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Aus Stadt und Land.
Dietzen, den 27. April 1925.
j Watz nahmen -eG«» die 31 n - (chleppung bet Kartoff«kkrebf«« In Licht. Dem Aeichsrate ist» Vie wir hören, der gnttottrf einer Berordnnng aur Abwehr der Sin- 'chleppung de« Kartofsellr b'es »uaegangen. Die Bererbnung. die mit den» 1 3unt ft 3. in Straft treten toll, liebt u a. vor. daß die Sinsuhr von Kartoffeln, die mit ÄartofMfccb«, brtaftet ober Jet Verseuchung verdächtia find, über die Zoll- ;renze des A.ichsö dis auf weiteres verboten ist zur Sicherung des Verbots iS die Wöaltchkett kr Beschränkung der Sinfuhr auf bestimmte Zollftellen und die Notwendig keil der Unter- ud)unfl auf StrtMfreibcit vorgesehen. Dte Äronf- >eit hat sich in den letzten Jahren autzerordeMlich tusgebreitrt. so daß in Deutschland zur Zeit chä Yungs weife 5000D Hektar alS befallen gelten nullen. 3m Ausland ifl, soweit bisher bekannt geworden. der Kartoffelkrebs in Großbritannien, Holland, Dänemark. Polen, Norwegen, in den Beteln. Staaten in Neufundland und Hotel tuf getreten.
•• Probealarm der Fever-Sirenen Segen au#yifül)renber "Reparaturen an ber Feuer- ncltwanlage werden die Sirenen morgen Dienstag, lachmittags 1 Uhr, pro beweise in Betrieb ge lommen.
— Hausmeister Ludwig Decker. Man fd} reibt uns. Wit Beginn des neuen Schul- ahtes ift auch der langjährige Hausmeister der Stadt Mädchenschule. Ludwig Decker, io den ^uhestanb getreten. Als Schulwart der Höheren Töchterschule hielt er im Iahte 1893 seinen tzinzug in das vchulhaus in der Schillerstraße: tr blickt also jetzt auf eine 32jährige Tätigkeit im Dienste der Schule zurück. TllS die Höhere Töchterschule im Iahte 1907 ihr neues Heim cn der Aordanlage bezog, blieb et dem alten Schulhaule treu und wirkte von da an alS Hausmeister ber Stadtmädchenschule bis zu feinem durch daS Gesetz über die Altersgrenze der Beamten bedingten Rücktritt in den Ruhestand. 3r war der Schule stets ein gewissenhafter, treuer unb zuverlässiger Sachwalter. Wöge ihm ein glücklicher Lebensabend beschieden sein! Gin von 5er Lehrerschaft bet „Gchillerschule" gestiftetes Inbenlen wird ihn in leinen Mußestunden wohl oft und gern und hoffentlich noch recht lange in seine „schulische" Tätigkeit erinnern.
’* Die Gießener Freiwillige 5 euer = wehr hielt im Restaurant „Frankfurter Hof" ihre diesjährige ordentliche Hauptversammlung ab. Branddirektor Wenzel eröffnete die Versammlung mit einer Begrünung des Branddirektors b r a u ba dj und der nahezu 100 Kameraden der Wehr. Aus dem Jahresbericht 1924/25 (April/Mörz) ifl u. a. zu entnehmen, dotz die dienstlichen Angelegenheiten der Wehr in zwei Sitzungen des Kommandos und 18 Vorstandsfitzungen ihre Erledigung tinben, ferner wurden noch zwei gemeinschaftliche Sitzungen mit dem Sorftanb her Freiw. Gailschen Feuerwehr unter Vorsitz des Branddirektors Braubach abgehalten. Auster den sieben Hauptübungen -c.nben noch einzelne Geräteübungen statt. Siner Hebung, zu der die Sirenen die gesamten Mannschaften unserer Stadt unerwartet zum Stadttheater riefen, und die eine von Branddirektor Braubach gestellte Brandidee zur Ausgabe hatte, wurde eine !übende Kritik über sämtliche Löschzüge ausgesprochen. Die planmäßigen Hebungen waren durch- idimitiirt) von zirka 100 Kameraden besucht Die Dtitglieberbciocgung im abgelaufenen Jahr war ilicht ungünstig. Sie Mitgliederzahl beträgt jetzt fünf Ehrenmitglieder 72 austerordentliche und 136 aktive Feuerwehrleute. 'Auszeichnungen erhielten im ab- gelaufenen Jahr für 40 Dienstjadre ein Kamerad, i r ‘2.5 Dienjahre 11 Kameraden, für 20 Dienstjahre t»ici Kameraden, für 15 Dienstjahre fünf Käme- rrben unb für 10 Dienftjahre vier Kameraden. Die Tätigkeit der ftänbigen Feuerwache wurde im ab» ylaufcnen Iahr 214mal in Anspruch genommen. Es fanden 9 Kaminbrände, 3 Kellerbrände, 20 Zim- iner- und sonstige Brände sowie zwei auswärtige 'Stände ftati. Elfmal wurde die Wache zu sonstigen Hilfen benötigt und 89mal wurde aus Unfug alar- miert. Leider hat der Tod den Dezernenten und eifrigen Förderer des Feuerlöschwesens unserer -ladt, Bürgermeister Strengen, der auch zu den 'Mitgliedern zählte, plötzlich hinweggenomemn. Auch dm Verlust des Geh. Kommerzienrats Dr. Sait, eine hilfsbereite Persönlichkeit im Feuerlöschwesen tnb Chef der Freiwilligen Gailschen Feuerwehr, unsere Wehr mit zu beklagen. Nach austen war >ie Wehr in großer Anzahl vertreten, zum Landes- tierbanbotag freiwilliger Feuerwehren Hessens im
Juli in Vilbel, zum Lezirksseuerwehrrag in Dillen- bürg unb zum Kreisverbondstag (Herbsttagung) der freiwilligen Feuerwehren des Kreiies Gresten im September in Grohen-Linden. Eine Frühjahrstagung des Kreisoerbandes fand am 5. April im Gewerbehaus statt, wobei beschlossen wurde, hast die Herbsttagung des Kreisverbandes im September in Cid), geleaenckich des 50jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr, ftatffinbet. Ferner gab der Brandinjpelwr bekannt, dast vom 19. bis 21. Juli der Prooinzialoerbandswg für Oberheffen in Schvi ten stattfindet, und dah am 29. und V». August die beiden hiesigen Feuerwehren ihr 70jähriges Bestehen feiern. Ein Ausschuh zur Vorbereitung des Festes ist schon gebildet. Die am 30. August statt- findende Hebung steht unter dem Kommando des Brandirektors Braubach, mit den übrigen Vorbereitungen wurde Brandmeister Rödigcr zu- sammen mit Kameraden beider Wehren betraut. Hierauf erstattete der Rechner den Rochen,chaits- bericht über das abgelaufene Rechnungsjahr unb den Bestand der Stoffe, der gegenüber dem Vorjahr etwas günstiger abschliestt. Zwei grostere Bankgut- haben aus 1923, welche aus Mitteln der Mitglieder erspart waren und zu Wehrzwecken Verwendung finden sollten, mußten aus dem Vermögensbestand ausscheiden. DieRechnung von 1924 25. sowie Der vom Rechner ausgestellte Voranschlag für 1925/26 sanden von der Finanzkommission und der Ber- iammhing Genehmigung, Io daß dem Rechner Entlastung erteilt werden konnte. Bei der Vorstands- wähl, die alle drei Jahre stattfindet, wurden gewählt zum Brandinspektor Fritz Wenzel, zum Brandmeister des 1. Löschmges Rud. Rödiger, zum Brandmeister des 2. Löschzuges Anton Betz, zum Rechner Wilhelm Riedel. 3um Schriftführer Heinrich König, zu Gerüteführern und 1. Obleute der beiden mech. Leitern Otto Harig und Otto Faber, zu den beiden Steigerzügen, L Obleute Emil Koch unb Joseph f) ei ft (er. zu den beiden Spritzen. 1. Obleute Heinrich Matheis und Wilhelm Schreiber, zu den Hydranten und den Schlauchgeräten 1. Obleute Heinrich Flach und Georg Kraus, zum Obmann der Sanitätsabteilung Emil Malkomefius, zum Obmann der Spielleute Friedrich R e u k i n g, zu Beisitzern Karl '.Heuling fen. und Hugo Ritzsche. Rach Erledigung einiger technischer Wehrangelegenheiten schloß Braitdinipektor Wenzel mit Worten des Dankes an die Kameraden die Versammlung und forderte auf, die Hebungen dieses Jahres recht fleißig ,zu besuchen.
** Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtvieh markt. Ochsen 4M, Bullen 49, Färsen und Kühe 838, Kälber 608, Schafe 143, Schweine 4457.
Vornotizen.
— Tageskalender für Mvrrtag. Derein Rudersport: 9 Uhr Bootshaus Mvnats- versammlung. — Schützen-Berein: 8' _ Ahr außerorbcrttl Mitgliederrersammlung — Iirkus ©traftburgec: 7>. 11 br Gröffnungs-Vorstellung.
— Die Volkshochschule beginnt heute ihr SommerhalHahr. Aäheres heute unb morgen, Dientag, im Anzeigenteil.
- Aus dem Stad11 he ate r burcau wird mrs geschrieben: Aus die Anzeige des Gastspiels der Frankfurter Oper mit ..Maöa tne Butterfly' am Montag, 4. Mai, im heutigen Anzeigenteil sei besonders hingewiefen.
Landkreis Gictzcn.
i, SttingShaufen. 27. April. Eine abenteuerliche Einbreche rgefchichte brachte in unser Dors einige Erregung. Am Samstagabend kam ein hiesiger Bürger, der in einem Geschüftshause im Dorf noch zu tun gehabt hatte, beim unb sieht, daß in seiner Küche das Licht brennt Er will dem nachgehen, und als er über den Hausflur schreitet, springt ein Mensch, bet sich bucker die Haustüre geduckt hatte, weg. Der Landwirt verfolgt den Ein- tringling, dieser aber findet den QBeg über den Dorflach, eilt auf die nahen Wiesen und taucht ün Dunkel der Aacht unter, so dah die Ber» folgung auf gegeben wird. Der älteste Sohn einer Witwe kommt kurz daraus heim. Aus der Treppe sucht ein Fremder an ihm vvrbeizukvmrnen. Aber hier gelingt die Festnahme. Aachbarn eilen herbei, der Gefangene wird vernommen und schliest- lieb, um am kommenden Tag bet Gendarmerie übergeben zu werden, in einen Stall gesperrt. Als man am anderen Morgen nachsieht, ist der Vogel ausgeslogen. Ob er das allein fertig- gebracht hat oder Hilfe bekam, ifl nicht recht zu sagen. Denn es scheint fast, atif ob in einer
ganzen Anzahl von Höfen ungeladener 'Besuch sich einfanb. Mehrere Einwohner merkten am Sonulagwotgeu. daß Türen, die sie am Abend geschwollen hatten, geöffnet waren, und laben an anderen Anzeichen, bah fremde Personen in ihrem Gehöfte gewesen sein muhten. Der ge- fähte unb entflohene Einbrecher dem nur eine neue Leinenjacke als Deute zufiel, foll in Straf- ling-kosiüm gewesen sein unb aus Lich stammen. Hoffentlich gelingt der Gendarmerie bald völlige Aufklärung zur ‘Beruhigung der Gemüter
Hcffcrr-Rr*
e Bieber. 27 April. 3n der Aacht vom Samstag auf Sonntag gegen 4 Uhr morgens ereignete sich auf der hiesigen Eleonorengrube ein schwerer Unfall, dem leider ein blühendes Menschenleben - um Opfer fiel. Der Bergmann Ludwig Aeeh von hier befand sich im Schacht und geriet unter den nieder» gehenden Förderkorb. Der Bedauernswerte erlitt dabei einen Beinbruch unb schwere innere Beriet*ungen. an beten Folgen er nach kaum 2 ötunben verstorben ist. Reeh hinter- läßt eine Frau und 5 unversorgte Kinder.
spd Frankfurt a. M., 26. Aprll. Bei dem Täter, ber am Frei tag nachmittag den Aervenarzt Dt. Mar Sichel erschoß, handelt es sich, tote wir bereits kurz mittälten. um den 39jährigen Former Otto Kuhn aus Gelnhausen. Kuhn befand sich bei Dr. Sichel in Behandlung. Unter dem Aachlaß bes Erschossenen befindet sich ein Bennert für die Krankenkasse, der die Krankheit Kuhns als traumatische Qlcu- rose (Erkrankung des Aervenapparatrs nad> Bcr- leijungen unb dergleichen, ohne baß nachweisbare BcrleQungcn des Gehirns, des Rückenmarks ober der peripheren Berren eingetreten sind! barstellt. Ucber die unmittelbare Ursache an der unseligen Tat konnte Aäberes noch nicht ermittelt werden. ES scheint jedoch, als ob Kuhn in einem Anfall plötzlicher Geistesverwirrung gehandelt hat. Böllig geklärt wird die Tat launi, da beide Hauptzeugen tot sind — 3m Oberroder Ctadttoalde wurde SamStag nachmittag ein Mann erschossen aufgesunden. Beben ihm lag fein Llagdhund, an bem ein Jettet hing, datiert vom 25. April 1925: „CID 1 r sind zu schade für bic irbische QDclt.“ Der Tote ist ein gewisser Arthur Wildhirt aus Offtmbach. — Kaum drei Wochen verheiratet, geriet in bei Bergerslraße ein jungte Ehepaar um nichtiger Ursachen willen m 0 t re 11, ber so heftige Formen annahm, daß man sich gegenseitig schlimm verprügelte. Der Bruder der jungen Frau, der als Schlichter sich bemühen wollte, erhielt von bem Schwager einen Messerstich in die Hand, so daß er dem Krankenhause zugeführt werden mußte. Die Polizei muhte die ehelichen Kampfhähne auä- e in anderbringen, sie ber nächsten Rettungswache zuführen, wo man beide — Mann und Frau — an Händen, im Gesicht, am Kops und noch anderswo verbinden mußte
Jubiläums-Hundeausstellung.
!*! Giehen, 26. April. Als eine wohl- gelungene Hundeschau muß bic diesjährige große Internationale Hunde» Ausstellung bezeichnet werden, die der Verein Hundesport für Gießen und Umgegend aus Anlaß feines 25jährigen 3ubi- läums unter ber geschickten Leitung des Herrn August Schwan veranstaltete. Die Ausstellung füllte mit ihren 360 Nummern beide Säle ber LiebigShöhe aus. 3a selbst die Buhne mußte noch in Anspruch genommen werden, um die Gruppe der zierlichen Zwerghunde aufzunehmen. Sämtliche Tiere sind in die Stammbücher eingetragen, so daß mir erstklassiges, rassereines Zucht- material zur Prämiierung gelangte. Etwa 15 Preisrichter waren von 8 Uhr vormittags bis »um späten Nachmittag mit der Preisbewertung der verschiedenen Nassen beschäftigt. Unter den Hunderasfen waren am stärksten vertreten Deutsche Schäferhunde mit 60 Nummern, Deutsche Doggen mit 50 Nummern und Wachtelhunde mit 40 Nummern. Sin prächtiger persischer Windhund, von denen es in Deutschland nur vier geben soll, erregte lebhaftes Interesse. Man konnte wahre Prachtexemplare ber edlen Hundezucht bewundern, neben den gewaltigen Bernhardinern unb Doggen standen bie schlanken. Hinten Windhunde, bie klugen Iagbhunde, die fchon-gefleckten Forterriers unb Münsterländer, bic niedlichen Whippets, die scharfen Rottweiler und die winzigeir Zwerg Hündchen — Obwohl das Wetter nübt besonders günstig war, strömten
doch zahlrmche vtüdxtcr und Hundefreunde zur Liebigshöhe, so daß eine dichte Menlchenmeng,- bie Gänge des Saales ausfüllre und viele braunen den 'Bcrfüfjnrnaci! der Polizeihunde beiwohnten Unsere elektrische ©rraftätbaon hatte einen guter Tag. bie Wagen waren zeitweise überfüllt und durchfuhren die Stationen Fahlreiche Ghrenpretsr standen zur Verfügung, darunter ein Ehrenpreis der Stadt Dießen, ferner Preise des Gießener Verein», des Südwestbeullchen Verbandes bei Landesgruppe Helfen unb Hessen-Nassau und von fetten einzelner Achter Das der
Prämiierung tragen wir noch nach
Kleine Strafkammer Giehen.
• Gietzen, 24. April. Sin junger Mami von Friedberg rerfolgie Berufung gegen ein Urteil des Amtsgerichts, durch das er zu 20 Mark Geldstrafe verurteilt worden war, weil er tim Lehrerin, die ihre in der Unterhaltung mit ihm begriffenen Fortbildungsschülerinnen zum Unterricht zurückrief, mit einer unflätigen ÄedenSan bedacht hatte. Er behauptete, er habe nur eine harmlose Aeußerung getan, er müsse mißverstanden worden sein. Da die erneute Verhandlung ergab, haft hiervon nicht die Rede sein konnte wurde die Berufung zurückgetoiesen DaS Gericht bedauerte, daß nicht auch die Staatsanwaltschaft Berufung verfolgte, sonst wäre die Strafe erhöht worden.
Der Bergmann K 2L T. war vom Amtsgericht Friedberg wegen fahrläs siger Körperverletzung zu vier Wochen Gefängnis verurteilt worden, ör hatte auf einen im Hof stehenden Mitbewohner des Hauses, mit dem er in Feindschaft lebt, einen Revolverschuß abgegeben, der diesen am Hals verletzte Er behauptete, in Notwehr gehandelt zu haben uuD wollte freigesprochen fein: der Verletzte habe leinen, des AngeNagten Sohn, gehindert, das Haus zu verlassen. Die umfangreiche Beweisaufnahme ergab die Unrichtigkeit dieser Behauptung. Dagegen wurde dem AngeNagten geglaubt, dah er nicht verletzen, sondern den Gegner nun schrecken wollte. Da die Gemeingefährlichkeit , feiner Handlungsweise indes eine empfindliche Strafe rechtfertigt, wurde die Berufung verworfen.
Ebenso wurde verworfen die Berufung eines Schneidermeisters in Bad-Nauheim gegen ein Urteil des Amtsgerichts, das auf 5 0 0 Mk. Geldstrafe wegen L u x u s st e u e r- Hinterziehung lautete Der Angeklagte, bei gelegentlich Geschäfte mit Automobilen oder Motorrädern macht, hatte an einen Fabrikanten ein Auto gegen Teilzahlungen verkauft. bic Luxuösteuer aber nicht bezahlt. Seine Behaup tung. er habe bad nur einstweilen unterlassen weil er es für möglich gehalten habe, baß bei Verkauf wegen Mangel des AntoS rückgängig gemacht toerben forme, erwies sich als Ausrede
Ein Dienstmädchen aus Geist-Nidda erhielt wegen Sachbeschädigung eine Geldstrase von 30 Mk.. weil es von ber goldnen Uhickette seiner Dienstherrin ein Stück abgetreimt hatte um dieses auf einem Ball als Armband zu tragen. Es war deshalb wegen Diebstahls anqc- klagt. vom Amtsgericht Bübingen aber frei- gesprochen worben. Gegen daS Urteil hatte die Staatsanwaltschaft Berufung verfolgt
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