Ausgabe 
2.9.1893
 
Einzelbild herunterladen

= 412 -

Vevmischtes

Eine Heirathsarrnonee im Jahre 1793. In

Redaction: A. Scheyda. -- Druck und Verlag der Brühl'schen Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gleßm.

Brenner mit einem reinen Lumpen ab, dann gießt man Pe- troleum in das Bassin und wischt letzteres wieder gut ab. Die Cylinder reinigt man in heißem Wasser, worauf sie aber aanz trocken gerieben werden müssen, oder man haucht hinein , . nnw,

und putzt mit einem Cylinderputzer und Tuch rein. Wer jeden I denJenaischen wöchentlichen Anzeigen (Jenaer Zeitung) vom Morgen die Lampen aus solche Weise reinigt, wird reichlich 20. Mai 1793 finden wir folgenden6e9tat5öotta 9 . belohnt, und wird niemals rauchende und qualmende LampenEltern und Frauenzimmer, die bey Treffung einer Ehe vor hoben, md manchen Sterger u»d Bertmß erspare». linfig die sch, »erntoflige 8X M, isÄi«

1 * Ehepaar leben und nach deren Beantwortung die Lyamrms

Alle Warrnbarrspflanzen, die ins freie Beet aus- zu deren Vollziehung erfordern, dienet hiermit zur Nachncht, gepflanzt waren, müssen nun allmählich eingetopft werden. I daß ein Mann von 40 Jahren, von gutem Stande und von Der Ballen wird sich durch leichtes Zusammendrücken in nicht bester Gesundheit, der außer einer jährlichen eigenm und zu große Töpfe bringen lassen, anderenfalls wird derselbe et« 1200 Rthlr. betragenden reinen Einnahme noch liegende Gründe was beschnitten. Können wir solche Sachen kurze Zeit auf ein in einer von dem Schauplatz des halbwarmes Beet bringen, so befördert dies das Anwachsensehr. fernten Gegend Deutschlands besitzet "^Ar?attistauck wünschet, bie gesund und nicht über 30 Jahre all ül, auch

Lorbeerbäume beschneidet man am zweckmäßigsten habet) ein baares Vermögen von wenigstens 16000 Thaler be. Ende Auaust sitzet- Frauenzimmer von solchen Qualitäten, die solchergestalt

LnDe M9U,t- e eine reelle und solide Verbindung zu treffen wünschen, werden

Das Dünaen -er Aurikeln geschieht am besten im gebeten, vor dem 11. August dieses Jahres ihren Namen,

Spätsommer. Von einem Düngen, so wie man Gemüse düngt, Stand und Wohnort in einem Briefe, nut der Aufschrrft. An

i/hier keine Rede. Sie verlangen gelindere, leicht verdauliche den Mann von 40 Jahren, versiegelt, Franco an das Herzog'

Kost und diese besteht in guter Composterde. Reiner Kuhdung, liche Braunschweigische Postamt zu Hamburg auf der groß n

im Spätsommer und Herbst um die Pflanzen gebracht, ist gleich- Johannisstraße zu adresstren welches den Brief gehörigenOür

ÄS'-MMmL

SÄhS?""t,< 6"bB * iN"<ämWä"

«l« im Frühjahr. . . durch'das Postamt zu Hamburg erhalten hat, wissen wir nicht.

Wer sich eines großen Eiersegens aus seinem Eine Antwort ist ihm in der Nummer der genannten Anzeigen Hühnerstall erfreuen will, lasse es ja nicht an den nöthigen vom 5. Juni Zu Theil geworden und diese scheint uns d Nestern fehlen lieber zwei zu viel, als eins zu wenig. Wo I Mittheilung werth zu sem in unserer Zeit, m derderch die Nistgelegenheit beschränkt ist, kann man manchmal beobachten, mehr ungewöhnliche Weg" eine so große Bedeutung> erl nA wie eine Schaar von vier bis sechs Hühnern die einzige Nist- hat. Die Antwort lautet: Mein Herr! Ich bin em lreur, stelle belagert um die Gelegenheit abzuwarten, ihre Eier los I deutsches Mädchen, und wähle daher lieber ea 9 1

m werden Ja man zwingt die HWer auf diese Weise zum der Publizität, als den Schleifweg, direkte an Sie zu schreiben. Verlegen der Eier, sei es im Stall oder bei freiem Auslauf im Mit wenig Worten viel zu sagen, ÄV f » Ä das «fl einige Mal. geschehen, fo wirt Worten:

« *« »» g*n Derbrti de. SW««- Mge Ä an *r ««4 *

Gedämpfte Aepfel. *Man nimmt drei große Aepfel So wird auch jedes von dieseri zur Liebe geschaffnen Mädchen, von einer guten Backäpfelsorte, schält sie, halbirt sie und nimmt in ihrem Orte oder Gegend, wo sie thronet, einen J die KE» er heran«: An blei Artlcknimmi m°»v.«-r der nm sie wirbt, haben; anierdem

Que-M «o Wmm gchaßeaen Hntin-er Md eiwa- » - von der Rain- iwmnftata, -Ä

iranenschale in dünne», »»gesthr zwei Zaü lange» Slteifen, sey». ?e!!??&®Teie mein Serri ich"selber nicht! dämpft die Aepfel ganz gelinde, bis man sie mit einem Stroh- der so delikat denkt, wie Sie, mem Herr H l

Halm durchstechen kann, nimmt nun die Aepfel aus dem Dämpf- I obgleich meine Hand noch frei st, ch . Aekantschast topf, seihet di- NWgleü de« Tapse« über dieselben md legt besitze al.

auf jrten Apsel die «tranenschala N""°Jch iÄÄT J >

Nudeln mit Aepfeln. Man kocht Hohlnudeln in Temperament als Braut erst ablauschen, sonst wird die y Salzwaffer und in einer besonderen Casserole Aepsel mit Ci- warlich nicht gut. Harmonie der , A

tronenschale, Zimmet und Zucker gar. Eine Auflausschüssel wird Glück gründen, sonst ist der Blick in die Zukunft trüb mit^Butter ausMrichen und mit Zwieback bestreut' Die Hohl- ein so delikater Mann wie Sie weiß ia, daß dieLiebe sich nudeln und Aepfel werden abwechselnd schichtweise eingepackt nicht elektrisiren läßt. Achund wieSchale spricht

Speise weniger nahrhaft haben, so kann man die Eier auch Ihnen, mein Herr, "Ages«^)» haben.

weglassen. * e I wahre Dienerin *

Bismarck-Apfel. Derselbe hat von Neuseeland über ---------- Ernestina

England seinen Weg genommen und wird, obgleich er keine , . »i, Svidinaer, brauchen gegen

Taselsrucht ist, als Wirthschastsobst ersten Ranges dagegen bei Uebertrumpst. "Sie, Frau Span einem seiner großen Fruchtbarkeit und schnellen Tragfähigkeit dem uns nicht so ^chmuthigz f - Mch'i«

Obstbau große Aussichten eröffnen; schon als junger Baum Abend mehr Bier, wie der.Ihrige, die ganze trägt er reichlich. Die Frucht hat einen sauerlich-süßen Ge- I «»oen Sie mir Fräulein, warum heirathen

schmack und reifen die Aepsel im Monat October, um sich bis Leitbild. "Sagen Sie , s ernähren kann, in das Frühjahr hinein zu halten. > Sie denn nicht?« -Weil ich keinen Mann ernayreu--

<!

Nr,

tu

ß und fe das F zustand Münze brecher barg f der Fi wurde ursacht Hände zur Si zeigte war v menschl müssen, zu Mo oder g< seine L lorene; Sie au Verlang seine gi müssen, durch -

der Hef ineinan so wahi ungeahr

mit gen mir we denn m sein, in Schuld

Er schönes ( so daß ten gen, Zeichen