Ausgabe 
30.4.1925
 
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bab die Mehrzahl der

reren Vereinen

Berlin

Frankfurt a.M.

Datum:

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Roggenmehl z8,5( 'iS 30,25,

Peluschken 19 bis 21. Ackerbahnen 19 bis

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haft vorgeführt. Die heutige Vernehmung ergab, frankfurter Zu-

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organisiert war. So gab es in der Altstadt einen sogenannten Zu ckerverein und in der Innenstadt den ZuhälterklubTrcubund".

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rung über die Llmtaufe der Straß - nahm sehr oft stürmischen Charakter an, so daß die S ihung w i eder holt i n f o lg e des g r .> ß c ii Lärms unterbrochen werden muhte. Der Antrag der SoziakdAnokraten, am 1. Mai in der gesamten städtischen Verwaltung aus Anlaß des Welt- feiertagS Arbeitsruhe zu halten, wurde mit allen bürgerlichen Stimmen gegen di der soz'a listischen und kommunistischen Partei 'lehn In der heiß'mstrittenen G a s p r e i . a g e be-

5/c Jn- Zcantsur! c. Ai.

(Sv. BtNroncn Mark auSsedrückt. 58ue?: ?Itrf3, Lvudou, Neu- vor« Iavon, gtfo bc Janeiro für eine Etnbrik, M,en und iündapc>: iüc 100'200 (fr ti beiten. all«» übrige für 100 Ktabeiten.)

Telegrovh'iche Auszahlung

Gerichtssaai.

fpd. Frankfurt a. M., 29. April. Richt weniger als acht Zuhälter haben sich von heute ab aus mehrere Tage vor dem Schöf­fengericht zu verantworten. Die Bewachung dieser Menschen ist überaus scharf. Die Mehr­zahl der angeklagten Burschen betreuten meh­rere Dirnen, die ihnen den Lebensunterhalt ver­dienen muhten Auch die Dirnen sind anwesend, sie wurden als Zeugen aus der Llntersuchungs-

Torfmelasse 9.50, KartossMockcn 19,20 bi-e 19.CC, 3iufcc 17,50 bis 18,50.

Wirtschaft.

Der deutsche Außenhandel im März.

Passivität mit 328 Millionen Reichsmark gegenüber Fcbrunar 442 Millionen Reichsmark.

Der deutsche 2lußenhandel weist auch im März die im Vormonat eingeleitete Tendenz der Vermin- berung des Einfuhrüberschusses auf. Es betrug die Gesamteinfuhr 1110796 (im Februar 1124175 und im ersten Quartal 3 604 855), während die Ausfuhr sich auf 711 746 (Februar: 631417 und Januar-März 2 040 608) in 1000 Rm. nach Oegcn- wartswertcn beziffert.

Die reine Wareneinsuhr zetgl im März gegen­über dem Vormonat eine Abnahme um 34 Mill. Rm., während die reine Warenausfuhr gleichzeitig eine Zunahme um 79 Mill. Rm. aufweist. Die sich auf Grund des reinen Warenocrtehrs (unter Ausschluß des Außenhandels mit Gold und Silber) ergebende Passivität der Handelsbilanz beträgt im März 328 Mill. Rm., gegen 442 Mill. Rm. im Februar und 585 Mill. Rm. im Januar.

schloß die Versammlung einstimm g. den vom Gaswerk eingeführten sogenannten sozialen Tarif wegen seiner Härten für den Kleinver­braucher abzulehnen und dafür cineii Ein­heitstarif von 20 Pf. für ein Kubikmeter zur Einführung zu bringen. Ferner soll ein Gas- fachmann die g.samten Prod.iktions- und Organi- sationSverhältnijs? der Gasgesellschaft und ihrer LInt^"gesellschafl7n nachprüfen.

fpd. F r a n k f u r t o. M., 29. Avril. Die Stadt- kämmerei kaufte aus dem Besitz Der Baron von Goldschmidt-Rothschildschen Erbmasse das nördlich der Miquelstraße belegene Gelände in einer Größe von 400 Morgen. Der Kaufpreis beträgt für den Quadratmeter 7 Mk. Der sogenannte Grüne- burgparf bleibt im Besitz der Rothschildschen Fami­lie. Das neuerworbene Gelände soll der Bebau- u n g erschlossen werden. Ein nicht mit Glücks­gütern gesegneter Straßenhändley fand in einer der letzten 9läd)te in der Leipziger Straße im Stadt­teil Bockenheim eine Brieftasche, die nicht weniger als 50 000 Dollar in den verschiedensten Schei­nen enthielt. Der ehrliche Finder meldete seinen Fund sofort der Polizei an. Bis jetzt hat sich der Verlierer noch nicht gemeldet. Der Kellner Leo Stapf, der vor einigen flächten im Stadtwald einen |ungen Mann aus Isenburg durch einen Schutz tötete und deshalb in Haft genommen wurde, ist wieder entlassen worden. Rach den jetzigen Ermittlungen, die sich auch mit den Aussagen des Mädchens, das bei der Tat zugegen war, decken, hat sich Stapf wahrscheinlich in R o t w e h r be­funden.

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Winter" undRose im Schnee": sie wurden von vier jungen Viädchen unter Klavierbegleitung zart und rührend vorgetragen. Auch einige Ge­rüchte wurden deklamiert. Einige Schulkinder trugen ein Gespräch bet Orgelpfeifen vor. das viel Heiterkeit erregte. Anser Gemeindevor­steher begrüßte die Erschienenen am Anfang und dankte allen Mitwirkenden für ihre Arbeit. Der OrtSpfarrer erzählte aus der Geschichte unfercs Heimatsortes und unseres Klosters. Wir hörten wieder einmal, was uns aus der Schule schon bekannt, daß unser Dorf eine sehr alte Siedlung ist, und daß man sich noch incht einig ist über die Bedeutung des Ortsnamens. Die sehr alle Kirche war früher das Gotteshaus für die Orte Raunheim, Waldgirmes und Aybach. Aber das 1297 von Eberhard v. Meerenberg ge­stiftete Kloster wollte nicht recht gedeihen. Darum wurde es noch der Einführung der Reformation an die Familie v. Buseck verkauft. Diese verkaufte alles in lleuicn Stücken an die Bewohner unseres Dorfes. Die alte, im spätgotischen Stile erbaute Kirche ist eine Sehenswürdigkeit. bedarf aber des inneren Umbaues und einer neuen Orgel. Leider fehlen die Geldmittel. Darum ist es sehr dankens­wert, wie der Vorstand des Gesangvereins am Schluß des Abends zum Ausdruck brachte, daß durch diele Veranstaltung der Grundstock gelegt wurde zur Anschaffung einer neuen Orgel. Hoffentlich dauert es nicht mehr zu lange, daß damit begonnen werden kann, und auch durch unsere schöne Kirche die vollen Klänge einer guten Orgel ertönen.

H-sfen-9L5.'.

fpd. Frankfurt a. M., 28. April. Die Stadtverordnetenversammlung be- handelte heute in vielsach stürmischen Aus­einandersetzungen die von Fraktionen des Volksblocks gestellten Anträge auf Beseiti- gur.g aller Straßennamen, die m ona r ch i st i s che und dynastische Benennungen tragen. Die Forderung der Kommunisten, alle solche Straßen mit Bezeichnungen aus Sowie truß- l a n d zu benennen, wurde gegen die Stimmen der Antragsteller abgelehnt. Dagegen fand ein Antrag der sozialdemokratischen und der Zen­trumspartei. alle Straßen mit monarchistischen Benennungen umzutaufen, mit 30 gegen 30 Stimmen, wobei der sozialdemokra­tische Stadtvcrordnetenvorstcher den Aus sch lag gab, Annahme. Der Antrag der gleichen Gruppe, die Verlängerung der Bis­marckallee nach dem FlugplatzFriedrich- Ebe r t - S t r a h e" zu nennen, wurde gleichsalls angenommen. Der Antrag der Soziold em'traten, die bekannte Kronprinzenstraße nach Ebert zu b.znchnen, wurde zu 'Beginn der Sitzung zurück­gezogen. Sin Antrag der im Reichs block vereinigten Gruppen, allen gegenwärtigen und auch späteren Reichspräsidenten zu Ehren irgendeine neue Siraße oder einen Platz zu benennen, wurde inbeffen vorn Volksblock abge - lehnt. Die oberen städtischen Behörden hatten vor Monaten den Beschluß gesaht, dem Reichs- präsidenten zum alljährlich längeren Aufenthalt in Frankfurt das Sun« despalais als Residenz zur Verfügung zu stellen. Die Deutsche Volkspartei hat, da die An­gelegenheit eingeschlafen zu sein scheint, nun­mehr an den Magistrat die Anfrage gerichtet, was er getan habe, um diesen Beschluß zur Durchführung zu bringen. Der Magistrat hat eine Antwort bisher nicht erteilt Die (Störte-

15.20, R-gg.nkleie 16, Viltoriaerbsen 22 i* 2- 27. kleine Erbsen 20 bis 22. Futtere cbsen 19 biS 20, " .....3- 20,

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Berliner HLNdelSaeseMchast. ßommeri- und Privar-Bank Darinst. und Nationalbant Deutsche Han!........

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Homburg-Auterika Paket. . . Norddeutscher Vtuuo . . , yijcramifdje Werke Albin .. .^-m. iltlliert Heidelberg .. . Vbilidv Holmranu . ... Aiigio Tonk-GuLN» . ... Badische ÄnNtn . , Thciuiictie Maver Alav'n» «. i^oldschnitdr . .....

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Schultert Eicmcns & HalSke ..... UlBlcrrocvte Klcyer ..... Daimler 'Motoces. ..... Het/ltgenstaedt . . ...... l'leguin. . . .....

Motorenwerke Mannheim frankfurter Armaturen Konservenfabrik Braun MetaNgelell chaft TV-raiithnt. Tel Üulo'.i SL-CA

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Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers",)

Berlin, 29. April. Die Beruhig und an der Börse machte heute weitere Fortschritte. Die Börse ist geneigt, günstigen Momenten mehr Beachtung zu schenken, als seither. Dies gilt für den Ausweis der Reichsbank, der eine große Flüssigkeit zeigt, und auch für die Besserungen in den Außcn- bandelsziffern, wobei namentlich auf die höhere Äus- fuhrziffer hingewiesen wird. Die Dioidendenlosigkeit bet Harpener war erwartet worden. Da die Ziffern noch einen nicht unbeträchtlichen Gewinn ausweisen, werden sie günstig beurteilt Die heutigen Ansangs- kurse gingen daher fast durchweg über die gestrigen Schlutzkurfe hinaus. Namentlich am Markt der chemischen Werte zeigte sich sehr lebhaftes Ge­schäft, während am Montanmarkt die Kurs- gestaltung nicht einheiltch war. Der Alarkt der deutschen Renten lag ziemlich schwach und anregungslos. Die nicht unerhebliche Bersteifung des Geldmarktes übte keinen Einfluß auf die Börse aus, da man sie zu Ultimo erwartet batte. Tägliches Geld 810 Prozent, Monatsgeld 1012 Prozent. Im internationalen D e v i f^.n v e r k e h r hat sich der französische Franken leicht gebessert. Das englische Pfund ist nur noch um ein Geringes vom Parikurs entfernt. London gegen Kabel Neuyork 4,84/ie. Entsprechend ist auch die Mark in London schwächer mit 20,24*/8 bis 20,34*/.-. Än Amsterdam ebenfalls etwas abgeschwächt 59,28, dagegen in Zü­rich leicht befestigt 122,85.

Märkte.

Iraukfurter Pferdemartt.

fpd. Frankfurt a. OK, 29. April. Der April-Pferdemarkt auf dem Gelände des land­wirtschaftlichen Vereines war mit rund 800 Pfer­den beschickt. Die Preise bewegten sich in der gleichen Linie wie im Vormonat. Es wurden bezahlt für allerschwerfte Arbeitspferde bis zu 2600 Mk., für gute belgische Tiere 2000 bis 2400 Mk., für Belgier mittleren Schlages 1200 bis 1600 Mk. Schlachttiere wurden kaum ge­handelt.

Frankfurter Häuteversteigerungen.

fpd. Frankfurt a. M, 29. April. Die dresmalige Häuteverstcigerung, war nur mäßig besucht, die Käufer und fonftigen Interessenten verhielten sich sehr zurückhaltend, da sich der Geldmangel mehr beim je fühlbar macht. In­folgedessen erfolgten die Angebote sehr lang'um und zögernd, besonders bei Großviehhau*en. Schaffelle und Stafbfelle fanden hingegen guten Absatz. Für Schaffelle trat eine kleine Preis­steigerung um acht bis zehn Prozent ein, bet Kalbfellen eine solche von fünf Prozent Leichte Häute, auch die Großviehhäute, verloren durch­weg bis zu zehn Prozent gegen den Vormonat, Die Vorräte wurden nicht ganz ausvrrkaukt

Fc.'.c'cr Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers",) Frankfurt a. OK, 29. Olprit Cs wurden notiert: Weizen flßettcraiier) 20,75 bis 23,50, Roggen (inländischer) 19 bis 22,50, Sommergerste (für Drauzwecke) 20 bis 25, Hafer (inländischer) 17,50 bis 22, Riais (gelb) 21 bis 21,25, Weizen- mehl (inländisches, Spezial 0) 35,50 bis 37,50, Roggenmehl 30 bis 31,50, WcizenUeie 13 bis 13,25, Roggenkleie 14,25 bis 14,50. Tendenz fester,

Berliner Veoditk.'eiVörse.

Berlin. 29 April Der Probuttemnartt. war auf erheblich-: Preisbesestigung Amerirns/ fest. Die Preisveranderungeil für Gerste, Has" und gutiera-tifel blieben jedoch unbedrutenb. DaL Geschäft selbst blieb ruhig. Es notierten pro Tonne- Weizen (märt.) 240 vis 248. Weizen (April) 255, Weizen (Mai) 256 bis 255, Weizen (Juli) 254 bis 251. Roggen (mark.) 217 bis 221. Roggen (Mai) 204 bis 202. Rogg n (Juli) 212 bis 209. Gerste (märt) 220 bis 238, Futtecgcrste 197 bis 208. Hafer (märt) 202 bis 211, Hafer (Mai) 185 bis 183,50, Raps 395. Leinsaat 385: pro Doppels<ne Weizenmehl 31.50 bis 34,

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zeigte sich geringes Interesse bei mäßig airziehen­den Kursen. Reichsbankanteile erzielten eine weitere Steigerung um 0,5. Die zur "Rotiz ge­kommenen Cinheitswerte lagen schwächer. Deutsche Anleihen waren weiter angeboten. 5proz. Reichs­anleihe gingen zu 0,577V- B. im freien Verkehr um. Die Börse schloß stlll in behaupteter Hal­tung. Ausländische Renten: Zolltürken 10,05, Türlenlose 24,25, 5proz. Silbermexitaner (ab» gestempelt) 16,50. 3proz. do. 10,75. Danlaktien: Commerzbank 103, Darmstädter Bank 126,50, Deutsche Bank 125,25. Discontogesellschaft 116, Dresdner Bank 106,50 Mitteldeutsche Crebit- bant 99.90. Reichsbank 136.25. Ocsterreichische Kreditattien 8,10. Montanaktien: Rhemstahl 50, Kali Westeregeln 21,12- Chemische Aktien: Elber­felder Farben 26,62, Th. Goldschmidt 108, Höchster Farbwerke 131.12. Industrieaktien: Adlerwerle 3.27. AGG. 110,87, Aschaffenburger Zellstoff 104.50, Dyckerhoff & Widmann 4,25, Eßlinger Maschinen 7, Inag 1,2, Gebc. IunghcmS 84, Pokorny Wittekind 58,75, 2leckarsulmer 38, RhcinmLtall 59, Schuh Berneis - 66,50. Voigt & Häsfner 74. Stuttgarter Zucker 3.15.

Börsenkurse.

Der Zweck des Vereins bestand u. a. darin, gegen Polizei und Staatsanwaltschaft wie Pech und Schwefel zusammenzuhalten, verhafteten Mitglie­dern reichliche Lebensmittel ins Gefängnis zu schicken usw. An Mitgliedsbeiträgen wurden wöchetUlich 75 Pfennige erhoben. Ein Satz der Statuten hat folgenden Wortlaut: F e st st e h e n- des Messer und Revolver sind zu j e d e r T a g e s z e i t m i t z u f ü h r e n. 3n der Vernehmung gaben die Angeklagten die ihnen zur Last gelegten Verfehlungen größtenteils zu. In später Abendstunde wurde die weitere Ver­handlung auf Donnerstag vertagt

Wicken 19 bis 21, Lupinen (blau) 10 bU Lupinen (gelb) 11,50 bis 14,50. Serradelle bis 16. Rapsluchen 14,80 bis 15 20, Leinkuchen 22.20 bis 22,60. Trockrii'chnitzel 10,40 bis 10.CC. 1

jTe z ä6» A kann vermieden werben. Die Vorläufer sind Jucken der Kopfhaut,

Pflege durch leichte Massage mit dem Kräuterhaacwasser Javol schafft Abhilfe. In einem der vielen Tausenden uns zugegangenen Atteste hecht es:Nach etwa brd* monatlicher Anwendung hörte der Haarausfall fast vollständig auf Javol mit Fett, Javol ohne Fett, l/o 1,75, Vi Fl. 2,50, Doppel-Fl 4,, Javol Gold (be­sonders wohlduftenb) 2. und 4,. Iavol-Gold-Aopfwaschpulver in «Beuteln zu 0,20. In allen Fachgeschäften erhältlich Crtertkultur G.m.b.tz.. Ostseebad Solberg.

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Tschechoilowakische VloUtt . . UtloarKtbr dloten < >

Buderusjchr (5 i e n U) e r t c 21.-$., Wetzla r. In der gestern in Wetzlar stattgefundenen Sitzung des Aufsichtsrates wurde der Rechnungsab^ ichluß für 1924 nebst Gewinn- und Berlustrcchnung besprochen und beschlossen, der am 9. Juni in Wetz­lar abzuhaltenden ordentlichen Hauptversammlung oorzuschlagen, den nach Vornahme von 1807 576,49 Mark Abschreibungen sich ergebenden Ueberschutz des Jahres 1924 von 308 441.45 Mark auf neue Rech­nung vorzutragen. Eine Dividende kommt detnnach nicht zur Verteilung.

fpd. Frankfuri.r Bant Die ordent­liche Hauptversammlung genehmigte den Ge­schäftsabschluß für 1924 und srhte die Dividende auf sechs Prozent für Stamm- und Vorzug^-- citien fest. Sie b'schloß di Erhöhung des Grund­kapitals von 1 614 000 aüf 4 014 030 Rm. durch Ausgabe von 2,4 Mill. Rot. Stammatrien Die jungen Aktien können zum Rennwert begeben werden, erfolgt die Ausgabe jedoch zu einem höheren Kurs, dann soll sie nicht unter 101 Proz. geschehen. Die weiteren Einzelheiten der Be­gebung bleiben dem Auflichtsrat überlassen. Die Kapitalserhöhung mutz bis zum 31. Dezember 1925 durchgeführt fein.

* Zur Reubildung des Stahtwerk- Verbundes. Die Verhandlungen zur Neubildung des Stahlwerkverbandes, der Eisenbahnmaterial, Halbzeug und Fonneisen umfaßt, haben zum Bei­tritt der noch außenstehenden Rombachcr Hülten- werke geführt. Auch die Beratungen über die Ber- bandssatzungeit nehmen einen günstigen Verlauf. Mit den dem Verbände bisher nicht beigetretenen Werken (Linke - Hofmann - Lauchhammer, Peiner Walzwerk und Gußstahlwerk Döhlen) werden die Verhandlungen demnächst fortgesetzt.

' Harpener Bergbau A.-Ä., Dort­mund. Die in der 'Aussichtsratssitzung vorgelegie Bilanz des Geschastsjahres 1924 ergibt einen Roh- gewinn aller Betriebe von 17 976 390 Mk., lernet einen Ueberschutz aus Zinsen und Kursgewinn ver­kaufter Wertpapiere von 2 813 634 Mk. Dagegen er­forderten Gehälter, Handlungsunkosten und Stenern 9 623 084 Mk., Unterhaltung der Wohnungen, Wohl­fahrtseinrichtungen 609 699 Mark, Rückstellung für Bergschäden 2 000 000 Mark und 'Abschreibungen 7 521079 Mark. Es verbleibt ein Reingewinn von 1 638 182 Mark, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Die flüssigen Mittel zeigen neben Be­teiligungen und Wertpapierbeständen von 10 538 435 Mark und Logerbeständen von 11 037 722 Mark, Barbeständen von 3 074 609 Mark, Schuldner ein­schließlich Bankguthaben 30 912 038 Mark, gegen­über Gläubigern von 26 240 142 Mark.

- A. - G. für Zellstoff - und <i>api^- Fabrikation in Aschaffenburg. Der Ge­schäftsabschluß 1924 weist einen Reingewinn von 305 708 Rm. auf, aus ihm soll die Verteilung *ir.er Dividende von 10 Proz. einer H. V. oorgeschlaqen tt erden.

* Hirsch Kupscr u nd Messing- w c r t e. A. - G . B c r l i n. Der Auss-.chtsrat £>:-- ruft aus den 16. Juni eine ordentlichc- Haupt­versammlung und beantragt, aus dem Rein­gewinn von 850 216 Rm eine Dividende von 6 Proz zu verteilen. 150 000 Rm. werden zu Abschreibungen ve.wandt.

" Deutsch-ober schlesische K o t s i n -- b ustri e. Di.' Bemühungen, in den nördlichen Ländern einen stärkeren Absatz von deutsch-ober- schlesischem Koks zu erzielen, sind nach Meldung des DHD bisher ohne Erfolg geblieben. Der inländische Koksabsah ist sehr ungenügend.

Irankfurter Abcndoörs-:.

Frankfurt a. M., 29. April Das Geschäft der Abendöörse hielt sich in engftem Rahmen. Die Hattung war lnapp behauptet. Für eine rege LImsahtätigleit fehlte die Anregung und die Unternehmungslust. 3m allgemeinen stand der Markt wieder unter dem Einfluß einer starten Zurückhaltung, die während des ganzen Verkehrs vorb-rrlchend blieb 2Aontanaliien waren vernach­lässigt, Rhernstahl nachgebcntd. Für Banlaltien

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