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4
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Weitz.
6
5
3
2
7
Ist der genaue Betrag
durch Zusammenzählung zu ermitteln.
18.60
22.79 Mk.
der andere. Sie. Freut machen Sie
3.72
—.47
daß eine Abrundung der '.01 10 Pfennig wie schon seithl Es sind zu entrichten:
Monatliche Friedensmiete:
Mk.
—.25
—.50
e Aufgabe, lems Rr. 41. nander. ^ufw.
\ usw.
'«Harnt m. Pred. - Lich. V/2 Meffe m. Pred' Sireelrtikche Gemeinden.
MettglvnSgemelndr. ^otteäö. i. d. Synagoge Samstag, 2. Januar 1926. Lorabd. prg. 9.00, abds. 4.45 u. 5.25.
tesdienst der ifr. Deligionsgesellschaft.
Ur den 2. Januar 1926. Freitag abds.
8-30- nachm. 3.30, Sabbat- y25- Wochengoltesdienst inorg. 7.10 und
Schach-Gcke.
De ar bettel von W. Orbach.
Der jetzige englische Premierminister und Führer der konservativen Partei Stanley Baldwin erzählt, daß er kürzlich auf einer Reise im Zuge einen alten älniversitatskaineradcn getroffen habe, der bereits ein älteres Semester in Oxford war, als Baldwin dorthin kam. Der Premierminister stellte sich ihm als „Baldwin' vor, „Baldwin? Baldwin?" sagte ' „Ach ja, jetzt erinnere ich mich an mich sehr, Sie zu treffen. Was jetzt eigentlich?"
1—
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9.—
Die Aanuar-Miete in Hessen.
Das hessische Gesamtministerium hat die gesetzliche Miete für den Monat Januar 19 26 auf 93 Prozent der Friedensmiete festgesetzt. Hierin befindet sich für laufende Instandsetzungskosten ein Zuschlag von 15 Prozent der Friedensmietc.
Gleichzeitig wird der durch die Bekanntmachung des Gesamtminifterium vom 24. März 1925 festgesetzte gewerbliche Zuschlag für Minne mit einer Oriedensmiete von 601 bis !800 Reichsmark ein-
^Weitz zieht und setzt in zwei Zügen matt. 4 Steine. Kdö. Db2, Tc5, Sd7.
^w a rz: 3 Steine. Kd3, La2, Be3.
Endspiel Nr. N.
^Don Dr. S). Neustadt, CarlSbad. Schwarz.
ianuarmiete:
\ Mk.
\ —.24
V—.47
l—.70 V—.93
\1.86
V-79 110
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Alle für die Redaktion bestimmten Mitteilungen. Lösungen usw. sind zu richten an die Schachredaition des „Gießener Anzeigers".
Problem Nr, 42.
Don Chr. Günzburg.
1. Preis in einem Turnier einer russischen Zeitung.
Schwarz.
Berechtigte Ditte.
Der Einbrecher, der eben verurteilt worden iftr bittet noch einmal ums Wort: „Könnte mir nicht ein dreimonatiger Aufschub bewilligt werden?" „Warum?" fragt oer Richter. „Ja, sehru Sie, hoher Gerichtshof," erwidert der schwere Junge, „die Strafe bringt mir gerade jetzt zu großen Verlust. Es ist doch in unserer Hochsaison."
Mainqarr.
WSN. Frankfurt a. M., 30. Dez. Der Frankfurter Milch Händlerverein gibt folgende erfreuliche Neujatzrsbotschaft bekannt: Mit Wirkung vom 2. Januar ab wird der Detail- verkaufspreis für Milch um 4 P f. pro Liter gesenkt. Der Preis ab Laden wird demnach 30 Pf., ins Haus gebracht 32 Pf. betragen. — Der von einem dreitägigen Jagdausflug gestern abend heimkehrende, im Baugraben 22 hier wohnhafte Wirt August Sauter stürzte Zwischen Frankfurt-Süd und Frankfurt-Hauptbahnhof, ohne daß der Borfall von den Mitreisenden bemerkt worden war, aus bis jetzt noch unaufgeklärter Ursache aus dem fahrenden Zuge. Seine Leiche wurde heute vormittag am Bahndamm in der Nähe der Forsthausstratze aufgefunden.
WSN. Hanau, 30. Dez. Der Kreistag hat beschlossen, sich an der Jubiläumsspende für die Marburger Universität mit 6000 Mk. zu beteiligen. — Der Vorsitzende teilte mit, daß der Kreishaushalt voraussichtlich einen Fehlbetrag non rund 1 30 000 Mk. haben werde. Der Fehlbetrag soll durch Verwendung des vorjährigen Ueberschusses gedeckt werden.
gegen die Geslügelseuchen. — Lungenseuche in Lich. — Maul-- und Klauenseuche in Watzenborn- Steinberg, Langsdorf, Leihgestern und Grünin- gen. — Bekämpfung der Krähen. — Abgabe von Feuerwerkskörpern. — Peue Rentenquittungen. — Feldbereinigung Allendorf a. d. Lahn. — Behandlung der Zugtiere im Winter. — Dienstnachrichten.
Gießener Wochenrrmrktp reise.
Es kosteten auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter: 150 bis 180, Matte 35 bis 40, Käte 65 bis 75, Wirsing 15 bis 20, Weist- kraut 10 bis 12, Rotttaut 15 bis 20, gelbe Aüben 15. rote Rüben 15, Spinat 50, Unter» Kohlrabi 10 bis 12, Grünkohl 25, Rosenkohl 60, Feldsalat 120 bis 150, Tomaten 80, Zwiebeln 12 Meerrettich 30 bis 100, Schwarzwurzeln 50 bis 70, Kartoffeln 4, Aepfel 15 bis 18, Birnen 30 junge Hahnen 120, Suppenhühner 120, Gäule 110 bts 310, Nüsse 60 bis 90 Pf.,- das Stück: Eier 18 bis 19, Blumenkohl 60 bis 150 Endivien 10 bis 20, Lauch 5 bis 15, Sellerie'20 bis 40 Pf.
Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinden.
Donnerstag, 31. Dezember. Silvesterabend.
o 8 : Pft. Mahr. - Johannesktrche.:
?^AMolsheimer. - Wieseck. Liturgische Jahresschlustfeler. — Watzenborn-Garbenteich. Watzenborn » Sternberg. 8 Jahresschlustfeier. -
_ Freitag, 1. Januar. Neujahr.
Hetzen. StadMrche. 9'/,. Pfr. Becker. Kinberk. st o. Markusgemeinde. Pfr. Becker. 5: Pfarrasst Hertel- - JohanneSkirche. 9'/,: Pfarrer Ausfeld. 5 ’m. f- d- Johannesgem. Pfr. Ausfeld.
5. Pfr. Muller. — Wieseck. 9 :/4: Opfer für die >ArmenpfI. 11: Lzrnderk.- Watzenborn-Darbenteich. 'Uvatzenborn-Steinberg: lO.Garbenteich: 1. (Kollekte.) ' V Kirchberg. 10 (Kollekte) nachm. 17,: Lollar.
\ K. holische Gemeinden.
schließlich von 10 Prozs
'Räume mit einer Frie^ Prozent und für Reichsmark von 15 Proz»e von über 1800 gesetzt. y° Prozent herab-
Zur Vermeidung uon\
■ ■ .....~in wird bemerkt,
id) oben auf volle 'statthaft ist.
ander ab, welche sämtlich mit stürmischem Beifall ausgenommen wurden.
> Holzheim, 30. Dez. Die Erwerbslosigkeit hat auch hier an Umfang Angenommen. Die Zahl der ^lnterstützungSempfauger ist bereits auf 35 gestiegen. Da unser Dorf vielfach als ausgeprägtes Bauerndorf angesehen wird, ist diese Zahl ziemlich hoch. Durch den Beginn der Holzhauerarbeiten haben wieder 12 bis 15 Arbeiter für einige Zett Beschäftigung gefunden. Allzulange wird aber auch diese Arbeit nicht andauern, da unser Waldbestand schon reichlich gelichtet ist und deshalb die zu fällende Holzmenge im Vergleich zu der früherer Jahre ziemlich bemessen ist.
Streik Friedberg.
ss. Friedberg, 31. Dez. Das hiesige Polytechnikum, das für die Entwicklung unserer Stadt eine immer größere Rolle spielt, hat auch im vergangenen Jahre trotz der Ungunst der Zeit einen erfreulichen Aufschwung genommen. Die Zahl der Studierenden betrug im Sommersemester 619, im Wintersemester ist diese Zahl noch überschritten worden. Als eine sehr zeitgemäße Neuerung ist zu begrüßen, daß nunmehr den Studierenden der ersten drei Semester die Teilnahme am Turnen und Sport zur Pflicht getnacht wird und der Meldung zur Vorprüfung eine Bescheinigung über die Beteiligung an Leibesübungen beigefügt sein muß. Die Hebungen bestehen in Fußball, Schlagball, Handball, Schleuderball, Ballweitwurf, Stasetten- laufen usw., außerdem sind Kurse für sportliches Fechten und Schwimmen eingerichtet. Als immer dringendere Notwendigkeit stellt sich die Errichtung des beschlossenen Neubaues heraus, da aber zur Zeit die benötigten Mittel nicht auszutreiben sind, soll im Frühjahr wenigstens mit der Errichtung des einen Flügels, der das Maschinenlaboratorium und einen größeren Hörsaal enthalten soll, begonnen werden; man hofft, diesen Teil bis zum Herbst 1926 fertigzustellen. Die Einrichtung des Ausschreibens der Preisaufgabeo für die einzelnen Abteilungen im Betrage von 50 Mk. hat lebhaften 2(nflang und starke Düeiligung gesunden; mehrere der preisgekrönten Arbeiten tonnten schon praktisch Verwendung finden. Auch die Einrichtung eines studentischen Mittagstisches hat sich als sehr segensreich bewährt; über 250 Studierende nehmen daran teil. Diesen wird zum Preise von 40 Pf. (früher sogar nur 30 Pf.) ein auskömmliches Mittagessen geliefert. Die Stadt ist diesen Bestrebungen durch Lieferung eines großen Gasherdes eutgegengekommen. Auch eine F l i e g e r g r u p p e hat sich an der Anstalt gebildet, welche Segelflugzeuge baut und im nächsten Semester auch mit dem Dan eines Leichtflugzeuges mit Hilfsmotor beginnen will. So darf man sich wohl der Hoffnung hingeben, daß das Polytechnikum unter der jetzigen tüchtigen Leitung und besonders nach Errichtung des Neubaues auch in der Folge immer stärkeren Besuch aufzuweisen haben und unserer Stadt immer mehr zum Segen gereichen wird.
Bad-Nauheim, 30. Dez. Heute abend sand hier die letzte Stadtverordneten- sjtzung dieses Jahres, zugleich auch die letzte Sitzung des seikh^gen Stadtparlaments, unter bem Vorsitz von Bürgermeister Dr. Kayser statt. Mt Ausnahme von Beigeord. Stahl waren sämtliche Stadtverordnete anwesend. Der Bürgermeister dankte dem Hause für fein? er-
Ans Dem Amtsverkündis silatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt N r. 100 vom 29. Dezember enthält: Die Wahlen zum Provinzialtag. — Die Wahlen zum Provinzialausschuß. - Hegezeit für Fasanen, Dirk- und Auerhennen. —Bildung einer Wasser- genossenfchaft in Saasen. — Waffergenossen- schatt . Zellerau" zu Billingen. — Maßregeln
MeinBEn.
WSÄ. Worms. 30. Dez. 3n der gestrigen Sladwerordnetensihung wurde ein Kredit von 650000 Mark zur Ausführung u m - sangreicher Rotstandsarbeiten bewilligt. Außerdem bewilligte das Stadtparlament noch weitere Mittel zum Ausbau des Frted- Hofs. Auch diese Arbeiten werden als Rotstandsarbeiten ausgeführt. Die Arbeiter werden mit tarifmäßigem Lohne bezahlt und als reguläre Arbeiter beschäftigt. Ein erheblicher Teil der etwa 2000 Erwerbslosen in Worms dürfte dadurch untergebracht werden.
Preußen.
iS Wetzlar.
xx Aus dem KreiseWetzlar, 30. Dez. Als eine sehr segensreiche Kultur- und Aufbauarbeit müssen die Wanderhaushaltkurse bezeichnet werden, die vor nahezu einem Diertel- jahrhundert von der Kreisverwaltung zur Einrichtung kamen. Lim der starken Rachfrage aus den acht Landbürgermeistereien zu entsprechen, mußte eine zweite Haushaltungslehrerin eingestellt werden. So konnten in den Tagen vor Weihnachten zwei Kurse beendet werden. In K ah e n f u r t waren 26 angehende Ha "sfrauen und am Parallellursus in der entlegenen kleineren Gemeinde DlasbaH 17 Personen am Llnterricht beteiligt. Die Abschlußprüfungen fanden in Anwesenheit des Landrats und der beteiligten Bürgermeister statt.
DiÜkreis.
bl. Herborn, 30. Dez. Seit einiger Zeit sind im hiesigen Kreise Bestrebungen zur Herausgabe eines Kricgsgedenkbuches im Gange. Das Werk soll die Bilder und die Personalien der gefallenen Brüder aus dem hiesigen Kreise enthalten. — In der Rähe von Deilstein kam ein Jäger zum Sturz, wovei sich das Jagdgewehr entlud. Die Schrotladung drang dem Begleiter in den Leib und die Arm c. Der Mann mußte einer hiesigen Klinik zugeführt werden.
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Die Narrenkappe.
Splitter und Sperren vom RedaktionStifch.
Aufschlag.
Ein biederer Mann rauscht in ein Safe un bestellt sich einen Mokka. Rach einer Viertelstunde will er zahlen.
Der Ober: „Ein Mokka-neunzig Fennje, bitte''-
Der Gast empört: „Reunzig Pfennig? And nocl dazu war die Milch total sauer! '
Der Ober: „Einmal saure Milch — fünfzi: Fennje, eins vierzig, bitte!“
Rum purum.
"Koch, de Grogg is noch ummer to swak, kannst du cm nich'n beten nördlicher mafen?" — „Del geiht nid), Kaptein, wi sünd all an Nordpol!"
Er weih Bescheid.
Die Lehrerin sucht den Kindern die Sündhaftigkeit des Stehlens klar zu machen und gibt ihnen ein Beispiel: „Run denkt mal. ich steckte die Hand in jemandes Tasche und nähme ihm das Geld heraus. Was wäre ich dann wohl?" Die Kinder denken angestrengt nach. Schließlich meldet sich der kleine Karl: „Fräulein, dann wären Sie seine Frau."
Schwäbische Kunde.
Kommt da in Ulm zur Bahnkasse ein Schwäble mit dem berühmten offenen Köpfte und losen Mundwerk — so wird in „Reclams llni< versum" erzählt —. Fragt der Kassierer nach freundlicher Schwabenart: „Wohin möchten Se denn gerne fahre?". — Lacht das Kerlche: „Ei. wlfset Se, gerne fahre möchte 'ch e bissele nach Süditalie, 's Billjette gebe Se mer nach Böp- Pinge!"
Ausgerechnet Baldwink
f :: Tuchhandlung
H95ll)
$Hersweg 91,1. Stock -
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brandt, Ludwig Richter, Llhde u. a. besprochen I wurden. In jedem der drei Festgottes - । Dienste wurden zwei Weihnachtschöre geboten, die der Frauenchor unter Lehrer Stoll, die Schulklassen Petri und Schneider vorbereitet hakten. Bei der liturgischen Feier des ersten Festtags kamen besonder-- Konsirmanoen mit Deklamationen zu Wort. Die Predigt des zweiten Festtages hatte zur Entlastung des Ortsgeistlichen der Generalsekretär des Evangeuschen Bundes. Pfarrer Haupt-Gießen, übernommen. Am zweiten Festtag erfreuten die © i e ß e- n e r v o m Bund Deutscher Jugend- vereine mit Gliedern des hiesigen Wartburgvereins nachmittags die Schuljugend und aoends die Großen durch ein mit großer Hingabe und reichem Können aufgeführtes a l t d e u tsch es Krippenspiel. Bei der Chnstfeter der Kinderkirche am dritten Tag kamen besonders die Kleineren zu Wort; 80 Kindern wurden dabei Weihnachtsbüchlein bescher!. Zn , gemeinsamer Feier vereinigten sich am Abend Frauen- und W a r t b u r g v e r e i n. Ersterer hatte wie früher wieder verschiedene ©infame, Arme und Kranke durch Lebensnntteigaben u a. erfreut. Qiadi einer Ansprache des OrtSgeistlichen spielten Mädchen und Jungen des Wartburgvereins zwei trefflich wiedergegeoene Weih- nachtsbübnenstücke. Bei Liedern. Kaitee unO Kuchen fiogcn schnell die Stunden dahm. Rach einer Bescherung durch den Rilolaus vergnügte sich die Jugend mit Gesellschaftsspielen.
V Aletn-Linden, 28. Dez. Am 1 Feiertage hielt der hiesige Gesangverein Arion" in Der „Deutschen Elche feine diesjährige Wei »nachts sei e r ab Rach Cem einleitenden Sängergruß begrüßte ctanbauleru- täv L. Weinandt als 1. Vorsitzender die sehr zcch'lreich erschienenen Gäste. Die unter der be° währlen Leitung von Kvn'-ad Ritolai aus Großen-Bufeck zu Gehör gebrachten Ehore fanden reichen Beifall. Stimmungsvolle Konzert- nüdc wechselten mit den einzelnen Choren. Der zweite Teil der Feier brachte u. a. die Aufführung des tief ergreif enden Bollsstncks aus dem 15. Jahrhundert „Der Glockenguß zu Breslau , das von den Darstellern aufs beste gegeben wurde. Die ernste Stimmung, die das Stuck erweckt batte, wurde durch ein Licht!ptel ab- gelöst. Das Programm fand durch eine Ber- Iolunq sehr wertvoller Gegenstände einen fröhlichen Abschluß. Die Sängerschar blieb dann noch in fröhlicher Gesellschaft be-ifammen.
• Annerod, 29. Dez. Am -werten tfete^ tag hielt der Radfahrerverein im Saalbau Engelhardt bei vollbefthlem Hause ferne Werh- nachtsieier ab. Das reichhaltige Programm verlief glänzend. Die Rollen waren sehr gut verteilt und die Spieler stellten voll und ganz ihre Kraft an die Aufgabe. Es wurden ein Weihnachtsstück und ein 'Stoma gegeben schl.eß- litt noch eine Posse. Die Pausen wurden von Humoristen des Bereins ausgefullt. ^amttiche Darbietungen wurden sehr beifällig ausgenommen. Ein Tanzvergnügen bildete den Ausklang
der Veranstaltung. , . .
2ttbad). 28. Dez. Gestern sand im Saale der „Stadt Lich" die diesjährige Weihnachtsfeier des Mandolinen- und Wander- Vereins „Wanderlust" Albach, Ortsgruppe Lahnhöhen-Dundes", statt. Hierzu hatten sich zahlreiche Freunde und Gönner des Mandolinenspteles eingefunden. Der erste Vorsitzende Otto Klein hielt
Friedensmiete:
20.—
4.—
—.50
21.50 Mt.
sprießliche Tätigkeit im Dienste der Stadt und der Allgemeinheit und vera^sch-edete mit Herz- ,^.Hen Worten die Stadt'oe^ordneten, die im neiven Parlamente nicht mehr \ertretcn sind. Zur Beratung standen nur wenigs Punkte von zumeist nicht wichtiger Bedeutung^.Ueber die wich» tigsten Beschlüsse berichten Ajr in nächster Rümmer. _ \
Bad - Nauhe > m , 30. Dez. Pie „Bad-Nau- beimsr Zeitung" berichtet: Gestern Wurden in hiesiger Stadt zwei Arbeiter me(h Sittlich- keitsverbrechen f e ft g e n o m iv n und dem Amtsgericht zligesührt Es wird üjnc'W Last ge- kat sich an einem 14,ahrigen MaN°„, bns in diesem Frühjahr konfirmiert worden y nergom gen zu haben. Einer davon wird sich »Vn Bliit- s xh a n de zu verantworten haben, da Mädchen seine Stieftochter ist. <-
*** Steinfurth, 29. Dez. In letzten Sitzung des Gemeinderats wurde i r neu- gewählter Beigeordneter Stonrab \s h i l t j m, in sein Amt eingeführt und durch den buv eifier vereidigt. Außerdem wurde er durch öa^fnit3= gericht Bad-Nauheim als stellvertretender Ades- beamte für unsere Gemeinde eidlich verpslicyn
Ans der Schachwckt.
März 1926 soll in Wien, unter der Leitunc pes Wiener Schachmeisters Heinrich Wolff, eir internationales Schachturnier stattfinden. (& werden voraussichtlich daran teilnehmen: lubow, Capablanca, Marshall, Torre, Rubir stem, Riemzowitsch, Dr. Tartakower, Rett, Jäter Grünfeld, Kmoch und noch verschiedene ant>er. Meister. Bedauerlich ist das Fernbleiben Dr E Laskers, welcher sich zur selben Zeit in Reuyor befinden wird.
Starkenburg
* Darmstadt, 30. Dez. In der DV iburqer Straße hat sich an zwec Stet das Straßenpflaster gesenkt. An eit Stelle war sogar ein Lastauto bis uM die Räder eingesunken. Aehnliche Bol fälle haben sich in einer anderen ^lraße schch mehrfach gezeigt; sie find auf eine waöoafk ________;
Kanalisationsanrage zurückzuführen, wodurch slM , b c <i Hohlrüinne unter der Straße bilden, die. dann \ den Einbruch des Straßenpflasters veruriachen.
WSN. 9 f f e n b a d), 30. Dez. Im dritten Stod des Hauses Große Hasenbachstraße 13 blieb heute morgen ein 1 j ä () r i g e o Uhl b d) e n allein m einem Zimmer nirück. Die Mutter war meggegmv gen und hatte die Türen vsrfchlofsen. Als es der 'Kleinen zu langweilig wurde, öffnete es das Fenster und kletterte auf bic Dachrinne h t n° aus, von wo es in den zweiten Stock gelangen wollte, um dort bei der Familie zu spielen. Bst diesem waghalsigen Unternehmen kam sie ms Rutschen und konnte sich n u r n o m 11 b e n N a n d- chen an ö e r R inne festhatten. Auf J)ns Geschrei der Kleinen, die frei über der etra tze Ichwebte, eilte der im ersten Stock wohnende Alban Boch, der zur Zeit krank im Bette lag, herbei. Mit Füßen und Händen fdi(ug_er die 'odfe^ ben der Tür zusammen, brach die Füllung durch und kam gevabe nooj r e ch t, um d a s K in d <u reiten und in Sicherheit zu bringen, -ter wackere Mann hat sich bei seinem Rettungswerk nicht unerheblid) an Füßen und Händen verletzt.
Ist der genaue Betrag der Friedensmiete, 0°n"erstag, 31 Dez 4^/, u. 7 Beichte. 5'/, spielsweise 21.50 Mk., in der Tabelle nicht enthalt , ^"^?'^sterond. mit Deum. Freitag, so ist der Mietbetrag, wie nachstehend erläu®cftQ^r Beschneidung des Herrn, • - - - - - - sichte 1 Messe, 8 Kom., 9 Hochamt m. Predigt,
^nnnnrmiPtP-Vcyc.m- ^eftanbaebt mit Segen.
Januarmiete. Wunberg. 9 Meste mit Pred. — Hungen
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70—
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88.35
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83.70
100—
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