Ausgabe 
31.12.1925
 
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gen Machen her Schweiz

) über den Mchluh eines IsvertragsmLteDdes i provisorischen Zo'ladism^ Januar in Berlin beginnen.

Arbeitslosen in Sag; 21. Dezember 1 102 400. W Dcrwochr beträgt 25 046.

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W Nachrichten, rpräsident der Provinz v.^Trott zu Solz, .ha, em Familiengute Fmshau- urg seinen 70. Geburtstag fr. sind aus diesem Aniah tirt schen und Ehrungen baeilet lz, der bekanntlich heuteoch iassau im Reichsroi Der- ler länge Fahre den Land' ichötte auch fünf Fahre als itioen Fraktion dem Preuhi- ir sechs Jahre lang Regie- von Kurhessen und wurde

n Kultusminister tr­ug jum Dbuprälibenttn -er eqolgte im Oluguft 1917. er in den Mhchaftd.

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zwischen Donnerstag, 31.- Dezember 1925 und Freitag, 1. Januar 1926 beginnt, ist in Phila-

des Jahres die Erwerbslosenziffer zwischen 1,2 und 1,3 Millionen Arbeiter! Das sind Zisfern, welche die Krisis im Wirtschaftsleben der Welt 1 leider allzu deutlich bewesen.

Das neue Jahr kann nur eine Hoffnung gewähren: daß die an der Weltwirtschaft be­teiligten Staaten durch eine gemeinsame Erörte­rung der schwierigsten Punkte der heutigen Welt- wirtschaftskrisis den Hebel zur Besserung anset­zen. Eine solche Weltwirtschaftskonfe­renz könnte zunächst die Erkenntnis fördern Helsen, daß das Hebet ein allgemeines ist, das weder aus Besiegte noch Sieger, auf Gold-Arme oder Gold-Reiche, europäische oder überseeische Mächte beschränkt geblieben ist, obschon es hier heftiger, dort schwächer auftreten mag. Das Ziel must also gemeinsame Abhilfe sein. ilnb darum auch der Weg: ein gemeinsamer aller Beteiligten.

Berliner Börse.

Berlin, 31. Dez. Die letzte Börse dieses Jahres verlief, wie nicht anders zu erwarten war, wieder sehr ruhig. Die Tendenz war im ganzen unsicher, auf einigen Marktgebieten jedoch durchaus freundlich. Zunächst scheint sich der in letzter Zeit vernachlässigte Kriegs­anleihemarkt wieder mehr in den Border- rund zu drängen, da an der Börse die Be­mühungen der Auswertungsverbände zur Herbei­führung eines Bolksentscheides, mögen sie nun Erfolg haben oder nicht, stark beachtet werden. Die Hm ätze am Markte der aufwertungs- berechrigten Staatsanleihen sind da­her großer geworden. Kriegsanleihe verbesserte 'ich anfangs auf 0.196,25, Schutzgebiet auf 4,07 V?. Daneben bestand wieder etwas günstigere Mei­nung für M o n t a n w e r t e , da in der heutigen Morgenpresse sehr optimistische" Berichte über i den westdeutschen Ebenmarkt veröffentlicht wur- i den, so daß man vertrauensvoller in die nächste Zukunft blickt. Kursmäßig kam die freundlichere Auffassung der Börse kaum zum Ausdruck. Das gestern für Hfa-Werte beachtete Interesse erhielt sich nicht, dagegen blieben Reichs- bant weiter stark gefragt und hatten mehrpro­zentige Steigerungen ?u verzeichnen. Im übri­gen übte man Zurückhaltung, da die heutigen Prämienerklarungen auf den weiteren Verlauf des Geschäftes möglicherweise noch von Ein­fluß sein können. Am Geldmarkt hörte man Tagesgeld mit 9 bis ll Proz.. Monatsgeld wurde weniger umgesetzt, stand aber zu Pro- longationszwecken zur Verfügung. Im Devi - fenvertehr fchwäckte sich Paris neuer­dings ab und stellte lich gegen London auf 131.- Die übrigen Valuten waren kaum Der- 1 ändert.

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Dorrn., ab 1. Januar 1926 an Sonn- und Feier­tagen Aufenchall in Garbenheim vorgesehen.

* Sonntagsfahrkarten zum Jah­reswechsel. Zum Jahreswechsel gelten die Sonntagsfahrkarten, die vom 31. Dezember bis zum 2. Januar ausgegeben werden, ausnahmsweise vom 31. Dezember mittags 12 Uhr bis 3. Januar einschließlich zur Hin- und Rückfahrt an jedem die­ser Tage.

** Reue Kraftpostlinie in Ober Hessen. Am 4. Januar wird eine neue Kraftpost­linie auf der Strecke Freien st einau Lau­terbach eröffnet. Vorgesehen ist eine Fahrt täg­lich in jeder Richtung: ab Freiensteinau 7.15, an Lauterbach 9,25 norm.; ab Lauterbach 6.00, an Freiensteinau 8.10 abends.

** Prämiierte Fuhrleute. Man be-

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Buntes Allerlei.

Wo kann man zuerstProst Neujahr" rufen?

Wenn in Berlin das neue Jahr um 12 TIHr

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eins Gießen hatten sich die Fuhrleute B a ch e r t, I. Becker, ch. chaussauer, Müller. I. Naumann, K. O p p e r . Rausch, K. Rohm, W. Schwarz, B o l k l und Chr. Wetz am Sonntagvormittag Kaufmännischen Bereinshaus versamemlt, um

Prämien in Empfang zu nehmen, die der Vorstand dieses Vereins in feiner letzten Sitzung bewilligt Hütte. Nachdem Lohnkutschereibesitzer Ludw. Haas, I der 2. Vorsitzende des Vereins, die Erschienenen begrüßt und betont hatte, daß der Verein seit 1913 wieder zum erstenmal in der Lage sei, eine be­scheidene 'Anzahl kleiner Prämien zu verteilen, dankte Bäckerobermeister Wilhelm L ö b e r im Namen des Vorstandes den Prämiierten in längerer Ansprache mit trefflichen Worten für die treue Pflege und liebevolle Behandlung der ihnen anvertrauten s Pferde und bat sie, auch fernerhin das harte Los dieser edlen Tiere vorbildlich zu erleichtern. Mit dem Vorstand bedauere auch er, daß die Mittel des Vereins es nicht ermöglicht hätten, eine größere An­zahl höherer Prämien zu verteilen. Darauf über­reichte Rechner Leidner die Gaben, die mit Dank entgegenqenommen wurden.

D i e Tdeihnachtsfeier in der He r- | berge zur Heimat. In dem Bericht über diese Feier (Gieß. Anz. Nr. 302) ist ein Sch- fehler unterlaufen. Richtig must es heißen, daß 80 fremde Wanderer, nicht 33, .an der Feier teilgcnommcn haben.

** Der Verein ehemaliger 116er feierte am Sonntag in der Turnhalle unter starker Beteiligung sein diesjähriges Wechnachtsfest, das einen glänzenden Verlauf nahm. In der Begrü- i ßimgsanfprache betonte der 1. Vorsitzende, Kamerad Kurt Mohr, daß gerade die Pflege der echten soldatischen Kameradschaft dazu beigetragen hat, hie ehemaligen Soldaten trotz parteipolitischer Gegensätze in einer großen Gemeinschaft zusammen- zubalten. Die Errichtung des Ehrenmales für die gefallenen Kameraden des Weltkrieges bedeute einen Erfolg des kameradschaftlichen Zusammenschlusses. Mit einem Hoch auf unser Vaterland schloß der Vorsitzende seine Worte. Das Volksstück .Heimat" | schilderte dann in packenden Bildern die Flucht und Heimkehr zweier Fremdenlegionäre und hinterließ I einen starken, nachhaltigen Eindruck. Die Darsteller gaben ihr Bestes und verhalfen so dem Stück zu vollem Erfolge. Die Kapelle Topp brachte die alten Märsche in der gewohnten schneidigen Art zur Ge­hör. Der anschließende Tanz ließ auch die Jugend zu ihrem Rechte kommen und hielt noch lange die I weihnachtsfröhliche Gesellschaft zusammen.

Bäumen bei der Arbeit. .

< Fahrplanänderung auf d er Sirecke WetzlarLollar. Zwecks 5)erjtcl= lang des Anschlusses in Lollar von dem Zuge 3107 von Wetzlar (bisher Lollar an 3.48 nachm.) auf Öen Zug 2559 nach Gießen (Lollar ab 2.25 nachm.) wird ab 1. Januar 1926 an Sonn- und Feiertagen dieser Zug 42 Minuten früher gelegt. Er fährt als­dann Sonn- und Feiertags bereits 1.40 nachm. (statt 2.22) in Wetzlar ab und kommt 2.22 in Lollar an. Zug 3106 von Lollar nach Wetzlar fährt Sonn- und Feiertags in Lollar 5 Minuten früher, also 12.45 ab und trifft in Wetzlar 9 Minuten früher, um 1.29, ein. Weiter werden bei dem Pz. 3113 WtmlarLollar, in Wetzlar ab 6.38 nachm., und bei hem Vz. 3102 LollarWetzlar, in Lollar ab 4.40

sind unverändert geblieben und solange diese bestehen, ist es leider durchaus vergeblich, auf irgendeine sich rasch anbahnende Besserung zu hoffen. Heberblidt man die gesamte weltwirt- schuftliche Situation, so wird man eher bemerken, daß im Jahre 1925 Tatsachen eingetreten sind, die eine Verschlechterung gegenüber der Vorzeit bedeuten. Der erhoffte Aufschwung in den Ver­einigten Staaten ist ausgeblieben. Dieser hätte vielleicht auch der europäischen Wirt­schaft einen gewissen Anreiz geben können. Die politischen Wirren der Welt sind durch den Krieg Frankreichs in Marokko und die nicht endende Vevolution in China vermehrt wor­den, beide Tatsachen bedeuten, ganz besonders freilich die letztgenannten eine auch wirtschaft­lich und weltwirtschaftlich höchst bedauerliche Ka­lamität, da gerade der Handel des Fernen Ostens für die europäische Geschäftswelt von Wichtigkeit bleibt. Eine weitere Verschlechterung bedeutet das erneute Herabgleiten des französischen Frankem Wenn wir auch in Deutschland keinen Grund haben, die Franzosen um ihre nunmehr offensicht­lich angekränkelte Finanzwirtschaft zu bemitleiden, so bleibt doch der weltwirtschaftliche Ausblick dieser erneuten französischen Valutaverschlechte­rung betrüblich bedeutet er doch eine immer stärkere Zersetzung der internationa­len Währungen, nicht zum Vorteil der an Frankreichs Kundschaft interessierten Lander.

Wenn man von irgendeinem Gebiet sagen kann, daß es wie keines die zukünftige Entwick­lung der Weltwirtschastskri'is mitbestimmrn wird, so ist es das Gebiet der Preisbildung. Eine Senkung der internationalen Lebensrnittel- und Rohstoffpreise wäre vielleicht in erster Lime dazu angetan, auf dem Wege der Verbilligung der wichtigsten Bedarfsartikel auch den Verbrauch von

Au§ der Provinzialhauptstadt.

G ießen. den 31. Dezember 1925.

Silvester.

Es muß etwas Besonderes um diese letzten Stunden im Jahre sein!

Graziös, mit unnachahmlicher Geste, geht der Sanguiniker" durch die Tür in das umhüllende Dunkel einer kommenden Zeit. Fortuna selbst hält das Füllhorn der Gaben bereit, um alle Wunsche im neuen Jahre zu erfüllen. Lachend hort man ihn fabulieren; das Leben wird nie vermögen, ihn so hart zu treffen, daß er es nicht ertrüge ...

DerPhlegmatiker" sieht mit Ruhe der Zukunft entgegen. Der Silvesterabend wäre ja sowieso ge­kommen, ob mit, ob ohne Aufregung: also, wozu die Aufregung. Und nun vollends gar um Ereignisse, die eventuell eintreten könnten.

DerCholeriker" braucht keinen Silvesterpunsch, er geht schon lange aufgeregt im Zimmer auf und ab, hat einen roten Kopf.Eine Wut hat er" auf das neue Jahr, einen Aerger, wie schnell die Zeit vergeht, wie das und jenes überhaupt nicht hätte fein sollen, nein, nicht hätte sein dürfen im alten ^.il)re. Und nunviel Glück zum neuen Jahre, wir werden es brauchen, werden es alle brauchen!"

Und derMelancholiker"? Sinnend das 3)aupt in eie Hand gestützt, den Blick verloren in dis Ferne gerichtet, schaut er, wie der Zeiger allmählich auf zwvlpUhr vorrückt:(Ein Jahr ein langes Jahr für das Leid ein kurzes für die Freude. Wie­viel Freude gibt es überhaupt?" Nach Eimern zählt das Unglück nach Tropfen zählt das Glück Da liegt das neue Jahr vor uns, ein verschleiertes Bild zu Sais. Was birgt sein Vorhang? Ins grauenvolle Dunkel irrt der Blick . . . Wer sagt, daß das Hoffen einen Zweck hat? Wohl stößt man an auf ein gutes Jahr, doch was find Wünsche?

So verschiedenartig, so ganz und gar persönlich ist dieser Weg über die Schwelle des alten Jahres. Und wenn wir aus diesen vier Temperamenten den geraden Mittelweg herausnehmen und uns das Beste von jedem heraussuchen, dann können wir ge­trost auch diesem Jahre wieder die Hand reichen. Eni bißchen Vertrauen, ein bißchen guter Wille und den Mut z u r T a t : so grüßen wir ' dich, du neues Jahr.

Die tUrbeitsmarhtlage im nördlichen Oberhessen.

Qm Bereiche des Arbeitsamtes für das nördliche Oberhessen, wozu Stadt und Kreis Gießen und die Kreise Alsfeld, Lauter- b a ch und Schotten gehören, hat sich die Arbeitsmarktlage in den letzten vier Wochen außerordentlich start ver­schlechtert. Cs wurden beim Arbeitsamt ge­zählt: Giehen-Stadt: am 1. Dezember 111 Haupt- unterftühungsempfänger, 212 Zuschlagsempfanger, am 31. Dezember 302 bzw. 508; Gießen-Land: am 1. Dezember 405 bzw. 718, am 31. Dezember 950 bzw. 1440; Kreis Alsfeld: am 1. Dezember 178 bzw. 271, am 31. Dezember 336 bzw. 455; Kreis Lauterbach: am 1. Dezember 39 bzw. 59, am 31. Dezember 205 bzw. 240; Kreis Schotten: am 1. Dezember 120 bzw. 220, am 31. Dezember 175 bzw. 343. Insgesamt im ganzen Arbeits­amtsbezirk am 1. Dezember 853 Hauptunter- stuhungsempfänger, 1480 Zuschlagsempsänger; am 31. Dezember 1968 bzw. 2986.

Bornotizen

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3°/0 Hessen . . . . . . . . . . . Tcmsche Dertd. Dollar-Aul. bio. Doll -Slvav-Äntreitna-*>

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5°/0 öolbmcntaner ... I Berliner HandetSaetellsLatt. Commerz- und Privat.Bünk Tamtfi. und Dlaiionalbaut Deutsche Bank Deutsche BcrrtnSbank .... T iSconto Commandtt Mclallbank Mitteldeutsche Kreditbank . Lcslerreichische Lreditaustalt Weltbank .......

Bochumer Suß » »

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Caro Deorsch'Lurcmburg tyuienltrchcner Bergwerke. Haroeurr Bergbau Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln.....

llaurahüttr Lberdcdars Phönix Bergbau ..... M»eim:abl ...... .

Pie bett Montan TclluS Bergbau ....

Hamburg-Amerika Paket. . . I i Norddeutscher Llovo . . . |

Lhcramvche Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg . . Philivv HoUmann ....

Anglo-Lont--Guano .... Badische Anilin........

Cdcmiichc Mayer Alavtu . . Goldschmidt .... Gries cimet Electron .... Höchster Farbwerke ..... Solzvcrkoblung .......

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I Siemens & HatAe .... I Ldlerwerke .stleyer ..... I Daimler Motoren. ..... | Henliaensiaedr ........

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I Motorenwerke Manvbeim

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Echulnabrik Herz Sichel . .

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Zuckerfabrik Frankenthal . .

I Zuckerfabrik Wagbäuicl .

gelegt.

Am deutlichsten hat sich die Folge dieser Tatsachen in den E'opäischen Handelsbilanzen gezeigt, die im Jahre 1925, da wo es sich um ( valutarisch gesunde Wirtschaften handelt, eine überaus bedenkliche Verschlechterung erfahren haben. So bet.ug die Passivität der Handels­bilanz des deutschen Reiches im September nicht weniger als 273 Millionen Gm., im Oktober 223 Millionen Gm., die Passivität der englischen Handelsbilanz betrug im November nicht weni­ger als 40 Millionen Pfund Sterling gleich etwa 300 Millionen Gm. Rirnrnt man die elf Monate des Jahres 1925 bis Rovernber einschließlich, so hat die Passivität der englischen Handelsbilanz sich gegenüber der gleichen Periode des Vor­jahres um allein 47,5 Millionen Pfund Sterling, also zirka 950 Millionen Grn. erhöht. Bekannt­lich hat diese gewaltige Verschlechterung der eng- lischen Handelsbilanz dazu geführt, daß die eng­lische Zahlungsbilanz taum mehr UeberfdjüHe zur Investierung neuen Kapitals aufweisen wird, also Englands Stellung alsKreditgeber im Jahre 1 925 zum ersten Male funda­mental erschüttert worden ist.

Die Gefolgschaft all dieser Umftänbc bildet die wachsende Arbeitslosigkeit der Welt. Freilich hat sich in Deutschland auch diese I Ziffer bis Mitte Aovember nicht über das Niveau zu Anfang des Jahres erhöht, sie betrug am 15. Vovemoer aber die absolut hohe Zahl von 471 000. und in England schwankte im Verlauf

richtet uns: Auf Ersuchen des T i e r s ch u tz v e r - ~ ' I.

5°/. Tcukkche RcickrSanleibe 4®/o Deutsche Mtchsanlride 3A°/0 Deutsche Netchranlcide 3Deutsche ReichSanleitze Deutsche Sparvramieuaalcihe 4e/0 Preußische KoniotS . 4°o Hessen

fertigen und hochwertigen Waren zu heben. Allein auch eine solche Verbilligung hat daS Jahr 1925 nicht gebracht. Die Weizenpreise in Aeuyork sind zu Ende des Jahres nicht unbettächtlich höher gewesen als im Hochsommer, und verschiedene Zeichen deuten daraus hin, daß die Welt eher vor einer Drotgetreideteuerung als einer Verbilligung steht. Wie tarne auch der nord- oder südamerikanische Farmer dazu, zu einem erheblich billigeren Preise Getreide an­bieten zu können, solange die Löhne, die Kosten aller Verbrauchsartikel, die Preise für Geräte, Maschinen und Düngemittel nicht beruntergeben? ilnö wie soll das geschehen, wenn die Union und andere ilcberfeelänber es für richtig halten, durch außerordentlich hohe Zölle die Einfuhr der billi­geren europäischen Waren zu erschweren und zu verteuern? Auch die gute amerikanische Baum­wollernte hat zu einer wesentlichen Verbilligung der Tertilrohstoffpreisc und der Fertigfabrikation nicht führen können. Jin ganzen haben sich in der Welt die Kosten der Lebenshaltung nur wenig verändert, was so viel bedeutet wie: sie sind noch immer weit höher als im Frieden. Seht man die Indexziffer der Lebenshaltung für Juli 1914 gleich 100, so betrug sie im September 1925 in England: 176, in Deutschland 144,9, in der Union über 170.

Die durch die erhöhten Preise und andere Amstände geschwächte Kaufkraft der Welt bedeutet | in erster Linie eine Schädigung der europäi­schen Wirtschaft. Denn während Europa be­sonders bei dem immer noch versagenden russischen Export bezüglich seiner Le- bensmittelversorgung auf die überseeischen Län­der angewiesen ist, sind diese keineswegs darauf angewiesen, ihre Fabrikatbedürfnisse durch die Einfuhr aus Europa zu decken. Sie Versuchern, sich nicht nur durch Schutzzölle gegen die europäischen Fertigwaren zu ftemmen, sondern haben seit 1918 von Jahr zu Jahr ihre Selbstversorgung an den bisher von Europa eingefübrten Waren gesteigert. Wie dies in der amerikanischen Union, vor allem aber auch in den großen englischen Domi­nions, Kanada, Indien, Südafrika und Austra- I lien, dann aber auch in Brasilien und Ar­gentinien, in Japan, ja selbst in China auf Kosten der europäischen Exporteure geschieht, I hat ein im Sommer 1925 veröffentlichter amt» I licher englischer Bericht zum erstenmal der ge- I samten internationalen Wirtschaftswelt verdeut- I licht. Dieser Bericht genanntälntersuchung über die lleberseemächte" und herausgcgeben von dem sogenannten Balfour-Ausschuß des englischen Parlaments hat in umfassender Weise die Schwierigkeiten der europäischen Wirtschaftssieua- tion beleuchtet und die Tendenzen der Ent- I europaisierung der Weltwirtschaft tlar=

* Das kommende Jahr 1926 ist ein Gemeinjahr von 335 Tagen. Das Hauptfest, nach welchen^ die kalendarische Einteilung des ganzen Jahres vorgenommen wird, nämlich Ostern, ,. ...

fällt auf den 4. und 5. April. Pfingsten fallt 5ßWtto(lfL

laut den 23 und 24. Mai. Das Jahr 1926 5 ' . ... .

gleicht daher dem Jahre 1920, wo Ostern aus den- Jahresbilanz der Weltwlrlschasl

* Das Amtsgericht ist am Samstag, Aeue gebracht, wobei man nur an die Könfereiiz 2 San?at aetok fn Den Socamo aB b=n Su^ngSpunt 6off=ntM>

* * Starker Sturm braust feit einigen sich enüllenber Erwartungen zu denken braucht. Taaen über unsere oberhessische Heimat. Auf Weltwirtschaftlich aber muh man leibet konsta- den^ Dächern der Stadt treibt er sein loses I tieren, daß eine Wendung 8um Besseren Sviel mit den Siegeln in den Straßen faucht j nicht eingetreten ist. Die chronisch ge° kr die Passagen gar grimmig anlunö tut so, als wordene Weltwirtschafts^i;e dauert unvernundw-t ob er sie auf der Stelle festhalten und ihre- an die Tendenzen, welche ihr 8ug^c liegen Kleider berauben und obendrein auch noch um > f-K -*-nh Mmrno diele bie eigene Achse drehen wollte. Diesem üblen, aber immerhin noch erträglichen Treiben in der Stadt steht sein Raufen draußen in den Wal­dungen unangenehm gegenüber. Im Bereiche der Oberförsterei Eichelsdorf war bis gestern ein Windwurfschaden von etwa 100 Festmetern entstanden. Die übrigen Oberförstereien waren bis heute früh noch nicht im Besitze der Mel­dungen ihrer Förstereien, so daß man hierüber noch keine Klarheit besitzt.

Unser GießenerMädchen für alle s" die Berufsfeuerwehr, mußte im Lause des c, Trigen Tages mehrfach zur Hilfeleistung aus- rilit- .n Es brannte erfreulicherweise zwar nicht, aber vom Sturm um gestürzte Bäume in Gärten und auf ter Ehiu ee nach Annerod, sowie umgefallene :-i'; arapI)enftangcn waren zur Verhütung weiteren Unheils zu beseitigen. Gestern vormittag mußte die Wcbr in der Ludwigstrahe einen Keller auspum-- ven'unb nachts zwischen 10 und 12 Uhr war sie aus i\- Ehaussee nach Annerod zum Wegbringen von

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Frankfurter Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 31. Dez. Tendenz: Anfangs lebhaft und fest, dann schwächer. -- Am heutigen letzten Börsentage im allen Jahre schien es, als wollte die Börse sich noch einmal von ihrer besten Seite zeigen. Bei ziemlich flott einsehendem Geschäft konnte sich infolge von Deckungsbedürfnis eine allgemeine Au s - wärtsbewegung durchsetzen, wobei die bis­herige Flüssigleit des Geldmarktes und der glatte Verlauf der TUtimo-Abwicielungen einen stimu­lierenden Einfluß ausübten, so daß sich das KurS- niveau der sührenden Werte kräftig zu heben vermochte. Interesse bestand besonders für Schiffahrtswerte, die 1 bis 2 Prozent hö­her gingen. Ferner waren Chemiewerte zu höheren Kursen gefragt, und auch einzelne Montanaktien tonnten von der besseren Strömung Butzen ziehen. 2m Vordergründe des Interesses standen wiederum Aeichsbank- anteile, da man für dieses Unternehmen auf eine günstige Dividenden - Ausschüt­tung rechnet. Der Kurs stieg gegen

gestern um 5 Prozent. Vach kurzem Verlaus trat ein Tendenz-Umschwung ein, der mit einem starken Abflauen des Geschäf­tes verbunden war. Die Lustlosigkeit prägte sich ftärfer aus und kam besonders am Chemie­markt zum Ausdruck, wo die JnterventionS- fäufe keine Fortsetzung erfuhren. Die anfänglich erzielten Gewinne gingen wieder verloren und die anderen Marttgebiete tonnten ihren Kurs­stand kaum behaupten. Interesse erhielt sich für Schisfahrts- und Veichsbank-Aktien. Deutsche und ausländische Rernten lagen vernach­lässigt und zum Vachgeben geneigt. Der Frei­verkehr blieb umsatzlos. Benz 21 Prozent, Trown-Boveri 48 Prozent, Entreprise 8,5 Pro­zent, Erowag 36,5 Prozent, Krügershall 64 Pro­zent Ufa 52 Prozent, Unterfraufen 52 Prozent. Der Schlußverlauf der Börse blieb unsicher. Ein­zelne Erholungen waren belanglos. Am Geld­markt ist eine leichte Versteifung festzustellen. Tagesgeld stellte sich auf 81/, bis 9 Prozent, Monatsgeld auf 91/» bis 11 Prozent, je nach * Adresse. 2m D e v is e n v e r k e h r war Paris gegen London wieder abgeschwächt auf 129,75. Die übrigen Valuten blieben fast unser» [ ändert.

SountaaSdienst d. Aerzte n. Apotbrken am 1.1.26 ort- Dr GÜr:ler Dr. Schäffer. Vellkanavoiliete.

_________Zahnarzt: Dr bischer__ I Nenavoftolifche Gemeinde. Gottesdienste:

Am Neiijabrstag, nacbmittaavä Ubi; am Sonniag. dem 3. Januar, nachm. 3', Uhr, abends 8' , Uhr.

Tageskalender für Donners- taa: Lichtspielhaus. Bahnhofstraße:Dee bret Portiersmädel". Astoria-Lichtspiele: ,,2>er llebtrfall auf die Dirginia-Post''. , olMtU8, x. ...

Tageskalender für srertag hekphia noch 31. Dezember 1925. nachmittags (Veujah r). Stadttheater: 3 UhrDie Mau e- 6 Ahr, in San Francisco nachmittags 3 Uhr. königin" (Ende 5 Uhr), 7 Uhr Verfolgen wir dagegendie Zeit in östlicher Vich-

fahrt" (Ende 9' ', Ahr). $}. ®.: 4 Ahr tunfl- f0 jst bei Berlin 12 Tlhr nachts bcispiels-

..Saalbau Sauer" Weihnachtsfewr. - Veichs- \ in Calcutta schon der 1. Januar 1926. bannet Schwarz-Vot-Gold: 3 Uhr und 7.30 Ltyr sorgens 5 Uhr, in Sidney morgens 9 Tlhr und Wintersonnwendfeler, Turnhalle XJjgtlpWb' au« Neuseeland vormittags 11 Uhr. Die Mitter- haus, Bahnhofstraße: ..Unter freier Flagge .achtsstunde pes ablaufend^n Jahres 1925 tritt Palast-Lichtspiele (Kirchenplah):Kammer- tatsächlich zuerst auf Chatham, einer kleinen, musik". Astoria-LichtsPieTe:Mörder an Neuseeland gehörigen Insel, ein. Die De- Bord". , | wohnet dieser Insel können sich daher zuerst

Prost Veujahr" zurusen und diese Insel trägt auch mit vollem Vecht den BeinamenVeu-

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IC.-J.2l 1,37 19,07

168.74

1.783

19 1'2

169.16

1,737

19,06

Christtania

Äopenbogen

85.12

103,17

85,34

103,73

85,29

103,79

85,51

104,05

Stockbolm

112,61

112,8»

112,51

112,59

Helsingfors

10.645

10,585

10.545

10,685

Italien. .

16 92

16,80

16 94

16.98

London. -

20,335

20,405

20,855

20,405

y<eut)ort .

4.19i

4.8'15

4,195

4,205

Ports. - .

15,91

15,95

.65

i5,69

Schwei; .

81,04

81,24

81 12

81.32

Spanien -

69,33

59.47

59,2'

59,87

Japan - . -

'.823

1,827

1.825

1.829

*Siio ve Ian

MU»7

0,6j9

.1 t'28

1.930

Dien in D-- C eft. obfleft

59,15

69,29

59.28

59,24

12,453

7.44

6.892

Prag ....

12.413

12,453

12.413

Beljrad -

Budapest - -

7,425

3,672

7,415

0,892

7.42

5,872

i Bulgarien

3.(Ml.

1,015

2,995

8,005

r'ififlbon

21,275

1,325

21 275

21,328

I Danzig. .

Konstantin.

80.70

MO. 90

Ml 70

80.90

8,228

2.238

2,235

2,245

atboi

5 33

5.85

5 33

5U15

Canada. .

4.195

1.20.1

4 195

4,2 5

1 Üruoüa» . .

4.285

4,205

4,285

4,295