber sehr viel Stiefelsohlen brauchen!"

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Kindermund.So, Kinder, heute kommt die Mutter neugestärkt aus dem Bade zurück!" Lieschen:Auch aufgebügelt?"

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Weiter Weg. Herr (dem bei Basel eine Wurst in den Rhein gefallen):Ha, wird der Seehund sich freuen, der dis aufschnappt!"

Siebuction; A. Schcyda. Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei s,Fr. Ehr. Pietsch) in Gießen.

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