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zuheben. Künftig wird die Ve 54 (statt 60) Mitgliedern beftehei den Beiträge für dnsAömisch- Zenrra lmus c u m in Mainz

vorstehenden Bürgermei st erwähl ©teL lung genommen wurde. Noch einem Dortrac von Studienrat S e y b o l d. der betonte das

oereungung hat öie Stadt einen neuen Gelände, zuschnitt von etwa 5 Morgen zwecks Erweiterung des Friedhofes erhalten, der jetzt herzurichten und anzulegen ist. Der vorn Stadtbauamt darüber angelegte Plan wurde genehmigt, die Lieferung

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geht das Schwabenbergrennen her besten Fahrer vor sich. Radsport.

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Die Oesterreichische Zehnlampf- schäft holte sich in diesem 3ahr der .... Wessely.

Mannschaft von Holland, am 6. Dezember ver­mutlich in Berlin auf die Repräsentativen von Nortoegen.

Die DereinigtenStaaten und Sk a n- D i na tr i c n vlanen hie Austragung eines 2 ä n - derkampfes in her Leichtathle t i k, der in Stockholm stattfinden soll.

23 OOO Mk. verlangt, wovon vertragsgemäß der Ortsgewerbeverein die eine und die Stadt die andere Halste zu tragen hat. Es wurde bemängelt, dah die Krehiterweiterung erst beantragt werde, nachdem schon die Arbeiten ausgeführt seien. Weiter wurde für den UmbauDeutsches Hau s" eine Nachbewilligung von 90 OOO Mk. verlangt. Verschiedene Redner bemängelten hier die Höhe, der Kosten. Nach eingehender Ans­prache wurde für Sie Gewerbeschule ein weiterer Kredit von 14 OOO Mk. und fürDeutsches Haus" ein Kredit von 90 OOO Mk. nach den Anträgen der Finanzkommission genehmigt. Erweite­rung des Friedhofes: Durch die Feld- bereinigung hat die Stadt einen

wurde für den Erweiterungsbau Gewerbeschule ein weiterer Kredit

sonders prächtig entwickelte Aepfel und Birnen in den besten Tafel- und Haushaltssorten der beiden obstreichen Gemarkungen zeigen werden, welche von dem Züchterfleiß und dessen Fort­schritt Zeugnis ablegen sollen. Auch in der häus­lichen Obstverwertung wird Mustergültiges zu sehen sein. Dabei ist Gelegenheit geboten, größere oder kleinere Obsteinkäuse für den Haushalt zu besorgen. Der Bes'ch dieser Ausstellung wird sich für jeden Obftfreur.d lohnen. Die Einrichtung der Ausstellung mit i^ren 18 Ausgaben liegt in den bewährten Händen des Obstbauinspektors Wiesner vom Landwirtschaftslammerausschuß Gießen.

Ulfa, 24. Sept. Die letzte Phase der Feldberei n igu ng, die Zuteilung des Geländes, ist stets die kritische, weil sie die Faust ballt und Kampfstimmung aufkeimen läßt. Wir haben sie soeben durchzukosten. Jeder ist mit dem Zugeteilten unzufrieden. Mit den Jahren, wenn wieder der Hang - dem neuen eignen Besitz seinen Wert erhöht, wird der Mißmut schwinden und man wird dem großen CIS er E mehr Gerechtig­keit widerfahren lassen. Auch die durch die Feld- Bereinigung neu angelegten Wege, die vielfach lockere Ackerkrume unter sich haben, sind eben in dieser Regenperiode ein Quell ständiger Aerger- nis. Die Rässe hat sie grundlos gemacht, so daß es manchem Fuhrmann schwer fällt, beladene Wag: i nach Hause zu bringen.

KrsiS ALsseld.

die Mittelstandsvereinigung feine Kampf- organifation sei, sondern daß sie den Ausgleich der Interessen erstrebe, wurde zur Aufstellung des Kandidaten her Mittel- stanhövereinigung für hie Bürgermeisterwahl ge­schritten. Die Mehrheit der Stimmen fiel auf das Mitglied 6 e i f a r t, der somit als Kan­didat der Mittelstandsvereinigung auftritt. 3n einem Bortrage entwickelte er den Anwesenden sein kommunalpolitisches Programm.

Kreis Brivingen.

nd. Nidda, 23. Sept. Gestern wurde hier der Abbruch der alten Turnhalle be­endet und dabei die Urkunde über deren Grundsteinlegung in einer Flasche ge­funden. Der Dau hat 43 Jahre gestanden, und gar mancher Turner hat darin seinen Mut und Willen gestärkt, aber auch Körper und Gesund­heit gekräftigt. Nun wird neben der Abbruchs­stelle bald ein neues Heim des hiesigen Turn­vereins erstehen, prächtiger, zweckmäßiger und größer, als die alte Turnhalle war. Der Neubau wird 30 Meter Länge und 15 Meter Breite im Lichten messen. Die Arbeiten für den Rohbau find bereits vergeben und werden in Kürze in Angriff genommen, so daß bald die feierliche Grundsteinlegung erfolgen kann. Die Einweihung der neuen Turnhalle soll gelegentlich des Gau- turnfestes, das im nächsten Jahre hier abgehalten wird, erkolgen. Die regelmäßigen Turnstunden hält der Verein nun in Krafts Saalbau ab.

Aus dem Niddatal, 24. Sept. Unter der Einwirkung überaus starken Angebots an Schüttelobst sind die plötzlich hochge- schnellten Preise für Aevfel rasch zurück- gegangen. Während gestern noch 12 Mk. für das Malter gezahlt wurden, bietet man heute nur 11 und 10 Mk. und stellt weiteres Sinken der Preise in Aussicht. Die Obstversteigerungen der Gemeinden und Kreise erzielen Preise, die vielfach über den Marktpreisen Hegen. 3n den meisten Fällen könnten die Steigerer für Den Kaufpreis die gleiche Menge Obst vom Obst­züchter ins Haus geliefert erhalten. Da durch das anhaltende Regenwetter die Arbeit an der Grummeternte und auf dem Kartoffelacker ein­gestellt werben mußte, ist man allgemein zum Abernten der Apfelbäume übergegangen. Der Ertrag ist reichlich. Manche Lanndwirte können weit über 100 Zentner Äepfel absetzen.

Kreis Schotten.

hxn Wettkämpfen Vvrausgegangenen Begrüßungs­abend hatte der Lahn-Dünsberg-Gau, her wie der 4Fäu Wetterau dem Südwestdeutschen

Heidelberg eine Bergprüfung auf dem Dielsberg sieht. 3n Ungarn

große Länderstrahensahrt über 100 Kilometer, zu der sich neben dem neuen Weltmeister Hove- naers (Belgien) die besten Amateure von Italien, Frankreich, her Schweiz, Oesterreich unb aus Deutschland dem Starter stellen. Die deutsche Dertretung liegt in den Händen von Anton Reitberger und R ö s e n.

Bahnrennen finden statt in: Magdeburg, Chemnitz, Nürnberg, Düsseldorf-Oberkassel, Er­furt, Berlin (Olympia-Bahn) und im Frank­furter Stadion. In Nürnberg tritt der Welt­meister Moeskops (Holland) gegen Bailey (Eng­land), Messori (Italien), Gottfried unb Rütt (Deutschland) an. Straßenfernfahrten sind: Rund um die Havelberge (100 Kilometer), Rund um den bergischen Dom (130 Kilometer), her Große Industrie-, Handels» und Gewerbepreis von Ro- wawes und das Dresdner Presserennen über 150 Kilometer, das von einem Iugendrennen über 49,7 Kilometer begleitet wird.

Vom Turngau Wetterau.

Reichelsheim in der Wetterau, 24. Sept. Der Turngau Wetterau veran­staltete hier die Austragung seiner volkstüm­lichen Meisterschaften, wobei in allen volkstümlichen Uebungsarten recht Erfreuliches geboten wurde. Die Leistungen verdienen um so mehr Anerkennung, als es sich ausschließlich um. oberhessische Landvereine handelt, die an den Wettkämpfen teilnahmen. Zu dem

Der H o ck e y spvrr tmet e.ne gu.c Beteili­gung aufweisendes Turnier in Dresden, im G o l f sieht Leipzig Herbstspiele Berlin und München Knops- bz ZäUspie>

M Alsfeld, 24. Sept. Stadtvor - ft andssitz u n g. Erster Punkt der umfang­reichen Tagesordnung war die Vergebung der Cha us sie rungsar beiten für Ö i 6 Wegeher st ellung in her Siedlung Ramb a ch. Diese Arbeiten wurden dem Unter­nehmer IustuS Merle als dem Wenigstnehmen­den zu seinem Angebot von 1800 Mk. übertragen. Bert r ä g e über Rundfunk anlagen: Soweit Radioanlagen die städtischen Stromleitun­gen oder die Straßen freuten, sind besondere Verträge mit den einzelnen Antragstellern ab­geschlossen worden, zur Sicherung her Stadt gegen irgendwelche Beschädigungen. Die vorge­legten Verträge wurden genehmigt, die jährliche Anerkennungsgebühr auf eine Mark festgesetzt. Die Lieferung von Kanalartikeln für weitere Hausanschlüsse wurde her Firma Otto Leidner dahier als Wenigstnehmendem zu ihrem Angebot von 1468 Mk. zugeschlagen. Ausnahme von weiteren Kapitalien: Hierüber entstand eine lebhafte Debatte.

h a r b an Darren und Pferd, sowie in rythmischen Anmuts- und Freiübungen zeigten, muß in jeder Hinsicht als mustergültig bezeichnet werden. Der Zweck der Deranstaltung, dem Frauenturnen auch in unserem Gau neue Anhänger zu gewinnen, darf als erreicht betrachtet werden.

Bleichenbach, 24. Sept. Bei den leichtathletischen Meisterschaften, die der T u r n g a u Wetterau (Südwestdeut- lcher Turnerbunö) in Reichelsheim i. b. W. bei sehr guter Beleiligung austrug, errang der h i e- sige Turnverein die Meisterschaft im Tauziehen. Außerdem sicherte sich Wilhelm Naumann vom hiesigen Verein die Gaumei­sterschaften in Kugelstoßen mit 8,58 Meter, sowie in Steinstvhen mit 6 Meter. Im Diskurswersen tarn W. Naumann mit 23,70 Meter an die dritte Stelle. Vom Turnverein G l a u b e r g konnte Karl Klöppel im Kugelstoßen den dritten Platz betegen mit 8,40 Meter, ebenso im Steinstvhen mit 5,55 Meter, während Klöppel im Diskuswurf Gaumeister mit 23,90 Meter wurde

Der englische Hauptmann Duff hat einen neuen 24-Stun den-Weltrekord mit 3670,329 Km. auf der Rennbahn zu Monthlery ausgestellt.

Der schwedische Fußballklub,,Oer- g r y t e" beabsichtigt eine Fußballreise durch Deutschland, in deren Verlauf er auch in B er- lin spielen will. Der F.C.Oergryte" liegt bereits mtt deutschen Vereinen zum Zwecke von Spielabschlüssen in Unterhandlungen.

In Frankreich hat am 22. September ein Flugwettbewerb begonnen, der bis zum 4. Oktober dauert. Er führt in her Art eines Runds lugs von Paris über Lyon Nimes Toulouse Tours Bordeaux Poitiers 2L ; Tours Douai zurück nach Paris . 2130 Km. An Preisen sind rund 200 000 Fr. ausgesetzt.

Vom Rasensport.

Aenderrmgen im Westdeutschen Spielverband.

In Düsseldorf hat der Ausschuß des Westdeut­schen Spieloerbandes auf einer Sitzung einige Be­schlüsse gefaßt, die besonders in verwaltungstech­nischer Hinsicht im Westdeutschen Spielverband einiae Aenderungen Hervorrufen. Die Zahl der Gaue (wvhlgemerkt gilt jetzt diese Bezeichnung für die früheren Bezirke, dagegen für die 7 größeren Or­ganisationsgebiete, früher Gaue, jetzt die Bezeich- nung Bezirk) ist um 16 auf 41 vermindert worden durch Zusammenlegung kleinerer Gaue. Grund dieser Maßnahme ist in erster Linie der finanzielle Miß­stand im W. S. 23., der in jeder Hinsicht zu größter Sparsamkeit zwingt. Die Gau-Sonderausschüsse der Schiedsrichter werden aufgelöst, ihre Tätigkeit übernimmt ein Mitglied des Gauausschusses. In den 7 Bezirken gibt es außer den Bezirksvorständen nur noch allgemeinere Sportausschüsse, denen je ein Vertreter der Leichtathleten, der Fuß- und der Handballer, sowie der Schiedsrichter angehören, lieber eine Verringerung der Bezirke, etwa durch Zusammenlegung der Bezirke Südwestfalen und Bergische Mark einerseits, der Niederrhein- und des Ruhrbezirks andererseits, wird auf der Jubiläums­tagung des D. F. B. in Leipzig verhandelt wer­den. Außerdem wurde eine Erhöhung der Pro- testgebühren beschlossen.

Für den Handballsport sind innerhalb der Gaue Sonderausschüsse gebildet worden, auf die Vertreter der Handballer im Sportausschuß wurde schon hin- gewiesen. Schließlich glaubt man auch darin sparen zu können, daß eine Beschränkung in den Tagungen vorgenommen wird, so daß im Bezirk und Gau nur noch je eine jährliche Versammlung

bcr erforderlichen Pslaitzen wurde her (Saiten- firma Gebrüber Siesmaycrin Frankfurt a.M zu ihrem Angebot von 2334 Mk. übertragen. Erhöhung der Sonder st euer vom be­bauten Grundbesitz und des Wasser- gelbes: Wie her Vorsitzende hierzu näher ausführte, sind durch das hessische Finanzgcsetz vom 20. Juli 1925 die Anteile der Gemeinden an der Einkommen- und Körperschaftssteuer vom hessischen Staat um 5 Proz. gekürzt worden, in­dem der Staat den Anteil her Gemeinden von 40 auf 35 Proz. trotz heftigsten Widerspruchs aller Kommunen herabaeseht hat. Dies allein bedeutet für die Stadt schv t einen Ausfall von 4000 Mk.: dazu kommt, oaß auch die Eingänge aus der Umsatzsteuer geringer sind als im Rj. 1924. Verschiedene, bei Aufstellung des Vor­anschlages in dieser Höhe nicht vorgesehene Kapitalaufnahmen bedingen etwa 11 000 Mk. mehr an Zinsen als vorgesehen. Für diese Mehraus­gaben und den entstehenden Einnahmeausfall müsse Deckung gesucht werden, und zwar nach dem Vorschläge der Finanzkommission durch Er­höhung der (5 on her ft euer vom bebauten Grund­besitz und durch Erhöhung des Wassergeldes. Es wurde demgemäß einstimmig beschlossen, die Sonbersteuer von 30 auf 40 Pf. für 100 ML Steuerwerk vom 4. Ziellab für bas Rj. "7925 zu erhöhen unb ferner das Wassergeld für daS 2. Ziel um die Hälfte zu erhöhen. Hieraus er­wächst, wie der Vorsitzende bemerkte, eine Mehr­einnahme von etwa 10 000 ML, so bah immer noch ein Fehlbetrag bleibt. Das Gesuch des H. P. D u ch a r d k um Verlegung der Bau­fluchtlinie vor seinem Hause Ecke der Rom­roder und Schillerstrahe wurde genehmigt. Veranstaltung eines Flugtages: Von dem Verein der Hessenflieger für Luftfahrt in Darmstadt ist der Stadt das Angebot gemacht worden, in Alsfeld einen Flugtag zu veran­stalten, unb zwar auf bcr Grundlage, daß bet Verein das finanzielle Risiko für die Veran­staltung selbst übernimmt, wohingegen die Stadt die Stellung und Herrichtung, sowie die Ab­sperrung des Fluggeländes zu besorgen hat. Es wurde beschlossen, auf dieser Grundlage dem Vor­schläge zuzustimmen. Der Flugtag soll noch an einem der nächsten Sonntage stattfinden, es ist die sog. Gauchswiese dafür in Aussicht ge­nommen. Ein Gesuch des Kaufmanns Ru­dolf Malkmus in Frankfurt a. M. um re ft# lose Aufwertung einer Kaufgeld- forberung gegen die Stadt aus Geländever­kauf am Steinbruch am Mönchenberg vom 1. April 1920 wurde in der beantragten Form abgelehnt. Es handelt sich um 15 000 Mk. aus dem Jahre 1920. Unter Mitteilungen gab am Schlüsse der Sitzung der Vorsitzende ein Schreiben des Landesvermessungsamtes Darmstadt bekannt über die in der letzten Sitzung behandelte An­gelegenheit der Kosten der Katasterver- m c f u n g i n der Stadt, worin eine Richtig­stellung dahin erfolgt, daß eine weitere Nach­forderung als die jetzt verlangten 19 811,49 Mark nicht mehr erfolgen werde. An die öffentliche Sitzung schloß sich eine nichtöffentliche an.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach, 23. Sept. Der S t a d t o o r- st a n d beschäftigte sich in seiner heutigen Sitzung zunächst mit der Strompreisermäßigung für btc Reichsbahn. Nach den Ausführungen des Bürgermeisters und dessen Verhandlungen mit der Reichsbahn ist diese bereit, den auf der Strecke Fulda Bad Salzschlirf bereits verkehren­den Triebwagen bis Lauterbach durchzu­führen, wenn die Stadt der Eisenbahn für diese Maßnahme eine entsprechende Strompreis» ermäßigung gewährt. Bach eingehender Be­ratung wurde beschlossen, der Reichsbahn die ge­forderte Ermäßigung von 25 Proz. einzuräu - men, jedoch unter der ausdrücklichen Bedingung, daß die Triebwagenfahrt bis Lauter­bach eingerichtet wird. Die Weiterleitung des Trieb­wagens ist für Läuterbach insofern von besonderer Wichtigkeit, als der in Frankfurt a. M. gegen 6:| Uhr nachm. abgehende Eilzua und der SB""(in gegen 3 Uhr nachm. verlassende O-Zug um 9 bzw." 9f Uhr abends in Fulda Anschluß an den Triebwagen erhalten und somit Reisende bequem noch unsere Stadt erreichen können, was seither nicht her Fall war. Anschließend wird beschlossen, als An- erkennungsgevühr für auf städtischem Eigentum er­richtete Benzin pump- und dergleichen Anlagen jährlich 50 RM. zu erheben. In An­betracht der Hebung und Belebung des Verkehrs soll eine höhere Summe nicht in Ansatz gebracht werden. Wie im vergangenen Jahre, so soll auch demnächst wieder an Kl e i n- und Sozialrent­ner als außerordentliche Beihilfe Win terbranö zur Verteilung gelangen, und zwar auf den Rentenempfänger ca. 8 Zentner Briketts. Bezüglich der A u f w e r t u n g s f r a g e beschloß der Stadtoorstand, in dieser Angelegenheit nicht früher etwas zu unternehmen, als bis die immer noch rückständigen Ausführungsbestimmungen von Reich und Land vorliegen. Am Schluß der Sit­zung wurde die für eine evtl, zustande kommende Autolinie Unlerwegfurth Schlitz- Lauterbach geforderte Garantiesumme ab gelehnt, da man allgemein der Ansicht war, daß diese Linie nie rentieren könne, zumal zwischen Schlitz und Lauterbach nur die Gemeinde Willofs in Frage kommt. Außerdem dürfte die Weiterleitung dieser Linie von Schlitz nach Unterwegfurth auf Schwierigkeiten stoßen, da sie der Bahn entlang laufen müßte. Weiter tpar für die Ablehnung aus­schlaggebend, daß die Zugoerbindungen zwischen Schlitz und Lauterbach als gut geregelt anzusehen sind.

!*! Schlitz, 24. Sept. Am 15. Oktober wirb die neue A u t o p o fl l i n i e, bie von Schlitz nach Hünfelb führt, hem Verkehr übergeben. Eine Autogarage zum Unterstellen her Wa­gen wirb zur Zeit hier errichtet.

Starkenburg ituD Rheinhessen.

' Darmstab t, 24. Sept. Die Stabtver- orbnetenoersammlung stimmte einem Antrag her Verwaltung zu, eine Ortssatzung neten auf- aus ttnir- germani sche unb für ben

Aus der Provinz.

Landkreis Gießen.

sk. Reiskirchen, 24. Sept. In unserem Dorfe herrschte in biefem Jahr eine recht rege Bautätigkeit. Es wurden 6 Wohnhäuser fertiggestellt, davon 5 mit je 2 Wohnungen, so daß int ganzen 11 neue Wohnungen beziehbar sind. In eine ber neuen Wohnungen wirb ein Arzt einziehen. Damit wirb ber Einwohner­schaft bie Annehmlichkeit zuteil, in Kürze den Arzt im Dors zu hahen. Bis jetzt ist ein Haus in den Rohbau gestellt, weitere Neubauten sind geplant, so baß im nächsten Jahr wiederum mehrere neue Wohnungen bezogen werben kön­nen. Unter diesen Umständen ist zu hoffen, baß bie Wohnungsnot in unterem Dorf bald behoben ist. Gestern sand die Vor sie i g e r u n g d e s Gemeinbeobstes statt. Die Zwetschenernte war gering, Aepfel und Dirnen ergaben eine mittlere Ernte. Die Preise für gutes Obst waren im allgemeinen hoch.

!! Göbelnrod, 24. Sept. Die seit Jahren hier betriebene Bauxitgrube steht zur Zeit still, bie Arbeiter sind entlassen. Auf dem für diesen Betrieb in Anspruch genommenen Gelände soll, dem Vernehmen nach, für die benachbarten Bauxitwerke eine Bauxit-Sammel stelle eingerichtet werden, die Sen Versand von größeren Mengen zu übernehmen hätte. Man denkt dabei auch an eine Verfrachtung nach Amerika. Bei ber diesjährigen ® r u m me tgrasver steige- rung in unserer Gemarkung wurde ein Durch­schnittspreis von 8 Mark je Morgen erzielt.

! G r ü n b c r g , 24. Sept. Dieser Tage wur­den in einer Besprechung zwischen staatlichen Bauamtsbeamten unb hiesigen berufenen Per­sönlichkeiten bie Pläne für bie Landwirt­schaftliche Winterschule, bie nun auch in unserer Stabt ein eigenes Heim bekommen soll, eingehend geprüft. Hinsichttich der Raumdisposi- tionen wurden mancherlei Wünsche vorgebracht, die wohl erfüllt werden können, wenn von den dem Bauplatz benachbarten Gärten ein Gelände- ftreifen hinzugekauft wirb. Die Gesamttosten des Baues werben sich auf ungefähr 75 000 Mk. be­laufen,, davon entfallen auf den Rohba-.i, der wahrscheinlich noch in diesem Jahre angefangen wirb, etwa 42 OOO Ml., wovon die Stabt un­gefähr 15 500 Mk. tragen mühte: außerdem muß die Stadt noch Baumaterialien liefern. Zur Deckung bcr Gesamtkosten kamen noch die vom Krcisausschuß Gießen leihweise in Aussicht ge­stellten 20 000 Mk. in Betracht. - In ber jüngsten Gemeinderatssitzung wurde ein Vertrag genehmigt, durch den der Tausch mit ber Schröde rschen Scheune perfekt wird. Da bas Kreisamt ein Neuauslegen der Wählerliste zur Bürgermeisternachwahl nicht für erforderlich hält wurde beschlossen, die B ü r g e r m e i ff e r= to a i) ( auf Son n ta g, 27. September, an- zuberauiyen. Die Mittelstandsver- einiaung hielt gestern abend imRappen" eine Hauptversammlung ab, in der vorstehenden Bürnerme

Im Schwimmsport ye.jt nur c"n Verbands- offenes £c3 Iungdechwland Darmüadl, in aller Stille vor sich. - Weiter treffen sich in Chem­nitz die Sachsen zu eibem ersten W lfserball- Winterturnien. In B rüffel gebt b:r Si'wimm- länderlampf FrankretchBelgien vonstatten.

Wassersport.

Was noch an Regatten ausgeschr eben ist, hat vollkommen lokale Bedeutung, io die dritte Herbstregatta des R. D. Bochum, die der Han­noverschen Rudervereine, untennischt mit Schüler­rennen. Die Kanufahrer veranstalten in Regensburg die 2. Struhelsayrt zusammen mit her 1. Bayerischen Donau-Faltboot-Meisterschaft. Auch bie regier bauen langsam ab. Hier unb da noch Herbstwettfahrten, auf dem Starnberger See, die des Bayerischen QJ- C-, auf Der Alster, bie des Norbdeutschen Regattavereins, auf Dem Langen und Seddin-See, 'Verbands- unb Aus­gleichs-Wettfahrten der Berliner Vereine, Wett­fahrten des Düsseldorfer 9$. und kleinerer Re­gatten. Im Ausland ist Die internationale Motorschiffahrts-Zusammenkunft in Como und Villa d'Este zu erwähnen.

Motorsport.

Das Hauptinteresse richtet sich auf die Ver­anstaltung des Deutschen Motorfahrerverbanbes, ber auf der Avusbahn zu Derlin-Grunewald un­ter Beteiligung ber besten Fahrer aus Deutsch­land und aus dem Auslande den Großen Motor­radpreis von Deutschland zum Austrag bringt. Weiter treffen sich die Motorsportfreunde zu einer Gesellschaftsfahrt Des Bayerischen A. C., und ber Vereinigung Ostdeutscher A. C. nach Tirol bzw. Breslau. Reichenhall reranftaitet bie Antonibergfahrt, während ber Kölner QI. C. eine Clubmeifterschast austragt In Schlesien geht eine viertägige Zuverlässigkeitsfahrt vor sich, während

LportspiegeS.

Die deutschen Segelflieger, welche sich am internationalen Flugwettbewerb in ocr K r int beteiligen, sind wohlbehalten in Moskau angekommen und befinden sich bereits auf her Weiterreise in das Fluggelände.

Die deutschen Tennisgrößen Froitz. heim. Kreuzer, Moldenhauer, Kleinschroth, Frau Friedlebeir, Frau Neppach unb andere nehmen an einem internationalen Turnier in Territet (am Genfer See) teil: sie sind bereits dort eingetroffen.

Der Schwedische Tennisverband hat mit dem Deutschen Tennisverband Verhandlungen über den Abschluß eines Lan­der kampfes angebahnt.

Mickey Waller hat fernen Welt- m e i ft e r t i t e I im Weltergewicht erfolgreich ver­teidigt, indem er seinen Gegner S h a d c nach Punkten schlug.

Die deutschen B o t a m a t e u r am 5. Oktober im

* Laubach, 24. Sept. Zu der Obst- Gemüseaus st ellung für Laubach Wetterfeld, die am komme.iden Samstag _____

Sonntag nachmittag im Saale desSolmser Hofes" zu sehen ist, sei in Ergänzung ber bis­herigen Meldungen noch mitgeteilt, daß über 50 Aussteller aiff mindestens 450 Tellern be-