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Du Waaot «efeflWia « bat ihr« Erzeugnisse der Kontrolle bt PiTtfctors t.es Hygienischen Institut« der Unlverfltät Berlin, Geheimrat Professor Dr M >rtin Hahn, uute^sE
Fahrrad Reifen
Banknoten.
(Ohne Gewähr.)
Die Erbverteilung machte niemanden Mühe „Gr hot ze starke Tuwak geraacht" — sagten (Sinen.
„Ser Schnaps hot em des Herz abgestuhe" — Anderen.
„Es er's nix an em verlurn woarn" —. sagten sie zusammen.
An der Friedhofsmauer liegt Kanasterpetc» einsam begraben.
f)od)ftß’ Qualität da\)&r> ppexsroert
Zunge schmerzte ihn immer mehr. Wie glühen- des Eisen lag sie hinter seinen Zahnen.
Dabei hatte er Hunger — und kannte doch nichts essen. — Langsam erhob er sich endlich, tastete sich mit den Händen an Tischen und Stühlen weiter und verlieh auf wankenden Beinen die „Gemütlichkeit".
Der Wirt und etliche Gäste, die sonst nichts von ihm wissen wollten, sahen ihm nach.
Kanasterpeter stand aus der O tsstrahe.
„Es er's alles naut notz" sprach er vor sich hin". Sollte er heimgehen?
Auf seinen zerissenen Strohsack?
Oder ins Wirtshaus zurück? Dort sah man ihn ja nur mit scheelen Augen an! Schwanke.^ ging er weiter. So kam er an die Schwalmbrücke.
Der abnehmende Mond stand im letzten Viertel am Himmel. Das stille schmale Wasser blinkte durch die Erlenbüsche, die an den Lier- rändern standen.
„Es er's alles naut mih notz", murmelte ti nochmals, „aich sei verlurn'.---Sich hmm
noach niemand nix ze freie. Sät Schlambambel er's an allem schold — stöhnte er--und lieh
sich über das niedere Steingeländer in's Wasser fallen.
Schulbuben fanden ihn am anderen Morgen und liefen erschrocken und schreiend ins Dorf. Man holte den toten Kanasterpeter an's 11 "er. Die ausgebrannte Pfeife lugte aus seiner Rock- tasche hervor.--
Den Acker und das Häuschen übernahm ein Nachbar gegen die Hyvotheken, die Kuh der Handelsmann, der den Wirt und den billigen Sarg bezahlte. Die Kosten der Leichenschau trug der Staat.
oetsgesellschaft 157, Commerzbank v,so, Darmstädter Bank 13,50, Discontogesellschaft 123,50, Dresdener Dank 115,50, Metallbank 112, Mitteldeutsche Creditbank 1,98, Reichsbank 77,10, Rheinische Creditbank 3,50, Allgemeine Deutsche Cre- ditanstalt 3,90. Montanaktien: Buderus 19. Gelsenkirchen 91, Harpen er 149,50, Mannesmann 67, ManSselder 4,90, Phönix 63,50, Rheinische Braunkohlen 49. Rheinstahl 57,50, Stinnes-Riebeck 46,37, Tellus 3.65, Kali Aschersleben 19,20, Westeregeln 24,25. Chemische Aktien: Badische Anilin 30, Scheideanstalt 142, Elberfelder Farben 25,75, Th. Goldschmidt 22,87, Höchster Farben 25,90, Holzverkohlung 8,90, Aütgerswerke 18,50. Elektro- aktien. AEG 12,05, Licht und Kraft 8,12, Schuk- kert 69,50. Transportaktien: Hapag 100, Rordd. Lloyd 4,10. Sonstige Industrieaktien: Kleyer 4,10, Deutsches Erdöl 61, Dyckerhosf 4,55, Holzmann 5,87, Gebr. Iunghans 12,62, Kemp-Stettin 0,54, Lechwerke 21,50, Rheinisches Metall 10,87, k ®ör1enhir!e.
Sevifenmartt Berlin—Frankfurt a. M.
(9« Billionen Mark auSgedrückt. BuenoS-AtrrS, London. Neu- York, Japan. Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest kür 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten )
Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewähr.)
ständiger Wirtshausgast mehr am selben Tische. Kanasterpeter fühlte das und handelte danach. Eben war er daran, das Hypothekengeld für den letzten schlechten Acker zu vertun, der schon auf dem Zwangsverstrich stand. Die letzte dürre Kuh gehörte schon halb dem Wirte „Zur Gemütlichkeit". Sie Pfändung des Tieres hatte der Gerichtsvollzieher abgelehnt — aus gesetzlichen Gründen. Dafür hatte der Wirt der Gemütlichkeit schon bi? schriftliche Zusicherung des Kunasterpe.er in der Hand, dah er alsbald aus dem Freihandverkauf der Kuh befriedigt werde. Denn an der Wand der WirtSstube hingen unter Glas und Rahmen in goldene und bunten Buchstaben die beiden Sprüche:
Die Rose blüht, der Dorn der sticht wer gleich bezahlt, vergibt es nicht Und:
Hier wirb nicht gepumpt.
Poesie und Prosa — Auf beide ist kein Beriah. Jetzt, da der Kitze die Haare ausgingen, war Kanasterpeters Kredit erschöpft. Schließlich hätten auch die Leute gesagt, der Gemütlichkeitswirt begünstige die Böllerei. And solches wollte er als Ehrenmann vermieden wissen. Dafür sagte er dem Handelsmann, die Kuh sei fällig. Dieser ging mit dem Kanasterpeter in den Stall, entdeckte das Ungeziefer, wie er es geahnt hatte und — ging wieder fort. Dadurch wurde auch das Kühche billig c. Kanasterpeter kam in Der le :en- heit. Er überlegte, was zu tun sei. Rach einer Weile ging er zum Schmied.
„®eg? die LäuS mminste Duwack".
„Mei bester iS all."
Geschäftliches.
ünfere schnellebige Zeit stellt besonders hohe Ansprüche an un'er Nervensystem, das wir deshalb besonders Pflegen müssen. Fettreiche Rahrung ist (Den Reimen zuträglich, die widerstandsfähiger sind, wenn sie eine gewisse Fettschicht umgibt. Also führen Sie ihrem Körper reichlich Fett zu, das Ihnen mit der Feinkostmargarine „Schwan im Blauband" in b sonders wohlschmeckender, bekömmlicher und billiger Form geboten wi.d B.'im Einkauf der Dl.ubandmar- garinc, die stets frisch getsrnt in den Handel kommt, erhalten Sie gratis die illustrierte Familienzeitschrift „Die Blauband-Woche".. p^r^PETERS^ WO» UNION
5% Deutsche RelchSanletbe . 4% Deutsche Reichsanlethe . SV3% Deutsche Reichsanleihe 3°/ Deutsche Reichsanleihe . Deutsche Svarvramienanlethe 4*/o Preußische Koosols . . . 4° o Hessen......... .
3'/i°/o Hetzen..........
3% Hetzen Deutsche Dertb. Dollar-Snl. bfo- Doll -Schah-Annetlng..» 4% BofUürfen.........
6% Äoldmepikaner Berliner Handelsgesellschaft. Commerz und Privat-Bank. Danns«. und Naltonaldant . Deutsche Bank.........
Deutsche Beretnsbank .... Dtöconlo Commandtl . . . . Metallbanl...........
Mitteldeutsche Ereditbank. . Orsteireichische Creditanstalt. Westbant. ..........
Bochumer Saß . Buder..- ........... Taro Deutsch -Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . Haroener Bergbau.....
Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln. . . .. Laurahütte.........
Oberbedarf Phönix Bergbau Rocinitabl....... . •.
Riedeck Montan........ Tellus Bergbau........
Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....
Lheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg .. . Philipp Holzmann......
Anglo-Eont -Guano . ... Badische Anilin..... ..
Chemische Mäher Alavd» .. Goldschmidt..........
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Aklg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........
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Schuckert......... »..
Siemens 4 Halske .....
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Motorenwerke Mannheim . Frankfurter «rmatarea . . . Konservenfabrik Braun . . . Metallgesell chast Frankfurt. Pet. Union A.-G Schnh'abrtk Her; Sichel Zellsto s Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel . . .
Start gefordecr toctden. un Falle der Mchtbe- willigung wird mit Schließung der Betriebe gedroht.
Aehnlich liegen die Dinge bei den anderen Unternehmungen. Besonders seien genannt die Betriebe der Elektrizllätswirtschaft. die mit zu den größten Europas zählen. Während in der Eröffnungsbilanz von 1919, als der Unterschied zwischen Papier- und Goldmark also noch relativ gering war, das Aktienkapital mit 600 Mill. Mark angegeben ist, ist es jetzt auf 60 Mill. Goldmark bei 10 Mill. Mark Reserven zusam- mengelegt worden, trotzdem inzwischen außer» ordentlich umfangreiche Betriebsvergrösterungen und Kapitalneuanlagen durchgeführt worden sind, die von sachverständiger Seite auf mindestens 100 Goldmillionen beziffert werden. Auch für die Kalkstickstoffbetriebe des Reichs läßt sich eine ähnliche Substanzverminderung seststellen. Bei ihnen ist das Aktienkapital von 500 Mill. Mark auf 20 Millionen Mark bei 2 Millionen Mark Reserven zusammengelegt worden, während die Errichtungskosten auf beinahe 100 Goldmillionen und die inzwischen erfolgten Betriebsverbesserungen und Reuangliederungen auf 20 bis 30 Mill. Mark veranschlagt werden.
Mindestens vier Fünftel der ursprünglich angelegten Kapitalien der Reichsbetriebe erscheinen in den neuen Bilanzen nicht mehr. Es sind nur zwei Erklärungen möglich. Die eine besteht darin, dah die Bilanzen verschleiert sind, die andere, dah Hunderte von Goldmillionen verwirtschaftet sind. Welche von diesen beiden Möglichkeiten die richtige ist, das sollte Gegenstand einer Untersuchung sein, die schleunigst einge- leitet werden mühte.
Wer schnell eine guteSuppe kochen will,
nimmt Maggi s Suppsn-Würfkl (zu 12 Vfg. für 2 Teller) und kocht diese nut noch kurze Zeit nach Vorschrift lediglich mit wasser. - alles sonst Erforderliche «st in den Würfeln enthalten.,- 26 Sorten wie Gründern, Königin, Eier-Sternchen, Reis mit Tomaten, (Erbs, Tapioka echt, Blumenkohl, Pilz, Reis usw. Kennzeichen: der Name Maggi und die gelb-rote Packung. J020c
stopfte mit den drei Ersatzmitteln seine Pfeife, zündete sie mit Zunder an, ging in den Stall zum Küchen und begann auf es los zu paffen, dah er bald in dem engen Raume die Hand nicht mehr vor den Augen sehen konnte. Das seltsame Rauchzeug sengte seine Zunge als ob sie selbst gleich mitverbrannt würdet
Aber es muhte Geld für Schnaps herbei.
Das Küchen wußte nicht, wie ihm geschah. Cs war das erste Mal im Leben, dah sein Herr bei einer Tätigkeit stundenlange Ausdauer zeigte. Der Gerichtsvollzieher, der feinen besten Kunden auf suchen wollte, fand ihn so im Stalle. Als er die Türe aufmachen, glaubte er, darinnen brenne eS. Dis ihm der seltsame Desinfektor zurief, er solle die Ture zu machen. So ging er wieder weg, denn zu holen war doch nichts. Allmählich bekam die Kuh einen starken Husten und ihre Augen tränten. Immer stärker d-mpfte Kanasterpeter darauf los. Dann zündete er mit einem Schwefelholz die Stallateme an und untersuchte von Zeit zu Zeit bei ihrem trüben Schein das Fell seiner letzten Schnapslieferantin auf etwa noch vorhandene BerkaufS».Hindernisse". Als der Abend kam, war außer ihm und dem Küchen kein Lebewesen mehr im Stalle zu finden.
Biel Zunder hatte Kanasterpeter beim öfteren Pfeifenanzünden verbraucht. Die Zunge lag ihm wie ein Stück trockenes Leder im Munde. Er lechzte nach Schnaps.
So öffnete er endlich die Stalltüre, holle das letzte Heu vom Boden, warf es der erschöpften hungrigen Stalllnhaderin vor und stampfte ins Wirtshaus.
„Morje* kriegste Set Geld," sagte er zum Wirt.
»Och wickfs hoffe", entgegnete dieser; „mer wolle's entöl abwarte, is bann’« Koich'che sau- wer?" fragte er spöttelnd.
„Och Hab s mit Tuwak gesäuwertl"
»Der Gerichtsvollzieher Hofs verzählt. Peter, Peter, wo's sei'ste for e Kerl. Willste bann net ze ärwen ofange? Zum ersten Male gab er seinem alten Kunden diesen Rat.
Sa schüttete Kanasterpeter ein Dtertelchen Vom Ordinären nach dem anderen hinunter. Seine
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Oießener Anzeigers")
Berlin, 25. gebr. In der Hauptsache waren auf allen Märtten Briefkurse zu hören. Die Rachrichten, die von den Eisenmärllen kommen und melden, dah die Geschäftstätigkeit in den letzten Wochen immer mehr abgeflaut sei und dah allgemein Preissenkungen am Cisenmarkte zu erwarten sind, verstimmten ganz besonders die Märkte der Schwer-Papiere. Auch der Geldmarkt wird nach wie vor mit großer Zurückhaltung betrachtet, da von den Banken Monatsgeld nur sehr zögernd bewilligt wird. So läht sich eine allgemeine weitere Abschwächung der Kurse seststellen, die vom Montanmartt ausgeht und mit Ausnahme des Chemie- und Elektromarktes alle übrigen Märkte in diese Bewegung hineinzieht. Am Montanmarkt waren start angeboten Harpener und Deutsch - Lux. Mannesmann konnten ihren Kurs behaupten; leicht abgeschwächt waren Rheinstahl und Phönix. Auch oberschlesische Werte neigten zur Schwäche. Am Banken markt standen Berliner Handel im Zeichen weiteren Rückganges, Deutsche Bank waren dagegen leicht befestigt. Auch Petroleum - und Sprit-Aktien neigten zur Schwäche. Am Schiffahrtsmarkt konnten Hapag und Hamburg-Süd ihre Kurse behaupten. Bon Elektrowerten waren Siemens gebessert Schuckert unverändert, Felten und AEG. abgeschwächt. Bei den chemischen Papieren waren Oberkoks angeboten, Badische Anllin und Elberfelder leicht rückgängig. Der Markt der Kali-Aktien ist behauptet. Am Markte der
• Borsicht im Wirtschaftsverkehr mit Rumänien! Bon der Frankfurter Bankier-Bereinigung wirb dem WTD. mitgeteilt: Im Hinblick auf die augenblickliche politische Spannung mit Rumänien sehen sich die Frankfurter Danken und DankierS veranlaht, darauf hinzuweisen, dah sie auf Grund ihrer Geschäftsbedingungen eine Haftung für Schäden, welche ihre Kunden im Zusammenhang mit dieser politischen Lage etwa erleiden sollten, nicht übernehmen können. Dies gilt insbesondere für Schäden, welche durch die Deschlagnahme von Anschaffungen auf den Konten der betreffenden Firmen bei rumänischen Danken und Dankiers oder bei dem Inkasso von Schecks, Wechseln und Dokumenten auf Rumänien entstehen.
0 AndauerndeDetriebseinschrän- fungen in der ober schlesischen Kohlenindustrie. Wie der „D.H.D." erfährt, dauern die Detriebseinschränkungen sowohl in der ost- wie in der westoberschlesischen Kohlenindustrie an. Es müssen jetzt nicht nur die geringerer! Kohlensortimente, sondern auch die hochwertigen Qualitätskohlen auf die Halden gestürzt werben.
Frankfurter Dbendbörse.
Frankfurt, 25. Febr. Im Einklang mit ‘ber leichten Befestigung der Rachbörse, war auch der Abendverkehr etwas freundlicher gestimmt. Leichte Befestigungen konnten sich namentlich am Montan-, Chemie- und Schiffahrtsmarkte durchsetzen. Auch Bankaktien waren tellweise etwas gebessert, während die übrigen Märkte nennenswerte Beränderungen nicht aufwiesen. Die Ten- denzeiHolung. die auf den schleppenden Geschäftsgang ohne Einfluß blieb, wird in der Hauptsache zurückgeführt auf die Wahrscheinlichkeit einer Ermäßigung des Reichsbank-Disrontes auf 8 Prozent für anfang des nächsten Monats. Auch die auherpolitische Lage begegnet einer etwa- besseren Beurteilung. Das GÄchäft blieb auch weiterhin auherordentlich still, doch schloß die Bö.se in gut befestigter Haltung. Deutsche An- • leihen 5proz Reichsanleiche 0,685. Ausländische Renten: Bagdad II 10, Zolltürken 10,62, Dul- i garische Tabak 17,5. Bankaktien: Berliner Han-
Kanasterpeters Ende!
Bon Franz G r o S.
An des Kanasterpeter letzte Kuh war bas Ungeziefer gekommen. Dah solches geschah, brauchte niemanden Wunder zu nehmen. Sah doch ihr Hnw den halben Tag mit feiner kurzen Pfeife hinterm Schnapsglas und den anderen halben Tag stahl er dem lieben Herrgot auch die Zeit. Seine Frau, die vor einem halben Jahre gestorben war, hatte ihm dabei redlich ge» hollen. Wer sie ansah, wuhte auch sogleich, wie es in ihrem Hausstande aussah. Wie der Herr — so's Geschirr! — 3m Dorfe hieß sie die Schlambambel. Don Jugend an. Wie Peter an sie gekommen war, wuhte er wohl selbst nicht zu sagen. Liebe macht bllnb. Schon drei Sage nach der Hochzeit aber gab eS den ersten Hausstreit mit Worten. 11 nb nach drei Wochen — die ersten Schlage. „E jeb ordentlich Fraa muh jo mol ihr Schläk hunn. llagte die Schlambambel. awwer wie mich maner hägt, dos is doch zu schlemm."
Als Kanasterpeter eines Tages aus dem Wirtshaus heimckam, in dem er wieder einen über den Durst getruaten hatte, und seine Frau nicht mehr vorfand — sie heulle im Rachbarhaus in die Schürze —, holte er ihre besten Kleider und ihren breitrandigen schwarzen Str hhut aus dem llapprigen Kleiüerschrank, band die Rücke über den Rucken seiner Kuh, befestigte den Hut nicht mit Ungeschick zwischen ihren Hörnern und füh te sie in fernem Dusel solange durchs Dorf, bis der Polizeidiener kam und Herr und Bieh dorthin brachte, wo sie beide hingehörten. PeterS Frau aber kehrte des anderen TaaeS sch^n zu ihm zurück, denn sie fürchtete für ihre Montur.
Kanasterpeter, ber von vermögenden Eltern stammte, kam immer mehr von Hab und Gut. Rach dem raschen Tode seiner Frau muhte er sich bi? Kartofsün und bas Genäse selbst kochen und schliehlich lieh er auch das Kochen fein. Es ging auch mit Drot und Wurst. G irten und Heringe holte er im „Konsum". Statt Kaffee trank er nur noch Schnaps und bald duldete ihn fein an-
„Sieh zou, wo de annem herkriegst", sprach bet Schmied und ließ die Dolleule stehen.
Er hatte gemeint, Kanasterpeter solle die Kuh mit Tabakstaub behandeln. Dieser aber dachte er solle das Tier einräuchern. Und da er kein Geld mehr für Tabak hatte, so sann er auf Ersatz. Born Kriege her hatte .er noch dürres Duchenlaub und getrockneten Waldmeister in einer Schublade liegen. Diese mußten aushelfen, und damit ei eine stärkere und raschere Wirkung erzielte, holte er sich beim Schreiner noch trockene Sägespänne,
ausländischen Renten ist eine leichte Abwärtsbewegung zu verzeichnen. Interesselos lag auch der Markt der heimischen Renten bei weiteren Abschwächungen. Die Lage am Geldmarkt ist unverändert. Tägliches Geld 9 bis 12 Proz., Monatsgeld 11 bis 14 Proz. Privatdiskont 8 Proz. Ain internationalen Devisenmarkt Festigkeit des englischen Pfundes und weitere Abschwächung des französischen Frankens.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener S a t eriajt >es „Okfl'-’er Anzeiger*^ Frankfurt a. M, 25. Febr. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 21,25 bis 25,50, Roggen, inländ. 22 bis 25,25, Sommergerste für Drauzwecke 24 bis 31,50, Hafer, inländ. 17,50 bis 22,75, Mais (gelb) 22 bi3 22,50, Weizenmehl, inländ., Spezial 0 40,50 bis 44,25, Roggenmehl 35.50 bis 39, Weizenkleie 14 bis 14,25, Roggenkleie 14,25 bis 14,50. Tendenz: Unverändert.
Berliner Produktenbörse.
Derlin. 25. Febr. Ser Produktenmarlt war etwas schwächer und g.'schä tslos. Auch für Mehl bestand kein Interesse. Es notierten je 1000 Kg.: Weizen (märf.) 251 bis 258, Weizen (März) 275, Weizen (Mai) 239 bis 289.50, Tendenz ruhig. Roggen (man.) 247 -chis 252, Roggen (März) 261. Roggen (Mai) 279 bis 278.50. Tendenz matter. Gerste (märf.) 252 bis 265, Futtergerste 215 bis 238, Tendenz matter. Hafer (märf.) 186 bis 193. Hafer (Februar) 206, Hafer (Mai) 210 bis 209, Tendenz matter. Mais (loko Derlin) 223. Mais (Mai) 200.50. Tendenz ruhig. RapS 390 Tendenz ruhig. Für je 100 Kg.: Weizenmehl 34.75 bis 37.00, Tendenz matter. Roggenmehl 34.50 bis 36.75, Tendenz matter. Weizenkleie 14.90 bis 15.00, Tendenz ruhig. Roggenkleie 14.90 bis 15.00, Tendenz ruhig. Diktoria-
erbsen 27.00 bis 34.00, kleine Erbsen 21.00 bis 22.00, Futtererbsen 19.00 bis 21.00, Peluschken 18.00 bis 19.00, Ackerbohnen 19.50 bis 21.00. Wicken 19.50 bis 20,00, Lupinen (blau) 12.25 bis 13.75, Lupinen (gelb) 14.50 bis 16.00, Serradelle (neu) 14.25 bis 16.50, Rapskuchen 17.80 bis 18 00. Leinkuchen 23.60 bis 24.00. Trockenschnihel 9.30 bis 950, Torfmelasse 9.50, Kartosselslocken 19.90 bis 20.00.
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9.1
9,25
—
—
100.75
101
—
0,62
—
1,12
1.12
1 2
1,1
134
133.5
—
3,3
2, 5
2,3
2,3
4
4
—
4
2 90
>. 8 5
2,9
2.8
12,50
12,45
13 6
12,25
4,65
4,70
3 8
3,90
—
Berlin, 25 JVef-rnnt
V’r’**
'leuirt
Amerikanische Rote» . . .. .
4,1'2
21 03
4,192
21.19
roll i oll
Belgische Roten .......
Dänische Roten ........
71 63
75 01
roll
Englische Noten........
Französische Roten ......
Holländische Roten .....
19.97
20 07
toll
21 84
167 78
21 96
118 59
Sü
licnische Roten......
17 00
17 08
voll
Norwegische Noten......
D""sch'Oesterr . ä ioo Kronen
6v.64
li3 96
voll
6,91
5,93
voll
Rumänische Noten......
—
Schwedische Noten......
112 84
113 40
voll
Schmier Noten.......
SO 49
80 8'
59 6 >
toll
«panische Noten.......
59 30
12.405
roll
Tschechoslowakische Noten ..
12.465
roll
Ungansche Roten.......
6,76
6,79
voll


