'M der
’*8
«-K-
w ^Mtkgt. oeitertontitn a ^desMtzwT^- n 'Berbinbm; ® i ®eiDitifr/»i l von dem Wjjöq I Walde tafle g ilnbtar in 1» '
>ergcautto)6i4- । meiern nch M bis zu 30 3cn*'. .
n und Zrldci bc dschaft vermndeiL es und des M»
kahl auS vir Irc
>ld Land. h 26 W ® «£#»«*• ksit»
( tote Ruben.,k- Wüst
8»OT
V 2au%i |. >0tfie lg ■ ) 10 bi$ 20 *
n.
Mn Kaiser ' v I ereignete lrch cm besitz« des Ur!
Tochter und bc n die im Äfflr tc M, da sich idinorsichiiümrc:« iM an, vsdmch
lamatn- Arff- imendn k- AfA" ie Flaum 0 «* I n criitta \W Lene Fs« kme
Nischen JabrJ. sindiai«»"! eu«W&» te » ti dem WM in den lager» lahrung. D>e M jen der «jjl» grifl. S-Arav untctiwyn.
^'nisch,^ toefe» 2
S.S
»It
ftutm.
vy i^onae»
"»2
S 5? De». f®-. Dtt DaN- Ö seme Doioch^ • 8« retten, rv« J® gelang. Unte ^nbaTibe.
! «zmm ftröhe Ware, vor d«
»lagen.
Witter, taj „ »mein medsgu. tnbncr vähns 2litz erschlagen. - wurde der 3ai»
Dam M «. .. lebensgesährlch
n. ,
.30 M- “ ,
ittstvt ’rjj/? t I(lenöon'-
1,0
*“’Ä%
.Pchen £
durch ■"
Straüenfammlunßcn für bk Zeit torx 1! 5..’ 21. 3uni. sowie zur Werbung neuer 'Jlt tflUcbcr in Hessen erteilt
t <5 t n 3 u I a ra r.i c n ft d t; «i 1 der Elektrischen, der für alle Beteiligten noch glücklich ablief. ereignete sich gestern abend 1 ß Ühr an der Straßenkreuzung QDaUtotfuafa -Oäordanlaßc. Lin in mäfjigem Tempo aus der Rvrdanlagc kommendes .'Ilvtvrrad. das mit zwei Personen besetzt tone, fttefj an der unübeHidbllid ?:i Kreuzung nil ciner.i in der Lichtung nach dem yriefcLrf fahrenden Wagen bet Straßcirbahn zu- 'anunca. Die beiden Motorradfahrer erlitten hierbei <etr,T nennenswerte!. Verletzungen und dürften mit dein Vchrrctrn unb einem bcmolurien Rlotor- cad Dapongeiornrnen sein. D>e Desch^ädiguugen an dem Wogen der Strasienbahn waren nur gc- rit'nlüp'.z Der Schaffner fuhr in mäfjigein Tempo und galt die nötigen L'äutef tonale. btc jedenfalls nfolge deS GerüufchrS deS eigenen Motors von 'en Motorradfahrern überhört wurden.
'• Ein lebensmüder Soldat 2lm Sonntag voi mittag wurde am Bootshaus der .'lubergrsillschaft dir Leiche eines Soidaten ge- .anbet. SS handelt sich um cincu seit mehreren Tage», vermieten Angehörigen des hiesigen Ba- laillonS. Aller Wahrscheinlichkeit nach liegt relbstmord vor. Der Grund dürfte in schweren Zerwürfnissen mit feiner Familie zu suchen fein.
•• Wasserfahrzeuge und Motorräder auf der Eisenbahn. Wasierfahrzeuge «>n luchi als drei Dieter Lange werden von der Md)*>ci|enbüf)n zum Transport als Gepäck- oder Expreßgut nicht angenommen. Sie können nur als leschlcuniate» Eilgut oder Frachtgut nach den Tarif- tagen beforbert werden. Dor der Aufnahme ron Motorrädern zuni Transport mit der Dahn sind die Aenzinbehälier der Motorräder vollständig zu ent» leeren. Im Falle noch Benzin in den Behältern ent- tollen ist. wird für jedes Kilogramm Rohgewicht des Rodes ein Frachtenzuschlag erhoben, der zur Zeit 4-50 Mark betraut
k. Der Hessische Dnterländische 2lock, Bezirksverband Gießen, oeran. fialtete am oonntagnadjmittag im .Qollcgiengebäube der Universität und abends in der Unluerfitätaaula Vid)tbi(beruDrtrage über „Friedrich der Grobe unb Leuthen". Als Redner war Oberstleutnant a. D. von Hagen gewonnen. Der Referent gab ein riterefantei- Bild von dem Leben Friedrichs des drohen, der nicht nur ein tüchtiger Soldat unb Felb- lerr war, sondern sich auch durch besondere Herzensgute feinen Untertanen gegenüber auszeichnete. Ans
Dorgcfubrten Lichtbildern sahen wir ihn bald in einer groszen Fabrik, bald bei dem Bauer auf dem Felde, in der Schule oder bei Johann Sebastian Dach, dessen Musit ihn begeisterte. Es war die Per- jenlichkeit des großen Königs, die auf alle Gemüter rrirtte. Du je Worte Goethes in „Dichtung und Wahrheit" kennzeichnen kurz, aber treffend den tiefen Eindruck, den Friedrich II., der Eroberer Schleims, der Sieger von .Hohbach und Lenthen auf alle eine Zeitgenossen aut übte. Fnieresjant waren die Ausführungen be. »iebners über die flriegfübrung Friedrichs II. insbesondere in der Schlacht bei chuthen, wo 35 VOO Preuszen gegen 105000 Oester- kicher kämpften. Zu bewundern ist der damalige Angriffsgeist der Truppen die auch durch gute Ercr- iieroifiiplin dem Feind wett überlegen waren Der H-bner tchlofz seine Ausiuhrungen mit dem Dichtervarl. „Unb setzen wir nicht das Leben ein, nie wird ins das Leben gewonnen fein". Nach dem Vorrage trug Richard Hellbor» (früheres Mit» ilicb des Stadttheaters) Dichtungen aus eigenen Werten Friedrichs des Groszen vor, erzählte aufter- icm ernste unb heitere Geschichten aus dem Leben ».selben. Aus den Dichtungen, wie auch aus den llnefboten spricht die reine menschlick« Natürlichkeit ind j)erzensgüte Friedrichs des Grotzen. Alle Dar- »ictungcn wurden äufjerft beifällig aufgenommen.
“ Der Alice-Frauenverein (Can- deösraucnverein vom Roten Kreuz) schreibt uns: 2m Samstagnachmittag sand eine einfache, stimmungsvolle Feier im oberen Raume bes Cafe Äftoiio statt. G- wurden Chrengaben. bestehend iu5 silbernen Droschen und Ehrenurkunden, an Hausangestellte verliehen, die mittdeftens 20 Jahre ii einem Haufe in Stellung waren. 3n Gegenwart der Dienstherrschaft unb des Vorstandes >rs Alice-Frauenvereins überreichte die Dor- r.zende mit warm empfundenen 'Dorten der QIn- iTtennung für ihre treuen Dienste, die Ehrung 11 Frl. Auguste Dörr bei Generalleutnant a. D. Mingelhöffer. Frau Luise Schneider bei Frl. Beta v. Klipstein. Frl Berta Seipp bei Prof. Or. 3. Geppert, SrL Luise Kraft bei Rentner Ähwieder, Frl. Marie Hofmann bei Frau Dr. L. Hanau Ditwe. Frl. Eulalia Jülich bei Oeingrobhättdler Ernst Riemann. Der Alice- Zrauenverein macht darauf aufmerksam, dast all- jährlich eine Verleihung von Ehrengaben an rilnnliche und weibliche Hausangestellte nach JCiäbriflcr Dienstzeit stattfindet.
•• Die vereinigten ehemaligen Militärmusiker ueranftalteten, so schreibt man uns, uv, Hinunellahrtstag auf der Terrasse der Liebigshöhe itn Frühkonzert, das sich infolge des herrlichen Sßet- e.s eines regen Besuches erfreuen durfte. Ein- teilet wurde das Konzert durch den Choral „Wie dön feuchtel der Morgenstern' Aus dem reich- heiligen und genußreich zufammengesteIlten Programm find noch besonders hervorzuheben die Owertüren zu den Opern „Wilhelm Teil" von R.'jfim. „Danditenstreiche" von Supp6, die Fantasie aus „Carmen" von Bizet. Auch die Straußschen Walzer und die flott gespielten Militärmärsche .mteten reichen Beifall Durch die Klangwirkung rb den Rhychmus erfreute das Konzert durchweg 'i* dankbaren Zuhörer. Die Leitung lag in den ’lmbcn des Musikmeisters a. D. Hermann Topp. - e stapelle beabsichtigt, ab Juni laufende Konzerte i u.-ranftalten, die von feiten des mufikliebenden »iblikuws voraussichtlich einen regen Zuspruch er- Tten werden.
Lssdkrei» ließen.
Sk Deuern, 24. Mai. Unter sehr starker Beteiligung von auswärts land heule hier das 3ah r eSs e ft der ev Kirchengefangver- eine deS Dekanats Gießen statt ES waren neun Dereine erschienen Um 2 ■ Uhr nahm in unserer geräumigen Kirche ber Frst- gotte > enst feinen Rntang Der gemeinsame Kir- chenaefang wurde durch den Posaunenchor von Grohen-Bufeck begleitet Außerdem wurden unter der Leitung von Prol. Jtouimantt aus Gießen drei Maffenchöre borgetrager Bei bieten Chören wirkten gegen 500 Gänger mit. die denn auch einen gewaltigen Tonklanq hervorbrachten. Die Rnsprache hielt Pfarrer K a l b h e n n von Grosten-Baseck. 3n der anschließenden Paule wurden die Vereine und sonstigen Teilnehmer durch die Ortseinwohner in freigebiger Weile mit Kallee und Kuchen bewirtet. Um 4' . Uhr land im Freien vor der Kirche eine Rachfeier statt, in der hauptfächlich die gesanglichen Leistungen der Vereine zur Geltung kamen. 3eder Verein trug zwei selbst gewählte Chöre vor. Hervorragende Leistungen bot der Frauenchor Wieseck unter der Leitung bei Lehrers Stoll. Unter den Fest gasten war auch der Superintendent der Provinz Oberhessen Wagner anwesend. Erst gegen 6’ . Uhr fand die Feier, zu der sich am Nachmittag noch schönes Wetter eingestellt hatte, ihren Wschluß.
f Treis a. d. Lda , 25. Mai. Der hiesige Raiffeisen-Verein, der jetzt 82 Mitglieder aus allen Devölkerungslchichtcn zählt, hielt gestern abend bei »Mitglied Nickel seine erste Hauptversammlung ab. Nachdem der Rechner die Vilanz für 1924, die in Einnahme und Ausgabe etwas über 65 000 Mark aufwies, verlesen und dem Vorstand Entlastung erteilt war. sprach Herr (Saab von dein Lagerhaus Gießen über Zweck unb Ziele des Raifseisen- verbandes. über vorteilhaften Düngerbezug u. a. m. Die statutengemäß auSscheidenden Mitglieder des Aufsichtsrates wurden einstimmig wiedergewählt. — Unsere Gemeindebehörde beabsichtigt die Anschaffung einer Brücken- wage, was einem schon lange gefühltem Bedürfnis entspricht.
k. A l l e n d o r f a. d. Lumdu , 25. Mai. Am Sonntag hielt der „ßumbatallangcrbunb*' hier sein diesjähriges Wertung s f i ngen ab. Am Vormittag kamen die Vereine des Bundes im (9aft- haufe Ranft zusammen und zeigten dort in zwei Liedern, einem aufgegebenen unb einem selbftgewahlten Chor, was sie zu leisten vermochten. Man darf sagen, daß durchweg recht gut gesungen wurde. Es war zu merken, baß in ben einzelnen Vereinen gar eifrig gearbeitet wird. Verbunden mit diesem Wertungs- singen war das 20jährige Stiftungsfest des hiesigen Männergefangvereins. Nachmittags bewegte sich ein großer Festzug, der von sechs Vor- reitern eröffnet wurde, durch das geschmückte Städtchen. Aus dein Festplatz trugen auch die Gastvereine noch Lieder vor. Dom Wetter begünstigt, nahm das Fest einen harmonischen Verlauf.
Ärcis Fricdbcrg.
ss. Friedberg. 25. Mai. Für die beiden noch in diesem 3ahre zu errichtenden Schul- hauSneubauten. den einer Höheren Mädchenschule sSchillerschule) und ben eines Polytechnikums, ist nunmehr das AuS- schreiben eines 3deenwcltbewerbeS feitenß des Bürgermeisters erfolgt. Für das erstere Projekt find drei Preise im Gesamtbeträge von 5000 Mk. (2500, 1500 unb 1000) ausge- worfen. Das Preisgericht seht sich zusammen aus den Herren Ministerialrat Prof. Dr. Hofmann. Pros. K. Roth und Bürgermeister B u f b a u m von Darmstadt, Bürgermeister Dr. S e y d , Oberstudiendirektor Philipps und Oberbaurat Haag, Stadtbaumeister Köhler, den Stadtverordneten Koch und Mörschel von Friedberg. Für das zweite Projekt sind 7500 Mk. ausgeworfen (3500, 2500 und 1500). Das Preisgericht erleidet insofern eine Aendcrung, als an Stelle des Bürgermeisters Burbaum Professor Eberhardt von Offenbach und an Stelle von Oberstudiendirektor Philipps der Direktor des Polytechnikums, Pros. Dr. Schäfer tritt. Der Ankauf weiterer Entwürfe bleibt Vorbehalten. Die Meldefrist läuft bis zum 15. August.
< Rosbach v. b. .<)., 25. Mai. 21m 'Jianbe des Taunusgebirges, vor allem in den Gemarkungen Ober- unb Nieder-Rosbach unb Ockstadt, ziehen sich giohe zufammenhängenbe .stirfchenkulturen hin, wie sie in Hessen in größerer Ausdehnung nicht mehr angetroffen werden. Die Rosbacher Kirschen haben seit Jahrzehnten über die Grenzen des Hessenlandes hinaus einen geachteten Ruf. In guten Jahren geht ihr Versand weit nach Mitteldeutschland. Die heurige Ernte fällt zum Leidwesen der hiesigen Bevölkerung aber nur schlecht aus. Kalte Regenschauer die in die reiche Blute fielen, unb bas Ungeziefer, das in ungeahnten Massen auftritt, haben die Hoffnungen vernichtet, die man ursprünglich auf die Crnte fetzen durfte. Besonders die Früh- krrichen, von denen die ersten in spätestens 14 Tagen auf ben Markt kommen werben, zeigen nur noch einen geringen Behang. Etwas besser sieht es mit ben spater reifenden Falterkirschen aus. Auch den anderen Obstsorten, die alle eine reiche Ernte versprachen, wird dos Ungeziefer noch viel zu schaffen machen Man siebt hier und da Birnbäume, die von den Raupen der bekannten Obstbaumschädlinge schon völlig kahl gefressen sind.
titele Büdingen.
!! Büdingen, 25. Mai Die Derwal- tungs- unb RechtSkommission des Gem ein berat s ist zur Feit eifrig mit der Ausarbeitung einer Ortssahung betr. die Anstellung eincS DerufsbürgermeifterS beschäftigt. Da dieselbe der Genehmigung des Ministeriums des 3nnern bedarf unb sicherlich auch mit
Einsprüchen zu rechnen ist, wird die Dadi nicht mehr uh Monar 3uni st anfinden Von einer eigentlichen Wahlagitation unb Kanb.batenpro- fiamiemng ist daher noch nichts zu hören Sicher ist jedoch, daß mir ein "BerufSbürgermelfter in Frage kommt — 3n ben Wäldern unterer Gegend machen sich große Maikäfer- schwärme auß».rolder.t'ich unang^.iehm bemerkbar Die Schäd.rn find -um Dell schon recht erheblich 3n dem Demeindewald iwifchen Lors- borf und Nidda sind namentlich thc Elchen »ehr stark tn ihrem Bläkterfchmuck beschädigt worden.
nb. Nidda, 23. Mai. Heute nachmittag wurde unter lehr großer Beteiligung der Bewohner Niddas und brr Aanbrn-Tfer der weiteren Umgegend sowie zohlreuhe: Vertreter brr ‘Sebörben unb Ortsge- wcrbevereine der Letter der hiesiegen (stewerbeichule, Rektor Johann Höhn, au Erabe getragen. Biel zu früh, erst 52 Jahre alt, rft er nach längerem Letben abgerufen worben Sein Tob bebrütet einen sehr schweren Verlust für die Anstalt unb dte flkrocrbc- treiben hm der ganzen ffiegenb. 27 Jahre wirkte der Verstorbene mit außerordentlichem Erfolge an der Etewerbeschule, die unter seiner Leitung sich bald eines sehr guten Rufes erfreute, so daß Schüler aus roeitentfernten Orten sich einfanben unb dir Schüler- zahl in jedem Schuljahre wuchs. Auch den selb- ständigen Gewerbetreibenden und Meistern stand er stets mit Rat unb Tat zur Seite, mochte es durch Vorträge in den einzelnen Gewerbeoereinen ober durch praktische Beispiele in feinem Lehrsaol fein.
—/- Bad Selkers. 25. Mai Am Him- melfabrtstag fand die Eröffnung des neuen Kurvauses durch ein Nachmittags- und Abendkonzert von Frankfurter Mufilenn statt. Der grohe. schön getäfelte Saal konnte kaum die große Zahl der Besucher fassen, die den schönen Darbietungen freudig B.-ilal! spendeten. Dieser Tage sand auch die Gewerkenversammlung der Gewerkschaft Selters, der Besitzerin deS Bades, statt. Lieber die weitere Ausgestaltung und Finanzierung des Bades wurden wichtige Beschlüsse gesastt.
Kreis Schotten.
T AuS dem Niddatal. 24. Mai. Zu den Berufen, die in den bäuerlichen Gemeinden im Aus ft erben begriffen find, gehören Gänse- und Schweinehirt. Das soll nicht beiden, daß Gänse- und Schweinezucht nachgelassen hätte, soitdertr es findet sich vielerorts niemand mehr, der das fragliche Hirtenamt übernehmen möchte. 3n manchen Gemeinden sind ja noch ältere Leute vorhanden, die schon 3ahr- zehnte eines dieser Hirtenämter inne haben und auch jetzt noch ihren Dienst tun. Aber auch hier wird die Stelle mit ihrem 3»haber erlöschen, weil kein Ersatz vorhanden ist. 3n bäuerlichem 3nteresse ist dies recht beklagenswert. Die Gänse, auf deren Zucht der Landwirt angewiesen ist, treiben sich unbeaufsichtigt umher, richten auf Ackern und Wiesen Schaden an. verursachen Geldstrafen und sind auS diesen Gründen eine Qual fortgesetzten Aergernisses. Auch das Nicht- auStreiben der Zuchtschweine erschwert die Zucht unb verringert die Zuchterfolgc - Rach dem Zusammenstoß eineS Lastkraftwagens der Schupo Friedberg mit einem Güterzug unserer Strecke in der Ortsdurchfahrt von Kohden im März dieses Jahres, erhoffte man eine D crlcgung der Bahnlinie. Aber es bleibt alle<s beim alten. Die Reichsbahnvcnvo.Itt,ng sieht sich veranlaßt, im Hinblick atff die entstehenden hohen Kosten zur Zett von einer Verlegung ab- zusehcn. Trotzdem in der engen Ortsstrahe von Kohden der Bahnbetrieb am gefährlichsten ist, hält schon seit Monaten kein Zug mehr an seiner Haltestelle, sodaß sich der OrtSvorstand gezwungen sah. den Hess. Landtag um Dermtttlung anzurufen. Von dieser Maßnahme erhosst man wenigstens, daß den Bewohnern der Gemeinde Gelegenheit gegeben wird, wieder auf ihrer Station ein- und auSsteigen zu können.
Ober-Schmitten, 25. Mai. Unter Beteiligung derRadsahrervereine von Schotten. Nidda, Illfa und Ober-Seibertenrod feierte gestern der hiesige Radfahrerverein fein Radfahrerfest. 3n der Frühe fand ein Straßenrennen über eine Strecke von 20 Kilometer statt, bei dem 5 Fahrer starteten. Erster Sieger wurde 3ägcr. Ulfa, zweiter Röder. Ober-Seibertenrod. Ein Fahrer stürzte und mußte ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen Den 1. Preis im Langsamfahren errang Laa h, Ober-Schmitten. An dem Reigenfahren am Nachmittag beteiligten sich die Radsahrervereine von Schotten,Nidda und Ober-Schmitten. Die kunsttwll gefahrenen Reigen boten ein überaus wirkungsvolles Bild und ernteten dankbaren Beifall. Leider litt der Besuch des Festes an dem Regen, der um die Mittagszeit sich einftellte. Die Beteiligung feiten- der Umgebung war aus diesem Grunde nicht übermäßig groß.
wg. Gedern. 25. Akai 3n seltener körperlicher und geistiger Frische feierten die Eheleute Weißbinder-meister Ehristian Ziegler und Frau Sophie geb. Diehl das Fest der goldenen Hochzeit, an dem wette Kreife der hiesigen Bevölkerung Anteil nahmen. Diele und reiche Ehrungen wurden dem 3ubelpaare zuteil. Der 3ubllar, der noch alltäglich mit bewundernswerter Rüstigkeit seinen BerufSgefchäften nachgeht. ist 73, seine Gattin 72 3ahre alt
tireid Alsfeld.
>»- Alsfeld, 25. Mai. Sonntag fand in der hiesigen Turnhalle die Feier der lieber« rei^ung der Gesellenbriefe durch den Geiellenprufuntzsausschuß des Ortsgewerbevereins statt. Zu der Feier waren außer ben Prüflingen deren Angehörige unb eine große Anzahl sonstiger Teilnehmer erschienen, fo bah die Turnhalle voll oe> setzt war. Don Behörden war das Kreisomi, der Bürgermeister iowic der Rektor der Gewerbeschule, der Vorsitzende des Orlsgewerbeoerems und ein Ver
treter her .'rcnbwrf»fammer anwefead Der Lae- sitzend des O 'eU/nr' ungsausschusies. Architekt Rohrbach, wie- in (einer Pegrusivnasanspräche auf die Bedeutung der rid-ngcn Heranbildung eines tu tätigen Rachwuchle» m .x-ndwerkerstanbe hin, die er eine br:’-.cenbc notwendige Forderung bezeichnete Weitere klnsprackzen hielten der Tertrcter .....'vnr .T'r. Volk,
stektor 8 chind » l« Oilaicrmeifter Leuth für den Gewerbe verein, fül bit lsimd» roerffltoirmter. tfkbann folgte b;c feierliche Ucber- reichung der kunsUerisch aueqeftntleten Gesellenbriefe " "n^ GtleUinnen
mit Worten der Beglückwünschung Äon den Prüf- lingen Ip ben n i gut. 2-S mit genügend bestanden, wahrend 3 nicht beh a haben. Rach Beendigung der recht wundervoll nerlnufenen ^eter sand eine
• G c w c r V e sch n l e nut tellten Geiellenvnifungsftücke statt, die Aeugnis ablegten von r 3itn «ttetß und guter Fertigkeit der einzelnen Priisunge. Oer im vergangenen Herbst in Angriff genommene Erweiterungsbau, bev zwei neue Lehrsäle unb eine Werkstatt vorsiebt, wird im Lause de. ooniinc» vollendet werden, fo baß ich'ili über ausreichende Mume nerfugeu wirb.
T Merlau, 24. Mai. Bei der heutigen B ü r g e r m e i st e r w a h l wurde an Stelle des seitherigen Bürgermeiste .. tx o Landwirts Konrad Schomdcr. der 190 ©tintmen erhielt, der Landwirt Will)'I.n Kohendörfer mit 198 Stimmen gewählt D Erregung deS Wahl- kampse«. bx • mit Flugblättern unb Fuhrwerke« Aur Herbeihvluna ber Alten unb Säumigen gc- führt -i nach Betckündiguna bei-
Ergebnistc-ö i i einen 2rubel aus, wie ihn Merlau noch nie erlebt hat. Der *2HuHTi>crein brachte dem Getvähltett cm Ständchen unb zog dann unser Führung ci-.L Netter> mit klingendem Spiel unb wehender Fahne durchs Dorf, gefolgt von einer großen Menschenmenge.
Starkenburg un» Rheinhessen.
• Darmstadt, 25.Mai. ihn das 3nterefsc der 3ugend für die Natur tmb für LandschastS- aufnabmen au wecken und zu fördern, hat da« Dtadtmuseum einen Wettbewerb für Skizzen, Aquarelle und llinstlerische Landschaftsphotographien auS der llnigcbung der Stadl und aus dein Gebiete deS OdenwaldeS ausgeschrieben Die besten Arbeiten werden durch Geldpreise ausgezeichnet und zu einer Ausstellung im städtischen Museum vereinigt.
Kreitz Wetzlar.
rl. Dorlar, 25. Mai DaS Holzsäge- werk von 3oh. Georg Müller an unserem Bahnhöfe ist durch eine Schreinerwerkstatt vergrößert worden. Diele Handwerker finde« dort Beschäftigung. 3n unterem Dorfe sind erfreulicherweise keine Arbeitslosen mehr zu finden.
Hesse»°Nassa«.
|l Marbura, 25. Mai. 2(n Stelle der am 22. Mai 1883 bei Den Kaijergcburtstagsläuten g c - fprungenen s o g. B r a u t g l o ck e in der l u therischen Pfarrkirche, die im vorigen Jahre durch einen Blitzschlag in ben Glockenturm völlig unbrauchbar wurde, ist jetzt eine neue Glocke grgossen worben. Während die alte Glocke ein Gewicht von 13 Zentnern hotte, wiegt bic neue 18 Zentner. Sie wurde gelegentlich des heutigen Gottesdienstes eingeweiht unb soll am nächsten Samstag das Pfingstfest einläuten. — In den Laubwäldern macht sich in diesem Jahre wie der der sog. (5 i ch e n w i ck l e r bemerkbar. Man ver nimmt deutlich das von ben Schädlingen herrührende Rieseln, bas sich wie tegci nhöri. — Am st eilen Schloß berg ereignete sich gestern ein Wagen Unglück, bei dem der ffubrmann solche Ber letzungen erlitt, baß er in die Klinik gebracht wer den mußte. — Während am Himmel fahrt tage bic ehemaligen 15er Artilleristen, die in Strahbrg lagen, hier einen Regimentstag abhielten, fand gestern und heute hier eine Balleikund gebung des Iungdeutschen Ordens statt. Ein Fackelzug und ein Festzug durch die Stadt waren damit verbunden.
Aus dem Amtsvcr!ündigunstsbl«tt.
* • Das Amtsverkündigunasblatt R r. 4 1 vom 22. Mai enthält: Die Wahl zum Provinzialtag. — Die E nfendung von Unfallan zeigen. — Bekämpfung ber Geschlechtskrankheiten. — Der Streif Obst- und Gartenoauoerein. — Volks-, Berufs- und Betriebszählung 1926. — Dienstnachrichten.
issig, griffig
500000 Deutsche tragen „PN EU METTE“ gegen Fußschmerzen / Zu haben 8 Tage zur Probe ohne
Risiko / Wer „PNEUMETTE“ trägt, ist begeistert!
? 7M.
Schuhhaus Metropol, Seltersweg 19 /FachmnnlscheFußuntersuchuno


