Ausgabe 
29.12.1925
 
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Dulchen ausnehmen, mulkn Ttth-ltmlse gc= ben (oft

bürgerlichen eitigkeilen,

W »uc Sn1lastll.ng ötd x'anuar 1921 kann ggicn öescheidungssachc«

Reichsgericht nur in sie dos Obetlanbt^ sirr zulässig erklärt. Me ide jn i)cm vor hirym >ur Entlastung der Reiche- lngert. Kegen die nach r verkündeten Drrusungt- st daher wieder, wie ck- ittel der Revision lgemeinen Vorschristsi fr ^beschränkt jiili/fy »inten Verordnung »>uch ehuyZ der > 139, A> unb )nung rind die Lni-risten ' Fragepslicht und 'Mtis1 ützt werden tinn, ward; iungsdauec um ein Jahr

e nach dem 31. Drzrwkr >rufungsurteilc in ichcn Skreitigkei« iluiumc hon W) 2km. > ing in der DoMgszeil

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Pz. 4185 (nur werktags vor Sonn- unb Feier­tagen) Nidda ab 3.10, Ober-Schmitten ab 3.33,

(Ausfall Vi MUl. Am.) sowie auf die Richt- genehmiguug des 100prozentigen Zuschlages zur Hauszinssteuer, wodurch der Stadt 4.2 Mill. Am. verloren gehen. Ein Teil des Defizits soll durch Streichung ursprünglich vorgesehener Rück st ell ungen und aus Mehrablie-

Preußen.

Städtischer Nachtrngsetat in Frankfurt a. M.

WER. Frankfurt a. M.. 28. Deg.

Erste Reichssturzschriftgesellfchaft (Babelsberger und Damenabteilung e. D. Tietzen. Anmeldungen für sämtliche Kurse werden von Herrn Alex Karnbach, Am Kugelberg 23, oder zu Beginn des Unterrichts

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durch die Steuergesetzgebung des Jahres herbeigeführtc Minderung der städtischen nahmen bei gleichzeitiger Erhöhung der Aus­gaben infolge der Preissteigerung und der wirt­schaftlichen Krise haben zur Aufstellung eines Rachtragseta^s gezwungen, der einen Fehlbetrag von 6,6 Millionen Rm. ausweist. Der Fehlbetrag ist im einzelnen zu- ruckzuführen auf die für die Großstädte un­günstige Gestaltung der gesetzlichen Bestimmun­gen über die Verteilung der Hauszinssteuer, wodurch ein Cinnahmeausfall von 1XJ» Mill. Rm. eingetreten ist, ferner auf die Verminderung der Lohnsummensteuer von 2000 Prozent auf 1500 Prozent, was einer Verminderung von IV2 Mill. Rm. gleichkommt, die Ungültigkeitserklärung der Gebührenordnung über die Bürgersteigreinigung

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Kreis Schotten.

ld. Schotten, 28. Dez. 3n den Tagen vor Weihnachten herrschte an den Schal­tern der hiesiger< Sparkassen Hoch­betrieb, wie er seit den Tagen der Inflation nicht beobachtet w'^rde. Die einen stellten mit gemischten Gefühlen fest, wie wenig dych' die riesigen Antrag-Vordrucke zu den winzigen Auf- wertungsöeträ^en der Kriegsanleihen, passen. Die anderen blidten mit sorgenvollen. Mienen auf i den kleinen^ Zettel, der ihnen neue Hypotheken- schulden cvufladt. Bitter ist es für diese Leute, zu wissen: Jkch muh die Schuld, dle auf meiner armseligen baufälligenHütte" ruht, aufwerten, und mein Rachbar, dec mit Inflationsgeldern eine neue prachtvolle Hofreite erbaute, kommt unZerupft davon.

* Saubad), 24.Dez. Von der Bezirks- fparkasse Laubach wird uns zu dem Bericht in Nr. 292 unseres Blattes geschrieben:Die Be- ^irkssparkasse Laubach hat am 16. November mit ihren Hypothekenschuldnern in Trais-Horloff über die Aufwertung ihrer Hypotheken verhandelt und mit der überwiegenden Mehrzahl ihrer Schuldner sich geeinigt. Nur wenige Schuldner weigerten die Aufwertung aus den verschiedensten Gründen, darunter einer, weil das Aufwertungs- gesetz noch nicht Gesetz sei, da ja nur der Reichstag es beschlossen habe. Eine Zumutung, an Stelle einer ' aufzuwertenden Hypothek eine neue Hypothek mit den hohen Zinsen eintragen zu lassen, ist an keinen Schuldner gestellt worden. Einige Schuldner haben sich bereit erklärt, ihren Aufwertungsbetrag bis Ende 1925 zu bezahlen, um Wiedereintrag der Hypotheken im Grundbuch mit ihren Weiterungen zu vermeiden. Alle anderen Behauptungen des Be­richts beruhen auf einem Irrtum."

)( Ruppertsburg, 28. Dez. Wie all­jährlich, so begann auch in diesem Jahre die Feier des Weihnachtsfestes mit der Christvesper, zu der sich am Heiligen Abend mehr als Zweidrittel aller hiesigen Einwohner im Got­teshause versammelt hatte. Männer-, Posaunen- und Kinderchöre, Gemeindegesänge unb Deklamationen der Konfirmanden gaben der Liturgie, bei der ^Pfarrer D. Fritsch die Ansprache hielt, ein fest­liches Gepräge. Auch alle anderen Gottesdienste der drei Feiertage waren durchweg gut besucht. Daß man

28 Dez. Wer gegenwärtig mit der Main-Weser- 1 ahn von Friedberg nach Frankfurt fährt, wird fidy wundern über die riesigen Wassermassen in der südlichen W et- t e r a u. Gleich hinter der 6tallen Ried?r-Wöll- stadt beginnt auf der Ostfeite.der Bahnlinie der qiofcc0ec und zieht sich mit nur kleinen Unter- b. cchungen hin über Okarben, Großkarhen. Dor- ti'.tpeil bis Vilbel. Hier^ namentlich vor der Stadt, erreichen die Wasser sthre größte Tiefe. Die bei Vilbel einmündende, von Stockheim hcrkixmmende Eisenbahnliinie, steht ganz u nt^r Wasser und nur der hohe Damm ragt rod) ütKn- die Flut hervor. -Unterhalb Vilbel scyt sich das Wasser auf der westlichen Dahn- feite fort. Bis an den Eisenbahndamm der Main-Wesü>rlinie fluten die Wollen und bespülen 8en Damm einige Kilometer lang. Rabon und Möven, letztere vom offenen Main herkommend.. schaukeln sich über den Fluten. Hinter Eschers­heim bis kurz vor Frantfurt-West stehen sämt- lid}? Gärten unter Wasser. Da die großen Wie» fenftreden der- südlichen Wetterau in den letzten Jahren des öfteren unter Wasser standen, so versauert allmähLich das Gras, und die Wiesen gehen zugrunde. Man kann deshalb verstehen, daß die von Hochwasser bedrängten Gemein­den dringend auf Regulierung der -unte- ren Wetter und Ridda hinarbei-en.

Amtsgericht Giehen.

» Gießen, 23. Dez. Ein Dersicherungsbeanuer unb ein Lokomotivführer wohnen hier in einem Haufe zusammen. Beide Familien sind miteinander streitig. Gelegentlich eines Wortwechsels zwischen beiden mischte sich der Sohn des ersteren hinein und rief der Frau des letzteren zu:Kümmern Sie sich um Ihre Sachen und kehren Sie vor Ihrer Tür. Ich habe Ihre Tochter in einem hiesigen Lokal gesehen, in das ein anständiges Mädchen nicht hin­gehen sollte, da dort fast nur schlechte Mädels ver­kehren." Die daraufhin erhobene Privatklage wurde durch Vergleich erledigt. Darnach nimmt der Beleidiger die gefallenen Aeußerungen mit Be­dauern als unwahr zurück, zahlt eine Buße von 10 Mark zugunsten des Roten Kreuzes und über­nimmt sämtliche Kosten des Verfahrens.

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L Nidda, 28. Dez. Infolge der durch bas Regenwetkvr auf dem Bogelsberg eingetre-, ~ ' schmelze führt die Nidda feit, eure Wassermassen zu Tal.

hier Weihnachten nicht nur als ein Kinderfest an» sieht, zeigt sich äußerlich auch darin, daß es wohl kaum ein Haus gibt, in dem der Christbaum fehlt Reich unb arm, groß und klein versammelt fid) unter dem Weihnachtsbaum, um im Glanze der Weihnachtslichter sich der aufgehenden Gnadensonne zu freuen. Die Abende des 2. und 3. Feiertags wurden zu Vereinsfeiern benutzt. Wie üblich, hielt der Männergefangoerein am zwei- ten Feiertagabend feinen Familienabend ab. Der große Saal des Gastwirts Schlörb war überfüllt. Außer Weihnachts- unb Heimatchoren wies das Programm noch drei Theaterstücke auf. Die Mit- wtrkenden hatten ihre Rollen durchweg gut erfaßt. Einzelne besonders hervorheden, hieße die anderen

betreibt man mehr aus Liebhaberei denn als Neben­erwerb die Kanarienoogelzucht. Nachdem mit viel Liebe und größter Sachkenntnis die Brut eines Jahres großgezogen war, kam im Spätherbst der Aufkäufer des Großhändlers und kaufte die Männer^ auf. Die Vögel wurden zu meist nach England und den Vereinigten Staaten von Nord- Amerika ausgeführt. Im Vorjahre wurden für gute Männchen durchschnittlich 8,50 Mk. bezahlt. Der Züchter kam bei diesem Preise ungefähr auf feine Kosten, verdiente wohl auch noch eine Kleinigkeit In diesem Jahre stockt der Absatz fast völlig. Vor einigen Wochen wurde ein kleiner Teil der Vögel verkauft, ettya zum Preise des Vorjahres, und bann blieben Aufkäufer ganz aus^ da bei den im letzten Jahre bedeutend gestiegenen Futterkosten ein Ver­kauf zum vorjährigen Preise keinerlei Gewinn ad- ^dlrft, dürsten die jetzigen Absatzschwierigkei- t e n eine schwere Krise für die Kanarienzucht be­deuten, zumal sich bei dieser schwierigen Wirtschafts­lage ein Vogelsberger Kleinbauer eine solche kost- spielige nichts cinbringenbe Liebhaberei nicht mehr leisten kann. Als Gründe für die bestehenden Absatz­schwierigkeiten werden Uedererzeugung irt Deutsch­land und die von Jahr zu Jahr wachsende Zahl der 5ianarienzüchttr in England unb Nordamerika ange­geben. Es ist tief bedauerlich, daß eine Liebhaberei, die für manchen schwer arbeitenden und um seine Existenz ringenden Vogelsberger Bauern Erholung und Ablenkung bedeutet, gelegentlich auch einen

i kleinen Gewinn abwarf, dem Untergänge geweiht I zu sein scheint.

Starkenburg.

Der Deckeneinsturz im Darmstädter Hauptbihnhos.

Darmstadt, 28. Dez. Zum Deckenein­sturz Im Hauptbahnhof ist noch zu melden, daß sich gegenwärtig alle Verletzten außer Lebensgefahr befinden. Am ersten Weih- nachtsselerlag hat bereits eine amtliche Unter­suchung über die älrsache des Anfalls stattge­sunden, über deren Ergebnis bis jetzt noch nichts bekannt ist und die auch noch nicht abgeschlossen sein dürfte. Der Darmstädter Hauptbahnhof Ist etwa vor 17 Jahren errichtet worden: cs ist daher fraglich, ob nach so langer Zeit iwch ein Bauunternehmer, wenn sich Fehler bei der Bau­ausführung Herausstellen sollten, zur Verant­wortung gezogen werden famr, denn die Ver­jährungsfrist beträgt in solchen Fällen 13 Jahre. Es handelt sich bei dem Einsturz um eine Rabitzdecke. die möglicherweise nicht sach­gemäß ausgeführt worden ist. Auch spricht man davon, daß die Erschütterungen des Gebäudes durch den Zugverkehr allmählich die Decke schadhaft gemacht haben. Voraussichtlich wird über die Ursachen des bedauerlichen Vör- falles eine Gerichtsverhandlung Klarheit schaffen.

Der WSR.-Dienst meldet noch, daß an den Feiertagen die Staatsanwaltschaft, Vertreter der Mainzer Eisenbahndirektion und verschiedene Sachverständige eine eingehende Besichtigung unternahmen. Cs wurde festgestellt, daß sich an verschiedenen Stellen des Mauerwerks Sprünge gezeigt hatten, denen man aber keine Beachtung beigelegt hat. Auch scheint die vor 12 Fahren ausgeführte Stuckarbeit nicht hinreichend an der Decke befestigt worden zu fein. Vielleicht war auch das Holz inzwischen etwas eingetrocknet, so daß sich dis Kloben locker­ten. Staatspräsident äl l r i ch nahm an ben Feier­tagen gleichfalls eine Besichtigung der Unfall» stelle vor.

Gerichtssaal.

Verurteilung wegen Wirtschaftsspionage.

WSN. Frankfurt a. M., 28. Dez. Das hie­sige Große Schöffengericht verurteilte ben 44jährigen Handlungsgehilfen Oskar L a n g e n b a ch , der bei der Gold- und Silberscheideanstalt beschäftigt war und seine Tätigkeit dazu benutzt hatte, um R e- zepte zur Herstellung künstlichen In­digo s n a ch d e m A u s l a n d e z u v e r k a u f e n, wegen schwerer Urkundenfälschung, Betrugs, unlau­teren Wettbewerbs unb verbotenen Waffenbesitzes zu 1 Jahr !) Monaten Gefängnis und zu 2000 Mk. Geldstrafe.

Rundsunä-Programm

des '? Senders.

(Aus derRadio-Umschau".)

Mittwoch, 30. Dezember.

4,30 bis 6 Ahr: RaHmtttagslonzert des Hausorchesters: Offenbach-Operetten. 6 bis 7 ilfrv: Die Stunde der Fugend. 7 bis 7,33 Ahr:Der heutige Stand der deutschen Handelsvertrags­beziehungen zum A'. r land', Vortrag von Dr. Linse. 7,30 bis 7,50 Uhr: 20 Minuten Umschau über die Fortschritte in Wissenschaft und Technik: Psychepathologie des Verbrechers, Palästina als Industriestaat. Der Rollfußsteig. 8 bis 8,30 Uhr: Schachstunde. 8,30 bis 9.30 Uhr: Harfen» Konzert. 10 bis 11 Uhr: Gesangs-Konzert.

Briefkasten der Redaktion.

(Rechts )ten sind ebne Verbindlichkeit de: Redaktion.)

6. e., Gießen. Die Festsetzung des Pachtpreises eines Grundstückes unterliegt im vorliegenden Falle nach Ablauf der Pachtzeit der freien Vereinbarung der Vertragschließenden. Die Pächter sind an ben Preis der abgelaufenen Pachtperiode mangels ent­gegenstehender Vereinbarungen nicht gebunoen. Sie werden sich nach dem jetzt in jener Gemarkung Üb­lichen Pacytpreis richten müssen.

H. E., Dilhelmstraße. 1. Der Zinssatz bei Hypo- theken, der in der ersten Hülste 1925 ein halbes Pro­zent, in der zweiten Hälfte 2,5 Prozent betrug, er­höht sich vom 1. Januar 1926 an auf 3 Prozent. 2. Am 10. Juli 1922 waren 1000 Papiermark gleich 9,50 Mark in Gold, am 2. Oktober 1922 desgleichen 2,13 Mark in Gold und am 1. Januar 1923 waren 10 000 Papiermark gleich 4,94 Mark in Gold.

F.A. In 10. 1. Wenn der Mieter die Wohnküche in vertragswidriger Weise benutzt hat, so daß hier­durch Reparaturen usw. notwendig geworden sind, so haben Sie als Vermieter die Herstellungskosten nicht zu tragen. Zahlt der Mieter den Mietzins nicht, ober versucht er aufzurechncn, so müssen Sie ihn verklagen. Gehen Sie zur Gerichtsschreiberei des Amtsgerichts. 2. Der Mieter ist für die vorsätzliche Beschädigung des Seibstschließers verantwortlich, d. h. auch schadenersatzpflichtig. Die Beweisführung ist Ihre Sache.

h. G., Weitershain. Sie haben Anspruch auf Wochenhilfe und ärztliche Hilfe für Ihre Frau, wenn Sie in den beiden letzten Jahren mindestens 10 Monate versichert gewesen sind, wovon minde­stens sechs Monate Versicherung in das letzte Jahr vor der Niederkunft fallen müssen. Wenden Sie sich aber auf alle Fälle einmal an die dortige Orts­stelle der betr. Krankenkasse.

PersonaNen. örnarmt wurden der Schulamtsanwärter Richard Ranft aus Beuern zum Lehrer an der Dollsschule zu Stockhausen iKrers Gießen): der Lehrer Paul Glaser zu Stockhausen (Kreis Gießen) zum Lehrer an der DollÄchulc zu Lampertheim (Kreis Bensheun): der Lehrer Georg Matthäus zu Berstadt (Kreis Büdingen) zum Lehrer an der Volks­schule zu Bingenheim (Kreis Budmgen). 3n den Ruhestand verseht wurde der Krcmmalsekre- tär Andreas Döring zu Bab-Rauheim auf sein Rachsuchrn unter Anerkennung seiner dem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung borrt 1. Januar 1926. <_ . ,

** Der Zughund t m Winter. Man nehme für unterwegs eine trockene, warme Decke zum Ucbcrbreiten unb auch 311m Unterlegen etwas Ge­eignetes alten Teppich, Kistendeckel mit, l!m in den Ruhepausen am Haltepunkt das Tier u-.im Aii erhalten. Gleich allen anderen , 1(i im Freien sich bewegenden Arbeitstieren haben und) bie Zughunde im Winter zu ihrer Ernährung 1 : -hr Futter nötig als im Sommer. Ein Napf voll rj .innen, wohlschmeckenden Futters am oesten aus Tischabsällen mit Hundekuchen ober Maismehl vermengt bestehend muß dem Zughunde täglich eimal gereicht werden. Viel lauwarmes Trink- uaiier ist nicht zu vergessen.

Bornotizen.

Tagcskalender für Dienstag. Sl.ibttheater, 7> .> Uhr:Der Traum ein Leben" (Ende gegen IO1/2 Uhr).

Oberhessen.

Ueberschwemmungen in Oberhessen.

T) ß i d), 29. Dez. Die Wetter unb der Wei­de g ra b e n bringen infolge des Regens und der Schn»'eschmelze starke Wassermengen. Das Wie- sengLlände zwischen unserer Stadt unb Nieder-Bessin gen ist we ithin über-

GroSs Silmterfeier inii Tanz

Eintritt frei 8

Aahrplanäudcrungen auf der Strecke Nidda Schotten.

Vom 11. 3a nua:r ab halten auf der Strecke NiddaSchotten, auf Haltepunkt Kohden nieder alle PersonenMe. Von diesem Tage an treten folgende Fahrplananderungen in Kratt:

Pz. 4181 NiddaSchotten (W) Nidda ab 6.49, Ober-Schmitten ab 7.06, Schotten an 7.30 vorm.

| Empfehlungen] Bestellungen auf die gesetzlich vorgeschriebenen

Wleuet- dwk

für Behörden und Privalenimmtent-

zurücksetzen. Einen etwas anderen Charakter trug die Weihnachtsfeier des ßanbjugenbbunbes Ruppertsburg, die am 3. Feiertagabend im Gemeindesaal stattfand. Die jugendlichen Mitglieder und ihre Angehörigen waren fast vollzählig er­schienen. Psarerr D. Fritsch hielt die Festan- scyrache, die mit einem Hoch auf das deutsche Vater­land schloß, an das sich der Gesang des Deutschland­liedes rechte. Es folgte nun die Begrüßung durch ,i>en jetzigen Vorsitzenoen Gg. Diehl, der anschlie­ßend auch einen Jahresbericht verlas. Einige recht schon oorgetragene Deklamationen verschiedener Mädchen unb vaterlänbische Gesänge wechselten mit­einander ab. Im Mittelpunkt der ggnzen Feier stand die Lichtbildvorführung prächtig kolorierter Weih­nachtsbilder. Eine Weihnachtsverlosung folgte. Den Schluß bildete eine Ansprache des früheren Vor­sitzenden, des Maschinenbautechnikers W. H u s s e 1.

ed. Aus dem Vogelsberg, 28. Dez. In vielen Dörfern rund um den Obe r w a l d

ferung der städtischen Betriebe ge­deckt werden. Der Rest soll durch eine Er­höhung der Grundvermögens st euer von 150 auf 250 Prozent unb der Gewerbe- ertragdfteuer von 400 auf 460 Prozent ein­gebracht werden. Ausdrücklich wurde befchlos- fen .daß die Erhöhung der Gewerbeertragssteuer vorläufig nicht zur Erhebung gelangt, sondern erst, wenn die tatsächliche Veranlagung erfolgt ist. Aus diese Weise trifft die Belastung nur diejenigen Unternehmungen, die 1925 mit Erfolg gearbeitet haben.

in bekannt guter Qualität, fowie sämtliche Liköre, Weinbrände u. Punsche zu billigsten Preisen imssC ). Ni. Schulhof Lx-,?,

worden ist.

Gießen, ben 24. Dez. 1925.

Ter Oberbürgermeister.

12097B I. V. vr.H a mm.

12J01c

Einladung

m meniW» (üeneialoetlammlnng am Sonntag, dem 9. Januar 1926, abends 8 Uhr in derStadt Lich".

Tagesordnung: § 8 der Satzungen. Um zahlr. Erschein, w. gebeten. Cfttithontilnn für die am 4. Januar 1926 in der Stabt» vlUdUtmJlUll Knabenschule (Korbanlage) beginnenden Kurse.

gestern un get). .

Sie ist hier über ihre Ufer getreten unb hat die Wiesengründe oberhalb unb unterhalb der Stadt hv, sehr große Seen verwandelt. In der vergangenen; Nacht entstand in ben niebriggelegenen Stabtteilen, . namentlich in ter Krugschen Gasse, ber Gerber- unb Hinkelsgasse Hochwassergefahr. Diese Stra-' tzen waren plötzlich überschwemmt. Gegen Mitter­nacht mußte das Vieh aus ben Ställen in höher gelegene Hofreiten geschafft und die unte- ren Wohnungen in manchen, Häusern ge­räumt werden. Obgleich heute vormittag eine kleine Abnahme des Wasserstandes lestgestellt werben kannte, fürchten bie schon mehrfach in ben letzten Jahren uni Jahreswende schwer heimgesuchten Be­wohner oben genannter Straßen eine neue Gefahr und treffen deshalb Dorsichtsmabnabmen.

:: AuS der südlichen Wetterau,