Ausgabe 
31.3.1925
 
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** SvjahrigeS VefchäftSjubiläum. Lus ihr 50jährig«i Bestehen kann morgen die AunftbanMung 3. Hirz im Seltersweg zurück- blicken. Der Tatkraft des Gründers. Herrn Hirz fen, gelang es, sein Geschäft aus kleinen An­fängen heraus zu angesehener Höhe ernporzu- führen, fo daß er es vor einigen Jahren seinen Söhnen als ein in der Bürgerschaft gutrenom» miertes Unternehmen übergeben konnte. Die ^irma veranstaltet in diesen Lagen eine 3u6i- laurnS-AuSstelluno.

* Das Arbeiten in Bäckereien am Karfreitag. Wie das Kreisamt im neuesten Amtsverkündigung rblatt befanntgibt, wird den Bäckereien und Konditoreien für Karfreitag die Erlaubnis zum .Kuchenbacken von nachmittags 5 Ilhr ab bis zum Beginn der regelmäßigen Arbeitszeit des Osterfamstags erteilt Alle anderen seither für den Karfreitag erteilten Ausnahmebewilligungen find ausgehoben.

Landkreis Gietze«.

' Klein-Linden, 30. März. Auf Ber­an lat fung der hiesigen Lehrerin Gartner wurde am Sonntag in der neuen Schule eine Ausstellung der von sämtlichen Schulklassen angefertigten Ha ndarbeiten veranstaltet. Die Arbeiten zeugten von grohem Fleiß der Schülerinnen und tüchtigster Anleitung durch un­sere Lehrerin Don hohem Interesse war auch die kunstgewerbliche Sammlung, die Fräulein GartnerS eigene Arbeiten zeigten. Diese wies Klöppelarbeiten von den einfachsten bis zu den kompliziertesten Mustern, Aquarellmalereien auf Leinwand und Tuchstoffe. Kunst-, Weih­end Buntstickerei auf. Die Gemeinde zeigte reges Interesse. Möchten dieser von der Gemeinde aufs lebhafteste begrüßten Deranstaltung wertere folgen!

al. All endvrf (Lahn), 30. März. Gestern ist der Storch hier wieder eingetreffen.

i. Ettingshausen, 30. März. Heute wurde durch Oberregierungsrat Dr. Heh vom KreiSamt Giehen der neugewählte Bürger­meister Ludwig Opper U in sein Amt einaesührt unb in einer zu diesem Zwecke abae Hal tonen Gemeinberatssibung verpflichtet. Do stehl nach P/tiäfrriger Pause wieder ein Bürger­meister an der Spitze unserer Gemeindeverwal­tung.

t Grünberg. 30. März. 3n Gegenwart des KreisseuerwehrinspektorS D i ck o r £ wurde den Feuerwehrleuten Anton K r e u b e r und Karl 3 ö ck e l VI. Hierselbst daS Feuerwehr- abzeichen für 40jährige Dien st zeit mit einer feierlichen Ansprache überreicht. Am Sonntagabend sand in der hiesigen Stadt- lirche ein PassionSkonzert der Darm- städter Madrigalvereinigung unter 2eitung von Dr. Roak statt. DaS Programm der Deranstaltung war in drei Hauptteile ein­geteilt. Erstens Gesänge von Rot, Tod und Glend. Der zweite Teil behandelte Passions» Klänge, und der letzt« Teil leitete über zum Auferstehungsgedanken der Osterzeit. Besonders hervorzuheben und dankenswert sind die Ein­leitungen, der Privatdozent Dr. Roak am An­fang der Teile zu jedem einzelnen Stück gab, die es erst ermöglichten, jedes Spiel und jeden Gesang mitzufühlen und mitzuerleben. Die stimm­lichen Leistungen der einzelnen Mitwirkenden waren hervorragend, unb Dr. Roak verstand das Ganze mit sicherer Hand zu leiten und zusammen­zufügen. Am Schlüsse des Konzerts bankte Pfr. Schmidt der Darmstädter Madrigalvereinigung für die erbauende und feierliche Stunde, die sie Grünberg durch diese Deranstaltung geschenkt bat; ebenso den zahlreichen Besuchern für ihr Srschei» nen und gab dem Wunsche Ausdruck, bah die Madrigalvereinigung sich bald wieder in Grün­berg zu einem Konzert einfinden möge.

Kreis Friedberg.

Bad-Nauheim, 28. März. Am Vor- ttbenb des Wahltages veranstalteten die hiesigen zum

R e t ch o i o a zuiammengeschtossenen Gruppen ttn Saal der Viktoria-Lichtspiele einen wohlgelungenen Deutschen Abend zum Gedächtnis des <8e- burtstaqeg Bismarcks. Zunächst wurde die vor- treffliche BildcrreiheDer deutsche Rhein" mutter- gültig als Lichtspiel vorgeiührt. Dann hielt Oberst Immanuel-Marburg die Hauptrede. Er zeigte, was fein Geist noch heule ist und für die Zukunst sein soll:Die Serförperung der Einheit, der Cha­rakterstärke, der Reinheit im Staatsieben-. Es war ein hoch anregender Abend, der tiefen Eindruck machte

Kreis Büdingen.

? Aid da. 30. März. Die weithin bekannte Englersche Villa in Bad-Salzhausen ging mit den dazu gehörigen ßänöercien zum Preise von 200 000 Mk. in den Besitz eines Dankdirektors aus Frankfurt über, der sie als Sommerwohnfiy benutzen will. Die Heber- gäbe erfolgt schon am 1. Mai. - Die Fabri­kation von Feinpapieren, die vor Jah­resfrist völlig am Boden lag und zu fortwährend dem Detriebsskillstand Veranlassung gab. hat sich in den letzten Monaten so gehoben, daß die Stasfelsche Papiersabrik in Ober- Schmitten sich zur Einstellung neuer Arbeitskräfte und vorübergehender Svnn- tagsorbeit entschließen muhte, um die vorliegen­den Aufträge rechtzeitig ausführen zu können.

X Orten berg. 29. Märn. Heute nach­mittag fanö die Dorstellung und Prüfung der diesjährigen Konfirmanden statt. Die Ge­meinde hakte sich zu der Feier sehr zahlreich eingefunden. 18 Knaben und Mädchen kommen in diesem 3ahr am 2. Ofterfeiertag zur Konfir­mation. Die Feier wurde durch zwei 2- und 3ftimmig gelungene Ehöre verschönt.

Kreis Schotten.

-i- Schotten, 30. März. Aachdem vor eini­gen Wochen die Maul- und Klauenseuche in unserem Kreise erloschen war. ist sie jefct erneut im Gehöft des Altbürgermeisters Diehl- Aainrvd feftgefteHt worden.. Der Schristleiter deS .Frisch auf, des Organs deS D. H. E., Lehrer Linck zu Audingshain, der bereits durch Herausgabe eines D. H. C.- Liederbuchs mit Holen sich großes Verdienst erworben, beabsichtigt jetzt, einen zeitgemäßen Führer" durch den Vogelsberg und Schotten zusarnmenzustellen. 3n diesem sollen die Unterkunftsmöglichkeiten ganz be­sondere Berücksichtigung finden. Die Basalt- werke des A i d d a t a l s. die in diesem Früh­jahr wieder ausgebaut werden, geben einer gro­ßen Zahl von Steinbrechern und -richtern Ar­beitsgelegenheit, so daß Arbeitslose in un­serem Tale saft nicht vorhanden sind. Auch Fuhrwerksbesiher haben dabei dauernde Be­schäftigung.

Kreis Alsfeld.

J-fr Alsfeld. 30. März. Am Freitagabend hielt Studienrat Prof. Decker von der hiesigen Oberrealschule als Veranstaltung . er Ortsgruppe Alsfeld der Dürer-Gesellschaft im Phh° siksaal der Oberrealschule einen Dortrag über Der moderne Mensch und das klassische Alter­tum". Der Dortragende, der Altphilologe ist, wühle das Thema außerordentlich interessant zu gestalten, indem er den Wert des klassischen Altertums auch noch für den modernen Menschen hervorhvb und an zahlreichen lehrreichen Bei­spielen aus der griechischen und römischen Her« sasfung and Kunst deren Dorbildlichkeit nachzu­weisen verstand. Aeicher Beifall belohnte den Redner für seine allgemein verständlichen, in- teessanten, nahezu zwei Stunden dauernden Aus­führungen.

Starkenburg unb Rheinhessen.

* Darmftadt, 30. März. Zn London ft a r b der Kaufmann LudwiaWuqner, ein geborener Darmstädter, der es in England ;u einer führenden Stellung in kolonialwirtschaftlichen Unternehmun­gen gebracht hat. Er war aber seiner Vater­stadt treu geblieben und suchte sie alljähr­lich auf. In einem besonders engen Verhältnis stand er zur hessischen Kunst; viele hessische Künst­ler hat er durch Ankauf ihrer Werke gefördert. Ludwig Wagner hat dem Landesmuseum in Darrn-

ftaot im X*aute Der Zähre eine Reche von bedeuten­den Gemälden geschenkt.

Hessen-Rassau.

][ Marburg. 29. März. 3n her hiesigen evangelischen Gemeinde werden heute und am nächsten Sonntag insgesamt 3 76 Kin­der. und zwar 176 Knaben und 200 Mädchen, fon firmiert Das hiesige Studenten­heim, das bekanntlich auch hie Förderung be­gabter Studenten sich angelegen sein läßt, hat die Stadtverwaltungen der Provinz ersucht, bei Aufstellung der Stals 5 P s. pro Kopf her Beoölkrung als Beitrag für das Studenienheim und feine Fürsorgearbeit einzu- seyen Ss sieht zu erwarten, dah sich die Kom­munen diesem Wunsche möglichst anschliehen. Die Arbeiten zur Freilegung der Grund­mauern der srüheren Kreuzkapelle in der Äähc des Elisabetbbrunnens bet Schröck sind neuerdings unter Leitung Kasseler und hie­siger Sachverständiger wieder ausgenommen wor­den Dis jetzt ist bereits eine Mauer von neun Meter Länge freigelegt.

1[ Laasphe. 29. März Beim Spielen mit einet Schußwaffe erfchoh in Schwarzenau ein 14jähriger 3unge einen drei 3ahre älteren Kameraden.

fpd. Frankfurt a. M, 29. März. 3m Monat Mürz sind im Polizeibezirk Frankfurt insgefamt 4353 Anzeigen erstattet bzw. bearbeitet worden. Darunter befanden fich 1752 Anzeigen wegen Ueberttctung, 692 wegen Der- brechens und Vergehen. Dorläufige Festnahmen wurden 892 und endgültige Festnahmen 636 vor- Henommcn. Fundanzeigen wurden 117, Anzeigen über Leichenfachen 26 und Dermißtenanzeigcn 30 vorgelegt. An Unfallmeldungen wurden 185 und an Brandanzeigen 24 bearbeitet. Sine mit großem Geschick arbeitende Bande hat es zur Abwechslung aus die frei an Markthallen stehen­den Drückkarren abgesehen und stiehlt sie trotz schärfster Beaufsichtigung in erheblichem Maße. Am nächsten Tage findet man dann die ihres Inhalts beraubten Karren in einem entlegenen Stadtteil wieder vor. Alle Be­mühungen der Polizei, der Täter auf frischer Tat habhaft zu werden, waren bislang ergebnislos.

Schwurgericht Gießen.

* Gießen. 30. März. Ws erste Sache der lausenden Schwurgerichtsperiode wurde die Straf­sache gegen den Metzger D. M., geb. 22. 1. 1900 zu Gambach, oerhandeit. Vorsitzender: Landgerichts- direktor Kramer, Anklagevertreter: Amtsge­richtsrat Dr. W o d a e g e, z. Z. an der Staatsan­waltschaft Gießen, Verteidiger, die Rechtsanwälte K a tz-Irankfurt und Aaro n-Gießen.

Der Angeklagte ist in Gambach im väterlichen Geschäft, einer Groß-Schlächterei, tätig. Zm Som­mer o. Z. hatte er als Vertreter feines Vaters den Metzgergesellen Emil Münzenrnayer in Stellung genommen. Münzenmoyers Lohn wurde ftet« nur sehr unregelmäßig ausgezahlt. Es waren meist grö­ßere Rückstände vorhanden. Schließlich verklagte Münzenmayer die Firma wegen rürfftänbigen Lohns bei dem Amtsgericht Butzbach. Zn diesem Prozeß wurde der Angeklagte als Zeuge vernom­men, und zwar eidlich. Er beschwor, daß zwischen ihm und M. nicht vereinbart worden sei, daß dem M. die Wäsche gewaschen und geflickt werden muffe, ferner, daß außer einem Wochenlohn von 25 Mk. dem M. keine besonderen Vergütungen für Fahrten mit dem Fuhrwerk nach Frankfurt zugefagt wor- den seien. Die Unrichtigkeit des ersten Punktes wurde durch eine Reih« von Zeugen nachgewiesen, insbesondere auch durch solche, denen der Ange­klagte gelegentlich selbst von der Vereinbarung er­zählt hatte. Auch zum zweiten Punkt hielt das Ge­richt auf Grund der glaubwürdigen Aussagen Münzenmoyers und eines weiteren Zeugen das be­eidigte Zeugnis des Angeklagten für falsch. Wei­ter war dem Angeklagten zur Last gelegt, er habe zu Unrecht abgestritten, daß er bei her Entlastung dem Münzenmayer zugesagt habe, er bekäme eine Restschuld von 320,50 Mk. bezahlt. Zwar wurde als feftaeflellt angesehen, daß der Angeklagte eine entsprechende Aeußerung getan hat. Das Gericht vertrete jedoch mit der Möglichkeit, her Angeklagte

sei fich bei her ^vestetfnmg Der 3rnHerweg «d* mehr bewußt gewesen, zumal es sich um einen er­regten Auftritt gehanbelt hatte. Znsowett wurde ein Meineid verneint. Wegen der beiden anderen Punkte lautete jedoch das Urteil am 1 Zahr 6 Monate Zuchthaus wegen wistenlich falschen Eides Ferner wurden dein 2lngcflagten die bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer non 5 Zähren aber könnt. Auch wurde die dauernde Unfähigkeit aus« iprodjen, als Zeuge oder Sachverständiger eidlich nernommen zu werden. 2 Monate Untersuchung» hast wurden auf die Zuchthausstrose angerechnei

Die Verteidigung halte Freisprechung, der Staatsanwalt 2 Zohre Zuchthou - nebst Rebenstrafen beantragt.

Amtsgericht Wetzlar.

£.' Weylar, 30. März. Wegen Betrugs war hie Ehefrau Peter F. von Wetzlar ange Flogt. Ihr warf die Anklage vor ihrem Sohn bei Erlangung eines Darlehens behilflich ge wesen zu fehl, indem fie durch Dorspiegelung salscher Tatsachen fie übernahm btc Bürg­schaft. besitze Grundvermögen unb werde auch den Betrag innerhalb 4 Wochen zuimckzahlen den als Zeugen geladenen Äaulmann Friedrich M aus Wetzlar zur Hergabe des DarlebenS Oe ran fahle. Die Angeklagte bestritt den Betrug unb schilderte die Ängal»en des M. als vollkommen unwahr, im gleichen Sinne tagte der als Zeuge geladene Sokrn der Angeklagten aus. Das Gc richt sprach die Angeklagte frei und belastete ben Zeugen Kaufmann Friedrich M. mit den der Staatskasse und der Angeklagten entstandenen Kosten. Wegen 3agdver gehens waren der Schuhmacher Eduard W von K r o f d o r s und der Schuhmacher Gustav H. aus Friede­wald unter Anklage, letzterer auch noch wegen Widerstands Wie her Zeuge, Gemeindesörster M. von Krofdorf, bekundete, sah er gelegentlich eines Dienstgangs am 18. 1 i. 1924 bei Tages grauen am Eingang zum Kroidorser Wald. Di­striktRole Gräben", zwei Männer. Einer von ihnen hielt ein Gewehr schußfertig im Arm. wählend der andere anscheinend ohne Waffe war Auf seinen Anruf in etwa 45 Meter Entfernung ergriffen die beiden verdächtigen Personen die Fttrcht. Aus den weiteren Anruf .Halt, oder ich schieße", drehte sich der eine mit dem Gewehr Bewaffnete um. kniete nieder und legte auf den Zeugen cm. hat sich jedoch gleich wieder, wahr­scheinlich, als er sah. daß auch der Zeuge schuß- fertig war. wieder zur Flucht gewandt. Der Zeuge will dann noch einen Schrotfchuß auf den Fliehenden abgegeben haben, doch verschwand dieser schnell in 6en nahen Wald. Erkannt hat der Zeuge keinen dieser beiden, doch hatte er Derdacht auf den Angeklagten W. Durch einen kurz nachher am Tatort gefundenen Hut kam auch der Angellagte H. her zur Damaligen Zeil in Krofdorf wohnte in Verdacht. Beide An geklagte bestritten die Tat. eben bestritt H. daß her auf gefundene Hut ihm gehöre. Äas Gericht kam mangels Beweises zur Freisprechung der Angeklagten. Bier junge Burschen auf Riederkleen, her Hilfsarbeiter Karl R., bei Landwirtschaftsgehilfe Wilhelm K. der Schlosser Wilhelm A. unb her Landwirtschaftsgehilfe Will> G., waren wegen Sachbeschädigung fin­ge nagt, well fie. wie die Anklage behauptet in der Silvesternacht 5 elektrische Strahenlarnpen vorsätzlich durch Schüsse zerstört haben, ferne, wegen unbefugten Schießens in der Rähe xxä> bewohnten Gebäuden ufto. Sämtliche Angeklagten bestritten die Sachbeschädigung. Diese formte ihnen auch nicht durch die vernommenen Zeugen nachgewiesen werden. Es erfolgte daher auch wegen Sachbeschädigung Freisprechung und wegen des unbefugten Schießen« Verurteilung zu je 70 M k. Geldstrafe.

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gehen der Jugend alle möglichen Betrachtungen anstellte.

Ich dachte; wir haben Radio, wir haben andere geniale Erfindungen: aber noch immer gibt es kein Mittel, den Menfchen die Jugend zu erhallen unb wiederzubringen. Mit dielen Gedanken stieg in die Bahn und las eine Zeitung. Wie mehrfach fchon, stand auch an jenem Tage ein Aufsatz über ein Mittel in dem Blatt, das fähig sein sollte, in jedes Gesicht blühenden Iugendschimmer zu bringen unb dies köstliche Gut zu erhalten Dies Mittel hieß ^Marylan-Ereme". Gin kostenloses Probequantum dieses einzigartigen Mittels war in dem Aufsatz

Jackie Loogan und anderes.

Jackie, der prächtige Junge, hat dtrrch seine Filme unzählige Menschen erfreut. AIS er aus seiner Europareise nach Deutschland kam, wurde er überall bejubelt. Diele von Denen, die sich mit strahlenden Augen über Jackie freuten, mögen daran gedacht haben, was aus dem Jungen und feinem ungewöhnlichen Talent werden wird, wenn feine Jugendzeit vorüber ist-

Zu denen, die diesen Gedanken hatten, gehörte auch ich. unb es lag nahe, haß ich. nachhem IackieS , Auto weagesahren war, über daS schnelle Dahin-

zugestchert, und so wollte ich mal hie Probe aus« E^rmpel machen.

Ich war überrascht von her Wirkung. Das batte ich nie erwartet Meine wirklich nicht schöne Haut, hie schon mancherlei Runzeln auswieS, blühte zusehends auf und straffte unb glättete sich, schöner wie in meiner Jugendzeit. Meine Freude war grenzenlos! Ich hätte mich in mich selbst verlieben können, so sah ich bald aus. Die Kolleginnen unb Kollegen im Geschäft betrachteten mich jeden Tag mit großen Augen. Einige bestürmten mich, weil ich ihnen mein Geheimnis preisgeben sollte Schlieh- iich ließ ich mich erweichen. Unb bald konnte ich auch an diesen Betreffenden bi« auffallend günstig«

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