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Streu von polnischer Veite in Den höchsten Tonen geredet, man solle dem widerstrebenden Danzig gegenüber Gewalt anwenden, zu w i r t - scyaftlichen Danktionen greifen. Kurz.

der polnische Imperialismus und Militarismus feierte Orgien. Und wohl niemand wird die kürz­lich gefallenen Worte des stellvertretenden pol­nischen Ministerpräsidenten Thirgutt unter» schreiben, day Polen das friedlichste Volk ist und eine am meisten pazifistisch gesinnte Regie­rung hat. Die kurze Geschichte des heutigen Po­lens bezeugt auf Schritt und Tritt das Gegen­teil. Gercrde das jetzige Verhalten Polens Dan­zig. Dem Völkerbundskommissar und dem Völker­bund selber gegenüber ist wohl am wenigsten geeignet, zu einer Revision der Danzig-polni­schen Verträge im Sinne Polens, d. h. zu einer Machterweiterung Polens zu führen. Die Ach­tung, die Polen gegenwärtig dem Vertreter des VöÜerbundes in Danzig erzeigt, legt viel eher den Gedanken nahe, jene Verträge in Dem Sinne zu überprüfen, ob die Polen zugestandenen Rechte von ihm nicht benutzt werden, um aus dem selb­ständigen Staate Danzig eine polnische Stadt zu machen. Schon 1921 hatte ein Völker­bundskommissar nach Genf berichtet, daß es pol­nische Absicht sei, wenn auch nicht rechtlich, so doch t a t, ä ch l i ch Danzig dem polnischen Reiche einzuverleiben. Das jetzige Verhalten Po­lens ist geeignet, noch einen Schritt weiter zu gehen, beabsichtigt auch die rechtliche Ein­verleibung.

Der unbefangene Beobachter in dem jetzigen Streit wird die grobe Erregung in Warschau gar nicht verstehen, wenn er sich nicht klar macht. Laß sie zum gröhten Teil künstlich hervor- gerufen und ständig künstlich gesteigert wird. Die polnische Absicht ist, für die kommenden Der« Hallungen vor dem Völkerbundsrat in Genf eine Atmosphäre zu schaffen, die aus einer ge­wissen Furcht vor einem gewalttätigen und eigen­mächtigen Vorgehen Polens gegen Danzig heraus die Genfer Stellen Polen geneigter machen soll. Dah gerade das Gegenteil erreicht wird, das zeigen am besten die Pressestimmen deS Auslandes, namentlich in England. Schon jetzt wird in englischen Zeitungen offiziell er­klärt, England denke gar nicht daran, seine Hand von Danzig zurückzuziehen. And der ,®atlt) Tele­graph" richtete am 10. Januar an Die Groß­mächte die Aufforderung, sehr aufzupassen. daß nicht einer der im Osten neugegründeten Staaten ein Feuer entfache, das ebenso schwierig zu löschen fein werde, wie das vom August 1914. Der Völkerbund hat es übernommen, Danzig zu schützen und seine De^assung gegen jeden An­griff zu verteidigen. Ihm wird es auch obliegen, Mittel und Wege zu finden, das fortwährende Säbelrasseln Polens gegen Danzig zu verhin­dern. Wenn nicht anders, dann allerdings im Sinne einer Revision der Danzig-polni- schen Verträge unter Berücksichtigung der erst kürzlich von seinem Vertreter in Danzig getroffe­nen Entscheidung, daß Danzig ein Staat im internationalen Sinne des Wor­tes ist. Würde der Völkerbund, der schon ein­mal In der Wi lnaer Angelegenheit vo r P o» len kapituliert hat, auchdieSmal Polen nachgeben, und eine Beschränkung der Kompetenz des Völkerbundskommissars und damit eine Ein­schränkung feiner eigenen Rechte zustimmen, eS wurden auch die Anhänger dcS Völkerbundes jeg­liche Achtung vor ihm verlieren müssen.

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Entsprechend der noch sehr im argen liegen­den Kapitalverhaltnisse Deutschlands ist auch die LBörse noch lange nicht soweit, dah sie, wie vor dem Kriege, ein exaktes Barometer für die Lags 7 Der Wirtschaft darstellt. Die Rachrichten aus , dem Wirtschaftsleben find seit Wochen nicht als ' ungünstig zu bezeichnen. Jedenfalls weisen sie aus eine nachhaltige Belebung des Geschäfts­ganges hin. Die Entwicklung an der Börse war aber keineswegs entsprechend. Während ein­zelne Märkte derartig im Vordergründe des Interesses standen, dah man anzunehmen geneigt ist, der Optimismus beginne sich zu überschlagen, bleiben andere Märkte dauernd vernachlässigt. Es mag dies teilweise technische Gründe haben, indem einzelne Gesellschaften noch mit der 51m- stellung auf Reichsmark zurück sind, und darum die Verhältnisse noch nicht so klar zu überblicken sind. Der wichtigste Grund liegt aber darin, dah diejenigen Märkte, die sich aus Werten von internationaler Bedeutung zusammense'',en. von dem Auslandkapital bevorzugt werden, während ander- Märkte, die ihre Interessenten in Deutsch­land haben, aus Kapitalmangel dieser Kreise vernachlässigt bleiben. Immerhin scheint sich doch auch auf dem Gebiete der innerdeutschen Kapital­bildung eine, wenn auch geringe Wendung zum Besseren durchzusetzen Jedenfalls findet man Anzeichen hierfür in dem groben Interesse, das den Pfandbrtefen und sonstigen festverzinslichen Werten entgegengebracht wird. Aber auch solche Werte, bei denen eine dem heutigen Zinssatz entsprechende Dividende in Aussicht steht, finden wieder mehr Beachtung. Das gilt einerseits für Dankaktien, bei denen man schon aus Prestige- Gründen eine dem augenblicklichen Zinssatz ent­sprechende Dividende erwartet, andererseits für Werte von gemischt - wirtschaftlichen Unter­nehmungen, wie z. B. die Berliner und Ham­burger HochbaHn-Gesellschaft und die Werte der­jenigen Unternehmungen, die die Lieferung von elektrischer Kraft zur Aufgabe h -den. Es handelt sich hier um Papiere, Die In der Vorkriegszeit nur geringen Schwankungen unterworfen waren, Da ihre Dividende stabil war und sich höchstens entsprechend der Ausdehnung und der Entwick­lung ihrer Technik langsam nach oben bewegte, bei Denen aber jedenfalls das Risiko für das an­lagesuchende Kapital immer gering war. Es ist begreiflich, dah dos in der Reuentwicklung be­griffene Kapital sich diesen Werten, wie auch den Pfandbriefen, in erster Linie zuwendet, da sie auch heute ein gewisses Minimum an Risiko in sich bergen.

Die Entwickelung am Geldmarkt in den letzten Tagen zeigt deutlich, welche große Rolle bereit? letzt das Termingeschäft spielt, und man darf wohl annehmen, dah Der Bedarf für Den Ultimo nun­mehr befriedigt ist und dem Markt für tägliche Gelder wieder größere Dummen zusließen.

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Zur Aufhebung des Ausfuhr­verbotes von Schiffahrtsaktien. Hier­zu erfährt derDeutsche Handelsdienst", daß In Reedertteisen tatsächlich heute die Ansicht ver­treten wird, daß eine Aufhebung des Verbots der Ausfuhr von Schiffahrtsaktien ungefährlich

Börsenkurse.

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und notwendig ist, weil einerseits ausreichenoer Schutz der nationalen Belange durch Schutzaktien usw. vorhanden ist, und andererseits bei Der unzureichenden Decke des deutschen Kapitalmark­tes kein Erwerbszweig sich grundsätzlich fremden Anleihen verschließen sollte.

Rüger swerke A.-G-, Berlin. In der außerotDenHieben Generalversammlung Der Ge­sellschaft waren 330192 000 Mark Aktien ver­treten. Die Reichsmark-Eröffnungsbilanz sieht die Umstellung des Aktienkapitals auf 48 OzO 000 Mk. vor. Die Hauptversammlung genehmigte ein­stimmig die Eröffnungsbilanz und die beantragte Kapitalerhöhung bis zu 32 Millionen Mark durch Ausgabe von Inhaberstammaktien bis zu 24 Mill. Mark und Ramensaktien mit mehrfachem Stimm­recht bis zu 6 Mill. Mark. Die Ramensaktien sollen zum Teil an diejenigen Banken und Bank­institute gegeben werden, die im Besitz Der allen Aktien sind. Ein anderer Teil solle an die Städt. Gaswerke in Berlin gehen, die einen beträcht­lichen Aktienanteil an der Gesellschaft erworben haben. Der Restbetrag wird schließlich Den bis­herigen Dorzugsaktionären angeboten. Das neue Reichsmarkkapital fetzt sich danach aus 72 Mitt. Mark Stammaktien und 8 Mill. RM. Ramens- aktien zusammen. Daneben besteht eine ordentliche Rücklage im Betrage von 12 Mill. Mk. und ein Wohlfahrtsfonds von 1 Mill. Mk. Zur Geschäfts­lage wurde mitgeteilt, daß infolge des Fehlens eines Abschlusses für 1924 noch nicht zu über­sehen sei, ob bas zweite Halbjahr das gutgemacht habe, was das erste an ungünstigen Erschei­nungen brachte. Das Geschäft habe sich jedoch in allen Abteilungen wieder gut entwickelt, so Daß die Umsätze von Monat zu Monat stiegen und die Fabriken durchweg gut beschäftigt seien. Es stehe zu hoffen, daß das Jahr 1925 Die Gesell­schaft wieder in die Lage versetzen wird, eine angemessene Dividende auSzuschütten.

Produktionszusammenschluß der deutschen Zigarettenindustrie. Die Inhaber und Leiter deutscher Zigaretten- fabrifen haben sich in einer Versammlung in Berlin dahin ausgesprochen, daß eine Prvduk- tionsregelung zunächst auf dem Wege freiwilliger Vereinbarung, sodann auf dem Wege der Gesetz­gebung unverzüglich durchgeführt werden muß, um die Zigarettenindustrie vor dem vollständigen Zusammenbruch zu bewahren. Die Vorschläge für die endgültige Gestaltung der Produktions- regetung werden von einem Ausschuß vorbereitet, der in Verbindung mit dem Vorstand der beiden Verbände der Zigarettenindustrie seine Vorar- beiten einer Anfang Februar zusammentveten- den neuen Versammlung unterbreiten soll.

* Der Wohlstand der Vereinigten Staaten.Reuyork Herald" bespricht in einem Artikel Die Wirtschaftslage Der Vereinigten Staa­ten und faßt feine Ansicht hierüber m folgendem zusammen: Das Wachsen des Wohlstanoes in Den Vereinigten Staaten im herfloffenen Jahve, sowie tie glanzenden Aussichten für dieses Jahr treten jetzt immer deutlicher in Erscheinung. Der klarste Beweis hierfür fei, daß die United States Steel Corporation, das beste Wirtschaftsbaro­meter des Landes, auf der letzten Generalver- fammluna Die Dividende um 50 Ets. über bte onst übliche Dividende von einem Dollar 25 CtS. per Aktie erhöht bat Der Reingewinn der Gesellschaft stellte sich im letzten Quartal auf 30 762 000 Dollar. Ein anderer Beweis für das gedeihliche Fortschreiten der Wirtschaft sei Die Tatsache, daß die kürzlich von Den deutschen Siemens werken aufgenommene 10-Millionen- Dollar-Anleihe schon am Tage Der Emission mehrmals überzeichnet war. Dies zeige Deutlich, Daß das amerikanische Kapital jetzt seine frühere Reserve gegenüber dem Auslandmarkt abgelegt habe.

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Frankfurter Abeabborse.

Frankfurt a. M., 30. Ian. (Z. 11.) Im Gegensatz zu Der schwächeren Haltung im Schluß­

verlauf Der Wittagsbörfe war Die Stimmung des Abendverkehrs wieder etwas zuversichtlicher. Die Realisationen kamen -um Stillstand und an deren Stelle trat einiges Bedürfnis, infolgedessen Die Werte, die gebandelt wurden, wieder etwas an- zogen. Teilweise konnten Die Verluste wieDer aus­geglichen werden. Das Geschäft blieb klein. Der Montanmarkt lag nicht einheitlich. Phönix waren weiter abgeschwächt. Der Dantaktienmarkt zeigte ferne Kursveränderungen. Am Markte der chemi­schen Papiere waren Badische Anilin erneut etwas niedriger. Elektro- und Industrieaktien verkehrten ruhig ohne nennenswerte Kursver­änderungen. Don Schiffahrtsaktien gaben Hapag leicht nach. Deutsche Erdöl bewahrten feste Hal­tung. Von deutschen Anleihen hatten bprvzentige Reichsanleihe etwas lebhaftere Umsätze, der Kurs stieg auf 0,795. Unter den ausländischen Renten wurden Bagdad lebhaft umgefeht. Die Börse schloß bei ruhigem Geschäft in gut behaupteter Haltung.

Deutsche Anleihen: 5proz» Reichsanleihe 790 bis 795, 3proz. Konsols 1,1, 4VsPrvz. Schatze von 1924 0,58, Zwangsanleihe 35. Ausländische Renten: Bagdad II 11,37, Ungarische Staats­rente von 1923 9,30, do. von 1924 9,30. Bank­aktien: Allgemeine Deutsche Kreditanstalt 3,62. Bayerische Hypotheken- und Wechselbank 4,50, Commerzbank 6,75, Darmstädter Bank 14, Deut­sche Bank 13,30, DiScontogesellschaft 19, Dres­dner Bank 9,50, Metallbank 19, Mitteldeutsche Kreditbank 1,95, Rheinische Kreditbank 3,60, Oesterreichische Kreditaktien 10,40. Montanaktien: Buderus 21,87, Deutsch-Luxemburg 93,50, Gelsen­kirchen 101,75, Mannesmann 74. ManSselder 5,90, Phönix 69,75, Rheinische Braunkohlen 57. Rhein­stahl 64,50, Rombacher Hütte 35,25, Tellus 3.20. Laurahütte 99,15, Kali Westeregeln 23,75. Che­mische Aktien: Badische Anilin 33,75, Scheide­anstalt 22.87, etberfdDcr Farben 28.75. Th. Goldschmidt 25,87, Höchster Farbwerke 28,75, Holzverkohlung 10, Rütgerswerke 21,25. Elektro- aktien: AGG. 13,25, Licht und Kraft 9, Fellen 47,62, Reiniger 3,50. Sonstige Industrieaktien: Kleyer 4,12, Aschaffenburger Zellstoff 36,50, Bing­werke 4,30. Zement Heidelberg 101,75, Deutsches Erdöl 67,50, Iunghans 13, Metallgesellschast 17,62, Rückforth 0,80, PeterS Union 2,55, Che­mische Mainz 11,75, Frankenthalzucker 5,475. Transportwerte: Hapag 32, I. Anatolier 14,50, II. Anatolier 11,12.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

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(Ohne Gewähr.)

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Berliner Dorfe.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers*.)

Berlin, 30. Jan Die Börse setzte $u Be­ginn außerordentlich lebhaft ein. Der Ultimo ist völlig überwunden und die Spekulation schreitet wieder in größerem Umfange zu Deckungen. Man hörte heute hauptsächlich Geldkurse Auch auS Dem Rheinlands lagen größere Kaufaufträge vor, und so bewegte sich das Kursniveau allgemein nach oben. Große Umsätze entwickelten sich in

Montan- und Kaliwerten. Besonders ge­

sucht waren Deutsche Kali zu höheren Kursen,

ebenso Westeregeln. Chemische Werte

schlossen sich im allgemeinen der Bewegung an.

Kolonialwerte hatten eine durchgehende

Auswärtsbewegung zu verzeichnen, Favorisiert unter ihnen waren Südsee mit 16 Prozent. In Reu--Guinea kam noch einiges Material heraus.

Vernachlässigt lag der ausländische Ren­

te n m a r 11, wo sich eine Abgabeneigung geltend machte. Auch der heimische Rentenmarkt lag lustlos Die Spekulation scheint ihre Hoff­nungen zum größten Teil aufgegeben zu haben und ist bemüht, die Renten noch zu einigermaßen annehmbaren Kursen abzustoßen. Die Lage am Geldmarkt ist heute noch gespannt. Tägliches Geld notierte 9 bis 12 Prozent. Monatsgeld 10 bis 13 Prozent. PrivatoiSkont 8 Prozent, 2ün internationalen Devisenmarkt zeig­ten sich keine nennenswerten Veränderungen.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Dcahtberichi des .Gießener Anzeiger-*.)

Frankfurt a. M.» 30. Ian. ES wurden notiert: Wetterauer Weizen 22,50 bis 27, Rog­gen, inländ. 23 bis 26,75, Sommergerste für Brau­zwecke 26,50 biS 34,50, Hafer, inländ. 18,50 bis 23,25, Mais (gelb) 23,25 bis 23,73, Weizenmehl, inländ. Spezial 0 43,50 bis 46, Roggemnehl 39 biS 42,50, Weizenkleie 15,35 bis 15,50, Rogaen- kleie 15,25 bis 15,40. Tendenz: etwas ruyher.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 30. Ian. Der Produktenmarkt war beut« im Einklang mit niedrigeren AuSlanDmel- Düngen abgeschwacht. Auch hat das Gesche t erbeb- llch nachgelassen und man zeigte gcotze Zurück­haltung. ES notierten je 1000 Kg: Weizen (mark.) 267 bis 273. Weizen (Mai) 310 biS 30830. Roggen (märt.) 266 bis 270, Roggen (Marz) 29730 biS 294,75. Roggen (April) 298.50, Roggen (Mai) 306 bis 30525, Gerste (märt) 275

bis 303, Futtergerste 230 biS 250, Hafer (märt> 194 bis 203, Hafer (pomm.) 184 bis 192, Hafer (Mai) 231 biS 228.50. MaiS (loEo Berlin) 22» biS 229. Mais (Mai) 222; für je 100 Kg.: Weizenmehl 36,50 bis 39,25, Roggenmehl 3625 bis 39,25. Weizenkleie 17 bis 17,20. Roggenkleie 1725, Diktoriaerbsen 29,35, kleine Erbfen 21 biS 23, Futtererbsen 20 bis 22, Peluschken 18 biS 19 Ackerbohnen 20 bis 22, Wicken 18,50 biS 20, Lu> pinen (blau) 13 bis 14, Lupinen (gelb) 16 bi- 16.30, Serradelle (neu) 17 biS 18.50, Rapskuchen 19,20 bis 19.50, Leinkuchen 25.20 bis 25.50, Trockenschnitzel 9,80 bis 10, Tvrfmelasse 10, Kar- toffelllocken 21,10 bis 21.50, Zucker 19 biS 20.

Äh<f)fid>e Nachrichten-

Sdangelische Gemeindea.

Gießen. Sonntag, 1. Februar. 4. Sonntag n. Epiph. Stadtkirche. 97,: Pfr. Becker. Deichte und heilig. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. 11: Kinderkirche f. d. Markusgemeinde. Pfr. Becker. 5: Pfarrast. Hertel. JohanneSktrche. 9'/,: Pfr.Aus­feld. 11: Kinderkirche für Die Iohannesgem. Pfr. AuSselD. 5: Pfr. Bechtolsheimer. 8:Bibelbefprechung im Iohannessaal. Pfarrast. Schultheiß. - Watzen­born - Garbenteich. Watzenborn-Steinberg: 1. Garbenteich: 10.

Katholische Gemeinden.

Gießen. Samstag, 31. Januar. 4/3 u. 7 Beichte. Sonntag, 1. Februar. 4. Sonntag nach Epiphanie. 61 * * * * * * * */, Beichte, 7 Weste, Kom. d. Männer, 8 Äom., 9 Hochamt m. Pr., 11 Messe m. Pr. 57, Christenlehre u. AnDacht. Montag 61/, ist Die Wachsweihe. Diens­tag wird nach jeDer Messe und nachm. 5 der 6t. Dlasiussegen erteilt. Donnerstag nachm. Deichte. Freitag 6®/4 ist Segensamt.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Sender-.

(AuS der .Radio-Umschau*.)

Sonntag, 1. Februar:

8.30 Llhr: Morgenfeier, veranstaltet vom Wartburgverein Frankfurt a. M. 1.Schönster Herr Iefu", Dlaferchor des WartburgvereinS., 2. Salve Regina v. Th. Eckers (Evang. Kirchenchor Heddernheim). 3. Solo:Allmacht'^ v. Fr. Schu­bert (Frau O. Knobloch). 4. Ansprache von Pfr. Steubing von der ev. Gemeinde Heddernheim. 5.Sei getreu" von W. Weimar (Evang. Kirchen­chor Heddernheim). 6. Arie ausRinaldo" Lascia ch'io pianga von Fr. Händel (Frau Otttlie Knob­loch). 7. Hymne von Friedrich Schneider (Bläser- chor des Warlburgvereins). 45 Uhr: Kinder­stunde: Wegscheidekonzert Der Gerbermühlschule. Programm: Volkslieder und volkstümliche In- ftrumentalsähe. 56 Uhr: Sonntags-Rachmit- tags-Konzert: Intermezzi. 1. Intermezzo zum 3. Akt der OperCarmen" (Dizet). 2. Blumen- atie des Don Jose aus der OperCarmen" (Dizet). 3. Intermezzo aus der OperBajazzo" (Leoncavallo). 4. Arie ,.O Lola" aus der Oper Cavalleria Rusticana" (Mascagni). 5. Inter­mezzo aus der OperCavalleria Rusticana^ (MaScagni). 6. Intermezzo zum 2. Akt der Opei Evangelünann" (Kienzl). 67 Uhr: Stunde de? Rhein-Maintschen Derbandes für Dolksbildung: Weltgeschichte im Spiegel der Dichtungen Kon­rad Ferdinand Meyers . 7.308 Uhr: Dortrag von Dr. Buck vorn Frankfurter Schaufpielhaus: Troilus uno Crellida". 8.30 ülrr: Kammer-> mufilabenD. 1. Streichquartett op. 17,2 (Dartok). 2. StreichquartettAus meinem Leben" (Sme­tana). Ausführende: Das Amar-Quartett. die Herren Ltcco Arnar (l.Divline), Waller Caspar (2. Dioline), Paul Hindemith (Diola), Rudolf Hindemith (Cello). 1011 Uhr: Derdi-Abend. 1. Ouvertüre zur OperRabucodonosor". 2. a) Arie ausSimone Boccanegra". b) Arie aus der OperMacbeth". 3. OrchestermusikOthello". 4. Arie aus der OperDersperi siciliani". 5. Or­chestermusikFalstafs". Ausführende: Julius Schüller (Bah), ein Kammerorchester. Am Flügel: Dr, R. Merten vom Frankfurter Opernhaus.

Montag, 2. Februar:

4,30 bis 6 Uhr: Rundfunknachmittag in Musik und Wort. 6 bis 6,30 Uhr: Die Lese« stunde (Die Rovelle):Das Erdbeben in Chile" von H. v. Kleist. 7 bis 7.30 Uhr: Die Bespre­chung (Literarischer Tell I). 7,30 biS 8 äckhr: Funkhochschule, Dortrag von Prof. Dr. Rau- mann:Mittelalterliche Dichtung im gotischen Stil". 8 biS 8,30 Llhr: Englischer Unterricht. 8,30 ilfjr: Uebetiragung von Kassel: Kammer­musik-Konzert: 1. Trio in V-Dur op. 70 Rr. 1 v. Beethoven, 2. Trio op. 114 für Klarinette, Cello und Klavier v. Brahms. 10 bis 11 Llhr Uebertragung von Kassel: Tanzmusik der Tanz­kapelle Disoky.

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Mensch, bedenk, wer tu auch W, Jtowt" der beite Zreilauf ist!

Das neue Modell K 24 der Komet-Frellaufnabe ist ein Glanzstück der Fahrradtechnik. Kein Fahrrad sollte ohne diese Präzisionsnabe sein!

Stempelwerk > Frankfurt am Main-SM