Ausgabe 
29.1.1925
 
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1

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und Land.

den 29. Januar 1925.

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t für Donnerstag. Mein Mer Eduard".

81/, Uhr, Am» 2ula er-Äortrag. - Schuh rein 1922, 8 Uhr im Versammlung. - £üb- '/, Hör, S)orfa6l ö» o'ttrag. - ßid;'(vki Äidelungen", l. TeU

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che bis westliche Dinde. ichläge. .

irntalen Hvchdruagcbic- Mtterungscharaller;u tingle, Hal reiche Krt- ' Luftvcllen bringen vor. iropa vor und vrwMn - ber Lcn'peraturen in * heute morgen auch bn ei sind. M liegen A . igon Aordmevw'rbvs, , Zufuhr warmer feuchter j anhalt.

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Maßnahmen abfeben. Trotzdem am

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wenig gebraucht, weg. Umstellung zu verkaufen

Gest. Anfragen beförd. uni J.V. 392 Jnvalidendank, Srankfurt a. Mai«

zifchereiverpachlung

Mittwoch, den 4. Februar 1925, nach­mittags 2 . Uhr, wird die der Gemeinde Allendorf a.'d Lumda zustehende Fischerei (Lumda) auf hiesiger Bürgermeisterei öffent­lich auf 6 Jahre, unter den im Termin be­nannt gemachten Bedingungen verpachtet.

Allendorf a. d. Lumda, 28 Januar 1925. Hess. Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lumda. 949D Nein.

ist sparsam imGebrauch und von ausgezeidinsfer Wa&hwirfamg!

höheren Löhne ausgezahlt wurden, Sanwtag früh schon die ersten Streiks auS. Die Arbeitnehmer-Organisationen wurden ausgesor- tert. die Arbeit in den Betrieben spätestens am 28. Januar wieder auhunebmen. Da die» mcht erfolgte, wurden die Betriebe nun geschlossen.

:knkdi Urniano bewilligt wert« konnren TM Arbeitgeber erklärten sich bereit, am 2L. ds. Mts. die Lohne aus Grund chreS Angebote- aus- zuzahlen. wenn die Arbeitnehmer von Otvril* -- - - - -*--**tq Die

Große Auswahl !

Is Rohhaarbesen und sonstige Sürstenwaren. Reparaturen von Bohnern sowie Anfer­tigung von Spezialbürsten. Ludwig Hermann IV.

Dleichstratze 12. 069i

Unterfertigte erfüllt hiermit die traunge Pflicht, ihre i. a B., i. a. B., A. H., A. H. von dem Ableben ihres lieben i. a. B.

Ludwig Lamberth geziemend in Kenntnis zu setzen. Wir verlieren in ihm einen treuen Freund und Kameraden, der uns allen durch die Ruhe und Klarheit seines Wesens, durch seine vorbildliche Pflichttreue ans Herz gewachsen war. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.

Akad.Techn. Verbdg.Skizze Darmstadt

I. A.: Markwort X

Darmstadt, den 28. Januar 1925.

Gctt dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen liehen Mann, unst-rn treusorgenden \ ater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel

Heinrich Born scheuer

nach langem, schwerem, mit großer Geduld er­tragenem Leiden, im Alter von 27 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen.

In tiefer Trauer:

Dora Bornscheuer geb. Schmidt Ann! Bornechener

Heinrich Bomwchener, Vater

Kami;le Peter Schiul 4 Familie Johannes Theiß Familie Heinrich Schmidt.

Gießen (Ludwigstr. 5i, Sehlen, den 28. Januar 1925.

Die Beerdigung findet Samstag, den 31. Januar, nachmitt itrs 1', Uhr. von der Kapelle des Neen Friedhofes aus statt. 0841

Empfehle

WWMbflM. . .0.90 M Isjunges KuWM . 0.56 laBinösfflflrlttüen . . i.oo Bo tiöeef ugö Lende stets Im Ausschnitt (Siebener Jleischhalle 32 Walltorstraste 82

mtiuutmxg gefeiert. (Zahlreiche

Freunde und Gönner des Vereins füllten den Saal des .Gasthauses »um Löwen . Aach einer BegrüfnmgSansprache machte ern Lichtbilder» vortrag die Anwesenden durch Dort und Bild mit Aussen, Körperbau und Pflege der Ziegen naher belannt. GS schloß sich bann ein gemüt­liches Beisammensein mit Sana an. Da der Winter biS jetzt auherordentlich günstig blieb, viel mehr Holzmacher zur Verfügung ftapten und weniger Holz zu füllen war als in früheren Gübren, so ist auch hier die Holzhauerei nahezu beendet. Hoffentlich bleibt die CBM1- lecung gelirche, dah die zahlreichen Arbeitslosen Beschäftigung finden tonnen.

Kreis Alsfeld.

"N Merlau, 28. Ian. Der in Ar.22 des (Sich. Anz." aus Aeisfirchen gemeldetesch w in- del ist auch im Pfarrhause zu Merlau versucht worden. Der junge Mann gab an, er sei von dem Pfarrer in Saarbrücken mit dem Ver­trieb zweier Bücher aus dem Verlag von Hirsch» Konstanz zum Besten eines Saarbrückener Waisenhauses beauftragt. (Sin Lutherbuch und ein Dillbertestament, Katalogpreis 60 Pi. und 1 Mk. verkaufte er für je 3,50 Ml. Aus die Frage, wieviel vom Erlös dem Waisenhaus zu- komme, machte er unsichere Angaben: er .glaube, daS Waisenhaus erhalte 2,50 Ml. vom Eremplar. Bedauerlicherweise konnte er schriftliche, mit Stempel versehene Empfehlungen von Pfarrämtern, sogar eines Dekans, vorweisen. Irgendwelche b hörbliche Genehmigung zur Sammlung besah er nicht.

Mrcid Lauterbach.

:: Lauterbach, 28. Ian. In der gestrigen G c m e i n d e r a t s s i tz u n g wurde zunächst das neu cintrctenbe Mitglied Postassistent August S e e l l n g an Stelle des nach Grohenlüder ver­setzten Stationsvorstehers D. Mohr durch den Bürgermeister eingesührt. Hieraus wurde die Tagesordnung wie folgt erledigt. Infolge eines früheren Beschlusses hat die Wasserversor­gung eine Erweiterung erfahren. Die Ergiebig­keit der Quellenzuteitung erforderte nunmehr die Vergröberung des Hochdruckbchäl- t er 6. Die betr. Arbeiten wurden dem Wenigst- fordrcttden, Maurermeister St. MetzendorflII., hier, übertragen. Die Iagd- und Fische­reipachten für 1925 wurden auf Friedens­preise festgesetzt. Das Wartegeld an die beiden Hebammen wurde ab 1. Ianuar 1925 aus je 200 Ml. beschlossen. Für Blinden­bildung bzw. für Schriftenbeschaffung wurden 50 All. bewilligt. Die Errichtung einer Krie- gcrgeOcnfftätte soll mit dem hierzu er­wählten Ausschuss demnächst besprochen werden, damit die Ausführung möglichst noch in diesem Iahre erfolgen kann. Ern Antrag auf Erlast von F u st st e i g b e i t g e n muhie abgelehnt werden. Von den drei Gesuchen um lleberlafsung von Baugelände wurde eins genehmigt und der Kaufpreis auf 3Mk. für den Quadratmeter festgesetzt, die beiden übrigen vertagt. Der An­kauf eines AckerS für 350 Mf. ist einem früheren Beschluh zufolge geschehen.

Starlcnvurg nno Rheinhessen.

=1= Offenbach 21. Ian. Die Stadt- verordneten-Dersammlung hält näch­sten Donnerstag eine Sitzung ab. Bewilligungen verschiedener Art sind beantragt im Gesamt­betrag von nahezu 400 000 Ml., wozu allerdings zum gröstten Teil die verschiedenen Erneuerungs­fonds sowie Detriebsüberschüsse herangezogen toerben. Immerhin bleiben noch 120 000 Akk. zu Lasten des Voranschlags 1924. In der gleichen Sitzung kommt auch die Rechnung r 1923 zur Vorlage. Sie schlieht nach einer vom Ober­bürgermeister verössentlichten Zusammenstellung mit einem Hebe rschust von 1 Z2Z 030 Mk. ab. Heber die Rechnung 1 92 4 hat man schon kürzlich aus einer amtlichen Kundgebung er­fahren. dast 2 330 000 Mk. Mehrausgaben und Z20 000 Mt. Wettigereinnahmen, zusammen also 3 550 000 Mk. AuSgabenplus nur eine Mehreinnabme von 1980 000 Mf. gegenüber» steht, so dast 15Z0000 Mk. nach dem Stand von Mitte Dezember 1924 ungedeckt blieben, die also den nunmehr festgestelllen Rechnungs­rest von 1923 aus zehren wird.

D a r m st a d t, 28. 3an. (SH.) Aus der zum. Dergrevier Darmstadt gehörigen 03 raun- kohlengrube Gewerkschaft Messel ist nach Genehmigung der hessischen Regierung die Technische Rothilfe ring.letzt worden. Die Hrsache deS Streifs der Drlegschaft sind Lohn- Mfferenaen. Heute wurden die streikenden Holzarbeiter, Sattler, Tapc-zierer ufto. im Landesverband Hessen fristlos entlassen. Die Betriebe sind ab morgen geschlossen. Am 21. ds. Mts scheiterten die Lohnverhandlungen, da die Forderungen d:r Arbeitnehmer nicht in

F>haftes< Verkehrs rfnb .4 fefrr oteTe, ole .asch die Kigel verlieren, wenn sie nach ihrer Rlemung nicht schnell genug von einem Beamten abgefertigt werden. Man vertehe sich einmal in die Lage des Beamten, der von morgens bis abends mit An­fragen bestürmt und, von Arbeit vielfach über­lastet. sein Möglichstes tut, um dem Publt^m gerecht zu werden. Da er aber dem grob Hnhot- lichen nicht mit gleicher Münze dienen bart, so wird ihm feine Arbeit zur Qual, und der Relfende trügt am (Jnbe selbst den Schaden. Ist es. nicht eine alle Erfahrung, dast Ruhe und Hofltchrett immer am weitesten kommen?

-Sin Besucher des Goethe abendS. den Fräulein Glse S P e ck h a r b t am letzten Don­nerstag veranstaltet hatte, übermittelt un^ in einer Zuschrift einige Angaben baruber toonn er die 3icle dieser Aoende erblickt. Ss heiht ba: .Dicht Rezitationsabende, an denen sie per- sönliche Kunst zeigen will, nicht bunte Abende, an denen Klaviervirtuosen zu Wort tommen sollen, nicht Vortragsabende, an buien neue Er­gebnisse wissenschaftlicher, philosophischer und künstlerischer Schau vor den Hörern ausgebreitet weiden sollen, sind von Frl. Speckhardt be- alsichtigt, nein, schlichte Stunden gemmnsamen Grlebew» in dem Werl eines deutschen Dichters, bei taten sie selbst au« tnnerern Drang die Fuh- cung zu übernehmen üch sehr wohl berechtigt halten darf. Daher der rein sachliche, auf sub­jektive Gestaltung von vornherein verzichtend- Vortrag deS Doetheabends, daher daS Sprechen der Gedichte, die gewih nicht alle nach dem De- sichtspunft eines eigenen inneren Verhältnisses ausgewählt waren. Wie dies auch der Kritiker oollkommen richtig fühlle. Aber gerade diese 0clf ftentäufjerung offenbart eS, wie wenig eS die Veranstalterin auf ..Grfolg" im landläufigen Sinn abgesehen hat. Gewis; bleibt es das Recht und .'uch das Verdienst des Kritik-rs, sachlich- Aus­stellungen zu machen, auch wir. das Publikum, tun dies: indessen gewinnt doch durch die Er- tenntniS dessen, was Frl. Speckhardt will, weil sic es aus lünstlerisch-m und didaktischem Tem­perament heraus muh. der ganze Sinn ihrer Veranstaltungen ein eigenes Licht, das bei aller Rotwendigteit kritischer Eiiz foe.tung doch eine besondere Würdigung ihre, Ziele nötig macht, eine Würdigung, die denn auch die Ge- mein de. die sich Frl. Sp. bereits zu schassen gewußt hat, den Abenden voll und ganz ange- deihen läßt."

* Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtvieh markt: Och­sen 5, Dullen 2. Färsen und Kühe 3, Kälber 814, Schafe 666, Schweine 362.

Landkreis Gießen.

Wieseck, 29. Ian. Gestern abend sand tm Saale der Bürgermeisterei die diesjährige Hauptversammlung der hiesigen Frei­willigen Feuerwehr statt. Wenn auch die Wehr erst zwei Iahre besteht, so sei doch hervorgehoben. dast sie im vergangenen Iahre bereit- zwei Hauptproben ihre- Könnens ob­legen muhte, denen sie nach Lage der Sache ge­wachsen war. Da inzwischen von der Gemeinde größere Ergänzungen der Gerätschaften und Aus­rüstungsgegenstände gemacht wurden, so hofft die Leitung der Wehr, daß auch das Interesse an der Wehr mehr wächst. Es wäre sehr zu be­grüßen, wenn sich noch mehr Einwohner dem ge­meinnützigen Verein anschlicßcn würden, damit es jederzeit gelingt, die Ausgabe auch ohne die Pflichtfeuerwehr zu erfüllen. Die reichhaltige Tagesordnung wurde glatt erledigt und tonnte über den Beitritt zum Kreisfeuerwehrverband nod) fein Beschluß gefaßt werden, da die Sat­zungen nicht näher bekannt waren.

* an a i n ä t a r, 28. Ian Der hiesige S p a r- und Vorschuhverein e. G. m. b. H. hielt cm Sonntag eine Generalversammlung ab. Der Verein hat die gesetzlich vvrgeschriebene Hm« ftellung noch nicht vorgenommen und muhte sich nun entweder auflösen ober umstellen. Es wurde beschlos len, bie Stoffe weiterbestehen zu lassen, und sich tan Hesll chen Genossenschaftsrerband in Sarmftabt und Der Landesgenossenschastsbank an- zuschllehen. Geschäftsanteil und Haftsumme wur­den c-'f Reichsmark festgesetzt. Eine gröhere An- zahl von Interessenten erklärte sich bereit, der Nasse beizutreten, die nun in ben nächsten Tagen ihren Geschäftsbetrieb wieder eröffnen wird.

- Treis a. d. L d a., 28- 3an. In unserer Gemeinde wurden im letzten Iahre 21 Kinder ge­tauft, 13 Ehepaare getraut. 20 Kinder konfirmiert und 9 Personen beerdigt. An Gaben für christliche Liebestätigkeit gingen bei tan Pfarramt ein 1529 Goldwarl. Am hl Abendmahl beteiligten sich 1120 Personen.

-4- Allendorf a. d 2ba 2Z. Ian. Ein grober Leichenzug. wie ihn unsere Stadt selten zu sehen bekommt, bewegte sich gestern nach dem bie» fiacn Frick Hof. Galt es doch, unserem allbeliebten,

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in Ermöleben am Markt »u verkaufen. ErforderUch 20000 Mk. (8MD

). E. Gagel, Loblenz. Tolles Zahnweh stillt Dr. Bnfleb's deet. Zahntropfen. Wer hohle Zähne hat, plombiere mit Deminkltt. 106D

E. Kam, Central-Drogerie, Schulstraßc

langjährigen Forster Aeinrtd) Fran; Die letzte Ehre zu erweisen. Auster den Vertretern der Vereine, denen deratkblaftne angehört halt«, Krieger-. Gesang- und Turnverein. legte auch Bürgermeister Rein im Ramen der Stadt. Forst- rat Schneider- Diesten für die Beamten der Oberförsterei Treis und der Kreisvorsiyende des FSrstervereins Kränze nieder.

D AuS dem oberen CumbataL 28. Ian. Der Ohm-Lumdatal-Sängerbund Hill am Sonntag einen Sängertag in Merlau bei Gastwirt Hörle ab. In der vorausgehenden Dorstandssiyung wurde der Gesangverein Aiedergernünden in den Bund ausgenom­men. Dem Bunde gehören nunmehr 19 Vereine an. Das Dundesfest wurde dem Gesangverein .Sängerlust- Ober-Ohmen übertragen und soll am 12. und 13. Iuli stattsinden Als Bunde-- chor wählte man das LiedBleib deutsch du herr­lich Land am Rhein" von Arnold Der Beitritt zum Hessischen Sängerbund wurde be­schlossen. Don den beiden Orts-, sowie von zahl­reich erschienenen Rachbarvereinen tourten ab­wechselnd einige schön gefangene Chöre vorgetra­gen. wodurch die Tagung einen angenehmen Ab­schluß fand.

Kreis Friedberg.

vw. Butzbach. 28. Ian. Dah man auch in heutiger ernster Zell nicht aller gesellschaftlichen Hnterhallui.gen entsagen darf, liegt auf der Hand. Hnd wenn diese nun gar einen ernsten Hinter­grund haben, so ist erst recht nichts dagegen ein- zuwenden. Wemr unsere Freiwillige Feuerwehr zu Ehren ihrer im Dienst er­grauten Mitglieder, zur Anfeuerung für die Iungmannschaft. es an Treue und Gewissen­haftigkeit den Allen gleich zu tun, gleichsam nach sauren Wochen ein frohes Fest veranstaltet, mrd wenn unsere Deutsche Kolonialgesell­schaft zu einem Kolonialen Bierabend einlud, gelegentlich welches Polucioberleutnant Göt° zinger aus Darmstadt, der früher als Ofsizier in unseren Kolonien stand, eine Lichtbildersamm­lung aus Deutsch-Ostafrila vorführte und auch dadurch der herzlichen Mahnung:Vergeht un­sere Kolonien nicht! Wirket unermüdlich mit, dah uns der freventliche Rauh zurückgegeben wird" sichtbaren Ausdruck lieb, so schlug man damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Man erinnerte an die Vereinspflicht und verbrachte ein paar ge­mütliche Stunden mit gleichgesinnten Menschen.

Kreis S^otren.

Q Laubach, 28. Ian. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderats lag zunächst eine Eingabe des Iagdpächters um Er- higung der Pachtsumme vor. Der Herr hat erst im vorigen Iahr die Gemeindejagd für 8Z00 Mk. auf neun Iahre gepachtet. Das Er­gebnis im ersten Iahre waren 18 Hafen. Der Gemeinderat beschloh eine Ermähigung auf 6000 Mark. Oberreallehrer Gerhard hatte um Heberlassung eines Bauplatzes vonGemeinde- gelände im sog. ..Alter Hof, westlich vorn Arrest­hause gebeten. Sein Antrag toiro genehmigt: der Quadratmeter wird ihm zu 2 Mk. verkauft. Der Zugang zu seinem Anwesen wird von der Kaiser­st ra he eröffnet werden. Damit ist die Stadt im Innern ausgebaut. Dem Laubacher Musikverein wurde eine Beihilfe seitens der Stadt bewilligt. Auherdem wurde die D i e n st- sicherheit deS Rechners durch eine Kau­tion festgesetzt.

Lardenbach, 28. Ian. Die Winter­frucht steht sehr gut. Besonders der Klee hat sich bertoorragenb entwickelt. Dagegen hat das Korn durch die Schnecken schwer gelitten. Ein­zelne Aecker muhten umgepflügt und mit Weizen frisch au-gesät werden.

? Eichelsdorf. 28. Ian. In den letz­ten Iahren wurden von der hiesigen Ober­förster ei verschiedene Holzabfuhrwege unserer Feldmark cha uss ler t und damit beni- bar beste Verbindungswege von und nach dem Walde geschaffen. Ietzt soll ein am sog. Wein­berg entlang führender Weg in gleicher Weise hergerichtet werden. Abgesehen von der nun leichteren und bequemeren Holzabfuhr begrübt unsere Landwirtschaft, die besonders an guten, gesteinten Gemarkungswegen interessiert ist das Entgegenkommen der Forstbehörde mit dankbarer Freude. Auherdem wirken diese Wegebauten auch in sozialer Hin­sicht segensreich, indem Arbeiter und kleine Landwirte Verdienstmöglichkeit haben. Den in Staatswalddi strikten mit schwa­ch e m H o l z s ch l a g beschäftigten Holzhauer­rotten wird, um sie nicht tm Verdienst zu schmälern, in entfernteren Distritten Arbeit zu- gewiesen. Die gröberen An- und Abrnarschwege werden dabei gern In Kauf genommen.

)) Ruppertsburg, 26. Ian. Der hie­sige Ziegenzuchtverein, der zur Zett 45 Mitglieder zählt, hat gestern seine Winterver-

Srcie Wetzlar.

T Raunheim. 28. Ian. 3m letzten Frtll, jahr wanderten 16jüngerePersonen. dar­unter auch ein stellenloser Lehrer, von hier nach Brasilien. Eine ist dort gestorben, die andern sch'.eiben fast durchweg gute». Sie haben sich selb ständig ansässig gemacht. Im nächsten Srübjabr wollen nun wieder 10 Personen, herunter cm Ghepaar von über 60 Iahren. ihren QIngeböngen forthin folgen. Vor genau 200 Iahren. im Winter 1724 25 wanderten von hier und dem benachbarten W-aldginnes 82 Personen aus nach Litauen. Hn gam und Südruhland. - Gin Wildere r oon hier wurde auf frischer Tat ertappt. ®r stand schon lange im Ruse dieses unsauberen Hand' Werks.

He^cn-Ra?sau.

][ Marburg. 28. Ianuar Der W oh- nungSmangel. der durch die polizeilich an geordnete Räumung mehrerer durch Bergsturz oedrobter Häuser am Marbachor Weg noch ver­stärkt wird, führte in der gestrigen Stadt verordnet ensitzung zu einer mcbrttunbi- gen, oft sehr scharfen Auseinandersetzung zwrschcn den fast an Zahl gleichen Anhängern und Gegnern der Wohnringsztoangswirtschaft. Laut Magistratsbeschlnst sollen Wohnbaracken er­baut und auf) erb cm beim Minister- der Versuch gemacht werden, zu erwirken, dast in Marburg die gesetzlich nicht mehr zulässige Beschlag nähme über grober Wohnungen doch noch bis zum 30.3uni d. I. Geltung bat. Es tourte u. a darauf bingetoiclcn. dast 19 Familien direkt obdachlos werden und wettere 213 Familien auf der Dring!ichkettsliste sieben, deren Woh nungsgesuche schleunigst erledigt werten mübten Rach langer Aussprache wurde folgender Antrag angenommen: ..Die Stadtvervrdneten-Derfamm- lung sieht zunächst von ter Beschlustsassung über Weiterführung ter WohnungszwangSwirtschast bis 30. v 1925 ab und gewährt dem WohnungS^ amt eine Frist von 6 Wochen, damit in dieses Seit auf dem Wege gütlicher Derhand^ lung die erforderliche Anzahl von Wohnungen bereit gestellt werden kann. Gs geschieht das i-i der bestimmten Erwartung, dast die Inhaber übergroßer Wohnungen freiwillig und nn sozralen und nationalem Interesse ihre ver­fügbaren Räume frei geben. Für die Durch führitng dieser Mahnahmen werten 30000 Ml. bewilligt. Die grobe Wohnungsnot erfordert de schleunigte Abhilfe."

spd. Fr a n kf u rt a. M.. 28. Ian. Sicherv Anzeichen deuten darauf hin. daß ter als Mörder des SchneitermeisterS Dillemuth fest- geftollte 24)übrige Schneider Wilhelm Hup­pe lsberg aus Barmen, ter zuletzt hier wohnte, ins besetzte Gebiet geflüchtet ist und sich dort bei ter französischen Fremden­legion anwerben lieh. Es tourten sofort oon den hiesigen Behörden die erforderlichen Auslieferungsanträge gestellt, denen wahrscheinlrch stattgegeben toird.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Lenders.

(Aus terRadio-Hmschau-.)

Freitag. 30. Ianuar:

11,55 Hhr: Zeitangabe. 12 Hhr: Rachrichten- dienst. 4 Hhr: Wirt sch aftsmeldungen. 4.30 bis 6 Hhr: Hausfrauen-Rachmittag. Vortrag von Frau Stadtrat Else Lllken: ..Hausfrau und soziale Arbett". Ferner: Wochenschau des Frankfurter Hausfrauenvereins. 6 Hhr: Wirtschattsmeldungen. 6 bis 6 30 Hhr: Die Lesestunte (Meistertoerte ter- Weltliteratur) AusSoll und Haben" von Gustav Freytag (Fortsetzung). 6.30 Hhr: Vortrag von Otto Schwerin:Wie schuhe ich mein Heim gegen Einbruch? ' Z bis Z.30 Hhr: Vortragszyklus ter Philosophischen Vereinigung Frankfurt a. M (DozeM: Pfarrer Taesler). 12. Vortrag:Kants Dcgründung ter Religion". Z.30 Hhr: Gsparanto- Hnterricht. 8 bis 8.30 Hhr. Die Besprechung lTheater und Kino). 8.30 Hhr: Tanzmusik der Kapelle des Tanz-Palais. 9.30 Hhr: Rachrichten. Wettermeldung. Sportbericht. 9.40 Hhr: Die Spät anfunbigung:Reues Operettentheater!" 9L5 Hhr: 3eltDorbcTcuunfl. 9.56 Hhr: Drei Minuten der Hausfrau. 10 Hhr: Zeitangabe. 10 bis 11 Hhr: Varietö. Ein Akt von Heinrich Mamr.