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tetmfeft hwimmen.
Sendwettschwim, »inöigen Weiter: eine > Schülerinnen einge» inseitig zu messen.
bis 1913 gebe» %au, 2. Troia f)er. ritz Werner, 5. Malier 7. Hugo Baumann, 8. Tchufi, 10. Waller Ter. 12. Ludwig Sanft, 13. Barmefter 15. Friednch
Emst Häuser, 18. h. Zültzingsläwen.
9 und 1910 gebo. -chaum, 2. Waller Wck iri horey/ech 5. ffialit; 7. ffllfjelm ffalbfleili nipp.
3 und 1901 geb», sröninger 2. Hermann 4. Siegfried Schröder,
1 bis 1913 gebe- 1. Lenka handlich, 2 ^eel, 4. Marie Burger, rd von Bultzingslöwen, ; Schott, 9. Ännemam
)9 bis 1910 gebo. 1. hanneli Weeg 2 pp, 4. Elisabech Slum.
ist ganz besonders |U lästig. Wir raten ,m Starlwerden Beran« Sramm Tvluba-Aerne zu Kerne wirken bei völlig« und ansahverhlndernd. der Packung angegeben. lenHättHsHiel' voll Feldblumen. -
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Dörsenkurse.
negen der Bitterkeit entfernen! — in das kochende Zucker wasser hineingelegt und kurz ausgekocht. Ein anderes, icbr erfrischendes und unschädliches Getränk für den Sommersport. Man brühe zehn Gramm guten echten Tee mit einem halben Liter Waster auf. laste ihn fünf Minuten ziehen, siebt ihn und stellt ihn kalt. Indessen löst man 15 Gramm 'ristallisierte Zitronensäure in einem halben Liter Master aut, ebenso 350 Gramm Zucker in einem halben Liter Master. Man mischt dann Tee, Zitto-
Der Prozeß gegen den Mörder Sleul.
Todesurteil.
• (Stehen, 29. 3uli 1925.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtberichi des .,Gießener Anzeiger»".) Frankfurt a. M., 28. Juli. Es wurden notiert: Weizen, Wetteraucr 24—24.50, Roggen, inländischer heuer Ernte 21,50—21.75, Hafer, inlän- bi (her 20,50—23,50, Mais, gelb 21,50—22. Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 37,75—38,25, Roggenmehl 30—31,50, Weizenkleie 11,90—12,25, Roggen- kleie 12,25—12,75. Tendenz: Leicht befestigt.
Berliner Produlienbörse.
Berlin, 29. Juli Der Produktenmarkt verlief ruhig, bei fester Stimmung. Die Preise im allgemeinen unverändert. Mehl wenig begehrt. Fu'terartikel etwas lebhafter gehandlr Es wurden notiert für 1000 Kilo: Weizen, märt. 24b bt« 249 do. Juli 268 biS 267. do Sept. 253 bi« 252 do. Olieber 254. Roggen, mark. 192 biß 197. do Juli 206 biS 204,50, do Sept. 202, do. Oft. 206.50. neue Futtcrgersie 198 biß 212 neue Wintergerste 187 bis 195. Hafer, 3uli 186 b.ß 187 bis 186. do. Sept. 192. do. Oft 19b. Mais, loko Berlin 212 bis 214. Rap« 350 biß 355; für 100 Kilo: Weizenmehl 33 biß 35, Hoggcnnicbl 2750 bis 2950. Weizenkleie 13,70. Aoggenkleie 1380 bi« 13.90, Diktoriaerbfen 27 bis 35. kleine Erbsen 25 biß 27. Futtererbsen 23 biß 26,50. Peluschken 23 biß 26,50, Ackerbohnen 24 bi« 26. Wicken 26 bis 28. Lupinen, blau 12 biß 13.50, do gelb 15 biß 16,50. Rapskuchen 16.80 bis 17, I Leinkuchen 23.40 bis 23.60. Trocken schnitzel 12.20 bis 12,40, Torftnelasse 9.80 bis 9,90, Kartofsel- slvcken 26 bis 26,30, Zucker 22 bis 22,40.
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9,6
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Frankfurt a. HL. 29. Juli. Die «tt Befriedigung aufgenommenc Erklärung der Firma I 21. Maffei-München. dahingehend, dah die verlchiedenen Beteiligungen ihre« früheren Prokuristen Dr. Hugo v. Maffei die Firma I 2 Maffei nicht berühren und dah. soweit
Wirtschaft.
ReichsbankpräsidenL Dr. 5d)ad)i über die WirtzchasLsiage.
Leistungen beweisen!
Dieser Wahlspruch der AGA Aktiengefellfchaft für Autvmobilbau Berlin, wurde ai^s neue in vorbildlicher Weise bei der diesjährigen Oefterreichischen Alvenfahrt befolgt, die nach den übereinstimmenden Berichten der Preste die schwerste Autonwbilprufung gewesen ist, die bisher in Deutschland und Oesterreich stattgefunden hat.
Gelang es doch Frl. Elarv-Aore cturne« mit einem völlig normalen 6120 P. S.-CXga-öerientoagen ohne Bierradbremfesdie ungeheuren Anforderungen dieser klassischen Gebirgsfahrt anstandslos zu bewältigen und als einzige Dame einen wertvollen Sonderpreis für hervorragende Leistungen zu erringen.
Wenn auch dieser neue große Erfolg für den Äenner des Aga-Wagens keineswegs überraschend ist. so verdient er doch auch an dieser Stelle besonders hervorgehoben zu werden. 7273c
1 96,SO
I a7,5O
I 74,75
I 56,25
43,75
45 65
• Zunahme der Spareinlagen in Bayern. Rrch Mitteilung des bayerischen statistischen Landesamtes sind bei den bayerischen öffentlichen Sparkassen die Spareinlagen von 70,2 Millionen Mark Ende Mai auf 76.6 Millionen Mark Ende Juni, also um 9.1 Proz. gestiegen
• Harpener Bergbau Ä. G Dortmund. Wie der D H. D. von Berwaltung.s- feite erfährt, sind irgendwelche Einschränkungen oder Stillegungen bei der Gesellschaft in der letzten Zeit nicht erfolgt. Die Gesellfchaft verfolgt. wie in der letzten H.-D. bereits mitgeteilt worden ist. ein ganz allmähliches Abbaupro- gramm. welches die Betriebe rationeller gestalten soll, jedoch find größere Entlassungen. Einschränkungen oder Stillegungen im Gegensatz zu allen umlaufenden Gerüchten bisher weder erfolgt noch zu befürchten
• DeutfchLurembur gische Berg- werksgefellschast. Zu dem Berkaus de« Aktienpaketes von 21 Mill. Am. der Deutsch- Lu remburgifchen Bergwerks- und Hütten 21. G. aus dem Besitz von Hugo Stinnes an die Fa. I. Henry Schröder & Co. in London erfährt bie Aeuyorler Herold Tribüne aus privaten Quellen, dah eine amerikanische Gruppe unter Führung von Dillon Read & Co. an der Ueber- nahme des Postens beteiligt sei. — Weiter verfaulet in Berlin, dah Dillon und Schroder die Aktien nicht für sich selbst erworben haben, sondern dah sie entweder direkt an das Publikum verkauft oder in einem sogenannten Invest einen t Trust eingebracht werden sollen. Rach einer anderen Version sollen auch deutsche Industrielle an der Uebernabinc der Luxemburg-Aktien im beträchtlichen Umfange beteiligt sein, und zwar nennt man in diesem Zusammenhang vor allem die A E G Es wäre wünschenswert, von den deutschen Stellen zu diesen Derinutungen näheres AU erfahren Zunächst wird behauptet, dah von einem Wiederverkauf des Aktienpaketes an einen deutschen Konzern nichts bekannt sei
• ©ute Tabakernte in Bulgarien. Die diesjährige Tabakernte Bulgariens wird auf
rund 45 Millionen Kilogramm Tabak geschätzt. Sie übertrifft die Ernte des Vorjahres um ca. 8 Millionen Kilogramm. Zur Zeit verfügt der bulgarische Tabarmorkt über 80 Millionen Kilogramm Tabak.
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Eingesandt.
(Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dein Publikum ng.)
Die Uhr der Johanneskirchc.
Seit beinahe zwei Tagen geht die Uhr der Jo- hanneskirche ganz verkehrt. Wer hat dafür zu sor- gen, dah es für eine so lange Zeit nicht Vorkommen kann? Allmählich ist man in Gießen daran gewohnt, dast die öffentlichen Uhren verschieden gehen, das dürfte aber nicht Vorkommen. Ist es der eoangel. Kirchengemeinde nicht möglich, die dauernde Beob- achtung' in die Hände eines tüchtigen, gewissenhaften Uhrmachers zu geben, damit endlich wenigstens die zwei Uhren 'der evangelischen Kirchtürme mit der Bahnzeit, die doch maßgebend sein muß, übereinstimmend gehalten werden. Dankbar werden dies die Gießener begrüßen, nicht zuletzt die vielen Schüler, die dauernd in der Gefahr schweben, zu spät in die Schule kommest. O. T.
nenfäure und Zuckerwasser, gießt bann noch ein achtel Liter Wasser dazu und erhält bann ein äußerst angenehm schmeckendes und äußerst durststillendes, sehr bekömmliches Sportgetränk. Andere Erfrischungsmittel für den 'oinmerUchenSpoN sind noch: kalter Tee. «alter schwarzer Kaffee. bittere Schokolade und schluckweise genommen Quell- oder Brunnenwasser, das man aber vorsichtshalber vorher immer erst mit ein paar Tropfen Kognak oder Zitronensäure immunisieren soll.
Gerichtsfaal.
• Darmstadt, 29. Juli. Der vielfach | toegen Diebstahl« vorbestrafte Händler Peter 2öth in Mannheim, der aus Siei>elSbrunn im Odenwald flammt, hatte Landwirten in verlchiedenen Odenwaldorten Pferdegeschirre ge- ßohlen und weilerverlaust. Das Bezirksschöften- i Gericht verurteilte ihn, unter Versagung mit- । ietnber Umstände, au zwei Jahren Zucht- t au« und fünf Jahren Ehrverlust.
Turnen, Sport und Spiel, tkrsrischungs- und Austrischungs- mittel für den Sommcrfnort.
Von Karl «Dl e 11 n e r • 5) e rf e r L
Für den Sportler find Ermüdungsfaktorcn im Sommer empfindlicher als in der kühlen und kalten Jahreszeit. Jeder Sportler weiß, wie unangenehm Hitze auf den Körper, auf den sportlichen Arbeits- brang, auf die Schaffenskraft und Schaffensfreude wirkt, wie hemmend und „schlapp machend" besonders Durstgcsüht nsirlt. Darum ist cs alliahrstch eine reue und wichtige Frage in der Sporlgemeinde, welche Erfrischunge und Auffrischungsmittel die ge- cignctftcu sind zur Bekämpfung der Ermudungser- I fqjcinungeii.
Im allgemeinen, wie im Sport, bezeichnet man als Ermüdung jenen Zustand geringerer Leistungsfähigkeit, in den arbeitende Organe, z. B. die Muskulatur oder das Gehirn, nach fortgesetzter oder anstrengender Tätigkeit Gelangen. Die Wissenschaft hat fistgestellt, daß das Wesen der Ermüdung darauf t-eruht, daß das jeweils tätige Organ bei seinen Lev stungen Spannkräfte verbraucht. Bei mäßiger Sport- lnstung hält der Wiederersatz der verbrauchten Spannkräfte, auf deren Kosten die sportliche Arbeit geleistet wird. Schrill mit ihrem Konsum, bei (tür- lerer Inanspruchnahme entsteht ein Mißverhältnis zwischen Verbrauch und Wiederersatz, und das Or- t an bedarf erst einer Ruhepause, der Erholung, um licue Spannkräfte zu sammeln. Eine weitere Ur. suche der Ermüdung besteht nach sportwftsenschaft- licher Forschung darin, daß sich bei der Tätigkeit der betreffenden Organe Ermüdungsstoffe anhäusen, £ die entsprechenden Einfluß auf die Leistungen aus-
iiben. ,
Drei vorzügliche Mittel gibt es, um Abspannung I unb Ermüdung infolge der Hitze beim Sport zu bekämpfen. Zuerst nehme man jede Stunde ein Bad d e r Handgelenke vor, derart, daß man diese einige Minuten unter den Strahl der Wasserleitung oder -pumpe hält. Hierdurch wird das Älnt abgekühlt und nicht nur der „Puls", sondern das ganze den Körper durchrieselnde Blut neubelebt. 2as zweite Mittel hilft gegen Erschlaffung und gegen Dürft. Es ist auch ganz einfach: mit frischem Wasser gurgeln. Hierdurch entsteht eine merkliche, sehr wohltuende Erfrischung und Ab- tühlung der Mund- und Halsschleimhäute. Das dritte Erfrischungs- und Auffrischungsmittel gegen ^örtliche Erschlaffung, das auch für den Wanderport sehr empfehlenswert ist, ist ein kurzes Luftbad von etwa zehn Minuten Dauer. Man mtNeide sich an windgeschützten Stellen und sehe darauf, daß während der Zeit des Luftbades die Kleidung auskühlen kann. Verbindet man Luftbäder mit Handbädern und Gurgeln, so verwandelt sich n allerkürzester Zeit Abgespanntheit in frisches Gefühl, und man geht gern und mit neuer Kraft an eine sportlichen Ausgaben.
Zur Bekämpfung des Dur st es beim Sommersport gibt es sehr viele Rezepte. Fast jeder Sportler hat sein Lieblingsgetränk als Kühlmittel, Iauf das er schwört. Genauer betrachtet, hat noch nie ein Sportler ein Unioersalmittel gefunden, das geeignet wäre, brennenden Dürft, der sich nach > Sportleistungen an heißen Tagen unweigerlich einstellt und einstellen muß, zu löschen. Grundregel: Es ist nicht gut, an heißen Tagen bei der Sportarbeit viel zu trinken, weil dadurch der Dürft zwar momentan gelöscht wird, aber nach verhältnismäßig kurzer Zeit wieder in verstärktem Maß auftritt. Wein soll man m purem Zustand nie trinken. Rach Genuß von Wem wachst, wie die Soortpraris lehrt, das Durstgefühl lehr rasch. Dagegen wird von vielen Sportlern eine Mischung von Wein mit Mineralwasser^— mehr Minerolwasier als Wein! — sehr gelobt. Sogar gefühlter Most, das Labemittel der Landleute zur Erntezeit, wird als sportliches Erfrischungsmittel angeführt. Der Sportler greift vernünftigerweise ui jenen sommerlichen und durststillenden Erfti schunasmitteln, die die nachteiligen Eigenschaften -icht aufweisen. und auch nicht, wie z. B. Soda mit Himbeersaft, durch ihren siiken Geschmack nur für Augenblick durststillend sind, um nach kurzem, -'n höchsten Grade wieder durstig zu machen. Anzu -nten ist bei .sportlichem Training ober sportlicher ’lrbcit im oommer ganz schwach gezuckerte Zitronen limonade. Roch bester ist gekochte. Die Herstellung ist ganz simpel: 200 Gramm Zucker werden in ein Viertelliter Master zum Kochen gebracht, zwei Zi- •ronen werden in Scheiben geschnitten — Kerne
Devisenmarkt Berlin—Irankfurt a. M.
,c.n «ta'oitn Mark auLoedrü-tt fSvenot-SircS. .London. Rta- ö SÄ StfSSÄft sät«.)
Tele graphische Auszahlung.
In der jüngsten Zentralausschußjiyung der Reichsbank führte Reichsbantprastd.nl Schacht aus: Seit der letzten Zeniralausschuß- sitzung am 23. Mär; hat sich die immer noch ge- brückten Lage der deutschen Wirft duft auf dem (Selb* und jljpilalmarll deutlich wiedergesviegell. Die große Nachfrage nach lang- und kurzfristigem Kapital hat nicht nachgelassen. Die Reicksbank hat auch un vsrflostenen Bieneliahr ihre Ausgabe darin gesehen, der deutschen Wirtschaft so wett zu helfen, als es mit dem Schutze der Währung irgendwie ver- einbar ist. Auf das Mittel der K r e di t r a t i o n i e- rung können wir dabei auch weiterhin nicht verzichten, wenn wir nicht den Zinsmarkt vollftän- big in Unordnung bringen wollen. Es ist kein Geheimnis, daß in den letz'en Monaten die Nachfrage nach Devisen auf dem deutschen Markte sehr stark gewe-en ist. Die Ursache dieses Abflusses liegt zum , Teil in unserer Handelsbilanz begründet. Ein erheblicher Teil der Wirtschaft wendet dem Export nickt diejenige Ausmerkfamkeit zu, die im Interesse unserer Zahlungsbilanz erwünscht ist. Andererseits wird die Kaufkraft des inländifchen Marktes durch die vielfach verkehrt gehandhabte Be- wirtfchaftung öffentlicher Gelder künstlich erhöht und täuscht damit eine Konjunkturbelebung vor, die bei der steuerlichen Belastung der Wirtschaft notwendigerweise ein rasches Ende finden muß. Die so notwendige dauernde Stärkung der inneren Kaufkraft kann nur durch Produktions- oerbilligung und insbesondere durch Erhöhung der landwirtschaftlichen Produktion erzielt werden. Eine weitere Ursache der Deoisennachsragc war die aus mehreren Anlässen, teils politischer, teils wirtschaftlicher Natur, erfolgte ! Kündigung kurzfristiger Auslandkredite. Die Reichsbank hat die deutsche Wirtschaft auf das Bedenlliche solcher kurzfristigen Ausland- lredite wiederholt hingewiesen. Der vorsorglichen Politik der Reichsbank ist es zu danken, dah Schwie- rigfeiten bei der Rückzahlung nicht entstanden sind. Die Wirtschaft wird sich aber vor Augen halten müssen, dah die Reichsbank auch fernerhin gegebenenfalls Devisen nicht gegen Kredite, sondern nur gegen Martzahlung abgeben wird. Endlich darf nicht vergessen werden, daß auch aus den Reparationsoerpflich- t u n g c n eine erhebliche Deoifcnbelaftung für die deutsche Wirtschaft' refultiert. Die Zahlungen für den Zinsendienst der Dawesanlcihc. für den Recooeri)- Act und für diejenigen Derwaltungs- und Okkupationskosten, die seitens der Empfänger in fremde Valuta um gewandelt werden, haben bisher den Betrag von 250 Millionen Reichsmark Devisen sicherlich überschritten. Daneben belasten selbstverständlich auch die Sachlieferungen unsere Zahlungsbilanz direkt durch die für diese Sachleistungen erforderliche Rohstoffeinfuhr, während andererseits unsere Handels- bilanz als Ganzes durch die Gratissachleistungen erheblich verschlechtert wird. Trotzdem ist die Reichsbank in der Lage gewesen, ihren
I Goldbestand auf nunmehr über 1100 Millionen Reichsmark zu erhöhen. Wir beabsichtigen, an der Vermehrung unseres Goldbestandes | weiter fortzufahren. Es ist cHrculid), daß die Reichsbank in der Lage gewesen ist, allen an sie gestellten Deoisenansorderungen gerecht zu werden, ohne daß sie eine Einschränkung ihrer bisher gewährten Kredite hat vornehmen müssen. Mit einer Erhöhung der Kreditgewährung seitens der Reichsbank darf aber zur Zeit nicht gerechnet werden. Wo immer sonst Erleichterungen für die Wirtschaft seitens der Reichsbank möglich scheinen, sind wir bemüht, solche herbeizufiihreii.
Sodann legte der Vizepräsident des Reichsbank- direktoriems, Kauffmann. die Gründe dar, die gegen eine Disfontermäfjigung der Reichsbank sprechen. Der mit seinen Mitgliedern und Stellvertretern fast vollständig erschienene Zentralausschuß billigte den Standpunkt des Direktoriums einstimmig und hielt eine we-tere Diskontherabsetzung in Anbetracht der derzeitigen Lage des Geldmarktes nicht für möglich.
Prokuristen Dr. Hi I. 2. Waffei nickt Dr Hugo v. Maffei auf Grund feiner Prokura in einwandfre,cr W:Ue die Firma verpflichtet hat, die Firma in der Lage fei, ohne Schwierigkeiten diese Berpflichtungen zu erfüllen, übte auf bfn Abendverkehr eine stark beruhigende Wirkung auß und trug dazu bei, daß die vorherrschende Berstuumung einer freundlicheren Aufsa'fung Platz machte Ohne wesentliche Belebung de» Gefchäfies fetzten fick auf geringe AüLäufe anfehnlicke Kurserholungen durch, die am Montanmarkt biß zu 1 Prozent betrugen. -Auch Chemie- und Slektrowerte wiesen leichte Beffcrungen auf Am Bankaktienmarkt zogen Berliner Handelsgefcllfchaft um 1 Prozent an. während alle übrigen Werte nur geringe Veränderungen zeigten. Schifsahrtsaktien ge'djäftß- loe Auch deutsche Anleihen waren leicht erhoft. Kriegsanleihen wurden zu 0,232' .. gehandelt. Pfandbriefe und Städteanleihen schloffen sich der befielen Haltung an. so daß die Abendborfa bei stillem Geschäft in gebesserter Stimmung schloß. Deutsche Anke he: Schutzgebieteanleihen
I 4300. Bankaktien: Berliner HandeIsge'ellschast 127, Commerzbank 95, Darmstädter Bank 115, Deutsche Bank 116,12, Diseontoge'ellfchaft 105, Dresdner Bank 100, Mitteldeutsche Creditbank 95 75 Rheinische Creditbank 89, Oesterreichtscke Cr'edualtien 7.70. Montanaltien Deutsch-Lurcm- burg 63, Mansselder 57.50, Phoni? 77, Kali Aschersleben 123, Kali Westeregeln 136. Chemische Aktien: Badische Anilin 122,50, Th-Gold- schmidt 97. Jndustrieaktien: AGG. 96,75. Dycker- Hofs & Widmann 37, ®ebr. Junghans 70, Siemens & Halske 75,50.
Berliner Börse.
Berlin. 29. Juli. Die bereits gestern hervor- getretene schwächere Tendenz Der Kurse verschärfte sich heute. Die Unterstützung der englischen Kohlengruben durch die Regierung und die gegen wörtig bestehenden Aussichien des dortigen Berg arbeücrftreils führten dazu, daß die letzthin etwas beffere Meinung für Montanaktien nicht fort- bestand. Diese unterlagen vielmehr durchweg neuen Ku r sabschlägen, die sich dann mich auf die übrigen Märkte ausdehnten Man wie» hierbei auch auf die gestrigen Ausführungen des Rcuhsbanlprästdcitten hin, der bekanntlich u. a. bargclegt Hal, daß an eine Herabsetzung bet Diskontrate, entgegen jeglichen Börsengerüchten, vorläufig nicht gedacht werden kann. Auch die Aussuh- ninq'en über den starken Devisenbedarf auf den deutschen Märkten und die Ankündigung der Un- Möglichkeit einer Erhöhung der Kreditgewährung seitens der Reichsbank wurden lebhaft beachtet. Bedeutenden Umfang nahmen die Kursverluste jedoch nicht an, da Der Ultimo bereits als überwunden netten kann und von dieser Seite keine Beeintrack- ttqung des Marktes zu erwarten ist. Tägliches Geld unverändert 8,5 bis 10 Prozent, Monatsgeld 10,5 br- 11,5 Prozent. Geld einige Taae über den Ultimo hinaus 11 bis 12 Prozent. Am Devisenmarkt lenkten die nordischen Devisen die Haupt aufmertiamfeit auf sich. Die starke Befestigung zu Wochenbeqinn unterlag, wie zu erwarten war, einer leichten Senkung, so daß Kopenhagen- London mit 21,23, Oslo-London mit 26,4b genannt wurden. Im übrigen traten keine nennenswerten Veränderungen ein. Die Reichsmark notierte in London 20,41», in Paris 5,03.
0.225 0.2C>
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PhoMr Bergbau istbeiuuabl ....... ptubeck Montau........ Tellns Bergbau • ......
Hamburg ttmerlka Paket. . . Rorddenkscücr Llovd . . .
Lheramtsche Werke Hlblo »• Zementwerk Heidelberg . . . Pdiltvv Holtmann
Anglo-Tont.-Gnano . . « . . Badilkhe AuiUu Chemische Mover AlavtU -. «vtdlchnNdt ......
v'ricS> eimer Glcctrea .... höchster Farbwerke ..... -olzvcrkoutuua .....
RüigerSwcrke Scheideanftal» ...... -
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Mainkraftwerke .......
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ttdterwerke Kiever ..... Daimler Motor«. ..... Hevlttienstaedt ........
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Motorenwerke Mannheim -
Trtanfbitter Armaurren . . «konirrvenfabrtk Braun . . . MelallaeieNlchasr Frankfurt. Pct. Union A.-G......
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9»/„ Denttche MeichSanieN-, «•/. tteutt»e RetchSanleive »'/,«/. Deutsche Reich:or.letd« F/„ Teuiskbe Ncichöantecde . Demsche iLparvrannenantetb« ie/t Preuhilche RonlobJ ■ - •
Rundsuntz-Programm
des Frankfurter SenderS.
(Aus der ^Radio-Umschau''.)
Jreilflg, 31. Juli:
12 Uhr: Nachrichtendienst. 3 Uhr: Wirtschafts. Meldungen. 4 Uhr: Wetterbericht der Gießener Wetterdienststelle und Wirtschaftsn)eldungen. 4.20 Uhr: Nachrichtendienst. 4.30—6 Uhr: Hausfrauen- Nachmittag. Programm u.a.: „Eine Rundfahrt durch Frankfurt und den Taunus". Dorttag von Mar Bachenl-eimer. 6 Uhr: Wirtfchaftsmeldur.gen. 6—6.30 Uhr: Die Besprechung. 7—7.30 Uhr: Funk- Hochschule. Vortrag von Prof. Kuntzel: „Aus der Geschichte des deutschen Unternehmertums (2 Ab- teilung, 10. Vortrag). 7.30-8 Uhr: Funkhochschule. Vortrag von Pros. Dr. Schultz: «Ar , und Kunst der Grimmschen Märchen". 8—8.30 Uhr: stenographischer Fortbildungskursus für alle „Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts). 8.Dm Esardasfürstin. Operette in drei Akten <2-- merich Kalman. Anschließend: Nachrichte,.. Wettermeldung, Sportsunkdienst.
Aeute vormittag führte ba« Schwur- Ze r ich t den Pro eß gegen den Meyger Adol' Zleul von Bellersheim wegen Mordes zu 6nbe. xjuuäd)«r sprach Staatsanwalt Fifcher » zweistündigem Plaidoyer. Er beantragte, den 3nflcilaqten zum Tode zu verurteilen. Der 3erieibiger Rechtsanw alt Justizrar S) a m b u r • □ er plädierte in etwa einstündiger Rede auf Lotschlag. Der Gerichtshof verkündeie gegen 115 Uhr durch den Dorfitzenden da« Ur teil Der Angeklagte wurde schuldig befunden, die -lisabeth Wirth vorsätzlich und mit Ueoer> ! 'fflunq getötet, also Mord begangen zu haben. I remgemäh wurde er z u m T o d e v er urt«11 • II außerdem wurde auf die üblichen Rebenstrafen ! 'Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf ' Lebenszeit) edannt und die Mordwaffe einge- y>gen. Der Angeklagte hörte mit stillem Weinen Ctn Richterspruch an
Frankstirl a.M
Berlin
Aura
Schtu«,. nur»
S»lRh» Minaq I'Srlr
Datum:
28. 7. 1 29 7.
28. 7.
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—
78
97
77
113.50
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27 Juli
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Amtliche Notierung
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1,690 L694
19,375 19.415
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113.01 10,608
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77,50 77,70
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15.32 15.36
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20.373 ».42:1
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1.195 4,205
19.82 19.86
4.195
19,90
4,20.; 19,94
Schwei, . . Spanien - • Japan - • • Wo de Jan
81.42 81.62
.10,84 61.00
1,718 L722
0 488 '-490
'1.45
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1.72'
1.491
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1,732 0.493
Wien in D - Sell abgeft Prag Belgrad - • Budapell. -
.19,077 49,207
12.454 12,474
59,067 12,434
59,207 12,474
7.40 7,42
5.595 5.915
7,265 5.215
7,58»
5,915 j
Butnarien VifTabou
.1,035 3.04a
-0 825 0,875
■1,03a .0,825
J,04.i *0,875 |
Danttg. . - Konstantin- «wen. .
1.15
2.335 2,345
C 69 6.71
80.90
2,325 .69
81.10 4,335
6.71
Banknoten.
Berlin. 29. Juli.
(Mb
Briet
VlmrrittmUAt 3?OtOI , . . . .
4.177
4.197
Velgtsche Noten Dänilche Noten
1945 96,0»
19,45
96,54
30,442
19.96
Englische Noten. -••••••
20.342
19.86
Aolläot'.iche
Noten......
168,08
168.92
italienische
•Unrnvaifdlt
15,52
15,60
Noten......
77.51
77,89
Deutsch-Qesterr . i 100 Stttraxn
59,15
59,45
Romanische Roten......
—
Schwedische Noten......
112,37
112,93
eCbnxiicr Noten.......
81,60
82.00
60.82
Tschechoslowakische Wota . .
12,40
12,46
Uno arische ..........


