Ausgabe 
28.2.1925
 
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Kti D« öerwreagcrthfrert izflUgHtixtc Cptm- GnkembleS, mit Ende dieser Spielzeit aui dem ^verbände der Staalsthealer ausscheiden.

17 Lot« bei einem Liseabahaunsall.

Der .Eorriere delle Sera" meldet aus Del- gratf), daß sich auf der Linie BielowaAgram bei &eti»3t>an ein schwerer Eisenbahn- zusammen st oh ereignet hat. DiS jetzt wurden etwa 17 Tote und 30 Verletzte geborgen. ALHere Einzelheiten fehlen noch, doch befürchtet man, bah die Zahl der Opfer noch größer ist.

Eia Autobas verbrannt.

Vach einer Meldung der .Central Vetos' ist hundert Kilometer von Indore Lntfernt auf dem Wege nach D o m b a h ein Autobus, in dem 50 Personen Platz genommen hatten, in Brand geraten. 23 Personen sind in den Flammen umgekommen, 8 trugen schwere Brandwunden davon.

Aus Stadt und Land.

Sieben, den 28. Februar 1925.

Die Beerdigung des Bürgermeisters Krenzien.

Eine überaus grobe Trauergemeinde hatte sich gestern nachmittag in der Kapelle deS Heuen Friedhofs versammelt, um dem so plötzlich heim- gegangenen Bürgermeister Krenzien die letzte Ehre zu erweisen. Drele konnten, trotz Ausnut­zung aller Raummögltchkeiten, zu der Kapelle keinen Zutritt finden und erwarteten den Sarg vor der Kapelle, um wenrgstenS dort noch stillen Abschied von der sterblichen Hülle des beliebten WanneS nehmen zu können. Mit den Familien­angehörigen des Verstorbenen hatten die Stadt­verwaltung. Mi'glieder aller Fraktionen der Stabtverordnetenver a nmlung. wertere Dehörden- und Üniversitälsvert.e'.er sowie zahlreiche engere Freund« und ehemalige Kameraden deS Ent­schlafenen in unmittelbarer Vähe deS Sarges Platz genommen. Abordnungen beider Siebener Feuerwehren stellten zur letzten Ehrung deS Mannes, der ihnen alS städtischer Dezernent für das Feuerlöschwesen besonders nahe gestanden, mit umflorten Zahnen die Totenwacht. Die Ka­pelle Weller leitete die Trauerfeier mit einem Vers von .Iesus. meine Zuversicht" ein.

Pfarrer BechtolSheimer hielt dann auf Srunb des Bibelwortes Iesaia 55, 7 und S, die Gedächtnisrede. Er führte ungefähr folgen­des auS ES ist ein altes Wort der Heiligen Schrift, daS da fagt: .Ein Mensch ist in seinem Leben wie DraS. er blühet wie eine Blume auf dem Felde, wenn der Wind darüber gehet, ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennt man nicht mehr." An dem Entschlafenen Hal eS sich be­wahrheitet. unerwartet. auS einem tätigen Leben bat ihn Gott abgerusen. An seinem Sterbetag stand er vom frühen Morgen bis zur sinkenden Rächt in der Pflichterfüllung. Vergänglich wie des Menschen Leben ist auch daS Glück der Familien. Der Sterbetag deS Heimgegangenen war der Tag. an dem er und feine Gattin sich vor 17 Iahren zum erstenmal sahen. Die Ehe der beiden war erfüllt von herzlichen Bezie­hungen. mit inniger Liebe hing der Entschlafene an seinen drei Kindern. Er war ein wahrhaft deutscher Mann, alle die edlen Eigenschaften, di« In dem Idealbild« des deutschen ManneS vereinigt sind, waren bei ihm zu finden. Thü­ringen. da» Herzland Deutschlands, war feine Heimat, von da führt« ihn Gott In daS west­liche Grenzland, wo er mehrere Iahre als O fi­xier stand. Aber die Veigung zum künstlerischen Schaffen, die Veigung zur Architektur liehen ihn biefe Laufbahn unterbrechen, er widmete lich dem Studium. So kam er nach Hessen. Hohe ethische Eigenschiften waren in ihm au finden. In treuer Pflichterfüllung und mit zähem Fleiß widmete et sich den Interessen Gießens Uns re Stadt ist arm an dem. was man malerisch nennt, cS fehlen fast ganz die allen charakteristifchen Ge­bäude. eS fehlen die stimmungsvollen Plätze, die Straßenzüge hat man früher nach dem Ge­sichtspunkt der Vützlichkeit, nicht nach dem des künstlerischen Gefchm ckes angelegt. Hier zu bessern, war des Heimgegangenen unablässiges Bemühen. Tatkräftig suchte er die Wohnungs- verhältnisse zu bessern. ViemalS haben seine HerzenSgüte und seine Freundlichkeit versagt, die Herrn ft en und Geringsten erfreuten sich seine- besonderen Wohlwollens. Seine Liebe zu Titer- land und Volkstum hat er im Kriege bewährt, zweimalige schwere Verwundung hat er in dem

Gedanken ertragen, daß für das Vaterland kein Opfer zu grob fei. Sein Herz Ist jedoch in den schweren Kämpfen nicht pari geworden, jahre­lang wirkte in ihm das Furchtbare nach, das ec In der Sommeschlackt gesehen hatte. In den letzten Iahren durchzog ihn oft die Ahnung eineS frühen und plötzlichen Ablchetdens. ein freundliches Lächeln verklarte noch i n Tode seine 3üae. Gott wird an der Gattin daS Wort er­füllen: Ich will dich nicht verlassen, noch ver­säumen. an den Kindern wird eS zur Wahrheit werden: DeS Vaters Segen baut den Kindern Häuser. Der Veue Friedhof war feiner beson­deren Fürsorge unterstellt, nun wird er selbst an diesem Orte ruhen. Seine Seele Ist zu Gott gegangen. In die jenseitige Heimat, wo die sich wiederfinden sollen, die hier unter Tränen von­einander gegangen sind.

Im Ql amen der Stadtverwaltung, der Stabt- vervrdneten-Versammlung und der Dürgerschast widmete Oberbürgermeister Keller feinem be­währten ersten Mitarbeiter und Stellvertreter, dem vorbildlichen, allezeit pflichttreuen Beamten, dem edlen, stets hilfsbereiten und liebenswürdigen Menschen Krenzien mit seinem lauteten, aufrechten Charakter herzlichste QBorte des Dankes und der nie verlöschenden Anerkennung für sein stetes, hingehendes Mühen um das Wohl unserer Stabt. DaS Andenken an den Bürgermeister Güntber Krenzien werde in Gießen unvergänglich in hohen Ehren fortleben. Stadtbaudirektor Braubach sprach namens aller städtischen Beamten und An- gestellten, die heute daS Hinschttden eines Vor­gesetzten zu beklagen hätten, der stets Mensch zum Menschen gewesen, dessen vornehmer Cha­rakter und Güte ihm in allen Herzen ein unver­gängliches Denkmal gesichert habe Für den Deutschen Osfizterbunb würdigte Oberst a. D. KleinhanS die Verdienste und edlen Eigen­schaften des Verblichenen, mit dem er vor Vpern zusammen gekämpft, der dann in den Karpathen daS Vaterland verteidigt und als aktiver Offizier im Frieden, später im Kriege und zuletzt in der Heimat als Beamter In jeder Dez ehung seine Pflicht und Schuldi'kelt getan habe. Der Arbeiter D i e r a u sprach im Auftrage der städtischen Arbeiter dem entschlafenen Vorgesetzten Dank aus, denn er sei stets ein wohlwollender und gerechter Vorgesetzter gewesen. Das Beileid des Hessischen Stäotetages überbrachte Bürgermeister Vl ü l l e r - Darmstadt, der betonte, als eine Per­sönlichkeit von untadeligem Charakter, alS ein vorbildlicher Mensch werde Günther Krenzien allen stets vor dem Auge stehen. Ober- regierungsrat Dr. Heß widmete dem viel zu früh Heimgegangenen Manne im Ola men deS KreisamteS. des Äteidiage» und des KreiS- auSschusses herzliche Dankes- und ehrende An- erkennungswrrte. seine Mitarbeit im Kreistage werde stets in bester Erinnerung bleiben. Oberst Fett, der Kommandeur des Inf.-Regts. Qlr. 15, brachte die herzliche Anteilnahme der Offiziere des Standorts Gießen zum Ausdruck, die in dem Entschlafenen nicht nur einen im Frieden und im Kriege trefflich bewährten Kameraden verloren hätten, sondern auch einen 'Beamten des Magistrats der Siadt. der stets für bie mili­tärischen Belange volles Verständnis und Hebend- würdiges Entgegen!, mmen bekundet habe. Bür­germeister Dr. Kühn- Wehl ir sprach d iS herz­liche Beileid dieser Vachbarstadt aus und rühmte dabei besonders den gerechten und sozialen Sinn des Qkrftorbenen. Lkniversitäts-Pro essor Dr. Sraemer gab in bewegten Worten die tiefe Trauer des Gesellschastsvereins kund: der Ver­ein werde sein verehrungZwürdiges Mitglied Krenzien. her im besten Sinne des Wortes ein Vorbild gewesen sei. nicht vergessen. Für die beiden (Siebener Feuerwehren sp ach K mman- dank Fritz Wenzel herzliche Beileidsworte und dankte Dem Verstorbenen für seine eifrige För­derung der Feuerwehren. Landgerichtsdirektor Wiener als Vorsi-ender der Freiwill.gen 6a- nitätskolonne vom Roten Kreuz kleidete Deren Trauer in herzliche Wirte, Lehrer Kling als 1. Sprecher Der (Siebener Turnersch ist brachte die Anteilnahme der Turner zum Ausdruck. Rektor Loos stattete namens Der Deutschen Demokratischen Partei dem Heimgegangenen Par- '"-mitglie^ unD KreiStagSaboe^tbnrten herrlichen Dank ab u ib rühmte Die edl.n Wesenszüge des ^irilorbe.-en. QTL letzter Redner gio ^arrer Ausseld im Rainen der Altcrsveretnigung Dem Toten Die Versicherung. Dab die Alters­kameraden ihm auch über das Grab hinaus Liebe und Treue bewahren werden. Sämtliche Redner legten Kranzspenden an der Brhre nieder.

Unter Dorantritt der Feuerwehr-Spielleute, der Kapelle Weller, der beiden Feuerwehren.

der ©antlälÄolonne. einer Reichs bahn--Abord­nung und in Begleitung eine» sehr groben Trauergefolges wurde die sterbliche Hülle zur Gruft geleitet und dort In der üblichen Weise zur letzten Ruhe gebettet

An die Bürgerschaft Gießens richtet der Oberbürgermeister in unserem heu­tigen Blatt« bl« Aufforderung, am morgigen DolkStrauertag bie Häuser m i t Flaggenschmuck aus Halbmast zu ver­sehen. Hofsentlich wirb biefer Aufforderung in weitem AuSmah entsprochen.

stVcttervorausiaqe«

Zeitweise aufllärend. später Abkühlung, ge­ringe Regenfäll«.

Wenn auch die Regenfälle nachgelassen ha­ben. so bleibt der veränderliche Witterungs-Cha­rakter mit Veigung zu Viederschlägen bestehen.

Bornotizen.

TogeSkalender sür SamStag. Oberhefs. Kunstverein: 8'/* Uhr grober Hörsaal der Universität Vortrag. Marine-Verein: Monatsversammlung. Zentral-Verband der Angestellten: 8 g Uhr Saalbau Sauer Werbe­abend. Leibgardisten: 8V1 Uhr DereinSlokal OtbentL Hauptversammlung. Lichtspielhaus. Bahnhof ft raste: .Messalina". Palast-Licht- splele. .Mutterliebe". Astoria-L.chtspiele: .Die Jagd um die Welt in 18 Tagen".

TageSkalender für Sonntag. Stadtthea er: 3j Uhr. .Minna von Darnhelm". 7« ? Uhr: .Der KreidekreiS". Hess. Wehr- gemetnschaft, 10 Uhr vormittags. Sitzung des g-oben Ausschusses. Wartburg-Verein. 8 Uhr Licht bilder-Dortrag. Llchtlp.elhäuser wie Samstag.

Der Zentralverband der An­gestellten veranstaltet, so schreibt er unS, heute abend 8.33 Uhr im Saafbau Sauer. Veu- stadt, einen Werbeabend, verbunden mit künst­lerischen Darbietungen unter Mitwirkung deS Hiern C. I u h n k e vom Stadt t Heater. Alle kaufmännischen und Durea'aangcstellten sind zu dieser Veranstaltung eingeladen. VähereS in der Anzeige vom Donnerstag.

Die Arbeitsgemeinschaft der Militär- und Regimentsvereine ver­anstaltet am 7. März im Saalbau Sauer einen Lichtbildervortrag. Dinkdireltor Grießbauer wird über .Die Luftfahrt im Krieg und Frieden" sprechen. VähereS im heutigen An­zeigenteil.

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Q Die Verzinsung der Domanial- g es alle. Obekanntlich ist am 1. Februar 1925 Die Verordnung zur Aenderung der Steuerzins- ordnung in Kraft getreten, wonach die Zinssätze für DorzugSzinfen auf 12 Prozent jährlich und der Höchstsatz für StundungSzinfen aus S Prozent jährlich festgesetzt sind. Wie wir hören, hat das Finanzministerium angeordnet, dast vom gleichen Tage ab für alle Dornanialgefälle (Erlöse auS Holzverkäufen. auS Obauplatzverläufen. für Miet- unb Pachtzinsen und bergt.) die StundungSzinfen auf 9 Prozent und die Vorzugszinsen quf 12 Prozent jährlich herabzusetzen sind.

d. Dei der gestrigen Drennholz- Versteigerung der Stadt Gießen wur­den folgende Durchschnittspreise gelöst: Duchen- scheiter 18 Ml., Eichenscheiter 13 Ml.. Erlen- f(beiter 8 Mk., Fichte^scheiter 8 QDL. Duchen- knüppel 1330 Mk.. Eichenknüppel 9 Mk. Eschen- knüppel 11 Mk.. Duchenstöcke 8 Mk.. Cichenstöcke 6 Mk. Fichtenstöcke 3.50 Mk. je Rm, Duchenreisig 36 Mk., Eichenreisig 18 Mk., Fichtenreisig 14,50 Mark je 100 Wellen.

Gegen das Zugabewesen. Der Gröhe Ausschuß deS Reichsverbandes des deut­schen Vahrungsmittel-GroßhandelS hat auf einer Tagung in GoSlar zur Frage deS Zugabewesens einstimmig folgenden Obeschluß gefaßt.Der Große Ausschuß des Reichsoerbandes stellt mit 'Be­bauern fest, daß im HandÄ mit Vahrungsmitteln in letzter Zeit das Zugabewesen wieder an Aus­dehnung gewinnt. Er erachtet es als mit der Auf­fassung des ehrbaren Handels nicht für vereinbar, durch Zugaben die Preisberechnung für die Oda re selbst zu verdunkeln, und den Arschein eines be­sonders vorteilhaften Kaufe- zu erwecken. Der Große Ausschuß empfiehlt den Mitgliedern des

ReichsvervandeS. kein« Grzeugmffe zu Dcrtretoen, bei denen in irgendeiner Form Zugaben gewährt werden. Der Grobe Ausschuß ermächtigt die Ge­schäftsleitung des ReichSverbandeS. namens des Reichsverbandes daS Untoefen der Zugaben aul das nachdrücklichste zu bekämpfen, und sich not­falls für den Erlaß wirksamer gesetzlicher Tor« schritten einzufetzen." Zur Begründung dieses Be­schlusses wird u. a, getagt: Der ehrbare Han­del bat es au allen Zeiten verschmäht, durch Zu­gaben die Berechnung deS Preises feiner Darc zu verdunkeln. Da der Lieferant die versprochenen Zugaben nicht kostenlos Herstellen kann, sondern selbst kaufen muß. fo kann er sich den Gegenwert in der Regel nur dadurch verschaffen, daß er nach Beschaffenheit. Maß ober Gewicht eine geringere Ware liefert. Der Käufer wird also durch Di< Zugabe über den wahren Wert getäuscht, aul der anderen Seite unter der Borspiegeluna eines besonder- vorteilhaften Kaufes verlockt. Mit we­nigen Ausnahmen ist dieses Gebaren eineS ehr­baren Kaufmannes nicht würdig.

* Wohnung-einbruch Am Dienstag abend gegen 10 Ufcr wurde hier in einem Hause in der Sonnenstraße ein Wohnung-einbruch au6- gesührt und nachstehende Sachen entwendet, eine goldene Damenuhr. eine silberne Herrenuhr mit Goldrand mit Gravierung .Gewidmet von de: Gi ßener Freiwilligen Feuerwehr zum 25. Dienst- jubiläum", eine Haaruhrkette mit Goldeinfassung ein golbner Siegelring mit schwarzem, viereckigen Stein und zirka 90 Mark. Dor Ankauf der Wert- fachen wird gewarnt. Zweckdienliche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen.

Ausstellung Alice-Schule. Man schreibt uns: Durch daS Sntgegenkommen von Rektor L o o S ist eS in diesem Iahre auch er­möglicht. die Iahresarbeiten des Handacveits- lehrerinnen-Seminars der Alice-Schulc brbfknt kicher Ausstellung zu zeigen. Eine weitere AuS Heilung von Handarbeiten. Zeichnungen und selbstgefertigten Lehrmitteln findet am 8. gebt Steinstr. 10 statt, von Arbeiten des Fröbelsemi- nars am 7.. 8. und 9. Sehr. In der Dartenstraße, Fröbel-Semlnar. Man b-xichte die heutige Anze:gc

Weitere VachrichtenAuS Stabt und Land" besinden sich Im 2.Blatt.

Graphik im Oberhesstschen Kunstverein.

Im Turmhaus am Brand zeigt der Ober­hessische Kunstverein eine Sammlung Graphik die beftritten wird von den Vamen K. F. Lipp mann- Frankfurt, L. D P r e cb n e r, Leo Kayser- Darmstadts Heinrich H a o e r l - Mün­chen und Arthur Rein- Wittenberge.

Die Porträtköpfe Lippmanns zeigen einen gesunden, starken Strich, sind klar und einfach im Umriß und sauber, will sagen ehrlich in der Anwendung der technischen Mittel. L. D B r ech- n e r s Arbeiten stammen auS dem Spiel von Licht und Schatten. Leider hat er sich durch sein Handwerkszeug (der Holzschnitt drängt ja auf eine Verdichtung von Hell und Dunkel) verführen lassen, statt in eine stofflich geklärte Steigerung in verschleiernde Symbolisierung zu verfallen, die unehrlich und ungesund ist. Die .Madonna del Mare" ist ein noch schwacher, aber anzuerkennen­der Versuch auf einer anderen Linie. Leo Kay­ser- Darmstadt zeigt seine starke Seite In der subtilen Behandlung von Licht und Luft, in der er mulattS mutandiS in der Wirkung seiner Griffelarbelt an französische Impressio­nisten an klingt l.Im Dark von Veits-Höchheim"). Auch in .Waldsaum'^ und .Hainbuchen" ist Die zarte Lebendigleit der Atmosphäre sein fest«- gehalten. eS.

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Londorf, den 27. Februar 1925.

Bürgermeisterei Londorf. Aumann.

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