Ausgabe 
29.4.1925
 
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April. ITO.) Mm-Aastau-Süb Automobil-KlubS toindiglcitS- önigstein im der finbet am tetcr lange Aund- über tzeilmstali nburgcr CHaustee ührt nur die Ort flchith teil ton m 15. Bai 1925,

Z llhr. TDirtldpaftsmeldungcn 7 bis J.30 llhi: Stenographischer Fortdlldungskursue. für alle Systeme (Diktat von 80 Silben aufwärts 7.3? bi» 8 ilbrRüifen und Reifevedebr im QHtei- tum. Dort rag von Dr. Schwarzlole 3.30 bis 930 ilbr. ilebertraqung von Äaffcl Alte Proust. Kavalleriemärsche. Gespielt von der Vereinigung ehern. Trompeter des aktiven Feldari -Rgls Rr. 11. 9.30 Uhr. Rächt ichtendienst 'Bkiicnnel düng, Sportbericht. 10 bi» 11 Uhr- Bunter Abend und Uebertragung aus dem Hause eines Frank- fuder Hörers

Wirtschaft.

Dauernde Adsatznot im Nuhr6erqbau?

Wird da» Jahrcsergebnis von 1924 in Stein­kohle und Braunkohle zusammengefasst und dabei der Verbrauchswert der letzteren im Vergleich zur Steinkohle mit zwei Reuntel eingesetzt, so erhält man laus Steinkohle umgerechnet, eine deutsche Gesamtjahresförderung in Steinkohle von rund 1461,THifl. To. Das Und rund 70 Proz. des Ergebnisses von 1913 für Deutschland ir. seinem damaligen Bestände ober von 91.5 Proz. der­jenigen Kohle, die Deutschland in seinen heutigen Grenzen im 3abrc 1913 hervorgebracht hat. Dir'e 146' ,- Mill. To bedeuten gegenüber dem t gebni^ des Jahre» 1923 mit seinen rund nur 88' Mill Do. Kohlengewinnung einen gt " en Fortschritt, bleiben oder noch beträchtlich hinter den rund 160' Mill. To. JahreSerzeugung in 1922 Aurud Um so eigenartiger must die jetzt bereit» seit längeren Monaten bestehende Absatz­not der deutschen Kohle berühren.

Don einer die Bedürfnisse der normalen deutschen Wirtschaft übersteigenden Kohlenerzeu- gung kann nicht die Rede fein. Daraus weifen schon die deutschen Berbtauchszahlcn an Kohlen in den Jahren 1913 und 1922 hin. Für das Deutschland in seinen heutigen Grenzen ist ein vorkrisgSmässiger Verbrauch an Kohle (Förde­rung und Einfuhr abzüglich Ausfuhr) in Stein­kohle beschnei und den Zechenselbstverbrauch sowie dicBDeputalkohle einbegriffen von jährlich rund 156 Mill. To. ermittelt; für da? Jahr 1922 hat sich ein Jahres bedarf von rund 150 Mill. Do. ergeben. Diesen deutschen Jahresverbrauchszahlen von 1913 und 1922 steht die wesentlich geringere von 1924 mit nut rund 134 Mill. To. gegenüber. Sie tst ein Beweis für die Lähmung de» ganzen deutschen Wirtschaftslebens im Jahre 1924; denn die deutschen Kohleneinfuhr- und -ausfubrzahlen zeigen in 1922 und 1924 feine nennenswerten Verschiedenheiten; annäbernd das Gleiche gilt für die Kohleneinfuhr des Jahres 1913, während die Ausfuhr dieses Jahres mit ihren damals rund 46 Mill. To. angesichts unserer inzwischen eingetretenen Kohlengebietsverluste hierbei der Vergleichsarbeit entbehr: Der Unterschied döst deutschen Koblenverbrauchszahleit von 1913 uno 1924 mit 22 Mill. To. Steinkohlen bedeutet einen Ausfall von annähernd 23 Milliarden P. S., um den die deutsche wirtschaftliche Betätigung im Jahre 1924 hinter derjenigen des Jahres 1913 zurückgeblieben ist.

Stehen der rückläufigen Wirtichaftscntwick- lung sind auch noch andere Momente nicht ohne Einfluss auf den deutschen Kohlenverbrauch ge­blieben. In erster Linie ist der unverkennbare Fortschritt in der Wärmewirtschaft zu nennen; ferner die starke Abkehr der deutschen Eisen­industrie von der Verwendung des Minetteerzes und sein Ersah besonders durch Schwedenerze, bei deren Verhüttung wesentlich geringere Kohlen­mengen gebraucht werden; sodann kommt in Be­tracht die vermehrte Ausnutzung der Wasser­kräfte und die Fortschritte in der Elektrifierung der Eisenbahn und anderer grosser Kohlenver­braucher; auf diese Ursache wird z. D. der in -Höhe von etwa 25 Prozent geschätzte Rückgang im Kohlenverbrauch der Schweiz zurückzuführen feien, die gegenüber einer deutschen Einfuhr an Brennstoffen in Höhe von rund 2>.- MMionen Tonnen 1913 nur noch eine Menge von rund 320 000 Tonnen im Jahre 1924 (also nur noch etwa 12 Proz.) hereinge­nommen hat Schließlich kommt als Abschwä­chungsfaktor in bezug auf den Kohlenverbrauch auch die fortschreitende Umstellung der Schisfahrt auf den Gebrauch von Del als Heizstoff in Be­tracht, ein Prozeß, der sicherlich mitgewirkt hat. um z. B. die Bunkerverfchiffung Großbritanniens

von rund 21 MUI. To. in 1913 aut rund 17.7 Mill Do. in 1924 zurückzubringen

Alle diese Gründe find von dauernder Ad; teilweise werden sie sich noch verschärfen Man wird gut tun, auf diese Entwicklung sich rechtzeitig einzusteklen

Die Kredite der G o 1 d d i s t o n t - baut, die seit Ende Oktober ihre Kredite all- mählich liquidiert und ihren damaligen Bestand an Krediten von etwa 14 Millionen auf nun­mehr etwa 3,2 Millionen Pfund Sterling herab- geminbed hat. wird letzt die Gewährung von Krediten an deutsche Crportinteressenten wieder aufnebnicn. Für die neuen Gcschästc find im allgemeinen die alten Formen und Bedingungen maf>qf benh. Darüber hinaus werden auch Wechsel mit einer Laufzeit von über drei Mona ten angekauft, wenn es sich um unmittelbar auf das Ausland gezogene reine Geschäfts wechsel handelt. Das gleiche gilt für das auf das Inland lautende Wechsel mit nachgewiesenen Unterlagen von festen Exportaufträgen, in solchen Fällen, in denen vom ausländischen Be­zieher ein Akzept nicht zu erhalten ist Die Kreditdauei richtet sich nach den vereinbarten Zahlungszielen. Uebcr sechs Monate wird in öcr Regel und über neun Monate überhaupt nicht hinausgegangen werden Prolongationen sollen bei dieser Regelung künftig nur in ganz besonderen Aiisnahmefällen in Betracht kommen. Die Wechsel können auch wieder bei der beut schen Golddislontbanl in Berlin zahlbar gestellt werden und zwar zu Lasten des bei derselben geführten und bestimmt bezeichneten Pfund- Sterling-Kontos. Sie müssen auf Pfund Ster­ling effektiv lauten. Aach wie vor sollen Wechsel in der Regel auch eine Dankunterschrift tragen.

Aus dem hannoverschen Erdöl- gebiet. Der Stinneslonzern errichtet in Doll­bergen, wie die ..Täglichen Berichte über die Petrokeumindustrie" erfahren, eine Großdestilla­tionsanlage zur Verarbeitung der aus dem hannoverschen Erdölgebiet stammenden Ocle. Die neue Anlage ist von der Firma C. H. Borr- mann & Co. A.-G., Essen, geliefert

' Roch keine Einigung übe, das neue Kohlensyndikat. Aus Essen. den 28. April, wird gemeldet: Bis zur festgesetzten Frist (mittags 12 Uhr) sowie bis zur Stunde (5 Uhr nachmittags) war eine Einigung über den neuen Synditatsvedrag noch nicht erzielt worden, da die Stinnesgruppe. die Dhyssen- gruppe, die Zeche West und die Firma Giesches Erben noch an ihren Sonderwünschen sesthalten. Devise.imarkt BerlinFrankfurt a. M.

(ftn Billionen Mart auSaedrückt. Buenos Aires, London, Nen- hork, Japan, Nio bt Janeiro für eine Einheit, Wien und Babopefi für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

Banknoten.

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5,84

Hindenburg, mein Stubenältester

Don General d. Ins. E. v. ß ich ort.

Gei Eduard v. Lieben feierte # 1 am 16. April seinen 75. Geburtstag. Der in i drei Kriegen erprobte Soldat, der be­währte Ostafrikaner, der nationale Füh­rer, hat sich selbst ein in seiner befchei- ft denen Schlichtheit besonders schönes Denk­mal gesetzt, seine Lebenserinnerungen, die unter dem Titel .Aus einem be­ll wegten Leben" vor kurzem in I. F.'

ßs- Lehmanns Verlag in München (geh.

¥ i. 5 Mk.. geb. 7 Mk.) erschienen sind Mit "6 1 Erlaubnis des Verlags geben wir zur

Geburtstagsfeier den folgenden Abschnitt auS dem Buche wieder:

Zugleich mit meiner D. - mg nach Prima watch ich zweiter Stubenältester auf der Stube Rr 10 der 1. Kompagnie, deren erster Stuben­ältester der Selektaner und Portepee-Unteroffizier o. H i n b e ji b u r g, unser heutiger Fcldmarschall. toar. Das war ein glückliches Jahr (Ostern 1865 bis 66). Hindenburg, damals achtzehnjährig, sehr groh, aber schlank und hager, zeigte damals schon seinen ausgezeichneten Charakter, sein gradliniges, offenes Wesen, seine Herzensgüte, daneben seine militärische Veranlagung. Man lernte sich bei dem engen Zusammenleben sehr schnell genau kennen, jeder beobachtete die Schwächen des andern; an Hindenburg hat niemand je ein Falsch ober Fehl zu entdecken vermocht. Wir hatten es sehr gut unter ihm, alles vollzog fid) in strenger Ordnung, aber ohne rauben Don und ohne irgendwelche persönliche Belästigung oder Kränkung. Des Abends, wenn aller Dienst er­ledigt war. schickte cr g-rnnfHirf) d e Sekundaner

als der Ruhe bedürftig früh ins Bett und unter­hielt sich mit uns älteren in jovialer, Humor- voller Art. Mein Primaner-Kollege, ein Kadett v. Oedhel (jetzt Major a. D. in Zehlendorf), ein geborener Rheinländer, erheiterte uns dann häufig durch Heine Vorträge. Es war ein reizen­des heiteres Idyll, das wir unferm Stuben­ältesten verdankten und ihm zeitlebens nicht ver> geffen haben. Das verständnisvolle stille Lachen, das charatteristisch an ihm geblieben ist, war der beste Lohn für untere kleinen Spähe.

Das Jahr 1864 hatte uns nach dem Uebcr» gang auf Alfen den Frieden mit Dänemark und die Besetzung Schleswigs durch preußische Hol­steins d urch österreichische Truppen gebracht. Manteuffel und Gablenz wetteiferten in liebens­würdigem Auftreten gegenüber der Bevölkerung der meerumschlungeneir Lande. Der Oesterreicher war uns jedoch über. Politische Reibungen und Schwierigkeiten häuften sich.. Immer mehr machte sich das Uebergewicht der genialen Politik Bis­marcks geltend. In Wien erkannte das Kabinett, daß es sich getäuscht hatte und der Krieg völlig zum Vorteil Preustens ausgeschlagen war. Da­durch wuchs dic Abneigung gegen den alten Rebenbuhler, und die Spannung stieg im Laufe des Jahres 1865.Ob du schwarz-weiss:. ob du schwarz-gelbst. lieb bcincr. Rächsten wie dich selbst!" sang der Kladderadatsch. Die Atmosphäre wurde schwül und schwüler, und uns Kadetten, die wir nahe vor Dan Eintritt in die Armee standen, fiel das ruhige, regelmässige Arbeiten recht schwer. Die Zeitungen, von denen nur wenige (rechts­stehende) in das Kadettenkorps Zutritt hatten, wurden verschlungen.

Im Februar 1866 machte ich mit meinen Altersgenossen der Prima das Fähnrichseramen.

"Särfenhirfc.

(Ohne Gewähr.)

Frankfurt a.M.

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Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGiessener Anzeigers".)

Berlin, 28. 2lpril. Die heutige Börse eröffnete wesentlich beruhigter. Die Ge­rüchte über die gestrigen 21 n g ft D c r t ä u f c haben sich als wesentlich übertrieben herausgestellt. Zwar wurden verschiedene Aus- landverläuse festgestellt, ha man nach dem ausser- ordenllich scharf geführten Wahlkampfe im ersten Augenblick innerpolitische Unruhen und Schwie­rigkeiten befürchtet hatte. Diese Qkrläufc waren jedoch bei den grossen Kursstürzen nicht aus­schlaggebend und fehlten heute ganz. Im Gegen­teil hat das Rheinland Käufe vorgenommen, und diese beränbede Sachlage veranlasste die Spe­kulation zu Deckung«- und Rückkäufen. Das Er­gebnis war, dass auf fast allen Märkten Kursbesser ungen von 12 Prozent und noch darüber hinaus zu verzeichnen waren. Har- pener z. B. die sich bereits im gestrigen Rach­börsenverkehr erholt hatten, konnten sich um weitere 3 Prozent bessern. Der Markt der hei­mischen Renten lag bei geringem Geschäft freundlich gestimmt. Der Geldmarkt ist un- verändert leicht Das Wicderauflebeit der Gold- dislontbank wird von der Börse mit Befriedigung ausgenommen. Man erwadet hiervon eine kräf­tige Unterstützung des deutschen Exporthandels. Der französische Franken lag int internationalen Devisenverkehr wieder etwas fester, das eng­lische Pfund konnte dagegen feinen gestrigen

Die schriftliche Prüfung wurde, wie es alther­kömmlich war, in dem berühmten Feldinarschall- faale des alten Lehrgebäudes abgehalten. Die preussischen Helden von zwei Jahrhunderten schauten aus ihren goldenen Rahmen verwundert herab auf die unglücklichen Kadetten, die an regelmässig ausgestellten Tischen unter strenger Aussicht ihre Uebersetzungen fertigten und ihre Aufsätzeschmiedeten".3n deiner Brust sind deines Schicksals Sterne," lautete mein deutsches Thema, das ich glaube, einigermassen verständig bearbeitet zu haben. Troy her strengen Klausur und trotz 2lndrohung schwerer Strafen siegte doch die Kameradschaft und wusste den der Hilfe Be­dürftigen die Lösung der machematischen Aus­gaben oder die Stichworte für andere Fächer heimlich zuzustecken.

Ganz absonderlich verlies die mündliche Prü­fung im Deutschen. Zu dieser Prüfung wurden wir in Abteilungen zu Sechsen nach der©ta­rn enie Lindenstrasse 2 geführt, wo noch heute der Sly der ..Militär-Oberexaminationskommll- fion sich befindet. Alles verlies normal, nur der Examinator des Deutschen, Professor Foss, machte uns zittern, weil er wegen seiner Gdllen und Sonderbarkeiten berüchtigt war. Er liess einen Satz lesen, in dem das Wortfürbass" vorkam.Was ist bass?" Keiner von uns sechs vcrnlochtc Die Frage zu beantworten.Dass ist ein Synonym von ,gut ; es ist der Positiv von besser, beste." Ein stilles Ah ging über die Lippen der erstaunten Prüflinge.Wo kommt bass in der deutschen Erdkunde not? Äehn Antwort.Wo fliesst der 3nn in die Donau?" Bei Passau."Ra also, Pallau, bass au, gute Au." Wiederum ein sechsfaches Ah!Wo kommt bass weiter vor?" Allgemeine Stille.Wo {liefet der Rhein ins Meer? In Holland, Riederland.

Norplllen; macht alt, wirst auch sonst unschön.

Allgemein bekannt ist, dass übermässige Kör­perfülle nicht nur störend auf das Wohlbefinden des Menschen wirkt, sondern auch einen Schön­heitsfehler besonders nach Der Tendenz unserer 'Lett darstellt. Korpulenz entstellt die natür­

lichen Körperformen und lässt auch die Person^ älter erscheinen als sie ist. Krankhafte Korpu­lenz bedarf unbedingt Der ärztlichen DehanD- lung Doch in solchen Fällen in Denen organisch GesunDe nur infolge zu üppiger oDcr unzweck­mässiger Rahrungszufuhr zum Starkwerden nei­gen, oder zur Verbesserung ihrer äusseren Erschei­nung bei bereits vorhandenem Ansatz etwas tun wollen, sollten sie nur zu einem solchen Mittel

greifen, welches keine Schilddrüsen-Präparate enthält, Da Diese das Herz angreifen.

Da es viel leichter ist, bei beginnender Kor­pulenz Derselben Einhalt zu gebieten, als bei langjährig bestehen Der Korpulenz Dieselbe zur Rückbildung zu bringen, ist es allen Personen, Die Veranlagung zum StarkwerDen besitzen, zu empfehlen, von Zett zu Zeit eine Kur mit einem geeigneten, insbesondere unschädlichen Mittel,

Höhepunkt md>: gan* au»icdiiciballen Sic Mark lieg' in Amsterdam und Zürich töfter, in London schwacher Sie notierte in Amsterdam 59.44> In Zürich 122.75, in London 20,25.

Frankfurter Abendbvrse.

Frankfurt a. W . 2>. April. An der bciuigen ck'cndbörse konnte sich kein grösserer Berkehr cm- tuirfeln; der Verlauf war ruhig und anregungsloe. Die Kursbewegung war gering und kaum bemerk­bar. 3m grossen und ganten bewegten sich die 5turse auf dem Mittagsstonde. einiges Interesse zeigte sich iüi Türkenwerte, von Denen Zolltürken im freien Verkehr bis 10,20 anjogen. Heimische '.Renten uxiren geschästslos. Fünfproz. lReichcanleihen schwächten sich im freien Verkehr auf 0,590 bis 0,5934 ab. '21m 'JRarfie der chemischen Werte kam es zu neuen Kurs­abbröckelungen. Von Bank werten wurden Deutsche Bank um . fester, während Reichsbank 0,4 niedriger wurden. Die 'stbendborse schloss bei starker Zurück- fealtung in behaupteter Stimmung. Ausländische Renten. Bagdad II 9,55, Zolltürken 10,17). Bank­aktien: Berems und vommerzbank 103, Darm­städter Bank 126, Deutsche Bank 125,62, Disconto- gejellschait 110,12, Dresdner Bank 10fll, Mitteldeut­sche Eredit 100, 'Reichsbank 136,12, Oesterreichische Kreditaktien 8,20. Montanaktien: Otavi 27,25, 'Rhein- stahl 49.75, Kali Westeregeln 21,12. Chemische'Aktien: Elberfelder Farben 2h, Th. lstaldschmidt 107,87, Höchster Farben 131,12, Holzverkohlung 7,50, Rüt- gerswerke 15,37. Transportaktien 'Rordd. Lloyd 78,80. Industrieaktien Adlerwerke Kleyer 3,4**, Aschasfenbuger Zellstoff 102,25, Dyckerhos» 4R*>. Olebr. Junghans 84, Jnag 1,16, 'Rheinmetall 59.25, Neckarsulmer 8,9.

Sranlfurtcr Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht De8 ..Giessener Anzeigers".)

Frankfurt a. M., 28. April. Es wurden notiert: Weizen 20,25 biS 23.50. Roggen, inlänb. 19 bis 22.50. Sommergerste für Drauzwecke 20 bis 25. Hafer, inlänb. 17,50 biS 22. Mais, gelb 21. Weizenmehl, inlänb., Spezial 0, 35,25 bis 37. Roggenmebl 30 bis 31,50. Weizenkleie 13 bis 13.25, Roggcnkleie 14,25 bis 14,50. Tendenz ruhig.

* Berliner Produktenbörse.

Berlin. 28. April. Der Probuktenmarkt war infolge weiterer niedrigeren Auslandmel- bungen erneut schwächer. DaS Mehlgeschäst bleibt andauernd schwierig. Gerste gefragt, Hafer lufeig. Futterartikel still. Es würben notiert für je 1000 Kilo: Weizen, märt. 243 bis 245. bo. Mal 252 bis 253. bo. Juli 249, Roggen, märf. 216 bi« 218. bo. Mai 201 bis 202. Do. Juli 208 bis 208.50, Gerste, märf. 218 bis 236, Futter­aerste 197 bis 206. Hafer, inärl. 202 bis 211. bo. Mai 182 bis 185, Do. Juli 180, Mai«. Mai 180. Raps 395, Leinsaat 385; für je 100 Kilo Weizenmehl 31,25 bis 33.75, Roggenmehl 28,50 bis 30, Weizenkleie 15, Roggcnkleie 16 bis 15,80. Diktoriaerbfen 22 bis 27, kleine Erbsen 20 bis 22, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 19 bis 21, Ackevbohnen 19 bis 20, Wicken 19 bis 21, Lupinen, blau 10 bi« 12. bo. gelb 11,50 bis 14,50. Serradelle 14 bis 16, Rapskuchen 14,80 bis 15,20, Leinkuchen 22,20 bis 22,60, Trockenschnu»el 10.40 biS 10,60. Torfmelasse 9,50. Kartoffelstöcken 19,30 bi« 19,70, Zucker 17,50 bis 18,50.

Ein erfahrener Arzt schreibt:

Die im Volk von alterSher im Frühjahr gewohnte und beliebte Blutrcinigung hat für Die Gesundheit grosse Bedeutung und wissenschaftliche Begründung " Die Berdauungsorgane werden durch Anwendung eines feit 50 Jahren bekannten und erprobten Mittels, wie es die Apotheker Rich. Brandt « Schweizerpillen sind, zu grösserer Tätigkeit angeregt und hierdurch die der Gesundheit sehr schädlichen Schlacken de« Stoffwechsels (verbrauchte Säfte usw.) au« Blut. Darm und Gefässen auf angenehme, na­türliche und unschädliche Weife entfernt, so dass eine wohltuende Erfrischung des ganzen Körpers ein- tritt. Mair verlange stets Die echten Apotheker Rich- Brandt s Schweizerpillen, Die in allen Apoth. zu Rm. 1.50 erhältlich sind. 255ss

Extr. Selin pal. l^.Extr. Achill.tncMch.Aloi-s - Absynth.ia 1,0. Exti Trif. Oent iaO,5 Pulv. rad. Oent Fi

Korpulenz macht alt,

verunstaltet die Körperformen und ist auch un­gesund. Wir raten Korpulenten und allen zum Starkwerden Veranlagten, in derApotheke 60oder 30 Gramm echte Toluba-Keme zu kaufen, die unschäd­liche Stoffe von fettzehrender Wirkung enthalten. Sicher : llniversitäls-Apoch.Zum goldenen Engel".

Wie nannten das Die Römer?" BataviaRa also, Batavia, Dattau, Bassau, gute Au." Wir waren baff.

Darauf wandte cr sich Der Literaturssefchtchtr zu. Jeder Prüfling musste ein Stück Der deutschen Literatur nennen, mit dem cr sich eingehend beschäftigt habe. Ich nannte Hauffs Roman Liechtenstein". Da fragte er mich erst über die schwäbischen Dichter aus, über die ich gut Bescheid wusste Und bann erfolgte Die klassische Frage:Was für ein Gewand trug Herzog lllrich, als er die Rebelhöhle besuchte?" Auch hieraus blieb ich Die Antwort nicht schuldig, und ich schnitt bei dem Gefürchteten schlichlich noch ganz gut ab. Durch mein ganzes Leben bat mich dieser sonderliche Heilige verfolgt; aber ich hatte wenigstens im Examen etwas gelernt.

Rachdem diese Schreckenszeit vorüber war. hatten wir noch einen stolzen, schönen Tag, die Vorstellung der in die Armee eintretenden Ka­detten vor dem ehrwürdigen Könige Wilhelm I. Wir marschierten nach dem Palais, wurden Dort in einem grossen Saale aufgestellt, der hohe Herr ging langsam die Front entlang und nch- tctc an einzelne Fragen über die Familie, daS Regiment, in das der Betreffende einzutreten wünschte und dergleichen. Mit väterlichen Er- mabnungswoden wurden wir entlassen. Ein be­deutender Emdruck für einen sechzehnjährigen jungen Menschen!

Dann ging es auf Ofterurlaub, und in Der Heimat erhielt jeher brieflich die Entscheidung über seine Zukunft. Hindenburg wurde a(S Leutnant im 3. Garderegiment z. F. angestellt, ich wurde als Selektaner (Portepee-llnteroffizier) in das Kadettenkorps zurückberufen unb wurde Stubenältester an Dem von Hindenburg ver­lassenen Platze.

Durchzuführen. Ein solches Wittel sinD Die in letzter Zeit wesentlich ocrbelfetten Toluba-Kerne. die Ingredienzien von fettzehrender und den Stoffwechsel anregender Wirkung enthalten. Zahlreiche Anerlennungsichreiben, auch solche von Aerzten, heben Die Bekömmlichkeit Der Toluba- Kerne lobend hervor. Die echten Toluba-Kem« erhalten Sie nur in Apotheken, sicher: ilntoer« sitätsapotheke Zum goldenen Engel. .*