Ausgabe 
28.4.1925
 
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baden btt Einrichtung einer Sutobmoerbin» düng LaaspheDillenburg zu beantragen. Weitere Äutoverbindungen von und nach dem Dill- freit sollen cbenfaUe in Erwägung gezogen werden, sobald die Verhältnisse dies geboten erscheinen lassen.

fpd. Ä o n l Q ft c t n . 27. April. An dem Q5c- fiber bei einsam zwischen Königstein und Aeuenhatn im Walde belegcnen Gasthauses Reinhold Bartsch wurde vermutlich schon am letzten Freitag ein Mord vollführt. Borlsch war 57 Jahre alt und starb vor seiner dritten Verehelichung. Sr lebte allein in dem Hause. Als seine Braut, eine ältere Frau aus Frank- furt, am Lamitagvormit.ag die Behausung be­trat, sand sie den Mann tot in einer Blutlache liegen Dem Wann war die Schädeldecke mit einem Beil ober einem ähnlichen In­strument gespalten, so dah der Tob sofort eingetreten sein muh. Bon dem Täter feMt bis jetzt jede Spur. Auch ist es bis zur Stunde nicht möglich gewesen, sesizustel'en, ob etwa ein Raub- mord hotliegt. Die zweite Frau deS Bortsch suchte vor vier Jahren^ da sie von ihrem Manne sehr schlecht behandelt wurde, mit ihrer 17jährigen Tochter den Tod im Main.

Wirtschaft.

Eisenbahntarife und Exportfähigkeit.

Von der deutschen Gelamtaussuhr tarn In den zehn QHonatcn des Jahres 1924 mit 13 Prozent der aröhle Anteil von allen (Zweigen der Fcrlta- inöuflrie auf den Maschinenbau. Es liegt also im allgemeinen Interesse. alles auszubieten, um der schon lange dauernden schlechten Lage in der Maschtneninduslrie Einhalt zu tun. Hierzu ist in erster Linie eine grundlegende Aenderung der deutschen Tarifpolitik erforderlich.

Di« Frachtsätze illr Maschinen betragen heute noch rund bas 2- bis 23/<fad)e der Dorkriegs- fätze Aus den Gesamtwert einer Maschine um­gerechnet bedeutet das einen Anteil an Fracht­kosten von 10 Prozent und darüber. Eine der­artig starke Belastung muh den Absatz im In» lanbe mit seiner verringerten itaufttaft und die KonüirrenzmÖglichkeit im Auslände herabsetzrn. DaS beweisen am deullichslen die statistischen Angaben her deutschen Handelsbilanz. Siezeigen, daß die Aussuhr von Maschinen im Iah re 1923 auf 52 Prozent und im ersten Halbjahr 1924 auf 42 Prozent der Menge von 1913 zurück­gegangen ist: es unterliegt keinem Zweifel, dah dieser so schnell nicht wieder einzuholende Ver­lust hauptsächlich mit zurückzuführen ist auf die zu hohen Tarife. Man braucht nur die Ma­schinenfrachten Deutschlands mit denen der um­

liegenden, vornehmlich für den Wettbewerb in Betracht kommenden Lander zu vergleichen, um die ausgesprochene Behauptung bestätigt zu fin­den. Die Frachten stellten sich für Maschinen in 10-Tonnen-Lagerungen bei 200 Kilometer Ent­fernung in verschiedenen Ländern wie folgt, wo­bei unberücksichtigt bleibt, bah vielfach Maschi­nen im Ausland noch besondere Vergünstigung:n geniesten

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das) beim Wettbewerb für

Lieferungen in ein drittes Land eine ausländische Moschineniab.dk schon allein infolge der nieOri- geren Frachten einen sehr erheblichen Vorsprung vor einer deutschen Firma hat.

Besonders drückend wirken die hohen Fracht­sätze durch einige Momente, die einmal in der Eigenschaft der Maschinenindustrie »als Fertig- inbustrie und weiterhin in ihrer räumlichen Ver­teilung über ganz Deutschland begründet lirgen. ES wird nämlich meistens nicht genügend berück­sichtigt, dast es nicht nur die eine Fracht für das Zerligsabrikat zum Bestimmungsort ist. die den Preis steigert, sondern dast bis zum Trans­port der fertigen Maschinen bereits mehrere Frachten (für den Bezug von Guhteilen, von halbfertigen ober fertigen Maschinenteilen, Ar­maturen, Hilfsmaschinen) gezahlt werben müssen. Die Dinge liegen hier also ähnlich tote bd der älmsahsteuer; die Lieberlegung, die schliestlich zu deren Herabsetzung geführt hat, kann und mutz auch für die Frachten gellend gemacht werden. Dazu kommt die Tatsache, dast wie kaum bei einem anderen Industriezweig die Stand­orte der Maschinenindustrie initerhalb Deutsch­lands weitläufig versprengt liegen. Sie ist daher gezwungen, im Durchschnitt mit längeren Frachten sowohl für den Transport von Rohstoffen. als auch beim Absatz ihrer Erzeugnisse zu rechnen.

Die Reichsbahn must sich klar machen, dast auch von ihrem Standpunkt aus ihre Tarif­politik kurzsichtig ist, da ein Tarisabbau gerade für Maschinen ohne Zweifel einen Aufschwung vieler Industrie und damit eine wesentliche Stei­gerung der Einnahmen auS den 'Frachten zur Folge haben würde

^Änb«nb?n

JJlaMnen der deutschen

bl 21 u | dem i£ t f e n m a r 11 der Din­ge b i e t e S konnte man im Monat Mär; hie An- zeichen einer leichten Besserung beobachten. 2er Hochofenbetrieb nahm weiter an Tätigkeit zu, und so konnten verschiedene Verkaufe erzielt werden, die jedoch nur bessere Eisensleiitsorlen betrafen. Man kann jedoch noch nicht festftellen, dast die Gruben wieder auf volle Höhe gelangt sind. Die Lage ist noch immer als kritisch zu bezeichnen. 2(bfay an min dermertigen Roteisensteinsorteu wurde überhaupt nicht erzielt. Schuld hieran soll die immer noch nicht cingesührte Irachtermästigmig für diese Sorte Eisen­stein tragen.

Börsenkurse.

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(9«t Billionen Mark aus»«druckt. H)u4tu*8trtd, Lvndon. Ria. dork. Iavan, Rio de rfonciro für «ine Ebibcll, Wien und Budapest für 1000(0 Einheiten, alle- übrige für 100 Ein betten.)

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne Gewähr.)

Banknoten. (Ohne Gewähr.)

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Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M. 27. April. Die Stim­mung der Abendbörse lieh eine kleine Besserung dadurch erkennen, dast das Angebot mir noch gan-vereinzelt den Markt belastete und Die Kurse im Verlaufe infolge von Rückläufen leichte Befle- ninqcix aufzuweisen hatten. In einzelnen Fällen brodelten die Kurse jedoch weiter ab, beträcht­licher bei Harpener und Karlsruher Maschinm (minus je 3 Prozent). Für chemische Werte be­stand etwas Aachscage, so daß dic'e Kurse leichte Ausbesserungen erfuhren. Das gleiche war am Dankaktiemnarlt der Fall mit Ausnahme von Reichsbankanleilc, die um weitere 0,5 Prozent nachgeben mustten. 5proze:ttige Rctchsanlcii)cn fchlossen ün freien Verkehr zu 0.59713 bis 0,600. Die Abendbörke schlost in etwas sreundlich^er Haltung. Deutsche Anleihen: Sprozentig« ReichS-

anleihe 0,595. Bankaltien: Kommerzbank 103.25, Darmstädter Dank 125.25, Deutsche Bank 124,50, Discontog f-Mchaft 116 25. Dresdner Bank 107,25, Mitteldeutsch« Evvdikbank SS.S0 Reichsdank 134,50. Oesterreichische Krcbitaftien 8.05. Montanaktien: Deutsch-Luremburg 10. Gelsenkirchen »8,25, Har­pener 131. Phom» 115. Rhein-Braunkohlen 14a.50, Hbcinflahl 48,75. Kali Westeregeln 21,25 8be- mische Aktien: Badische Anilin 137,75. Chemische Griesheim 127,75, Deutsche ScheideanstaU 128. Elberfelder Farben 25,75, Td Goldschmidt 106,25. Höchstcr Farben 126.75. Rutgerswerke 15 In­dustrieaktien. Adierwei'te Kl eher 3.3C* Dtzder- hosf & Widmann 4,30. Estlinger Maschinen 7, Gebr. Iunghans 11,80. Karlsruher Maschinen 66. Qkdarfulmcr 8.90. Aeckarwerke Stammallien 84. Pokoimy & Wittekind 58,50, Rheimnetall 58.50.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht des ^Giestever Anzeigers^.) Berlin, 27. Avril. Die Börse eröffnet? recht lebhaft mit ausgesprochen schwacher Tendenz. Das Wahlergebnis wurde von der Spekulation unfreundlich ausgenommen und beginnt hi fiarkm Maste die Börse zu beeinflusfm. Siner besonde­ren Autianung unterlagen die in der letzten Zeit bevorzugten Montan- und Ehernie- werte. Man wollte von einer ungünstig n Aufnahme des Wahlergebnisses im Ausland wissen was auch in der Schwache der Mart Aum Ausdruck tomme. Demgegenüber ist aber daraus hinzuweisen, dah es sich in London nicht um eine Schwäche der Mark, sondern höchstens um ein relatives Steigen des englischen Pfundes handelt. Auch auf den übrigen Märkten wai daS Geschäft ruhig und die Kurse erlitten nur geringfügige Abschläge. Am Danken markt waren Berliner Hance! besonder- schwach. Hei­mische Renten lagen ebenfalls schwach. Der Geldmarkt ist unverändert leicht, man rech­net damit, dast der Ultimo ohne besonder? Schwicnateilen überwunden wird, tägliches Geld 7 bis 9 Prozent, Monatsgeld 9,5 biS 11,5 Pro­zent. Am Internationalen Devisen­markt ist der französische Frairken weiter ge­fallen Gr wurde gegen London mit 93,05 ge­handelt. London gegen Kabel Aeuhork sehr fest mit 4,82' t. Die Mark nctietfe in London 20,25, in Zürich 122,675, in Amsterdam 59,35.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht deS ..Giestener Anzeigers'.) Frankfurt a. M., 27. Avril. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 20,28 bi» 23,50, Roagen, inländischer 10 biß 22,50, Sommergerste für Brau zwecke 20 bis 25, Hoser, inländischer 17,50 biß 22, Mats, gelb 21, Wetzenmehl, inländische», Spezial 0 35,50 bis 37,50, Roggenmehl 30 bis 31^0, Weizen» flcie 13, Roggenkleie 14,25 bis 14,50, Erbsen 25 bis 30, Linsen 40 bis 45, Heu, süddeutsches, gut, trocken 9.547 bis 10, Wetzen- und Roggenftroh 5,50 bis 6, Treber, getrocknet 17. Tendenz: Ruhig.

Frankfurter Schlachtvieh..'.arkl.

(eigener Drahtbcricht desGiestener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 27. Avril. Austrieb: 1188 Rinder! darunter -181 Ochsen, 49 Bullen, 858 Fär­sen und Kühe, 60d Stälbc.. 143 Schafe, 4457 Schweine. Ochsen: uollfleischige ausgewachsene höchsten Schlachtwerts 5662, junge, fleischige, nicht ausgcrnäftetc und ältere ausgemästete 4356, mäßig genährte junge und gut genährte ältere 3616. Bullen: vallsleischige auenernäftete Färsen höchsten Schlachtwert!: 4654, vollfleischiye jiingcre 4047 Färsen und Kühe: vollfl. ausgemasicte Färsen Höch- sten Schlachtwcrts 5562, vollfl. außgemäftete Kühe höchsten Schlachtwerls bis zu 7 Jahren 5055, 1. wenig gut entwickelte Färsen 4450, 2. ältere ausgemäfteie Kühe und wenig gut entwickelte jün­gere Kühe 3545, mäßig genährte Kühe und Fär^ sen 2432, gering genährte Kühe und Färsen 15 bis 20. Kälber: feinste Tlaftfälber 7078, mittlere Mast- und beste Saugkälber 6008, geringere Mast- und gute Saugkälber 5259, geringe Saugkälber 4050. SHafe. Mastlämmer und Masthämmel 48 biß 52, geringere Masthämmel und Schase 3545. Schweine: vollst, von 80100 ftp. 55^58, vollst, unter 80 ftg. 5055, vollfl. von 100120 Kg. 54 biß 57,i>oUfl. von 120150 ftg. 5457, unreine Gauen und geschallene Eber 4552. Marktoerlauf Grotzoieh rege und ausocrkauft. Kleinvieh und Schweine gedrückt. Bet Schweinen llcberftanb.

Berliner Vrodukienbörse.

Berlin. 27. Apnl. Am Produltenmartt traten bei sehr Hauern Geschäft Preisrückgänge ein infolge schwächerer AuSlandmeloungen. Drau- und Futtergerste halten rege Aachsragr. Futter- «i titel unverändert As wurden notiert für je 1000 Kilo: Weizetr, tnärf. 247 bis 250. do. Mai 260.50 bis 257-0. do Juli 255 bis 252,50, Roggen, märt. 220 bis 224 do Mai 209 biS 208. do. Iuli 214 bis 213. Gerste, mäit. 215 bis 233. Futtergerste 192 dis 205. Hafer, märf. 202 biß 211. bo. Mai 184,50, Mais. Mai 184. Raps 395 biS 400. Leinsaat 385 bis 390; für je 100 Kilo: Weizenmehl 31,75 bis 34.25. Roggen- mehl 29 bis 31,25. Weizenkleie 15 bis 15.25, Roggenkleie 16, Diktoriaerbsen 22 bis 27. kleine Trl4i'n 20 bis 22, Suttcrerbfen 19 bis 20. Pe­luschken 19 biS 21. Ackerbohnen 19 bis 20. Wicken 19 bis 21. Lupinen, blau 10 bis 12. do. gelb 11,50 bis 14,50, Serradelle 14 bis 16. Raps­kuchen 15 bis 15,50, Leinluchen 22 bis 23, Tors- mclassc 9,50. Kartosielslockc.i 19.40 biS 19,80, Zucker 17,75 bis 13.50.

Buntes Allerler.

Gcd/ickituiSfckuluttll durch Luqqeftion.

Man glaubte früher an ein besonderes Gedächt­nis im yypnotischkii Schlaf, aber nähere Unter­suchungen, die das Gedächtnis im wachen und suggestiven Zustand verglichen, waren bisher kaum gemacht worden. Dr. E. L e n k hat nun eine Reihe von versuchen vorgenommen, über die er in der

Frankfurter Wochenschrift$ie Umschau" bendjui. Es wurden im wachen Zustande je Silben, 8u* stoben. Zahlen oder auch Gedichte nörgelet en. worauf die Versuch»persan die Reibe zu wiederholen ver­suchte. Dann wurde Ne Reche wieder norgelesen und das so lange wiederholt, bis dielWr1u<b»per|on bk vorgesprochenen Silben oder Zahlen dreimal hinter cinanoer richtig berjaate. Racb Pausen non einer Biertelstundc wurden die versuche wiederholt, bio der Stoss endgültig dem Gedächtni» einncrUibt war Dieselben Versuche wurden daraus mit Personen unternommen, die hnpnotifien loartn. 3>att« die Der iuch«person die Reitz. "r erlernt so ei

folgten alle anderen Versuche im wachen Zustande Da Schlafhvpnose dieselben Ergebnisse zügte wie Wachsuggestion, tarn in vielen Fällen das letztere '^erfahren in Anwendung. Es ergab sich, dost bat? m suggestiven Instand einmal erlernte Material Diel besser behalten wird als das im wachen erlernte Undewnstt eriatzte Vorgänge werden besser festgehal ten als bewutzic Uent jucht das daraus zu erklären dast bei der Suggestion eine stärkere Konzentrienlng beroorgerufen ivird url^ leelildje .Kräste ausgelöst werden, die bat« Gedächtnis schnlen Andere Me­thoden der Gedächmieschulung sind die .aeistllcheii Uebnngen" des Dgnatiu» von Loyola und bk durch die indische Poga-Methode hervor gerufene Konzern tratlonssähigkeil. Auch die Suggestion regt da» Kon zentrationsvermögcn an.Unsere versuche^, sagt der Aersasier zum Schluh, .zeigten die Möglichkeit, im Mens jen Kräfte zu erwecken, die nicht da zu sein scheinen, die sich jedoch durch eine etnsache Methodik betätigen lassen. Diese Expertmentalunletlucunng sollte nur dem Zwecke bienen, die in ,edem schlnni mcrnöcn, grösstenteils unbenutzten Kräfte nachzu weifen. Dio Aufgabe iedes Mcnfch«, ist e» aber, diese schlasende, unbewntztc (fncroie zu wecken, sie in be mutzte umzuwandeln, frei jeden Dogmas, frei van Zwang, in der Freude des eigenen geistigen, fchöpse rischen Gestaltens."

Ein Ricsenlcurlitturm bei Dijon.

Der erste einer Reihe non Leuchttürmen, die zur Orientierung für den Luftweg doh Paris nach Algier dienen sollen, ist jetzt bei Dijon in Betrieb genommen worden. Er bc findet sich auf dem Gipfel des Mont Afrtquc, der etwa 1800 Meter hoch ist. Das Licht hat eine Stärke von 8 7 4 Millionen Ker­zen. und der Lcuchttunn sendet jede 5 Se künden einen Strahl aus, der in klaren Räch ten 500 Kilometer und bei trübem Detter we­nigstens 150 Kilometer weit sichtbar fein soll Ein ähnlicher Leuchtturm wird jetzt in her Umgegend von Parts gebaut.

Rundfunk-Programm

deck Frankfurter Tenders.

(2!i< bet »Radio-Umfchaa^.t

Mittwoch, 29. April.

12 Ahr Nachrichtendienst. 3 und 4 Uhr Win- fchafts Meldungen. 4 bis 5,30 llljr Kinder stunde 5.30 bis 7 Uhr Lanznachmittag des HauSorchr- sters. 7 Llhr Wirtschastsmeldüngen 7 bis 7,30 Uhr Vortrag von Paul Freye über ^Duddhistifche unb brahmanische Märchen" 7,30 biS 8 111)' Funkhochschule. Vortrag von Paul Bckker »Musik- geschichtlichie Wandlungen. 2lcue Wege". 8 bis 8.30 Uhr Vortrag von Architekt Fritz Epstein .Daulict?^ Schaffen und Kunst". 8,30 llhr Ope rette$>ie Kaiserin", kouzertmätztge Ausführun., durch das Ensemble deS Offenbacher Stadtthc^ter

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