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. Becgmannstos.
«uf der Zeche Prinzregent gerieten zwei Bergleute unter hereinbrechende Gesteinsmassen und wurden getötet. Auf der Zeche „Graf Schwe- r i n" wurden drei Bergleute verschüttet, von denen zwei tot geborgen werden konnten, während der dritte schwere Verletzungen erlitten hat. Auf der Zeche „Konstantin der Große" wurden drei Bergleute v e r s ch ü t t e t. Es ist bis jetzt noch nicht gelungen, ste jzu bergen. Sie sind aller Wahrscheinlichkeit nach tot.
Schneestur min England.
Seit 1890 hat England keine so kalten Tage erlebt Heftige Schneestürme verursachten in verschiedenen Gegenden Englands große Verkehrs- störungen. Die Verkehrsflugzeuge konnten auf den schneebedeckten Flugplätzen nicht starten. Die englische Ostküste wurde gestern von einer Sturmflut heimgesucht, wie sie bisher kaum beobachtet worden ist.
Wiedererschliehung eines alten Bergwerks.
Das Blei- und Silberbergwerk bei Winningen im Condertal (Rheinland), in dem vor etwa 70 Jahren die ersten Ausgrabungen begonnen haben, die später wieder eingestellt wurden, soll wieder in Betrieb genommen werden, nachdem sestgestellt worden ist, daß die Förderung der dortigen Blei- und Silbererze unbedingt lohnend sein werde. ___________________
Aus der Provinzialhauptstadt.
Gieße n, den 28. November 1925.
Advent.
3n wenigen Wochen geht das erste Viertel des 20. Jahrhunderts zu Ende. Sine vielbewegte Zeitl Krieg und Dlutvergiehen, Dölkerkata- strophen, eine völlige Verschiebung der Macht- Verhältnisse in Europa, aber auch eine Zeit der schweren Erschütterungen des fee ischen Lebens der Menschheit. Als wir in dieses Jahrhundert ein- Itraten, war ein lebhaftes Gerede von dem «modernen Menschen. Der ist ganz anders, so sagte man, als der Mensch der Vergangenheit, er steht viel höher als dieser, er sucht und findet Ziele religiöser, ethischer, künstlerischer Art, er ist voll Kraft und Eigenart. Man vergesse nicht, dah in dem Gedichte, mit dem man im Jahre 1900 die erste Ausstellung der Künstlerkolonie zu Darmstadt eröffnete, zu lesen war: kommt, es
kommt die neue Zeit." Damals war Nietzsche mit seiner Umwertung aller Werte noch in Geltung, Neligionsreformer wie Moritz von Cgidy durchzogen das Land, man glaubte, über die Ehe ganz «neue Werturteile zutage gefördert zu haben, man pries die Frauenbewegung als das Morgenrot einer neuen Zeit und meinte, von dem Geist, der die Jugend beseelte, eine Negeneration unseres Lebens herleiten zu können.
Kein Einsichtiger wird behaupten, daß diese Hoffnungen sich irgendwie verwirklicht haben. Mit unseren Neben von dem modernen Menschen und der neuen Zeit haben wir gründlich Bankerott gemacht. Unter Schmerzen haben wir ein- sehen müssen, daß wir von einem grohen Irr- wahn beherrscht waren, das war der Wahn, daß es mit der Kultur, überhaupt mit dem geistigen Leben der Menschhett in einer geraden Linie immer aufwärts gehe. Technisches Können und Spezialisierung ber Wissenschaft sind noch feine Beweise für das Fortschreiten des geistigen Lebens. Wir haben das Mittelalter als das „dunkle" NNttelalter bezeichnet und achteten nicht auf die seelische Tiefe und Feinheit, die sich im Nibelungenlied und im Straßburger Münster auspragen. Daß die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts in Deutschland einen weit höheren Ertrag an geistigen Werten darstellt, als das ganze 17. Jahrhundert, braucht man nicht mehr zu sagen. Und wenn man daran denkt, dah ein Mann wie Der 1676 in Giehen verstorbene Professor und Superintendent Peter Haberkorn stundenlang mit Juden aus dem Busecker Tal über religiöse Fragen in hebräischer Sprache stritt, so wird man selbst nicht mehr die Behauptung wagen, dah es in der alten Zeit an Spezialkenntnissen gefehlt habe.
Wir haben kennen gelernt, dah mit der Ankündigung eines grohen Zeitalters nichts getan ist, das Große in der Welt kommt ohne Reklame, es' tritt gewissermaßen unbewußt auf, ist mit einem Male da. Wir haben weiter kennen gelernt, daß der Seele nicht mit Fanfarentönen gedient ist, sie braucht Frieden, Freude, Geschlossenheit, Neinheit, Ruhe und Gewißheit, sie braucht ein klares Ziel und eine feste Hoffnung. Alle diese Gaben gewährt der christliche Glaube, gewährt das Derbundenfein mit Jesus. Man lese die Evangelien, um sich hiervon zu überzeugen. Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich. Kommet her zu mir alle, die ihr imibfclig und beladen seid, ich will euch erquicken. Den Frieden lasse ich euch, seinen Frieden gebe ich euch." Die, die mit Jesus verbunden waren, haben das bestätigt. Paulus sagt: „Das Reich Gottes ist Gerechtigkeit und Friede und Freude in dem heiligen Geiste", und von dem
niederrheinischen Mönch Thomas von Kempen hören wir die Worte: »Wenn Jesus bei dir ist, dann ist alles gut und nichts scheint dir schwer: wenn aber JesuS nicht bei dir ist, dann ist alles herbe. Was kann die Welt dir bieten ohne Jesus? Ohne Jesus fein, ist Hölle, mit Jesus sein, ist Paradies. Wenn Jesus bei dir ist, dann kann kein Feind dir schaden. Wer Jesum findet, der findet einen guten Schah, ja ein Gut über alle Güter, und wer Jefum verliert, der verliert alles und mehr als die ganze Welt." Das sind die Tatfachen, die der Christenheit am ersten Advent- sonntag verkündigt werden. Die Adventlieder, die Paul Gerhardt, Novans und Friedrich Rückert uns geschenkt haben, beschreiben diese Tatsachen in wunderbaren Diloern, in feinsinniger, ergreifender Art. Hier ist alles Morgenlicht. Trost, Freude und Hoffnung, und wem Gott das Organ dazugegeben hat, der spürt hier die Kräfte der ewigen Welt. H. D.
Gicftener Wochcnrnarkipreise.
Es kostete auf dem heutigen Wochenmarkt das Pfund: Butter 230 Pfennig, Matte 40, Käse 65 bis 75, Wirsing 12 bis 15, Weißkraut 10, Rotkraut 15, gelbe Rüben 15, rote Rüben 12, Spinat 50, Unterkohlradi 10, Grünkohl 25, Rosenkohl 50, Feldsalat 120, Tomaten 120. Zwiebeln 12, Meerettich 40 bis 80, Schwarzwurzeln 50, Kartoffeln 4, Aepfel 15 bis 18, Birnen 30, Nüsse 60 bis 90, junge Hahnen 120, Suppenhühner 120, Gänse 90 bis 110; das Stück: Eier 19, Blumenkohl 40 bis 120, Endivien 10 bis 20, Oberkohlrabi 10, Lauch 5 bis 10, Rettich 10 bis 20, Sellerie 15 bis 30 Pfennig.
Bornotizen.
— Tageskalender für Samstag: Geftügelzuchtoerein Gießen und Brieftauben-Klub ab oorrn. 11 Uhr Geflügel- und Brieftauben-Aus- stellung „Liebigshöhe". — Marine-Verein, Vereinslokal, Monatsversammlung. — Lichtspielhaus, Bahli- bofsttaße: „Der Zirkuskönig" und „Prater". — Astoria-Lichtspiele: „Der Wettlauf mit dem Tode".
— Tageskalender für Sonntag. Oberbeffif^er Kunstverein, Dorrn. 11 Uhr, Turmhaus am Brand: Ausstellung ober hessischer Künstler. — Stadttheater, 7 Uhr: „Der Vogelhändler" (Ende 10 Uhr). — Geflügelzuchtverein Gießen und Brieftauben-Klub, ab 11 Uhr vornr „Liebigshöhe": Geflügel- und Driestaubenaus- stellung. - Matthäusgemeinde, 7'/- Uhr, Turnhalle: Gemeindeabend. — Reichsbund der Kriegsbeschädigten und -Hinterbliebenen, 2 Uhr nachm. „Saalbau Sauer": öffentliche Kundgebung. — Holzhauer-Versammlung, 9 Uhr vorn:., im Ge- werftchastshaus. — Lichtspieltheater wie Samstag.
— Aus dem Stadttheaterburcau wird unsgeschrieben: Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, daß die morgige Sonntags-Aufführung der Operette „Der V o g c l h ä n d l e r" die letzte des reizenden Werks ist. Da das Sonntags-Abonnement nicht sehr stark ist, sind noch in allen Preislagen gute Plätze erhältlich.
** Die Dezember-Miete in Hessen. Der Minister für Arbeit und Wirtschaft gibt bekannt: Die gesetzliche Miete für den Monat Dezember bleibt Die gleiche wie für den Monat November.
** Städtisches Vergebungswesen. Der Deutschen Dolkspartei ist auf ihren Antrag, bei städtischen Vergebungen auch den Personen bzw. Firmen, die hierbei nicht berücksichtigt werden konnten, Mitteilung von dem Ausgang der Vergebungen au machen, damit sie sich dann anderen Arbeitsbeschaffungsmöglichkeiten zuwenden können, von der Stadtverwaltung am 12. (. Mts. folgendes mitgeteilt worden: „Auf den dortigen Antrag vom 30. Juni d. Js. erwidere ich ergebenst, daß das Stadtbauamt angewiesen ist, bei Arbeits- und Lieferungsoerträgen denjenigen Anbietenden, die einen Freiumschlag dem Angebot beigeschlossen haben, entsprechende Benachrichtigung über den Ausgang der Vergebung zu machen. Dn Bestimmung wird in die Vorschriften über die Vergebung städtischer Arbeiten und Lieferungen mit ausgenommen werden."
** D i e F e st st e 11 u n g des Ergebnis- s e s der Provinzialtagswahl findet am Mittwoch, 2, Dezember, vormittags 9.30 Uhr im Sitzungssaals des Regierungsgebäudes dahier statt.
** Oberhessischer Kun st verein. Im Turmhaus am Brandplatz findet vom 29. November an eine von dem hessischen Landesamt für das Bil- dungswesen veranstaltete Ausstellung: „Künstle r h i l f e 19 2 5" statt, welche ei freiem E i n- tritt Sonntags, Montags, Mittwochs und Freitags von 11—1 Uhr, und Sonntags von 3—6, Mittwochs von 3—7 Uhr nachmittags bei elektrischer Beleuchtung geöffnet ist. Die Künstlerhilfe ist ein mit staatlichen Mitteln eingerichtetes Unternehmen, das der mit der wirtschaftlichen Not schwer ringenden hessischen Künstlerschaft einen bescheidenen Ertrag für ihr künstlerisches Schaffen sichern will. Die Bestände der Ausstellung sind juviert und bieten Gewähr für künstlerische Qualität. Die Preise sind so gehalten, daß jedermann in der Lage ist, ein originelles Kunstwerk zu erwerben. Ausgestellt sind Delgemälbc, Aquarelle, Handzeichnungen und Graphik aller Art, | auch Plastik. Eine Verpflichtung zum Ankauf ist mit
dem Besuch der Ausstellung nicht verbunden. Di« wegen der beschränkten Räumlichkeiten nicht ausgestellten Kunstwerke sind in Mappen aufgelegt und werden auf Wunsch gern gezeigt. Freiwillige Hilfskräfte haben sich in dankenswerter Weise hierfür zur Verfügung gestellt. Zur Förderung des Zwecks der Ausstellung ist mit dieser eine Ausspielung ausgestellter, noch einzurcichender Kunstgegenstände ver- bunden, deren Verlosung am 21. Dezember statt- fir.öct und jedermann Gelegenheit bietet, unter gleichzeitiger Erlangung einer Gewinnchance die Veranstaltung zu unterstützen. Lose i 1 Mk. sind in der Ausstellung, an der Kasse und in den durch Plakate kenntlich gemachten Geschäften erhältlich. Die Jahresverlosung von Anrechtscheinen unter die Mitglieder findet am 14. Dezember statt. Im übrigen sei auf die Anzeige in der gestrigen Ausgabe des Gießener Anzeigers verwiesen.
** Reichsbund Deutscher Kriegsbeschädigter und K r i e g e r h i n t e r b 1 i e- bener, Ortsgruppe Gießen. Man schreibt uns: Wie aus der heutigen Anzeige heroorgeht, beabsichtigt die Ortsgruppe am 2. Dezember im Saalbali Sauer einen Weihnachsverkauf fclbjtgefer- tigter Handarbeiten zu veranstalten. Es wird gebeten, die Veranstaltung recht eifrig zu besuchen, da die Ortsgruppe in diesem Jahre auf eine Haussammlung verzichtete, um die große Zahl derer, die von Tür zu Tür um ein Scherflein bitten gehen, nicht noch zu vermehren. Durch den Der- faufstag hofft die Ortsgruppe die Mittel zu beschaffen, mit denen ihren nicht gut gestellten Mitgliedern eine Weihnachtssreude gemacht werden kann. In der Ortsgruppe sind etwa 100 Frauen, sämtlich Kriegerhinterbliebene, und bei gar vielen ist wirklich nur das Notwendigste zum Leben vorhanden. Der Verkauf der Sachen, die bis zum Montag bei der Firma Kaeß Nachf., Inh. Wilh. Horn, Kreuzplatz, ausgestellt sind, findet von 2 bis 7 Uhr statt. Die Ortsgruppe hofft auf regste Beteiligung von Seiten aller Mitbürger. Man beachte die heutige Anzeige.
** Personalien. Ernannt wurden der Lehrer Richard Bechtold zu Köddingen. Kreis Schotten, zum Lehrer an der Volksschule zu Eckartsborn, Kreis Büdingen; der Schulamtsanwärter Ludwig Artz aus Hausen, Kreis Friedberg, zum Lehrer an der Volksschule zu Bind- sachsen, Kreis Büdingen; der Schulamtsanwärter Adolf Schnierle aus Düdelsheim, Kreis Büdingen, zum Lehrer an de» Volksschule zu Wolf, Kreis Büdingen. — Aus dein Staatsdienst entlassen wurde derDerwaftüngsobersekretärMartin Holl zu Gießen auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. Oktober 1925.
Kirche und Schule.
^Landcsverein für Innere Mission.j
D. Dieser Tage sand in Darmstadt die Jahresversammlung des Hessischen Landesvereins für Innere Mission statt. In der Mitgliederversammlung am Vormittag wurden die Dorstandswahlen vorgenommen. Zum Vorsitzenden wurde Pfarrer Wagner in Darmstadt, der Drirder des seitherigen Vorsitzenden und jetzigen Superintendenten von Oberhessen, gewählt. Im übrigen ergab die Abstimmung eine Wiederwahl der seitherigen Vorstandsmitglieder und eine Neuwahl des Pfarrers Knodt-Schlitz als Vorsitzenden der Oberhessischen Dolksmission, des Pfarrers Grein von Arheilgen und des Dekans Röschen, seither in Freienseen, jetzt in Arheilgen, des verdienst» vollen Vorkämpfers der evangelischen Dekanatserziehungsvereine in Hessen.
In der Tagung trat immer wieder die ungeheure äußere und Innere Not unseres Volkes in der Gegenwart und der Ruf nach Hilfe hervor. Besonders Pfarrer Hickel- Darmstadt, der Leiter des Diakonissenhauses Elisabethenstift, verlieh dem in seinem Vorträge, der im Mittelpunkt der Dorttagsfolge stand, Ausdruck. Seine Ausführungen waren ein einziger Appell an die heute so mibefriedigte und zukunftsarme weibliche Jugend aller Stände unseres Dolles, einzutteten in den Dienst der Kirche, um soziale Gesinnung in der Linderung von Not und Schmerzen und im Stillen von Not und Tränen zu betätigen.
Der Nachmittag brachte neben einer Besprechung des Hessischen Verbandes für evangelische Kleinkinderpflege noch eine Reihe geschäftlicher Aussprachen, namentlich über die Organisation des Landesverbandes für Innere Mission, der die in den einzelnen Kreisen unseres Landes zur Unterstützung der staatlichen Wohlfahrtsämter eingerichteten Evangelischen Jugend- und Wohlfahrtsdienste zu einheitlicher Wirkung zusammenfassen will. Dabei wurde wiederholt die Anpassung nicht nur der Wohlfahrtsarbeit, sondern des gesamten kirchlichen Derwaltungswesens (Dekanate) an die staatliche Verwaltungseinheit des Kreises gefordert.
Um 6 Uhr abends schloß der Vorsitzende die Tagung mit Gebet.
Büchertisch.
— Der junge Beethoven. Von Prof. Dr. L. Schiedernlair. Groß-Oktav mit 20 Kupferdruck-
tafeln und 3 FaksmUtedeüoaen. Preis in Ganzielncw band 20 Mk. Verlag von Quelle & Meyer in Leipzig. Richtung und Impuls seiner späteren (Entfaltung empfängt das Genie bereits in der Jugend. Die Höhe des Lebens bringt dann die Verinnerlichung und Vertiefung. So bildet auch das Werk eines so großen Künstlers wie Beethoven eine untrennbare Einheit, die man nicht in einzelne Lebens- und Schaffensabschnitte zerschneiden kann. Deshalb tritt in diesem hervorragenden Werke nicht nur der junge Beethoven, sondern auch der spätere Meister voll in Erscheinung. Ein ganz unbekanntes zeitgenöi sisches Quellenmaterial wird vor uns ausgebreitel. Bonn ersteht als Residenz von unseren Augen, sein Musikleben wird geschildert. Wir werden mit der Familie von Beethoven bekannt gemacht und er leben die Kinder- und Jünglingsjahre des großen Meisters mit. Sein Lehrer Reefe unterrichtet ihn, er spielt in der Hofkapelle und verkehrt im Salon der Frau von Breuning. Es folgt die erste Reise nach Wien, die Heimkehr und der erschütternde Tod der Mutter. Das sind die äußeren Einflüsse, die auf das Innenleben Beethovens wirken. Wir sehen, wie langsam unter dem Einfluß der Ausllärungsbe- roegung sich aus ihnen die Persönlichkeit formt. Mühsam bändigt das Genie im Kampfe mit dem Schicksal ben in seiner Natur liegenden Konfliktstoü und erlöst sich in der Gestaltung seines Werkes. So ist Schiedmairs hervorragende Arbeit von größter Bedeutung für die Erkenntnis Beethovens und seiner Kunst. 658
— Karl Rosner, Der geschundene Eros. Ganzleinen 6,50 Mk. (I. G. Eottasche Buchhandlung Nachf., Stuttgart.) „Einen Roman für gute Menschen" nennt Karl Rosner.sein neues Buch, und diese „guten Menschen" sind alle jene, die Sinn haben für Humor, denen das Lachen lieb ist und die den Kleinlichkeiten und Widerwärtigkeiten des Lebens noch eine freundliche Seite auzugewinneck vermögen. 677
Rundfunk-Programm
des frankfurter Tenders.
(Aus der „Radio-Umschau".)
Sonntag, 29. November.
8.30 bis 9.30: Morgenfeier am 1. Advent, veranstaltet von der Evang.-luth. Matthäusgemeinde, Frankfurt a. M. 12 bis 1 Uhr: Uebev- tragung von Kassel: Mittagskonzert der Kapell- der Henschelschen Werke Kassel. 4 bis 5 Uhr: Krippenspielaufführung, veranstaltet vom Weih- nachtsliebeswerk 1925. 5 bis 6 Uhr: Nachmittag. ° konzert des Hausorchesters: Gaetano Donizetti. 6 bis 7 Uhr: Stunde des Rhein-Mainischen Verbandes für Volksbildung: „Das Stockholmer Weltkonzil". Vortrag von Lic. Laun. 7 bis 7.30 Uhr: Große Erzieher: Aus den „Pädagogischen Jugcndschriften" von Johann Friedrich Herbart. 7.30 biS 8 Uhr: „Zur Schüleranmeldung dieser Woche: Neuordnung des prcuh. Mittelschul- wesenS". Vortrag von Rektor Henschel. 8.30 bis 9.30 Uhc: Cello-Konzert. 9.45 Uhr: Oscar Wilde.
Montag, 30. November.
3.30 biß 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 biS 6 Uhr: NachmittagSkonzert des Hausorchesters: Die Oper der Woche. 6 bis 6.30 Uhr: Die Lesest unde. 6.30 bis 7 Uhr: Die Bücher- frunbe. 7 bis 7.30 Uhr: Funkhochschule: „Die Zusammensetzung der Erde", Vortrag von Dr. Udluft. 7.30 bis 8 Uhr: Funkhochschule: „Aus dem Städelschen Kunstinstitut VI", Vortrag von Dr. Oswald Götz, Assistent am Städelschen Kunst- infHtut. 8 bis 8,20 Uhr: Die Stunde der „Umschau". 8.20 bis 8.30 Uhr: Der Briefkasten. 8.30 bis 9.30 Uhr: Mozart-Zyklus deS Amar-Quar- tetts. Fünfter Abend. 9.45 Uhr: Fernempfang auswärtiger Stationen, dritter Versuch, veranstaltet vom Südwestdeutschen Radiollub.
KkchNche Nachrichten.
Evangelische Gerneindeu.
Gießen. Sonntag, 29. November. 1. Advent. Stadttirche. 9'/,: Pfarrer Mahr. Beichte u. heil. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde. 11’/«: Kinderkirche für die Matthäusgem. Pfarrer Mahr. 5 Uhr: Pfarrer Becker. - JolmnneSkirche. 91/,: Pfarrer Bechtholsheimer. Beichte uud heil. Abendmahl für Lukas- und Johannesgemeinde 117«: Kindertirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtolsheimer. 5: Pfarrer Ausfeld. - Kirchberg. 10; 11: Heil. Abendmahl f. d. Jugend von Ruttershausen. - Lollar. Nachm. 17,. Donnerstag 3. Dez. abends 87,: Dibelstunde in Daubringen. — Wieseck. 9 Beichte- 97, Predigtgottesdienst, im Anschluß Feier d. heil. Abendmahls. Opfer f. d. Verband d. Evang. Frauenvereine in Heffen. Abds. 77, Adventsandacht. Watzenborn - Garbenleich. Watzenborn-Steinberg. 10, Garbenteich: 1.
Katholisch« Gemeinden.
Dießen. Samstag, den 28. Aov. 47, u. 7 Beichte. Sonntag, den 29. November. 1. Adventsonntag. 67, Beichte, 7 Meffe, 8 Kom., 9 Hochamt IN. Predigt, 11 Meße mit Pred., 57, Christenlehre und Andacht. Grünberg. 97, Meffe mit Pred. — Hungen. 8 Meffe mit Pred. - Lich. 10 Hochamt mit Pred.
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