Ausgabe 
31.12.1925
 
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m. 505 Drittes Blatt

Gietzener Anzeiger (Eeneral-Anzeiger für Göerheffen)

Donnerstag, 31. Dezember (925

n,

kann.

von

Copyright 1925 by QL Scherl G. m. b. H., Berlin.

Nachdruck verboten.

28. Fortsetzung.

was er

Elftes Kapitel.

zwar Und

So kam er in den Burghof und an den Tiefen Brunnen. Der Burgbrunnen hat feinen Namen von feiner unergründlichen Tiefe. Wenn man sich über den Mauerring beugt, sieht man keinen Wasserspiegel herausleuchten, und zündete man gleich hundert Kerzen an. Wer einen Stein . hinunterfallen läßt, vernimmt erst nach langer Zeit ein leises Plätschern. Endlos und finster war der Schlund wie der Aachen der Hölle. 3n früheren Zeiten sollte der Tiefe Brunnen die Berteidiger der Burg vor Wassernot schützen, wenn etwa der Feind sie belagerte und dis Quellen abschnitt. Heute sollte er das Gewissen eines Flüchtlings beruhigen und die Flecken von

Pelzmärtel.

Ein Nürnberger Spielzeugroman.

Aach dem Italienischen der Teresah erzählt Gustav W. Eberlein.

grün gefütterten Nest in Schlaf wiegte/ ' '

Als ihn dec Lärm der erwachenden Stadt aus seinen Traumen aufweckle, die ein einziges Zwie- gespräch zwischen seiner schwarzen Seele und der frischgrünen Seele der Linde gewesen waren be» merkte er mit einer gewissen Befriedigung zu Füßen seines lustigen Sitzes drei der angesehensten Rürn- berger Burger stehen (ob es Richter oder Stadt- rate toaren, Weitz ich nicht zu sagen), die. sprach, los vor Verblüffung, die Aase in die Luft streckten und die wiederbelaubte Linde an- ftocrten, aus deren Geäst zwei zappelnde Beine heraushingen, über denen nun ein verschrobenes Männchen erschien, das respektvoll guten Morgen wünschte.

Abraham stieg herab und bat die drei für- nehmen Persönlichkeiten, ihn ohne Verzug zum führen, er habe ihm eine wich­tige Mitteilung zu machen.

Endlich war es ihm klar geworden zu tun hatte.

der Eintritt nicht vermeiden lassen. Mir lich wäre es zwar lieber gewesen, toei Rcichstag sich selbst die Entscheidung üE^ deutschen Eintritt Vorbehalten hätte, i^8 hängig machend von den Auswirkung" Paktes von Locarno bis zum Zrühjatz |n der Aufnahme-Antrag Deutschlands stver- Frage kommt. Wir dürfen jedoch al^j«^^ stündlich annehmen, daß auch Rei<^ fle, und Reichskabinett, wie letzteres auch.?r, staltet sein wird, von der vom 2ie1^a(f)en teilten Ermächtigung nur dann Geb^ werden, wenn die in Locarno geh^r @nt, einbärungen sich wirklich im Sinr^ spannung und Befriedigung auj 5 [ [ ( e Mindeste in dieser Hinsicht ist nischen j Räumung des besetzten Frist Gebietes in kurz bemesscachte der

Das erste Dierteljahrhun^g stürmi- Welt das Schauspiel von 5>etr jen <jra, |

deS ReichshauShaltS in der Hauptsache 2u- thers Werk in Verbindung mit der von Strescmami begonnenen und zielrecht weiter- geführten Auhenpvlittk. welche über das Dawes- Gutachten zum Londoner Pakt und von da zur Abmachung von Locarno führte, haben das deutsche Staatsschiff aus der gefährlichsten Lage, aus Aebrldunst und Minenfeld in übersicht­licheres, wenn auch stürmisches Gewässer bugsiert.

Die größte Gefahr nach Kriegsende war sicherlich die, daß es nicht gelingen würde, das Rheinland dem Zugriffe des Franzosen zu entziehen. 3m Herbst 1923 sah es toternst in dieser deutschen Lebensfrage aus. Sie bleibt ge­bannt, wenn der Deutsche will. Llnd er muß wollen und er wird wollen.

Die im Londoner Pakt übernommenen Wirt­schaftsleistungen stützen sich auf ein Gutachten, das die Leistungsfähigkeit Deutschlands weit überschätzt. Diese von deutscher Seite in den Verhandlungen stets vertretene Auffassung wird von den Wirtschaftserfahrenen der Welt immer mehr übernommen und muh über kurz oder lang Gemeinauffassung werden. Die ökonomische Lage Deutschlands, bisher verschleiert, wird in ihrer heutigen Grausamkeit die Augen auch derer öff­nen, welche bisher der deutschen Wirtschaftskraft Lieberirdisches zutrauen oder an die Döswillig-

-------:----77 kahle, rattenkahle Linde

sogar eine rarer Efeu an dem mächtigen gewesen, wennrt wäre und ihm mit einem Stamme empottel umgeben hätte. Aber dichten grüncne große Linde, eine histo- gleichviel, esr mit einem Wort die be» rische Lindeilinde, der Baum der Ge» rühmte Kuzroße Kaiserin gepflanzt hatte, rechtigkeit, Baharn auf der Steinbank, da Kaum änderbares. Cs wurde stock- geschah e> starker Wind stellte sich ein, dunkel, mweige schüttelte. Ein Gewitter der die h. Die Finsternis wuchs, der schien irurm, und im Au verschlang das Wind wnze Burg. Rur die zwei mächti- Slntoettc runde und der fünfeckige, hoben gen Tüeuchten drohend vom Himmel ob. sich im ächzte und knarrte kläglich unter Die äöhen. Zu Tode erschrocken (gewiß, den krben, aber doch nicht gerade vom er tqen werden) sprang Abraham auf, Blitz! schützendes Dach zu flüchten. Aber um hn fest? Was hotte ihn am Rock­wacht und zog chn mit unwiderstehlicher zipck? Die Zweige der Linde hatten ihn Kttatlen gepackt, der ganze Daum, wie w Sturm gerüttelt, geschüttelt, gedreht e arf sich auf das wehrlose Männchen, vngen. 3m Au war es von geschmeidi- eln umschlungen, geknebelt und hochge- wie ein Bündel Lumpen. Die Linden­zogen, die Efeuranken schoben, und eins,

innerten. Otto und Liesel Tand aus Nürnberg öu sein. 3hre erste Frage war, wie es dem Vater ginge, und als sie vernahmen, er sei aus dem Gefängnis entlassen worden und erwarte ile voller Angeduld, kannte ihre Freude keine Grenzen. Sie zweifelten keinen Augenblick an der frohen Botschaft, waren es doch Eusrasia Zerlina und Sinsorosa, die dvei guten Feen' die sie so überbrachten, wie sie sie von der Schwalbe vernommen hatten.

Der Olbschied vom Feenland, von Morgana und chrem glänzenden Hofstaat fiel ihnen freilich

Tage erst waren sie hier, aber diese hatten genügt, um mit allem Volk gut «zreund zu werden; denn in Wirklichkeit war es eine unendlich lange Zeit gewesen, weil im Feen­land die Tage nicht nach Stunden gezählt wer­den, sondern nach Vergnügungen, und der Ver­gnügungen so viele sind, daß man sie nicht zählen tann. Die Zauberer und Hexenmeister, die guten Geister und Kobolde bemühten sich um die Wette, wrmer neue Spiele zu erfinden. Die kleinen Feen i^rrhäuften sie mit Geschenken, die Zwerge rmd Wichtel ergingen sich in tausend Späßen.

waren so komische Zwerge darunter, daß man stch den Bauch halten mußte vor Lachen, wenn sie anfmgen, und ihr Vorrat an Hanswurstereien uno tollen Ein fällen war unerschöpflich. Es gab Erdmannchen, die waren nicht gichßer wie Mai­käfer und konnten brummen wie gereizte Bären. Es gab Baumweiberchen, die waren noch kleiner und formten stolz tun wie Hofdamen. Es gab Mohnlänzerinnen, das waren die allerwinzigsten und die allerfeinsten. So eine Klattchmohnblüte war für sie schon ein Ballsaal. Besonders Liesel hatte diese graziösen Dlumenelsen in ihr Her, geschlossen und eines Tages ein besonders nied­liches Zwillingspärchen aus dem roten Batlsaal m,t nach Hause genommen. Sie hießen Om» bretta und Ombricina, aber Otto meinte, bas seien ja viel zu lange Namen für solche Aichtse, und taufte sie Lu und 2t. Liesel setzte sie in ihre runden Ohrringe. Lu in den linken, Li in den rechten, wie auf eine Schaukel, und sie waren so leicht, daß Liesel es gar nicht merkte, wenn sie, das hatten sie bald heraus, zu schaukeln anfin-en. (Forts, folgt.)

! Leinderats si^wir

l0en <rCUC^D-^r Z>ic l-ider auch bereits oct einigen großen. Bränden Proben ihrer 'Väliiir. ke" ablegen mutzte. Auch dcL üSanfiÄ? rfk? der Gemcinderat nicht sp^ rat ?n m PÄÄen- ©SneBE. fen bpr anrnhn^x1 ber.cJfte ini Dolksstaat Hes- len. Der anläßlich der widerrechtlichen V SS

KnfSmJSi blc[e Zweck einberufenen Sitzung hnd raC^tra!n.« m einer Kundgebung, die an DesamtNilNisterium Wei ter geleit 2? wurde

P"test gegen ökesen QkÄ

jüX SSJSSS38 Ä ?-r Mutigen Tu^LVe.'

I ^r ^uzcigers nachzulcsen. Widmet auch der äoafanmfnnmrat VF

fauf hin Lin du Losien, datz es sich nach Ab- | einigen wahren zum Segen der Ge-

metnoe auswirkt. Lind dann hat sich her rsv DüL^t- der am 31. Januar 1^ von der Bühne abtrat, cm bleibendes Verdienst ectoor- A n s n n - " erledigt gebliebenen

Durchführung b^Ä^ ft

n'Z' -u einer titfng ÄSfa roocoen ist. Als auffällige Erfcheinuna die eigenartigen Charakter hat darf zum Eand bezeichnet werden, daß der

w.e d e s OlbschiedFivort vor afiem an die niHt wiederkehrenden Mitglieder, nach Hause gehen mußte. Wenn auch kein Mitglied des Gemeinde­rats die oft recht mühevolle und aufreibende QL> beit um des öffentlichen Dankes willen geleistet hat, so war es doch seither ein schöner Zug. unter all das Trennende, das bei einem leb- Vasten Gedankenaustausch in Erscheinung tritt bet einem derartigen Abschluß einen Strich zu ziehen. Datz diesmal hiervon zum ersten Male Abstand genommen wurde, ist bedauerlich, hof- fentlich aber nicht geeignet, in die zukünftigen Verhandlungen eine Schärfe zu tragen.

,. ,/*' i c f e d, 29. Dez. Weihnachten er­hielt dieses 3ahr in einigen M u l f l a f f e n tote denen der Lehrerinnen F r a nk und L e h e r- Sups und des Lehrers 3u n g, einen frohen Auftakts in K 1 n d e r a u f f ü h r u n g e n in den weihnachtlich geschmückten Klassensälen, die auch von den zahlreich versammelten Eltern sehr dank­bar aufgerommen wurden. Eine weihnachtTlch ge- Konfirmanden st un de war der DckdbetrachtungWeihnachten in der Kunst" ge- widmet, wobei Bilder von Dürer, Cranach Rem-

Ium Jahreswechsel.

Bon Oberbürgermeister Dr. 3 a r r e s, Duisburg.

Das erste Viertel des 20. 3ahrhunderts geht zu Ende. Als die Silvesterglocken am 31. De­zember 1900 das neue Säkulum einläuteten, sah das deutsche Volk mit stolzer Zuversicht in die Zukunft. 3n starker, furchtgebietender Rüstung stand das Reich als stärkste Waffen- macht der Erde dal Don seinem unbedingten Friedenswillen hatte es viele Beweise, zuletzt noch während des englischen Burenkrieges ge­geben. Die berechtigte Sorge ernster Dater- landsfreunde, daß die unzulängliche Außen­politik der nachbismarckschen Zeit Deutschland über kurz oder lang infolge seiner wirtschaft­lichen Krastent.ältung trotz dieses Friedenswil­lens in furchtbare Konflikte bringen könnte, blieb leider allzu unbeachtet und vereinzelt. fNach der Krise der vergangenen 3ahre schien die deutsche Wirtschaft auf unaufhaltsamem Wege nach oben. Materiell ging es gut; und so schien die Zukunft gesichert. Die Festigkeit des Reiches galt als^ unerschütterlich. Kaum besonders be­achtet und mit einer Leichttgkeit, welche dem Rechtssinn des Volles, wie der Tüchtigkeit seines Richterstandes in gleicher Weise Ehre machte, hatte sich soeben die Einführung des Bürger­lichen Gesetzbuches mit seinen einschneidenden Rechtsveränderungen vollzogen, und damit ein neues, einigendes Band um das Dolksganze gezogen.

Die folgenden 3ahre gaben der Zuversicht an der 3ahrhundertwendc Recht. Die kleine Wirtschaftskrisis am Anfang des 3ahrhunderts wurde spielend überwunden, und es entfaltete sich nun die ökonomische Kraft des Reiches in beispielloser Weise. Rur, daß davon viel zu viel geredet und Aufhebens gemacht wurde. Für den tiefer in die Dinge Blickenden mußte die starke militaristische Einstellung des Ganzen und die Unbekümmertheit, mit welcher das Volk im allgemeinen die weltpolitische 3solierung Deutsch­lands verkannte, schwere Sorge bleiben.

Und doch gab die große Welttatastrophe des Krieges der Welt zunächst ein Bild deut­schen Seelenschwunges, wie sie es auch von die­sem gefürchteten und deshalb gehaßten Volke nicht erwartet hatte. Olber es reichte nicht aus und ließ nach deuttcher Unart zu früh nach. Es bleibt meine Lieberzeugung, daß trotz aller Unzulänglichkeiten, namentlich in unserer po­litischen Führung, das große Ringen dem deut­schen Volke hätte gewonnen werden können, wenn auch nur ein kleiner Bruchteil allgemeiner Mehr- anftrengung geleistet worden wäre, und wenn das Volk in dem Bewußtsein, daß es sich um Alles und das Letzte handle, nicht wankend ge­macht worden wäre.

Zu spät brachten die furchtbaren Folgen des Niederbruches und das Erwachen aus den 3llusionen der Staatsumwälzung das deuttche Volk zur Erkenntnis. Erst das 3ahr 1925 zeigte mit seinen grausam sprechenden Zahlen die ganze Trostlosigkeit der wirtschaftlichen Lage eines ge­schlagenen und gefesselten Volkes. Sieben 3ahre sind notwendig gewesen, um der Welt und auch der Masse des deuttchen Volkes selbst diese furchtbare Klarheit zu geben. So bitter diese Erkenntnis ist, es ist gut, daß sie endlich klar zutage liegt. Daraus dürfen wir die Hoff­nung fchöpfen, daß es dem deuttchen Volke, das an Tüchtigkeit, Kernigkeit und Rührigkeit auch heute noch seinesgleichen in der Welt sucht, ge­lingt. der Dinge Herr zu werden.

Sehr mit Recht hat Dr. Georg Solmßen in seinem beachtenswerten VortragFinanzwirt­schaft gegen Parteiwirtschaft" kürzlich einleitend darauf hingewiesen, daß das in diesen Tagen so stark hervortretende Drängen nach einer Neu­ordnung der Beziehungen unter den Kultur­völkern. nichts anderes sei, als die Erkenntnis der unabwendbaren Notwendigkeit, einen Aus- oeg aus dem wirttchaftlichen Wirrsal zu finden, n das die Uebersteigerung des Machtprinzips die Menschheit gestürzt habe. Auch als rechts­stehender Politiker kann ich in der außen­politischen Entwicklung der bei de n letzten 3ahre nur einen erfreu­lichen Fortschritt zum Desten der deutschen Sache sehen. Die Festigkeit der deutschen Währung und die harte Zurechtrückung

Heim, heim. 3m Feenland ist's wunderschön, zu Hause aber schöner, damit wäre alles in bester Ordnung, und die Geschichte könnte zu Ende fein, wenn QHana nicht so große Füße gehabt hätte.

Die Nachricht, daß Abraham Schloß seine Schutt» dem Bürgermeister eingestanden habe und der Puppenpeter auf freien Fuß gesetzt worden £1 traf gegen Ende April im Feenland ein. P^martel hatte die schnellste aller Schwalben mit der Botschaft betraut und ließ hinzufügen, »Of /OUe sich zur Heimreise rüsten. Otto und Liesel die an diesem Abend todmüde ins Bett gesunken waren weil sie den ganzen Tag über Verstecken und Dlindekuh und Schneider-lech-die- Scher gespielt hatten, empfingen nachts den zwei­ten Besuch von Titania, der Waldfee Dies­mal trug sie nicht das Fläschlein mit dem Krautertrank bei sich, der vergessen macht, sonoern das Erinnerungswasser, das mit Hilfe von. Mispelzweigen hergestellt wird und das Gedächtnis zurückbringt. Kaum hatte sie damit die Lippen der schla' .'den Kinder betupft, als

feit des deutschen Schuldners glaubten oder zu glauben vorgaben. Der Machtrausch unter den Siegern macht offenbar allmählich auf Grund eigener bitterer Erfahrungen der wirtschaftlichen Vernunft Platz. Dr. Solmßen sagt mit Recht, daß man allmählich erkenne, wie Macht allein

seiner Seele wascheri.

Mil dem Tode habe er alles gesühnt, dachte Abraham und trat mit dem festen Entschluß, sich wie ein Stein in die Tiefe fallen zu lassen, in das Drunnenhaus. Aber der Todeshauch, der ihm aus dem Abgrund entgegenströmte, war so eisig, daß er zurückschauderte. Draußen war's Frühling und die Lust so lind und weich, der ... ..........

Flaum im Schwalbennest konnte nicht wärmer rei saß Olbraham Schloß, von dem merf» sein: der Flieder blühte und würziger Geruch,en Olufzug in die Höhe befördert, rittlings strömte auv der Erde. Nur einmal noch dieseer Aestegabel und verhältnismäßig nicht Herrlichkeit atmen, nur einen Zug noch mit volleruem. Noch ehe er zur Besinnung kam, Lungen bevor es ins nasse Grab ging! 3mmeiete sich das zweite und größere Linden- bereit, zu sterben, verließ Abraham den trauriger: die kahlen Zweige belaubten sich. Da, Ort, um noch ein wenig auf und ab zu gehck Blatt auf Blatt hervor, sie wuchsen, ent» Wenn er der schonen Welt Lebewohl sagte, ind da, schneller, als man es erzählen kann, er sie noch ein letztes Mal betrachtete, verlach Blatt auf Blatt hervor, sie wuchsen, ent­er nicht mehr als der arme Sünder, dem tteten sich, bideten ein dichtes, grünes Dach, der letzte Wunsch gewährt wird. Er gerisd Abraham sah sich eingesvonnen wie eine in den inneren Burghof und ließ sich, jreibenraufe.

bereit, zu sterben, auf die Steinbank zu Er empfand weder Todesangst mehr noch Füßen einer Linde nieder. Lebensüberdruß. Er hatte nur das behagliche

Es war eine uralte Linde, die im 3cfüfjL nichts mehr denken zu müssen. Das war der 3ahrhunderte Stück für Stück chres sc schön von der Linde. Es war noch schöner, spendenden Laubdaches verloren hatte. C

I rf au »«fen. SmSaSre t>or-

lüft verurteilt. Erwürbe sofort verhaftet Der Vorankck^ kWn sich im Rahmen bed Staotsantnnlt bean.rn^ ' "

kberhessen. WrKstMF »3

pn-krcjs G.ctzc...

Sage-Echd'° U IpÄt L°Ll

Jeter aiuftrtteltBIrfluns bet Gemeinde, e« tX L ohne

den Ausgen m QIngnff genommen und durcb- .Möglichkeit zum Lustigsein au

geführt, ^mitunter über den Üblichen Rahmm Sn i[t -us'der TStNdL

Tät-eit emc^ Gemeindeparlaments hinaus! v?n die Nutzbarmachung

Swgen.ch "h durchweg zum Ruhen der Ge- Dasü'88" Oedland erwähnens-

memde^r ihrer Glieder auswirkten. Der erste ^-^onnene Gelände wurde in Var-

wichtieDcschlutz betraf den Dcitril? zur an 600 Quadratmeter geteilt u^d

Dau.-tte Dietzen, einem gcmcinnühiacn Interessenten verpachtet. Die fein Land

Da ul ^b. Die Angelegenheit wirbelte seiner I ^^virtschaftung hatten Als sübl-

®?Ä^UÄSrV± 5 V1 l?9S weh rSpfu&C

I Mithtlfe des

01^.0?^ zweifellos der weiteren mit9'lOOC®WrC'(toUr^ nai>%b S'°b!li- G ^.0 Prozent aufgewertet. Ein be- bJ? r Gebiet in unserer Gemeinde 5..}^ s^ohnungswesen. Dieser Rot ist

_____________, _________ - . , b-s°L-re Ausü nicht mehr imstande sei. die Wirtschastsgesehe gewidmet worden. Nachdem die drei

zu bändigen, die sich aus der Aaturnotwcndlg-^ ,n r»er Philosophenstrahe mit ihren

feit des Zusammenlebens der Völker für die^ ^^nungeni uni> Der Ambau des Kling por" sie miteinander verbindenden Dcziehungen ev ^vvr»gebaudes mit seinen 8 Wohnungen geben. So bin ich der Auffassung, daß die br. aAzn.^2r?rn &ie Fertigstellung Der von Stresemann und Luther verantwortete Auße ^.,<._f^genossen,chaft begonnenen zwei großen bolitit sich auf eine/ natürlich gegebenen I ®Äen16? " ansschljehlich mit flteSü Deutschland vorteilhaften Linie bewegt. R U^rt ®tn Privathaus, vor weni-

den Erfahrungen, die wir gemacht Haden, ' fU Ohren erbaut, wurde durch Wegzug verkäuf- kein Deutscher dem Völkerbünde Vertrauen von der Gemeinde erworben und

Sympathie entgegenbringen. Trotzdem wir^ tonffm Dreizimmerwohnungen ge»

?v»t- (S.irrfriH nirhf tM>inn»ihi>n TflHeiTWiV h I ' IlCn. ÜU)0n Vorher War Mit 8c>Iii rT\~7,

auAffl! ^'nfcn erhatt. Auf diesem Gebiete ist re chsick^r Demeinderat ein überaus

Feld der Bctätiguna. Die an. Leibesübungen bekundete der scheni Ausstieg und jähem Fall"an"Tragik I !>oH'clten schönen gödien der Weltgeschichte wVramaturctie i^n^ um ben uns heute

reichste. Es ist eine ©rurfDceg<iben 5)ie d ßTf k ?leIc Sport kreise beneiden,

daß das tragische Schicksal ?|on von den meinde Don1 der^wieilchaftttchen Struktur QBicSfg

heutigefast verzagen in ferner an die Sonärleistungen a^ Sotial- und Äkn^^^^/^utsche Leid sich Kleinrentner, erwerbslose und kranke Leinde- der Hoffnung, daß Diefcrauen ln ble Mitglieder. Erinnerlich ist noch der letzte Beschluß ti>cn^.n ^nr dgums. in seine ur- wonach ledige Erwerbslose 20 Mark verl)eirat"te

Vergänglichkeit unseres^ in dieser Hoff- 30 Mark erhielten,

gefuu^ innere Ärah;a6 es anders wer- haltungsberechtigte 5 Mark Durch dm Kaul

nung halten Der W, es anders werden der Wasserkraft der Wi7seck besteht die

den möge der Vorst welches dem beut- Möglichkeit, daß die sonst d^m Verderben aus^ ch-n' n/®5r soeben werden gesetzten Wiesen des Wiesecktales wieder zu voll-

schen Volke zum n- wertigen Wiesen werden. Die Beendigung der

^sindsichen Feldbereinigung

ctartf dielen Beschluß erst voll zur Auswirkung

kommen lassen. Auch auf steuerlichem Ge-

Beamter. ^«nn sich der Gemeinderat sehen lassen,

ein j M Avch dem Voranschlag für 1925 belaufen sich

gnesn ® n s V Dez. Ein Bea mte r die Ausgaben auf 157 566 Mark, die Einnahmen 5 132556 Mark. Es blieben durch atealg