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trotz der Widersprüche aus Bankkreisen bei küirstigen Behan^Qmg der ReichSanleihen Trennungsstrich zwischen dem alten und neuen Besitz gezogen ist, und zwar unter
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Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
An der Börse hatte siH in der letzten
die kurze Zeit, die sie noch vor der Veroffenti- lichung des lange genug hinausgezögerten Auf- wertungsentwurfes der Regierung hatte, zur gründlichen Ausnutzung der herrschenden Unsicherheit auf diesem Gebiet. Es steht zweifellos fest, dah an den fortwährenden Schwankungen der Kurse des Anleihemarktes in letzter Zeit reichlich verdient worden ist, indem man ausgiebig mit Vermutungen und Gerüchten arbeitete und alle anderen Gebiete der Börse unbeachtet lieh. Das Blatt wird sich jetzt hoffentlich wenden. Der Gesetzentwurf der Reichsregierung ist veröffentlicht und wird zweifellos die Wirkung haben, daß die Kriegs- und sonstigen Anleihen des Ruches ihren Charakter als Spekulationspapier verlieren, der gerade ihnen im Grunde
genommen nicht anhaftct. Es ist vom sozialen Gesichtspunkt aus zweifellos zu begrüßen.
neues S .e um iousge iet he.au^ge^ i del: der Anleihemarkt. Die Spekulation verwandte
Hessen-Nassau.
* Rodheim a. d. D., 27. März. Der Arbeitergesangverein „Eintracht" bereitete am Sonntag den Bewohnern von Launsbach mit einem Konzert einige recht genußreiche Stunden. Der Süngerchor, ein ausgezeichnet s Orchester und die Sängerinnen Frl. Trudel Magnus- Herborn und Frl. Erna Gerischer - Wetzlar boten ganz ausgezeichnete Leistungen, die von den Zuhörern mit starkem Beifall belohnt wurden. Man würde sich freuen, wenn die wackere Sängecschar bald wieder mal hier auftreten würde.
bl. Dillenburg, 27. März. Man plant hier die Errichtung einer Beratungsstelle für d i e Landbürgermeister des Krei -> s e s. Zweck der Errichtung soll sein, den Ortsoberhäuptern in allen Fragen der Gesetzgebung zur Seite zu stehen. Bei den Bürgermeistern findet der Plan ein freudiges Echo.
Stichtag des 1. Juli 1920. Die Donnerstagbörse schien schoil ähnliche Vermutungen zu haben, denn die bevorzugten Staatsanleihen gingen im Verlauf des Verkehrs außerordentlich stark zurück, da jeder seinen Besitz loswerden wollte und verständlicherweise auf wenig Gegenliebe stieß.
3m übrigen steht die Börse unter dem Zeichen des unmittelbar bevorstehenden Quar- talultimos. Ein unmit elbarer Grund zu Besorgnissen über seine Abwicklung scheint nach der gegenwärtigen Situation des Börsengeldmarktes zwar nicht zu bestehen, doch ist nach den Erfahrungen der letzten Monate nicht ausgeschlossen, dah noch irgendwelche Überraschungen hervortreten. Jedenfalls haben sich die maßgebenden Bankinstitute diesmal zum MonatsweZsel angesichts der zu erwartenden großen Ansprüche aus der Wirtschaft mit liquiden Mitteln so reichlich versehen, dah man verschiedentlich sogar von Ueberdispositionen spricht. Namentlich die Seehandlung ist gegenwärtig außerordentlich flüssig, alles Umstände, die eine reichliche Versorgung des Börsengeldmarktes ermöglichen. Dieser liegt in der Tat wider Erwarten ungemein leicht, da eben kurzfristige Ausgleichungen von Grohbankseite reichlich zu haben sind. Ob die Abwicklung des Ultimoengagements jetzt noch erhebliche Mittel beanspruchen wird, erscheint zweifelhaft, da die Spekulation in diesem Monat bereits sehr früh für den Monatswechsel vorgesorgt hatte und Eindeckungen größeren Umfangs voraussichtlich nicht mehr zu erwarten sind. Dah die reichliche Versorgung des Geldmarktes keine allgemeine Geschäftsbelebung der Börse zur Folge hat, liegt nicht an dieser selbst, sondern an dem Ausbleiben jeglichen Interesses des Publikums am Geschäft. Ob hierin in absehbarer Zeit eine Aenderung eintreten wird, erscheint bei der Kapitalarmut in Deutschland fraglich- immerhin ist aber möglich, dah das ermäßigte Kursniveau Anlaß zu Eindeckungen geben wird öie dann ihrerseits eine freundlichere Verfassung der Börse im Gefolge hätten.
Der deutsche Autzenharidel im Februar.
Der deutsche Außenhandel ist auch im Februar passiv geblieben und weist gegenüber dem Vormonat als Spiegel des starken Rückganges der Konjunktur einen beträchtlichen Rückgang auf. Es betrug im Februar die Einfuhr 1 124 700 000 Mk.. gegen 1372 075 000 Mk. im 3anuar und die Ausfuhr 631 417 000 Mk. gegen 697 445 000 Mk. im Dergleichsmonat. Die Einfuhr ist also im Fsbruar gegenüber dem Vormonat um 247 Millionen zurückgegangen, gleichzeitig zeigt auch die Ausfuhr eine Verminderung um 66 Millionen Mk. Die Passivität der Handelsbilanz ist also auch im Februar mit 493 "Mill. Mk. sehr gro6. Die Einfuhr-Verminderung gegenüber dem Vormonat entfällt hauptsächlich auf folgende Gruppen: Lebensmittel und Getränke iBe'nnin- derung um 26 Mill.) Rohstoffe und halbseitige Waren fVerminderung um 92 Mill.) ryertia^ waren lVerminderung um 92 Mill.) Der Aus-
mayl) erstatten- ^orf^enbe ein interessantes Referat über „Die politische Lage inHessen". Außerdem gab noch die bevorstehende Wahl des Reichspräsidenten Stof zu einer anregenden Aussprache.
^lDad-Aauheim, 27. März. Die heutige Sthung der Stadtverordneten behandelte folgende wichtigen Gegenstände: Für den in Aussicht genommenen Neubau eines ftä dti- schen Kra nkenhau ses ist als Baugelände die Ziegenweide an der Hochwaldftrcrhe vorgesehen. Das Hochbauamt soll in Fühlungnahme mit einem namhaften Archlekten de Pläne ausarbeiten. Der Reubau an sich ist noch nicht beschlossen. lieber ein wiederholtes Gesuch der Ho- tina um Aufhebung der Fremdenab» gäbe wird nach längerer Aussprache zur Tagesordnung übergegangen. Für die Vergebung von städtischen Arbeiten werden Richtümen beschlossen, die vorsehen, dah die Arbeiten an hiesige Unternehmer vergeben werden, sofern ihr Angebot auswärtige Angebote nicht um mehr als 10 Prozent Übersteigt. 3n der nichtöffentlichen Sitzung wurde der Ankauf von verschiedenen Dauvlätzen beschlossen, ebenso der Erwerb von zwei Villen, die im Interesse der Wohnungsfürsorge zu Wohnzwecken Verwendung finden sollen. Die fertiggestellten Wohnungen deS städtischen Reubaues. Lutherstraße 5, werden an sechs vom Bauausschuh vorgrschlagene Bewerber vermietet. Dann wurden zwei Gesuche um erweiterte Dau- beihilfedarlehen genehmigt, ein drittes abgelehnt. Die festen Marktlauben werden an die seitherigen Inhaber zu etwas höheren Preisen vermietet.
Kreis Büdinqrn.
!! Büdingen. 26. März. 3m oberen Saal des hiesigen Rathauses fand heute die recht zahlreich besuchte Hauptversammlung deS landwirtschaftlichen Dezirks- vereins statt. Der stellvertretende Dorsi-ende, Beigeordneter Schick- Diebach a. H.. eröffnete die Versammlung. Man schritt zuerst zur Wahl eines ersten Vorsitzenden. Oberamtmann Gänge- rich aus Engelthal schlug hierfür Kreis ° direktor D r. Gähner vor. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen. Dr. Gähner nahm die Wahl an und sprach die Hoffnung aus. daß das innige Verhältnis zwischen der Kreisverwaltung und der Landwirtscha't auch weiterhin bestehen möge. Für fc-n du"ch Versetzung nach Alzey ausgeschiedmm Q3c*c-inä’-- tat Oe hl wurde dessen Rachsolger, Bckennärrat Dr. Walther in den Ausschuß gewählt. Reu hinAugewählt wurde ferner noch La'idwi tscha^t?- sch-uldireklor Grimm von dem hiesigen Land- wtrtscha tsamt Die Rechnung für 1924 Ri. wurde glatt genehmigt und dem Rechner E itlaüung erteilt. Ebenso wurde der Voranschlag für 1925. der mit 477 Mk. in Einnahme und Ausgabe ba- lancteit, einstimmig genehmigt. Hierauf hielt De- tciinätrat Dr. Walther einen Vortrag über „Die De kampfung de i Leber egel- teudjc“. Anschließend daran sprach Landwirtschaftsschuldirektor Grimm über die neuzeitlichsten Maßnahmen zur Steigerung derlandwirtschaftlichenVroduktion. 3m Anschluß an diesen Vortrag kam Gutsbesitzer Mogk aus Grund-Schwalheim auf die Rot - standskredite für öie Landwirtschaft zu sprechen. Hierzu faßte die Veickammlung nadj- stehende Entschließung, die der hessischen Regierung durch den Vorstand zugeleitet werden soll: „Die aus allen Teilen des KreiseS Büdingen stark besuchte Hauptversammlung deS landw. Dezirksvereins Büdingen kommt nach eingehender, lebhafter Beratung zu der Ueberzeugung, daß es unmöglich ist. die am 1. Of» tÄ>er d. Is. fälligen Rolstandskredite in ihrer vollen Höhe zurü Anzahlen. Sie hält eS für ihre Pkslicht, heute schon die Hess. Regierung darauf aufmerksam zu machen, damit bis dahsn entsprechende Maßnahmen getroffen werden können. Als solche glaubt sie empfehlen und Vorschlägen zu sollen: Umwandlung der kurzfristigen Kredite in langfristige zu e'nem tragbaren Zinsfuß, zum mindester, aber Verlängerung des Rückzahlungstermins bis zum 1. April 1926. Gerade der KreiS Büdingen ist derjenige Teil des Landes, der durch Unwetter und Hochwasser mit am härtesten getroffen wurde. Die Zahlungsverpflichtungen der Landwirte sind so groß, daß trotz größter Spa somkeit und Einschränkungen die Einkünfte aus der zerstörten Ernte nicht ausreichen, die laufenden notwendigen Ausgaben zu bestreiten. Dazu kommt die Schwier gleit der Geldbeschaffung zu Zinssätzen, die urrsere Zah- lungs'ähigkeiten bei weitem übrrstrigen. Wenn hier Regierung und (Sefebg'bung nicht h lft, ist der Ruin der Landwirtschaft mit Sicherheit zu erwarten." Unter Derschie'', nrs sprach Landwirck Schönhals- Lindheim sich gegen die geplante Verlegung der landwirtschaftlichen Haushaltungsschule Lindheim nach Friedberg aus. Pächter Dihel pflichtete ihm bei, da er eine solche Verlegung, die hohe Summen verschlinge, zur Zeit nicht für notwendig halte. GutsbÄiher M og k, der dem Landwirtschas siamme,ausschuß Gie'en angefjö t. teilt die Gründe der Landwi tschaftskammer mit, die zu den Verlegungen ö>r büden Schulen Langen und Lindheim ge'ührt hätten. Anges ich: s der öorgerü fte i Zeit mußte alsdann die Versammlung geschlossen werden.
srrcls Lchotten.
X Schotten, 26. März. Am Sonntag nachmittag hielt die hiesige Realschule in der Turnhalle eine öffentliche Schulfeier ab, die von der Schülern. Eltern und Freunden der Anstalt außerordentlich start besucht war. Die Darbietungen waren sehr abwechslungsreich und wurden mit allgemeinem B ifall ausgenommen. Die Vorträge von Musikstücken und Gedichten. Thor- und Einzelgesänge, ein Mädchenreigen und die Aufführung eines kleinen Theaterstückes zeugten von guter Auffassungsgabe und treffliche«. Schulung. 3n dem lustigen Märchenspiel „Der Zauberspiegel" wurden die schauspielerischen Cct- stungen der kleinen Künstler und Künstlerinnen wirksam unterstützt von geschmackvollen, der Szenerie gut angepahten Kostümen. Studiendirektor Hertsch kennzeichnete in knappen Umrissen die Aufgaben der höheren Schule und hob besonders die vaterländische Erziehung her,-. Den in den nächsten Tagen aus tretenden Schülern gab er herzlich' Segenswünsche und Ratschläge mit auf den Lebensweg. Die Schule sieht ihren schönsten Lohn darin, daß ihre Schüler später auf Grund ihrer Ausbildung und Erziehung brauchbare Staatsbürger werden, die mitarbeiten Dnnen an dem Wiederaufbau unseres Vaterlandes. Trotzdem die Darbietungen beinahe drei Stunden in Anspruch nahmen, war jeder Besucher tiefbefriebigt von den Eindrücken, bie er erhalten Tttan darf Wohl den Wunsch anLsprechen
vay die Realschule alljährlich eine derartige Schul- und Abschieds feier veranstalten möge — Die Ortsgruppe Schotten des ReichsblockeS hatte für heute abend bie Freunde der Kandidatur Zarres zu einem Deutsche n A b e n d in die hiesige Turnhalle eingeladen. Der Saal war gut beseht. An Stelle des vorgesehenen, aber infolge Erkrankung am Erscheinen verhinderten Herrn Pfarrer Berck-Roßdorf trat als Redner Dr. R o h berg ° Gießen auf Seine Ausführungen waren umrahmt von Musikstücken, die die Kapelle Faust-Feldkrücken wirkungsvoll spielte, von dem Vortrag vaterländischer Gedichte, die die Herren Wckhelm Ze schky und Rühl stimmungsvoll zu Gehör brachten, und von der Allgemeinheit gesungenen vaterländischen Liedern, ©tubienbireftor Herrsch gab als Letter der Veranstaltung der Hoffnung Ausdruck, daß auch bei anderen Anlässen der Reichsblock gemeinsame Sache machen möge. Mit einem stur- misch aufgenommenen Hoch auf die Zukunft bes deutschen Volkes schloß bie erhebende Feier.
„ ?" Ober-Schmitten, 21. März. Rach einem Beschluß des Gemeinderats soll die von dem Deutschamerikaner Solp, der vor Jahresfrist während seines hiesigen Aufenthalts verstarb, überwiesene Dollarspende zur E i n= friebtgung des Friedhofs Verwendung finden
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suhrrückgang betrifft hauptsdchLtch Rohstoffe und halbsertige Waren (Verminderung um 30 Mill. Rm.) und Fertigwaren (Verminderung um 35 Mill.). Gold und Silber sind in der Einfuhr mit 53 541 000 Mk. gegenüber der Januar-Einfuhr mit 89 611000 Mk. und in der Ausfuhr mit 1 574 000 Mk. gegenüber 1 783 000 Mk. enthalten. Die Einfuhrverminderuna stellt sich also in Gold und Silber auf 36 Milr Mk.
• Senkung der Erwerbs losen zrf- fer. 3n der Zett vom 1. bis 15. März verminderte sich bie Zahl bet Hauptunterstützungsempfänger in der Erwerbslosenfürsorge von 540 000 auf 515 000, b. h. um rund 5 Prozent. 3m einzelnen senkte sich die Zahl der männlichen Hauptunterstühungsempfänger von 501000 auf 475 000, die ber weiblichen ist annähernd gleich geblieben. Die Zahl ber Zuschlagsempfänger (unterstützungsberechtigte Angehörige von Haupt- Unterstützungsempfängern) ist von 752 000 auf 727 000 zurückgegangen.
• Deutsch-Luxemburgische Bergwerks- und Hütten A. G Wie der DHD. erfahrt, verhandelt die Gesellschaft in Reuyork über die Aufnahme einer Anleihe in Höhe von 15 Mill. Rm., die vor dem Abschluß stehen soll. Einzelheiten über diese Anleihe waren bisher nicht in Erfahrung zu bringen.
• Hansa-Lloyd-Werke A. G. in Bremen. Der Aufsichtsrat der Hansa-Lloyd- Werke A. G. in Bremen hat beschlossen, der Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 8 Prozent für das wufende Geschäftsjahr 1924 in Vorschlag zu bringen. Der Geschäftsgang im laufenden Jahre sei in jeder Beziehung zufriedenstellend.
Börsenkurse.
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regung und lustlos. Der Aktienmarkt lag veröde^ soweit Kursnotizen zustanbekamen, bewegten sia sich um die Schlußkurse der Mittagsbörse. Spro» zentige Reichsanleihen auf geringe Rückkäufe leicht erholt. Die Schluhnotiz lautete 0,690. Dagegen sanden sich keine Abnehmer für bie weit« angebotenen Vorkriegsanleihen. Ramentlich füt Kommunen- und Länderanleihen, sowie K-Schätz« und SchuhgebietSanleihen, für letztere hörte man einen Kurs von 4000. Arn Psandbriefmarti wickette sich das Geschäft ruhiger ab. Die Um« sätze haben an Umfang bedeutend eingebüßt, so daß auch dieses Gebiet unter das Zeicheo einer gewissen Geschäftslosigkeit geriet. Ss wurden genannt: Fraickfurter Hypothekenbank 7,30 bis 7,35, Rheinische Hypothekenbank 7,20, QHeintn* ° ger Hypothekenbank 6.82'/z. Preußische Zentrat- ooden 7,25. Die Börse schloß g.schäftslos bei gehaltenen Kursen. Deutsche Anleihen: 5prozen-- tige Reichsauleihe 0,693, 4,5prozentige K-Schätze von 1924 0,625, 3,5prvzentige Bayern 1025. Bankaktien: Commerzbank 109, Darmstädter Dank 137,50, Deutsche Bank 134, Diskontogesellschaft 126,75, Dresdner Bank 114 50, Metallbau! 116,75, Mitteldeuische Kredttbank 10D, AU3)sbank 142,50. Oesterreichische ÄreMlaftien 6,80. McsUanaktien Buderus 16,75, Manshrlder 4.25, Phönix 61,50 Kali Aschersleben 18.25, Kali Westeregeln 22.50 Chemische Aktien: Badische Anilin 145,15, Elberfelder Farben 27,75, Th. Goldschmidt 113,75, RütgersWerke 15,87. Trcrnsportaktien: Rordd. Lloyd 92,62. 3ni)uftrieattien. Adlerwerke 3,62, AEG. 11,30, Dyckerhofs 4,70, Holz mann 5,70 Gebr. Iunghans 12, Rheinisch^ Metall 66 Wayß & Freylag 3,45, Frankenrhalzucker 4,7-, Heilbronnzucker 3,40.
Berliner D3rse.
(Eigener Drahtbericht beS „Gießener Anzeiger»".) Berlin. 27. März. Die jetzt zur Deröfsenl- lichung gelangten neuen Aufwertungsvorschläge ber Reichsregierung gaben ber Börse bei 'Beginn des Verkehrs das Gepräge. Kursmäßig kam das Dekanntwerden des Aufwertungs-Gesetzentwurfes am Kriegsanleihe-Markt weniger zum Ausdruck, da man gestern bereits hartnäckig behauptete, daß eine Trennung zwischen altem und neuem Besitz bei der Behandlung bet Aufwertungsfrage erfolgen werde und der Kur» der 5proz. Reichsanleihe bereits gestern eine Korrektur nach unten erfahren hatte. Zu einem scharfen Kurseinbruch kam es jedoch m K-Schähen, lüt die bekanntlich eine Anleih-e-Ablösungsschulb im Betrag von 5 Prvz. des Geldwertes gewährt wird. Damit sind diese Papiere nunmehr zum größten Teil ihres bisherigen Wertes ledig. Schuhgebietanleihen eröffneten mit 4.75, senkten sich aber bald auf 3. Demgegenüber trat das Angebot in den festverzinslichen Reichsanleihen zunächst nicht so stark hervor. Die höhere Bewertung der Hypotheken und hypothekarisch gesicherten Forderungen düefte sich für Hypothekenpfandbriefe zunächst nicht halten, die ersten Umsätze erfolgten vielmehr zu leicht ermäßigten Kursen, doch wurde die Tendenz für diese Werte später freundlicher. Rv . den Aktienmärkten waren bie Umsätze unverändert klein und die Tendenz neigte zur Unsicherheit. 3m allgemeinen erfuhren aber die Kurse keine allzugrohen Veränderungen. Bemerkenswert ist, daß am Geldmarkt eine leicht« Erhöhung der Sähe für tägliches Geld auf 7*A bis 9Vo Prozent erfolgte, obwohl damit bisher noch keine irgendwie erkennbare Berste fung des Geldmarktes verbunden ist. Monatsgeld 10 bis 12 Prozent. PrivatdiSkvnt 8 Prvzen . 3m internationalen Devisenverkehr fand die Befestigung des französischen Franken eine bemerkenswerte Forisehung, daneben zeigten auch die nordischen Devisen eine größere Festigkeit.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 27. März. Der Produkten» markt war trotz flauer amerikanischer Märkte nicht befestigt. Einen stärkeren Preisrückgang verhinderte auch die Knappheit des 3nlandsgebietes, besonders |ür Roggen. Man spricht, daß Rußland russUchrn Roggen vermehrt anbietet. Mehl wenig umgrseht. Hafer behauptet und Futterartikel wenig beachtet. Es notierten pro 1000 Kg: Weizen (mark.) 248 biS 251. Weizen (Mai) 275 bis 273.50, Weizen (3uli) 270 bis 268. Tendenz ruhig. Roggen (märt) 234 bis 238, Roggen (Mecklenburger) 230, Roggen (3uli) 236. bis 235, Tendenz still. Gerste (mark.) 225 bis 246, Futtergerste 205 bis 224, Tendenz still. Hctter (mirt.) IN biS 193, Haler (3uü) 188, Tendenz Ml Mais (Mai) ISO, Tendenz still. Raps 395 bis 400, Tendenz still. Leinsaat 390 bis 400. Weizenmehl 33.25 bis 36.00. Tendenz still. Roggenmcbl 31.75 bis 34.25, Tendenz ruhig. WeizenNcie 14.10 bis 14.20, Tendenz fester. Rogqenllri^ 14.50, Tendenz behauptet. Viktoriaorbsen 22.00 bis 29.00. Kleine Erbsen 18 00 bis 20.00. Futtererbsen 18.00 bis 19.00 Peluschken 18.00 bis 19.00. Ackerbohnen 19.00 bis 20.00. Wicken 18.50 bis 20 00. Lupinen (blau) 10.50 bis 12.00. Lupinen (gelb) 12.50 bis 15.00. Serradelle (neu) 13.00 bis 15.50. Rapskuchen 15.30 bis 15.60, Leinkuchen 21.00 bis 21.50. Trockenschnitzel 10.00 bis 10.20. Torsmelasse 9J0. Kartoffelflocken 19.00 bis 19.30.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 27. März. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 19 50 bis 25, Roggen, inländischer, 19.50 bis 23.50, Sommergerste für Drauzwecke 23 bis 30, Hafer, inländischer. 17 bis 22.25. Mais (gelb) 20, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0, 39 bis 40, Roggemnehl 32.50 bis 33.50, Weizenkleie 13 bis 13.25, Roggenkleie 14.25 bis 14.50. Tendenz: Abgeschwächt.
nicht


