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1 Ähnlichkeit Egon wirft lrich sich set» und frei das zu besteigen, Wir werden »fort sich br» e zurück und und bin, dem tib so weiter I" !ückr, thmcer i Jmmendorf t Dir dieses gut, war soll

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Fräulein?" srr.

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Polizeiposten

bei einem bemerkt, en", sprach ien Minute, cf da« Hau« ilten" ff en, wenn ajor ein. rach Ulrike, im Hause,

i Schützling tjerr Major i selber Sie t, woselbst genommen ianz ruhig

in Ulrike?"

Ben", setzte Shre, Ihr en, gnädi»

Aber Sie selber, meine Herren, wollen sich doch im fremden Interesse für diese« Hauser Ehre spo­rnten", wandte Ulrike ein,wie dürfte ich mich nur einen Augenblick besinnen, ein Gleiche« für mich selbst zu thun?"

Die Welt urthrilt ander« darüber, wie Sie sehr wohl wissen, eine Dame"

Bah, Herr Doktor I" unterbrach Ulrike ihn ein wenig ungeduldig,sehen Sie mich an und summi- ren Sie alsdann mein respectvolle« Alter, um die Meinung und da« UrtheÜ der Welt darnach ge­fälligst zu bemessen. Wenn mein Ruf nicht fester begründet ist, um durch das Geleite eines jungen Herrn schon gefährdet zu werden, dann ist an dem­selben so wie so doch nicht viel zu verlieren."

Man würde e« mindesten« sehr sonderbar, und deshalb schon für verdächtig halten, gnädige« Fräu­lein I" bemerkte Egon mit Nachdruck

Nun, darin gebe ich Ihnen recht", sprach Ulrike, schlage alsdann aber vor, Ihnen unser., alten treuen Johann, der von Allem unterrichtet ist, al« Beglei­ter mitzugeben, weil Sie allein die Ausgang^pforte nicht finden werden."

Den Johann acceptire ich"

Gut, so soll es bleiben", fiel der Major auf- athmend ein,ich bringe Herrn Ulrich in Sicherheit und kehre dann auf bet Promenade zurück, um hier meinen Neffen in Empfang zu nehmen, wodurch etwaigen Unannehmlichkeiten die Spitze abgebrochen wird."

In diesem Augenblick trat Johann mit einem Präsentirbrett ein, worauf sich drei Gläser und eine Flasche Wein befanden. Schweigend entkorkte er die letztere, füllte die Gläser, und entfernte sich ebenso geräuschlos wie er gekommen. Draußen machte er ein sehr zufriedene« Gesicht, nickte energisch und brummte:Nun wird Alle» gut werden, der Herr Major und das gnädige Fräulein Ulrike werden die böse Geschichte schon zurechibringen."

Ein leichter Schritt huschte durch den Corridor.

Pst, Johann, ist der Baron noch bei meiner Tante?"

Ja, gnädiges Fräulein, der Herr Baron find noch bei der Gnädigsten. Drinnen aber", setzte er mit einem pfiffigen Gesicht und mit dem Daumen über die Schulter deutend, flüsternd hinzu,ist noch Jemand."

Bei Tante Ulrike?"

Der Herr Major Tellkamp mit dem Herrn Neffen. Nun bekommen wir Beistand, Fräulein Hedwiga!"

Ah, da« ist herrlich, aber der Neffe, wa« soll denn der dabei? Hoffentlich wird ihn die Tante nicht auch noch in'« Vertrauen ziehen."

Na ober, gnädige» Fräulein I" murrte Johann vorwurfsvoll,der Neffe de» Herrn Major! Werden hoffentlich von so einem Freund nicht» Nie­derträchtige» erwarten."

Bewahre, Johann, lächelte Hedwiga,ich

meine, e« könne dem Herrn Doktor selber n cht an­genehm sein, ein solche» Geheimniß zu theilen."

Sie nickte ihm zu und wollte leise nach der Treppe zurückhuschen, al» die Thür de« Confer«nz- Zimmer« sich öffnete und die beiden Herren zugleich heraurtraten.

Guten Morgen, Herr Major!" tief sie, ihm die Hand entgegenstreckend, welche jener ergriff, und zu» k 'eich eine Wendung machte, um ihr den Neffm Egon Dornet vorzusiellen.

Meine kleine Freundin, Fräulein Hedwiga von Jmmendorf"

Bkneidenswerthet Onkel, der noch im grauen Haare sich solcher Freundschaft rühmen darf", sprach Egon und ein wenig verwirrt vor dem schönen Mädchen verbeugend,wenn nicht, wie ich Ursache habe, anzunehmen, in diesem Falls ein wenig auf Kosten meiner Pflegrschwester gesündigt wird."

Ja, die Uniform ist leidet stets mit dem Laster der Eitelkeit behaftet", lächelte Hedwiga,obwohl Ihre Voraussetzung nicht ganz zutriff?, Herr Doktor, da der Major in der That mein ältester Freund im wahrsten Sinne diese« Worte» ist."

Und mein berühmter Neffe jedenfalls nach seinem neidischen Angriff zu urtheilen den Wunsch hegt, der jüngste zu werden", bemerkte Tellkamp trocken.

Ja, wäre ich ein Mann, würde ich mich sicher­lich um die Freundschaft Ihre« berühmten Neffen bewerben, Herr Major!" parirte Hedwiga gewandt, nur um sein Reisebegleiter zu werden. Sie sind beneidenswerth, Herr Doktor!" wandte sie sich ruhig zu dem jungen Gelehrten, der in ihrem Anblick ganz versunken schien. Dann stockte sie erröthend und schaute zu Tante Ulrike hinüber, die sich augen­scheinlich in einer recht ungeduldigen Stimmung be­fand und ihr einen bezeichnenden Blick zuwarf, den der Major glücklich auffing.

Vorwärts, Doktor!" commandirte er jetzt ohne Umstände,es ist nicht schicklich, die Damen hier draußen länger aufzuhckten. Von Dir kann man freilich nicht mehr erwarten, da Du zwischen dem Nigervolk ganz verwildert zu sein scheinst."

Nun erröthete auch Egon wie ein gescholtener Schulknabe, verbeugte sich schweigend vor den beiden Damen und folgte, einige unverständliche Worte der Entschuldigung murmelnd, hastig dem voranschrei« tenden Onkel, während Johann herbeieilte, um die Hausthür zu öffnen und die Herren hinauszulaffen.

(Fortsetzung folgt.)

Eine Kisenöahnreise im Jahre 1893.

(Schluß.)

An Stelle der vier bis fünf Leute, welche ehedem das Verwiegungs- und Einschreibegeschäft des Gepäcks besorgt hatten, war diesmal ein einziger Beamter zur Stelle, welcher meine von den Trägern ihm vorgelegten fünf Koffer und Körbe abwog, sich die Fahrscheine vorzeigen ließ und fragte, wohin das ! Gepäck eingeschrieben werden sollte.