Br. 97 Erstes Blatt
175. Jahrgang
Montag, 27. April 1925
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GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberheffen
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Hindenburg Reichspräsident.
Berlin, 27. April (Wolff.). Der Reichswahlleiter gibt heute früh folgendes vorläufiges amtliches WahlrefUk.at bekannt: Von 30 345 540 (26 866103 im ersten Wahlgang) gültigen Stimmen entfielen auf
Feldmarfchall von Hindenburg 14639 399 (11709898)
Reichs analer a. D. Dr. Marx 13752640 (13258628)
Reichstagsabg. Thälmann 1931591 (1871815)
Zersplittert sind 21910 (25762). Generalfeldmarschall Paul von Hindenburg ist somit mit einer Mehrheit von 886 759 Stimmen zum Reicbspräfldenten gewählt.
•ryinoenburg.
Das deutsche Volk hat mit einer Mehrheit von füft einer Million den Feldmarfchall von niiibenburg zum Reichspräsidenten gewählt, ter beste Deutsche ist an die Spitze des Reiches bc rufen. Der Zauber der großen Persönlichkeit das deutsche ‘Bürgertum aus dem Schlaf gc- üttelt. Es hot sich auf seine staatoburoerlichcii Pslichtcnbcsonnen.Eshot für den Fortschritt gegen die Reaktion entschieden. Weder der llnmillc des Auslandes, mit dem die Linke den deutschen Wähler gruselig machen wollte, noch das «richte Geschrei von der gefährdeten Republik oder item sozialen Rückschritt haben die breiten Massen des deutschen Lölkes abhalten können, den Weg zu beschreiten, den der gesunde, ursprüngliche Instinkt ii<6 Staatsbürgers für richtig erkannt hatte, den Deg mit dem größten Deutschen, mit Hindenburg um wahren Volksstaot. Seit sechs langen Jahren dos erste große Bekenntnis des deutschen Volkes u seinem nationalen Symbol, die Abkehr von pazi- sistischen Ideologien, von Weltbürgertuin und In- ernarionalismus zu Natlonalbewußtsein, zum na- ijonalcn Staat. Ein starkes Dotuni gegen die Un= fcblbarfeit des Dorfassungswerkes von Weimar, gegen die Stagnation unseres politischen Lebens, für gesunde Fortentwicklung unserer Innenpolitik, lür die Fortsetzung einer Außenpolitik, die auf dem Hege gegenseitiger Verständigung den verlorenen fkrieg liquidiert, ohne uns zu Fronknechten des Aus- irmties- herabzudrurken, für Fortsetzung einer Wirt- chaft Politik des sozialen Ausgleichs und der gerech- on Steuerverteilung, die beide Wirtschaftsträger, ttbeitnehmcr rote Arbeitgeber zu einer unlöslichen Irbeitsgemetnschaft zusammengeschmiedet, für eine lullen Betroffenen — Schuldnern wie Gläubigern — 1 i|cred)t werdende Liquidation der Inflationswirt- ’rtofi. für Entgiftung des politischen Kampfes, für Einheit und Sauberkeit im politischen Leben. Bruch init der schrankenlosen Vorherrschaft eines Partei- ilüngels, der die Staatsinteressen Aum Parteischaden mißbraucht, Sieg der Persönlichkeit, die , seiner Verantwortung vor Gott und ihrem Ge- nificn, aber ohne Bindung an kleinliche Partei- mcrcHcn zum Wohle des ganzen Volkes ihre untscl-eidung fällt.
Deutschlands Retter aus zwiefacher Not, Feld- riar|u)aU Hindenburg, der deutsches Land vor k-sm Einbruch der Feinde schützte, der seinem Volke Mc Grauen des Bürgerkrieges ersparte, betritt die Kommandobrücke des Staatsschisfes. In seiner festen ')anb wissen wir das Steuer wohlbewahrt. Seines .Lorles sind wir gewiß, er wird fein Alles baran- «Lzen, inneren Hader zu bannen, wirtfchafllichen Sieberaufbau zu schirmen und draußen in der Welt hem Deutschen Reich wieder die Geltung zu ver- chafsen, auf das das Volk der Deutschen, wenn es .iuig ist, dank seines Seins Anspruch hat. Gerade Hinblick auf die bevorstehenden Verhandlungen i iit den früheren Gegnern über dieS i ch e r h e i t s - frage wird bie Entscheibung vom 26. April ein i i(f)t hoch genug einzuschätzendes Plus fern. Welch rtne Bedeutung gewinnt ein Garantiepakt für bas '.(uslanb, wenn ein Hindenburg ihn durch feine Unterschrift billigt, wenn mit ihm bas ganze deutsche '3olt sich an den Vertrag bindet. Erst dann wird ter wahre Friede den erzwungenen Versailler Ver. trag ablöfen. erst bann wird Europa von Miß- trauen und Argwohn gereinigt, erst dann wird freie Bahn für nationalen Wiederaufbau, für Strcfe- nanns Parole:Durch Opfer und Arbeit zur Freiheit. .
Im engeren, innen polnischen Rahmen gefehen, bot der Zusamenschluß der Linken ein klägliches Fiasko erlitten. Trotz einer stark amerikanisierten Wahlpropaganda, trotz einer das Staatsintereffc (inner fchadigendeii 'Bceinfluffung des Auslandes icrmodjtc die vereinigte Linke kaum eine halbe '.Uillion Stimmen mehr auf die Beine zu bringen Ai im ersten Wahlgang. Das Bürgertum hat sich bird) keinerlei Versuche der Irreführung und Drohung mit der Rache des Auslandes und tom- nenben Umsturz einschüchtern lassen, dem Manne seine Stimme zu geben, dem sein Vertrauen gehört. Damit ist der berüchtigte Kuhhandel zuschanden cemacht. Das sich stets dreimal gescheit bünfenbe Zentrum hat auf das falsche Pferd gc- setz t. Mit seiner Hilfe ist Herr Braun, der so- Voldemvkrat, preußischer Ministerpräsident gewor- ben, aber das Gegenkonto ist offen geblieben. Trotz wzialistischer Wahlhllfe vermochte M a rx, der Zon- limmsmonn, nicht die für ihn vorgesehene Reichs Präsidentschaft zu erringen. Die Zentrumspolitik hat Dmcbengctippt. Ihre Rechnung hatte ein ekliges Loch. Die sozialistische Linke versagte sich )em Kuhhandel ihres gescj)äftstüchtigen Partcivor- ^'tandes und ging zum kommunistischen T h ä l - uann (der annähernd zro-ihunderttausend Stirn* 'nen mehr auf sich vereinigte als im ersten Wahl- lang) oder enthielt sich der Stimme. Auch viele ■Semolraten sind sich offenbar bewußt gewor
den, in wessen Lager bie Fahne des wahren Liberalismus wehte, und manchem früheren Zen- trumswähler mag das Zusammengehen der allerchristlichsten Partei mit der Sozialdemokratie gegen den Strich gegangen sein, so baß er bem Feld- marschall seine Stimme gab, der keiner Partei und keiner Konfession zuliebe sein hohes Amt zu führen versprach.
In der Hitze des Wahlkampfes ist kaum genügend gewürdigt worden, welche engen Beziehungen die Existenz des K a b netto Luther mit bem Aus- aang der Reichspräsidentenwahl verknüpfte. Nach Art. 53 der Reichsoerfassung werden Reichskanzler und Reichsregierung vorn Reichspräsidenten ernannt. Schon vor dem ersten Wahlgang wurde die Frage erörtert, ob bie Neuwahl des Reichspräsidenten automatisch den Rücktritt des Kabinetts ober zummbest eine Bestätigung des Kanzlers und der Minister in ihren Aenitern $ur Folge haben müßte. Ein Sieg Marx' hätte zweifellos den Rücktritt Luthers und bie Rückkehr der Weimarer Koalition nach sich gezogen. Eine zweite Aera Wirth und damit ein Rückfall in Klassenkampf und Volksverhetzung ist uns durch den Sieg Hindenburgs erspart geblieben. Man darf jetzt darauf gespannt fein, welche Haltung das Zentrum jetzt nach der verlorenen Wahlschlacht und dem verlorenen Kuhhandel für richtig, d. h. für zweckmäßig befindet. Das Zentrum hat immer reine Nützlich- keitspolitik getrieben, und es müßte mit merkwürdigen Dingen zugehen, wenn es nicht jetzt feine konservativen und christlichen Gefühle entdeckte, die o lange in die Ecke gestellt waren, als man Arm n Arm mit der Sozialdemokratie den Präsidenten- tuhl zu erobern hoffte und damit auch die Herr- chaft im Reich für sich zu sichern gedachte.
Hindenburgs Wahl zum Reichspräsidenten bedeutet eine gewaltige Stärkung der Politik des Kabinetts Luther. Hindenburg, der überparteiische Reichspräsident, und Luther, der überparteiische Kanzler, Hand in Hand, werden dem deutschen Volk endlich Ruhe geben zum friedlichen Wiederaufbau am nationalen otaate in sozialer Zusammenarbeit aller Berufe imb Stände zum Wohle des Volkes. Der neue Reichspräsident Paul V. Bcucckendorff und Hiudeudurg.
5?er Sieger von Sonnenberg entstammt einer altmärkischen Offiziersfamilie fr. ‘iknedenborff ans der Gegend von Salzwedel ldrr Olame erscheint urkundlich 1280), die seit dem Jahre 1789 mit dem Geschlecht fr. Hindenburg verschmolzen ist. Der Baker des am 2. Oktober 1847 zu Posen geborenen Feldmarschalls ist als Major a. D. am 16. April 1902 verstorben, seine Mutter, ine geborene Schwickarl, schon neun Fahre srüh-r. Auch die beiden Brüder Pauls hatten bi. Offizierslaufbahn ergriffen. Einer ist schon ,echs Ilahre nach dem Baker, gleichfalls als Major a. D., auf dem Familienbesitze Reudtck gestorben, der Jüngste, der schon als Leutnant seinen Abschied genommen hat, lebt in Glogau Auch Paul fr. Hindenburg war im März 1911, feit bem 22. 3uni 1905 General der Infanterie und Kommandeur des 4. Armeekorps, unter Stellung zur Disposition in den Ruhestand getreten, den er in Hannover zu genießen gedachte. Er hatte, nach Borbildung auf dem Gymnasium Glogau und auf der Kadettenanstalt Wahlstatt, feit dem 7. April 1866 dem preußischen Heere angehort (3. Garderegiment zu Fuß), war auch bei Swnig- grätz leicht verwundet worden. 1870 hatte er an den Schlachten von Saint Privat und Sedan sowie bei Le Dourget vor Paris tsilgenommen. Bon 1873 76 hatte er als Premier die Kriegs- akademie besucht. Seit 1877 Halle er meist Generalstabsdienst geleistet, Frontdienst nur 1884 85 bei den SSigern als Kompagmeches (Hauptmannsrang besaß er seit 1878) und 1893 96 als Chef des Regiments 91. 1897 wurde et zum Generalmajor befördert, drei Jahre später Divisionär (28) in Karlsruhe.
Daß der Treiundfechzigjahrige sich zur Disposition stellen lieh, Halle ein allgemeines Bedauern der Fachmänner ausgelöst, diese Kraft, deren hervorragende Fähigkeiten mit seltener Einmütigkeit anerkannt wurden, vor der Zell missen zu sollen. Ilm so freudiger überraschte es, als der neue Cincinnatus sich im August 1914 auf den ersten Auf des Kaisers wieder für den schweren „Weltkrieg" bem vaterländischen Bedürfnisse zur Verfügung stellte. Das Schicksal hatte ihm, wie Kaiser Wilhelm L, den Hauptteil seiner Rebenaufgabe. der seinen Ramen unsterblich machen sollte, für das höhere Aller Vorbehalten. Er sollte jener „künftige Held" werden, den Platen ersehnt hatte:
,Er komme bald uns, welcher nach Asien Heimwärts stumpf-nüsterne S laven scheucht" der große Russensieger, älnauslöfc^ich sind die Romen Tannenberg und Maturen mit fernem
verknüpft. Schade, daß versäumt wurde, ihn an die Spitze der im gesamten Osten fechtenden Streitkräfte zu stellen, vielleicht hätte §indenburgs Führung bereits im ommer 1915 die endgültige Rieder- wersung Rußlands und durch dessen Ausschaltung eine Konzentration unserer Gesamtmacht aus dem westllchen Kriegsschauplatz ermöglicht. Erst als nach Italien auch Rumänien die Zahl unserer Gegner vermehrte, erfolgte die von der öffentlichen Meinung längst erwartete Ernennung Hindenburgs zum Chef des Generalstabes (29. Aug. 1916). Die rasche Eroberung der Wallachei, die ersvlgreiche Abwehr der großen Flandern- Ossensive nach dem strategischen Rückzüge auf die meisterhaft ausgebaute „Hindenburg-Front" offenbarte, was geleistet werden konnte, wenn in allen Phasen des Krieges die Streitkräste der Mittelmächte zweckentsprechend verwendet wären, ehe Ermüdung und Aufwiegelung den Geist der Truppen erschütterte.
Aber auch nach bem Zusammenbruch stand Hindenburg groß da. als er den Hauptteil des Westheeres ohne Erschütterung seiner Disziplin in bie von revolutionären Wirren aufgewühlte Heimat zurückfübrie und die durch die Wassen- stkllstandsbedingungen geforderte Demobilmachung reibungslos bewerkstelligte. Am 1 "Mai 1919 erbat er von der republikanischen Regierung seine Entbindung von bem pflichttreu bis anS bittere Ende verwarteten, Amte. Drei Tage vor der Unterzeichnung des Bersalller Friedens hat er den Oberbefehl uicbcrgelegt. Ein Jahr später erschienen aus feiner Muße als Zeichen seines noch rastlos schaffenden Geistes seine Lebens- ertnnenmgcn. Wieder ein Jahr später traf ihn der harte Schlag, seine LebenSgefährtia (geborene Gertrud fr. Sperling), nach 41jähriger Ehe im Alter von sechzig Zähren burd> den Tod zu verlieren. Sein einziger Sohn (neben zwei verheirateten Töchtern) ist wieder Off zier.
Die Berliner Presse zum Wahlergebnis.
Berlin. 27. April. (TU.) Ein Teil der Berliner Presse nimmt schon in Sonderausgaben zu dem Siege Hindenburg ausführlich Stellung.
Die „Deutsche Allgemeine Zeitung" schreibt. Der 26. April wlld in der Geschichte fortleben als ein Tag der Selbstbesinnung und des Sichwiederfindens des deutschen Dolles. Sie knüpft daran den Wunsch, daß nach der fieberhaften Erregung, in die der innerpolitische Kampf nachgerade das deutsche Boll verseht habe, nunmehr eine Zeit der Ruhe und der inneren Konsolidierung kommen möge.
Der „M onta g" knüpft daran die Mahnung: Wir wollen keine Siegessansaren blasen, so groß und wider Erwarten schön der Sieg auch ist. Wir wollen uns darüber klar sein, daß der neue Sieg der nationalen Sache, ben wir dem neuen Reichspräsidenten i n erster Linie verdanken, für uns nur die Grundlage sein wird für die weitere Artz eit am Wiederaufbau unseres Dater- landes. , .
•Sic „Zeit" stellt zu dem Wahlergebnrs mll Genugtuung fest, daß die Parieren des Reichsblocks im entscheidenden Wohlgange fest zusammengehalten haben. Sie bofft, daß innenpolitisch unter den Wahlkampf ein Strich gezogen wird, um es dem neu gewählten Reichspräsidenten Hindenburg zu ermöglichen, das große Programm durchzulühren, das er in seiner Kundgebung entworfen hat: die Sammlung oller i n n e r p o l i t i s ch e n Kräfte, die mit ihm zusammenballen wollen.
Die ..Deutsche Zeitung" schreibt: Welchen Stolz und welche Freude das national: Deutschland über die Wahl Hindenburgs zum Reichspräsidenten empfindet, vermögen Worte kaum auszudrücken
Das „Berliner Tageblatt" meint, die Sentimentalität, die den meisten Deutschen angeboren sei, habe gestern den Sieg über den politischen Sinn öabongetragen. Der Kampf um die Geister müsse nun erst recht beginnen.
Der „M ontagmorgen" vertritt die Auffassung, die Wahl Hindenburgs bedeute bei dem großen Teil der sentimentalen Deutschen eine gefühlvolle Regung. Er stellte fest, daß die Massen-Suggestion des Ramens Hindenburg auf weite Kreise ihre Wirkung nicht verfehll hat. Seine Stellungnahme llingl in eine scharfe Kampfansage aus: „<$s wird ein Ausraffen gehen d«rL die Massen der arbeitenden Menschen, es wird ein Erwachen geben1, bei dem unsere Stunde kommt. Hintere Stunde ist nahe!"
Die Einzelergebnisse.
WahllreiS 1. Ostpreußen.
Hindenburg 713 894, Marx 302 673, Thälmann 50513.
1. Wahlgang: Reichsblock 564 486, BottS- block 330 821, Thälmann 45 276.
Wahlkreis 2. Berlin.
Hindenburg 384 033, Marx 654182, Thälmann 144 853.
1. Wahlgang: Reichsblock 334 360, Bolls- block 576 538, Thälmann 180 734.
WahllreiS 3. Potsdam 2.
Hindenburg 428 276, Marx 468 350, Thälmann 71 581.
1. Wahlgang: Reichsblock 412 155, Bolls- block 384 026, Thälmann 84 516.
Wahlkreis 4. Potsdam 1.
Hindenburg 464 487, Marx 403 512, Thälmann 75 603.
1. Wahlgang: Reichsblock 401 383, Bolls- block 372 384, Thälmann 84196.
WahllreiS 5. Frankfurt a. d. Oder.
Hindenburg 532 770, Marx 308 098, Thälmann 25 513.
1. Wahlgang: Reichsblock 448 102, Boll - block 306 626. Thälmann 23 319
WahllreiS 6. Pommern.
Hürdenburg 658 415. Marx 225 872, Thälmann 42 838.
1. Wahlgang: Reichsblock 543 431, Bolle- block 250 732, Thälmann 33 483.
WahllreiS 7. DreSlau.
Hindenburg 451181, Marx 520 663, Thälmann 23 344.
1. Wahlgang: Reichsblock 362 420, Bolls- block 515 717, Thälmann 18668.
WahllreiS 8. Licgnih.
Hindenburg 312 027, Marx 298 689, Thälmann 18 647.
1. Wahlgang: Reichsblock 245 029, Botts- block. 312 037, Thälmann 11 667.
WahllreiS 9. Oppeln.
Hindenburg 224 851, Marx 293 063, Thälmann 45 941.
1. CEDa bigang: Reichsblock 151 757, BollS- block 276 285, Thälmann 45 552.
WahllreiS 10. Magdeburg.
Hindenburg 485 324, Marr 405 193, Thälmann 39 564.
1. Wahlgang: Reichsblock 419 936, Volks- block 403 250, Thälmann 38 670.
WahllreiS 11. M-rseburg.
Hindenburg 412110, Marx 164192, Thälmann 140 444.
1. Wahlgang Reichsblock 344 718, Botts- block 287 711, Thälmann 136 951.
WahllreiS 12. Thüringen.
Hindenburg 620 907, Marx 392 406, Thäl- mann 110146.
1. Wahlgang: Reichsblock 514 715, Botts- block 394 942, Thälmann 101681.
WahllreiS 13. Schleswig-Holstein.
Hindenburg 477 491, Marx 283 252, Thälmann 38 181.
1. Wahlgang. Reichsblock 380850, Botts- block 284 154, Thälmann 37 035.
WahllreiS 14. Weser-EmS.
Hindenburg 334 960, Marx 355104, Thälmann 22 971.
1. Wahlgang: Reichsblock 236 645, Bottsblock 340 905, Thälmann 19144.
Wahlkreis 15. Osthannover.
Hindenburg 336 851, Marx 172 930, Thal- mann 16 027.
1. Wahlgang: Reichsblock 256 066, BollS- block 174 457, Thälmann 14 289.
WahllreiS 16. Eüdhannoder-Draunschweig.
Hindenburg 538671, Marx 487 C mann 30 985.
1. Wahlgang: Reichsblock 431 193, DvttS- block 469 412, Thälmann 28 813.
WahllreiS 17. Westfalen-Rord.
Hindenburg 388963, Marx 663 590, Thälmann 48 270.
1. Wahlgang: Reichsblock 276999, Botts- block 630 643, Thälmann 48 625.
WahllreiS 18. Westfalen-Süd.
Hindenburg 461 783, Marx 737 330, Thälmann 95 021.


