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Sprache mrde all. .en eingelegt, dah ein Teil der Äevvllerung grvhe Masse des Volkes von alkoholischen De-

Der mit Mab und Ziel nehmen wolle, dürfe i&na&men baraii ge- war Man der 'M- cha'chen 'Hrvt^t aller stumentrnl die Durch« .stnahmen verhütet wer- Zertreier der Handels- ichritte an mabgebender Schluffe wurde folgen- hessischen und den an« mittest werden soll, be- rcn, soll über das ®c« n Reichstag erneut ab- ite im Saalbau Sauer ten bitten dringend, im der unmittelbar und «bezweige, ferner im nedens und der Dw- rd und Süd daS Ge- niet allen Umständen als der AlKholmd-

Sttasgeseymtmrs hm« af dem heutigen achlviehmarkt. 4 Färsen und Kühe. *' 5 Schweine.

«tizett.

... für Montag, t '.ö° W® S<: .®to *

Gictzen.

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er Preise. Mittag uli. ^8ern unserer letzten 2utv> fer SUa^ M haben DieM^ Mi begegn^ Uhrwerk d» Iller de« Th« gelebt von de^A hier rahe K «a». f» S M niä)^ Aandstemc ® ii» tim*

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nicht nur den Verkehr stören, sondern auch da« Leben ihrer Mitmenschen gefährden. Das sind aber nicht nur Autofahrer, das sind no-ch viel mehr Fuhrwerke. die weder einem Radfahrer noch einem Auto glauben austvelchrn zu müssen.

Kreis Friedberg.

3 Bieder-Florstadt, 25. 3uli. Die Aidda. die bisher den ganzen Sommer über einen sehr niedrigen Wasserstand halte, ist infolge der letzttägiaen Regengüsse wieder st a r k im Steigen begriffen. Für den Unterlauf kann ein weiteres Anwachsen gefährlich werden, da die Nidda dort nicht reguliert ist. und die vielen Windungen das Wasser viel langsamer weiter- lassen. als e« ankommt. Der untere Seil der hiesigen Gemarkung würde damit der Gefahr einer UeberschwenTmung ausgesetzt.

Kreis Schotten.

Schotten, 25. 3uli. Unser« land­wirtschaftliche Schule ist. an der Zahl ihrer Schüler gemessen, die I ( e i n ft c allerSchu- len dieser Art in Helfen. Frn letzten Wmtev baltc he nur eine Klaffe nut heben Schulern. Ob die schlechte Ernte des vorigen wahres dre dmherigen Berkehrsverhältmsse des Vogelsberg^ >m Winter oder mangelndes Interesse überhaupt ben Schulbesuch so slnrk beeinflußten, ift schwer ju sagen jedenfalls wäre der Wegfall der Schule infolge schlechten Schulbesuchs ein unge­heurer Schaden für die landwirtschaftliche Be­völkerung unseres Gebirgsbezirls, da insbeson- beoe das hiehge Landwirtschaftsamt in ben letzten 3ahren überaus anregend und befruchtend auf den Anbau unserer Kulturpflanzen in dem gebirgigen Teil unseres Bezirk- erngewirkt hat. Man hofft, dah diese ErkenntmS den landwirtschafttreibenden Teil unserer Bevölkerung veranlassen wird, rhre Fachschule stärker mit Schülern zu beschicken, bannt die drohende Auslösung der Schule unterbleiben wird. Die durch einen (chweinehändler eingeschleppte Maul- und Klauenseuche ist wieder erloschen und der ganze Kreis von der Seuche frei.

Kreis Wetzlar.

geltenden Recht werden bekanntlich die Land- ürgermeister nicht gewählt, sondern von dem Oberpräsidenten auf Vorschlag des KreiSaus- schuffeS nach Anhörung der Bürgermeistereiver­sammlungen kommissarisch oder auf 12 Kahre ernannt. Wenn nun auch die Bürgermeisterei- versammlungen kein Wahlrecht besitzen, fo haben sie doch einen erheblichen Einfluß bei der Be­setzung der Bürgermeifterstellen insofern, als bis zur Einführung der neuen Gemeindeordnung die Ernennung des Bürgermeisters auf 12 3ahre nur dann möglich ist, wenn sich die Bürgermeisterei- verfammiung mit "3 Mehrheit zugunsten des von dem Oberpväsidenten in Aussicht genom­menen Kandidaten erklärt hat. Gestern hatte sich nun die Bürgermeistereiversammlung von Ay- bach mit der Frage zu beschäftigen, ob man bet Ernennung des Bürgermeisters a. D. unb Bureau- direklors Brock meier aus Reuwied die Zu­stimmung erteilen wolle. Herr Brvckmeier ist seit ca. 3 Monaten mit der Verwaltung bet hiesigen Bürgermeisterei betraut. Man erkannte in der Sitzung allgemein seine Tätigkeit an. Bei der Abstimmung ergaben sich 14 Stimmen für und 7 gegen ihn, so dah die erforderliche 2z -Mehrheit erreicht wurde. Gegen Herrn Brockmeier stimmte die gesamte Linke Es wurde aber durch ihre Sprecher betont, dah sie nichts gegen die Person unb Geschäftsführung von Herrn Brockmeier einzuwenben habe, sondern dah sie lediglich deshalb gegen ihn stimmen mühte, weil der Oberpräsident bie beantragte Aus- schreibung der Dürgermeisterstelle a b ge­lehnt habe, unb ihrem früheren Beschlüsse, wo­nach die beiden Bürgermeistereien Ahbach unb Launsbach gemeinsam tagen wollen, nicht ent­sprochen worden sei.

Heffcn-Naffau.

' Marburg, 25. 3ult Um die Aeubau- tätigfeit anzuregen, werben nach einer Bekanntmachung beS Magistrats die st ä b t i - schen Zuschläge zur Grunbvermö- genssteuer für Reubauten, welche im Fahre 1925 begonnen werben, auf brei 3 ahre ganz unb auf weitere brei 3ahre zur lf te erlassen. Für bie im Fahre 1924 begonnenen, aber erst in diesem Fahre fertiggestellten Reu­bauten wirb für die Rechnungsjahre 1925, 1926 unb 1927 bie Hälfte der städtischen Zuschläge jur Grunbvermögenssteuer erlassen. Diese Vergün­stigungen werben nur gewährt, wenn bas Grund­stück in der Zeit, für welche bie Steuervergünsti­gung gewährt wirb, im Eigentum des Bauherrn ober seiner Familienangehörigen verbleibt.

' Kr 0 fd 0 rf, 24. Fuli. Die gestrige B u r - flcrmciftcrciDerfammlung der 2ür - flcrmciftcrci Ahbach, die unter bem Dor- htzc des Beigeorbneten Leib in Krofborf statt- sand, hatte sich mit ber enb gültigen Wie- Lerbesetzung ber Bürgermeister st eile zu besassen. Rach bem in ber Rheinvrovmz

Iugendturnen in Gietzen.

Die Reichsjugendweltkämpfe. Der Auftakt zum 32. Mittelrhein. Kreisturnfest.

ein konnte.

Don schönem Wetter begünstigt, sand gestern nachmittag auf dem neuen städtischen Turnplatz auf dem Trieb das diesjährige Gießener Jugend­turnen (Reichsjugendwettkämpfe) statt. Die Ver­anstaltung war zugleich ein erfreulicher Auftakt zu dem in den nächsten Tagen in unseren Mauern stattfindenden 32. Mittelrheinischen Kreisturnfest. Hoch am Samstag, als es fast den ganzen Tag über fiark regnete, standen die Hoffnungen auf einen guten und großzügigen Verlauf der Veranstaltung reichlich tief, und auch am gestrigen Sonntagmittag, als ein kurzes Gewitter uns berührte, war man ge­neigt, eher mit einem Fiasko als mit einem Ge­lingen zu rechnen. Aber chließlich hatte der Wetter­gott ein Einsehen und be chcrte uns ein Wetter, mit bem man sehr zufrieden ein konnte.

Kurz nach 2 Uhr setz e sich der Festzug d e r Turnerjugend unter Vorantritt der Kapelle Topp und der Fahnen der Gießener Tur­ne r f ch a s t, die die Veranstalterin war, vom Os- umldsgarten aus in Bewegung und ging, von der Zuschauermenge freundlich begrüßt, durch die Neu­stadt, Marktplatz, Schulstraße, Neuen Baue, Lud- wigstraße, Kaiserallee zum Trieb. Dort hatte sich mittlerweile schon eine große Menschenmenge einge­funden, die im Lause des Nachmittags noch sehr er­

heblich anwuchs.

Nach Formierung der beiden Gruppen (Kna­ben unb Mädchen) rückten diese unter den Klän­gen der Marschmusik vor das Festpodium, wo der Vorsitzende der Gießener Turnerschaft, Lehrer Gg. Kling, die junge Schar mit einer trefflichen A n 1prache begrüßte. Nach dem Willkommengruß unb dem Hinweis darauf, daß diese Veranstaltung ler Auftakt sei zu dem großen turnerischen Ereig­nis des Mittelrheinkreises der D. T., sagte er u. a.: . Wir leben in einer ernsten Zeit. Schwer lastet auf unserem deutschen Volkstum der Druck übermäch­tiger Sieger, die es zu vernichten drohen. Das deutsche Volk hat aber vor mehr als hundert Jahren schon einmal eine solche Zeit durchgemacht. Da er­standen ihm Männer, deren Streben darauf gerichtet war, cs aus der Knechtschaft und dem Elend zum Licht und zur Freiheit emporzusühren. Unter diesen ragt ein Mann hervor, Friedrich Ludwig Jahn, Lehrer an einer Berliner Erziehungsan. ftalt Er hatte erkannt, daß vor allem die Jugend körperlich ertüchtigt werden müfle. So zog er im Hrühling 1810 mit der Jugend hinaus m Wald und Flur, um mit ihr zu spielen und turnerische Uebun- gen zu pflegen. Er versäumte aber auch keine Ge­legenheit, seine Schüler von den Großtaten der Väter zu erzählen und die Vaterlandsliebe in den jungen Herzen wachzurufen. Wie damals, fo auch heute wieder ruht auf ber deutschen Jugend die Zu- hmft unseres Vaterlandes, mit berechtigtem Stolze schauen wir auf euch. Dank und Anerkennung euch ollen, die ihr heute eure Kraft im friedlichen Wett­kampfe messen wollt. Haltet fest an dem, was ihr für gut unb richtig erkannt pflegt das Turnen und ftärft euren Körper, haltet aber auch fest an eurem Volkstum unb euerem Vaterlands. Laßt uns darum ben heutigen Wettkampf beginnen, indem wir ein Treugclöbnis zum Vaterlande ablegen und rufen: Unserem lieben deutschen Daterlande ein dreifaches , Gut Heil!" Begeistert stimmten die junge Schar und die große Zuschauermenge in den Ruf ein, dem sich der gemeinsame Gesang der ersten Strophe des Deutschlandliedes anschloß.

Runmehr begannen die turnerischen Darbie­tungen unter ber Leitung ber Oberturnwarte K. Erb unb R. Paul. Als Einleitung zeigten die Knaben unb bie Mäbchen je für srch Mafsensreiübungen nach Musik, bie bei den Zuschauern lebhaften Beifall fanben. Daran schlossen sich bie Einzel-Wettkämpfe ber verschiedensten Art an, bei benen man sehr viele ausgezeichnete Leistungen sehen tonnte. Aus bem »orberen Teile des Trieb konzertierte währenbbem die Kapelle Topp, deren Darbietungen gieich- 'alls viel interessierte Zuhörer sanben. Adenbs gegen 1/58 iHjr sand auf bem Turnplatz bie

Siegerverkünbrgung statt, anschließend erfolgte der gemeinsame Rückmarsch unter Doran­tritt bet Musrk zur Stabt.

Die Siegerliste.

Knabe».

Altersklasse L Sechskampf.

1. Preis Emil Arnold 11 Punkte, 2. Otto Lein­weber 108 P., O. Lindenstruth 105 P., 4. H. Müller 104 P., 5. E. Ploch 103 P., D. Bier und Werner Lotz 102 P., 7. F. Spuck und F. Thiel 100 P., 8. F. Arnold 99 P., 9. F. Hübner 98 P., Ludw. Ranft, Wilh. Ran, Hch. Schmieder und Hch. Seipp 97 P., 11. Erich Krämer 96 P., 12. Hans Heller, Hch. Roth- ärmel, Karl Sauer, Ernst Stenzel und Ferd. Stremmel 95 P., 13. Wilh. Reeh, Hans Schütz, Rich. Sänzer und Karl Schäfer 92 P., 14. O. Rappold, Otto Rühl und Erich Volk 91 P., 15. Otto Günther, Karl Schwinn und Adolf Weihrauch 90 P., 16 Pr. Otto Kern 89 P., 17. Pr. Friedr. Schütz 88 P., 18. Hch. Schäfer 86 P., 19. Ludw. Vogt 85 P., 20. Erich Klotz 84 P., 21. Walter Holziael und Emil Mörlcr 83 P., G. Schwan 82 P., Herrn. Groh, Ludw. Ham und Helmuth Schäfer 81 P., 24. Karl Ott 80 P., Rich. Ritz 79 P., 26. Walter Kröm- melbein und Emil Ziegler 78 P., 27. Fritz Werner und Hch. Wagenbach 77 P., 28. Hans Bürck, Georg Herbert und Ludw. Lotz 75 P., 29. Kurt Becker, Heinz Jmmel, Wilh. Kern, Hans Vogt und Ernst Weeg 74 P., 30. Max Hardt und Hans Rübsamen 72 P., 31. Frz. Peters, Willi Schmidt 71 P., 32. Willi Ellermeier, Franz Krämer, Hans Dechert, Ernst Pfeffer, Ludw. Schneider und Ludw. Detter 70 P.

Altersklasse 11. Jleunfampf.

1. Preis Werner Nohl 172 Punkte, 2. Wilhelm Schneider, Kurt Katz 166 P., 3. Karl Marx 158 P., 4. Kurt Kohlhast 157 P., 5. Willi Schwan 155 Punkte, 6. Werner Kraust 154 Punkte, 7. Lorenz Schlamp, Karl Trechsler 151 P., 8. Karl Kling 149 P., 9. Kurt Horeyfeck 147 P., 10. Heinr. Mosbach und W. Glitsch 141 P., 11. K. Schick 140 P., K. Kähne 139 P., 13. L. Faber 137 P., F. Bock- stahler, F. Müller 134 P., 15. Wilh. Wagner, Erich Seyb 132 P., 16. W. Schmidt 128 P., 17. Karl Fay 126 P., 18. Walter Weiß 121 P., 19. Heinz Kraus­haar 120 P.

Altersklasse UI.

1. Preis Hans Dietrich 159 Punkte, 2. Willy Strauch, Fritz Morneweg, Willy Goubeaud 153 P., 3. Rudolf Spuck 143 P., 4. Otto Zöller 137 P., 5. Rolf Erich Rittershaustn 133 P., 6. Heinrich Geißler 131 P., 7. Rudolf Buß 130 P., 8. Otto Ger­hard 124 P., 9. Heinz Meyer 121 P., 10. Karl Fißler 120 P.

Mädchen.

Altersklasse I.

1. Preis Erna Althaus 100 P., 2. Else Bickelhaupt 99 P., 3. Martha Seisarth und Anna Schnied 96 P., 4. Otti Volke und Elis. Trechsler 95 P., 5. Ma­thilde Koch 94 P., 6. Erika Bock, Riis. Leuning und Anna Pfund 93 P., 7. Erna Loh 89 P., 8. Anni Simon unb Anni Schwengter 88 P., 9. Anni Marx Luise Müller und Marie Philipp 87 P., 10. Gretel Blumschein, Hanni Euler, Else Hamel, Lieselotte Noll, Ruth-Esther Schott, Hercha Spatz und Liefet Weigel 86 P., 11. Meta Amend, Martha Becker und Maria Leidner 85 P., 12. Ottilie Ernst, Marie Knapp, Therese Korndörfer und Elisabeth Müller 84 P., 13. Klara Kuhl, Gerda Schmittgall und Marie Weiß, 83 P., 14. Erna Stamm, Gerttud Dippel, Erna Konrad, Hanni Marquardt und Gre­tel Otto 82 P., 15. Elli Weiß 81 P., 16, Käthe Bötz, Hanni Hartman. Hilde Hexamet, Paula Neuser, Lilli Pietz, Paul. Richtberg, Gertrud Schmidt und Agnes Weberpatz 80 P., 17. Anneliese Heß 79 P., 18. Gretel Euler, Else Gerhard, Anna Möbus, Ma- riechen Sttoh, Agnes Schneider und Emmy Wied- meyer 78 P., 19. Wilhelmine Andrea, Franzsika

Hammel, Emmy Philipp, Anna Mattem, Auguste Niklaus, Elisabeth Schick und Ria Vogt 77 P., 20. Erna Meß und Luzie Scheel 76 P., 21. Hedwig Hobzigel, Matg. Höset, Ruth Lotz, Gretel Meuser, Käthe Runkel, Berta Schmidt, Gretel Sterk, Mara. Wicth und Marg. Zeiß 75 P. 22. Marlen Kauf­mann, Mariechen Kaiser, Frieda Krüger und Luise Dchus 74 P., 23. Elisabeth Rockel und Marie Wie­ner 73 P.. 24. Martha Kray, Gretel Muller, Marie Repp und Else Schüßlcr 72 P., 25. Elinede Fischer, Anneliese Giffel, Liest! Hofmann, Elisabeth Honig, Else Lotz. Anna Ruckelhaus und Hnldegard Schmalz 71 P., 26. Johanna Castein, Elisabeth Sieck, Gretel Schwarz und Lina Wagner 70 P., 27. Anni Laucht, Gretel Lisch, Ernestine Hinterlang und Berta Reuter 69 P., 28. Margrit Dumke und und Ellen Wegett 68 P., 29. Elsbeth Ehrhardt, Marg. Mattern, Marie Reh, Erna eommer und Antonie Schürmeyer 67 P., 30. Toni Eller, Käthe Fuchs, Emmy Langsdorf und Anni Leutheuser 66 P., 31. Len> Appel, Minna Kümmel und Lucia Zerbe' 65 P.. 32. Ottilie Dinkel und Elis. Hickel 64 P., 33. Marie Hamel, Helene Maus, Ottilie Menges und Carla Müller 63 P., 34. Lotte Kopp, Frieda Münch, Emma Roth. Erna Ruckstuhl und Elsa Weisbeck 62 P., 35. Irene Löhr, Elisabeth Müller und Martha Repp 60 P.

Altersklasse II.

1 Preis Charlotte Amend 136 P., 2. Else Klein- rath 133 P., 3. Elisabeth Blum, Gertrude Ziegler 126 P., 4. Marie Krelschmar 121 P., 5. Chrisse Ca­stein, Emmy Heß 118 P., 6. Helene Gräser, Han- nel" Weg 117 P., 7. Mathilde Hamel, Emmy Mun- nich, Erika Herzog 116 P., 8. Elisabeth Bingener 115 P_, 9. Eleonore Krüger 114 P., 10. Gretel Lang, Lotte Mohr 113 P., 11. Marwil Peters 111 P., 12. Käthe Wagner, Erika Guth 109 P., 13. Johanna Stichler 108 P 14. Carola Henn, G.e- sclotte Unverzagt 107 P., 15. Emmy Leunmg 105P., 16. Elisabech Euler 103 P., 17. Elly Zipp. Lina Lang 102 P., 18. Louise Becker, Emilie Rumps 101 P., 19. Martha Neuling 98 P., 20. Louise Gau- tcrin 93 P., 21. Paula Bürck 91 P.

Wirtschaft.

Reue Detriebseinstellungen im Fnbustriegebi et. Die Verwaltungen ber ZechenGlückaufsegen" in Hacheney unb »Kaiser Friebrich" in Barop, beibc im Besitz ber Luxem­burg, haben bei ber Regierung in Arnsberg den Antrag gcsteNt. zum 1. September b. F. ben Betrieb einstellen zu dürfen. Ferner soll genant sein, in ber ZecheWiendahlsbairk" vom l.Sep- tember bie Wassererhaltung einzustellen.

* Verkaufsangebot des StinneS- kvnzerns an den Bremischen Staat. Wie der DHD. erfährt, hat der Stinneskonzern die am neuen Hafen in Bremerhaven gelegene frühere Brikettfabrik Hansa, welche der Mldgarb gehört, dem bremischen Staat zum Kauf ange­boten. Das ausgedehnte Werk liegt bereits feit Fahren still.

- Westerwalder ErzverWertungs- A-G. in Braunfels. Die Gesellschaft, bei ber bie Chemischen Werke Kurtius in Drnsburg maßgebenden Einfluß besitzen, beschloß, infolge der äußerst ungünstigen Wirtschaftlage in Liqui­dation zu treten.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 25. Juli. Der Probuktenmarkt war weiter fest. Bei kleinen Umsätzen blieb ber Markt jeboch ruhig. Es notierten pro Tonne: Weizen (märk.) 245 bis 250, Weizen (Juli) 269 bis 266,50, Weizen (September) 253 bis 252, Weizen Oktober (254,50 bis 254, Roggen (märk.) 197 bis 202, Roggen (Juli) 212, Roggen (Sep­tember 206 bis 207, Roggen (Oktober) 211 bi« 209,75, Wintergerste 187 bis 195, Futtergerste 198 bis 212, Hafer (Juli) 192. Hafer (September) 193, Mais (La Plata, loko Berlin) 211 bis 216, Raps 345 bis 350; pro Doppelzentner: Weizen­mehl 33 bis 35,50, Roggenmehl 27,50 bis 29,50, Weizenkleie 13,50, Roggenkleie 13,60 bis 13,70, Biktoriaerbsen 28 bis 33, Heine Erbsen 25 bis 26,50, Peluschken 23 bis 26,50, Ackerbohnen 24 bis 26, Wicken 26 bis 28, Lupinen (blau) 12 bis 13 80, Lupinen (gelb) 15 bis 16,50, Rapskuchen 16,70 bis 16,90. Leinkuchen 23 bis 23,20, Trocken- schnitzel 11,80 bis 12, Torfmelasse 9,75, Kartoffel- flocken 26 bis 26,10, Zucker 21,50 bis 22.

Vücherlisch.

Das Steuerüberleitungsgesetz vom 29. Mai 1 925, herausgegeven von Dr. Adolf Hollaender, Rechtsanwalt. Berlin, mit ausführlicher Einleitung, den einschlägigen Er­gänzungsvorschriften, den Durchführungsbestim­mungen mit Anmerkungen, mit Erläuterungen und sorgfältig bearbeitetem Sachregister, Preis 1,80 Mk., Verlag F. Bensheimer, Mannheim. DasEteuerüberleitungsgeseh" behandelt die Lieberleitung in die regelmäßige Veranlagung nach dem künftigen Einkommensteuer- u. Körper- schaftssteuergeseh, die Ablösung der Einkommen- unb Körperschaftssteuer für 1924, die Voraus­zahlungen und den Steuerabzug vom 1. Ouni 1925 ab. Fn der vorliegenden Ausgabe ist das Gesetz durch eine ausführliche Einteilung und durch Anmerkungen zu den einzelnen Paragraphen er­läutert. Der Band eignet sich besonders zum praktischen Gebrauch für jeden Kaufmann und Industriellen, für Lohn- und Gehaltsbezieher, für jeden freien Arbeiter und Kapitalrentner, für die das sofort, teilweise sogar mit Rück- Wirkung, in Kraft getretene Gesetz von ein­schneidender Bedeutung ift. 389

Der neue Lohnabzug 1925 mit Lohnabzug-Tabellen. Für die Praxis erläutert von Ministerialrat Dr. Pissel und Rechtsanwalt Dr. Koppe. Berlin. Hauptschriftleiter der Deutschen Steuer-Zeitung". Fndustrieverlag Spaeth & Linde, Berlin W 10, Wien I. Der Lohnabzug ist vom 1. 3uni 1925 ab vollständig neu gestaltet, insbesondere treten eine ganz neue Berechnung des steuerfreien Lohnbetrages (Existenzminimum) und ein Ausbau der Abzüge für Familienangehörige (Kinderprivileg) ein, die für die Lohnbureaus völlig neue Berechnungen notwendig machen. Die vorliegende Darstellung enthält die gesamte Materie in der zur Zeit geltenden Fassung. Rechtsprechung und Erlaß- Praxis sind bis auf die jüngste Zeit berück­sichtigt. 388

Die Zentralstelle zur Förderung der Volksbildung und Fugendpflege in Hessen gibt eine Flugschrift zur Fahrtausendfeier der Rhein­lande heraus, die il a. folgende Aufsätze ent­hält: Studienrat Dr. König-Gießen über .Rhein. Reich und Volk^ Frau Dr. Kempf- Frankfurt a. M. über .Rhein und Reich in der Gegenwart, mit besonderer Berücksichtigung der Aufgaben der Frauen".

Die neueste Rümmer der »Illustrierten Zeitung" «Verlag F. 3. Weber Leipzig), die der Reise und Dem Verkehr gewidmet ist. wird i>on Der Leserwelt freudig begrüßt werden, doppelt sreudig in der jetzt allgemein herr­schenden Ferienstimmung. Dr Paul Fechter er­zählt in seinem Aussatz Vom Wandern zum Reisen" von der gcschchrlichen Entwicklung des ReisenS. Die heutige Zeit mit all ihren mo­dernen Derlehrseinrichtungen und lechnischen Wundern spricht zu uns in dem Arlttel .Die Derttsche Verkehres-Ausstellung in München" von Ewald Beckmann, den eine Anzahl Photo­graphien und Zeichnungen beleben Der Bei­trag .Die Reise um die Erde beute und morgen" zeigt nicht nur die modernen Verkehrsmittel unb ihre rasende Geschwindigkeit, sondern entrollt auch ein interessantes Zukunftsbild. Fn dem folgenden treten und die verschiedensten Reise­ziele entgegen: Das Seebad, die Alpenwelt. Eine Bildcrtasel führt uns reizvolle Landschaf­ten ..unseres schönen Vaterlandes" vor Augen. Auch das Modetableau steht im Zeichen her Reisezeit.

Heft 29 der .Lustigen Blätter" bringt Bilder von Zille und Siininel: .Ländlicher Aus­flug" und .Bei 35 Grad". Rett ist auch das Bild von £ riirr: .Volkerbundarche" (mit dem politischen .Zoo" an Bord). Unterschrift: »Michel komm, uns fehlt noch der Esel!"

Das bcutfdjc Reichsheer. Oraanisa- tion und Laufbahnen nebst Anlagen, von Haupt- mann Ludwig von der Leyen. Verlag von Zuck- chwerdt L- Co., Berlin-Steglitz, Schloßstraße 41. Preis 1,50 Mk. Mancher Vater, der seinen Sohn gern Soldat werden lassen möchte, mancher junge Mann, der Lust dazu hat, im Heere cinzu- trcten, hat sich schon überlegt, wo er wohl Auskunft über manche Fragen bekommen kann, die er vor solchem entscheidenden Schritt beantwortet haben möchte. Einen Wegweiser für solche gibt das vor­liegende Buch. 383

Taufend Fahre rheinische Dichtung. Eingeleitet und herausgegeben vmr Richard Wenz. Köln. Erschienen in M a x K 0 ch- 2 er lag, Leipzig. Dieses Buch ist der erste Versuch, die großrheinische Dichtung sowohl be­trachtend als auch auslesend zusammenzufassen.

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Zum Jubiläum einer der denkwürdigster^ alpinen Erstbesteigungen, nämlich derjenigen deS Matterhorns durch Edward Whympor am 14. Juli 1865, gibt der .,A lp e n f r e u n d" (München. Amalicmstraße 9) sein 1. Fulihest als eine ver­stärkte Sondernummer heraus, die eine ganze Anzahl wichtiger Dokumente zum erstenmal in deutscher Sprache publiziert.

Das S t e u er ü be r l e i t u n g s g e s e tz vom 29. Mai 1925. Für die Praxis erläutert von Ministerialrat Dr Pissel, Berlin und Rechts­anwalt Dr. Koppe. Berlin. Fndustrieverlag Spaeth 8- Linde. Berlin W 10. Der vor­liegende Handkommentar ist ganz auf die Be­dürfnisse der Praxis zugeschnitten. Er enthält neben einer anschaulichen Einführung die gesamte Gesehesmaterie in erläuterter Form nebst den vollständigen Durchsührungsbesttmmungen. Der Kommentar wird für die Beachtung der bevor­stehenden Fristen. Termine und Rechtsbehelfe dem Steuerpslichttgen ausgezeichnete Dienste leisten.

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Johannes v. Guenther: ,War- tinian sucht dsn Teufel". Engelhoms Ro­manbibliothek. Ganzleinen 2,50 Rm. Sngel- horns Romanbibliothek, die ihren Reuaufbau mit großer Energie fortseht, macht unS jetzt mit dem baltischen Dichter Johannes v. Guenther bekannt, den wir nach diesem Werk sicher zu den fesselnd­sten Erscheinungen unseres Schrifttums zählen dürfen. Erfüllt von Ehrfurcht vor dem Leben auch in seinen Wunderlichkeiten, seht sich hier ein Dichter, auf seine Weise fromm wie jeder Humorist, auseinander mit dem Sehnen der Zeit nach Religion. 408

- Für unsere Kinder, ein nützliches Bil­derbuch. Vierteljahresschrift. Herausgeberin Klara Sander, Köln. Verlag G. Braun, G. m. b. H. in Karlsruhe i. B. - Es ist ein Leichtes, die Kinder einfach, prakttsch und geschmackvoll anzuziehen, wenn man die Anregungen verwertet, die die neue Vierteljahresschrift bietet. Das soeben er­schienene Heft 4 zeigt Sommer-, Fest- und Schul­kleider für Mädchen von 6 bis 12 Jahren, für die ganz Kleinen werden Häkelkleider gebracht, Abbil­dungen für Sommer-, Fest- und Schlafanzüge für kleine Knaben dürften befonderS willkommen fein. Die Abbildungen stellen ein großes Ereignis im Leben der Kinder dar - Mutters Geburtstag. Reime und Geschichten, die zum Vorlesen bestimmt sind, machen die Bilder noch intereffanter. Kleidbo- schreibungen und Schnittmusterabbildungen sind dem Heft beigegeben: Schnittmuster können be­zogen werden.

- »Reue Frauenkleidung und Frauen­kult ur", Zeitschrift für persönliche, künstlerische Kleidung, Körperkultur und Kunsthandwerk. Mit Schnittmuster- bezw. Handarbeitsbogen oder son­stiger Beilage. Herausgegeben von der Werbe­stelle für Deutsche Frauenkultur Karlsruhe. 21. Jahr­gang 1925.Juliheft (7). VerlagG.Braun, G. m. b H. Karlsruhe. Das soeben erschienene Heft 7 der Oleuen Frauenlleidung und Frauenkultur" bringt eine Abhandlung mit Abbildungen ^Reue Kleidver- zierungen". Unter 20 ausgesucht schönen Abbildun­gen von Sommer- und Stilkleidern (auch trübe Sommertage sind berücksichtigt) findet wohl jebe Frau Anregungen, die sie für ihren eigenen per­sönlichen Geschmack verwerten kann. Wie beinahe jedes Heft enthält auch Rümmer 7 Kinderkleider und Hüte, übetDas Verhältnis der Mutter zu ihren Heranwachsenden Kindern" schreibt Dr. Else Müller, Frankfurt.Die Rotwendigkeit der haus­mütterlichen Erziehung der Mädchen" beleuchtet Gräsin Eva von Baudifsin- Wie m dem schein­baren Durcheinander des ftutenden Lebens doch eherne Gesetze herrschen, zeigt Otmar Dittmcnm in dem AufsatzLebenSrhythmus". Dem Kunstge­werbe ist ebenfalls Raum gewidmet in Abhand­lungen mit Abbildungen wieGedanken über Spitzen" undVon der Einführung der Klöppel- spitzen in Deutschland und ihrer Wiederbelebung". Das reichhaltige Heft beschließt der Aufsatz von Prof. Dr. Karl Holl:Shaws Heilige Johanna". Die Beilage mit farbiger Abbildung bringt .Tex­tilarbeiten aus den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst, Berlin".

Für Nervenkranke u. Nervös-Erschöpfte. Spexialkerautelt Hai­fa «Id 1. Tannai bei Frankfurt a. M Bebaut eingerichtet, vorzügliche Veroflegung (auch Diät-Kuren). Mäßige Preise Prospekt durch Dr. ü. Schulze - Kahleysw, Nervenarzt