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Trotz der hohen Anschaffungskosten keine erhöhten Eintrittspreise. Freikarten haben keine Gültigkeit.
Jugendliche haben zu diesem Film feinen Zutritt.
——— Täglich 4, S, 8.15 Uhr "
Das gewaltigste Filmgemfllde, welches je io Gießen zur Aufführung gelang'e. 2 Teile, 11 Akte, in «ine Spiel plan- Ungeheure, nie dagewesene Prachtentfaltung, riesi-’e Massei sz< nm.große Wagenrennen, erbitterte GladiaioreiikAinpfe.
I. Teil: „Oie Geschichte der Kaiserin Messalina“ die wahllos war in Ihrer Liebe und ihrer Rache. Ein Spiegelbild der Sitten Verderbnis des a ten Hom.
II. Teil: „Messalinas Tod“
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die vrsthl'fche UniversttSlr-vnickerei, R. Lange, -letzen. Stfjnlftr. 7.
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— Tage-kalender für Freitag: Stadttheater: V, Uhr .Kater Lrmpe". — Dar- trag Rechtsanwalt Dr. Berg: 8 Üh> Dereinshaus Löberstrahe. — Lichtspielhaus, Bahnhofstrufte:
deshalb die Eintritt-Preise so volkstümlich wie möglich gehalten, um jedermann den Betuch zu ermöglichen.
Wctfcrvoransia^e.
Borwiegend wolkig, unruhig und Regenfelle, milde.
Die südöstlichen Au-läufer des britischen Wirbel bedingen das inzwischen eingetretene, meist trübe, regnerische TDe'tcr. Mit feinem Zentrum hat sich der Wirbel iirzwischen wenig nordöstlich verlagert und sich etwas abgescpLäch:. jedoch ist an seiner Ostseite, an der unser Gebiet liegt, weiterer Drucksall eingetreten, so dast wir unter seiner Einwirkung bleiben und der TBittc- rungscharakter auch morgen unruhig mit zeitweisen Vegensällen bleibt.
Uhiltf entstandene .Zigeuner-
Oberhessische n Kunst- verein wird uns geschrieben: Morgen' abend S' , Uhr spricht im Auftrage de- Oberhefstschen Kunstvereins der bekannte Kunstwissenschastler Univ.-Pros Hamann aus Marburg über „Technik und Aesthetik der graphischen Künste". Dieser Dortrag soll das Interesse des breiten Publikums für die Graphik wecken und sind
CfAclkn«. und le ich .An der
schönen blauen Drmau". der in Paris bei feinem Erscheinen den fabelhaftesten Erfolg hatte.
Alle Freunde der Mufik. mochten sie auch tu ,wch | und Wagner. alle waren und smd begeisterl von dem SchafsenSwerk Johann Otraub'. 11 n» es lind nicht die unbedeutendsten Dirtgenten. die sich für eine Straub! che Partuur warm ein- gclcni haben, nicht zuletzt Der grobe, jetzt verewigte Arthur A i k i f ch.
Der Dortragende. Musikdirektor Karl Hail Wachs'.^ "el. begleitete seinen Dortrag mii etldukrnU Xlaviersätzen. Elisabeth Pennrich Äaflel unterstützte ihn bei gesanglichen Dorttaa» Partien. Ihr nicht sehr starkes, aber wohl geschultes Organ beherrscht ftc mit Leichtigkeit .O goldne frucht am Lel>ensbaum". eine Arie aus Straus,>nS einziger Oper Kitter Pasmann war wohl tote beste Leislrmg
Das Publtvim. dae< die Aula der Umherfllu ziemlich start füllte, folgte den Aussübrungen des Redners mit Interesse und überschüttete
•Äeurtoetfeil auf eisen Dureaudeamten
In Pirmasens erschienen in der Stabt- einnebmeret zwei vollständig maskierte Härtner und übet fielen den in dem Bureau allein noch beschäftigten Affestenten RudoU Zink. Aachdem sie den Assistenten gefesselt unb ihm einen Xnebel in den Mund gesteckt batten, raubten sie den Wehrlosen aus. Dabei fiel ihnen da- kurz zuvor au»* bezahlte Monatsgehalt (annähernd 200 Markin die Hände äuva nach vollbrachter Tal feuerte einer bet beiden beim Berfas len des Bureaus auf den UebedaHenen einen Schuh ab. Die Rüge1 durchschlug die linse Schulterfeite und blich in den Kleidern stechen. Die Lunge ist durch den Schuh nicht unerheblich verletzt tpfiöcn. A1S ein in der Aähe wohnender Haus meister nach der Ursache des Schuhes forschte, fand er den Wsisfenten schwer verletzt in seinem Plate liegen Er wurde alsdann mittels Sani- tätsauto in das Krankenhaus überfährt, Gebend-
Äunfifern und schon ix feinen Iugendiahren Bilder des Malers Arnold Bbcklln gefammeü. Sehr wertvolle Stfzzen hat er dem Lande-mufeum geschenkt und hervorragende Oelgemälde der Stadt Darmstadt mit der Bestimmung, daß sie im Landeemuseum ausbewahrt werden müssen. Die Stadt Darmstadt Hal ihm in dankbarer Würdigung feiner Derdienste das Ghrenbürgerrecht verliehen. Der Entschlafene war ferner Begründer des Paulus-Mufeuns und der Luther-B<bliokbek in Worin-. Er war persönlich stetS liebenswürdig und von großer Hilfsbereitschaft. Diele Wohl- tev '.keilsunternehmungen halten an ihm tüten Dcrmberyflcn Förderer. Weiten Bevöl.'erungs- feeisen des HeffenlandeS wird ötefer ausgezeichnete Mann unvergeblich bleiben.
Unsere Mitglieder haben noch
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Näheres bei uns. im D Landwirtschaftliche Bezugs- u. Absatz-Genossenschaft e. G. m. H
Setstadt (Oberyesfen)
Fernsprecher: Amt Wölfersheim 39
Aus Stadt und Land.
(Sieben, den 27. Februar 1925.
Zur Brhrrzinung empfohlen?
®in Brief.
Immenheim, im Len; 1925. Liebe Menschen!
Nach langem Winter konnte ich aeftern end-- !'ch wieder einen Au-flug machen Aachdern ich ein Borkviel gehalten, suchte ich Schnecg'öckchen. Hafekni ftlämmchen und Weidentzätzch-n auf. um mit ihrem frischen Nektar und Blütenftanst meine Winternah'-una zu erneuern. Ihr müstt nämlich wifs'n. bab ich In diesem Winter schiech »en Dorrat hatte, weil es Im vorigen Jahr so viel geregnet hat. Diele meiner Schwestern find an Öeibfchmerzcn. Ihr nennt eS Ruhl. schon gestorben. Leider waren viele Weidenbüsche »o Zerrissen, haft ich nichts bekommen könnt' Wohl lah ich unterwegs dicke Büschel mit Lämmchen und Kätzchen auf der Strafte liegen. Ich wollte mir etwas berau#holen, aber sie waren schon nerwelkt. Ttun werden noch mehr meiner Schwestern aus Mangel an frisch« Aadrung fterbcit müssen. Ich bitte Such alle: .Last» doch die Weidenkätzchen. Haseln,-ftärnrnchen, Schneeglöckchen und die andern F-ühllnqsblüten im freien stehen!- Im Sommer könnt Ihr Such dafür von meinem Iteberfluft nehmen.
Diele lüfte Grüfte:
Suer Honigbienchen Maja.
ee Der Gedenktag für Die Opfer ftc« Weltkriege-. Der alljährlich wieder- lehrende Gedenktag für die Opfer des Weltkrieges soll in diesem Jahre, einer An' e-^ung her Reichsregierung entsprechend, aus Beschlaft de« hessischen Gesamtministeriums, am Sonntag. dem 1. März, gefeiert werden. Die öffentlichen Gebäude haben an diesem Tage halbmast zu flaggen. Ss wäre erwünscht, wenn auch die übrigen Gebäude beflaggt würden. Oeffentliche Feiern werden von dem D o l k s - stund Deutsche Krieasgräberfür- forge veranstaltet. In Dieben findet diese Feier am Sonntagvormittag 11' , llftr pünktlich in der Jleuen 2iula der Universität statt, Pfarrer Decker wird die Gedenkrede halten, weiter wirken mit Frau Dr. S v o h r (Diolinel, ftud. theol. Knodt (Orgel). Hera? Juhnke vom Stadttheater und die Wellersche Kapelle. Der Eintritt ist uncntgeltllch In den Kirchen wird des Tages im Gottesdienst gedacht werden Gs wäre erwünscht, wenn össentliche Lustbarkeiten. die der Dedeutung des Tages als eines allgemeinen Dolkstrauertages Abbruch zu tun geeignet find, unterblieben.
General Max Frhr. von Heyl.
Wie wir in einem Telle unserer gestrigen Ausgabe noch berichten lonaten, ist der langjährige Dorsihende der Kriege rkameradfchast Hassia. General Mar Frhr. von Hehl, gestern Hüb in Darmstadt verftorden.
Marimilian Frhr. von Hehl, ein Bruder des bekannte«, gleichfalls verstorben m Politikers und Industriellen Corneliu- Wilhelm von Heyl in Worms, konnte nod_> im August v. Is. feinen 80. Geburtstag feiern. Der nun Derewigte nahm an dem Feldzug 1870 71 im Stabe des Grob- Herzogs Ludwig IV. teil. ®r stand viele Jahre als Präsident der Kriegerkameradschaft Haffea an bet Spitze des hessischen Krieaervrreinswesens. Für die Kunst unb die Denkmalsyslege zeigte er stets gröbtes Interesse unb weitgeheichste Opfer- freubißfeit. Seine Derdienste auf diesem Gebiete wurden anerkannt durch die Technische Hochschule in Darmstadt, die ihm den Titel eines Dr. ing. b c. verlieh. (Zr besah grobe Sammlungen und hat viele Kunftwerte aus dem Mittelalter gerettet; er hatte vfefe Beziehungen zu
Die Dynastie Straub, die Könige des Tanzes.
lDortrag in der Dortrags-Dereinigung.)
Tanz ist durch Rhythmus zum körperlichen Ausdruck gebrachte seelische Bewegung, gleich, ob als Kunsttanz. Gelcl schaftätanz ober Mar'ch. Ohne musikalisch.rhythmische Unterstreichung ;ft bet Gesellschaftstanz nicht denkbar. 2113 Ausdruck des jeweiligen GefüylserlebnisseS einer Zeit wirb der Tanz Spiegel der Kultur- und Gesell- schastsgeschichte. Gr kann AuSbruck des Mangel- oder der Fülle kultureller Werte fein, wie er Abbild voil Freude oder Schmerz des Indi- viduumS al- Äinzelerscheinun', oder als Mllglied einer gleichgestiirmten Geiellfchaft wird.
Das Zeitalter des Barock mit seiner gra- ziöfen Wichtigkeit, mit feiner spielerischen Beherrschung der Form tanzte bas M e n u e 11. Die frairzösische Revolution, die eine gänzliche Verschiebung ber Gcsell'chaft-klalsen mit sich brachte, führte den di- dahin nur im gemeinen Dvlke heimischen Ländler auch in die Salon-. Hieraus entsteht, noch immer leise an die graziöse Formen Lieferet des barocken Menuetts an- llingend. der diedermeierische Walzer, den a'.s erster Fran.^ Schuber' 11 Wien juj d hob. Der junge und begabte Carl Maria von Weber war es. der dem kapriziösen Formenstil der neuen Musikgattung ein neues Element beifügte, das Pathos der Liebe. So tritt neben da- rein formale Moment eine inhaltliche, stoffliche Belastung. Arter feinem (Sinf.uft stehen die beiden Langer unb Johann Qtrauft (ber Aelterei, der letztere a's der eigentliche Der- treter der Wiener Tanzmusik. Diese Leute waren es. die dem Wiener Gefellschastsleben eine neue, völlig eigene Rote gaben: Die leichte Sentimentalität drs frühen Dt.'dermeierS. (SdiuberlsSchönbrunner Walzer.) Johann Strauß, schon ein wenig freier und kühner in ber Form, reifte mit feiner Musik nach Paris, wo er von bein für formale Dinge stets begelsterungssähigen Publikum enthusiasmiert auf genommen wurde.
Sein 1824 geborener erster Sohn, Johann St rauh (ber Jüngere), ber Komponist des D^nauwalzerS und ber „Fledermaus", wurde der wahrhaft populärste Künstler seiner $eU. Die Wiener Gesellschaft nahm seine Tanze nicht als Mittel zum Zweck: sie waren Selbstzweck unb brachten ein nie wieder erreichtes Niveau in die Salons ber Wiener Gesellschaft, die nach den Klängen feiner Musik nicht nur im wirbelnden Dundtanz sich erfreute, fondern ebensosehr auch das Ohr an den einsehmeichelnben Melodien ergötzte. Bei Gelegenheit seiner groben Reifen, deren eine ihn auch nach Amerika führte, lieft sich Johann Straub durch seinen Bruder am Diri- gentenpull seines groben Orchesters veistrqien. Dein Brrrder Joseph fand dabei zur Musik zurück. Don ihm stammt u. a. der bekannte Walzer .Dorfschwalben aus Oberösterreich". Durch Jean Jaques Offenbach angeregt, begann Johann Straub sich für die Operette zu interessieren. Diele feiner Arbeiten sind heute vergessen. Das licgl nicht an ber Musik, sondern an den schlechten Teilen, um die sich Straub nie gekümmert
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-e" Mwtsterium für Ar bett unb Wirtschaft gibt oeranm, bab für die Berechnung der März- Miete der bisher angewandte Prozentfay l4S <•<> ber Frieden-miete. wie im Februar» bestehen bleibt.
Personalie. Ernannt wurde der 5tu- bienrat Dr. Paul Wolkewitz an dem G^m- nafium zu Mainz zum Studienrat an dem Realgymnasium zu Gieften mit Wirkung vom 16. Februir ab.
WiederaufnahmedesPoftüber- to C4J u"9vverkehrs mit Ungarn. Am 1 Alärz wirb ber Postüberweilung-aerkehr mit bei Königlich Ungarischen Postfyar'affe '.a Budapest in beiden Äichtungen w.cbctaufgenommen. Demgemäß können Postschecklunden Beträge von ihrem Postscheckkonto in Deutschland auf ein Postscheckkonto bei der Postsparkasse in A Ravest uab umgekehrt die ungarischen Po' träge auf Postscheckkonten in Deutschland über- weifen. Die UeberWeisungen nach llnqarn. zu denen die innerdeutschen Postubcrwcisunqo or» druckc zu verwenden sind, lö.inm in deutscher oder ungarischer Währuna ausgestellt werden. Der Meistbetrag ist unbeschränkt. Die Gebühr beträgt für je 100 Rm. 5 Pfa.. mii.destens 20 Vfg. Mitteilungen für den Empfänger find auf dem Ueberweisungsabschnltt zugelassen
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Viu nencS Naturschutzgebiet bei Mnttfter.
Gin vorbildliches Dogel- und Aaturschutzgk» lande ist. wie in den „5feimaff>!ättcrn der Roten Erde" mitgeteilt wird, nördlich von der Stadt M ü n st e r geschaffen worden. Hier dehnten sich bis vor einigen Jahrzehnten weite Heideslächen aus, die Kör- und die Gelmerhelbc. Rachdem der Dortmund-Gm-hasen-5^anal durch die- De biet hindurch geführt war, erwarb die Stadt Münster den größten Teil der Heideflächen unb verwandelte ihn in Ackerland oder Rieselfelder Einsichtige Ratur- und Heimatfreunde, die er kannten, tote wertvolle Schätze der heimischen Tier- und Pflanzenwelt dadurch der Dernich- tung aicheimzufallen drohten, gründeten einen Doget- und Raturfchutz-Derein. und die Stadt Munster stellte ihnen zunächst ein Gelände von 83 Morgen zur Anlegung eine» DogelschutzparkeS zur Verfügung.
In den letzten Jahren wurde ein weiteret Teil der Heide, der sog. „H u r o n e n s ee". dessen romantische, für die Indianerspielc der Jugend günstige Wildnis zu diesem Romen Anlaft gc geben hatte, der Obhut des DereinS anoer traut, da er eine an vielen 2lrten reiche eigein Tier- und Pflanzenwelt birgt. Auch ein wei tereS Dogelschuygehölz für Freibrütcr wird an gelegt, um eine Musterstation für Dogelschuf in ber Provinz Westfalen zu schassen. Durcki diese zielbevuftt durchaefuhrten Arbeiten hat bei Verein ein vorbildliches Naturschutzgebiet geschaffen.
Römische Ausgrabungen in Schwaben.
(Nördlich von Augsburg, bei dem Städt* chen Mertingen lag das römische Sumo n t o r i u m, das die Straftenkreuzung der westöstlichen Donaustrafte und der norblüdlichen via Llaudia beherrschte. Hier hat man neuerbingt wichtige Funde gemacht. Aufter Graben- unb Mauerresten fanb man grobe Keller, in denen die Römer eine grofte Töpferei getrieben hatten. Vefäfte und Gefäftscherben wurden In groften Mengen entdeckt, selbst ber Brennofen ist wieder gefunden worden. Die bisherigen Funde — zirka hundert Kisten Töpferware, die mit Lastautos nach Augsburg abtranSportiert wurden - lassen daraus schliehen, daft cS sich hier um einen Grobbetrieh handelt. Ganz in nächster Rähe stieft man auf die Mauern eines römtschev Kastells.


