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tot. Der verstorbene Var illsmann und auf allen gröfir n Oberhessen und über befte t Dichtranspvrlen anzutreffcr 9/ 26. Oft. Zum Ratten emc5 sehr starken Besich y :en nach amtlicher Zählung bc- ibend allein in Ltlenberg über
Kreis Alsfeld.
OKü.dc, 27. Oft Die Schneckenplagc ist gegerrtoärlig m unserer Gegend so grob, trxie wir es selten erlebt haben. Schon einige Wochen lang sieht man auf den Kornädern Leute in ge- tbudter Stellung einhergehen und diese Tiere entweder zerschneiden, oder sie in alte Eimer lesen und dann mit nach Hause nehmen, wo sie überbrüht werden. Manche Leute behaupten, an einem Tag mehrere Lausend Stüd dieser Tiere gelesen zu haben.
m. Flensungen, 27. Olt. Für die hiesigen Gemeinderatswahlen sind drei Wahldorschläge eingereicht worden, der erste von der Arbeiterpartei, die über die weitaus größte Stimmenzahl verfügt, der zweite von den Bürgerlichen und der dritte von der Flen- sunger Müde, die seither keinen eigenen Wahl- Vorschlag eingereicht hatte.
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für bie Samstagsnummer können nur bis Freitag vormittags verbindlich angenommen werden, gwecks wirksamer Satzausstattung erfolgen Bestellungen zweckmäßig bereits im Lause des Donnerstags
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0 Kirtorf, 27. Oft. Unsere Stadt wird mehr und mehr durch die nahe bevorstehenden Wahlen in Bewegung verseht. Handelt es sich doch um die Wahl eines neuen Stadtrates. Doch nicht genug: andere Orte haben die Neuwahl des Bürgermeisters bereits hinter sich — uns steht dieselbe noch im Lauf des nächsten Jahres bevor. Nun wird sich bei der Wahl des Stadtrates zeigen, wie die Aussichten für den neuzuwählenden Bürgermeister sind. Es liegen drei Wahlvorschläge vor. Man ist aufs Höchste gespannt, wie der Kampf enden wird, ^lnd man hofft, daß nicht Partei- und Sonder- interefsen, sondern die Förderung des Allgemeinwohles für die Wähler ausschlaggebend sein wird.
0 Erbenhausen, 27. Oft. Unsere Gemeinde feierte am Sonntag das Crntedank- f e st. Die Konfirmanden und Schulkinder hatten es sich nicht nehmen lassen, zu diesem Fest die Kirche besonders schön zu schmücken. Den Gang von der Kirchentür bis zum Altar überdachten paarweise angebrachte, bogenförmige Dirken. Der Altar war reich geziert mit den besten Erträgnissen der Felder und Gärten, sowie mit prachtvollem Blumenschmuck — alles zeugte von einer groben Liebe. Die Schulkinder überraschten die Gemeinde noch mit dem Dort rag eines von Lehrer Müll er eingeübten Festliedes. DerOrts- geistliche, Pfarrer Rheinfurth. hatte seiner Predigt Psalm 145, Bers 15 und 16 zugrunde gelegt. Möge die schone Feier alle Anwesenden in ihrer Liebe und Treue zur Heimatscholle gefestigt und ihr Verlangen nach der ewigen Heimat gestärkt haben.
Kreis Lauterbach.
Schlitz, 27. Oft. In unserer Stadt sind fünf Wahlvorschläge eingereicht worden. Die Beamten marschieren getrennt Es gibt eine allgemeine Deamtenliste und eine Liste der Gräflichen Beamten. An der Spitze der ersteren steht Reallehrer Hahn. Rektor Adolph, der bei der vorigen Wahl die De° amtcnliste führte und die Beamten im letzten Gemeinderot vertrat erscheint diesmal auf dem
Wahldvrschlag der Deutschen DvlkSpar- t e i, dessen Spitzenkandidat Direktor Haag ist. Weitere Wtchlvorschläge haben die Gewerbetreibende und die Sozialdemokratische Partei eingereicht.
Preußen.
Herabsetzung
der Steuer-Verzugszinsen.
Der preußische Finanzminister teilt mit: Die Verzugszuschläge, die bei der verspäteten Zahlung der Steuern erhoben werden, tourten nicht nur für die Reichssteuern, sondern auch für die preußischen Staats- und Gemeindeabgaben mit Wirkung vom 15. Oktober auf 8 t t>. H. halbmonatlich und l1/. v. H. monatlich herabgesetzt. Was die Mahngebühren anlangt, so liegt dem Reichsrat gegenwärtig ter Entwurf einer Verordnung vor, wonach die Mahngebühren auf etwa die Halste der gegenwärtig geltenden Sätze herabgsctzt werten sollen. Nach Verabschiedung dieses Entwurfs ist für Preußen eine entsprechende Regelung in Aussicht genommen.
Kreis Wetzlar.
t. Großrechtenbach, 27. Ott Der Landwirt und Fuhrmann Wilh. Brücke! jun. von hier geriet auf der Heimfahrt vom Felde beim Ab- steigen vom Wagen infolge Ausgleitens unter bie Räder, die ihm über das linke Bein gingen. Brückel erlitt einen Knochenbruch am Unierfchenkel und mußte nach der Klinik zu Gießen überführt werden.
Kreis Biedenkopf.
Q Fellingshausen, 27.Oft. Tot aufgefunden wurde im Krofdorfer Walde der invalide Iohs. Weber VH. von hier. Wie die ärztliche Llntersuchuna ergab, ist der Verstorbene von einem Herzschlage betroffen worden und in einen Wassergraben gefallen.
Kreis Marburg.
WSR. Marburg, 27. Okt. Bei Gemünden an der Wohra (Kreis Frankenberg) ist gestern abend kurz nach 6 Uhr eine Schafherde von dem nach Kirchhain fahrenden Zuge überfahren worden. Angeblich sollen die Schafe durch die grellen Lichter eines Automobils scheu geworden und in Richtung auf den daherbrausenden Zug gerannt fein. Dabei sind 18 Schafe dem Unglück zum Opfer gefallen. Teils touiVen sie einfach durchschnitten, teils fo schwer verletzt, daß sie sofort abgeschlachtet werden mußten.
Frankfurt a. M. und Umgegend.
PSN. F r a n k f u r t a. M., 27. Okt. In der heutigen Stadtoerordnetensitzung fand die Einführung des neuen Stadtkämmerers, des bisherigen Bürgermeisters von Höchst a. M., Asch, der der Sozialdemokratischen Partei angehört, statt. Die Deutschnationalen und Bolksparteiler blieben, entsprechend ihrer Stellungnahme bei der Wohl, der Einführung fern. Oberbürgermeister Landmann wies in seiner Ansprache auf die Schwierigkeiten und Gefahren hin, denen die städtische Finanzwirtschaft und damit die Selbstverwaltung ausgesetzt sei und sprach die Gewißheit aus, daß der neue Kämmerer trotz seiner politischen Einstellung fein Amt objektiv verwalten werde. Stadtrat A s ch betonte in feiner Erwiderung, daß nur auf dem Boden der Selbstverwaltung der demokratische Staat gedeihen könne. Er umgrenze feine Aufgabe dahin, das noch vorhandene Vermögen der Stadt zu erhalten, die Ausgaben den Einnahmen anzupassen und die Aufnahme von Anleihen fo zu beschränken, daß der Zlnsendienst tragbar fei. — Die Oberreal- schule in Frankfurt-S achsenhausen, die mit über 600 Schülern eine der stärkst besuchtesten höheren Schulen in Frankfurt ist, begeht Ostern 1926 ihr 2 5 i ä b r i g e 5 Bestehen.
fpd. Höchst a. DJL, 27. Okt. Um den durch die Berufung des seitherigen Bürgermeisters A f ch
zum Stadtkämmerer nach Frankfurt frei gewordenen hiesigen Bürgermeisterposten bemühen sich bisher mehr als 50 Kandidaten. Unter diesen befindet sich auch ein früherer sozialdemokratischer Ministerpräsident aus Thüringen. Mit der Sichtung und Auswahl der Kandidaten für den engeren Wettbewerb ist ein aus elf Stadtverordneten gebildeter Wahlausschuß beschäftigt.
Turner-Tagung in Stehen.
—0— Gießen, 26. Okt. Zur Einführung in die Arbeit des kommenden Frühjahrs traten am Sonntogvormittag die Mitglieder des (Sau* Turnausschusfes in der Turnhalle des Turnvereins 1846 zur ersten Gauvorturnerstunde zusammen. Unter Leitung des (Bauober* turnwarts Wilh. Will (Gießen) wurde der Turnstoff des neuen Uebungsplanes sachlich und methodisch überarbeitet und zur Darstellung gebracht, um demnächst in den sechs Bezirken durch Vorturnerstunden an die Vereinsturnwarte weiter- gegeben zu werden. Rach einigen Ordnungsübungen wurden insbesondere die Freiübungen für die (Bau- Veranstaltungen eingehend besprochen und durch- geübt. Sie sind aus zackigen und zügigen Bewegungen in ansprechender Form zu drei Uebungsgruppen zujammengestellt und werden ihre Wirkung als Massenübung bei den Turnfesten um so weniger verfehlen, als jeder Turner sich ihre gute (Einübung schon angelegen sein lassen muß; denn die in die Wettkämpfe eingebaute Pflichtsreiübung wird in Zukunft nicht mehr durch einen Beschluß des Turn- ausschufses ausgewählt, sondern unmittelbar vor Abmarsch der Riegen zum Wettkampf durch dos Los bestimmt. Ferner wurde der Stoff für die Geräteübungen in bezug auf Schwierigkeit und Ausbildungswert einer sorgfältigen Prüfung unterzogen und bestimmt, daß die Winter-Geratewettkämpfe, bei denen der Erfolg der Uebungsarbeit nachgewiesen werden soll, in den Bezirken am 1. März k. I. beendet sein müssen. Für die Bezirksturnfeste, bei denen in der Hauptsache die Ausbildung in den volkstümlichen Hebungen zur Wertung kommt, soll ein Zeitpunkt über den 12. Juni hinaus ausgeschlossen fein. Zur Einschränkung von festlichen Veranstaltungen soll es beitragen, daß die Meisterschaften im Dolksturnen diesmal nicht gesondert, sondern in Verbindung mit dem (Bauturnfeft in Nidda anfangs Juli ausgetragen werden. Schon bei der Anmeldung zum Taufest muß sich jeder Turner von jetzt ab entscheiden, ob er beim Zehnkampf oder beim Zwölfkampf in Wettbewerb treten will, die beide in Zukunft außer in der Oberstufe auch in der Mittelstufe zur Ausschreibung kommen werden. Bei der erfreulichen Entwicklung des Frauenturnens ist eine Verbindung mit dem Männerturnen auf Kreisfesten organisatorisch nicht mehr gut durchführbar; deshalb wird am 6. Juni kommenden Jahres zum erstenmal ein felbftän* diges Kreisfrauenturnen in Wiesbaden stattfinden. Das Wetturnen der Frauenabteilungen im (Bau ist auf den 16. Mai festgesetzt. Die erste Gaufrauenturn- st u n d e mußte auf Anfang Dezember d. I. verschoben werden, ebenso die Versammlung der Gauwarte für das Volksturnen. Der Hermannslauf nach dem Teutoburger Wald im August d. I. ist im Gau Hessen gut durchgeführt worden, trotz einiger noch in letzter Stunde mitgeteilter Aenderungen in den Laufzeiten; besonders in Marburg verlief der Stafettenwechsel um Mitternacht in erhebender Weise. Dem Gau sind an 100 Mark Ausgaben für Nachrichten- und Begleitdienst erwachsen; 100 Vereine mit 2420 Läufern und 129 Begleiter waren beteiligt, jeder Verein erhält eine Urkunde. Durch Beschluß des Gau-Turnausschusses wird dem Turnverein Bad-Nauheim der Sieg bei der Weidig-Staffel und damit die Weidig-Plakette aberkannt, weil ein vereinsfremder Turner in der Staffel mitgewirkt hat; Sieg und Plakette fallen an den Turn- und Sportverein Butzbach. Ferner erhält ein
Verein einen Verweis, weil er ohne Genehmigung des Gauvorstandes gauoffene Wettkämpfe veran ftaltet hat. Schließlich soll ein Turner den als gleich, zeitiges Mitglied des Westdeutschen Spielverbandes gewonnenen Wertpreis wieder zurückgeben oder von seinem Verein ausgeschieden werden, und außerdem soll über diese Doppelmitgliedschaft der Kreisvor- stand entscheiden.
Nachmittags kurz nach 2 Uhr eröffnete der erste (Bauoertreter Artur Pfeiffer (Wetzlar) im Saale des „Bayrischen Hofes" die Tagung der D e r e i n s v o r s i tz e n d e n , die der Vorbereitung der Derwaltungsarbeiten im neuen Turnjahr galt. Die Versammlung war sehr zadlreich besucht und wird ihren Einfluß auf die Beschlüsse des ordentlichen (Bauturntages im Frühjahr nicht verfehlen. Von besonderem Interesse war der Entwurf der Richtlinien für die Tätigkeit der in den letzten Jahren in die Organisation des (Baues neu eingeglic* berten Bezirksvertreter, die neben der technischen Leitung durch die Bezirkstumwarte die Derwaltungsaufgaben des Gauvorstandes im Bezirk durchgreifend unterstützen sollen. Ferner wurde die Frage der Mitgliederbeiträge erörtert und bei allem Verständnis für den größer gewordenen Aus- gabenfreis in einer Entschließung an den Kreis und die Deutsche Turnerfchast zu äußerster Sparsamkeit aufgefordert, ganz besonders im Interesse der kleineren Landoereine; daß der (Bau Hessen äußerst sparsam wirtschaftet, wurde dabei allgemein anerkannt. In einer weiteren Entschließung billigt die Versammlung durchaus die Schritte und Beschlüsse des Hauptausschusses der D. T. in Sachen der Zugehörigkeit zum Deutschen Reichsaus- f ch u ß. Nachdem noch zeitgemäße Anregungen zur Einschränkung und äußeren Gestaltung der turnfestlichen Veranstaltungen in lebhafter Aussprache ver arbeitet worden waren, schloß der Vorsitzende gegen 6 Uhr die inhaltreiche Tayung mit dem Wunsche zu gedeihlichem Weiterwirken daheim in den Vereinen.
Don der Wohlfahrtsarbeit.
^ Jahresversammlung der Ober- hessischen evangelisch-kirchlichen Frauenvereine. Unter dem Vorsitz Ihrer Durchlaucht ter Fürstin Elisabeth-Erbach tagte gestern die Jahresversammlung der Oberhessischen evangelisch-kirchlichen Frauenvereine. Nach einer Begrüßung der zahlreichen Anwesenden durch Dekan Guhmann - Kirchberg gab die Vorsitzende einen lleberblick über die finanziellen Verhältnisse des Vereins, die als gute bezeichnet werden können. Daraus hielt Schwester Margareta vom Diakonissenhaus Elisabethenstist-Darmstadt einen eingehenden Vortrag über die Notwendigkeit der Gründung einer Zufluchtsstätte für gefallene Mädchen. Sie gab erschütternde Bilder aus ihrer Wirksamkeit an der Darmstadter „Zuflucht", konnte aber auch von vielen guten Erfolgen dieser Arbeit erzählen und forderte zu eifriger Mitarbeit auf. Pfarrer Ausfeld, hier, berichtete übet die „Zufluchts"-Arbeit des hiesigen allgemeinen Vereins für Armen- und Krankenpflege, der im Garten des Evangelischen Schwesternhauses dahier eine Zuflucht und Krippe errichtet hat, die z. Z. ihrer Fertigstellung entgegengeht. Die Stadt Gießen hat dazu 10 000 Mk. gespendet, auch Kreis und Provinz werten wohl noch Llnterstühungen bewilligen. Die Inneneinrichtung des Hauses ist teilweise schon beschafft. Pfarrer Waldeck-- Lang-Göns, ter vom 1. November an 5um 2. Pfarrer am Elisabethenstift- Darmstadt ernannt worden ist, berichtete über die Arbeit des Zufluchtspfarrers Ihnemeher- Hildesheim in seiner Anstalt „HirnmelStür" und trat für die Notwendigkeit dieser Rettungsarbeit sehr innig ein. Dasselbe tat Medizinalrat Dr. W a l g e r, hier, der diese Arbeit als christliche Liebesarbeit forderte. Im nächsten Frühjahr soll wieder eine Hauptver- samnilung dahier stattfinten.
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Heute unwiederruflich letzter Tag:
Die vom Niederrhein
Nach dem bekannten Roman von Rudolf Herzog.
Ab morgen bis einschi. Sonntag:
Oer große Freiheitsfilm fett flelden in scbwererZeil Ein Roman aus der Zeit der Volkserhebung in 10 Akten. Das hohe Lied von deutschem Leid und deutschem Heldentum glänzt und leuchtet in unvergleichlicher Bildfolge. Napoleons Einzug ins Rheinland, die Erschießung der 11 Schi lisch en Husaren in Wesel, Königin Luise auf der Flucht von Tilsit nach Memel sind einige der Episoden aus der Geschichte, die in die Handlung unseres großen Freiheitsfilms hineingeflochten sind. Im Mittelpunkt der darstellenden Personen stehen außer Blücher und von Schill vor allem 10327c
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Vortrags-Vereinigung
(Goelhe-Bund - Kanlrn. Verein - Orlsgewerbe-Verein)
Donnerstag, den 29. Oktober 1925, abends
7'1 z Uhr
in der Neuen Aula der Universität
Madrigal-Konzert der Madrigal - Verelnlgans Darmstadt mit eln!Q6rendem Vortrag des Leiters. Herrn Prlvatdox.
Dr. Fr. Koaok, Darmstadt
.Eintrittekarten in der Musikalienhandl. Challier u. an der Abendkasse für Mitglieder zu Mk. L— (nur im Vorverkauf!, für Nichtmitglieder zu Mk. 3.— und Mk. 2.—. !Wc


