Ausgabe 
27.1.1925
 
Einzelbild herunterladen

' Mit?«I4? .*?

iVäShJ®

Lindes a&fMn^^q bi/ sich 3p"jWtn. 'lassen. D?r M ^'lenischen ^tvarb- 2,aadten in die fettJ£u^tn ifi, 'egung am l? ^a&tuij '» h? tt w °rmel ju0»^;

WS

ler TBeu.

l in Vaden. LLSL LL""'

m Tchnee.

aa- lDrr. runfpkich.) E in den frifien «,tg<* "fall clngtirttea. 8

ll bei der deutschen Nation in Paris.

d fl meldet bab am Dvn« heutigen tzandeli- itnbrud) üeniot toorbttt Ärat wurde dieBrief» lk- deutschem Delde. einer Teldes und fein Pah ge- nvthpistin erwachte. als ihr Schlafzimmer emgtbrun» der beiden Einbrecher Mag n, sich ruhig zu verhalten, e ihre Schmucksachev

sofion bei Dortmund.

)5cr6ergcmf Dortmund teilt ylofion auf der Schacht« : werden gurn Seil ungenaue

Ss Ht zur 3eH folgen- plofion sind Schlaavekter ligt gewesen. Ihr De» W icheitXbtetlungtquerWag ! in Mz 36 bii zu einem Len Üeberhau zurüchuver- t des UnglüdÄ eine Länge t hatte. Demutlich hat die zgangspunll in diesem 2u!- !ntftehungrursachr ist da reichliche SchlaMler« Vorbringen im Aushau er- ,rn firw 7 Wann zu de« m Augenblitt der ®tt> ojon ä& & Her 801* ierung M »* !r mpifperm («W l*

ein Xtergrdfen i wj ,s angewandten Ikrfa^rtni rt Falle wieder etnnjanb^ 7®ni6*K stnd M

f Tonuevstusternik'

>ad)tunfl* y

v-r» u-7 ,ir|e6t mit einer undvodb

VÄÄ« >urde Poirot

W*«S

d S W# Khr-- ®y»>. *jk«

fctb«" /fr für 2w d->^, besond^ >f füp-Ü i nvchi. ct®a3 f uftad t«

,ier war ch ni# 3^'

it Ä c."- -ft

L ifr 6

«etine zerren. omn euren Male ist ferner Ser Wondfchatten auf die Srde versuchs­weise OMfoenommen worden Die Sachverständi» | eber BaHunioerflidt berichten, bat die ge- ite Bedbunlclung der Sonne 5 Sekunden später etngetreten ist. akS man erwartet hatte.

Dr. (f(fener verhandelt in London.

London. 26. Jan. (XU.) Dr öd en et «vn der Deutschen Zeppclingcfelllchaft und der Dipepräfident der Goodhcargescll chaft, Leh- Mann, sind in England eingetroffen, um dem Direktor der englischen Luftschiffgesell- schuft, Korvettenkapitän 3 u r(et) zu velhandeln. Defonder« handelt e« sich dabei um Vorsch ägc |ur ©tnfübcung eine« internationalen 5tranterungSfhftemS f ür HandelS- slugschisse, um den Luftschisfen die Möglich­st zu geben, an jedem Ankermast sestzumachen. Die Veipcechungen beziehen sich auch auf die Einrichtung eine« tran«allantifchen Dienstes durch Lie englifche Luftfchlllgarantiegesclllchaft.

Vrohseuer ie der Aag»N-Thhffe».HÜtt«.

Auf der Auaust-Thyllen-Hütte bei Ham­born brach im ModcttausbcwahrungSraum der <7Hen6afrntt>?rffldtte ein Brand au», der sehr großen Umsang an nahm. Die W odellvor- in t r für die Gießerei sind vollständig ver­achtet. Der Scheden ist außerordentlich hoch. Die großen SifenfDnftruftlonen de» Baue» sind infolge der großen Hitze vollständig verbogen -und bilden einen tnüften Trümmerhaufen. Die < ntstehungSarlache de« Brande« ist noch nicht bekannt.

Sie AGG. ew italienischen Telephvnnetz beteiligt.

Im Palluzv Ehigi wurde da» Abkommen umterzeichnel. da» einem Konsortium von Pri- Daten die Verpachtung der Telephone in ganz Italien überträgt Dem Konzern gehört euch die AEG. an. Die Verbesserung der Fern­leitungen innerhalb Italien« und von Italien »ach Deutschland ist im Programm de« Ab­kommen« enthalten.

Raubzug «ach 100 Mark.

In die Geschäftsräume W Konsum- und Senossenschaflsverein« tn der Ansiedlung Linden- Ir-f aus der Grenze zwischen Tempelhof und Vchöneberg-Bersin. drangen Montag abend kurz »ach 6 Uhr drei Männer ein und ra übten rrtl vorgehaltenen Revolvern die Kasse, in der nur 100 Mark sich befanden, und die Handtasche einer im Geschäft anwesenden Kun- Lin. Die Täter flnb in der Dunkelheit ent» fommen. 3« wird angenommen, daß die Räu° fcer mit den drei Männern identisch sind, die »or einiger Zeit einen ähnlichen Uebersall in T^mpSlhvf verübt wurden.

Selbstmord ein*« Räuber-.

Der Räuber Otto Mare au« GlSnigk, der fn der letzten Zeit mehrere Raubüberfälle verübt Hatte, mürbe in Zkohlenscheidt bei Aachen fl c ft c 111, al« er über die Grenze flüchten sollte. Al« er keinen AuSweg sah, tötete er sich durch vier Schüsse in Herz und Kopf.

Feuer.

Au« Aeumarkt (Oberpfalz) hören wir: In Deichertöhofen ist vergangene Aacht in der Scheune de« Landwirts März Feuer auSge- brochen, da« auf da« Wohnhau« Übergriff. März, seine Frau und seine beiden Söhne find u m » gekommen.

Gasvergiftung einer Familie.

Am Montagvvrmittag wurden in ihrer Woh- tnmg in der Dornblüthstrahe In Dresden der Schloster Schreiber, leine Frau und ein au« -3ittau zu Besuch weilender Verwandter in den betten tot aufgefunden. SS liegt Ga«- 1) e r fl l f t u n q vor. Offenbar hatte eine der Drei Personen noch am Samstagabend nach der Heimkehr von einer benachbarten Schankwirtschast einen leicht drehbaren Gashahn geöffnet. Der Sob ist wahrscheinlich schon tn der Aacht zum Sonntag eingetreten.

Die ^BerNn- in Havanna.

Der KreuzerBerlin" ist am 25. Januar in Havanna eingetroffen.

LebenSmittelunruhtn hn Krimgebiet.

Dachrichten au« Aiga kündigen an, daß diu6 Mangel an Dahrungsrnitteln in der

Ü1 f tatn c und im nördlichen Krimgebiet -Unruhen au«gebrvchen seien. Im Gebiet von Merandrowsk sei ein Teil der Kosakenkavallerie zu den Aufständischen übergegangen und operiert jeht im Gouvernement Ieschanoslaw und in den Städten nördlich von Taurinow. In die süd­lichen Gegenden deS Dnjepr seien mit Maschinen­gewehren bewaffnete Auto« abg^ganeen. um dort die Duhe herzustellen. Im Donezgebiet werde die Eisenbahn durch die kommmiiftifchen Jugend­organisationen gegen die Arbeitslosen geschützt.

Erdstöße in der Tschechoslowakei.

Der Berichterstatter de« staatlichen Insti­tuts für Geophysik. Dr. Stef el, teilt mit. daß in K 0 n 0 p <Bezirk Deuhaus) am 20. Januar seismische Erschü tter ungen beobachtet wur­den. welche sich täglich wi derholen. Vom 20 auf den 21. Januar wurden 16 Erdstöße, am 23. sieben und in der Dacht auf b:n 21. fünf, darunter ein stärkerer, bei welchem sich auch die Bilder an den Wänden bewegten, ge-ählt. Die De v ö l -

terung bet Gemeinde und Umgebung ist durch die ständige Wiederholung der Erdstöße sehr beunruhigt.

Sturmschaden In Irland.

Bei Donburne wütete ein furchtbarer Wir­belsturm, der die 2157 Fuß lange Hafenmauer völlig zerstörte. Der Schaden wird auf 100 000 Pfund Sterling geschäht.

Ku Klux Klan-Krieg.

WieChicago Tribüne- meldet, ist e« in Harrin zu blutigen Zusammenstößen zwischen dem Ku Klur Klan uno seinen Gegnern gekommen. Cs hat Tote und zahlreiche Ver­wundete gegeben. Schließlich mußte der Gou­verneur von Springfield die Stadt durch Truppen besehen lassen. In sämtlichen Straßen sind Maschinengewehre aufge­fahren.

Aus Stabt und Land.

Gießen, den 27. Januar 1925.

Offerte."

Für den Kaufmarm bedeutet dieses Wort viel. 2s ist ihm gebräuchlicher, al« manchs deutsche Wort, trotzdem es au« einer fremden Sprache stammt, so lehr hat es Heimatrecht er­worben in feiner Gedankenwelt.

Immer wenn sich eine Zeit geschäftlich neu belebt, spielen die Offerten eine besondere Rolle. Die Projekte, die man macht, müssen, ehe sie ver- wirkltcht werden können, genau berechnet werden. Dazu braucht man Preisunterlagen und läßt sich Offerte geben. ES wäre sehr interessant, einmal zu erfahren, wieviel Aufträge dann in Wirklich­keit eingehen. Vielfach leidet die Geschäftswelt darunter, daß sie wohl m der Abgabe von Offer­ten beansprucht, dann aber nicht mit Aufträgen bedacht wird.

Wieviel Kraft und Gut geht da verloren, ohne daß der andeve Teil sich Rechenschaft dar­über gibt! Wenn man bedenkt, daß gewöhnlich von verschiedenen Seiten Angebote eingeholt werden, bann erkennt man, haß hier offensichtlich ein Leerlauf entsteht, der volkswirtschaftlich im hohen Maße zu bedenken gibt. Könnte man diese verschwendete Kraft durch eine glückliche Verein­barung und eine geschickte Lösung in wirklich nutzbringende Arbeit umfaßen, so würde sich vieles nicht nur aus dem Markt besser und billiger gestalten, sondern den Kaufleuten auch das Leben leichter gemacht werden.

Es ist ja schon mit Kleinigkeiten so. Mein Papierkorb liegt voller Drucksachen und Ka­taloge. die mit von auswärtigen Firmen wahl­los und unverlangt ins Haus geschickt werden. Dur für wenige habe ich Interesse: die meisten werfe ich ungelesen fort, weil ich überzeugt bin, daß man diese Waren ebensogut in einheimischen Geschäften kauft wie außerhalb, ilnb weshalb soll das Geld aus der Stadt gehen? Es ist doch eigentlich ein großes Rätselraten, das hier an- gestellt wird. Der Zigarrenfabrikant z. D. ver­schickt feine Offerte ja auch an Herren, die nicht rauchen, und streut damit seinen guten Samen auf felsigen Grund, wo er nie aufgehen kann. Die Folge ist doch die. daß der Raucher und langjährige Kunde, der ohne Zigarren nicht leben kann, die Reklamemittel, die an den Dichtraucher verschwendet sind, tn irgend einer Form mtt- bezahlen muß, denn zu verschenken hat niemand etwas.

3m allgemeinen rechnet man, daß 820 Pro­zent der Offerten mit Aufträgen jurürffommen; bei manchen Sachen mag es günstiger fein. Ist da« nicht betrübend für den Konsumenten? Aber soll et daraufhin alles, was an ihn gelangt, aufheben und bei Gelegenheit bestellen? Das würde doch wohl zu weit gehen. Man könnte höchstens den Kaufleuten den Dienst erweisen, die Kataloge und Offerten, die man selbst nicht gebrauchen kamt, an wirkliche Interessenten weiterzugeben. Dann täten sie wenigstens ihre Wirkung I * 1M.

" Die Bautätigkeit in unserer Stadt dürfte in diesem Jahre recht rege wer­den. Für die von ben städtischen Körperschaften bewilligte DaudaclehnSsumme in Höhe von 320 000 Mk.. die in Teilen bis zu 8000 Mk. vergeben werden soll, haben sich über 120 Dau- lustige als Reflektanten gemeldet. Diese müssen bekanntlich über ein dem Dauvorhaben ent­sprechendes Eigcnkapttal verfügen, wenn sie in den Genuß der städtischen Htlfe kommen wollen. Die Mittel der Stadt werden natürlich nur in der Form eines verzinslichen Darlehens ge­geben. Gegenwärtig ist die Stadtverwaltung mit Der Prüfung der Gesuche beschäftigt. Man kann wohl annehmen, daß dabei sicherlich mehr al« die vorgesehenen 40 beleihbaren Gesuche festge- stellt werden. Mit diesen 40 WohnungSbauirn ist allo bestimmt zu rechnen, vielleicht kommen sogar noch einige Wohnungen mehr heraus, da verschiedene Gesuchsteller die Absicht haben, zwei oder auch drei Wohnungen zu bauen. Dimmt man dazu verschiedene Privat-, evtl, auch noch einige Genvsfenschaftsbauten. so kann man wohl sagen, daß der Gießener Wohnungsbau in diesem Jahre eine verheißungsvolle Belebung erfährt, die hoffentlich so schnell wie möglich weiter aus- geßaltet werden kann.______

"Schnee? Der schneelose Winter, mtt dem 1 wir un« bi« jetzt abfinden mußten, loll mm eine andere Rote bekommen Wie die Wetterdienst­stellen ankündigen, ist Infolge verstärkten Zu­strömen« kalter Luft auS Dordosten mit der Möglichkeit von Schneefällen zu rechnen, die aller­dings vorläufig nur gering und jebenfalls auch I nicht von längerer Dauer sein würden. Die 1 Schlitten und Skiboetter hätten also immer noch etwa« Aussicht, In ihrer Ruhestellung verbleiben zu können.

O HauSbesitzer-Sinspruch gegen die Festsetzung der Februarmiete. Wie wir hören, hat sich der Landesverband der HauSbesihervereine im Freistaat Hellen an die hefsllche Regierung gewandt und Einspruch gegen die Festsetzung der Februarmietc erhoben.

Umsch reibung gelöster Fahr- karten. Die Deutsche Reichsbahngesellschaft teilt mit: Künftig wird es bei Fahrten auf der Deut­schen Reichsbahn möglich fein. Fahrkarten und Fahrscheine, die bereit« für eine bestimmte Strecke gelöst sind, ohne längere Fonnolitäten aus eine andere Strecke, die zu demselben Zielpunkt führt, umschreiben zu lassen. Bedingung dabei ist. daß die letztere Strecke kürzer ist. G« farm dann z. D ein Reisender, der einen Fahrschein für die Reise nach Franlluri a. M über die Strecke Halle- Erfurt gelöst hat, nachträglich aber seine Reifa- dispositionen ändern muß. sich seinen Fahrschein zur Fahrt über die Strecke BerlinDelzia Rordhausen nach Frankfurt a. M umfdjreiben lassen. Die Umschreibung erfolgt durch die Eisen­bahnstationen und amtlichen AusiunftSstellen. Disher war diese« Dersahren nicht möglich, c« mußte vielmehr eine neue Fahrkarte gelöst wer- den und die Rückzahlung des Geldes für btc I bereits gelöste Fahrkarte rellamiert werden.

Drieftelegramme Im Verkehr mit Oesterreich. Dom 1. Februar ab wer­den zwifchen Deutschland und Oesterreich Dries- I telegrammc auSgetauscht. Die Gebühr beträgt 50 Proz. für ein gewöhnlich^ Telegramm; dabei ist eine Mindeftgebühr für 20 Wörter zu entrich­ten. Die Drrestelegramme müllen vor der An° fchrift den gebührenpflichtigen Vermerk ,LT" tra­gen. Andere Vermerke irgendwelcher Art, wie Rt, D, TE, find nicht zugelassen, wohl aber An- gaben. wie postlagernd, t 1 grapbcnlaqernb, bahn­lagernd. Abgekürzte Anschriften dürfen nicht be­nutzt werden. Sine Gebührenerstattung findet in keinem Falle statt 3m übrigen gelten dieselben I Bedingungen, wie für Brieftelegramme des inner­deutschen Verkehrs. Nähere Auskunft erteilen Ine Derkehrsanfiolten. .

Der Landesverband Hessen der freien (privaten) Unterrichtsanstal» t e n hielt dieser Tage tn Darmstadt seine Haupt­versammlung ab. Rach Erstattung des Jahres­berichtes wurde der Vorstand neugewählt! er seht sich zusammen aus Hofprediger W i d m a n n» Gedern als 1. Vorsitzenden, dem Direktor des Siebener Pädagogiums Mendelssohn- Bartholdy als stellvertretendem Vorsitzenden und 1. Schriftführer, der Frau Oberin Maria (Staubte bei englischen Fräulein in Darmstadt als 2. Schriftführer, und Dr. Wtlh. Sieders- l e b e n ° Darmstadt als Kasfenwart. Der Vor­stand sprach auf dem LandeSamt für daS Dil- dungswefen vor, um die Wünsche der Versamm­lung vorzubringen.

Bornotizen.

TageSkalender für Dienstag. Stadttheall'r: 7Vs Uhr ,Der Teufelsschüleri'. Bund der Ausländsdeutschen: 8 Uhr GründungS- versammlung im ,Augustiner".

Aus dem S t adt thealerbureau wird uns geschrieben: Die Aufführung des .Zi­geunerbarons" am morggm Mittwoch ist die letzte des Werkes in dieser Spielzeit. Unter der Spielleitung von Herrn B 0 l ck gelangen in der Aoomrementvorstellung am nächsten Fieitag ShakespearesLustige Weiber" zur 2lufa fübrung. Fast das gesamte Personal ist in dem klassischen Lustspiel beschäftigt. Die luftigen Weiber selbst werden von den Damen Sturm- fei« und Reifen, der Fallstasi von Herrn Goll gegeben.

Literarische Gesellschaft und Gießener Theologenschast. Montag, 2. Febr., Dortrag von Graf Hermann Keyser­ling überGeschichte als Tragödie". Däheres im Anzeigenteil.

Ob e rh e s fische r Geschichtsver­ein. Man schreibt uns: Am nächsten Freitag (30. Januar) spricht Hen Prof. Dr. Ebel am dritten Vortragsabend dieses WinterZ über .Schrift und Schriftwefen im Mittelalter". Der Direktor unserer UniversitätS-Dibliothek ist als Fachmann auf diesem Gebiet so bekannt, daß es kaum eine« Hinweise« auf feinen Vortrag bedarf, der jedem, der lesen und schreiben kann, eine Menge interessanter Zusammenhänge aufdecken wird. Den meisten Menschen ist die Schrift so zur Gewohnheit oder zum Geschäft geworden, daß sie mit keinem Gedanken an die Herkunft und Ausbildung unserer Schriftzeichen denken! deshalb steht zu erwarten, daß e« dem Vortragenden nicht an Dank für feine Ausführungen fehlen wird. Wir verweisen aus bie Anzeige in der heutigen Rümmer.

Der Berliner Sinans ff an bat Wie bereits mitgeteilt, wird am morgigen Mitt-

wvchabend hn Saalbau Sauer hn 'Inntag» bef .Liga zum Schutze der deutschen Ävlhir" bet bekannte Berliner Volk-Wirtschaftler Dr. Walter Groll über da« vorstehende Thema sprechen. Der Redner hat, so schreibt man un«. in den letzten Wochen diese« Thema in einigen mittel- deutschen Städten vor überfüllten Sälen be­handelt und wesentlich dazu belgetragen, baß diese leidige Afsäre au« dem Gebiet der Sen-, fation in daS ernstere sachlicher Betrachtung ge­rückt wird. Dr. Groll wird c« vermeiden,in ein schwebende« Verfahren efnzugreifen", und nur die Dinge behandeln, die sicher erwfafen sind. Der Vortrag vcrfpricht außerordentlich interessant zu werden. Rähcre« ist au« dem heutigen Inserat zu ersehen.

Südwe st deutscher Radioklul'. Donnerstagabend Dorttag überHochantennen und Dlitzgefahr". RähereS im Anzeigenteil.

Ersenbahnwünsche aus dem Kreise Wetzlar.

rl. Dorlar. 26. Ian. Unser Dorf liegt an zwei Dabnstreckev: W e hlar-G i e n und Wetzlar-Lollar. An der erstgenannten Strecke ist bei unterem Orte eine Dl ock stelle errichtet, an der »weiten eine Haltestelle für Personen- und Güterverkehr. Hier gehen aber täglich nur 5 Personenzüge nach jeder Richtung Angestellte und Schüler müssen morgen« schon 6.27 Uhr hier absahren und dann von 6.36 Uhr bis gegen 8 Uhr am Dahnhofe Wetzlar warten bis sie zu ihrer Arbeitsstätte gehen können. Ihre ArbeitSsähigkeft wird durch da« lange Warten iu früher Morgenstunde natürlich sehr geschwächt In der DorkiegSzeit ging noch ein Zug morgens 7.30 Uhr hier ab. den Schüler'. Angestellte und Marktbefucher benutzten. Die Stadtbewohner hätten es doch wohl lieber, wenn die Dauersleute ihre Erzeugnille wieder selbst zur Stadt brächten und nicht durch Zwischenhändler Man kann den DauerSleuten aber nicht zumuten, bei schlech­tem Wetter 68 Kilometer zu Fuß znrückzu [egen, ober morgen« früh im überfüllten Zuge zu fahren, um nachher am Dahnhofe zwei Stun­den zu warten, bis die Verbraucher aufgestanden sind. Ebenso fehlt immer noch der Zug um die selbe Zeit in entgegengesetzter Richtung. Wer jetzt zum Bürgermeisteramte oder zur Gemeinde- lasse nach 5^rvfdvrs muß. ist mit dem Zug schon

I 6.48 Uhr morgens dort und bat dann bis 8 Uhr zu warten. Darum haben wir an der Bahn­strecke Wetzlar-Lollar den Wunsch, daß der Fahrplan endlichwieder soeinge- richtet wird, wie vor dem Kriege, und daß auch Sonntag« die Züge wieder fahren. Ferner ließe sich der Verkehr heben, wenn am Vloc.'Dorlar eine Haltestelle errichtet würde, wo täglich 23 Züge hielten. An Raum fehlt es dort nicht, da die Eisenbahn und die Gemeinde an dieser Stelle größere Flächen Ge fände liegen haben. Dann hätten die Einwohner von Dorlar und Waldgirme« direkte V e r & i n b u ng m 11 ® i < ß c n. Für die Kran­fan, hie in die Klinik müssen, brauchte man bann nicht immer einen Wagen zu besorgen. Auch be-

I suchten manche Leute gerne mal das Theater. Die Geschäststätigkeit würde dadurch sicher sehr ge­hoben. Wenn aber die sehr belastete Strecke Gießen Wetzlar dem Lokalverkehr nicht

I weiter dienstbar gemacht werden kann, müßten beide Rachbarstädte durch eine Straßenbahn I miteinander verbunden werden, die dann durch da« Lahntal über die Dörser Heuchelheim. Kin­zenbach. Atzbach. Dorlar, Waldgirme«. aiainr. heim, Riedergirme« und Hermann ft ein zu füß**1 wäre.

Rundfunk-Programm

des Frankfurter Senderö.

(Aus derRadio-Umschau".)

Mittwoch, 28. Januar:

11.55 Uhr: Zeitangabe 12 Uhr: Äachrich- tendienst. 4 Uhr: WirtschaftSmeldungen. 430 bi« 6 Uhr: Rundfunknachmtttag in Musik und Wort. 6 Uhr: WirtschaftSmeldungen. 6 bi« 7 Uhr: Märchens! unbe 7 Uhr: Stenographischer Fvri- bildungskursu« für alle Systeme (Diktat von 80 Silben auswärts) Preisschreiben. (Für bie besten Einsendungen find von der Düdwestdeutschen Rundfunkdienst A G. fünf Preise gestiftet, und zwar: 1. Sin kompletter Deteftorapparat mit 2 Paar Hörem und Antennmaterial. 2. Ein Delek- torapparat mit 1 Paar Hörern. 3. Zwei Paar Kopfhörer. 4. Ein Paar Kopfhörer. 5. Ein Detek­tor.) 7.30 Uhr Funkhvchfchule: Paul Dekker: Musikgefchichtliche Wandlungen (Ein Ueberblick über die Geschichte der Musik von den Anfängen bi« zur Gegenwart)", 7. Dorirag: .Instrumental, kunst und harmonische Musik im 16. und 17. Jahr­hundert". 8 Uhr: Die Vesprechung (Literarischer Teil II). 8.30 Uhr: Sinfonie-Konzert. 1. Sym­phonie in t>Dur Deethoven. 2. Sinfonie (Orford-) Jof. Haydn. Mufikalische Leitung: Dr. Ludwig Rottenberg, Erster Kapellmeister de« Frankfurter Opemhaufe«, Gesang: Fvau Gertrud Hindemfth Ein Orchester au« Mitgliedern deS Frankfurter Opernhau«orchesterS. 9.30 Uhr: Rachrichtendienst, Wettermeldung. Dpori. 10 bi« 11 Uhr: Blas­musik des Orchesters de« Frankfurter Verkehr«- verein«.

TageSkorinS von 4 bis 6 Udr

Abendkursus vsu 8 bis 10 Hbr

Honorar 12 Mark. - Die Hälfte zahlbar bei Beginn.

Anmeldungen werden am ersten Unterrichts« >«ie von nach- mltta-tS 3 Uhr an entgegenaenommen-

Notizbuch ist mitzubringen.

Die Unlerrichlsieitung: Jenny Schumacher.

crQt jüngere und ollere Dnuien. J-rauen und Töchter, welche (Jeigeu'-ti vnuSdnll führen oder als HiuSdarne oder Stüve 'ich aiiobilbcn molieit beginnt Donnerstag deo 29. Januar im Sa.-.le des H0tcIs B iuz Carl. LelterSwcg 20, unter

bewährter Leitung ein 0745

MM H. Wlei-MW

verbunden mit Anftandslehre.

Lehrstoff:

Goines Tafeldeckew Tafelschmuck, Servieren. Serviettenbrechen.

1 cifcn'otne, Anrichten und Au schmücken der Lvellen. Der llnicrricbi wird theoretisch und vrak lsch mll allen ba»n gehürenbett eigenen $nfelgeräten, Kristall und Silber, erteilt.

Vermietungen'

L'. Zimmer

»u vermieten 1078U

Dtotb.ete.271LL

Gut möblierte«

Zimmer

mit 2 Stetten, evtl mit Pension, zu ver mieten 0776

Aonkwner 5tt $3 h.

34 gimmer f. Kontor od. Lager, ferner ein großer

1 agerplatz x vernt Nab Lm I. »vaer, CftmtL 29.

CAFE AMEND

Mittwoch, 28. Januar, abends 8 Uhr

14. Sondar-Konzert

Radio auf Teilzahlung

*of Liefix- nureistkL ^mpfansraappara- te. Kopfhörer. V erat flrk er.Lautsprecher

b«*i Radio Raab

Fraaklurt t. BL, Friedberger Landitr. M. In Gießen jede Woche Dienstag- 78-1

IViietgesuche 4-5 Zimmer möbl ob. unmöbL, m't Küche per fofort gesucht. Tchrtsttiche 1 nncb unter>788an den Gien. An», erb.

B'.Zimmer fötl. mit Pension, per L Fede, ge fudjt. Cfferfan an Theater-Cast Ernst Ludwig 878c

WWgMM vermittell Stückrath & Bender SDeöition anö Mheltnnispo t Gietzen *»D

Marburger Str. 7, Tel. 1519, 1039, Seltersweg 58, Telephon 1519.

Schöne

S-ZiMN VoWS mit Badezimmer, und allem Zube­hör, im SeHersweg gelegen, bann gerauscht werden gegen gleich- werte Wohnung in freier Lage. Schrift!. Angebote unter 0767 an den (Siebener Anzeiger erbeten.

fllllllllllllllllllimillllllllllD

Garage

möglichst dtähe Seb erSweg, llir kleinen Wagen gesucht.

SdrriUL Angebote mit Drei unter 07M8 an den Gieß. An­zeiger erbeten. anininnrnmiiRfflöwnffli

3m

Ausschank: Göbels Export und Spezial-Dunkel.

Donnerstag. Den 29.0. HI., aöenös

w-

E« ladet fteundlichst ein

Heinrich Dippel

0774 «cke Westanlage - Aeustabt. Intelligentes

junges Mädchen mit guter Handschrift zur Bedienung der Haustelephonanlage eines leb­haften Geschäftsbetriebes in Gießen gesucht. Bewerbungen mit genauen Angaben über seitherige Betätigung, Alter und Gehaltsforderung unter 884D an den Gieß. Anzeiger erbeten.