Ausgabe 
29.9.1925
 
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Ochsen, 42 Dullen, 934 Färsen unb Kühe, 311 Kälber, 248 Schafe. 1027 Schwein«.

Bornotizen

- TageSkalender für Dienstag Stabttfreaier: 7>. Uhr .Luftiger Abend" von Professor Marccll Salzer. Deutscher Reichs- bankgläubiger-Vcrband 7 ilfrr Saalbau Sauer Vortrag.

AuS dem S t a d t t h ea t e r b u r e a u wird unS geschrieben: Wir weilen in letzter Stunde noch einmal auf den heute stattfinbenden einmaligenHeiteren Abend" von Pro­fessor Marcell Salzer hin.

Landkreis Gießen.

t Lauter, 28. Sept- Die hiesige Feld- bcccinigung hat sehr gute Fortschritte gemacht, so daß mit der Bestandsaufnahme bereits be­gonnen ist. Gleichlaufend soll auch die Dränie- eng auEführt werden. Die Kosten werden Teil durch Erhebung vom Grundbesitz, zum Teil durch Berkaus von Massengelände gedeckt werden. - Durch Beschluß des Gemeinderats «oll die sehr veraltete und den Anforderungen aurchauS nicht mehr genügende Feuerspritze du>ch eine neue ersetzt werden. Die Bürger- meifterd hat bereits dementsprechend Schritte unternommen.

Arris Friedberg.

5 Dad-Rauheim, 29. Sept Den Ab­teilungen Butzbach und Bad-Aauhetm der Deutschen Kolonialgesellschaft ift eS gelungen, Admiral v. Mantetz, den Leiter deS Instituts für Marinegeschichte und Borstand des Archtvs der Marine, den Verfasser deS Buches2luf See unbesiegt", zu einem Lichtbildervortraa über die Skagerrakschlacht in oberhefsischen Orten zu gewinnen. Hier spricht der Redner am 7. Ott.

Butzbach, 28. Sept. Die Beigeordneten- wahlen im AmtSgerichtSbeztrk Butzbach verliefen ohne erbitterte Wahlkämpfe: sie zeigen im Gegenteil, daß in den meisten Gemeinden größte Einmütigkeit herrscht Zu Stichwah­len kommt es im ganzen Bezirk nicht. GS lie­gen die folgende Ergebnisse vor: Ein stim­mt g wieder gewählt, ohne daß Gegenkandidaten aufgestellt waren, wurden die seitherigen Beigeordeten: Peter Häuser in Hiebet- Weisel, PH. W. Müller in K t rch-G öns, H Schimpf in Ostheim, Schäfer in H o ch- Weisel, Dalthaset Huth in Langenhain- Ziegenberg, M. Philipps in Fauer­bach v d H., Hofmann in Bodenrvd, Kon­rad Ruppel in Maibach, Gg. A. Streb in Griedel, Haub in TraiS-Münzenberg Etwas lebhafter ging eS, aber ohne die im Wahlkamps gestatteten Formen zu überschreiten, in den Orten zu, wo 2 Kandidaten ausgestellt waren. Es blieben Sieger: in Pohl-Gon S Kollmar, in Münfter Franz Wißbach. in Sambach Hch Doller V., in Münzen berg Otto Enders II.

fr. Rieder-Florstadt, 27. Sept. Bei der heutigen Deigeordnetenwahl gaben von 1121 Wahlberechtigten 911 ihre Stimme ab. ES fielen 380 Stimmen auf den seitherigen Bei­geordneten Zimmenneister Harsch unb 522 Stim­men auf den Kandidaten der SPD., Landtags­abgeordneten und Gastwirt Anton Q u f. 9 Stim­men waren ungültig. Der Gemeinderat be­schloß. für den Kochunterricht Raum und Geräte zu stellen. Da der infolge Abbau frei­gewordene Saal inzwischen anderweitig benutzt wurde, bietet die Raumfrage Schwierigkeit, die aber überwunden werden wirb. Der Auto­verkehr nach Friedberg ist wegen Repa­ratur der Straße sehr behindert. Die Wagen fahren über Bönstadt. Assenheim, Bruchenbrücken nach Friedberg und brauchen fast die doppelte Fahrzeit: das ist besonders für den ersten Zug morgens und den letzten abends sehr unangenehm wegen der frühen Abfahrt bzw. späten Ankunft. Der Fahrpreis ist derselbe geblieben. Etwa Ende dieser Woche wird wohl der Verkehr auf der neu hergerichteten Straße wieder auf genommen werden können. Der Flugtag in Bruchen­brücken lockte trotz' der schlechten Witterung sehr viele Zuschauer von hier an. Aber auch die Da-

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fpb. H ö d) ft a. M.. 29. Sept. (Eigene Drahtmel- bung.) Beim Fischfang im Main wurde der fischer- meister W e i n g ä r t n e r mit seinem Gehilfen Heger mit dem Boot in b I e Strömung des Nabelwehres hineingetrieben. Do» Boot fiiUtc sich mit Wasser unb sank unter. Die beiden Fischer wurden von den hochgehenden Fluten fort- gerissen und ertranken. Die Leichen konnten noch nicht geborgen werden.

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heimgebliebenen konnten am Dorsausgang nach Friedberg die Kunftflüge und den Fallschirm­absprung verfolgen.

am. Staden, 29 Sept. Bei der Sonntag.

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Hassia-Bezirkstag in Gieszen.

Sonntagnachmittag tagte im .Postkcllct" der Bezirkstag der Kriegervereine des Bezirks Gießen. Sämtliche Ukrcinc v.uren erschienen bis auf Treis a. d. Lda, der sich ent- fchuldigt hatte. Der Dorfitzende begriitite mit herz­lichen Dorten den Präfidenten der Kriege:- kameradfchaft »Hassia", Oberft Schliepdake. die zahlreich vertretene Gießener Stauengru >oe und den Redner deS TageS. Oberwachtn.'.Ilrr Klee- Butzbach Pros. Dr. Krämer betonte, baü es eine bei wichtigsten Aufgaben der Krieger­vereine fei. für die Opfer des Krieges mit aller Kräften einzutreten. Anschließend berichtete der

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Bekanntmachung.

Der Vorstand des Hessischen Hauptvereins der Gustav-Adolf-Stiftung hat mir folgendes Schreiben übermittelt, das ich auf Wunsch des Vereins hiermit zur Kenntnis der Bevölkerung bringe.

Gießen, den 28. September 1925.

Der Oberbürgermeister. Keller.

Es drangt uns, dem bei verschiedenen Gelegenheiten seitens des Zentralvorstandes ausgesprochenen Dank an die Stadt Gießen, ihr Oberhaupt und ihre Bewohner, den unsrigen hinzuzufügen.

Der reiche Flaggenschmuck, die überaus gastliche Aufnahme, die warmherzigen Begrüßungsworte des Herrn Oberbürgermeisters, die hingebende Teilnahme der evangelischen Bevölkerung an allen Ver­sammlungen hat mit dazu beigetragen, diese 70. Hauptversammlung des Gustav'Adolf-Vereins zu der wohlgelungensten aller bisherigen Ver­anstaltungen zu machen. Wir sind dafür der Stadt Gießen in allen ihren Gliedern zu herzlichstem Dank verbunden. Die Erinnerung an die Fest­tage in Gießen wird sich unauslöschlich dem Gedächtnis aller Teilnehmer, sonderlich der ans dem Ausland erschienenen, einprägen".

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Kürze wieder eröffnet werden. Don leiten der Arbeiterschaft befürchtet man, daß mit dem I Wiederbeginn der Arbeit eine Kürzung der Löhne verbunden fein wird. Die Arbeit der Drefchmaschine in der Ebene ift vieler­orts beendet, ober geht ihrem Ende ent­gegen. Das Drechen ging flott vonstatten. fo fraß im allgemeinen die Landwirte mit weniger Drefchstunden als im Vorjahre rechnen durften. Während in der Vorkriegszeit 34 Mk für eine Stunde bezahlt wurden, lag der Preis in diesem Jahre über 8 Mk. Erst gegen fsnde der Drefchsaifon senkte er sich unbedeutend.

)( Gonterskirchen. 28. Sept. Gestern stattete die Stahlhelmgruppe Rup­pertsburg in ihrer schmucken Uniformierung, S führt von ihrem Leiter K. Reede, unserem orfe einen Besuch ab. Obgleich eine öffentliche Bekanntmachung nicht erfolgt war. fanden sich bald zahlreiche Hörer mit den Gästen bei Gast­wirt Aug. Graf zusammen, um sich über die Bestrebungen des Stahlhelm aufklären zu lassen. Es bildete sich eine Ortsgruppe, der alsbald 15 Kameraden bei traten. Gruppenführer wurde Kamerad Rudolf Lind. Rach der feierlichen Verpflichtung wurde die Derfammlung mit dem Gelang eines Stahlhelm» und deS Deutschland­liedes geschloffen.

Mreid Alsfeld.

X Alsfeld, 28. Sept. Nach längeren Der Handlungen mit dem Hessen-Flieger-Verein für Luft­fahrt in Darmstadt ist es nunmehr gelungen, den Ölugtag für Alsfeld zu sichern. Dieser finde, am Sonntag, 4. Oktober, auf dem Gelände der sogenannten Gauchswiese, in nächster Nähe ber Stadt gelegen, statt. Es werden Kunst- und Sturz- flüge, Hallschirmabstiirze, Passagierflüge veranstaltet. Am Abend findet in der dem Hessen-Flieger-Perein von der Stadt unenigeltlid, zur Verfügung gestellten Oest Halle auf dem Lindcnplatz ein 5 e ft b a II mit liegerehrung statt. Oer Veranstaltung, die sicherlich eine grofoe Anziehungskraft auf die Bevöl- rung in Stadt und Kreis Alsfeld ausüben wird, wäre besseres Wetter als am vergangenen Sonntag zu wünschen. Die Veranstaltung beginnt um 3 Uhr nachmittags.

Homberg a. d. Ohm, 26. Sept. Gestern nachmittag entlud sich ein schweres Ge­witter in unserer Gegend, begleitet von hef­tigem Ha gelfchlag. Stellenweise lagen die Hagelkörner so dicht auf der Erdoberfläche, daß man annehmen formte, es handle sich um eine Schneeschicht. 3m Dafaltwerk derMittel­deutschen Hartsteinindustrie" fuhr ein Blitzstrahl in eine hn Dau befindliche Qlrbeiterunter- kuns tsstelle. drei frort beschäftigte Maurer wurden gelähmt.

dp Groh-Felda, 27. Sept. Durch das an­haltende Regenwetter ist die Orummeternte hier immer noch nicht beendet. Ein großer Teil der- selben ift überhaupt nicht mehr zum Futtern ge­eignet, so daß den Landwirten ein großer Schaden entsteht. Sollte das Wetter sich nicht bald ändern, so ist auch die Kartoffelernte gefährdet, die vor wenigen Wochen noch sehr aussichtsreich war.

<5p Windhausen, 27. Sept. Heute fand hier der diesjährige außerordentliche Vertretertag des Schwalm-Antrift-Fulda-Sängerbundes statt. Trotz schlechten Wetters waren sämtliche Vereine vertreten. Drei Anträge für das nächstjährige Bundesfest lagen vor, unb zwar von den Vereinen Ermenrod, Kestrich und Maulbach. Mit Rückficht darauf, daß Ermenrod schon einmal zurückgetreten war, wurde ihm das Bundesfest zugesprochen, so daß wir also nächstes Jahr, wahrscheinlick kurz nach Pfingsten, wieder in der hiesigen Gegend ein großes Sängerfest haben werden. Der Gesangverein in Ermenrod ver­bindet mit demselben, wie man hört, feine Fah­nenweihe. Ein Wertungsstngen, wie dieses Jahr, soll in dem Bund im nächsten Jahr nicht statt­finden. Der Gesangverein von Windhausen um- rahmte die Tagung durch den Vortrag einiger Lieder.

Starkenburg nnv Rheinhessen.

* Darmstadt, 29. Sept. 3n Rheinhessen rechnet man bei der kühlen und nassen Witterung, die die Ausbreitung der Rebenfäule ungemein för­dert, mit einer verfrühten Weinlese. Es fehlt an der nötigen Sonnenwärme, um die Trauben zu einer guten Ausreise zu bringen. ____

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gewählt. Der ®egcn!anbifrat Heinrich Dörtler IV. erhielt 77 Stimmen. Die Wahlbeteiligung war sehr stark. Infolge ber letzten Regentage ist das Waller der Ridda bis an freu Uferranfr ge­stiegen. Die Wiefen ft eben teilweise schon wieder unter Wasser.

Kreis Büdingen.

!! Bübingen, 28. Sept. Da» oon dem Für­sten zu ^jenburg und Büdingen bewohnte hiesige Schloß, dessen älteste Teile bis in das 12. Iahrhiin- bert zurückreichen, ist feit längerer Zeit von einer großen Gefahr bedroht. Dor ki.rzem ift in Derjcfie- benen Räumen, wie imKrummen Saale" unb den Mädchenzimmern über der Kapelle ein gefährlicher Schädling, ber Messina käfer, festgestellt wor­den. Das Auftreten des Käfers ist bis jetzt nur an zwei Stellen in Deutschland, nämlich der West- P r i g n i tz und Genthin nachgewiesen. In letz­terem Ort mußte der seit Jahren geführte Kampf gegen den Messingkäfer als aussichtslos auf­gegeben unb das von ihm befallene Haus abge-

im Schloß bie kleinen Käferchen gefunden, ihnen aber keine Bedeutung bcigcmelfen, bis vor kurzem es immer öfter öfter oorkam, daß den Hattsmäd- chen ganz neue Kleider zerfressen waren, und man fand, daß dies nicht Motten taten, sondern der ge­nannte Käfer. Er wurde bann auch als der gefürch­tete Messingkäfer erkannt. Eine Bekämpfung des Infekts ist sehr schwierig, da die Larven sich im Holz ber Wände unb Fußböden aufhalten und diese zerfressen. Die Käfer selbst sollen erst nach der Eiablage die schützenden Wände usw. verlassen und an das Tageslicht kommen. In den nächsten lagen soll vom fürstlichen Bauamt mit dem Aufreißen der Fussböden begonnen werden. Hoffentlich wird man Herr über den Schädling. Man glaubt, daß er vom Militär beim Rückzug eingeschleppt worden ist.

Kreis Schotte».

XIX. Schotten, 29. Sept. Wie man hört, sind wiederum zwei Kraftfahrzeuglinien geplant, um den Vogelsberg immer mehr dem Verkehr zu erschließen. So ist eine Linie gedacht UlrichsteinGroß-Felda mit Anschluß nach Schotten unb Alsfeld. Diesbezüg­liche Besprechungen haben bereits ftattgefunben unb die Verhandlungen sind eingeleitet. Die andere Linie soll von Schotten über Ulfa nach Hungen gehen. Auch hier haben die Verhandlungen bereits begonnen.

XIX. Schotten, 29. Sept. Anfangs Oktober wird hier ein für die gefallenen hessischen Forstleute errichtetes Denkmal eingeweiht werden. Es befindet sich auf dem nahen Altenburgkopf und ist bereits fertiggeftellt.

., ?" Ober-Schmitten, 23. Sept. 3m Laufe ber vergangenen Woche wurden an dem hiesigen Da hnhose über 3000 Zentner Aepfel verladen. Damit ist aber die Lieser- sähigkeit ber Obstzüchter unseres Bezirks nicht erschöpft, sondern man rechnet damit, dost sich der Versand auf die doppelte Zahl erhöht, daS Tasclobst nicht in Betracht gezogen. Den größten Teil des Obstes liefert Ulfa mit feinen aus­gedehnten Obstanlagen und gut gepflegten Obst­bäumen. Auch StvrnfelS, Unter- und Ober-SchmiHen können viel Aepfel absehen. Die Waggons rollen in der Hauptsache nach Württemberg, das klassische Land des Aepsel- weins, deS sogenannten .M v s ch t. Dort ist die Obsternte in diesem Jahre sehr schlecht aus­gefallen, so daß es weder den eigenen Bedarf befriedigen noch nach auswärts liefern kann. Diese Mißernte kommt unseren Obstzüchtern, die in diesem Jahre auch mit einem vorzüglichen Tafelobst aufwarten können, sehr zu statten unb vielleicht dürfen wir es in den nächsten Jahren erleben, daß unser vberhessifches Obst nicht mehr hinter dem süddeutschen zurückstehen muh, wie es seither üblich war.

? Eichelsdors, 28. Sept. Der Be­trieb des hiesigen Dasaltwerkes, der vor einiger Zeit eingestellt wurde, soll in aller

zwei Drittel Mehrheit wurde die obligater Einführung des hessischen DerbandSorgnnöH.'fsi- fcher Kamerad" beschlossen: vom 1. Januar wird danach jedes Mitglied daS Derbandsbiatt er­halten Der nächste 'Verbandstag findet in Din- a c n «Rheinhessen) statt, ober, falls die Fronzolen dieS nicht gehalten, in Schlitz. Die neue Ehrung seitens beiHassia". nämlich den silbernen Fab- ncnnagel, erhalten bie Kriegervereine: Steint-ich, Gießen unb Watzenborn-Steinberg. Der älteste KtiegetDerein des Bezirks ift Lollar, er besteht 31 Äahre und etbält alS Auszeichnung ben goldenen Fahnennagel. Der Präsident der $.ihta Oberst S chliephake. spricht sodann feine Freude aus über den starken 'Besuch deS Bezirks­tags und kommt auf verschiedene wichtige Fragen im KriegerberetnÄtoefen zu sprechen, v M nter- stützungswesen, Veteranenbeihilfen unb Altvetera­nenunterstützungen. Gin großes Arbeitsgebiet sei daS Fürsorgewesen für die Kriegsopfer, in St r. kenburg ist die Zahl der Kriegebeschiidigten inner­halb der Hassia vielfach größer als im Reichs­bund. Heber das Versicherungswesen entspinnt sich eine Aussprache, es werden Ausllirungen im .Hessischen Kamerad" dringend gewünscht.

Von größtem Interesse war der Vortrag des Kameraden Klee-Butzbach über .Dio Or­ganisation deS rf or g etne < c i. s?. Seit 1. Januar 1925 ist innerhalb der Haslia eine Organisation der Kriegsbeschädigten unb Hin' r bliebcnen im Entstehen begriffen, die von r Landesgruvpe bis zur Bezirks unb Ortsgruppe heruntergehen. Kriegerwitwen können al" rrJl- berechtigte Mitglieder behandelt werden. Für ie Kriegsbeschädigten und Hinterbliebenen ift e ne auskömmliche Rente anzustreben. Die Kosten . -r KriegSbeschädigten-Organisativn folfcn seit- ns v er Halsia finanziert werden 3m Bezirk 2utzbact> Bad-Rauheim hat der Reichsbund nur noch .v?ct Gruppen, alle übrigen haben sich den Krieger­vereinen angeschlossen. Das zeigt, daß r-n: an' rrc Orgmnsation als Die Hassia n^cht nötig ist, ntfr daß sich die Kriegsopfer bei ber Hossio sicher vertreten fühlen und feine besonderen Beiträge leisten müssen. Heute ums acht die Lane ^gruppe bereits 11000 Mitglieder, welche den Zweck hat. im Wohnungsbau 'ur Kriegsopfer zu sorgen.

Rächst« Woche findet in G i e ß e n eine Ver­sammlung der BezirkSobmänner aus Oberhessen ftati, die über wichtige Organi- sationSfragen verhandeln werden. Zum Bezirks- obmarm für den Bezirk Gießen wurde ber sch-ver- kriegSbefckädigte Kamerad Döhn-Lostar gewählt.

Oberst Hchliephake teilt mit, daß zum ReichSkriegertag in Leipzig (17. bis 19. Oktober) über 100000 alte Soldaten gem-.Idet seien, der Andrang sei ung^euer. Rachdem ein Mitglied den DezirkSta'g zu der erfolar?ichen Tagung beglückwünscht Hatto, schloß ber Vor­sitzende die Versammlung.

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