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Telephon 1519
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Die Januar-Miete in Hessen.
DaS hessische Gesamtministerium gibt bekannt : r, „
Die gesetzliche Miete für den Mort a t Januar 1 92 6 wird auf 93 Prozent der Friedensmiete festgesetzt. Hierin befindet sich für laufende Instandsetzungskosten ein Zuschlag von 15 Prozent der Zriedensmiete.
Gleichzeitig wirb der durch die Bekannt, mochung des Gcsamtministeriums vom 24. März 1925 festgesetzte gewerbliche Zuschlag für Räume mit einer Friedensmiete von 601 bis 1800 Reichs- mark einschließlich von 10 Prozent auf 5 Prozent und für Räume mit einer Friedensmiete von über 1800 Reichsmark von 15 Prozent auf 10 Prozent herabgesetzt.
Zur Vermeidung von Zweifeln wird be- me.lt, daß eine Abrundung der Mieten nach oben aut volle 10 Pfennig wie schon seither nicht statthaft ist.
Rundfunk-Programm
des frankfurter TenderS.
(Aus der ^Radio-Umschau*.) Donnerstag, 31. Dezember.
3.30 bis 4 Mr. Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 6 Mr: Rachmittagslonzert des Haus- orchelters „Hundert Jahre Silvester-Ball". 6 bis 6.30 Mr: „Das Abenteuer in der Silvesternacht" von E. Tl>. A Hoffmann. 6.30 bis 7 ilftr: Stenographischer Fortbildungskursus für alle Systeme <Diktat von 80 Silben auswärts). 7 bis 7.30 Mr: Llcbertragung von Kassel: Vortrag von Emil Echzell über „Der deutsche Männergcsang und seine Bedeutung". 7.30 bis 7.55 Llhr: Italienischer Sprachunterricht. 8.30 bis 10 Mr: Liebertragung von Kassel: „Liebertragung aus dem „Kabarett zum runden Funken". 10 Mr: Silvester- Feiev
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. B wurde am 15. Juni 1925 eingetragen: Die Firma Lahn-Dill - Sieg - Dersicherungs - Vermitt- lungs-Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen. Gegenstand des Linternehmens ist die Vermittlung von Versicherungen aller Art, sowie von Hypotheken und sonstigen in das Fach einfchlagenden Ge- chästen. Das Slommkopital beträgt 5000 Reichsmark Der Gesellschastsvertrag ist am 7. Mai 1925 errichtet. Direktor Fritz Rein in Wiesbaden ist zum Geschäfts- führet bestellt. Werden mehrere Geschäftsführer bestellt, so kann die Gesellschafterversammlung einem Geschältsführer alleinige Dertretungsbesugniö verleihen. Bekanntmachungen der Gefellschait erfolgen ausschließlich durch den Reichsanzeiger.
Gießen, den 22. Dezember 1925.
Hessisches Amtsgericht. 12084B
Gießen:
Z. Schmidt, Wilhelm, Dr. med., Arzt in Hungen.
di Stellvertreter der Aerzte für den
Zulaffungs- und Dertragsausfchuß:
Brüning, August, Dr. med. Professor, Facharzt
Bekanntmachung.
3n unser Handelsregister Abt. B wurde I)cuic bei der Firma B. Ruhn. Aktien- f-.esellschastinLollar,folgendes eingetragen' Durch Generalversammlungsbeschluh vom 9. Mai 1925 ist 1) die Sirma geändert in: Damplsägewerk Lollar. B. Ruhn. Aktiengesellschaft zu Lollar: 2) die Er- Höhung des Grundkapitals um 60 000 Reichsmark beschlossen worden. Die Erhöhung ist durchgeführt. Das Grundkapital beträgt jetzt 210000 Reichsmark. Die neuen Aktien find zum Rennbetrag ausgegeben worden. Karl Gaul zu Lollar ist aus dem Dorstand ausgeschieden.
Gießen, den 18. Dezember 1925.
Hessisches Amtsgericht. 12085B
Polizeiamt weist darauf hin, daß diejenigen, welche Druckschriften oder andere Schriften oder Bildwerke auf öffentlichen Straßen, Wegen, Plätzen, oder an- deren öffentlichen Orten gewerbsmäßig ausrufen, verkaufen, verteilen, anheften oder anschlagen wollen, die für das Jahr 1926 erforderlichen Legiiima- tionsfcheine alsbald bei dem zuständigen Polizeirevier zu beantragen haben.
** Kultu rell« Tagung des Hessischen Vaterländischen Blocks. In unserer heutigen Ausgabe veröffentlicht der Hessische Vaterländische Block die Vortragsfolge seiner kulturellen Tagung, die vom 2. bis 6. Januar in Dießen stattfinden wird. Reben einer Reihe bekannter Dozenten unserer Landesuniversität. die durch ihre Vorträge und Aufsätze in weitesten Kreisen der Bevölkerung schon bekannt geworden sind, sprechen noch Professor W u n d t - Jeno. Geheimer Rat Dr. Runkel. Mitglied des Reichstags. Oberst Jmmanuel- Marburg und Dr. Stadler- Berlin. Prof. Max Wundt ist besonders als Vorsitzender der Gesellschaft „Deutscher Staat" in der deutschen Oesfentlichkeil hervorgetreten. Geheimer Rot Dr. Runkel ist in unserer Stadt kein Mbekannter mehr. Er hat über Schulfragen schon mehrere Male im Auftrage der Deutschen Dolkspartei hier gesprochen. Auf der letzten kulturpolitischen Tagung der Deutschen Volkspartei, die zum Reichsschulgesetzentwurf Stellung nahm, ist er besonders hervorgetreten. Oberst Immanuel, der bekanme Militär-Schriststeller aus Marburg, hat schon auf mehreren Kundgebungen der Dater- ländifchen Verbände in den Jahren 1923/24 hier gesprochen. Dr. Stadler, der nach dem Kriege für die Liga zum Schutze der deutschen Kultur tätig war, gilt als glänzender Redner. Er ist zur Zeit einer der hervorragendsten Mitarbeiter des „Gewissens".
** Raub. Am 23. Dezember, abends 7^50 Uhr, wurde einer Filialleiterin, die sich auf dem Heimwege befand, in dem Hofe eines Hauses in der Frankfurter Straße die Aktentasche gewaltsam entrissen. Als Täter kommt eine Mannsperson in Betracht, die einen dunklen Ueberzieher und blaue Schildmütze trug. Der Mensch ist ungefähr 1,68 Meter groß, war bartlos und hatte angeblich noch jugendliches Aussehen.
** Diebstähle. In der 'Rächt zum 25. Dezember wurden aus einem Hühnerstall in der Nähe der Gummifabrik ein Hahn und sieben Hühner gestohlen und am Tatort abgeschlachtet. Ferner wurde hier ein zweirädriger Handwagen gestohlen. An diesem ist auf der linken Seite die Feder verbogen, so daß der Wagen nach links hinüberneigt.
** Fe st genommen wurde der stellenlose Drogist Kurt Franke, geb. am 4. 11. 92 zu Erfurt, der in Dillenburg aus einem Flur des Gymnasiums mehrere Ulster bzw. Mäntel entwendet hatte. Außerdem wurde eine Prostituierte wegen llebertretung der Kontrollvorschriften, sowie eine Mannsperson wegen Betrugs festgenommen.
** Die Maul- und Klauenseuche ist jetzt in Watzenborn-Steinberg, Leihgestern und Gruningen amtlich festgestellt worden. Die üblichen Sperr- und Veobachtungsanordnunaen sind getroffen. Außerhalb des Kreises Gießen wurde die Seuche in Reichelsheim (Wetterau). Dortelweil. Bingenheim, Gedern, Fronhausen, Dellnhausen, Oberweimar. Burgsolms, Oberndorf und Vollnkirchen festgestellt.
krankenkasse Gießen.
c) Vertreter der Aerzte für den Zulaffungs- und Dertragsausfchuß:
1. 'Jleineroalb, Theophil, Dr. med., Facharzt in Gießen:
2. Neumann-Spengel, Werner, Dr. med., Arzt "
Tees
in geschmackvollen Dosen.
Ceylons-Blüten, arom.
fein, in l-Pld.-D. Mk. 8- in'^-Pld.-Dosen Mk. 4.- üflandarinen - Mischg.
milder, feiner Damentee in l-Pfd.-Dosen Mk. 6.- in‘/3-Pfd.-Dosen Mk. 3.-
Tees ohne Dosen von Mk. 3.- bis Mk. 8—
wählt:
a) Vertreter der Krankenkassen für den Zulaffungs- und Vertragsausschuß: Geschäftsführer H. F o u r i e r von der Allgemeinen Ortskrankenkasse Gießen:
Geschäftsführer H. Becker von der Detriebskrankenkasie der Main-Weser-Hütte, Lollar:
Verwaltungsdirektor B echt hold von der Allgemeinen Ortskrankenkasse für den Landkreis Gießen.
b) Stellvertreter der Krankenkaffenoertreter fürdenZulassungs-undVertragsausschuß:
1. Richard Strohwig, 1. Vorsitzender der Allgemeinen Ortskrankenkasie Gießen:
2. Ludwig Wellhaufen, Geschäftsführer der Betriebs- krankenkasse der Firma Bänninger G. m. b. H., Gießen:
' 3. 'fammerrat Ludwig Cie mm, 1. Vorsitzender der Landkrankenkasse Gießen, Wohnung Winnerod:
4. Otto Zaubert, Kaufmann, Vorstandsmitglied der All-
M 2. Mm 1926, kili rolffiiioer Iran; für dir Spieler in der Preußisch-Süddeutschen Klasseulotteric. An ihm läuft die , tri ft ab für die Cmieucrunn der t'oie zur 4. Klasse. Wer feine 2vielbeteiliflunn gesichert wissen mill, darf diese rtrh't nicht versäumen, zumal die Lose sehr knavv und und andauernd starke Nachfrage danach herrscht, lieber drei Millionen Reichsmark Gewinne werden in der 4. Klasse 26. 232. Klassenlotterie auSgesvielt, worunter 2 Gewinne au ie 10000 Reichsmark, 2 Gewinne zu je 50000 Reichsmark, 2 Gewinne zu ie 10000 Reichsmark und viele andere mehr. Tie Ziehung anbei am 8. und 9. Januar 1926 statt. 5337id
Emmericher
Waren-Expedition
Gießen, Lindenplatz 1 861dl)
gemeinen Ortskrankenkasse Gießen;
5. Wilhelm Rittmann, 1. Vorsitzender der Allgemeinen Ortskrankenkasie für den Landkreis Gießen:
6. Friedrich B o eck, Geschäftsführer der Fleischer-Innungs-
Kleine Strafkammer Wetzlar.
L> Wetzlar, 28. Dez. Wegen Diebstahls im Rückfalle und wegen Betrugs wurde gegen den Arbeiter Peter K. von Wetzlar verhandelt. K. war in erster Instanz durch das Amtsgericht Wetzlar zu 4 Monaten Gefängnisstrafe verurteilt worden und hatte gegen dieses Urteil Berufung eingelegt. Der Angeklagte kam an einem Nachmittag im Juli in die Wirtschaft „Domschenke" und trank dort mehrere Gla? Bier. Da er angetrunken und sehr laut war, wurde er wiederholt ermahnt, sich ruhiger zu verhallen. Als für kurze Zeit niemand in dec Wirtschaft war, verschwand der Angeklagte schnell und | „vergaß" seine Zeche zu bezahlen. Die Zeugin G.
Bekanntmachung.
Betr.: Die Wahl der Vertreter der Krankenkassen und Aerzte für den gemeinsamen Zulasiungs- und Vertragsausschuß der Versicyerungsamtsbezirke Gießen-Stadt und Gießen-Land
Da für die auf den 11. Januar 1926 anberaumte Wahl der Vertreter der Krankenkasien und Aerzte für den gemeinsamen Zulassungs- und Vertragsausschuh der Versicherungsamtsbezirke Gießen-Stadt und Gießen-Land nur je eine gültige Vorschlagsliste eingegangen ist, sind als Vertreter bzw. Stellvertreter ge-
hat aber bas Verschwinden des Angeklagten bemerkt und fragte gleich die Wirtin, ob die Zeche bezahlt fei. Als ihr dies vernein! wurde, lief sie hinter dem Angeklagten her und stellte ibn unweit des Lokals. Auf die Aufforderung der Zeugin bezahlte der Angeklagte bann die Zecke. Die Zeugin bemerkte weiter, bah der Angeklagte eine Flasche Sherrn in der Tasche hatte. Da sie annahm, die Flasche sei vom Angeklagten gestohlen worden, nahm sie ihm diese ab. Nachher stellte sie tatsächlich fest, baß die Flasche aus dem unverschlossenen «chrank hinter dem Büfett gestohlen worden war. Der Angeklagte gab an, daß er die Tat im Zustand sinnloser Trunkenheit begangen habe und nahm daher den Schutz des § 51 StGB, für sich in Anspruch. Das Gericht sah jedoch als erwiesen an. daß der Angeklagte wohl angetrunken aber nicht sinnlos betrunken war und erkannte wegen des Diebstahls auf 4 M o - nute Gefängnis und wegen Betrugs auf Freisprechung.
Unter der Beschuldigung, ohne die behördliche Genehmigung einer Schankwirtschaft betrieben zu haben, war der Arbeiter Wilhelm W. von Wetzlar durch Urteil des Amtsgerichts Wetzlar zu 300 Mark Geldstrafe verurteilt worden, wogegen er Berufung einlegte. Die Beweisaufnahme ergab, daß bei Angeklagte, der längere Zeit einen Flaschenbier- Handel betrieben halte, Bier, ohne die Konzession zu besitzen, zum alsbaldigen Genuß in seiner Wohnung verabreichte; ferner daß auch verschiedene Male, wenn das Flaschenbier alle war, Faßbier aus anderen Wirtsd)asten geholt wurde, um es aus- zuschänken. Der Angeklagte war geständig und führte zu seiner Entschuldigung an, daß das Bier fast stets nur direkt aus der Flasche getrunken und häufig nicht bezahlt worden. Das Gericht ermäßigte die Strafe auf 100 Mark, hilfswetse 20 Tage Gefängnis.
Konkursverfahren.
Lieber das Vermögen der Firma K. Kling A Do.. D. m. b. $>• in Gießen wird heute am 24. Dezember 1925. mittags 12 Mr, das Konkursverfahren eröffnet.
Der Rechtsanwalt Eugen Rothenberger in Gießen wird zum Konkursverwalter ernannt.
Konkursforderungen sind bis zum 15. Januar 1926 bei dem Gerichte anzumelden.
Es wirb zur Deschlußfaflung über btc Beibehaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters, sowie über die Bestellung eines Gläubigeraus- schuffes und eintretenden Falls über die in § 132 der Konkursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der ange- meldeten Forderungen auf Freitag, den 22. Januar 1926, vormittags 10 Mr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer 101, Termin anberaumt. 12146B
Allen Personen, welche eine zur Kon- kursmaffe gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konlursmaffe etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den ®e» meinschuldner Zu verabfolgen ober zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgefonberte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 15. Januar 1926 Anzeige zu machen.
Hessisches Amtsgericht in Gießen.
Die Gemeinde Rodheim a. d. D. hat einen vollfleifchigen Vogelsberger Schlacht- bullen zu verkaufen. Angebote auf Ztr. Lebendgewicht können bis zum SamStag, dem 2. Januar 1926, mittags 12 Llhr, auf ber Bürgermeisterei abgegeben werden, woselbst auch anschließend Oeffnung der Angebote erfolgt und die Bedingungen etngesehen werden können.
Leicht, Bürgermeister. 12109D
** Voraussichtlich kein Nachtrags- c t a t in Gießen. Unsere Notiz in der gestrigen Ausgabe über einen Nachttagsetat der Stadt-Frank- flirt n. M. und der Umstand, daß auch andere Städte bereits zu diesem Vorgehen gezwungen untren, veranlaßten uns zu einer Anfrage bei der hiesigen Stadtverwaltung, ob auch für die Stadt GießT n eine solche Maßnahme zu erwarten sein wird. Erfreulicherweise konnte uns erklärt werden, daß nach dem derzeitigen Stande die Vorlage eines Nachtrags zu dem Hauptetat für das Rechnungsjahr 1925 wohl nicht erforderlich werden dürfte, falls nicht ganz unerwartete wirsichaftliche Ereignisse völlig veränderte Verhältnisse bringen sollten. Allerdings wäre von Einfluß auf diese Frage der Umstand, ob und inwieweit die Stadt gezwungen wirb, Oe» tränfefteuerbeträge 'zurückzuerstatten.
*? Vom Provinzialtag. Der Provin- zialausschuh hat in feiner Sitzung vom 19. d. Mts. die Gültigkeit der am 15. Rovember statt- gehabten Wahlen zum Provinzialtag festgestellt. Die Mitglieder der Provinzialtags sind aut Wahl der Mitglieder und der Stellvertreter des Provinzialausschusses auf Samstag, 16. Januar 1926, vormittags 10l/2 Llhr, in den Sitzungssaal des Regierungsgebäudes zu Gießen einberufen worden. Der Provinzialtag hat 8 Mitglieder und 8 Stellvertreter für den Provinzialausschuh zu wählen.
"Gegenden UnfugmitFeuerwerks- körpern. Das Polizeiamt weist darauf hin, daß das Schießen sowie das Abbrennen von Feuer* werkskörpern innerhalb der Sttaßen und Hofreiten der Stadt verboten ist. Zuwiderhandlungen find in 367 und 368 des Reichsstrafgefetzbuches mit Geld- ober Haftstrafe bedroht. Auch tritt Einziehung der Schußwaffe ein. Das Abgeben von explosiven Stoffen, 'Feuerwerkskörpern ufw. an Personen, von ivelchen ein Mißbrauch zu befürchten ist, insbesondere an alle Personen unter 16 Jahren, ist verboten. Zuwiderhandlungen gegen diese Vorschrift werden mit Geldstrafe bis zu 150 Mk. oder mit Haft bestraft. Es wirb auch hingewiesen auf die eigene Strafbarkeit von Eltern, Vormündern und sonstigen Personen, die es an ber nötigen Beaufsichtigung der unter ihrer Obhut stehenden Kinder und sonstigen Pflegebefohlenen fehlen kaffen.
Legitimationsscheine zur Verteilung von Druckschriften ober anbe- v e n Schriften unb Bildwerken. Das
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•e Die Ortsgruppe Gießen beS deutfchenDunves für christliche evangelische Erziehung in Haus und Schule hielt in der Johannestirche, die bis auf den letzten Platz besetzt war, ihre diesjährige Weihnachtsfeier ab. Sie verlief sehr stimmungsvoll. Rach einleitendem Orgellpiel und dem gemeinsamen Gesang eines Weihnachtsliedes fand die Verlesung der Weihnachtsgeschichte statt. Daran schlossen sich gute gesangliche und musikalische Darbietungen der Ehorfchule unter Leitung des Organisten Habicht, eines Streichquartetts und von Fräulein Stammler an. Den Mittelpunkt des Abends bildete die zu Herzen gehende Ansprache des Stiftsdechanten Lenz aus Lich, die in ihrem schlichten und geraden Erzähler- und Erllärerton so recht auf die Kinder abgestimmt war, dabei aber auch den Erwachsenen reichen Stoff zum Rachdenken bot. Sie Handelle vom Wartenlemen, vom Geduldig-, Brav- und Frommsein und von dem nicht cms- bleibenden reichen inneren Lohn für die, die dies gelernt haben, und war mit Beispielen mannigfacher Art belegt. Es folgten wieder musikalische, gesangliche und deklamatorische Vorträge, an denen Ehorschule, Schülerinnen von Frl. Stammler, das Streichquartett und mehrere Töchter von Mitgliedern des Bundes beteiligt waren. Mit einem Weihnachtslied, Gebet und Segen schloß die würdige Feier.
V Der evangelische Arbeiterverein hielt am ersten Weihnachtsfeiertage eine schlichte, eindrucksvoll verlaufene Weihnachtsfeier im Vereinshause ab. Der Vorsitzende, Stadtv. Kirchner, wies in einer kurzen Ansprache auf die allgemeine Rotlage hin. die eine größere unb glänzende Feier verbiete. Pf.irrer Becker sprach bann in schlichten Worten zu den erschienenen Mitgliedern. Der stimmungsvolle Verlauf der Feier wurde weiterhin burd> eine von Schulkindern aufgeführte Weihnachtsgeschichte in Gesang und Vortrag bedingt. Der gemischte Chor fang zum Schluß „Stille Rächt" und das herrliche Lönslied „Rosemarie".
•* Auf trieb auf de m heutigen Frankfurter Schlachtvieh markt: 3 Kühe, 1103 Kälber. 311 Schafe, 573 Schweine.
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— Lageskalender für Mittwoch. 2 tadtt Heater: c'\ Llhr „Wiener Blut", Ende 10 Llhr. — Volkshochschule 8 Uhr, Studentenheim, Beisammensein. -- Allgem. Ortsttankenkasse Gießen 8' Gewertsch.sttshaus, Ausschußsihung. — Lichtspielhaus Dahnhofstr.: „Die drei Portiers- mädel".
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Die Vergebung erfolgt teilweise getrennt nach zwei Losen, doch können auch beide Lose an einen Unternehmer ergeben werden.
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