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und Land.
den 29. Januar 1925.
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81/, Uhr, Am» 2ula er-Äortrag. - Schuh rein 1922, 8 Uhr im Versammlung. - £üb- '/, Hör, S)orfa6l ö» o'ttrag. - ßid;'(vki Äidelungen", l. TeU
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wenig gebraucht, weg. Umstellung zu verkaufen
Gest. Anfragen beförd. uni J.V. 392 Jnvalidendank, Srankfurt a. Mai«
zifchereiverpachlung
Mittwoch, den 4. Februar 1925, nachmittags 2 . Uhr, wird die der Gemeinde Allendorf a.'d Lumda zustehende Fischerei (Lumda) auf hiesiger Bürgermeisterei öffentlich auf 6 Jahre, unter den im Termin benannt gemachten Bedingungen verpachtet.
Allendorf a. d. Lumda, 28 Januar 1925. Hess. Bürgermeisterei Mendorf a. d. Lumda. 949D Nein.
ist sparsam imGebrauch und von ausgezeidinsfer Wa&hwirfamg!
höheren Löhne ausgezahlt wurden, Sanwtag früh schon die ersten Streiks auS. Die Arbeitnehmer-Organisationen wurden ausgesor- tert. die Arbeit in den Betrieben spätestens am 28. Januar wieder auhunebmen. Da die» mcht erfolgte, wurden die Betriebe nun geschlossen.
:knkdi Urniano bewilligt wert« konnren TM Arbeitgeber erklärten sich bereit, am 2L. ds. Mts. die Lohne aus Grund chreS Angebote- aus- zuzahlen. wenn die Arbeitnehmer von Otvril* -- - - - - — ■*--**tq Die
Große Auswahl !
Is Rohhaarbesen und sonstige Sürstenwaren. Reparaturen von Bohnern sowie Anfertigung von Spezialbürsten. Ludwig Hermann IV.
Dleichstratze 12. 069i
Unterfertigte erfüllt hiermit die traunge Pflicht, ihre i. a B., i. a. B., A. H., A. H. von dem Ableben ihres lieben i. a. B.
Ludwig Lamberth geziemend in Kenntnis zu setzen. Wir verlieren in ihm einen treuen Freund und Kameraden, der uns allen durch die Ruhe und Klarheit seines Wesens, durch seine vorbildliche Pflichttreue ans Herz gewachsen war. Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten.
Akad.Techn. Verbdg. „Skizze“ Darmstadt
I. A.: Markwort X
Darmstadt, den 28. Januar 1925.
Gctt dem Allmächtigen hat es gefallen, meinen liehen Mann, unst-rn treusorgenden \ ater, Sohn, Schwiegersohn, Bruder, Schwager und Onkel
Heinrich Born scheuer
nach langem, schwerem, mit großer Geduld ertragenem Leiden, im Alter von 27 Jahren zu sich in die Ewigkeit abzurufen.
In tiefer Trauer:
Dora Bornscheuer geb. Schmidt Ann! Bornechener
Heinrich Bomwchener, Vater
Kami;le Peter Schiul 4 Familie Johannes Theiß Familie Heinrich Schmidt.
Gießen (Ludwigstr. 5i, Sehlen, den 28. Januar 1925.
Die Beerdigung findet Samstag, den 31. Januar, nachmitt itrs 1', Uhr. von der Kapelle des Ne‘en Friedhofes aus statt. 0841
Empfehle
WWMbflM. . .0.90 M Isjunges KuWM . 0.56 „ laBinösfflflrlttüen . . i.oo „ Bo tiöeef ugö Lende stets Im Ausschnitt (Siebener Jleischhalle 32 Walltorstraste 82
mtiuutmxg gefeiert. (Zahlreiche
Freunde und Gönner des Vereins füllten den Saal des .Gasthauses »um Löwen . Aach einer BegrüfnmgSansprache machte ern Lichtbilder» vortrag die Anwesenden durch Dort und Bild mit Aussen, Körperbau und Pflege der Ziegen naher belannt. GS schloß sich bann ein gemütliches Beisammensein mit Sana an. — Da der Winter biS jetzt auherordentlich günstig blieb, viel mehr Holzmacher zur Verfügung ftapten und weniger Holz zu füllen war als in früheren Gübren, so ist auch hier die Holzhauerei nahezu beendet. Hoffentlich bleibt die CBM1- lecung gelirche, dah die zahlreichen Arbeitslosen Beschäftigung finden tonnen.
Kreis Alsfeld.
"N Merlau, 28. Ian. Der in Ar.22 des „(Sich. Anz." aus Aeisfirchen gemeldetesch w in- del ist auch im Pfarrhause zu Merlau versucht worden. Der junge Mann gab an, er sei von dem Pfarrer in Saarbrücken mit dem Vertrieb zweier Bücher aus dem Verlag von Hirsch» Konstanz zum Besten eines Saarbrückener Waisenhauses beauftragt. (Sin Lutherbuch und ein Dillbertestament, Katalogpreis 60 Pi. und 1 Mk. verkaufte er für je 3,50 Ml. Aus die Frage, wieviel vom Erlös dem Waisenhaus zu- komme, machte er unsichere Angaben: er .glaube“, daS Waisenhaus erhalte 2,50 Ml. vom Eremplar. Bedauerlicherweise konnte er schriftliche, mit Stempel versehene Empfehlungen von Pfarrämtern, sogar eines Dekans, vorweisen. Irgendwelche b hörbliche Genehmigung zur Sammlung besah er nicht.
Mrcid Lauterbach.
:: Lauterbach, 28. Ian. In der gestrigen G c m e i n d e r a t s s i tz u n g wurde zunächst das neu cintrctenbe Mitglied Postassistent August S e e l l n g an Stelle des nach Grohenlüder versetzten Stationsvorstehers D. Mohr durch den Bürgermeister eingesührt. Hieraus wurde die Tagesordnung wie folgt erledigt. Infolge eines früheren Beschlusses hat die Wasserversorgung eine Erweiterung erfahren. Die Ergiebigkeit der Quellenzuteitung erforderte nunmehr die Vergröberung des Hochdruckbchäl- t er 6. Die betr. Arbeiten wurden dem Wenigst- fordrcttden, Maurermeister St. MetzendorflII., hier, übertragen. — Die Iagd- und Fischereipachten für 1925 wurden auf Friedenspreise festgesetzt. — Das Wartegeld an die beiden Hebammen wurde ab 1. Ianuar 1925 aus je 200 Ml. beschlossen. — Für Blindenbildung bzw. für Schriftenbeschaffung wurden 50 All. bewilligt. — Die Errichtung einer Krie- gcrgeOcnfftätte soll mit dem hierzu erwählten Ausschuss demnächst besprochen werden, damit die Ausführung möglichst noch in diesem Iahre erfolgen kann. — Ern Antrag auf Erlast von F u st st e i g b e i t rä g e n muhie abgelehnt werden. Von den drei Gesuchen um lleberlafsung von Baugelände wurde eins genehmigt und der Kaufpreis auf 3Mk. für den Quadratmeter festgesetzt, die beiden übrigen vertagt. Der Ankauf eines AckerS für 350 Mf. ist einem früheren Beschluh zufolge geschehen.
Starlcnvurg nno Rheinhessen.
=1= Offenbach 21. Ian. Die Stadt- verordneten-Dersammlung hält nächsten Donnerstag eine Sitzung ab. Bewilligungen verschiedener Art sind beantragt im Gesamtbetrag von nahezu 400 000 Ml., wozu allerdings zum gröstten Teil die verschiedenen Erneuerungsfonds sowie Detriebsüberschüsse herangezogen toerben. Immerhin bleiben noch 120 000 Akk. zu Lasten des Voranschlags 1924. In der gleichen Sitzung kommt auch die Rechnung fü r 1923 zur Vorlage. Sie schlieht nach einer vom Oberbürgermeister verössentlichten Zusammenstellung mit einem Hebe rschust von 1 Z2Z 030 Mk. ab. Heber die Rechnung 1 92 4 hat man schon kürzlich aus einer amtlichen Kundgebung erfahren. dast 2 330 000 Mk. Mehrausgaben und Z20 000 Mt. Wettigereinnahmen, zusammen also 3 550 000 Mk. AuSgabenplus nur eine Mehreinnabme von 1980 000 Mf. gegenüber» steht, so dast 15Z0000 Mk. nach dem Stand von Mitte Dezember 1924 ungedeckt blieben, die also den nunmehr festgestelllen Rechnungsrest von 1923 aus zehren wird.
D a r m st a d t, 28. 3an. (SH.) Aus der zum. Dergrevier Darmstadt gehörigen 03 raun- kohlengrube Gewerkschaft Messel ist nach Genehmigung der hessischen Regierung die Technische Rothilfe ring.letzt worden. Die Hrsache deS Streifs der Drlegschaft sind Lohn- Mfferenaen. — Heute wurden die streikenden Holzarbeiter, Sattler, Tapc-zierer ufto. im Landesverband Hessen fristlos entlassen. Die Betriebe sind ab morgen geschlossen. Am 21. ds. Mts scheiterten die Lohnverhandlungen, da die Forderungen d:r Arbeitnehmer nicht in
F>haftes< Verkehrs rfnb .4 fefrr oteTe, ole .asch die Kigel verlieren, wenn sie nach ihrer Rlemung nicht schnell genug von einem Beamten abgefertigt werden. Man vertehe sich einmal in die Lage des Beamten, der von morgens bis abends mit Anfragen bestürmt und, von Arbeit vielfach überlastet. sein Möglichstes tut, um dem Publt^m gerecht zu werden. Da er aber dem grob Hnhot- lichen nicht mit gleicher Münze dienen bart, so wird ihm feine Arbeit zur Qual, und der Relfende trügt am (Jnbe selbst den Schaden. Ist es. nicht eine alle Erfahrung, dast Ruhe und Hofltchrett immer am weitesten kommen?
-Sin Besucher des Goethe abendS. den Fräulein Glse S P e ck h a r b t am letzten Donnerstag veranstaltet hatte, übermittelt un^ in einer Zuschrift einige Angaben baruber toonn er die 3icle dieser Aoende erblickt. Ss heiht ba: .Dicht Rezitationsabende, an denen sie per- sönliche Kunst zeigen will, nicht bunte Abende, an denen Klaviervirtuosen zu Wort tommen sollen, nicht Vortragsabende, an buien neue Ergebnisse wissenschaftlicher, philosophischer und künstlerischer Schau vor den Hörern ausgebreitet weiden sollen, sind von Frl. Speckhardt be- alsichtigt, nein, schlichte Stunden gemmnsamen Grlebew» in dem Werl eines deutschen Dichters, bei taten sie selbst au« tnnerern Drang die Fuh- cung zu übernehmen üch sehr wohl berechtigt halten darf. Daher der rein sachliche, auf subjektive Gestaltung von vornherein verzichtend- Vortrag deS Doetheabends, daher daS Sprechen der Gedichte, die gewih nicht alle nach dem De- sichtspunft eines eigenen inneren Verhältnisses ausgewählt waren. Wie dies auch der Kritiker oollkommen richtig fühlle. Aber gerade diese 0clf ftentäufjerung offenbart eS, wie wenig eS die Veranstalterin auf ..Grfolg" im landläufigen Sinn abgesehen hat. Gewis; bleibt es das Recht und .'uch das Verdienst des Kritik-rs, sachlich- Ausstellungen zu machen, auch wir. das Publikum, tun dies: indessen gewinnt doch durch die Er- tenntniS dessen, was Frl. Speckhardt will, weil sic es aus lünstlerisch-m und didaktischem Temperament heraus muh. der ganze Sinn ihrer Veranstaltungen ein eigenes Licht, das bei aller Rotwendigteit kritischer Eiiz foe.tung doch eine besondere Würdigung ihre, Ziele nötig macht, eine Würdigung, die denn auch die Ge- mein de. die sich Frl. Sp. bereits zu schassen gewußt hat, den Abenden voll und ganz ange- deihen läßt."
•* Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtvieh markt: Ochsen 5, Dullen 2. Färsen und Kühe 3, Kälber 814, Schafe 666, Schweine 362.
Landkreis Gießen.
• Wieseck, 29. Ian. Gestern abend sand tm Saale der Bürgermeisterei die diesjährige Hauptversammlung der hiesigen Freiwilligen Feuerwehr statt. Wenn auch die Wehr erst zwei Iahre besteht, so sei doch hervorgehoben. dast sie im vergangenen Iahre bereit- zwei Hauptproben ihre- Könnens oblegen muhte, denen sie nach Lage der Sache gewachsen war. Da inzwischen von der Gemeinde größere Ergänzungen der Gerätschaften und Ausrüstungsgegenstände gemacht wurden, so hofft die Leitung der Wehr, daß auch das Interesse an der Wehr mehr wächst. Es wäre sehr zu begrüßen, wenn sich noch mehr Einwohner dem gemeinnützigen Verein anschlicßcn würden, damit es jederzeit gelingt, die Ausgabe auch ohne die Pflichtfeuerwehr zu erfüllen. Die reichhaltige Tagesordnung wurde glatt erledigt und tonnte über den Beitritt zum Kreisfeuerwehrverband nod) fein Beschluß gefaßt werden, da die Satzungen nicht näher bekannt waren.
* an a i n ä t a r, 28. Ian Der hiesige S p a r- und Vorschuhverein e. G. m. b. H. hielt cm Sonntag eine Generalversammlung ab. Der Verein hat die gesetzlich vvrgeschriebene Hm« ftellung noch nicht vorgenommen und muhte sich nun entweder auflösen ober umstellen. Es wurde beschlos len, bie Stoffe weiterbestehen zu lassen, und sich tan Hesll chen Genossenschaftsrerband in Sarmftabt und Der Landesgenossenschastsbank an- zuschllehen. Geschäftsanteil und Haftsumme wurden c-'f Reichsmark festgesetzt. Eine gröhere An- zahl von Interessenten erklärte sich bereit, der Nasse beizutreten, die nun in ben nächsten Tagen ihren Geschäftsbetrieb wieder eröffnen wird.
- Treis a. d. L d a., 28- 3an. In unserer Gemeinde wurden im letzten Iahre 21 Kinder getauft, 13 Ehepaare getraut. 20 Kinder konfirmiert und 9 Personen beerdigt. An Gaben für christliche Liebestätigkeit gingen bei tan Pfarramt ein 1529 Goldwarl. Am hl Abendmahl beteiligten sich 1120 Personen.
-4- Allendorf a. d 2ba„ 2Z. Ian. Ein grober Leichenzug. wie ihn unsere Stadt selten zu sehen bekommt, bewegte sich gestern nach dem bie» fiacn Frick Hof. Galt es doch, unserem allbeliebten,
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in Ermöleben am Markt »u verkaufen. ErforderUch 20000 Mk. (8MD
). E. Gagel, Loblenz. Tolles Zahnweh stillt Dr. Bnfleb's deet. Zahntropfen. Wer hohle Zähne hat, plombiere mit Deminkltt. 106D
E. Kam, Central-Drogerie, Schulstraßc
langjährigen Forster Aeinrtd) Fran; Die letzte Ehre zu erweisen. Auster den Vertretern der Vereine, denen der •atkblaftne angehört halt«, Krieger-. Gesang- und Turnverein. legte auch Bürgermeister Rein im Ramen der Stadt. Forst- rat Schneider- Diesten für die Beamten der Oberförsterei Treis und der Kreisvorsiyende des FSrstervereins Kränze nieder.
D AuS dem oberen CumbataL 28. Ian. Der Ohm-Lumdatal-Sängerbund Hill am Sonntag einen Sängertag in Merlau bei Gastwirt Hörle ab. In der vorausgehenden Dorstandssiyung wurde der Gesangverein Aiedergernünden in den Bund ausgenommen. Dem Bunde gehören nunmehr 19 Vereine an. Das Dundesfest wurde dem Gesangverein .Sängerlust- Ober-Ohmen übertragen und soll am 12. und 13. Iuli stattsinden Als Bunde-- chor wählte man das Lied „Bleib deutsch du herrlich Land am Rhein" von Arnold Der Beitritt zum Hessischen Sängerbund wurde beschlossen. Don den beiden Orts-, sowie von zahlreich erschienenen Rachbarvereinen tourten abwechselnd einige schön gefangene Chöre vorgetragen. wodurch die Tagung einen angenehmen Abschluß fand.
Kreis Friedberg.
vw. Butzbach. 28. Ian. Dah man auch in heutiger ernster Zell nicht aller gesellschaftlichen Hnterhallui.gen entsagen darf, liegt auf der Hand. Hnd wenn diese nun gar einen ernsten Hintergrund haben, so ist erst recht nichts dagegen ein- zuwenden. Wemr unsere Freiwillige Feuerwehr zu Ehren ihrer im Dienst ergrauten Mitglieder, zur Anfeuerung für die Iungmannschaft. es an Treue und Gewissenhaftigkeit den Allen gleich zu tun, gleichsam nach sauren Wochen ein frohes Fest veranstaltet, mrd wenn unsere Deutsche Kolonialgesellschaft zu einem Kolonialen Bierabend einlud, gelegentlich welches Polucioberleutnant Göt° zinger aus Darmstadt, der früher als Ofsizier in unseren Kolonien stand, eine Lichtbildersammlung aus Deutsch-Ostafrila vorführte und auch dadurch der herzlichen Mahnung: „Vergeht unsere Kolonien nicht! Wirket unermüdlich mit, dah uns der freventliche Rauh zurückgegeben wird" sichtbaren Ausdruck lieb, so schlug man damit zwei Fliegen mit einer Klappe. Man erinnerte an die Vereinspflicht und verbrachte ein paar gemütliche Stunden mit gleichgesinnten Menschen.
Kreis S^otren.
Q Laubach, 28. Ian. In der gestrigen Sitzung des Gemeinderats lag zunächst eine Eingabe des Iagdpächters um Er- mä higung der Pachtsumme vor. Der Herr hat erst im vorigen Iahr die Gemeindejagd für 8Z00 Mk. auf neun Iahre gepachtet. Das Ergebnis im ersten Iahre waren — 18 Hafen. Der Gemeinderat beschloh eine Ermähigung auf 6000 Mark. — Oberreallehrer Gerhard hatte um Heberlassung eines Bauplatzes vonGemeinde- gelände im sog. ..Alter Hof, westlich vorn Arresthause gebeten. Sein Antrag toiro genehmigt: der Quadratmeter wird ihm zu 2 Mk. verkauft. Der Zugang zu seinem Anwesen wird von der Kaiserst ra he eröffnet werden. Damit ist die Stadt im Innern ausgebaut. — Dem Laubacher Musikverein wurde eine Beihilfe seitens der Stadt bewilligt. — Auherdem wurde die D i e n st- sicherheit deS Rechners durch eine Kaution festgesetzt.
□ Lardenbach, 28. Ian. Die Winterfrucht steht sehr gut. Besonders der Klee hat sich bertoorragenb entwickelt. Dagegen hat das Korn durch die Schnecken schwer gelitten. Einzelne Aecker muhten umgepflügt und mit Weizen frisch au-gesät werden.
„ ?“ Eichelsdorf. 28. Ian. In den letzten Iahren wurden von der hiesigen Oberförster ei verschiedene Holzabfuhrwege unserer Feldmark cha uss ler t und damit beni- bar beste Verbindungswege von und nach dem Walde geschaffen. Ietzt soll ein am sog. Weinberg entlang führender Weg in gleicher Weise hergerichtet werden. Abgesehen von der nun leichteren und bequemeren Holzabfuhr begrübt unsere Landwirtschaft, die besonders an guten, gesteinten Gemarkungswegen interessiert ist das Entgegenkommen der Forstbehörde mit dankbarer Freude. Auherdem wirken diese Wegebauten auch in sozialer Hinsicht segensreich, indem Arbeiter und kleine Landwirte Verdienstmöglichkeit haben. — Den in Staatswalddi strikten mit schwach e m H o l z s ch l a g beschäftigten Holzhauerrotten wird, um sie nicht tm Verdienst zu schmälern, in entfernteren Distritten Arbeit zu- gewiesen. Die gröberen An- und Abrnarschwege werden dabei gern In Kauf genommen.
)—) Ruppertsburg, 26. Ian. Der hiesige Ziegenzuchtverein, der zur Zett 45 Mitglieder zählt, hat gestern seine Winterver-
Srcie Wetzlar.
T Raunheim. 28. Ian. 3m letzten Frtll, jahr wanderten 16jüngerePersonen. darunter auch ein stellenloser Lehrer, von hier nach Brasilien. Eine ist dort gestorben, die andern sch'.eiben fast durchweg gute». Sie haben sich selb ständig ansässig gemacht. Im nächsten Srübjabr wollen nun wieder 10 Personen, herunter cm Ghepaar von über 60 Iahren. ihren QIngeböngen forthin folgen. Vor genau 200 Iahren. im Winter 1724 25 wanderten von hier und dem benachbarten W-aldginnes 82 Personen aus nach Litauen. Hn gam und Südruhland. - Gin Wildere r oon hier wurde auf frischer Tat ertappt. ®r stand schon lange im Ruse dieses unsauberen Hand' Werks.
He^cn-Ra?sau.
][ Marburg. 28. Ianuar Der W oh- nungSmangel. der durch die polizeilich an geordnete Räumung mehrerer durch Bergsturz oedrobter Häuser am Marbachor Weg noch verstärkt wird, führte in der gestrigen Stadt verordnet ensitzung zu einer mcbrttunbi- gen, oft sehr scharfen Auseinandersetzung zwrschcn den fast an Zahl gleichen Anhängern und Gegnern der Wohnringsztoangswirtschaft. Laut Magistratsbeschlnst sollen Wohnbaracken erbaut und auf) erb cm beim Minister- der Versuch gemacht werden, zu erwirken, dast in Marburg die gesetzlich nicht mehr zulässige Beschlag nähme über grober Wohnungen doch noch bis zum 30.3uni d. I. Geltung bat. Es tourte u. a darauf bingetoiclcn. dast 19 Familien direkt obdachlos werden und wettere 213 Familien auf der Dring!ichkettsliste sieben, deren Woh nungsgesuche schleunigst erledigt werten mübten Rach langer Aussprache wurde folgender Antrag angenommen: ..Die Stadtvervrdneten-Derfamm- lung sieht zunächst von ter Beschlustsassung über Weiterführung ter WohnungszwangSwirtschast bis 30. v 1925 ab und gewährt dem WohnungS^ amt eine Frist von 6 Wochen, damit in dieses Seit auf dem Wege gütlicher Derhand^ lung die erforderliche Anzahl von Wohnungen bereit gestellt werden kann. Gs geschieht das i-i der bestimmten Erwartung, dast die Inhaber übergroßer Wohnungen freiwillig und nn sozralen und nationalem Interesse ihre verfügbaren Räume frei geben. Für die Durch führitng dieser Mahnahmen werten 30000 Ml. bewilligt. Die grobe Wohnungsnot erfordert de schleunigte Abhilfe."
spd. Fr a n kf u rt a. M.. 28. Ian. Sicherv Anzeichen deuten darauf hin. daß ter als Mörder des SchneitermeisterS Dillemuth fest- geftollte 24)übrige Schneider Wilhelm Huppe lsberg aus Barmen, ter zuletzt hier wohnte, ins besetzte Gebiet geflüchtet ist und sich dort bei ter französischen Fremdenlegion anwerben lieh. Es tourten sofort •oon den hiesigen Behörden die erforderlichen Auslieferungsanträge gestellt, denen wahrscheinlrch stattgegeben toird.
Rundfunk-Programm
des Frankfurter Lenders.
(Aus ter „Radio-Hmschau-.)
Freitag. 30. Ianuar:
11,55 Hhr: Zeitangabe. 12 Hhr: Rachrichten- dienst. 4 Hhr: Wirt sch aftsmeldungen. 4.30 bis 6 Hhr: Hausfrauen-Rachmittag. Vortrag von Frau Stadtrat Else Lllken: ..Hausfrau und soziale Arbett". Ferner: Wochenschau des Frankfurter Hausfrauenvereins. 6 Hhr: Wirtschattsmeldungen. 6 bis 6 30 Hhr: Die Lesestunte (Meistertoerte ter- Weltliteratur) Aus „Soll und Haben" von Gustav Freytag (Fortsetzung). 6.30 Hhr: Vortrag von Otto Schwerin: „Wie schuhe ich mein Heim gegen Einbruch? ' Z bis Z.30 Hhr: Vortragszyklus ter Philosophischen Vereinigung Frankfurt a. M (DozeM: Pfarrer Taesler). 12. Vortrag: „Kants Dcgründung ter Religion". Z.30 Hhr: Gsparanto- Hnterricht. 8 bis 8.30 Hhr. Die Besprechung lTheater und Kino). 8.30 Hhr: Tanzmusik der Kapelle des Tanz-Palais. 9.30 Hhr: Rachrichten. Wettermeldung. Sportbericht. 9.40 Hhr: Die Spät anfunbigung: „Reues Operettentheater!" 9L5 Hhr: 3eltDorbcTcuunfl. 9.56 Hhr: Drei Minuten der Hausfrau. 10 Hhr: Zeitangabe. 10 bis 11 Hhr: Varietö. Ein Akt von Heinrich Mamr.


