Ausgabe 
31.3.1925
 
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Frankfurter Theater

beim

Banknoten.

Börsenkurse.

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Färsen und Kühe, 342 Kälber, 316 Schafe. Schweine. Es wurden befahlt pro Zentner

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mörkte eröffneten zu teilweise ermäßigten Kursen, im allgemeinen nante man jedoch die Schlußnotie-

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träge, die vorher dem offenen Geldmartt ent­zogen waren. Es handelt sich also hier nur um

Aslluxisitfilc er, welche die weltbekannten Astmol Asthmap» äparate noch nicht kennen, haben Gelegenheit geger Einsendung von 2C Pfg. in Briefmarken Huste* von Astmol-Asthmapulver gratis und franco zu erhalten, um dieses an sich «iiiszuprobieeen.

Ran wende sich dieserhalb an tieleBOS Caem. Industrie. G.m.b.tt., Frankforti.il.

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t>on dem jxirmcr darüber unterrichten, tote man das Geld anlegen und kleine Summen durch Scheck- abheben könne.

d2zu noch die in der letzten Zeit in stärkerem 2uabe wieder zu beobachtende Verschlechtcrung der Konjunktur, so ergibt sich ganz von selbst, daß von einer grundsätzlichen Besserung vorläu­fig noch nicht die Rede sein kann.

*

Rundfunk-Programm

des Frankfurter LenderS.

(Aus derRadio-Umschau".>

Dirnstag, 31. März:

4 Ahr: Wirtschaf.smeldung:n. 4,20 Ahr: 2tach-» richtendienst. 4,306 Ahr: Rachmittagskonzert des Hausorchesters: Opernfantasien: 1. Hoff­manns Erzählungen (Offenbachs. 2. Samson und Delila (Saint-Sayns). 3. La Boheme (Puccini), 4. Maskenball (Verdi), 5. Tannhäuser (Wagner), tz. Die toten Äugen lD'Albert'. 6 Ahr: Wiri- schaftsmeldungen 66,30 Ahr Die Lesest unde (Meisterwerke der Weltliteratur): Aus »Soll und Haben" von Gustav Frehtag (Fortsetzung). 6,30 bis 1 Ahr: Vortrag von Dr. Schwarzlofe: .Kon­stantinopel". 7 Ahr: Die Besprechung (Litera­rischer Teil). 7,308 Ahr: Vortragszyklus des Stadtgesundheitsamtes: Herr Dr. Flefch-Thebe^ sius:Die Luberkulose außerhalb der Lungen (chirurgische Luberlulose). 88,30 Ahr: Funk- Hochschule. Vortrag von Professor Dr. Schultz: Deutsche Literaturrevolution in drei Jahrhun- 'denen". 8,309 Ahr: Der Steinerne Gast, Drama von Puschkin. 9,30 Ahr: Rachrichten, Wettermeldung. Sportbericht. 10 bis 11 Ahr. VolksliedenDuette, gesetzt von Wilh. Berger.

Mittwoch, 1. April:

3 und 4 Ahr: Winschaftsmeldungen. 77,30 Ahr: Vortragszyklus der philosophischen Ber­einigung (Dozent Pfarrer Taesler), 18. Vor­trag:Goethes Weltanschauung". 7,308 Ahr: FunlhochschAe. Prof. Kiintzel:Aus der Ge­schichte des deutschen Unternehmertums". 8. Vor­trag. 88,30 Ahr: Zur Ru.idfunk-JahveSfeier: Vortrag von Dr. Hans Flesch: .Ein Jahr Frank- surter Programm". 8,309,30 Ahr: Zur Rund- funk-Jahresfeier: Parodie und Witz in der Mw fix. ]. Variationen überKommt ein Dogerl gelogen". Siegfried Ochs, 2. Molly on the sharc, Perry Grainger. 3.Minrmar", Paul Hinde­mith. V Erstaufführung einer neuen für diesen Abend tamponierten Parodie von Paul Hinde- nlith. Aussührende: Das Amar-Quartett. die Herren Licco Ämar. Walter Caspar, Paul Hinde­mith. Rudolf Hindemith. Am Flügel: Dr. Reinhold Merten von der Frankfurt er Oper. 9,30 Ahr. Rachrichten. Wettermeldung, Sport, bericht. 1011 Ahr: Volkslieder-Duette. gesetzt Don Wilhelm 'Berger. Ausführende: Franz und Margarete Wartenberg. Am Flügel: Dr. Merten von der Fraiwsurter Oper.

eine Verschiebung, nicht aber um eine tatsäch- rungen der letzten Woche. Ihre Begründung findet liehe Besserung her Geldmarkklage. Ott nun t man die Geschäftsstille zum Teil darin, dost der Geld-

Berliner Dorfe.

Berlin, 30. März. In der neuen Woche ent­wickelte sich das Geschäft bei Beginn des Verkehrs in unverändert ruhigen Bahnen ab. Die A k t i e n »

mar ft nun doch mit Dem heranrückenden Ultimo eine Anspannung erfahren hat. Der Geldbedarf war heute starker, tägliches Geld war heute mit 8 bis 10 Prozent, Monatsgeld 10 bis 12 Prozent, Geld über den Ultimo hinaus 10 bis 11 Prozent, Privat­diskont 8 Prozent. Weiter verstimmte der ergebnis­lose Verlaus der gestrigen Reichsprasidentenwahl, der einen zweiten Wahlgany erforderlich macht. Angesichts der noch immer nicht geklärten Partei- konftellation für den nächsten Wahlgang entspringt hieraus für die Börse ein gewisses Moment der Unfidjerbeit Am Montanmarkt wurde die Stillegung einiger Betriebe des Bochumer Vereins lebhaft besprochen. Das Publikum blieb dem Ge­schäft weiter fern, so daß sich der Auftragseingang unverändert schleppend vollzog. Am Anleihe­markt neigten Kriegsanleihe zur Schwache, bei den übrigen Staatsanleihen, in denen anscheinend ein erhebliches Decouvert besieht, behaupteten sich die am Samstag wieder heraufgesotzten Kurse. Am Devisenmarkt holte das englische Pfund wah­rend der Vormittagsstunden den kürzlichen Rückgang nicht auf. Der Franken lag reichlich im Angebot.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(9a B'awnen Wort auSaedrückt. BurnoS-AireS, London. Neu- uort. Iavau. Mo t>c Sanctro für eine Einheit. Wim und »Mbflöeft für 100000 Ein Veiten. allcS übrige rür 100 Ernheitea.)

Telegraphische Auszahlung.

Turnen, Sport und Spiel.

Lahn-Dünsberfl-Gau, I. Bezirk.

Am Sonntag fand in Bieber die erste Be« zirksvorturnerstunde statt, welche sehr gut be­sucht war. Angetreten waren 12 Turnwarte und 21 Vorturner. Durchgeturnt wurden die Frei- und Geräteübungen für das Oaufeft in Leih­gestern und das Vundesfest des Südwest- deutschen Turnerbundes in Dietzenbach bei Offenbach. Erfreulicherweise konnte beobachtet werden, daß im letzten Winter fleißig geübt wurde. Die Pflichtübungen, welche schwierig ge­halten sind, wurden größtenteils sehr gut aus­geführt. Anschliehend an die Aebungsstunde fand die Wahl des Bezirksturnwartes statt. Es wurde her seitherige Turnwart Karl Giesse! aus Rodheim a. d. D. wiedergewählt.

* Betriebseinschränkungen Bochumer Verein. Der Bochumer verein teilt mit: Die durch die ungünstige wirtschaftliche Lage veranlaßte Einschränkung seitens der Stahl- gemeinschast zwingen den Bochumer Verein zu er­heblichen Betriebseinschränkungen, und zwar wird oon den drei im Feuer befindlichen Hochösen ab 1. 4. einer gedämpft und das leistungsfähige Stahl­werk bis auf weiteres vollständig stillgelegt. Durch diese Maßnahme hofft der Bochumer Derem, die durch ungünstige Preise heroorgerufenen Verluste verringern zu können.

16 Deutsche Dereinsbank, Frank­furt a. M. Die Gesellschaft legt ihren Geschäfts­bericht für 1924 vor und teilt mit, daß die Durch­führung der Kapitalserhöhung auf 6 Millionen Rm. nunmehr erfolgt ist. Der Abschluß für 1924 weist einen Reingewinn von 210 222 Rm. aus, aus dem die bekannte Dividende von 6 Prozent auf das alte Stammaktienkapital ausgeschüttet, 21622 Rm. für Tantiemen verwendet und die Restsumme vorgetra-

3m (Heuen Theater absolviert die be­kannte Schauspielerin Maria O r s k a ein Gast­spiel. Sie bringt einen Franzosen, Bernerin, mit.Die Eousine aus Warschau". Die Orska sprüht, glitzert. ihr Spiel moussiert. Wan glaubt dieser Cousine Sonso gern ihre Aben­teuer mit Herzögen und Sultanen, all die 37 Dummheiten, über die sie sehr ungeniert par­liert. Man glaubt dieser Frau, der die mondäne Linie angeboren scheint, daß sie alle Männer in ihrem Amkreis in heillose Verwirrung bringt; um so mehr befremdet der sentimental-resigm e- rende Schluß. Ein Unterton des Bedauerns mischt sich tn die Freude über das hinreißende Spiel dieser Künstlerin, denn dieses echt fran­zösische Quartettspiel, in welchem öfters das kennzeichnende Wort »Cochon" fällt, ist nichts als Ehebruch und trotz aller Verbrämung ein zu geistloser Rahmen für die charmante Schau­spielerin, der man nachrühmen muh, daß sie iutmer über den ausgesprochenen Zweideutig­keiten schwebt. Damit ist auch das Arteil über das Stück gefällt. Ausgezeichnet war die Auf­führung. Alois Großmann sorgte für flottes Spiel um den Gast herum. Ilse Ewald und Martin Gien taten ihr möglichstes. Otto Wallburg war ein Partner, wie ihn sich die Orska besser nicht wünschen konnte. Ausdrück­lich sei erwähnt, daß der starke Erfolg ves mit dem Machwerk des Franzosen nichts hatte. L. W.

gen werden soll.

Frankfurter Abendbvrse.

Frankfurt a. M.. 30. März. Bei leb­losem Geschäft verkehrte die heutiae Abendborse in unsicherer Haltung und zu wenig veränderten Kursen. 3m allgemeinen bröckelten die Kurse, da geringes Angebot sich erneut geltend machte, weiter leicht ab. Gut behauptet blieben nur Bank­aktien. Anleihen und Pfandbriefe blieben ohne jede Bewegung. Die Börse schloß geschäftslos. Bankaktien: Barmer Bankverein 1,58, Commerz­bank 109,50, Darmstädter Bank 138. Deutsche 'Dank 134,75, Discoickogesellschaft 127, Dresdner Bank 114.50, Reichsbant 144,50, Rheinische Kre­ditbank -1, Oesterreichische Kreditaktien 8,65. Mon­tanaktien: Mansfelder 4,25, Kali Aschersleben 18, Westeregeln 22,23. Chemische Aktien: Badische Anilin 144,75, Höchster Farbwerke 13?,75, Holz­verkohlung 8,13. Sonstige Jndustrieaktien: Kkeyer 3.60, AEG. 11,40, Gement Heidelberg 91.75, Dyckechoff 4,75, Gebr. Iunghans 12, Karlsruher Maschinen 72 minus 1, Siemens und Halske 72,50, Wahtz und Frehtag 3,45, Zellstoff Wald- Hos 12,60.

Lebendgewicht: Rinder. Ochsen: vollsleischige ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 3460, junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 4653, mäßig genährte junge und gut genährte ältere 3845; Bullen: vollfleischige ausgemästetc Färsen höchsten Schlachtwertes 48 bis 52. vollsleischige jüngere 4047, mäßig ge­nährte junge und gut genährte ältere 3039; Färlen und Kühe: vottfleischige ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes 53-60, üoUflei- schige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtvertes bis zu 7 Jahren 4553, wenig gut entwickelte Färsen 4452, altere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 3444, mä­ßig genährte Kühe und Färsen 2232, gering genährte Kühe und Färsen 1520. Kälber: feinste Mastkälber 7480, mittlere Mast- und beste Saugkälber 6573, geringere Mast-» und gute Saugkälber 5664, geringe Saugkälber 45 vis 55. Schafe: Mastlämmer und Mafthämmel 5052. geringere Masthämmel und Schafe 3544, (Merzsch.r fe) 1830. Schweine: vollfleischige bis 44, mäßig genährte Hämmel und Schfte von 80 bis 100 Kilo 6568, unter 80 Kilo 58- 64. von 100 bis 120 Kilo 6567, von 120 bis 150 Kilo 6567. unreine Sauen und ge­schnittene Eber 5060. Marktverlauf: Reger Handel, ausverkauft.

Sranffurier Ge!re^"b?rse.

Frankfurt a. M.. 30. März. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 19,2525, Roggen, inländischer 19,2523,25, Sommergerste für Brau­zwecke 2330, Naser, inländischer 1722,25, Mais gelb 19,5019,75, Weizenmehl 3839, Roagenmehl 31,5032x50, Weizen- und Roggenkleie 13,25 bis 14,50, Erbsen 2530, Linsen 4050, Y)eu. füddeut-

sches, gut trocken 9,5010, Weizen- und Koggen* stroh 5,506, Treber, getrocknet 1818,50. Ten* denz: Schwach.

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 30. März. Der Produktenmarv verlief schwankend, im Frühverkehr fester, aber zum Schluß nachgebend. Gerste still. Hafer ge­sucht und Futterartikel nur in billigen Sorten gefragt. Es wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märk. 249 bis 252, do. April 273. do. Mai 273 biö 274. do. Juli 263,50 bis 269, Tendenz fester: Roggen, mark. 234 biS 238, do. Juli 237.50 bis 236,50, Tendenz fester: Gerste, mär!. 225 bis 246, Futtergersie 200 bis 224. Tendenz ruhig: Hafer, märt. 186 bis 194, do. Juli 188.50, Tendenz fest. RlaiS, ohne Aotiz, Tendenz still: Raps 395 bis 400. Tendenz still: Leinsaat 390 bis 400. Für je 100 Kilo: Weizen­mehl 33,25 bis 36, Tendenz ruhig: Roggenmehl 31.50 vis 34, Tendenz ruhig: Weizerckleie 14, Tendenz behauptet: Roggentleie 14,50, Tendenz behauptet: Biktoriaerbsen 22 bis 29. kleine Erbseir 13 bis 20. Futtererbsen 18 bis 19, Peluschken 18 bis 19. Ackerbohnen 19 bis 20, Wicken 18,50 bis 20. Lupinen, blau 10,50 bis 12,'-do. gelb 12,50 bis 14.50, Serradelle, neu 13 bis 15,50, Rapskuchen 15,30 bis 15,60, Leinkuchen 21 bis 21,20, Trockenschnihel 10 bis 10.20, Torfmelasse 9,20, Kartoffelflocken 19 bis 19,20.

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Berlin, 30 März.

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Wirtschaft.

Die Lage des(9e!d- «nd Kapitalmarktes.

Bei Beginn der Inflation betrugen die Ein­lagen bei Sparkassen und Genossenschaften rund 400 Will. Mt.: zu Beginn dieses Jahres waren sie auf 2 Milliarden Mk. gestiegen: davon war die eine Hälfte jederzeit verfügbare Kassenbc- siände. Infolge des günstigen Ganges des Ver­sicherungsgeschäftes betrug die Zunahme des . Geldbestandes bei öffentlichen und privaten Der- sicherungsunternehmungen in demselben Zeit­raum rund 500 Mill. Mk. ileber den Geldbe­stand bei den Danken lassen sich genaue Zahlen nicht geben, da noch nicht die Bilanzen sämtlicher Banken veröffentlicht sind: man kann jedoch schätzen, daß die Guthaben bei den Banken sich ungefähr vervierfacht haben und daß sie sich, zur Zeft auf mindestens 3 Milliarden Mt. be­laufen. Die Bestände bei den Staats- und Kom­munalbanken werden ungefähr 1,52 Milliarden betragen; hier ist allerdings mit einem Rück­gang zu rechnen, sobald die Finanzreform durch- geführt ist. Einen wichtigen Faktor bilden auch noch die öffentlichen Betriebe. von denen man z. D. allein die Bestände bei der Reichspost mit rund 500 Mill. QKt veranschlagen kann. Da­zu kommen noch die AuSlandkredite. bereit Höhe man auf 1L1,5 Milliarden Mk. schätzen kann. Von diesen Krediten wird ein nicht unerheblicher Teil als Kasfenbestand im Ausland selbst unter­halten: ein weiterer wesentlicher Teil ist und wird für die Beschaffung von Rohstoffen ver­wandt, während der Rest zur Beschaffung von flüssigen Betriebskapitalien gedient hat. Zur Zeit kann man die allein bei deutschen Geldinstituten angesammelten Geldbeträge auf ungefähr 89 Milliarden Mark schätzen: gegenüber der Lage anfangs 1924 ist also eine nicht unerhebliche Besserung za verzeichnen. Die Hauptsorge der nisten Zlckunft wird in einer den Bedürfnissen her Wirtschaft besser gerecht werdenden systema­tischen Durchorganisierung des Geldmarftes zu liegen haben: gerade auf diesem Gebiete hat bisher (wie bekannt) ein heilloses Durcheinander geherrscht.

Zu übertriebenem Optimismus liegt aber keine Veranlassung vor. Man darf nicht ver­gessen, daß das deutsche Volkseinkommen und Volksvermögen noch immer etwa 40 Prozent unter der Friedenshöhe liegt. Weiter sollten wir uns stets nernegentoärtigen, daß b;c Ein­fuhr im Jahre 1924 um etwa 2,5 Milliarden größer gewesen ist als die Ausfuhr, und daß Anzeichen zu einer Besserung gerade aus diesem wichtigen Gebiete in keiner Weise vorhanden find, ein üntftanb, der in bezug auf die Wäh- rungSstabilisierung nicht unbedenklich stimmen muh. Schließllch ist auch recht bedenklich, daß nach einer Mitteilung der Reichsbank die deut­schen Großbanken die ihnen eingeräumten Kre-> bittontingente nur ganz vereinzelt voll ausge- nutzt haben. In dieser, angesichts des anhal­tend großen Kreditbedarfs ansch'inend sehr merk­würdigen Tatsache kommt zum Ausdruck, daß von den Banken nur verhältnismäßig wenig Kreditsuchende für unbedingt frebittoürbig ge­halten werden. Die Diskontermäß gnng der Reichsbank bedeutet einen Anlaß zum Optimis­mus auch nicht. Sie stellt im Grunde genommen nichts anderes i>ir als eine Verschleierung der wirklichen Verhältnisse. Denn sie konnte nur ermöglicht werden dadurch, daß die öffentlichen Stellen (Seehandlung, Post. Reichsbahn usw.) die von ihnen au^geliehenen Gelder gekündigt und auf die Reichsbank übertragen haben. Die jetzt der Reichsbant zur Verfügung stehenden Mittel, die deren flüssigen Stand und damit die Diskontermäß a"ng e'möglicht haben, sind bemnaoo in Wirklichkeit nichts anderes als De-

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Frankfurter Pferdemarkt.

spd. Frankfurt a. M.. 30. März. Dem heutigen Pferdemarkt waren mehr als 900 Tiere zupeführt. Der Besuch durch Käufer ließ zu wünschen übrig, besonders fehlten die Landwirte der weiteren und näheren .Umgebung. Die Früh­jahrsbestellungen sind hier bereits hindernd im Wege. Der Markt verlauf war schleppend. Gs wurden bezahlt für beste schwere belgische Ar­beitspferde bis zu 2500 Mark, für gute belgische Arbeitspferde 1700 bis 2200 Mk., für mittlere Ackerpserde von 1200 bis 1700 Mk. Schlachtpferde waren wenig angeboten, auch war die Qladjfrage recht gering. Der Markt wurde nicht ganz ge­räumt.

§r«mkf«rter Schlachtbiehrnarkt.

Frankfurt a. M., 30. März Auftrieb: 1615 Rinder: darunter 497 Ochsen, 53 Bullen,

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empfiehlt in reicher JtusiMlfu billigen Preisen

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