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Ue Durgcrlisie ($fUl. v.n? Deuilchnativiulc CBoifo. ^ .Stadlv. OMuötfflWt bmuller).

Demokratische Partei Ev-Kreieschalmt Fischers /'^. che Parte. (Spihrn. lagust Kastners, andspartei (EpihenkM. W Äicolaub).

»ornotizen.

Uender für Dienstag ? 6üfe Astoria, Orden«, ilung. - Schühenverein: 8Hr cn. Jüdischer Frauenver.'ikl: ellschasl, Dortrag Frau $r. >llshoch,'cyulc: 8 Uhr Drairrn )berrralschalr. - Lichtspielhaus )ie vvm Aiedrrrhein".

rtrags-Dereinigung Hs: i Poitragsabend die Madri ung-Darmstadt unter Vti : in Gießen sehr bekannten?r kkoock zu einem Konzertaber! Mrigal-Lereinigung trägt, i» bie ganz individuellen Fu» so wie der Leiter hohe mufilt I ungewöhnkichen pädagogisch!' ei, \o M seine Mdngal-U' . M nur an sich Stegen. i> otziichst Veiten Kreisen unser« machen. Es ist Zu erwackn, toi b allseitiges Interesse entgegen- Siehe heutige Anzeige.)

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Weyer auS Wieseck erkennen, der den Verein im Laufe der Jahre auf eine beachtenswerte Höhe gebracht hat. Don den Männerchören seien be­sonders hervorgehoben:Vater Rhein",Stehen zwei Sterne" undMer sitzet unter Aepfelbäum". Letzteres muhte nach langanhaltendcm Beifall wiederholt werden. Die Frauenchöre und die Gemischten Chöre zeugten ebenfalls von einer vorzüglichen Schulung und fanden nicht minder dankbare Aufnahme. Sehr zum groben Erfolg des Konzertes trug Fräulein R ö l k e , Gichen, (Sopran) durch ihre Einzelvorlräge bei. Der Pianist 2. H ahn beherrschte in der gewohnten ausgezeichneten Weise sein Instrument. Beiden wurde vom Vorsitzenden des Vereins in Aner­kennung ihrer Verdienste um das gute Gelingen des Konzerts Dlumensträuhe überreicht.

" Lichtspielhaus Bahnhof st raste: Die vvm Riederrhern". Ein Filmspiel nach dem gleichnamigen Roman von Rudolf Herzog. Vor­weg: Das Werk ist ein Erfolg. UnD dieser konnte bei den hohen künstlerischen Leistungen der mitwirkenden Filmgröhen auch nicht aus- bleiber'. U f d) i Elliot in der Rolle der Hanne Stahl ist ein echtes rheinisches Mädel, entzückend in ihrer grohen reinen Liebe: ihr Partner, G r n h Hofmann als Hans Steinherr zeigt (brnfalls ein gut abgerundetes Spiel. Mady G 1) t i ft i n a gibt eine hervorragende Bettina von Wittelsbach, die verführerische und skrupel­lose Dame von Welt. Die Rolle der schönen Frau Margot Steinherr liegt frei Erna Mo­ren a in besten Händen. Als ausgezeichnete Leistungen sind ferner hervorzuheben: Wil­helm Di.eterle (Maler Heinz von Springe) Frieda Richard (Hannes Großmutter), Al- bert Steinrück (Philipp Steinherr). Die Ausstattung des Werkes läßt keine Wünsche offen, zusammenfassend: ein Werk, das dem deut­schen Filmmarkte Ehre macht.

** Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 351 Ochsen, 42 Bullen, 1077 Färsen und Kühe, 347 Kälber, 215 Schafe, 4136 Schweine.

Beamten-Forderungen.

Deutscher Beamtenbund.

Eine Mitgliederversammlung des hiesigen Ortskartells des Deutschen Beamten­bundes, die im Saalbau Sauer stattfand, war recht gut besucht. Zunächst sprach Diplom- Ingenieur Studienrat z. D. Liebmann, Frank­furt a. M., Mitbegründer der Frankfurter Be­amtenhochschule, über Zweck und Ziel einer solchen Einrichtung zur Fortbildung der Beamtenschaft, besonders des Rachwuchses, sowie über die in Frankfurt auf diesem Gebiet gemachten Erfah­rungen. AlSdann hielt Direktor Harth, Darm­stadt, Leiter der hessischen Beamtenkrankenkasse, einen Vortrag über diese, zum Wohle der Be­amtenschaft vor einigen Jahren durch den hessi­schen Staat errichtete Anstalt, die jedem Staats­und Gemeindebeamten (demnächst auch wohl Reichsbeamten) Gelegenheit zur freiwilligen Kraickenversicherung gibt. Durch Vergleich so­wohl der Beiträge als auch der Leistungen, wie lic bei der hessischen Deamtenkrankenka'fe gegen­über anderen freiwilligen Versicherungen statt- finden, hatten die Mitglieder Gelegenheit, sich selbst ein Urteil in dieser Angelegenheit zu öildeir. Als dritter Redner des Abends hörte die Versammlung den Sekretär der Geineinde- beamtengewerkschast, Reck, Offenbach a. M.: der in kurzem Referat die jetzige Lage der Be- amtenschast behandelte. Seine Ausführungen wurden in folgende Entschließung zu- lammengefaht:

Die im Saalbau Sauer versammelte Gie- hener Beamtenschaft ist in höchstem Maste entrüstet über die vollständige Ablehnung des Rcichsfinanzministers bezüglich der ihm zur Lin­derung der großen Rotlage der Beamtenschaft durch die Epihenorganisaiionen vorgetragenen Forderungen. Angesichts der seit einem Jahr unveränderten Gehaltssätze, der unterdessen je» doch ständig gewachsenen Prcisteuexung, erscheint es der Giestener Beamtenschaft unverständlich, Denn jegliche Aufbesserung immer wieder versagt wird, trotzdem Reichskanzler, Reichssinanzminister, Länderregierungen ufto. schon längst die Berechti­gung unserer Forderungen anerkannt haben. Die Verweigerung selbst einer einmaligen Wirtschasts- teihilse must in vielen Beamtenfamilien einen Zustand der Verzweiflung Hervorrufen, da be­drohlich viele Beamte der unteren und mittle­ren Gruppen seither schon mit bedeutenden Schulden belastet waren und jetzt keinesfalls die notwendigsten Winteranschaffungen bestreiten Vmien. Da die Mittel für eine ausreichende Erhöhung der Beamtengehälter nachweislich vorhanden sind, so muh es die Beamtens^aft in ihrer großen Rot mit aller Entschiedenheit ab­lehnen. auf eine Besserung ihrer schlechten Lage noch länger, und zwar aus Rücksicht auf ge­wisse Wirtschaftskreise, zu warten. Wir richten deshalb den dringenden Appell an alle be­teiligten Stellen der Reichs- und Landesregie­rung, ebenso an die gewählten Volksvertreter, ihre oft gemachten Versprechungen nun endlich zu erfüllen und es nicht bei der Anerkenntnis der Rotlage in den Beamtenfamilien zu belassen, sondern mit allen Mitteln dazu beizutragen, daß der Reichstag alsbald den gerechten Be­amtenforderungen Gehör verschafft."

Verband der Polizcibeamteu.

k. Am Donnerstagabend fand im Frankfurter Hof eine Protestversammlung der Ortsgruppe G'.eßen des Verbandes der Polizei- Beamten Hessens über die wirtschaftliche rnd finanzielle Rotlage der Beamten statt.

Der Referent des Abends, Verbandsgeschäfts- führer Hoch. Darmstadt, erstattete eingehend Bericht über die Tätigkeit des Verbandes. Bei Ler Aufstellung des Staatsvorschlags wurden dem Hessischen Landtag die Forderung der Polizei- thD Gendarmeriebeamtenschaft unterbreitet, und ncforcrc Parteien des Landtages stellten dies- r-zügliche Anträge. Der Redner schilderte hierauf ............................................

den Verlauf der Verhandlungen im hessischen Parlament. An Hand einiger Beispiele' erläuterte er weiter die unzulänglichen Desoldungsverhält- nisse und die ungerechte Einstufung der Polizei­beamten in die Besoldungsordnung. Während die Polizeibeamten früher mit den Förstern und Grenzzollbeamten in einer Gehaltsgruppe waren, find diese Beamten heute durchweg alle eine Gruppe höher cingeftuft. Im weiteren wies der Redner darauf hin, daß die Verhältnisse in Preußen und Baden bedeutend günstiger lie­gen als in Hessen. In diesen Ländern seien die Regierungen den berechtigten Wünschen der Beamtenschaft, trotz des Einspruchs des Reichs­finanzministers, nachgekommen. Das Gleiche werde von dem Hessischen Landtag b.zw. der Re­gierung verlangt. Eine Besserung dieser unzu­länglichen Bcloldungsverhältnifie erwartete man in diesem Herbst, als die Verhandlungen der Beamtenspitzenorganisationen mit dem Reichs- finanzmmister stattfanden . Leider blieb auch hier der Erfolg aus. Die Rot der Polizei- und Gendarmeriebeamten sei nun auf das Höchste gestiegen. Der Winter stehe vor der Tür, es fehlten den Beamten die notwendigen Mittel zum Beschaffen der Wintervorräte. Preußen und Baden hätten zinslose Darlehen an die Beamten gegeben, die ab Februar 1926 in Raten zurück- zuzahlen seien. Das Gleiche werde sich auch in Hessen, ermöglichen lassen. Der Redner schloß mit dem Wunsche, daß sich alle Parteien des Landtages sowie des Reichstages mit diesen Fragen beschäftigen und für Abhilfe Sorge tra­gen möchten. An der anschließenden sehr leb­haften Aussprache beteiligten sich u. a. die Land- iageabgeorbneten Frl. Birnbaum. Mann, Storck und die Vorsitzenden des hiesigen Orts­kartells des Deutschen Beamtenbundes. Die and- tagsabgeordneten hoben hervor, daß dem Land­tag die Rot der Polizeibeamten hinreichend be­kannt sei, und daß es von feiten des hessischen Parlaments nicht am guten Willen fehle, dieser Rot zu steuern. Das Be'oldungsspecrgesetz des Reiches hindere aber daran, wirksam einzugreifen. Es liege bereits ein Antrag im Landtag dahin­gehend vor. in Berlin wegen Aufhebung des Sperrgesetzes vorstellig zu werden. Rach dem Schlußwort des Referenten fand folgende Ent­schließung einstimmige Annahme:

Die im Frankfurter Hof versammelten Po­lizei- und Gendarmeriebeamten nehmen Kenntnis von der Tätigkeit des Verbandes der Polizei­beamten Hessens zur Herbeiführung einer besseren Besoldung, und fordern von dem Vorstand des Verbandes, daß er die berechtigten Wünsche der Beamten unter Berücksichtigung der ungeheuer­lichen Rotlage und gewaltigen Verschuldung mit allen ihm zu Gebote stehenden Mitteln weiter vertritt.

Mit Bedauern nimmt die 'Versammlung das Ergebnis der Landtagsverhandlungen, die Ab­lehnung des Antrags Leuschner auf Gewährung einer besonderen Zulage für Mehraufwendungen im Dienst bis zur grundsätzlichen Reuregelung

der Besoldungsoerhältnisje, entgegen. Die Po­lizei- und Gendarmeriebeamten stehen unter dem Eindruck, als ob die Mehrheit der hessischen Volksvertretung nicht den Willen habe, die Rot- lage, in der die Beamten leben, zu lindern. Sie erwarten von der Vollsvertretung, daß die Erledigung des Antrags Dingeldey, die Be­soldung der Polizei- unö Gendarmeriebeamten betreffend, nicht noch weiter hinausgeschoben wird. Sie geben der Hoffnung Ausdruck, daß die Par­teien des hessischen Landtags der gewaltigen Ver­bitterung und Enttäuschung nicht neue Rahrung zuführen und nun auch den wohlwollenden Aus­führungen bei der Beratung des Polizeietats Die Zustimmung zu den anerkannten berechtigten For­derungen folgen lassen. Die Versammlung er­wartet, daß Die Regierung den Vollzug Der Be­schlüsse des Landtages auch im Falle eines Einspruchs des Reichsfinanzministers nicht ver­zögert.

Die versammelten Polizei- und Gendarmerie­beamten haben kein Verständnis für die erfolgte Ablehnung jeglicher Besoldungsverbesserungen unb bedauern, daß Der Reichssinanzminister nicht Den Willen hat, die grausamePferdekur" zu be­enden. Sie sprechen die Hoffnung aus, daß Die politischen Parteien des Reichstages ihre vor Der Reichstagswahl gegebenen Versprechungen nun endlich einlösen und sich mit aller Kraft für eine sofortige Aufbesserung Der Beamten­bezüge einsetzen.

Die Versammlung fordert von dem Vor­stand des Verbandes der Polizeibeamten Hessens, daß er nochmals unverzüglich Dem hessischen Landtag und der Regierung Die vorhandene grobe Rotlage schildert und dabei Vergleiche zwischen den tatsächlichen Gehältern der Polizeibeamten und Den Gehältern bezw. Löhnen Der Ange­stellten und Arbeiter anstellt und mit aller Deutlichkeit Darauf hinweist, daß Die jetzigen Bezüge Der Beamten gegenüber Den Friedens­bezügen um mehr als 50 Prozent zurückbleiben. Die Polizei- und ®cnDarmcriebeamten fordern: für Den Polizeibeamten als Eingangsgruppe

die Besoldungsgruppe V mit Aufstiegs­möglichkeit nach VI;

für den Spezial- und Gendarmeriebeamten Die Besoldungsgruppe VI mit Aufstiegmöglich­keiten nach VII;

für den Polizeiverwaltungsbeamten die Gleich­stellung mit Der Besoldung der Exekutiv­beamten;

für Die nach der Reuregelung des Polizei- diensteS in truppenmaßigen Verbänden ver­bleibenden Schuhpolizeibeamten Diätarbezüge ;

die Anrechnung von acht Desoldungsdienst- jafjrcn bei der erstmaligen Eingruppierung in die Besoldungsordnung und die Bei­behaltung dieser acht Jahre beim Aufrücken in höhere Besoldungsgruppen;

fiir alle Beamten bis zur grundsätzlichen Reu- regelung Der DelolDungsverhältnisse die Ge­währung einer besonderen Zulage als Ent­schädigung für Mehraufwendungen im Dienst."

Turnen, Sport und Spiel.

Verein für Bewegungsspiele.

Der gestrige Tag war ein erneuter Beweis für den steigenden V. f. B.-Kurs. Die 1. Ju­gend trat morgens auf eigenem Platz gegen B. C. Wetzlar zum 'Derbandsspiel an and schickte den Gegner mit einer 5:1-Riederlage nach Hause. Die Mannschaft wird von Spiel zu Spiel besser. Die nach den neuen Senioren auf­gerückten Kräfte haben sich sehr gut eingefügt und lassen kaum noch Schwächen erkennen. Die Tore wurden erzielt durch Hartmann: zwei, Dromm, Gymperlein und Wilhelmi: je eins. Ein sehr erfreuliches Zeichen ist auch die Reu- aufstellung einer 2. Jugend Mannschaft, die ihr erstes Spiel gegen die sehr gut eingespielte 2. Igd. von 1 900 0:8 verlor. Das soll sie aber nicht entmutigen. Die dritte hatte sich Heuchelheim zu Gast geladen und lieferte ein ansprechendes Spiel. Ihr 2:3°Sieg über den eingespielteren Gegner macht dem Kampfgeist und Spieleifer dieser Elf alle Ehre. Die Torschützen waren Albold. Schmidt und Klein. Bei dem starken Zusammenhalt und kameradschaftlichen Geist, der dieser Mannschaft eigen ist, wird sie noch manches von sich hören lassen. Die Liga Lstand im Lokaltreffen gegen Spielvereini­gung 0 4. Hier kämpfte bewunderungswürdiger Eifer, gepaart mit »äher Energie und Ausdauer, gegen ein glänzendes Kombinationssystem. Die V. f. B.-Mannschaft errang dank ihrer höheren Spielkultur und besseren Kombinationstaktik den Sieg. Das Resultat 6:3 spricht von der äleber- legenheit V. f. Ds.. aber auch von der Zähig­keit der Spielvereinigung. Es war ein spannendes Spiel, in dem längere Zeit der Sieg nicht fest­stand und hart um Die Führung gekämpft wurde. Erst nach Halbzeit rieb sich die Widerstandskraft Iber 04er an der präzisen Kombination Der V. f. D.er, die je nach Bedarf eng oder weit­maschig war, auf. Die Tore fielen durch Möller: zwei. Mandler. Stegcr, Kleinke unb Kreß je eins. Die zweite Mannschaft war spielfrei.

Wetzlarer Sportbericht.

Wetzlarer Fuhball-Elub05 Spiel­vereinigung Göttingen 1:2 (0 2).

tz. Durch einen verwandelten Eckball und einen Elfmeter legte Göttingen gestern bis zur Halbzeit zwei Tore vor. Dann baute Die Mann­schaft Derart ab. daß man nicht behaupten kann, sondern behaupten muß. daß Wetzlar zu Llnrecht verloren hat. Am Schlüsse verteidigte Göttin­gen mit allen verfügbaren 22Seinen. Trotz­dem Wetzlar so überlegen war. muh man sagen, daß sein Sturm nicht zu schießen versteht. Hin­gegen besorgten dies Die Göttinger ausgiebig bei Der geringsten sich bietenden Gelegenheit. Wetzlarer F. C.'s Mannschaft ist trotz allem in

ihrer Leistung gewachsen. Rach dem gestern ge­zeigten Spiel sollte sie sich unbedingt vor dem Abstieg retten können.

W. F. C. II Dillenburg II 5:2. Wetzlar nur mit 10 Mann und diese erst nach und nach. Das macht einen denkbar schlechten Eindruck, -wenn die Mannschaft auch überlegen gewann.

Burgsolms I W. F. C. III 4:4. Ein schmeichelhaftes Resultat für Die Wetzlarer.

W. F. C. l. Jugend Butzbach I. Ju­gend 5:1.

Westdeutscher Fußball.

Hessen-Hannover.

Hessen KasselS. V. Kassel 1:1.

Geermania sterodeSport Kassel 0:1.

Kurhessen Kassel1900 Gießen 9:1.

Göttingen 0503 Kassel 5:4.

WetzlarSp. Dgg. Göttingen 1:2.

Süddeutscher Fußball.

Rheinbezirk.

Phönix-Ludwigshafen gegen Pirmasens 3:1. Mannheim 08 gegen Ludwigshafen 03 2: 2. Darm­stadt gegen Reckarsau 1: 3.

Mainbezirk:

Viktoria-Aschaffenburg gegen Kickers-Offen­bach 2: 3. Hanau 93 gegen F. S. V. raFnkfurt 1:1. Eintracht gegen Union Riederrad 5:0. Ger­mania 94 gegen Helvetia 5:1.

Rheinhessen-Saar:

Reunkirchen gegen Saarbrücken 3:0.

Berliner Fußball.

Das Hauptinteresse im Berliner Fußball rich­tete sich naturgemäß auf die Begegnung Vor­wärts 1890 und Spandauer Sportfreunde, waren doch beide bisher ungeschlagen. Die Spandauer hatten das bessere Ende für sich und konnten sich den Sieg mit 4:2 holen. Die übrigen Ergeb­nisse sind:

Tasmania Alemannia 1890 5: 1.

1. F. C. Reukölln Weißenfee 1900 3:3.

Union ECE. Alemannia-Hafselhorst 4:2.

Hertha BSE. LInion-Potsdam 3:0.

Preußen-Berlin Union Oberschöneweide 3:2.

Kickers Union 92 5 2.

Gesellschaftsspiel: D. S. V. Rorden-Rord- West 2:1.

Fuhball-Länderkampf Deutschland - Schweiz 4:0.

Der Fuhballänderkampf Deutschland Schweiz in Basel endete gestern mit einem glatten

4:0 (2:0) - Liege Der Deutsche n. Etwa 20 000 Zuschauer wohnten Dem Spiel bei. Etwa Zzehn Minuten nach Spielbeginn war Hoch- gesang zum ersten Male für Deutschland er- folgreich, imD noch im Laufe der ersten Halb­zeit fanDtc Harder nach guter Kombination Köhler-Franz-Sutor zum zweitenmal unter großem Beifall ein. Rach Halbzeit kam die Schweiz mehr auf, ließ aber vor dem Tor die Schußsicherheit vermissen. Wieder war Harder der Schütze, der auf eine Flanke von Frairz daS Torverhältnis auf 3:0 stellte, und schließlich er­höhte Hochgesang Die Torziffer auf 4:0. Etwas Glück bewahrte Dann die deutsche Mann­schaft vor jeglichem Torerfolg Der Schweizer.

Deutschland schlägt die Schweiz im Hockeyländerwettllampf 4:1

Die deutsche Mannschaft, die im vergangenen Jahre in Der Schweiz mit 4:2 gewonnen hatte, konnte auch gestern aus Dem Platz in Frank­furt a. M. einen überlegenen Sieg erringen. Das erste Tor erzielten Die Deutschen auS einem unhaltbaren Schräfschuß Des Halblinkeir Strantzen. Wenige Minuten Darauf zog aber die Schwei; gleich, um sich Dann bis zur Pause noch zwei Tore gefallen lassen zu müssen. Rach Der Pause spielte Der Schweizer (Sturm recht energisch, wäh­rend Die deutsche Verteidigung sich viel Fehl- schläge leistete. Schließlich wurde aber die deut­sche Rkannschaft überlegen und konnte iwch ein weiteres Tor erzielen, so daß sie mit 4:1 sieg­reich blieb. Auf deutscher Seite taten sich be­sonders die Torwächter Ringler- Rürnberg. der Mittelläufer Dr. Landmann. Berlin, so­wie im Sturm Haag- Frankfurt a. M. und Strantzen-Berlin hervor.

Fuhball-Länderkampf Holland- Dänemark 4:2.

3m Amsterdamer Stadion tarn am gestrigen Sonntag der Fußball-Länderkampf HollandBäne mark unter Leitung von Dr. Bauwens-Köln zum Austrag. Die holländische Mannschaft trug mit 4:2 einen klaren Sieg über die Dänen davon.

Berliner Hockey.

vo. In Der Berliner Hockehliga gab es am gestrigen Sonntag nur ein Verbandsspiel, das Brandenburg nach hartem Kampf erst im End­spurt mit 3:1 (0:0) gegen Die Potsdamer Sport­freunde gewann.

Sievert deutscher Meister im 50-km.-Gehen.

Die deutsche Meisterschaft im Gehen über 50 Kilometer kam am gestrigen Sonntag in Düsseldorf zum Austag. Wie vorauSzu- sehen, lag das Ende nur zwischen Dem Ver­teidiger der Meisterschaft Sievert (Reuköllner Sportfreunde) und dem Brandenburgischen Mei­ster Vorn. Schließlich blieb jedoch Sievert mit einem Vorsprung von fast einer Minute Sieger und wurde damit wiederum deutscher Meister. Er legte Die Strecke in 4:42:31 zurück, Born in 4:43:29. Der Dritte, Lissen, Hom­berg, wurde in 5:2:11 Westdeutscher Meister. Die nächsten Blähe belegten Kobbe, Düsseldorf; Siebert, Gfeiwih; S.a'sen, Reuß; Bauer, Zwickau; Iakafelino. Düsseldorf; Burczhk, Duisburg und Odenthal, Reuß.

Dauermarsch der Berliner Turner

vo. Bei günstigem Wetter und guten Weg- verhältnissen fand am gestrigen Sonntag der diesjährige Dauermarsch der Berliner Tumer- schaft auf der Strecke BuchholzWandlitzUeh- dorfLairkeBernau statt. Reun Mannschaften zu je 5 Turnern hatten sich zmn Abmarsch ein- gefunDen. Die 58,5 Kilometer lange Strecke wurde in der sehr guten Zeit 4:17:19, das bedeutet eine Durchschnittsstundengeschwindigkcit von 8,78 Kilo­meter, zurückgelegt, für diese Strecke eine neue Rekordleistung.

Handball der Berliner Sportler.

Das wichtigste Spiel zwischen Dem Meister Polizeisportvercin und S. C. Charlotlenburg ge­wann Die Schrrpo hoch mit 10:4, bis zur Halb­zeit stand das Treffen noch knapp 4:3. Die Begegnung SiemensBrandenburg wurde nur als Gesellschaftsfpiel auSgetragen, daS Siemens mit 6:5 gewann. Der B. S. B. schlug den S. C. Reinickendorf mit 5:3. Als Verbandsspiel kam das letzte Tressen zwischen Zehlendorf 88 und Berliner S. C. zum AuStrag. Zehlendorf war ständig überlegen, gewann aber gegen die mit erfolgreichen Durchbrüchen aufwartenden B. S. Eer nur knapp 4:3 (3:1). DaS Damenver- bandsspiel zwischen Siemens und Brandenburg sah Siemens reichlich hoch mit 5:2 als Sieger.

Ein neuer Weltrekord im Schwimmen.

Bei Dem gestrigen Schwimmklubkampf Hel­las-Magdeburg gegen Dortmund 96 in Dortmund unternahm Rademacher einen Wektr'ekorDversuch, wobei er Die 200 Meter Brust in 2:48 durchschwamm, Das bedeu­tet eine neue Weltrekordzeit. Der Klubkampf wurde ganz überlegen mit 5:0 von Hellas ge­wonnen, das Wafserballspiel sogar mit 10:1 gegen die Dortmunder.

Berliner Hochschulachter.

Zum zweiten Mal wurde auf Der Ober» fbrec bei Treptow vor Dem Bootshaus des B. R. K. Hellas Der Berliner Hochschulachter zwi­schen Der ülniversität und der Technischen Hoch­schule ausgefahren. Im vorigen Jahr blieb Die Technische Hochschule überlegener Sieger, dies­mal nahm die Universität glänzende Revanche und siegte mit fast 4 Längen in 6:30 vor Der Technischen Hochschule 6:40.

Maggis Fieischbrüh

Achtung auf den Namen Maggi und die rot-geibeP^ackung!

Würfel geben kräftige Fleischbrühe zum Trinken, i Kochen von Fieischbrüh - Suppen, Soßen, Ragouts, Gemüsen usw. Natürlicher, seiner Fleischgeschmack ist ihr großerDorzug.

997=. 1 Würfel 4 Pfg

MAGGI,

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