Zwölftes Blatt
Gießener Anzeiger - Jubiläums-Ausgabe
Seite 92
wirt-
werden könnten.
gemacht
OO
HANDSCHUHE UND KRAWATTEN
Louis Möller Lauterbach (Hessen)
Fernsprecher 110
Zweiggeschäft in Grebenhain (Oberhessen), Fernsprecher Nr.47
1900 - 3759 Walzen
1908
1913
1920
1922
BILLIGSTE BEZUGSQUELLE GRÖSSTE AUSWAHL
sehen in unserem Oeschäftshause die richtige Einkaufsstätte. Wir führen Herbst- und Winterschuhe modernster Ausführung; erstklassige Fabrikate von Weltruf, die sich zum Kauf lohnen und die
in jedem Falle preisniedrig sind
- 19197
- 43413
- 48580
- 50926
Referenzen:
D. Äüxensieln, Aug. Scherl
6. S. Mittler s Sohn Deutsche Tageszeitung
ÄLTESTES GESCHÄFT DER BRANCHE — AM PLATZE!
MANUFAKTUR- UND MODEWAREN. HERREN
DAMEN- UND KINDER-KONFEKTION
Nähmaschinen
Beste und billigste Bezugsquelle Oberhessens für Oefen und Herde Stabeisen ■ I-Träger - Bandeisen Schwarzbleche ■ Zinkbleche Baubeschläge — Drahtstifte Hufeisen - Schweißgriffe > Hufnägel Schreinerbedarfsartikel aller Art Verzinnte Geschirre (Lauterbacher Fabrikat)
Weise zu wirken.
Auf dem Gebiet des Wohnungswesens gebührt an dieser Stelle auch der sozialen Wirksamkeit des Gemeinnützigen Bauoereins Dank und Anerkennung, wenn auch seine Tätigkeit durch die
KARL LORZ, NIDDA
TELEPHON NR. 231
Fernsprecher 110 Gegründet 1836
Modernstepreßlufi-Gußanlage
Paul Sauer, Berliner Buchdruckwalzen- Gießanstalt und Walzenmaffe-Iabrik KsAmasm & GvisH, MaeEurLa.MMn Gi-mbetmev Lamdstvatze 3S « SevrrsvveÄov Warngau 6166
Lm Srr- rmd AusScnds tmüLsvtvoRstte Evfolsst
Lester Leweis für unsre nur prima reine
Glyzen'n-Gslatme-Walzenmaffe
Ä "'an Ort W W mH J
DÄben I-Hl
M
(ecclesia sankte cruci. et sankt garete. 1.. bei#« , (öqL die 13» w Aeban in Orten ©lieber (einer p in Hayn Lißpei fersborn quam englischen ®roM bet Jungfrau M -irche aW °ltt 1848 wirb Die «I rühmte Altarbild Schule von unjd Galerie 5um G- krieg, im 3ubeliai schloßen, die Kt Fonds von 7000 aber leidet wie' Opfer fiel.
So wechselvol auch die der Pf erwähnt wird, l dort gehörig, fli Anfang des 15. 5} bald über, an des ridjtsbcrfeil für d radsdorf, glaubet bad), Ufenbom un Nach der Reforn ersten eoanaelifch Stehenbach, bald bet älteste bekannt laÄutj (1555). eine reformierte die Union ein. flammt aus dem Grabstein aus li Bon [onliiatr %att)aus ertoüljni. in ftintr fallt i geriet, dessen alit erhalten sind. Auch bestanden zu Haber Psarrgesälle aus d der Ausdruck .Jjinte Das Schloß in | um die Wende bei Bau war, nach alt, stattlicher und schär Opfer gefallen.
SiatürlfA wat Hunderten befestig gut erhalten und e 1,90 Meter. Don (Obertot, Untertoi unb Festtagen de schloffen blieben, anderen wie aut "iedergeleat, da s wirtschaftliche Gni heute scheint es rrigen Mauern eii (allen. Daß M das Ctadtchei verständlich. Bon «r Einwohner wii M $ °an i
Stennerei bestand
schaftticbe Not stark beeinflußt worden ist. — Um im Anschluß hieran auch ein kurzes Wort über die bauliche Entwicklung der Stadt Nidda im Laufe des letzten halben Jahrhunderts zu sagen, so ist hervorzuheben, daß in dieser Zeit völlig neue Stadtteile herangewachsen sind, und sich nach längerer, sehr begreiflicher Pause nun wieder ein ganz außerordentlicher Baueifer geltend macht, so daß Nidda im laufenden Jahr allein 12 Neubauten zu verzeichnen hat und die Errichtung weiterer Wohnhäuser sowie eines Realschulgebaudee und einer stattlichen zeitgemäßen Turnhalle unmittelbar beoorstebt. Jedenfalls steht eine wesentliche Minderung der Wohnungsnot zu erwarten, was um so mehr zu begrüßen ist, als auch in bevölkerungspolitischer Hinsicht Nioda in stetem Aufstieg begriffen ist, Infolge der starken Mehrung der Eheschließungen in der Nachkriegszeit und durch den Zuzug vieler fremden Personen aus An- laß der Erweiterung des Personalbestandes der meisten einheimischen Behörden und der Industrie- betriebe ist die Devölkerungsziffer in fortschreiten« dem Wachstum begriffen. Gegenüber einer Einwohnerzahl von 1822 im Jahre 1900 ist diele nach der letzten Volkszählung auf 2350 emporgestiegen. Während damals nach Konfessionen gegliedert 1682 Evangelische, 49 Katholiken und 91 Israeliten vorhanden waren, zählt heute die Statt 8816 Evangelische, 83 Katholiken und 51 Israeliten.
Auch über die Geschichte Niodas während des Weltkrieges und in der Nachkriegszeit wäre gar vieles zu sagen, worauf indessen mangels Raums in diesem Aufsatz verzichtet werden muß. Nur andeutungsweise sei gesagt, daß auch unsere Stadt an begeisterungsvoller Opferwilligkeit und Ovferfreu« digkeit, an Spendung von Liebesgaben, Derwun- detenpflege u. o. m. Großes, ja in vieler Hinsicht Vorbildliches geleistet hat. Was in dieser Hinsicht ge> scheheu ist, wird ein unvergängliches Ruhmesblatt in der Geschichte unserer Stadt für alle Zeiten bilden. Die schmerzlichsten Opfer aber, die sie dem Vaterland hat bringen müssen, sind die 59 braven todesmutigen Heldensöhne, die im männermordenden Streit ihr Leben haben lassen müssen oder an den Folgen des unseligen Weltkrieges gestorben sind.
Und nun zum Schluß noch ein Wort über Geist, Charakter und Eigenart des Niddavolkes. Seine vornehmlichen Wesenseigenschaften sind: seine ausgesprochen friedsame Gemütsart, ein stark ausgeprägter Heimatsinn mit einem oft rührenden Am hänglichkeitsgesiihl an alles Heimatliche, Menschen wie Dinge, und ein für das Religiöse, Edle, Gute empfindliches Gemüt. Dabei ist der Niddaer vor Grund seines Wesens zur Geselligkeit und harmloser Fröhlichkeit geneigt. Trotz aller politischen Parteiunterschiede vollzieht sich der gesellige Verkehr alle zeit in harmonischer Weise. Standes- und Klassengegensätze kennt man in Nidda nicht. Und die Gast lichkeit der Stadt erfreut sich eines nicht minder guten Rufs als die Güte seiner Gasthäuser und die gewinnenoe, entgegenkommende Wesensart seiner Bürgerschaft Fremden gegenüber, von denen Nidda immer mehr als eine Stätte wohliger Rast auf; gesucht zu werden pflegt. — Wer Nidda noch nicht kennt, versäume nicht, ihm einen Besuch abzustatten, er wird ihn nicht zu bereuen haben.
Dem „Gießener Anzeiger" aber, dem wir zu seinem 175jährigen Jubiläum auch an dieser Stelle die herzlichsten Glückwünsche entgegenbringen, wisien wir es Dank, daß er dieses howerfreuliche Ereignis zum Anlaß genommen hat, in so feinfinniaer Weise durch Herausgabe dieser Festschrift der lieben ober« hessischen Heimat ein dauerndes Denkmal zu er« richten. Er hat sich dadurch selbst ein unvergängliches Ehrenhenkmal gesetzt, durch das er, deß sind wir gewiß, sich zu dem großen Heer seiner Leser und Gönner viele neue Freunde hinzugewinnen wird. Semper in melius!
Ortenberg.
Von Pfarrer Kahn, Ortenberg.
Der Namen des Städtchens begegnet dns in alten Zeiten in der verschiedensten Schreibweise als Orthen-, Orthin-, Ortemberch, Ordembergc (so auf einem Denar des Rosemann von Kempenich um 1260); die einen Forscher leiten den Namen von dem keltischen ordan = steil ab, andere wieder glauben, daß er soviel bedeute wie „zum Berge des Ortho gehörig ', eines alten Ritters der gleichnamigen Burg. Jedenfalls kommt der Name schon 1166—1176 in unmittelbarem Zusammenhang mit „den Herrn von Büdingen" vor. Bereits im Jahre 1266 besitzt Ortenberg Stadtgerechtigkeit, in demselben Jahre soll auch das noch heute stehende Obertor gebaut worden {ein. Aus diesem Jahre stammt auch das älteste in Urkunden erwähnte Stadtsiegel, welches eine Pforte mit Mauern und Zinnen, Hauptturm und zwei (Seitentürmen zeigt und die Umschrift „Sigillum Divium De Ortenberg“ trägt.
Im Laufe der Zeit wechselte Ortenberg oft feine Besitzer, die Herren von Breuberg, Trimoerg, Hohenlohe, Brauneck, Eppenstein, Wertheim und Weinsberg werden als solche genannt. Im Jahre 1357 teilen sich durch einen Vertrag (siehe O. Buch) Konrad von Weinsberg, Konrad von
fthuhuDctren,
Auch in sozialer Hinsicht hat Nidda im Lauf der Jahre bemerkenswerte Fortschritte gemacht. Eine wohlgeordnete Armenpflege in Verbindung mit der Wirksamkeit des Vereins „Krankenpflege" und einer sehr lobend anzuerkennenden Prioatfürsorgetätigkeit haben Jahrzehnte hindurch, auch während der Kriegszeit, eine überaus dankenswerte Tätigkeit in unserer Stadt entfaltet, ebenso wie ihr auch die im Jahr 1879 ins Leben gerufene Kleinkinderschule zu großem Segen gereicht. Auch zweier Stiftungen aus alter Zeit darf hier nicht vergessen werden, der sog. Krugschen Stiftung von Kriegsgerichtsrat Earl Wilh. Krug aus 1763, der fein gesamtes Der- Mögen — 6000 Gulden — für charitative und gemeinnützige Zwecke hinterlassen hat, und die Hospitalstiftung von dem Kammermeister Reinhard Abel und seiner Frau aus dem Jahre 1876. Wenn die erstgenannte Stiftung auch infolge der Inflation ihre Bedeutung verloren hat, wirkt die letztgenannte dock heute noch in sehr segensreicher Weise. Sie ist bestimmt, fromme, betagte Leute, auch Kranke, für den Rest ihres Lebens aufzunehmen und tzu erhalten. Nicht vergessen werden darf auch die Fülle von Wohltaten und Segnungen sozialer Art, die im Lauf vieler Jahrzehnte von Der Bezirkssparkasse Nidda in Stadl und Bezirk hinausgegangen sind. Dies muß man ihr Dank willen, auch wenn sie z.Z. infolge der allgemeinen Geldnot nicht mehr in der Lage ist, in gleicher
früher bedeutsame Berufsarten allmählich ver- fdpvunben, wie z. B. die Zünfte der Leinweber, Sttumpswirker, Häfner, Seiler, Bierbrauer, Leim- fieber, während anbere Gewerbe sich durch zähen Fleiß und Eifer und hervorragende Tüchtigkeit zu hoher Blüte aufgeschwungen haben. Das gilt am meisten wohl von der Niddaer Metzgergilde, die sich weithin des besten Rufs erfreut und namentlich hinficktlich des Fleischwarenversands nach auswärts manche der oberhessischen Schwesterftädle überflügelt hat. Auch die Bäckereien, die sich in letzter Zeit zum Teil zu Feinbäckereien und Konditoreien entwickelt haben, stehen auf zeitgemäßer Höhe, selbst ein treffliches Casö fehlt nicht am Platz, ebenso wie sich die Niddaer Gasthäuser und Wirtschaften mit Recht großer Beliebtheit erfreuen.
Gleich dem wirtschaftlichen, insbesondere auch dem gewerblichen und geschäftlichen Leben hat auch die kulturelle Entwicklung der Stadt mehr und mehr zeitgemäße Fortschritte gemacht. Die seitherige Höyere Bürgerschule ist zur Realschule avanciert, auf deren Zukunft man große Hoffnungen setzt. Achtung und Anerkennung in weiten Kreisen erfreut sich auch die Gewerbeschule, die als Bildungsstätte für einen gediegenen Handwerkerstand für Nidda und Umgegend von besonderer Bedeutung ist. Auch die nun mit sechs Lehrkräften besetzte Volksschule ist in steter Aufwärtsentwicklung begriffen. Daß es auch an ernster Pflege der Kunst, insbesondere auf musikalischem und gesanglichem Gebiet nicht fehlt, ist bei dem töne- und liederfrohen Nidda- völklein selbstverständlich, wenn auch die vor- hanbenen Kräfte noch mehr, als es gesd)ieht, nutzbar
bau aus etwa bem Enbe bes 16. Jahrhunderts mit schönem Portal im Renaissancestil, ehedem der Sitz der Grasen von Nidda, jetzt der Amtsgerichtsbehörde dienend. — Außer diesen wichtigeren Bau- Denfmälern weisen auch noch der alte Friedhof, Reste der alten Stadtmauer, die Vorstadt „Raima" und zahlreid)e, meist hochgiebelige, im Innern architektonisch interessante altehrwürdige Bürgerhäuser auf das hohe Alter des Städtchens unzweideutig hin.
Man sieht es nicht allzuviel, was die Stürme der Jahrhunderte Und der Zahn des großen un» erfättlid)en Nagetiers „Zeit" in unterem Städtchen aus der Urväter,^eit übrig gelassen haben, und doch ist es für besinnliche Gemüter genug, um sich immer wieder einmal von dem geheimnisvollen Zauber der Altehrwürdigkeit fesseln zu lassen.
Zahlreich und viel fad) erschütternd waren auch die Geschicke mancherlei Art, von denen im Lauf der Zeiten Nidda heimgesucht worden ist. Es würde zu weit führen, an dieser Stelle näher über sie zu berichten. Das Furchtbarste, was der Stadt und ihrer Bevölkerung wohl widerfahren ist, war die Pestepidemie, von der die letztere in den Jahren 1634—1638 befallen wurde. Grausige Bilder werden aus jener Zett durch den Chronisten berichtet. Im Jahre 1635 wird die Zahl der dem tückischen Würgengel zum Opfer gefallenen Personen auf 3—4000 geschätzt, an manchen Tagen wurden 12—18 der Seuche erlegene Personen bestattet. Unter den Toten waren 9 Pfarrer von Nidda und der Umgegend. Da es zuletzt an Särgen fehlte, wurden die Leichen oft nur notdürftig mit Stroh umwickelt in Massengräber verscharrt. Doch genug von dieser Epoche der Schrecken und Verheerung, die eins der traurigsten Kapitel der Altgeschichte unserer Stadt bildet.
Wir wenden unsere Aufmerksamkeit nunmehr dem neuzeitlichen Nidda zu und betrachten in ge» ttängter Kürze seine Entwicklung im vorigen und brefem Jahrhundert, insbesondere in den letzten 50 Jahren.
Nidda war seit 1821 Sitz eines Canbratsamts und seit 1832 Sitz eines Kreisamtes, das im Sturm« fahr 1848 durch eine Regieningskommission ab« gelöst wurde, bis 1852 das Kreisamt wieder in feine Rechte trat. Infolge der Neuorganisation des Verwaltungswesens im Jahre 1874 ging Nidda feines Kreisamtes verlustig. Daß diese Tatsache, mit der zugleich der Wegfall verschiedener mit dem Kieisamt zusammenhängender Nebenämter, jo z. B. bes Kreisbatiamts, des Kreisveterinäramts ufw. verbunden war, die Entwicklung des städtischen Gemeinwesens ungünstig beeinflussen mußte, liegt auf der Hand. Der Verlust der Kreisbehörde ist bei der Bevölkerung heute noch nicht völlig verschmerzt, und in der Tat ließen wichtige Umstände, jo insbesondere die zentrale Lage der Stabt im Mittelpunkt des Kreises und ihre guten Bahnverbin- düngen nach vier Richtungen hin, Nidda als Kreisstadt ganz besonders geeignet erscheinen.
Indessen, trotz dieses Verlusts und mancherlei stiefmütterlicher Behandlung, die Nidda feit jener Zeit erfahren hat, barf es boch heute auf eine im allgemeinen erfreuliche Entwicklung zurückblicken unb hat, auch ohne Kreisstadt zu sein, doch eine ganze Reihe von behördlichen Drganifationen auf- zuweifen. Es besitzt an Reichsbehörden: Eisenbahn- amt, Postamt, Finanzamt, Zollamt; an staatlichen Behörden: Amtsgericht, Notariat, Finanzkaffe, Forstamt, Kreisvermesiungsamt, Landkrankenkasie für den Kreis Büdingen, Kreisltraßenwartei; an Schulen: Realschule, Gewerbeschule mit Fortbil- dungsschule und Volksschule; an kirchlichen Behörden ein en. Pfarramt mit zwei Pfarrern, ein kath. Pfarramt unb eine israelitische Religionsgesellschaft, außerbem besteht eine sog. lanbeskirchliche Vereinigung der Chrischona mit eigenem Vereins« chaus. Die freien Berufe sinb vertreten durch zwei Rechtsanwälte (von denen der eine zugleich Notar llt), drei praktische Aerzte, einen Zahnarzt, einen Dentisten. Trägt hiernach Nidda bis zu einem ge-
< wissen Grade den Charakter einer Beamtenstadt, . so gibt ihm boch bie Tatsache, daß der größere Teil der Bevölkerung Landwirtschaft betreibt, ein im wesentlichen landwirtschaftliches Geprcig?. Der Betrieb der Landwirtfchaft geschieht von den durchweg eifrig vorwärtsstrebenben Grundbesitzern zumeist nach rationellen Gesichtspunkten unb unter fleißiger Benutzung neuzeitlicher technischer Hilfsmittel. Großgrundbesitzer find nur vereinzelt vorhanden und nicht etwa mit den „ostelbischen" Berufs« genoffen vergleichbar, während andererseits bie Kleingrunbbesitzer vielfach irgenbein Hcmbwerk im Nebenberuf (bisweilen auch alsHauplberuf) betreiben. Durch bie in den letzten Jahren durchgeführte Feld- bereinigung haben die landwirtschaftlichen Betriebs« Verhältnisse eine bemerkenswerte Besserung erfahren.
Besonderer Beachtung würdig erscheint der Niddaer Handwerker- unb Gewerbestand, der sich im Lause der Zeiten zu einer sehr erfreulichen, Achtung gebietenden Höhe emporgearbeitet hat. wenn auch von dem allgemeinen wirtschaftlichen Elend gerade auch dieser Stand in schwere Mitleidenschaft gezogen worden ist. Zwar sind einige
bryi'ncr 6uchdruckvolltn
y


