Ausgabe 
25.11.1925
 
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' Mutter, außerdeo Seite, da sich L wlteten völlig uo. anlagen 6?: ellinzona jurüfu on des Qot'( n Dieroch/en-

Lebensmittel-Verdingung.

Am 3. Dezember 1925, 10 Llhr vor­mittags, werden die Küchenbedürfnisse deS 1. (Hess.) Batlns. 15. Znf.-RegtS. hin- sichtlich der Lieferung von Kolonialwaren und Gemüle für die Zeit vom 1. Januar 1926 bis 31. März 1926 in der Kaserne 1 Zimmer 171 verdungen. Die Lieferungs­bedingungen liegen vom 26.11.25 bis 2 12. 25 einfchl. in der Zeit von 912 Uhr vorm. und von 3-5 Uhr nachm. bet der Küchen- Verwaltung des Batins, zur Einsicht aus. 6ie können auch gegen eine Gebühr von 50 Pf. von der Küchenverwaltung bezogen werden. 111410

Angebote mit der Aufschrift: Angebote auf Lebensmittel für 1. Ian. bis 31. März 1926, sind bis zum 3. Dechr. 1925, vorm. 8 Uhr an die Küchenverwaltg. einzureichen. ßüdjenüerroaltg. i. (den.) MU iSJnf.-Begts.

Grünkorn qnnz und gemahlen Erbsen, Linsen Bohnen, Reis Brietz, Gerste foruie sämtliche Kolonialwaren Cafeloel, Kfibocl Marmeladen Konfitüren

I jT'» Xy, | in vielen Fällen behoben, da durch den iXV'vLjy V y Gebrauch desselben das Blut verbessert \ üy wird. Es zeigt sich oft schon nach kurzer

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versteigere ich imLöwen", Neuenweg dahier, zwangslveis>.- gegen Barzahlung:

1 Kassenschrank, 1 Schrtstschrank. drei Büfetts, 1 Äkrenschrank, 2 Bücher­schränke, 4 Schreibtische, 3 Schreib- niaschmen, 1 Klavier. 1 Stanoubr, 2 Kommoden, 1 Nähmaschine. 4 Sofas, 2 Bernkos. 1 Toilettenspiegel, 2 Diwan mit 2 Sesseln, 1 goldene Ocrrennvr, 1 grüneren Posten Damenbüie, zwei »rässer Jndunrielack. 4 ü-ässer Cfcr, 3 Nasser Atbine-Kreide u v. a.

Gorau^sichtlich bestimmt: 1 Karlosiel- roder meu), 1 Sekretär, 1 Toiletten­spiegel, 36 Faft-Bumpen.

Gestrige Temperaturen: Maximum 4,6, Mi- 1,2 Grad Celsius. Heutige Mvrgentempe-

Aus aller Wett,

Bestrafte Tanzwut.

3n Zweib rücken verurteilte das Jugend­gericht an einem Tage über 50 fchupflichtige Knaben und Mädchen wegen verbotenen Tanzmufikbefuches zu Geldstrafen von 3 bis 10 Mk. Einige wurden sogar schon zum zweiten Male bestraft. Das Gericht stellte fest, daß mangelnde Aufsicht der El­tern und Erzieher die Schuld an diesem Ver­haken unreifer Menschen tragen.

Grvtzfeuer.

Ein Großfeuer vernichtete tn Meh­ring an der Mosel in kurzer Zeit vierWohn- häuser und zwei Scheunen mit sämt­lichen Futtervorräten. 3n Morbach (Huns­rück) wurden durch ein Droßfeuer tn kurzer Zeit drei Häuser ein geäschert. Die Ursache deS Feuers ist in beiden Fällen unbekannt.

Barbarischer Raubüberfall.

Aach einer Dlättermeldung aus Witten an der Auhr wurde ein Agent auS Herbebe in der Aähe der Ruine Hardenstein von zwei maskierten Räubern besinnungslos geschlagen und bann deS Gelbes, daS er tagsüber kassiert hatte, beraubt. Die Ver­brecher banden ihn darauf mit den Füßen an einen Telegraphenmatt und legten seinen Kopf auf die Schienen der Ruhrtal­bahn. Glücklicherweise gelang eS dem Ge- 'iesselten, den Kopf etwas herumzubrehen, so bah ein vorbetfahrender Zug ihn nur im Gesicht verletzte. Er wurde bewuhtlos ins Krankenhaus gebracht.

»»Willi Willi erhält der Käufer deS ersten Kanarien- hghneS am Freitag, den 27. bei Eröffnung deS neuen Ladens Freitag und Samstag

der infolge btt um- und Zollrevi'M « r dälung W haad bereits c.l ing der Zugre^ nördli""» Posl<>- ^ereitszus-aU für den Sülerzug! den-us«ichMg g mltellen. 2ct auf H--lt g-M so mit volle -d-Zug in de' Führer des sein Leben. Se hwer zu seh"

tzrationsbeamlil und BiegS^

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Der frühere elsässische Reichstagsabgeordnete Abb6 Wetterlß ist in Rom, wo er Attache der frawfösischen Vertretung beim Vatikan war, gestorben.

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Eine öffentliche Stadtverord- _______sitzung findet am nächsten Freitag nach­mittag, 41/3 Ähr beginnend, im Stadthaus, Berg- strahe statt. Auf der Tagesordnung stehen u. a. folgende wichtige Vorlagen: Der Ausschlagssatz für die Sondersteuer vom bebauten Grundbesitz. Instandsetzung der Frankfurter Straße. Einbau einer Heizungsanlage in der Dezirksschule In der Westanlage. Erneuerung der HeizungSanlage in der Stadtknabenschule. Ausbau der Wllhelmstraße zwischen der Straße auf der Weiberde und dem Aulweg. Einführung des maschinellen Betriebs für die Strahenreinigung. Ausführung von Rot- standsarbeiten im Winter 1925/26. Aeuregelung der elektrischen Strompreise. Gewährung von Zu­schüssen zur Beschaffung von Winterbedars für

i t.nl- Drogerie, Schulßtr. / Viktoria-Drogerie, Marktstr. 5

Fürsorgeempfänger.

** Zeppelin-Eckener-Spende tn Gießen. Für die Zeppelin-Eckener-Spende ist in den höheren Schulen unserer Stadt eine Sammlung veranstaltet worden, die insgesamt 696,69 Mark erbrachte. Davon entfallen auf das Lyzeum und Studienanstalt 280 Mk., die Ober­realschule 180 Mk., das Gymnasium 138,35 Mk. das Realgymnasium 98,34 Mk. Eine Sammlung in den Volksschulen für den gleichen guten Zweck soll erst nach Reujahr abgeschlossen werden.

" Die Sammlungen für den Dau eines Krüppelheimes in Hessen. Vom Hessischen Fürsorgeverein für Krüppel wird unS geschrieben:Von falsch unterrichteter Seite wird verbreitet, daß die augenblicklich in den Schulen betriebene Sammlung für den Bau einer Krüppelheims einer Konfession zugute kommen solle. Wir halten es deshalb für notwendig, zu erklären, daß der Hessische Fürsorgeverein für Krüppel ein paritätisches Unternehmen ist. Das gesammelte Geld fließt dem Verein zu und wird von diesem zur Behandlung von Krüppeln aller Konfessionen oder zum Bau eines eigenen Hauses verwendet."

** Achtung SBillionäre! Die Billionen- scheine aus der Inflationszeit verfallen, wenn sie nicht bis zum 30. November 1925 bei den Reichs­banknebenstellen eingelöst werden. Nach diesem Ter­min ist ein Umtausch nur noch bei der Neichsbank In Berlin direkt möglich.

Eine Geflügel- und Drieftau- ben-Schau veranstaltet der Geflügel- und Vogelzuchtverein Gießen in Gemeinschaft mit dem Drieftaubenklub Gießen am 28. und 29. dS. MtS. auf der LiebigShöhe. Die Ausstellung wird mit

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Zu erfragen tn der Geschäftsstelle deS Gienener Anzeigers."9475

Familientragödie.

Zn Donaueschingen ermordete der Sohn deS Oberstleutnants a. D. Hennig seine Eltern und verletzte die 27 Jahre alte Sekre­tärin Hermann durch Kopfschuß tödlich. Hen­ning hatte das Dienstmädchen zum Einkauf von Zigaretten fortgeschickt. Dieses wurde jedoch durch die Schüsse im Hause aufmerksam und benach­richtigte die Polizei, die den Oberstleutnant und dessen Ehefrau tot auffanb. Zn dem unteren Wohnraum fand man die Sekretärin ebenfalls tot vor.

Gin Todesurteil.

DaS Schwurgericht in Göttingen verur­teilte den Maschinenmeister Schwerdtfeger, der den Fabrikdirektor Schoeller in Hahne- müßlen aus Rache für seine Entlassung erschossen hatte, zum Tode. Der Verur­teilte hatte sich nach der Tat bet einem Selbst­mordversuch blind geschossen.

jedem Shtnarienbabn ein Weibchen gratis, oder 10°/, Rabatt.

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Wolkengasse 17.

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Aus der Provinzialhauptstadt.

Gießen, den 25. Rovember 1925.

gum Totschlag in Erotzen-Linden erfahren wir noch folgendes: Der Getötete, Tage­löhner Heinrich Degen, war schon seit langen Jahren alkoholkrank und wurde deshalb im Bergan- genen Jahre vom Amtsgericht Gteßen entmün­digt. Es krankte ihn in besonderem Maße, daß er am letzten Wahltage als Entmündtgter nicht wählen durfte. Am Tage der Tat begab er sich noch deshalb abends zum Bürgermeister er war wieder in angetrunkenem Zustand und spektakelte dort, wurde jedoch beruhigt. Als er wieder nach Hause kam, wollte er wissen, wer den Entmün- digungsantrag gestellt habe. Er kam in grenzenlose Wut, drohte, er werde seine Frau und seine Schwie­germutter umbringen, und holte seine große, schwere Holzhaueraxt herbei, die ihm, als er sie zum Schlagen erhob, von seinem Sohn, der mittlerweile herbei­gerufen worden war, ab genommen wurde; hierbei waren dem Sohn zwei Brüder behilflich. Hierauf holte der Dater ein K ü ch e n rn e s s e r aus der Tasche und stürzte sich aus den Sohn. Dieser floh und nahm dabei begreiflicherweise die gefährliche Axt mit. In großer Eile folgte ihm der Vater mit dem Messer in der Hand. Auf der Ortsstraße an- gekommen, will der Sohn aus der Schar der Neu­gierigen, die sich mittlerweile angesammelt hatte, den Ruf gehört haben:Ach herje, alleweil hat er ihn." Hieraus drehte sich der junge Mann um und führte zwei Schläge nach dem Vater, von dem er befürchtet haben will, daß er ihn sonst mit dem Messer erstochen hätte. Der Sohn bleibt jedenfalls bis^um Abschluß der erforderlichen Voruntersuchung in Haft.

Wie wir weiter hören, gibt es Leute, die dem Bürgermeister einen Vorwurf daraus zu machen suchen, dah er dem Degen in seiner Wohnung nicht die Axt abgenommen hat. Es darf mit Sicherheit angenommen werden, daß in diesem Falle der im höchsten Maße aufgebrachte Degen, der ein vier- zigjähriger ftarfer Mensck war, vor dem [eine Familie in ständiger Angst lebte, unter seinen Angehörigen ein Blutbad angertchtet hätte, zumal er noch über das Messer und eine ganze Reihe anderer leicht erreichbarer Werkzeuge verfügte, die in seiner Hand zu sehr gefährlichen Waffen hätten werden können und gewiß auch geworden wären.

Das Mitleid wendet sich in der Gemeinde dem sonst braven Sohne und seiner Mutter zu, von deren noch am Leben befindlichen zwölf Kindern erst wenige in erwerbsfähigem Alter stehen, während der Vater kaum und nur selten etwas zum Unterhalt der Familie beigetragen hatte.

Bornotizen.

Lageskalender für Mittwoch. Stadttheater: 7i/r -Uhr<Sin Spiel von Lod und Liebe" (Ende gegen 9'/, Llhr). Akademischer Ausschuß für Leibesübungen: 6(4 Tlhr, Turnhalle des Realgymnasiums, Vorführung von Ziu-Zitsu Raturheil-Verein: 8 Tlhr, Großer Hörsaal der Tlniversität, Frauerwortrag. Lichtspielhaus, Bahnhofstraße:Prater" undDer ZirkuSkönig".

Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Zur Uraufführung am kommenden Freitag sei bemerkt, daß der TitelDer Teufel durch Beelzebub" die Handlung des Stückes in wenig Worten anbeutet; es gilt den Teufel der Langeweile in der Ehe durch den Beelzebub der Eifersucht austreiben. Dies Thema wird an vier ver- schiedenartigen Ehepaaren in der lustigsten Weise variiert. In Hauptrollen sind beschäftigt die Damen Andrs, Ohke, Jüngling und Krahmer sowie die Herren Geffers, Hanke, Volck und Basis. Die Einrichtung der Neuheit und die Spiel- leitung liegt in den Händen von Intendant Stein- g o e 11 e r.

Dom Konzertverein wird uns ge­schrieben: Das Sinfoniekonzert der Meininger Staatskapelle bringt außer der Eroica zwei hier noch nicht gehörte Orchesterwerke: die Suite in V-Dur von Joy. Seb. Bach und Max Re­ne r s Mozartvariationen op. 132. Die Orchester­suiten von Bach (von welchen wir vor einigen Jah­ren diejenige in rl-Moll mit obligater Flöte unter Professor Traut mann hörten) gehören, seitdem Mendelssohn sie 1838 sozusagen in den Kon­zertsaal eingeführt hat, zum ständigen Repertoir der Orchesterkonzerte. Max Regers Variationen über das bekannte /c-Dur-Themn der Iugendklaoierfonate (mit dem türkischen Marsch) bilden mit der Vater­ländischen Ouvertüre op. 142 den Abschluß seiner Orchesterwerke. Wie sehr gerade in der letzten Zelt seines Schaffens Reger immer wieder auf das Vor­bild Mozarts zurückkam, geht daraus hervor, daß er die Absicht hatte, ein Violinkonzert im Mozart- schen Stil zu schreiben. Gerade in den Mozartoaria- tionen, die 1913 entstanden sind, nachdem Reger von

einer schweren Krankheit glücklich genesen war, ehen wir daher eine erstaunliche Klarheit in dem Huf bau der Variationenform, fei es, daß er das Thema mit feinen Figuren umspielt, es in der Umkehrung bringt, fei es, daß er eine Gegenmelodie bringt, auf welcher er wieder neue Variationen aufbaut, stets bleibt er aber dem ursprünglichen Thema treu. Das herrliche Werk schließt mit einer grandiosen Doppelfuge ab, deren letzte Takte, sozu- agen als Huldigung für den göttlichen Genius Mo- zart, das Originalthema noch einmal erklingen lassen. Das Werk ist 1915 zuerst, bann alljährlich aufgeführt in den großen Musikzentren, aber stets mit heller Begeisterung ausgenommen worden, dank der geradezu berauschenden Klangfarbe des Or- chesters. Mit diesem Werk hat sich Reger ein Denk- mal gesetzt, daß für alle Zeiten unvergänglich ist.

Vom Naturheiloerein wird uns ge­trieben: Frau Anna Martens (Aerztin in der Schweiz) wird heute, Mittwoch, abend im großen Hörfaal einen Vortrag halten, der ein Gang durch das Frauenleben ist. All das, was an Freude und Leid, Liebe und Schmerz körperlich und seelisch der Frau im Leben begegnet, bespricht die Rednerin. Die Frauen unserer Stadt sollten sich diesen Vor­trag nicht entgehen lassen. Besonders Mütter mit ihren erwachsenen Töchtern sollten erscheinen.

Ein Künstlerabend findet morgen, Don­nerstag, im Eafs Astoria statt. Man beachte die heutige Anzeige.

2. rtierbo rnussagc.

Meist bedeckt, zunächst noch westlicbe Winde, etwas milder, nachts Frostgefahr, RieoerschlagS- neigung.

Das nordosteuropaische Tief hat ganz un­verhofft einen starken Randwirbel mit einem neuen Kern über Jütland ausgebildet, der be­reits gestern eine merkliche Milderung der Tem­peraturen auf dem Kontinent bewirkte. Die damit verbundene Westströmung brachte in Mittel- und Rorddeutfch'and neue Regenfälle. Auch nach dem zu erwartenden Abzug des Fallgebietes in süd­östlicher Richtung werden bei mehr nördlichen Winden die Riederschläge zunächst noch fort­bauern.

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Ein abgängiger gutgenährter Zucht­eber und ein Ziegenbock sollen auf dem Wege des schriftlichen Angebots verkauft werden.

Angebote sind bis zum 28. d. MtS., nachmittags 6 Llhr, verschlosien bei der unterzeichneten Stelle einzureichen. Zuschlagsfrist drei Tage.

Leihgestern, den 24. Rov. 1925.

Bürgermeisterei- 11146 l)

reeeletionören Akt der Opposition, um so nufcr, al» der Streit um die (Staatsform wieder zutage getreten ist. Pangalos hat die zu­rückgetretenen republikanischen Minister b u r ch monarchistische erseht unb bie monarchi- schen Emigranten zurückgerufen. Er hat ferner er­klärt, er könne ben Unterschied zwischen Republik unb Monarchie nur als theoretisch bezeichnen. Man hält es deshalb nicht für ausgeschlossen, daß die Gegensätze mit den Waffen zum Austrag kommen. ___

Kleine politischeNachrichten.

Die Mittlere PreisprüfungSstelle Berlin soll in eine La nde S p reis p rüf ung S st el le für aans Preußen umgetoartMt Werdern Die

' Preisprüfungsstellen in der Provinz sollen zum größten Teil weiter bestehen bleiben und Direk­tiven sowie Material für ihre preisregulierende Tätigkeit von der Landespreisprüfungsstelle er­halten. Dieser sollen wesentlich stärkere Macht­mittel zur Verfügung gestellt werden alS der bis­herigen Mittleren Preisprüfungsstelle.

Die Zentrumsfraktion gibt zur Regne- rungsbildungin Baden eine Erklärung ab, in der sie ihr Bedauern ausdrückt, dah es ihr trotz ehrlichsten Bestrebens nicht gelungen sei. die große Koalition, und als diese un­möglich wurde, die alte Weimarer Koali­tion durchzuführen. Zen trum und Sozial- d e m o k r a t i e schlügen jetzt gemeinsam die kom­mende Regierung vor.

Die Königin der Riederlande hat den frei- finnig-demotratischen Abg. Marchant mit der Kabinettsbildung betraut.

untergraben das Familienglück; es ist aber wohl möglich, sie gesmid zu erhalten oder weitere Störungen zu vermeiden. Trinken Sie statt reinen Bohnenkaffees Quieta, er ist seit fast 20 Jahren beliebt. Ca. 300000 An­erkennungen von Aerzten, Haus­frauen und Behörden.

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über 500 Herrn beschickt, die teilweise auf den letzteren größeren Schauen wie Hannover und Frankfurt a. M. höchste Auszeichnung erhielten: ein Teil der Brieftauben hat die Strecke Fürth. Ingolstadt, Pasiau, 6t. Polten b Wien. 600 Kilometer geflogen. Mit der AuSstesiung ist ein PrciSschiehen und eine DerkaufSabteilung ver­bunden, wo sich Gelegenheit zur Erwerbung preiswerter Tiere bietet. Der Besuch der Schau ist Im Interesse der Förderung der Rassege­flügelzucht und deS Dc-ieftaubeusports nur zu empfehlen. Man beachte die heutige Anzeige.

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für die Samstagsnummer können nur bis Freitag vormittags verbindlich angenommen werden. Zwecks wirksamer Satzausstatlung erfolgen Bestellungen zweckmäßig bereits im Lause des Donnerstags

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* D i e Salzgewinnung in Hessen. 1924 waren zwei Salzwerk (Wimpfen, Bad-Rau- heim) in Hessen Im Betrieb. Sie stellten 100 639 Doppelzentner Siedsalz her, wovon zu Heil­zwecken 144 578 Liter Sole mit einem Chlor­natriumgehalt von 366 Doppelzentner steuerfrei abgelassen wurden. Versteuert wurden 104 367 Doppelzentner Siedesalz mit einem Steuerbetrag von 73 912 Mark.

** DerObst-undGartenbauverein hielt am Freitag eine gut besuchte Mitglieder­versammlung im Ldwtsch. Institut ab. Gartenbau­inspektor Germer von der Landwirtschaftskam­mer in Darmstadt hielt einen Vortrag über .Obst­bau im HauSgarten". Den ersten Teil seiner Ausführungen widmete der Redner der Gesamt­anlage des Hausgartens in Obst, Gemüse und Blumen nach Größe und Beschaffenheit des Ge­ländes, um sich dann dem Obstbau und seiner Pflege zuzuwenden. In der Regel wird der HauSgartenbefiher sich mit Zwergformen begnü- aen müssen. Unter diesen scheiden vielfach die im Schnitt schwerer zu behandelnden Formen aus, und es bleiben Busch-Pyramide und Spalier für die weniger kunstgeübte, aber willige Hand deS Besitzers übrig. Eine bevorzugte Stellung sollte die Spindelpyramide im Hausgarten ein- nehmen. An der Hand einer größeren Zahl von Lichtbildern wurde den Zuhörern die Anord­nung der Obstpflanzung in einer Reihe von Kleingärten veranschaulicht. Es waren dies größ­tenteils photographisch« Aufnahmen bestehender Anlagen, um Wohnhäuser gruppiert, die in ihrer gefälligen Einrichtung die Bewunderung der Ver­sammlung sanden. Eine angeregte Besprechung sorgt« für lebhaften Gedankenaustausch der An­wesenden.

Rundfunk-Programm

de- Kranksurter EenderS.

(Aus der .Radio-Umschau-.)

Donnerstag, 26. November:

330 bis 4 Uhr: Die Stunde der Jugend. 4.30 bis 6 Uhr: Nachmittagskonzert des Hausorchesters: Neue Schlager. 6 bis 6.30 Uhr: Die Lesestunbe. 6.30 bis 7 Uhr:Kultursilm", Vortrag von Askenafy. 7.30 bis 8 Uhr: Stenographischer Fortbildungs- kurfus für alle Systeme (Diktat von 80 Silben auf­wärts). 8.30 bis 9.30 Uhr: Uebertragung von Kassel: 1. Veranstaltung aus bem ZyklusUeberblick über bie Kammermusik vom Beginn des 18. Jahrhunderts bis zur Gegenwart". 9.30 bis 11 Uhr: Konzert des Sübdeutfchen Dokal-Quartetts.

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