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*X toltb unK von Misch gemelkt: 2bf altfchast wurden heute es Frankfurter ntrö Gresser und Lohnungsamtes. ertönen (Kaufleute :) verhaftet. Sit cdacht. gegen hohe genverschobenru des Kirestvrs ®teffer, tritt fngar unter den ien Räumen bei einem Architekten ein gtOermMhlung den Wohnungen teup t dem Schwiegervater iungsleiter ieweils be- setzten sich dann mit ie Wohnungen suchten, i Mise erhielten zahl- n auswärts, durch ein Wohnungsring' jen entsprechend hvhc )ie Deamtm und ihn: iimgen in jeder Tröße- , Summen bis zui ezahlt worden sein imarkt-rttit ^ndlnpreife) b: Äutter W mg 15, DMaut 11 n rote Aüden lo, s.Mni°hirs,^ viebeln 15. ««« jtln 70, KartoWS, 10 bis 15, unteniohl u kvbisSO^

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Eisenbahnwunsch aus dem Lumdatale.

V Die Rachmittags-Dorstellungen des Die» hener Stadttheaters an Sonntagen wer­den aus dem ßumbatalc und den Orten der Ra­benau sehr ost und start besucht. Die Leute können so fahren, dah sie kurz nach 1 Albt in Sieben sind und somit noch reichlich Zeil bis zum Be­ginn des Theaters haben. Anders verhält es sich aber mit der Rückfahrt. Der Zug fährt in ®icf)cn 6.45 Uhr ab. und wenn die Vorstellung manchmal, tote am Sonntag beiWilhelm Teil", bis bald i .7 Hftr dauert, so bleibt ganz wenig Zeit zur Erreichung dieses Zuges, will man nicht vor Beendigung der Aufführung Weggehen. Ware es der Eisen bahnverwallung nicht möglich, die Abfahrtzeit dieses Zuges an Sonn­tagen, eventuell auch an Feiertagen, etwas später, ciwa V« Stunde, zu legen? Der Zug fahrt nur bis Londorf und hat demnach keiner­lei Anlchluh zu erreichen. Vielleicht kamt die Eisenbahnbehörde diesem Wunsch vieler Einwoh­ner unserer Gegend entgegenkommen.

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zu vstuschen. day der Landtag tn entschei­dender Sitzung den Hessischen Staat mit bem StraHenbauweken belasten würde. Selbst die Schranken der Provinzgrewzen sind geeignet, den Gesamtorganismus zu stören und zu schädigen. Mr C trat enneuba uten und Hn st and ha ltungs ar­beiten können und dürfen mit einheilliche Richt­linien inatflchviib fein Sie würden verwischt und neue Ungleichheit en geschaffen werden, fobald iede Provinz b.-rechiigt wäre, ihren Strahenbau nach eigenem Mah und Urteil zu dirigieren. 3n die­sem Zusammenhang muh auch die Frage aufge­worfen werden, ob es nicht möglich ist. die schwe­ren Kraftwagen und Lastautos, dte über­aus verderblich und zerstöretrd auf den Oberbau unserer Kunststrasten wirken, in erhöh terem Mahezuden^oftendes Vtrahenbau- wesens heranzuziehen. Der harmlose Fust- ßCnacL bat sich schon daran gewokmt, Staub- Wolken zu schlucken und, um hastltcher Dreck- spcitzem zu entgehen, in den Ehausseegraben zu 'lu6-i i'. aber es wäre doch zuvrel verlangt, wollte man ihm auch noch zmnuten, bi dem gleichen Verhältnis feiner steuerlichen Kraft zu den Kosten ccs Straßenbaues beizutragen als die, die zwar nicht mit Absicht, aber mit jeder Fahrt an der Zerstörung der Strahendecke arbeiten.

v Falsche Rentenbankscheine. Seit einiger Zeit werden In der Rheinprovinz und in Süddeutschland. insbesondere auch in Sie­ben und Umgegend. Rachbildunaen von Rcntenbankscheüien zu 10 Rentenmark in den Verkehr acbracht, bei denen das Wasserzeichen durch Ausdruck nachgeahmt worden ist. An Stelle des StoffauslaufS ist der rechte Teil der Dorder- sctte mit einem hellgrün gefärbten Stiebemittel bertüncht worden, worauf die Fasern ebxge- streut sind. Vei den echten Schemen sind die Fasern xm Papier eingebettet. Der Unter- gründ der Falschscheine zeigt ein verschwom- menes, unklares Dild, die Beschriftung weicht an verschiedenen Stellen von der der echten Scheine ab. Das Publikum wird vor der An­nahme Der Falschscheine gewarnt und ersucht, beim Vorkommen solcher Scheine sogleich die nächste Polizcidienststelle zu benachrichtigen. Zweckdienliche Mitteilungen, die zur Ermittelung dec Fälscher führen, haben die Auszahlung einer Belohnung zur Folge.

< Fahrplanänderung. Zur Her­stellung des Anschlusses von Pers.°Zug 503 aus Richtung Gelnhausen an den beschl. Perf.-Zug 768 Staffele Srranffurt, der ab 1. Februar in Gießen um 9,42 v. abfährt, wird Pz. 503 wie folgt früher gelegt: Hungen ab 8,57. Langsdorf 9 03. Lich 9,10, Garbenteich 9,22, Schiftenberg 9,23, (Ziehen an 9,33 v. Hiermit wird einem schon länger ge­hegten VedürsnlS Rechnung getragen. Vom 1. Februar ds. 36. ab wird der an Werftagen verkehrende beschleunigte Perfonenzug 402, der 8.52 vvrm. in Diesten abfährt und 10.20 in Limburg (Lahn) ankommt. auch in Stock­hausen (9.28 Übr und in Aumenau (9.53) halten.

* öerfonalie bei der Reichs» babiL An Stelle des nach Hersseld versetzten VahninspeftocS Daniel wurde der Oberbahn- bofSvorsteher Äcinjelmann auS Frank­furt zum Dahnbof (Sieben versetzt

Mitteleuropäische Zeit aus den Eisenbahnen im besetzten Gebiet. 3n der Rächt von SamStag. 31. Januar, zum

f G'i§Zeil

vonmag. 1 Februar, wird auf den Eisenbahnen des besetzten Gebietes an Stelle der jetzigen, eine Stunde später liegenden westeuropäischen Zeit (W. 9. Z.) die mitteleuropäische Zeit (Al.. Z) wieder ei »geführt. Die Vohnhossuhren im be­fehlen Gebiet werden am Sams lag um 11 Uhr (W. S. Z.) auf 12 Uhr nachts <M.». Z) vor- gestellt. Mit dem Zeitwechsel wird auch der Fahrplan vom 30. November 1924 für das besetzte Gebiet auf mitteleuropäische Zeit umgestellt. Der AuSbangsahrplan in den VahnHöfen und der 'Daschensahrplan werden zum 1. Februar neu herausgegeben.

fpd. Frankfurter Schwarzhörer. Obwohl die Veiträge für den Franfturter Rund­funk austerordentlich gering sind, beteiligen sich doch zahlreiche Personen, denen selbst die zwei Mark Monatsbeitrag zu hoch erscheinen, als Schwarzhörer und Rückkoppler an den Darbie­tungen des Senders und gefährden damit den allgemeinen TeilnehmerkreiS. In Frankfurt liegen gegenwärtig mehr als 200 Anzeigen wegen Der- stostes gegen die Rundsunkocrordnung vor. De- ftraft wurden bisher über 20 Personen mit sehr empfindlichen Geldstrafen und der Ginziehung des Apparates. Trotzdem nimmt die Zahl der Schwarzhörer nicht ab. Es treten nunmehr weit schärfere Veftrafungen ein, und zwar neben den Geld auch Freiheitsstrafen. Wi« die Postbehörde müteUt. befinden sich besonders in Dvrnheim und in Sachsenhausen auherordentlich virle Schwarz­hörer und Rückkoppler, denen man jetzt daS un­saubere Handwerk legen will.

Zur Durchführung der Rach­eichung. DaS Polizeiamt Di?hen veröffentlicht im AmtSverkündigunqSblatt eine Richt gstollung zu feiner D"kanntmachung b'tr die Durch ührung der Aacheichung Zn jener Dekanntmachung war zu lesen:Sic Racheichung macht den Desiyem mir erhebliche Stoffen. Richtig must es natür­lich beißen: ..Die Racheichung macht den Desitzern nur unerhebliche Stosten", fofern nicht Repara­turen nötig sind.

RDD. B o r k u in n i ch t a e f ä h r d e t! Du'ch die Presse ging vor einigen Tagen die Meldung, dah die schöne Insel Dorkum in den letzten Jahren starken Verwüstungen am Strand und an den S trän dsicherun gen ausgesetzt gewesen sei und schwere Rordweststürme die Zerstörungen fort- setzten, so tust die Insel in großer Gefahr schwebe. Wie die Reichs^entrale für Deutsche Verkehrs­werbung nach Erkundigung an mastgebend^r Stelle mitzuteilen in der Lage ist. liegt ein Anlaß zur Besorgnis nicht vor. Die A igriffe,, denen die exponierten Stellen der Jnfeln sowohl wie des Festlandes durch die Weststürme und den Flut- ström dauernd ausgesetzt sind, hat auch Vorkum üter sich ergeben lassen müssen. Die Witlerunas- einflüsfe haben in Jahrzehnten wohl Verände­rungen am Strande herbeige übrt, von einer Ge- lährdung der Insel aber kann keine Rede fein. Außerdem stehen die in Frage kommenden 3nfein und Küstenstriche unter dauernder äLehenvachung durch die zuständige Behörde, die es an nichts fehlen läht. um den Besitz zu erhalten.

Steuertabellen von Adam Höl­ze l, Darmstadt. Diese seit Frühjahr 1924 bekannten, der Praris entsprungenen Steuer- fabelten erfreuen sich infolge ihrer Vielseitigkeit und klaren Liebersicht grober Beliebtheit in allen Kreisen, die Lvhnsteuerbnechnungen vorzunehmen haben. Die Steuerabzüge sind auf 2 Tabellen

vom Ausschuss den DesaneR 0 schcn jrctcn» feen und Gustmann - Äftxhberg und den Pfar­rern D. Fritsch Ruppertsburg und Aus- feld-Vietzen, unlerfchrieben. Die farbige Ze^a) rantg ist von dem betamxlen Stunftinalcr Karl Barnas- Laubach finnig entworfen und sehr fein auSgeführ: worden. Gestern die Obren- gäbe in Darmstadt dem Herrn Superinten­denten durch den AuSfchust überreicht.

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eine Tabelle enthält die Steuerabzüge für Stun- denverdienfte und tägliche Gntlohnungen. die an­dere Tabelle diejenigen für wöchentliche, zwei- wöchentliche und monatliche Lohn- bzw Sehafts- AüblungciL Sie können von dem Herausgeber im Selbstverlag zum Preise von 0.50 Mk. pro Einzelexemplar bezogen werden

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-= Friedberg^2V Jan Auch in unserem Äreife hat sich eine Arbeitsgemeinschaft für Schulamtsanwärtei gebildet, die un­ter Leitung von Rektor Koch von der Seminar udungSschule steht und in regelmäßigen Zusam­menkünften in kleinem Streik an ihrer benr lidjen Fortbildung arbeitet. Daneben sind aber auch gröbere Veranstaltungen geplant. So würd' heute mit einer Reibe von Vonrägen begonnen für die der G i e st e n e r Profeftor Solch Stern als Redner gewann« ist. Da die Arbeitsgemein­schaft auch den Streislebrerverein zu der Veranstaltung eingeladen hatte, fauben sich im grohen Saale des PoltztechnikumS weit über 100 Zuhörer für den ersten Vortrag ein, in dem Professor Stern in sehr klarer Weise das Thema .Pädagogik al» Wissenschaft" behan delle. Im nächsten Vortrag wird der Rediter über Allgemeine Slrufturpstzchologie und Jugendpin- chologie" sprechen. Auch sonst herrscht reges Streben in der Lehrerschaft So besteht hier eine physikalische Arbeitsgemeinschaft, die unter Leitung von Direktor Dr. Schäfer vom Polytechnikum schon erspriestliche 2kbett im Dienste der Schule geleistet hat.

Amtsgerkchi.

Diesten. 27. Jan. ®ln grober Teil der zur Zeit bei den Gerichten anhängigen Privat- klage fach en ist auf die Wohn ungS- zwangSwirtschaft zurückzuführen. Im Gegensatz zu früher herrscht beute zwischen Q3evj mietet und Mieter vielfach ein gespanntes Bei hältnis, dessen Folgen erbitterte Streitigkeiten vor dem Mietseinigungsamt und den Zivil- und Strafgerichten sind. Gin grober Teil dieser un­angenehmen Auseinairdersehungen wird in dem Augenblick, in dem die Zwangswirtschaft auch auf dem Gebiete des Wohnungswesens zu End. gehen wird ebenfalls verschwinden. Auch beute tarnen wieder mehrere derartige Streitigkeiten zur Verhandlung.

Gin Hausbesitzer von hier hat seinem Mieter wegen eineS zerbrocheneu Kellersensters einen energischen Brief geschrieben, in dem einige bc leidigende Wend 'ngcn enthalten waren Beide vergleichen sich baftin. dah der Hausbesitzer die Belcidigungt-n zurücknimmt und die Kosten trägt, ausgenommen 20 Mk., die im Jnterefte des zukünftigen Friedens der Mieter zu zahlen sich bereit erklärt.

In ähnlicher Weife wird eine Privatllage zwischen einem Mieter und dem Dienstmädchen eines Hausbesitzers verglichen. Letzteres hatte der Frau des Mieters einen Stoh versetzt, während dieser daS Mädchen beleidigt hatte.

Eine Fabrikarbeiterin aus Alien-Buseck hat einen jungen Mann von dort beleidigt. Rach stattgehabter Beweisaufnahme nimmt sie die Sc le.digung mit Bedauern zurück und verpflichtet sich zur Zahlung sämtlicher Äoften.

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Kirche und Schule.

Eine Ehrung für Superintendent D. Petersen.

(Sine tefonbere (Shcung haben die evan­gelischen Geistlichen von Oberhessen ihrem Super int mdenten D. Waldemar Pe- t er len ertoi f.n. D. Petersen ist bekanntlich am 1. Januar d. I. auS dem Amte geschieden. GS wurde nun von Oer Geistlichkeit beschlossen, ihm die Grünewaldsche Mappe <Darstellungen des Jfenheimer Altars) zu überreichen. Diesem Geschenk wurde eine künstlerisch auSgeführte A resse beig legt. In ihrer Mitte ffebt die Wid­mung. wodurch Mt>ie eva"g l schen G i'f'ichen von Oberhessm ihrem langjähraen OÖcrbirlen bei seinem Scheiden aus dem Amt herzlichen Dank sagen und ihm einen g segneten Lebensabend wünschen" Das Mittelstltck des oberen Teils der A reffe bildet die Darstellung von Ghrisfus al3(3ul er Hirte", unter einem gotischen Bai dachin stehend. In der rechten oberen Ecke sieht man die Friedberger ßiebfrauen- fleche, bte schönste Kirche der Provinz (schon 1260 erbaut), in der linken oberen Tcke die Jo - hanneskirche in Giehen (1893 erbaut). Oberhalb deS Textes der Widmung ist das Wappen der Provinzialhauptstadt angebracht, wie es 1915 vom Grohherzog der Stadl Giehen verliehen wurde: in silbernem Schild ein blau bewehrter, schwarz geflügelter roter Löwe. Rach unten ist die Adresse durch die Dar­stellung einer Dorfkirche abgeschlossen, der di« überaus reizvolle, 1670 erbaute Kirche von Stum­pertenrod im Bc-gllsberg mit ihrem präch­tigen Portal zugrunde liegt. Die Widmung ist

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