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28tt befinden uns mit diesem schönen Plan leider in einer Sackgasse, Herr Doktor!"

Nun, dann müssen wir versuchen, diese zu offnen, wenn auch, wie nicht ander« möglich, durch und Gewalt", sprach Egon.Ich erinnere, daß Ihr großer Garten einen Ausgang nach dem ehemaligen Stadtgraben hat."

... .'.'Der jetzigen kleinen Promenade", bestätigte

Die Sache wäre so Übel nicht", meinte Ulrike, 5 "wenn wir ihn nur erst ohne Verdacht und Gefahr » aus dem Hause hätten." 9 l

Hw, das ist freilich dir Kehrseite der Medaille", i ' »»und diese muß Egon fertig l schleifen." -

» Was meinst Du zu Deiner Mutter, mein lieber Egon?" fragte Tellkamp, den Neffen forschend, nicht ohne Humor ^blickend,würde ste dem Versolatm ein Asyl geben?"

Es ist Dein Haus, lieber Onkel!" versetzte Egon ruhig,ich denke, daß Du dort zu befehlm hast, und dem heimkehrenden Freiherrn von Immen- darf altz Deinen Gast keine Beleidiauna zufügen lassen wirst."

Der Major blickte ihn verwundert an und rief dann freudig mit auflmchtendm Augen:Alle Wetter, Junge, dar ist ein kluger Gedanke! Merken Sie die Schlauheit, meine Gnädige?" wandte er sich zu umke,des hat den Vogel abgeschoffen. Ulr-ch be­tritt heim kehrend unter seinem rechten Rang und Namen zuerst mein Haue, um die eigene Familie nicht zu erschrecken und um dieselbe auf sein Kom- men erst vorbereiten zu lassen. - Das ist tausend Mal besser, al« ein geheimes Versteck spielen, k-ei welchem man schließlich in Verdacht gerathen und Alles verderben kann."

.. '^ls ob man Dir daheim Muße dazu ließe", eiferte der Major,wir werden kaum 10 Minuten

Ä? bitte, meine Herren!" fi-l Ulrike rasch ein, beschämen Sie mich nicht; ich bin's, die Ihre Zeit und Güte in Anspruch nimmt und wäre Ihnen dankoav' gemeinschaftlich darüber berathen zu dürfen."

Sie erhob fich, zog die Glocke und gab dem ein­tretenden Johann einige leise Befehle.

Ja", begann der Major, fich bebaglich zurück­lehnend,als Aeltester unser« kleinen Collegiums"

Unserer Verschwörung", berichtigte Egon.

Gut, auch das, muß ich selbstverständlich auch zuerst mtt einem Plane herausrücken, den ich folgendermaßen mir zurecht gelegt. Mein Neffe wird dis gleiche Größe unseres Schützlings besitzen, wenn letzterer während seiner Abwesenheit nicht an Länge »«genommen hat." B

»'Nein, Herr Major!" erwiderte Ulrike,er ist nicht großer, nur etwas bretler geworden und besitzt in oer That die gleiche Figur und Haltung Ihres

r sich selbst exponiren, Fräulein Ulrike?"

fragte Tellkamp ganz bestürzt.

Dagegen muß auch ich Einspruch erheben", setzte SS fhRe? ufr ^nru.Ihre Ehre, Ihr darf nichr davon berührt werden, gnädi­ges Fräulein!? ö

^wriß meiner unwandelbaren Gesinnung geben zu Herrn Neffen x *

können. Nnr unter meinem Dache ist er sicher?' I Skleren Bart" $ ähnlichen, doch etwas

Und Ihre Frau Schwester?" fragte Ulrike nicht

ohne Beklemmung. t

Natürlich", nickte Tellkamp,die Jmmendorf'sche Farbe, mir sind durchweg blonde Germanen, der Junge hier hat sogar einen Stich in'« Röthliche et» bült'N' Nun also, bei einer solchen Ähnlichkeit w.rd die Sache sich prächtig machen. Egon wirft .etnen Reisemante! über, in welchem Ulrich sich ver- mumm!, um dann mit mir ganz frank und frei da« ^ans zu verlassen und eine Droschke zu bcheiaen, welche un« nach dem Bahnhof bringt. Wir werden den Zug nach P. abpassm, wohin er sofort sich be- geben muß. Morgen fährt er hierher zurück und kommt zu mir, weil ich der einzige Freund bin, dem er völlig vertrauen darf, und so weiter, und so weiter!"

Dein Plan zeigt eine bedenkliche Lücke, thmrer Onkel!" bemerkte jetzt Egon,Herr von Jmmendorf verlaßt in meinem Mantel gehüllt mit Dir dieses Haus, während ich zurückbleibe. Ganz gut, war soll | denn nun mit mir geschehen?"

f Der Major sah ihn ganz perplex an und drehte 5 rathws an den Enden seines Schnurrbarts.

1 . , "Wss meinen Sie dazu, gnädiges Fräulein?" fuhr Egon zu Ulrike gewendet, ruhig fort.

Sie zuckte die Schultern.

j wird auch dort'natürlich ein Polizeiposten

mehr mit einander allein reden können.' Reim 'mein ! m 'L^a' ^lber habe einen solchen bei einem Lieber, hier sind wir ungestört, und wenn Fräulein - Rundgang durch dm Garten sehr wohl bemerkt, von Jmmendorf noch einige Minuten für uns übria - « "Und doch muß ich jenen Weg nehmen", sprach hat-" B i Egon nachdenklich,und zwar in derselben Minute^

I wenn der Onkel mit Herrn von Jmmendorf das Hau» i Erläßt. Man wird mich jedenfalls anhalten" I _ 'Der sofort wieder frei passiren lassen, wenn I Du Dich zu erkennen giebst", fiel der Major ein. | -Da fällt mir etwas Besseres ein", sprach Ulrike, I ''®e öleiben eine halbe Stunde noch im Hause, | 3hr Herr Onkel seinen Schützling

mit der Bahn expedirt hat, worauf der Herr Major die Promenade entlang zurückkehrt und ich selber Sie durch den Garten bis zur Pforte begleite, woselbst Sie dann von dem Onkel in Empfang genommen "Dm.$a8 muß sich natürlich ganz ruhig

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Ja, sonst wären wir ja auch ganz überflüssig, lieber Onkel!" lächelte Egon,wir haben bis zum - ,» - ------ --------- ,

Anbruch der Dunkelheit hinlänglich Zeit, darüber - "Do" dort hat Ulrich unser Haus erreicht nachzudenken." ° ' und bis dahin hat man ibn verfolgt."