Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
Die Börse wurde am Donnerstag plötzlich durch die Nachricht, datz die Reichsbank ihren Diskont um 1 Prozent herabgesetzt habe, auS ihrer Lethargie aufgeschreckt, und man sah seit langer Zeit zum ersten Male wieder so etwas wie eine Haussestimmung, obwohl die Nachrichten aus dem Wirtschaftsleben alles andere als geeignet sind, eine derartige Stimmung zu unterstützen. Das machte sich auch bereits im Verlauf der Börse bemerkbar. Man konnte deutlich einen Kampf der Hausse- mit der Baissespekulation erkennen, wobei letztere noch durch den bedenklichen Zustand deS Reichspräsidenten unterstützt wurde. Hatten sich auch in den letzten Tagen die Gerüchte über eine bevorstehende Diskont- ermähigung verdichtet, so hatte doch kaum jemand daran gedacht, da tzdiese vor Ueberwindung des Ultimos noch zur Tatsache würde. Es liegt hier ohne Zweifel ein auhergewöhnlicher Schritt der NeichSbank vor. Ist doch die Tatsache der Dis- kontermähigung geeignet, die wirklichen Verhältnisse an dem Geldmarkt zu verschleiern. Die Gesamtlage des Geldmarktes ist insofern eigenartig, als derselbe Umstand, der eine Verschärfung der Lage am offenen Geldmarkt herbei- geführt hat. den Schritt der Reichsbank zum mindesten stark gefördert hat. SS ist dies die von feiten der öffentlichen Stellen (Reichsbahn, Post usw.) vorgenommene Zurückziehung der flüssigen Mittel und deren Lieberleitung auf die Reichsbank vermittels Rediskontierung. Die Mittel, die also dem offenen Geldmarkt entzogen worden sind, stehen jetzt der Reichsbank zur Verfügung und haben zu derem flüssigen Stande beigetragen. Dieser flüssige Stand der Reichsbank wird aber in dem Kommunique als Hauptgrund für die DiSkontermähigung anaegeben. Diese Diskont- ermähigung selbst hat doch mehr oder minder nur eine theoretische Wirkung, solange die Reichsbank nicht auf daS Recht einer Kontingents-Regulierung verzichtet, waS ja, wie sie ausdrücklich her- vorhebt, nicht ihre Absicht ist. Bemerkenswert für die ganze Lage bleibt auch, datz, nach Mitteilung der ReichSbank, die D-Danken die ihnen kürzlich gefetzten Krebitkontingente nur vereinzelt voll ausgenutzt haben. Hierdurch kommt wiederum zum Ausdruck, datz bei dem anhaltenden großen Kreditbedürfnis der Wirtschaft in nicht genügendem Matze den Danken kreditwürdig erscheinende Kreditsucher vorhanden sind.
Die durch die DiSkontermähigung hervorgerufene bessere Dörsenstimmung hat auch den Eindruck erweckt, als wenn der Ultimo bereits überwunden wäre. Demgegenüber erscheint es angebracht, an die Dorgänge zu Ende Januar zu erinnern, wo ebenfalls die Dörsenentwicklung der letzten Tage vor der Prämienerklärung auf eine leichte Ueberwindung des Ultimo schliehen lieh, während daS dicke Ende nachkam. Die auch heute noch vorliegende Nachfrage nach Monatsgeld läht nicht auf eine derartige leichte Ueberwindung schliehen, und eS ist auch zu berücksichtigen, dah daS DörsenbUd zu Ende Januar einer glatten Ueberwindung deS Ultimos wesentlich günstiger war alS die augenblickliche Lage.
Der Reichsbankpräsident zur Diskontermätzigung.
Reichsbankpräsident Dr. Schacht gab zu bet bereits gemeldeten Diskontermä- tz i a u n g in der ZentralauSschutz-Sitzung der Reichsbank folgende Erläuterungen:
Der Status der Reichsbank hat sich sowohl gegen Ende des alten Jahres, wie auch insbesondere nach Ueberwindung des Dezember-Ultimos verhältnismähig befriedigend entwickelt. Die gesamten Wechsel- und Lombardanlage der Meichsbank, die Ende Oktober ungefähr 2373 Mill. Reichsmark betragen hatte, stellte sich Ultimo des Jahres 1924 nur auf 2081 Mill. Reichsmark, also um rund 300 Mill. Rm. niedriger. Sie ist dann bis zum 15. Februar ds. Is. nahezu um weitere 500 Mill. Rm., nämlich auf rund 1600 Mill. Rm. zurückgegangen. Zu dieser Entlastung hat einmal beigetragen das Hereinkommen ausländischer Kredite, die, soweit sie zu Markanschaffungen benutzt worden sind, den Devisenbestand der Reichsbank gestärkt haben, ferner die Herausnahme landwirtschaftlicher Wechsel aus dem Reichsbank-Porteseuille auf Grand des Renten- banNiquidierungsgesetzes, und endlich eine allgemeine Entlastung, die dazu geführt hat, bah die internen, für die Bankanstalten gesetzten Kre- ditkontingente in der letzten Zeit nur an wenigen Stellen voll ausgenuht worden find.
Der gesamte Zahlungsmittelumlauf (das sind also Reichsbanlnoten und Privatbanknoten, Rentenbankscheine und Münzen) jjat sich Ende Dezember 1924 auf 4274 Mill. Rm. belaufen. Er rst bis zum 23. Februar ungefähr auf 3800 Mill, Rm. zurückgegangen und hat damit den Stand vom 23. Dezember v. Is., etwas unterschritten, Die Lage der Reichsbank gestattet danach die Erwägung einer Diskontherabsetzung.
Da ferner die Bemühungen der Reichsbank um die Wiedereinführung eines Privatdistont- verkehrs Fortschritte gemacht haben und ebenso die auf eine Konzentration der öffentlichen Gelder und ihre Verwendung am offenen Geldmarkt gerichteten Bestrebungen bei mehreren der in Fvage kommenden Stellen volles Verständnis gefunden haben, hat das Reichsbankdirektorium sich entschlossen, den Diskontsatz von 10 auf 9 Proz. herabzusehen, ohne damit auf das bis
her geuore und gegebenenfalls auch Wetter an- zuwendende Recht einer Kontingentregulierung zu verzichten.
• Erleichterungen beim Ankauf von Wechseln durch die Reichsbank. Während die Reichsbank seit dem Dezember 1923 beim Ankauf von Wechseln mindestens für zehn Tagen Zinsen berechnete, ist jetzt eine Verfügung ergangen, wonach die Mindestzahl der Zinstage für die Berechnung der Zinsen beim Ankauf von Inlandwechseln, und zwar einheitlich für Platz- und Dersandwechsel, auf fünf Tage für Wechsel im Einzelbetrage von 5000 Mark und mehr herabgesetzt wird.
Die geplanten französischen Rheinkraftwerke. Am französischen Oberrhein sollen bekanntlich grobe Kraftwerke durch Rheinstauungen errichtet werden, die ganz Ost- Frankreich mit elektrischer Kraft versorgen können. Die französischen Firmen, welche diese Arbeit aussühren, sollen, nach Informationen des D. H. D.. das Recht erhalten, deutsche Firmen hinzuzu^iehen. Die Regelung der Zahlungen würde ourch Bonds erfolgen, die die französische Verwaltung ausstellt und die von der Repa- rationskasse eingelöst werden würden.
* Stahlwerk Decker 01.=®., Willich. In der H.-D. des Stahlwerks Decker betonte der Vorsitzende, Kammerpräsident von Kleefeld, datz dank der energischen Arbeit des Michael- Konzerns die Sanierung des Stahlwerks Decker als endgültig durchgeführt angesehen werden könne. Die Schwierigkeiten seien sämtlich überwunden. Die Versammlung genehmig e dann die Verlängerung der Zeichnungsfrist für die in der H.-D. vom 24. November 1924 beschlossene Ausgabe der 5 Millionen Mark neuer Aktien bis vorläufig 31. Dezember 1925. Der Vorstand bemerkte dazu, dab die Sanierung des Stahlwerks Decker bekanntlich seinerzeit u. a. von der Sanierung der Hndu-Bank und Grmag abhängig gemacht worden sei. Die Sanierung der Indu- Bank werde voraussichtlich am 3. März perfekt werden. Dagegen lasse sich noch kein Termin angeben für die Durchführung der Sanierung der Ermag. Lieber die gegenwärtige Lage des Llnternehmens teilte Direktor Eilender mit: Die Willicher Werksanlagen seien bekanntlich feit dem 15. Dezember wieder vollständig in Betrieb, das Stahlwerk der Reinholdhütte seit Anfang Januar. Das Werk habe noch Aufträge vorliegen, die ihm für längere Zeit eine durchaus befriedigende Beschäftigung sicherten. Olllerdings seien die Verkaufspreise äuberst gedrückt. Im allgemeinen sei die Verwaltung der Auffassung, datz die Entwicklung des Werkes in den letzten Monaten befriedigend war und für die Zukunft ein noch befriedigenderer Verlauf zu erwarten sei. Lieber das Ergebnis des am 1. Juni ab- gelaufenen Geschäftsjahres sei noch nichts Endgültiges zu sagen. In jedem Falle werde aber das Ergebnis erheblich heruntergedrückt werden durch die beträchtlichen Kosten während der sechs Monate, in denen das Werk stillgelegen habe.
* Schuhfabrik Herz 21.°®., Frank- furt a. M. In der H.-D. wurde die ReichS- markeröffnungsbilanz per 1. Juli 1924 einstimmig genehmigt. Das Stammaktienkapital von 25 Mill. Pm. wird im Verhältnis von 162/3-1 auf 1,5 Mill. Rm., das Vorzugsaktienkapital von 1 Mill. Pm. auf 40 000 Rm. umgestellt. Der gesetzlichen Rücklage werden 154 000 Rm., dem Llnterstüt- zungsfonds 50 000 Rm. überwiesen. In der Bilanz werden bewertet: Grundstücke mit 237 000 Rm., Gebäude mit 570 000 Rm, Mobiliar und Lltensilien mit 44 000 Rm.. M aschinen mit 190 000 Rm., Fuhrpark mit 22 000 Rm., Kasse und Guthaben mit 26 000 Rm., Wechsel mit 2000 Rm., Waren mit 725 000 Rm., Debitoren mit 547 000 Rm., Kreditoren mit 707 000 Rm. und Hypotheken mit 19 000 Dm.
* Deutsche Dunlop-Gurnmi A.-G., Hanau. Die Gesellschaft hat das Kapital von 12 Mill. Pm. auf 2,6 Mill. Rm. umgestellt und weiterhin eine Erhöhung um 2,4 Mill. Rm. auf insgesamt 5 Mill. Rm. vorgenommen.
• Der Außenhandel Frankreichs ini Januar. Bedeutender Ausfuhr- Überschuh. Die Gesamteinfuhr Frankreichs während des Monats Januar 1925 belief sich auf 2 908 425 000 Fr. gegen 2 637 362 000 Fr. im Januar 1924. Die Ausfuhr betrug während des Januar 3 101 809 000 Fr. gegen 2 357 818 000 im Januar 1924. Die Einfuhr aus Deutschland belief sich während des genannten Monats auf 137 419 000 Fr., im Januar 1924 betrug sie 115 536 000 Fr. Sie hat also um 21 856 000 Fr. zugenommen. Die Ausfuhr nach Deutschland betrug im Januar 1925 564 321 000 Fr., im Januar 1924 145 789 000 Fr. Es ist also die beträchtliche Zunahme von 418 532 000 §t. zu verzeichnen, die damit erklärt wird, dab die Warentransporte einige Wochen vor dem Fälligkeitstermin des 10. Januar beträchtlich vermehrt wurden, da zu diesem Zeitpunkt die wirtschaftlichen Vergünstigungen aus dem Dersailler Vertrag aufhörten.
♦
Frankfurter Abendbörse,
Frankfurt a. M.. 27. Febr. Das Geschäft an der heutigen Abendbörse verlies wieder äuberst still uno unter starker Zurückhaltung. Da sich für kein Gebiet Interesse zeigte, kam die Llmsatz. tätigteit ins Stocken. Die bereits einsetzenden Rückgänge setzten sich fort, so daß die Börse in lustloser und schwacher Haltung schloß. Deutsche Anleihen: 5prozentige Reichsanleihe 0,663. Bankaktien: Allgemeine Deutsche Creditanstalt 3,90, Commerzbank 6,25, Darmstädter Daul 13,37, Deutsche Dank 131,20, Disconto 123,75, Mitteldeutsche
Banknoten.
(Obne ©ernähr.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Simonen Mart au-aedrückt. BuenoL-NtreS, London. Rta» hort, Japan, Mo de Janeiro für eine Ewdeit, Wien und Budapest für 100000 (EtnbeUen, aUefl übrige für 100 Einheiten.)
Letegraphtsche Auszahlung.
(Ohne ®en>nbr.)
iLreditbank 2, Oesterreichische 5trebttamen 9,50. Montanaktien: Deutsch-Luxemburg 79,50, Otavi Minen 29,12, Rombacher Hütte 31, Kali Aschersleben 18,75, Westeregeln 24. Chemische Attien: Th. Goldschmidt 23. Elektroattien: AEG. 11,95, Licht und Kraft 8. Transportaktien: Nordd. Lloyd 4,05, 2"/ioproz. Oesterreichische Südbahn 10,30, do. von 71 10,30. Sonstige Industrieaktien: Kleyer 4,05, Dyckerhoff 4,60, Holzmann 5,85, Gebr. Jung- Hans 12,62, Rheinisches Metall 10,80, Chemische Mainz 10,10, Badischer Zucker 3,90, Heilbronn- zucker 3,80, Offsteinzucker 3,90.
Börsenkurs«
________________(Ohne Gen-ähr.)________________
5% Deutsche RclchSanlcthe . 4°/0 Deu'sche Michsanleihe . 3‘/2°/n Deutsche Aeichoanleihe 3°/ Deutsche Neichsanleibe . Deutsche Lparpramicnanlethe 4% Preußische Konsols . . . 4° o Hessen...........
3«/o®/o Hessen 3% Helsen Deutsche Wertb. Dollar-Ant. dto. Doll -Schay-Anwetlng.') 4% Zolltürken 5% Goldmerikaner ..... Berliner Handelsgesellschaft. Commerz» und Prtvat-Bank. Tarmst. und Naiionalbank . Deutlche Bank.........
Deutsche BereinSbank .... DiSconto Commandit .... Mctallbank...........
Mitteldeutsche Creditbank. . Teste, reichliche Creditanstalt. Weltbank............
Bochumer Guß ...... . Buderus............
Caro Deutsch-Luxemburg ..... Gelsenkirchener Bergwerke. . Harpeuer Bergbau Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln..... Lauroluitte...........
Oberbedarf .......... Phönix Bergbau ...... 9l()eiri|iah(......... .
9iiebcrf Montan Tellus Bergbau Hamburg-Amerika Paket. .. Norddeutscher Llovd . . . . .
Cheramische Werke Albt» . . Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann Anglo-Cont -Guano . . ... Badische Anilin.......
Chemische Mayer Alapdt .. Goldschmidt........ .
Gries eimer Eleetron . • * * Höchster Farbwerke ..... Holzverkohlung ........ Rütgeröwerke Lcheideanstalt.........
All». Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann Mainkrastwerke Lchuckert............
Siemens & Halske.....
Adlerwerke Kleyer ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt......... '"'egutn.............
Motorenwerke Mannheim . Frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell chaft Frankfurt. Per Union A-G Schuhfabrik Herz . . . . . . Sichel..............
Zellstoff Daldhof Zuckerfabrik Frankenthal .. Zullerfabrik Waghäusel . . .
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Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht deS „Gietzener Anzetg«rs*.H
B e r l i n, 27. Febr. Die eindringlichen Worte des Herrn von Siemens auf der Generalversammlung der Siemens & Halske-A. ®. über die Zukunft der deutschen Wirtschaft werden sehr beachtet und lösten eine allgemeine Zurückhaltung an der heutigen Börse aus. Das Börsenbild gestaltet sich daher völlig uneinheitlich, doch scheinen zunächst die Kursgewinne noch zu überwiegen. Auch das heraus- kommende Material ist sehr knapp und so kam für eine Anzahl von Werten überhaupt kein Kurs zustande. Am Montanmarkt prägte sich diese uneinheitliche Tendenz am schärfsten aus. Gelsenkirchen und Köln-Neuessen lagen schwächer, dagegen Rheinstahl und Phönix gebessert, auch Deutsch-Lux behaupteten ihren Kurs. Am Markt der Elektrowerte zeigte sich starke Nachfrage nach Akkumulatoren. Siemens konnten ihren Kurs nur leicht befestigen, während Schuckert und Felten unverändert liegen. Auch bei Bankaktien blieb die Tendenz unsicher und zurückhaltend. Reichsbank leicht befestigt. Am Schiffahrtsmarkte bildet die Aufhebung des Ausfuhrverbotes für Schifsahrts- attien noch immer ein belebendes Moment, doch können die Kurse zumeist nicht behauptet werden. Hapag waren leicht gebessert. Der Petro» leümmarkt lag uneinheitlich, ebenso der Markt der chemischen Werte. Heimische Renten eröffneten etwa zu den gestrigen Schluhkursen. Der Geldmarkt liegt unverändert, tägliches Geld 9 bis 12 Prozent, über den Ultimo hinaus 12 bis 14 Prozent. Arn internationalen Devisenmarkt ist eine leichte Abschwächung des englischen Pfundes festzustellen. Paris und Brüssel weiter abgeschwächt, Lire leicht gebessert.
Frankfurter Getreidebörse (Eigener Srahtheridit des „OicTr-er Anzeigers
Frankfurt a. M., 27. Febr. GS wurden notiert: Weizen 21,50 bis 26, Roggen, inlänb. 22,25 bis 25,50, Sommergerste für Drauzwecke 24 bis 31, Hafer, Inland. 17,50 bis 22,75. Mais, gelb 22,25 bis 22,75, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0, 41 bis 44,75, Roggenmehl 36,50 bis 39,75, Weizenkleie 14 bis 14,25, Roggenkleie 14,25 bis 14,50. Tendenz: Fest.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 27. Febr. Der Produktenmarkt verkehrte heute besonders für Roggen schwach, trotz Amerika. Weizen dagegen behauptet. Hafer gefragt, ebenso Mehl, Futterariikel wenig beachtet. Es notierten je 1000 Kg.: Weizen (märt.) 255 bis 263, Weizen (März) 278, Weizen (Mai) 294Vf bis 293V2. Tendenz fester. Roggen (märk.) 250 bis 255, Roggen (März) 264 bis 263, Roggen (April) 274, Roggen (Mai) 283 bis 281 Ve. Tendenz stetig. Gerste (märk.) 252 bis 265, Futtergerste 215 bis 238, Tendenz ruhig. Hafer (märk.) 186 bis 193» Hafer (Mai) 203 bis 207, Tendenz ruhig. Mais (loko Berlin) 223, Mais (Mai) 202Vr. Tendenz ruhig. Raps 390. Tendenz ruhig. Für je 100 Kg.: Weizenmehl 35,25 bis 37,50, Tendenz ruhig. Roggenmehl 35.00 bis 37.25, Tendenz ruhig. Weizenkleie 14.50 bis 14.60, Tendenz ruhig. Roggenkleie 14.70 bis 14.80, Tendenz ruhig. Diktoriaerbsen 27.00 biS 32.00, klein«' Erbsen 20.00 bis 22.00, Futtererbsen 19.00 bis 21.00, Peluschken 18.00 bis 19.00, Ackerbohnen 19.00 bis 21.00, Wicken 18.50 bis 20.00, Lupinen (blau) 12.25 bis 13.75, Lupinen (gelb) 14.50 biS 16.00, Serradelle (neu) 14.25 bis 16.50, Rapskuchen 17.80, Leinkuchen 23.00 bis 23.50, Trocken» schnitzel 9.20 bis 9.40. Torsmelasse 9.50, Kar- tosselslocken 19.80 biS 19.90.
Ohre Stuhlverstopfung
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